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 | Thema: Lise Meitner So Jul 06, 2008 11:30 am | |
| Lise Meitner wurde in Wien am 7. November 1878 als Tochter eines Rechtsanwaltes geboren. Sie studierte an der Universität Wien Mathematik und Physik; ihre Lehrer waren Ludwig Bolzmann und Franz Exner. 1906 promovierte sie als zweite Frau mit dem Hauptfach Physik, anschließend legte sie die Lehramtsprüfung für Mittelschulen ab. Ende dieses Jahres ging sie nach Berlin, um beim Begründer der Quantentheorie, dem späteren Nobelpreisträger Max Planck, ihre Kenntnisse in theoretischer Physik weiter zu vertiefen. Dort widmete sie sich vor allem Problemen der Radioaktivität. Sie arbeitete eng mit Otto Hahn zusammen und entwickelte hervorragende Arbeiten zur Aufklärung des radioaktiven Zerfalls. 1919 gelang ihr zusammen mit Hahn die Entdeckung eines neuen Elementes, des Protactinium. Nach der Entdeckung der künstlichen Radioaktivität durch das Ehepaar Pierre Curie und Marie Sklodowska in Paris und den ersten Versuchen von Enrico Fermi zur Erzeugung radioaktiver Atomarten durch Neutronenbestrahlung wandten Lise Meitner und Otto Hahn ebenfalls ihr Interesse diesem neuen Gebiet zu. Im Jahre 1938, als sie Berlin wegen der Nationalsozialisten verlassen musste, konnte sie auf eine äußerst erfolgreiche wissenschaftliche Tätigkeit zurückblicken. Sie lebte von nun an ständig in Stockholm und starb am 27. Oktober 1968.  |
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 | Thema: Dr. Hildegard Burjan So Jul 06, 2008 11:34 am | |
| Die Gründerin der Caritas Sozialis wurde am 30. Jänner 1883 in Görlitz an der Neiße (Schlesien) geboren. Ihre Familie war jüdischer Herkunft, sie selbst aber vorerst konfessionslos. Im Jahre 1908 promovierte sie an der Züricher Universität zum Doktor der Philosophie und übersiedelte danach mit ihrem Mann nach Berlin. In dieser Zeit beschäftigte sie sich verstärkt mit religiöser Literatur. Im Herbst 1908 erkrankte sie schwer. Ihre Gesundung ließ sie noch im selben Jahr zum katholischen Glauben übertreten. Seitdem standen fast 25 Jahre ihres Lebens im Dienste der Nächstenliebe. Das junge Paar zog 1909 nach Wien und nahm wenig später die österreichische Staatsbürgerschaft an. Im Jahr 1912 gründete Frau Dr. Burjan den "Verband christlicher Heimarbeiterinnen" und erreichte für diese ausgebeutete Berufsgruppe gesetzliche Mindestlöhne und Wöchnerinnenhilfe. Ihr sozialpolitisches Engagement blieb nicht ohne Folgen. Als am 16. Februar 1919 die Wahlen in die Nationalversammlung stattfanden, wurde Frau Dr. Burjan durch einige christlich soziale Politiker aufgefordert, für sie zu kandidieren. Am 12. März 1919 zog sie als einzige und erste nichtsozialistische Abgeordnete ins Parlament ein. Trotz des großen Erfolges, den sie dort hatte, kandidierte sie bei den nächsten Wahlen nicht mehr. Sie widmete sich verstärkt der Gründung einer Schwesternschaft, die als Caritas Sozialis im Jahre 1919 verwirklicht wurde. Diese von Religiosität getragene soziale Organisation, die an keinen Orden angeschlossen war, setzte sich für die Schwachen in der Gesellschaft ein. Sie starb am 11. Juni 1933.  |
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 | Thema: Fanny Elßler So Jul 06, 2008 11:38 am | |
| Die berühmte Wiener Tänzerin Fanny Elßler wurde am 23. Juni 1810 geboren. Zusammen mit ihren Schwestern Anna und Therese besuchte sie schon bald das Kinderballett im Theater an der Wien. Intrigen führten aber schon bald zur Auflösung dieser Kindertanzgruppe. Die kleinen Tänzer und Tänzerinnen wurden daraufhin im k.k. Kärntnertortheater aufgenommen. So auch Fanny Elßler, die dort in der Folge bei Ballettmeister Aumer im französischen Tanzstil unterrichtet wurde. In der italienischen Ballettechnik konnten sich Fanny und ihre Schwester Therese in Neapel verbessern. Es folgten Gastspielreisen, die Fanny Elßler vorerst an das Hoftheater nach Berlin und später nach Hamburg, London, Brüssel und Paris führte. Dort feierte sie vor allem als Vertreterin des Volkstanzes, den sie in verfeinerter und kunstvoller Form auf die Bühne brachte, überwältigende Erfolge. Zu ihrem charakteristischen Tanzstil kam vor allem ein für ihren Erfolg wesentliches Element, ihre ausgeprägt Mimik.Nächste Station in der Karriere der Tänzerin war eine Amerikatournee, die sie über zwei Jahre durch die Vereinigten Staaten führte und sie weltberühmt machte. Als sie nach Europa zurückkehrte, begeisterte sie noch viele Jahre das Publikum in allen Städten der Alten Welt. An ihrem einundvierzigsten Geburtstag trat sie, im Vollbesitz ihrer künstlerischen Qualitäten, von der Bühne ab. Fannys Kunst umspannte das klassische Ballett (La Sylphide, Giselle) und den Volkstanz (Cracovienne, Cachucha). Beides brachte sie mit beseelter Mimik und temperamentvollem Ausdruck zur Darstellung. Mit Fannys Wirken in Amerika begann die Entwicklung des Theatertanzes in der neuen Welt. Das Markenmotiv zeigt die Tänzerin bei ihrem berühmtesten Tanz, der Cachucha. Sie starb am 27. November 1884 in Wien.  |
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 | Thema: Marianne Hainisch So Jul 06, 2008 11:42 am | |
| Marianne Hainisch zählt zu den ganz großen Frauengestalten der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie wurde am 25. März 1839 in Baden bei Wien geboren. Die Österreichische Frauenbewegung begann mit ihrer Initiative und ist untrennbar mit dem persönlichen Leben dieser außergewöhnlichen und hochbegabten Frau, der Mutter des späteren ersten österreichischen Bundespräsidenten (1920-1928), Dr. Michael Hainisch, verbunden. Als Geburtsstunde der Österreichischen Frauenbewegung gilt die Bewilligung zur Errichtung eines eigenen Realgymnasiums für Mädchen am 12. März 1870, zu der es auf Initiative von Marianne Hainisch kam. Die kommenden Jahrzehnte waren geprägt vom massiven Kampf gegen verkrustete, gesellschaftliche Strukturen mit dem Ziel, die diskriminierenden Realitäten frauenfreundlich umzubauen. Am 5. Mai 1902 konnte die gründende Generalversammlung des Bundes Österreichischer Frauenvereine stattfinden, dem damals 13 Frauenorganisationen angehörten. Seine erste Präsidentin war Marianne Hainisch. Die bedeutende Kämpferin für Frauenrechte starb am 5. Mai 1936.  |
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 | Thema: Dr. Anna Dengel So Jul 06, 2008 11:52 am | |
| Dr. Anna Dengel war eine der ersten Ärztinnen Tirols und Gründerin des Ordens der Missionsärztlichen Schwestern. Sie wurde am 16. März 1892 in Steeg im Lechtal geboren. Nach dem Abschluss bei den Ursulinen in Innsbruck ging sie im Herbst 1913 nach Irland, das damals unter britischer Krone stand, und studierte an der Universität Cork Medizin. Sie beendete ihr Studium 1919 und ging nach Rawalpindi in Indien, wo sie als Laienärztin tätig war und sich besonders in der Geburtshilfe engagierte. Als sie 1924 einen Heimaturlaub in Innsbruck verbrachte, kam sie auf die Idee, selbst eine Ordensgemeinschaft mit missionsärztlicher Ausrichtung zu gründen. Nach anfänglichen kirchlichen Widerständen konnte sie am 30. September 1925 in einem kleinen Haus an der Peripherie Washington DC die Gemeinschaft der Missionsärztlichen Schwestern gründen. Heute zählt ihr Orden 700 Mitglieder aus 22 Nationen, davon rund 70 Ärztinnen.  |
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 | Thema: Käthe Leichter So Jul 06, 2008 11:58 am | |
| Käthe Leichter wurde als Marianne Katharina Pick am 20. August 1895 in Wien geboren. Ihre wissenschaftliche bzw. berufliche Tätigkeit ist von ihrem sozialen Engagement nicht zu trennen. Als Sozialdemokratin war sie besonders in den Bereichen Frauenpolitik, Familie und den damit zusammenhängenden arbeitsrechtlichen Grundlagen tätig. Im Zuge der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich wurde auch Käthe Leichter Opfer der zu diesem Zeitpunkt einsetzenden Verfolgung. Am 30. Mai 1938 wurde sie von der Gestapo verhaftet und 1940 ins Konzentrationslager Ravensbrück überstellt. Dort kam sie im Februar 1942 ums Leben.  |
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 | Thema: Kaiserin Elisabeth von Österreich So Jul 06, 2008 12:02 pm | |
| Kaiserin Elisabeth von Österreich wurde am 24. Dezember 1837 in München als zweitälteste Tochter von Herzog Maximilian von Bayern geboren. Am 24. April 1854 wird sie mit Kaiser Franz Joseph I. vermählt. Die Vermählungszeremonie findet in der Wiener Augustinerkirche statt, die Hochzeitsfeierlichkeiten dauern bis zum 30. April und enden mit einem Festakt in den Redoutensälen der Hofburg. Seit 8. Juni 1867 ist Elisabeth auch Königin von Ungarn. Seit dem Tod ihres Sohnes, des Kronprinzen Rudolf, im Jänner 1889, führt sie ein ruheloses Leben. Elisabeth gilt als große Schönheit, darüberhinaus auch als eine der gebildetsten und interessantesten Frauen, die sich von den Vorurteilen ihres Standes und ihrer Zeit zu befreien versuchte. Sie war nicht bereit, das zu erfüllen, was man von einer Kaiserin erwartete. Am 10. September 1898 wird Kaiserin Elisabeth in Genf von dem italienischen Anarchisten Luigi Lucceni ermordet.  |
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 | Thema: Christine Lavant So Jul 06, 2008 12:04 pm | |
| Christine Lavant wurde am 4. Juli 1915 als neuntes Kind des Bergarbeiters Georg Thonhauser und seiner Frau Anna in Groß-Edling bei St. Stefan im Lavanttal (Kärnten) in ein Milieu großen Elends und provinzieller Enge geboren. Wegen ihrer ständigen Erkrankungen war ein geregelter Schulbesuch nicht möglich, sie konnte keine schwere körperliche Arbeit verrichten und musste sich schließlich als Strickerin ihren Lebensunterhalt verdienen. Nach einer Phase schwerer Depressionen beschäftigte sich Lavant mit religiöser, mystischer, philosophischer und okkulter Literatur und schließlich mit Rainer Maria Rilke, der sie veranlasste, zu schreiben. Als erstes Buch erschien die Erzählung "Das Kind" mit stark autobiographischem Bezug. Es folgten die Erzählung "Das Krüglein" und der Gedichtband "Die unvollendete Liebe" (1949). Mit dem Gedichtband "Die Bettlerschale" (1956) gelang Christine Lavant der Durchbruch in der literarischen Öffentlichkeit, es wurden ihr die ersten Preise zuerkannt, zahlreiche weitere folgten: Georg-Trakl-Preis 1954 und 1964, Preis der Bayerischen Akademie der Künste (1963), Anton-Wildgans-Preis (1964), Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur (1970). Weitere bedeutende Publikationen sind "Spindel im Mond" (1959), "Sonnenvogel" (1960), "Wirf ab den Lehm" (1961) und "Der Pfauenschrei" (1962). Christine Lavant verstarb am 7. Juni 1973 an den Folgen eines Schlaganfalls. Sie erhielt ein Ehrengrab in St. Stefan.  |
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 | Thema: Heidi Klum So Jul 06, 2008 12:10 pm | |
| Die Karriere der in Bergisch Gladbach geborenen Heidi Klum begann 1992, als sie im Fernsehen bei der Model-Suche "Model 92" des Senders RTL, an dem fast 25.000 Konkurrentinnen teilnahmen, siegte und den begehrten Model-Vertrag gewann. Sie entschied sich danach für die schwierige Karriere als Model und schaffte es nicht nur durch harte und konsequente Arbeit an die Weltspitze der Supermodels vorzudringen, sie nutzt inzwischen auch ihren international bekannten Namen zur Vermarktung von ausgewählten Produkten, die ihren Namen tragen dürfen.  |
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 | Thema: Naomi Campbell So Jul 06, 2008 12:13 pm | |
| Naomi Campbell wurde am 22. Mai 1970 in London geboren. Sie studierte an der „London Academy For Performing Arts“. Als sie vierzehn Jahre alt war, begann sie eine Ausbildung an der anerkannten „Italia Conti Academy of Theatre Arts“-Schauspielschule in London. Ihren ersten Auftritt vor der breiten Öffentlichkeit hatte Campbell im Februar 1978 in einem Musikvideo mit dem bekannten Reggae-Sänger Bob Marley. 1985 wurde sie schließlich von einem Agenten der Frauenzeitschrift „Elle“ im Londoner Bezirk Covent Garden entdeckt. Daraufhin wurde Naomi Campbell von der Modelagentur „Synchro Models“ unter Vertrag genommen – und damit begann eine der steilsten Karrieren der internationalen Modelbranche. Im Laufe der Jahre präsentierte sie nicht nur die Kollektionen der teuersten Modeschöpfer, sie posierte auch für die größten Fotografen – und es gibt wohl kaum ein Zeitschriftencover, das noch kein Foto dieser „dunklen Muse“ gebracht hat. Naomi Campbell hat jedoch nicht nur als Fotomodel Erfolg – auch als Schauspielerin, Sängerin, Autorin und nicht zuletzt als Schöpferin ihrer eigenen Kosmetik-Linie setzt sie Akzente, die große internationale Beachtung finden. Wie viele andere Prominente unterstützt auch Naomi Campbell die Organisation UNESCO, wobei sie sich besonders für ihre Heimat Jamaika einsetzt und in ihrem Namen Kindergärten und Häuser errichten lässt.  |
|  | | Mozart Moderator


 Beiträge: 1843 Alter: 39 Browser:  Anmeldedatum: 10.01.08
 | Thema: Niki Hosp So Jul 06, 2008 12:17 pm | |
| Die Österreichische Post stellt zum Tag des Sports Nikole Hosp, die Gesamtweltcupsiegerin des alpinen Damenschilaufs der Saison 2006/07, auf das oberste Markenpodest. Bei der letzten alpinen Skiweltmeisterschaft in Aare eroberte die Bichelbacherin aus dem Tiroler Außerfern mit einem Sieg im Riesentorlauf ihre erste Goldmedaille. Bis die heute 24-Jährige die obersten Sprossen ihrer sportlichen Laufbahn erklimmen konnte, war es ein weiter Weg. Geboren am 6.November 1983 sah sie schon als Volksschulkind in Petra Kronberger, Anita Wachter und Renate Götschl ihre Vorbilder und eiferte ihnen nach. Schon früh suchte sie den perfekten Schwung im Stangenwald und konzentrierte sich voll auf die technischen Disziplinen des Schirennsports. Die Schülerin des Stamser-Skisportgymnasiums holte sich erste Wettkampferfahrungen in den FIS-Rennen, stieg 2001 in den Europacup ein und sicherte sich mit guten Platzierungen und als Junioren-WM-Dritte im Slalom einen Platz in der Weltcup-Mannschaft der Saison 2002/03. Das Training mit Dorfmeister und Meissnitzer beflügelte sie. Kurz vor ihrem 19. Geburtstag bestieg Niki Hosp beim Weltcupauftakt in Sölden erstmals das Siegespodest, kurioserweise gab es in diesem Rennen drei zeitgleiche Siegerinnen. Mit gestärktem Selbstbewusstsein fuhr sie zu ihrer ersten WM in St. Moritz und erreichte Silber in der Kombination und Bronze im Spezialslalom. Ein Knöchelbruch im Jänner 2004 beendete ihre bis dahin fantastische Saison. Im nächsten Winter war sie schon wieder zurück und qualifizierte sich für das WM-Team in Bormio. Ihr Ehrgeiz aber lag darin, einmal in allen Disziplinen Weltklasse zu sein, und orientierte sich am Vorbild des Norwegers Kjetil-Andre Aamodt. So versuchte sie sich auch in den Speedbewerben und gewann in Aare ihren ersten Super-G. Bei ihrem ersten Start bei Olympia in Sestriere im Februar 2006 behielt sie trotz knapp verpasster Medaillen in Riesenslalom und Kombination die Nerven und holte noch Silber im Slalom. In der Saison 2006/07 gelang es Niki Hosp endlich, das Image einer „Blechmarie“ – wegen ihrer vielen vierten Plätze - abzustreifen. Bei der WM in Aare im Februar 2007 wurde sie Abfahrts-Dritte und Weltmeisterin im Riesentorlauf. Am Ende der Saison krönte sie sich zur Gesamtweltcupsiegerin. Mit der großen Kugel, von der sie immer geträumt hatte, in Händen, will die gefeierte Rennläuferin im nächsten Winter ihr Können wieder beweisen. Zur Erholung vom Schizirkus und um den ungewohnte Rummel um ihre Person zu entkommen, sucht Niki Hosp die Ruhe im familiären Kreis und in der Natur. Zum Ausgleich frönt sie ihren Hobbys wie Klettern, Motortrial, Inlineskaten und Tennis.  |
|  | | Tatjana Westermayr Mitglied in Silber


 Beiträge: 734 Alter: 47 Browser:  Anmeldedatum: 24.11.07
 | Thema: Re: Berühmte Frauen So Jul 06, 2008 5:28 pm | |
| Christiane Hörbiger ist eine von drei Töchtern des bekannten Schauspielerehepaars Attila Hörbiger (1896–1987) und Paula Wessely (1907–2000). Ihre Schwestern sind Elisabeth Orth und Maresa Hörbiger. Ihr Neffe 2. Grades ist der Schauspieler Christian Tramitz (Enkel von Paul Hörbiger). Wie ihre beiden Schwestern auch, besuchte sie das Gymnasium der Schwestern vom armen Kinde Jesu, in der Wiener Hofzeile. Mit vierzehn wechselte sie vom Gymnasium in eine Handelsschule am Wiedner Gürtel. Sie absolvierte die Handelsschule erfolgreich, doch die Konditorei, die ihre Eltern für sie erworben hatten, war inzwischen in Konkurs gegangen. So konnten sich ihre Eltern ihrem Wunsch, Schauspielerin zu werden, nicht mehr versagen. Sie debütierte 1955 in dem Film Der Major und die Stiere unter der Regie von Eduard von Borsody. Danach begann sie eine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, brach diese aber schon nach wenigen Wochen ab, als sie ein weiteres Filmengagement erhielt. Privatlehrer, vor allem Alma Seidler, vervollständigten ihre Schauspiel-, Tanz- und Gesangsausbildung. Von 1957 bis 1965 sowie 1967 war sie am Burgtheater in Wien unter Vertrag. Am Burgtheater wurde sie natürlich ständig mit ihrer Mutter Paula Wessely verglichen. Um ohne die berühmten Eltern und den noch berühmteren Onkel Paul Hörbiger eine eigene Karriere aufzubauen, versuchte sich Christiane Hörbiger fernab der Heimat und spielt Theater in Heidelberg, München und Zürich. Ihre Popularität stieg und sie trat auch in Musicals auf. 1969, 1970 und 1971 spielt sie die Buhlschaft im Jedermann bei den Salzburger Festspielen. Ab den 1980er-Jahren wurde das Fernsehen auf sie aufmerksam. Die Rolle der Gräfin von Guldenburg in der Serie Das Erbe der Guldenburgs machte sie einem breiten Publikum bekannt. Weitere Serien und Filme folgten, so auch Schtonk!, der eine Oscar-Nominierung als bester ausländischer Film erhielt. Christiane Hörbiger war zweimal verheiratet: Nach der ersten, 1962 geschlossenen und 1967 geschiedenen Ehe mit dem Regisseur Wolfgang Glück heiratete sie den Schweizer Journalisten Dr. Rolf R. Bigler († 6. September 1978). Aus dieser Ehe stammt Sohn Sascha Bigler (* 19. Juli 1967), den sie nach dem Tod ihres Mannes, bis auf einige Jahre in einer festen Beziehung in Zürich, alleine großzog. Sascha Bigler lebt heute in Los Angeles. Mit ihrem jetzigen Lebensgefährten Gerhard Tötschinger lebt sie abwechselnd in Wien, Baden bei Wien und Zürich.  |
|  | | Tatjana Westermayr Mitglied in Silber


 Beiträge: 734 Alter: 47 Browser:  Anmeldedatum: 24.11.07
 | Thema: Re: Berühmte Frauen So Jul 06, 2008 5:29 pm | |
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|  | | valgrande Mitglied

 Beiträge: 9 Alter: 45 Anmeldedatum: 05.07.08
 | Thema: Re: Berühmte Frauen Di Jul 08, 2008 11:03 am | |
| | Michaela schrieb: | Ich möchte hier den Thread "Berühmte Frauen" ins Leben rufe. Bertha Sophia Felicita Baronin von Suttner (* 9. Juni 1843 in Prag, geborene Gräfin Kinsky von Chinic und Tettau; † 21. Juni 1914 in Wien) war eine österreichische Pazifistin und Schriftstellerin (Pseudonyme: B. Oulot, Jemand). Sie wurde 1905 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet und war weltweit die berühmteste Frau ihrer Zeit.

 100 Jahre Friedensnobelpreis Bertha von Suttner Deutschland 2005 |
Hallo Michaela, den Thread "Berühmte Frauen" begrüße ich sehr, danke dafür. Mit Verlaub, es gibt zig Hunderte von berühmten Frauen, was auch immer darunter definiert sein mag. Für mich sind es nicht nur die Frauen mit "Namen", sondern auch die vielen ohne einen berühmten Namen. Es sind die, die tagein, tagaus die Arbeit verrichten, am Arbeitsplatz, im Haushalt und der Erziehung, im Ehrenamt. Dazu passt eher eine Motivsammlung "Frauen". Was nun die "Berühmten Namen" angeht, gibt es ja eine erhebliche Reihe mehr an ihnen als hier genannt wurden. Ich verweise mal, um nur einige wenige zu nennen, auf Marie Curie, Jeanne d'Arc, Elisabeth von Thüringen, Sophie Scholl, Königin Elisabeth II., Vera Tereschkowa, Astrid Lindgren, Mutter Teresa und viele, viele Andere mehr. Ein wirklich anspruchsvolles Sammelgebiet ist das Motivthema "Frauen auf Briefmarken", das ich mal empfehlen möchte. Allerdings ist es sehr sehr umfangreich und sehr intefressant. mit herzlichen Sammlerinnengrüßen von valgrande |
|  | | Bios Mitglied in Silber


 Beiträge: 662 Alter: 45 Browser:  Anmeldedatum: 05.02.08
 | Thema: Re: Berühmte Frauen Di Jul 08, 2008 11:19 am | |
| Hallo valgrande, Du hast zwar Michaela angeschrieben, aber ich denke, ich darf auch meinen Senf dazugeben Natürlich können wir hier nicht alle Frauen abdecken. Und Du hast ganz recht, wenn Du auf all die namenlosen Frauen verweist. Aber wir haben doch schon mal einen Anfang gemacht. Hier mit berühmten Frauen, bei meiner Motivsammlung sind es die Schriftstellerinnen. Der Verein "Frau und Philatelie" beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit den "Frauen auf Briefmarken". Dazu haben wir schon einen Lose-Blatt-Katalog erstellt, der auch schon ausgezeichnet wurde. Für diese Sammlung suchen wir alles Text-Material über Frauen zusammen. Ich habe dazu auch eine kleine Sammlung an Lexika und Frauen-Biografien und jede Menge Zeitungsartikel, die digitalisiert werden. Allerdings muss ich auch sagen, dass das Interesse nicht so groß ist, um an diesem Thema mitzuarbeiten. Wir sind also nur ein sehr kleiner Stamm, der da ständig dran ist. |
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