| | Ausgaben 2009 Deutschland | |
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Cantus Mitglied in Gold

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 | Thema: Re: Ausgaben 2009 Deutschland Mo März 30, 2009 1:18 am | |
| Vor ein paar Tagen erreichte mich die abgebildete Marke. Sie wurde am 13.3.2008 zum Gedenken an den 100. Geburtstag von Helmut Käutner, einem bekannten Schauspieler und Regisseur, herausgegeben.  Mi. Nr. 2654 |
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Cantus Mitglied in Gold

 Beiträge: 2159 Alter: 61 Anmeldedatum: 24.01.08
 | Thema: Re: Ausgaben 2009 Deutschland Do Apr 16, 2009 1:19 am | |
| Ganz neu erschienen ist eine Sondermarke zu 55 Cent, dem Briefporto innerhalb Deutschlands.  Und als Einzelmarke  |
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Cantus Mitglied in Gold

 Beiträge: 2159 Alter: 61 Anmeldedatum: 24.01.08
 | Thema: Re: Ausgaben 2009 Deutschland Di Apr 21, 2009 12:00 am | |
| Ich habe heute erstmalig das nachstend abgebildete Markenheftchen - Marken-Set genannt - am Schalter einer Postfiliale erhalten. Die Marken sind selbstklebend und gezähnt, die Zähnung ist aber so gut wie nicht zu erkennen.  Außenseite, aufgeklappt  Innenseite, aufgeklappt |
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Cantus Mitglied in Gold

 Beiträge: 2159 Alter: 61 Anmeldedatum: 24.01.08
 | Thema: Re: Ausgaben 2009 Deutschland Di Apr 28, 2009 10:28 pm | |
| Heute ist mir in einer Poststelle ein neueres Marken-Set (früher: Markenheftchen) mit Zuschlagsmarken aufgefallen. Die Zuschläge sind für normale Briefpost zwar relativ hoch, aber ich wollte es doch hier zeigen können. Abgebildet sind die aufgeklappte Außenseite, die aufgeklappte Innenseite (die gesamte Länge passte leider nicht auf meinen Scanner) sowie eine Einzelmarke.    |
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Cantus Mitglied in Gold

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 | Thema: Re: Ausgaben 2009 Deutschland So Mai 10, 2009 12:13 am | |
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Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Ausgaben 2009 Deutschland Di Mai 26, 2009 12:03 pm | |
| Neue Briefmarke ab 4. Juni - Nationalpark Eifel Im Nationalpark Eifel kann sich die Natur frei entfalten. Ehemals von Menschenhand gestaltete Landschaften verwandeln sich nach und nach wieder in „Buchen-Urwälder“. Über 770 gefährdete Tier- und Pflanzenarten wurden im Nationalpark Eifel bereits nachgewiesen. Noch vor 1.500 Jahren waren die meisten Bereiche Mitteleuropas von Buchenwäldern geprägt. Nach jahrhundertelanger Beeinflussung der Wälder durch den Menschen nimmt die Buche heute noch 15 Prozent der deutschen Waldfläche ein. Umso wichtiger ist es, die Relikte heimischer Buchenwälder unter Schutz zu stellen. Im Nationalpark Eifel findet die Buche diesen Schutz. Davon profitiert auch eine Vielzahl anderer Tier- und Pflanzenarten. Je nach Licht, Temperatur, Nährstoff- und Wasserversorgung mischen sich Eichen, Ahorn, Erlen oder Weiden in die natürlichen Waldgesellschaften. Wo alte Bäume langsam absterben und zusammenbrechen, entsteht die nächste ungelenkte Waldgeneration. In den Buchenwäldern des Nationalparks wurden allein über 1.300 Käferarten nachgewiesen. Ein markiertes Wegenetz macht den 110 Quadratkilometer großen Nationalpark für Besucher erlebbar. Wer das Gebiet lieber unter fachkundiger Begleitung kennen lernen möchte, kann aus jährlich 600 Ranger-Touren, Familientagen sowie Programmen für Schulklassen, Kinder und Jugendgruppen wählen. Barrierefreie Angebote machen den Nationalpark für Menschen mit und ohne Behinderungen erlebbar. Gruppen können exklusive Touren mit speziell für den Nationalpark ausgebildeten Waldführern buchen. Eine wahre Herausforderung ist der Wildnis-Trail, der in vier Tagesetappen einmal quer durch den Nationalpark führt |
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Mozart Moderator

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 | Thema: 2000 Jahre Varusschlacht Mi Mai 27, 2009 9:46 pm | |
| Neue Briefmarke ab 4. Juni - 2000 Jahre Varusschlacht Eines der Hauptereignisse der deutschen und europäischen Geschichte jährt sich 2009 zum 2000sten Mal: die Varusschlacht oder „Schlacht im Teutoburger Wald". Im Auftrag von Kaiser Augustus sollte damals Publius Quinctilius Varus Germanien auf seine Zukunft als römische Provinz vorbereiten. 9 nach Christus wurde er aber von den Germanen unter der Führung des Cheruskerfürsten Arminius in einen tödlichen Hinterhalt gelockt. Varus ging mit seinen drei hochgerüsteten Legionen unter, Rom musste alle Stützpunkte östlich des Rheins räumen. Damit entzog sich Germanien dauerhaft der römischen Herrschaft und Zivilisation. Lange Zeit geriet die Schlacht in Vergessenheit, bis im 15./16. Jahrhundert die Schriften des römischen Geschichtsschreibers Tacitus wiederentdeckt wurden. Generationen von Dichtern und Musikern beschäftigten sich mit dem dramatischen Ereignis und wandelten es zu einem Mythos, der die nationale Identität der Deutschen nachhaltig prägte. Lange wurde nach dem Ort der Varusschlacht gesucht. Inzwischen scheinen sich jedoch die Hinweise zu verdichten, dass Varus und seine drei Legionen in Kalkriese im Osnabrücker Land untergingen. Hier wird seit 1989 ein Schlachtfeld ausgegraben, das bislang über 6.000 archäologische Funde aus der fraglichen Zeit preisgegeben hat. Ausschlaggebend für die vernichtende Niederlage war der Germane Arminius, der als Offizier einer einheimischen Hilfstruppeneinheit eigentlich in römischen Diensten stand. Er wandte sich aber gegen Rom und führte den entscheidenden Schlag gegen Varus und so wurde Arminius in der römischen Geschichtsschreibung als „Befreier Germaniens" bezeichnet. |
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Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Ausgaben 2009 Deutschland Fr Mai 29, 2009 12:37 am | |
| Neue Briefmarke ab 4. Juni - 200. Geburtstag Heinrich Hoffmann Am 13. Juni 2009 jährt sich die Geburt des Struwwelpeter-Schöpfers Heinrich Hoffmann zum 200. Mal. Der Frankfurter Arzt und Dichter wurde als Verfasser des bekanntesten deutschen Bilderbuchs, das in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde, berühmt. Die Geschichte des Kinderbuchklassikers beginnt in der Weihnachtszeit 1844 mit Hoffmanns Suche nach einem Geschenk für seinen dreijährigen Sohn Carl. Ein Buch mit vielen Bildern und wenig Text sollte es sein, doch in den Buchläden fand sich nichts Passendes. Also machte sich Hoffmann selbst ans Werk. Mit schnellen Strichen entwarf er eine Geschichte, etwa über einen Jungen, der sich weder Haare noch Fingernägel schneiden lassen will. Das Bild des Widerspenstigen setzte Hoffmann ans Ende des Weihnachtsheftes - Struwwelpeter war geboren. Das fertige Geschenk gefiel auch dem Verleger Zacharias Löwenthal. Widerstrebend willigte Hoffmann, um seinen Ruf als Arzt besorgt, in die Veröffentlichung des Manuskripts ein. Das Buch kam 1845, zuerst unter dem Pseudonym „Reimerich Kinderlieb", heraus und war sofort ein großer Erfolg. Als Sohn eines Baumeisters studierte der künstlerisch begabte Heinrich Hoffmann Medizin und wirkte als praktischer Arzt in Frankfurt am Main. Zudem war er zeit seines Lebens literarisch produktiv, veröffentlichte Gedichte, Komödien, Satiren und Kinderbücher. Sein Lebenswerk schuf er jedoch als progressiver Psychiater. Von 1851 bis 1888 setzte er sich als Leiter der „Anstalt für Irre und Epileptische" in Frankfurt für eine humane Behandlung seelisch erkrankter Menschen ein. Am 20. September 1894 starb Hoffmann. |
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Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Ausgaben 2009 Deutschland So Mai 31, 2009 11:14 am | |
| Neue Briefmarke ab 4. Juni 100 Jahre Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA)  Im Mai 2009 begeht die Internationale Luftfahrt-Ausstellung (ILA) ihren 100. Geburtstag und ist damit die älteste Luftfahrtmesse der Welt. Das erste Mal öffnete sie am 10. Juli 1909 für drei Monate in Frankfurt am Main ihre Pforten. Ganz im Zeichen der zu jener Zeit neuartigen Luftschiffe als aufkommende Luxus-Transportmittel trug die erste ILA noch den Namen „Internationale Luftschifffahrt-Ausstellung". Auch wenn sich die ILA in den folgenden Jahren von einer Luftschifffahrtausstellung zu einer umfassenden Leistungs-, Verkaufs- und Flugschau der gesamten Luft- und Raumfahrt entwickelt hat, trug bereits die erste Luftfahrt-Ausstellung alle wesentlichen Erfolgsmerkmale einer modernen Fachmesse in sich: großzügige Messehallen, statische Ausstellungen, Flugvorführungen, Aussteller aus der gesamten Welt und spezielle Foren für Fachinformationen. Bereits in ihrem ersten Jahr gelang es den Organisatoren, den Charakter einer technologischen Leistungsschau damit zu verbinden, einen Treffpunkt für Luftfahrtbegeisterte aller Nationen zu schaffen. Die ILA hat die rasante Entwicklung der deutschen und internationalen Industrie über die vergangenen 100 Jahre begleitet. Standortwechsel von Frankfurt über Hannover führten die ILA nach Berlin/Brandenburg, wo sie nun seit 1992 beheimatet ist und den Namenszusatz „Berlin Air Show" trägt. Veranstaltet wird sie vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V., der als traditionsreiche Institution alle wichtigen Industrieunternehmen der Branche in Deutschland bündelt. Zur jüngsten ILA 2008 kamen rund 241.000 Besucher, davon 120.000 Fachbesucher auf das mit 250.000 Quadratmetern größte temporäre Messegelände Deutschlands. |
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Cantus Mitglied in Gold

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 | Thema: Re: Ausgaben 2009 Deutschland Do Jun 11, 2009 10:27 pm | |
| Am 4. Juni sind mehrere Marken erschienen. Mozart hat sie zwar schon in klein vorgestellt, ich halte es aber für geboten, sie auch in groß abzubilden, da dadurch die Feinheiten im Markenbild besser erkannt werden können.   2000 Jahre Varusschlacht   100 Jahre Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung  Nationalpark Eifel   Heinrich Hoffmann, Autor des Struwwelpeter Portostufe zu 85 Cent = Büchersendung bis 500 g. |
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Mozart Moderator

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 | Thema: Sondermarkenprogramm 2009 jetzt komplett Mi Jun 17, 2009 5:06 pm | |
| Sondermarkenprogramm 2009 jetzt komplett Ausgabethemen bekannt gegeben
Beim Sondermarkenprogramm 2009 waren die Ausgabethemen von zwei Marken im Oktober noch offen. Das Bundesfinanzministerium hat jetzt bekannt gegeben, zu welchen Anlass und an welchem Datum die Marken erscheinen werden.
Am 3. September 2009 erscheint eine Sondermarke unter der Überschrift "Deutschland".
Am 12. November 2009 erscheint die andere Sondermarke zum Thema "Tier des Jahres 2010".
Beide Marken haben einen Wert von 55 Cent. |
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Mozart Moderator

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 | Thema: Leuchttürme „Norderney“ und „Dornbusch“ Mi Jun 24, 2009 3:49 pm | |
| Neue Briefmarken ab 2. Juli - Leuchttürme „Norderney“ und „Dornbusch“ Die Sonderpostwertzeichen mit den Motiven der Leuchttürme „Norderney“ und „Dornbusch“ sind Bestandteil der Serie „Leuchttürme“, die in lockerer Folge auf die Vielfalt deutscher Leuchttürme aufmerksam macht.  Der Leuchtturm Norderney ist mehr als nur ein schlichter Turm. Knapp 60 Meter thront das rotbraune achteckige Klinkerbauwerk seit nunmehr 134 Jahren hoch in den ostfriesischen Himmel. Zweieinhalb Jahre benötigte der Bauunternehmer Ernst Schumacher aus Leer für den Turmbau und das nebenstehende zweigeschossige „Leuchtfeuerwohnhaus“. Die Leuchtfeuertechnik des Norderneyer Turms ist einmalig auf der Welt und das einzige linksdrehende Leuchtfeuer an der deutschen Nordseeküste. Dem weit entfernten Schiffsführer erscheinen drei Lichtblitze, die regelmäßig wiederkehren. Seit 1981 wird der Leuchtturm Norderney von der Verkehrszentrale Ems fernüberwacht und ferngesteuert. Der Leuchtturm Dornbusch ist ein wichtiges Seezeichen an der deutschen Außenküste zwischen der Halbinsel Darß und Zingst und der Insel Rügen. Sein Licht scheint aus einer Höhe von 95 Meter über dem Meer 25 Seemeilen hinaus zu den vorbeifahrenden Schiffen auf der Ostsee. Der Bau begann im September 1887 am Nordende der Insel auf dem 70 Meter hohen Moränenmassiv Dornbusch. Der Betrieb des Leuchtturmes wurde nach einer Bauzeit von etwas mehr als einem Jahr am 19. November 1888 aufgenommen. Wenig später zeigten sich bereits erste Risse im Mauerwerk. 1897/98 und 1901/02 wurden daher aufwändige Sanierungsarbeiten durchgeführt. Seit 1990 ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund für die Unterhaltung des Leuchtturms zuständig. |
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Mozart Moderator

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 | Thema: 500. Geburtstag Johannes Calvin Do Jun 25, 2009 2:26 am | |
| Neue Briefmarke ab 2. Juli - 500. Geburtstag Johannes Calvin Johannes Calvin war nach Luther der bedeutendste Reformator und gehört zu den meistgelesenen Autoren des 16. Jahrhunderts. Er hat weit über 100 Schriften und Bücher verfasst, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Seine mehrere tausend Briefe umfassende Korrespondenz erreichte fast ganz Europa. Geboren wurde Johannes Calvin am 10. Juli 1509 im nordfranzösischen Noyon. Kirchliche Pfründe ermöglichten ihm 1523 das Grundstudium in Paris. Danach folgte das Studium der Rechte in Orléans und Bourges. Anschließend widmete sich Calvin in Paris der Theologie und humanistischen Studien. 1534 brach er mit seiner Heimatkirche und musste Frankreich verlassen. Calvin floh nach Basel und verfasste dort seine »Institutio christianae religionis«, in der er die Reformation verteidigte.  1538 ging Johannes Calvin nach Straßburg, wo er Pfarrer der französischen Flüchtlingsgemeinde und Professor an der Hohen Schule wurde. Ein Jahr später nahm er an den Religionsgesprächen in Worms und Regensburg teil und schloss Freundschaft mit Philipp Melanchthon. Calvin wurde 1541 nach Genf zurückberufen, wo er bis zu seinem Tod blieb. Dort schuf er die Grundlagen für die Genfer Kirche. Er verteilte die Gemeindeleitung auf vier biblisch begründete Ämter: Pastoren, Lehrer, Diakone, Älteste. Seine letzten Lebensjahre waren von zahlreichen Konflikten geprägt: Die Protestanten in Frankreich wurden massiv verfolgt und Calvin selbst musste seine Prädestinations- und Abendmahlslehre gegen Angriffe aus eigenen Reihen verteidigen. Durch die 1559 von Calvin begründete Akademie wurde Genf zu einem Bildungsschwerpunkt des reformierten Protestantismus. Am 27. Mai 1564 starb der große Reformator in Genf. |
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 | Thema: 600 Jahre Universität Leipzig Fr Jun 26, 2009 1:11 pm | |
| Neue Marke ab 2. Juli - 600 Jahre Universität LeipzigAm 2. Dezember 1409 eröffnet, gehört die „Alma mater Lipsiensis“ zu den alten Universitäten Europas. In Deutschland ist sie nach Heidelberg die zweitälteste Hohe Schule, an der ohne Unterbrechung gelehrt und geforscht wurde. Gelehrte von Weltruf wie Christian Thomasius, Werner Heisenberg, Ernst Bloch und viele andere prägten das Gesicht der Leipziger Universität über die 600 Jahre ihrer Geschichte. Schon im 15. Jahrhundert verdankte die Universität ihre rasch wachsende Bedeutung den Bedürfnissen des sich entwickelnden Territorialstaates nach guter Ausbildung seiner künftigen Eliten, der Weltoffenheit eines aufblühenden Messe- und Handelsplatzes sowie einer vergleichsweise großzügigen Ausstattung durch landesherrliche Dotierungen und kirchliche Unterstützung.  Die Universität erhielt 1836 das auf der Briefmarke abgebildete dreistöckige klassizistische Hauptgebäude, das Augusteum. Gebaut wurde es nach einer Zeichnung von Karl Friedrich Schinkel sowie Plänen von Albert Geutebrück ab 1831. Bereits in den 1870er Jahren stieß das Gebäude an seine Kapazitätsgrenzen. Von 1892 bis 1897 wurde es großzügig erweitert. Im Zweiten Weltkrieg wurden mehr als 60 Prozent der Gebäude vernichtet. Am 30. Mai 1968 wurden die Paulinerkirche und das Augusteum gesprengt. Auf dem geräumten Gelände entstand bis 1975 ein neuer Universitätskomplex. Nach der Wiedervereinigung beschloss das Konzil der Universität 1991 die Rückkehr zum alten Namen „Universität Leipzig“, nachdem sie seit 1953 den Namen „Karl Marx“ getragen hatte. Derzeit entsteht auf dem Campus ein modernes neues Hochschulgebäude mit einer Erinnerungsfunktion an die 1968 gesprengte Paulinerkirche. |
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 | Thema: Re: Ausgaben 2009 Deutschland So Jun 28, 2009 11:05 pm | |
| Neue Marke ab 2. Juli - 100 Jahre Eisenbahnfährverkehr1861 erhielt die schwedische Stadt Trelleborg nach mehreren hundert Jahren Streit mit Malmö ihr Stadtrecht zurück. 1875 folgte der Anschluss an das schwedische Eisenbahnnetz. 1889 wurde vor Sassnitz mit dem Bau eines Fischerei- und Schutzhafens begonnen. Zwei Jahre später folgte der Eisenbahnanschluss. Damit waren die Voraussetzungen geschaffen, eine Verkehrsverbindung zwischen Schweden und Deutschland auf dem kürzesten Weg über die Ostsee zu konzipieren. Am 6. Juli 1909 wurde die Eisenbahnfährverbindung eröffnet. 1933 begann der elektrische Zugbetrieb zwischen Trelleborg und Malmö. 1936 sorgte die Eröffnung des Rügendamms für eine weitere Verbesserung des Verkehrsweges nach Schweden. 1958 nahm das neue schwedische Fährschiff „Trelleborg“ seinen Dienst auf. Mit diesem Schiff begann das Zeitalter der Großfähren im Ostseeraum. Ein Jahr später nahm die Deutsche Reichsbahn das Eisenbahnfährschiff „Sassnitz“ in Betrieb.  Bis 1989 bewegte sich der Personenverkehr auf der Linie in engeren Grenzen, bedingt durch die Reisebeschränkungen für DDR-Bürger und Kontrollen für Ausländer. Der Güterverkehr erreichte trotz wachsender Konkurrenz bald den Vorkriegsstand. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, beschafften die „Schwedische Staatsbahn“ und die „Deutsche Reichsbahn“ immer größere und leistungsfähigere Fährschiffe. Ab 1998 benutzen die Fähren nach Trelleborg und zur Insel Bornholm den neuen Fährhafen in Sassnitz-Mukran. Für den traditionellen Skandinavienverkehr entstand eigens ein neues Fährterminal. Damit begann ein neues Kapitel der Eisenbahnfährverbindung Sassnitz – Trelleborg. |
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