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Mozart Moderator

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 | Thema: Maler aus Österreich Di Aug 12, 2008 3:33 pm | |
| Ferdinand Georg Waldmüller (* 15. Jänner 1793 in Wien; † 23. August 1865 in Hinterbrühl bei Mödling) war einer der bedeutendsten österreichischen Maler in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Waldmüller war in seinem Schaffen sowohl in der Landschaftsmalerei als auch im Porträt und der Genremalerei gleichermaßen erfolgreich. Seine Bilder sind bis heute außerordentlich populär, wobei Waldmüller oftmals als Darsteller von Biedermeier-Idyllen missverstanden wird. Genreszenen aus dem Wiener Vormärz oder Kinderbilder können wohl einen harmlosen Eindruck erwecken, Waldmüller wies aber mit seinem Eintreten für das Naturstudium und die Freilichtmalerei und gegen die akademische Malerei in die Zukunft. Er war einer der großen Repräsentanten der Wirklichkeitsschilderung. Die Darstellung des Lichts wurde zum Zentralproblem seines umfangreichen Schaffens, das an die 1200 Gemälde umfasst. Bilder Waldmüllers befinden sich auch außerhalb Österreichs in zahlreichen internationalen Galerien. Moritz Ludwig von Schwind (* 21. Januar 1804 in Wien; † 8. Februar 1871 in Niederpöcking) war ein österreichischer Maler und Zeichner. Moritz von Schwind, der unter dem Einfluss von Peter von Cornelius und dessen Monumentalstil zu einem Stil fand, der durch Großzügigkeit und wenige Figuren gekennzeichnet ist, war neben Carl Spitzweg der bedeutendste und populärste Maler der deutschen Spät-Romantik. Seine Bilder zu Themen aus deutschen Sagen und Märchen sind volkstümlich und poetisch gestaltet. Neben der Ölmalerei schuf er auch Bedeutendes in der Freskomalerei und in der Buchillustration. So schuf er auch viele Vorlagen für die Münchener Bilderbogen. Rudolf Ritter von Alt (* 28. August 1812 in Wien; † 12. März 1905) war ein österreichischer Maler und Aquarellist. Rudolf von Alt ist einer der populärsten Künstler des 19. Jahrhunderts in Wien. Seine Leistung liegt in seiner meisterhaften Beherrschung des Aquarells. Er schuf über 1000 Aquarelle, die topographisch genau und atmosphärisch stimmungsvoll das Österreich der damaligen Zeit, sowohl Landschaften als auch vor allem Architektur, festhalten. Allein 100 mal stellte er alleine den Stephansdom in Wien dar. Bekannt wurden auch seine Atelierbilder des Malers Hans Makart. Außer seinen Aquarellen malte Alt nur verhältnismäßig wenige Ölbilder. Hans Makart (* 28. Mai 1840 in Salzburg; † 3. Oktober 1884 in Wien) war ein österreichischer Maler und Dekorationskünstler. Er gilt als der repräsentative Maler der Ringstraßenepoche. Makarts wichtigste Vorbilder waren Tizian und Rubens. Seine Arbeiten zeichnen sich durch starke Sinnlichkeit und üppiges Pathos aus – allen ist ein Zug ins Theatralische eigen. Sie sind immer wieder als „Farbenrausch“ charakterisiert worden. Von seinen Gemälden ist vor allem der Zyklus Die fünf Sinne bekannt, der in der Österreichischen Galerie im Schloss Belvedere zu sehen ist. Die meisten Aufträge für Gebäudedekorationen scheiterten an seinen Honorarforderungen, erst 1881 konnte seine Ausgestaltung des Stiegenhauses des Kunsthistorischen Museums in Wien begonnen werden. Diese Gemälde zeigen Allegorien der Malerei und der Plastik sowie zehn Darstellungen von berühmten Malern mit ihren Modellen. Auch als Innenausstatter trat er auf, besonders für seinen Mäzen, dem Industriellen Nikolaus Dumba, wobei sein üppig dekoriertes Atelier gleichsam eine Art Muster war. Sogar Hüte und Krägen wurden nach seinen Entwürfen angefertigt – er kam dem Ideal des Gesamtkunstwerkes damit sehr nahe. Nach seinem frühen Tod war das Gefühl allgemein, dass mit ihm eine Epoche zu Ende gehe, und tatsächlich dauerte es nicht lange, bis er für Jahrzehnte fast zur Spottfigur wurde. Er übte allerdings einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf jüngere Maler aus, so etwa auf Gustav Klimt, der auch das Stiegenhausprojekt im Kunsthistorischen Museum weiterführte. Gustav Klimt (* 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien; † 6. Februar 1918 in Wien-Neubau) war ein bedeutender österreichischer Maler und einer der berühmtesten Vertreter des Wiener Jugendstils. Gustav Klimt war zu Lebzeiten einer der umstrittensten, aber auch beliebtesten Künstler der Jahrhundertwende. Von der Wiener Gesellschaft wurde er wegen der erotischen Ausstrahlung seiner weiblichen Porträts gesucht. Er ist zweifellos der bedeutendste Künstler des Jugendstils in Österreich, nimmt aber auch im internationalen Maßstab eine Spitzenstellung ein. Dennoch wurde besonders in der deutschsprachigen Kunstkritik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Klimts Werk teilweise völlig ignoriert, teils als reine Dekorationsmalerei abgetan. Erst später wurde seine statische Flächenhaftigkeit als richtungsweisend für die Entwicklung der modernen Malerei erkannt (Kubismus, abstrakte Malerei). Die Goldhintergründe auf Klimts Bildern erinnern an den japanischen Maler des 17. Jahrhunderts Ogata Korin. Die auffällige Verdichtung und flächige Wirkung zahlreicher Landschaftsbilder erreichte Klimt dadurch, dass er sich mittels Fernrohr ausgewählte entfernte Landschaftsausschnitte nah heranholte. Heute zählen Klimts Bilder zu den teuersten der Welt und erfreuen sich großer Popularität weltweit. Albin Egger-Lienz (* 29. Jänner 1868 in Stribach, Gemeinde Dölsach bei Lienz; † 4. November 1926 in St. Justina bei Bozen) war ein österreichischer Maler. Das Œuvre von Egger-Lienz umfasst vor allem Ölgemälde. Vorstudien wie etwa Zeichnungen und etliche Werke hat er zerstört. Etliche seiner Motive sind in mehreren Bildern und Versionen erhalten. Von einigen Motiven wie den Bergmähern hat er zusätzlich Lithographien angefertigt.  |
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 | Thema: Friedrich Amerling Mi Aug 13, 2008 2:18 pm | |
| Unter ärmlichen Verhältnissen erblickte Friedrich von Amerling am 14. April 1803 im "Hause zu den drei Herzen" am Neubau in Wien das Licht der Welt. Bereits mit dreizehn Jahren kam er an die "Akademie der vereinigten bildenden Künste". Nach Zeiten intensiver Ausbildung in der Malerei, die er durch Auslandsaufenthalte bei Meistern seiner Zeit ergänzte, wurde er einer der bedeutendsten Portraitisten der Wiener Biedermeier-Malerei. In der Galerie hervorragender Zeitgenossen, die Amerling im Laufe der Jahre verewigte, gibt es auch zahlreiche Künstler, wie den Dichter Franz Grillparzer oder die Maler Josef Redl und Moritz von Schwind. Sein häufigstes Modell war allerdings er selber. Das Markenbild zeigt eines dieser Selbstbildnisse aus dem Jahre 1867. Es ist nur der Kopf zu sehen, auf dem Original ist der Künstler sitzend mit Pinseln und Palette in der Linken dargestellt. Als er am 14. Jänner 1887 stirbt, hatte er seinen Ruhm, der bereits in den Vormärz fällt, überlebt. Erscheinungsdatum: 26.01.1948 Druckart: Stichtiefdruck Entwurf: Ferdinand Lorber Stich: Ferdinand Lorber Druck: Österreichische Staatsdruckerei Art: Sonderpostmarke |
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 | Thema: Moritz Daffinger Mi Aug 13, 2008 4:57 pm | |
| Der berühmte Bildnismaler des Biedermeierlichen Wiens wurde am 25. Jänner 1790 geboren. Bereits im sechsten Lebensjahr verlor er seinen Vater, der in der Roßauer Porzellanfabrik als Maler gearbeitet hatte. Die Verbindung zur Porzellanmanufaktur blieb durch die Wiederverheiratung seiner Mutter mit einem Arbeitskollegen seines Vaters aber aufrecht, er begann dort zu arbeiten, und so erschloss sich ihm als Stipendiaten der Manufaktur 1802 der Besuch der Akademie. Er schloss seine Ausbildung 1809 ab, verließ 1812 die Fabrik und machte sich als Miniaturmaler selbstständig. Seine Kleinporträts erfreuten sich bald auch in der gehobenen Wiener Gesellschaft höchster Beliebtheit. In seinem Werk spielte neben dem Hochadel und dem wohlhabenden Bürgertum auch die geistige Elite jener Zeit eine große Rolle. Daffinger hat unter anderem Franz Schubert, Giacomo Rossini und die Sängerin Malibran gezeichnet, eine herrliche Miniatur des Dichters Franz Grillparzer geschaffen und eine Anzahl von Burgschauspielern verewigt. Die Choleraepidemie des Jahres 1849 wurde auch Daffinger zum Verhängnis. Er erlag der Seuche am 22. August 1849 in seiner Wohnung in der Wiener Rauhensteingasse. Erscheinungsdatum: 25.01.1950 Druckart: Stichtiefdruck Entwurf: Wilhelm Dachauer Stich: Ferdinand Lorber Druck: Österreichische Staatsdruckerei Art: Sonderpostmarke |
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 | Thema: Martin Johann Schmidt Mi Aug 13, 2008 6:20 pm | |
| Martin Johann Schmidt, genannt "Der Kremser-Schmidt", war die populärste und produktivste Erscheinung in der österreichischen Spätbarockmalerei. Er wurde am 25. September 1718 in Grafenwörth geboren. Ungefähr tausend Gemälde in allen Formaten sind von ihm erhalten. Seine umfangreiche Sammlung von Stichen und Gemälden zeichnet sich ebenso wie seine vielen Altarbilder durch künstlerische Vollendung aus. Der erste große Auftrag in der Heimat war das in seinem Kolorit auf G. M. Crespi zurückgreifende Hochaltarbild in der Stadtpfarrkirche in Stein 1750/51. Am 6.April 1768 wurde Schmidt für seine beiden Aufnahmestücke "Das Urteil des Midas" und "Venus in der Schmiede des Vulkan" zum Mitglied der k.k. Akademie der bildenden Künste in Wien ernannt. Schmidt starb am 28. Juni 1801 in seinem Stadthaus in Stein an der Donau. Der 150. Wiederkehr seines Todestages ist auch diese Gedächtnismarke gewidmet. Obwohl unter den großen Spätbarockmalern Österreichs Franz Anton Maulpertsch internationale Bedeutung zukommt, so konnte doch wie kein anderer der Kremser Schmidt das Herz der Österreicher gewinnen. Erscheinungsdatum: 28.06.1951 Druckart: Stichtiefdruck Entwurf: Wilhelm Dachauer Stich: Ferdinand Lorber Druck: Österreichische Staatsdruckerei Art: Sonderpostmarke |
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 | Thema: 300. Geburtstag Michael Rottmayer Mi Aug 13, 2008 8:06 pm | |
| Michael Rottmayer wurde am 11. Dezember 1654 geboren. Er gehörte neben Hans Adam Weissenkircher, Daniel Saiter und Peter Strudel zu den vier bedeutendsten Malern des frühesten österreichischen Hochbarock. Sie alle besuchten die Privatakademie des Karl Lothin Venedig. Rottmayer kam nach den Studien bei Roth im Alter von 34 Jahren wieder nach Wien zurück. Seine Mythologien, Fresken, Historienbilder und zahlreichen Altarbilder in Salzburg, Bayern, Österreich und Böhmen dokumentieren das große Talent dieses Künstlers. Als Beispiele für das umfangreiche Werk Rottmayers seien hier nur die Deckenmalerei des Carabinieri-Saals der Salzburger Residenz, die er kurz nach seiner Rückkehr nach Österreich begann, oder das Deckenfresko der Kuppel der Peterskirche in Wien genannt. Johann Fischer von Erlach, der Rottmayer anscheinend schon früher für die Ausmalung der Kuppel der Wiener Peterskirche vorgeschlagen hatte, scheint ihn auch als Freskenmaler für die Karlskirche empfohlen zu haben. Dort entstand aus seiner Hand das riesige Kuppelfresko, das den heiligen Karl Borromäus als Pestpatron in einer vielschichtigen Umgebung aus religiösen Elementen zeigt. Rottmayer starb am 25. Oktober 1730 in Wien, nachdem er schon 1704 mit dem Prädikat "von Rosenbrunn" geadelt worden war. Erscheinungsdatum: 04.08.1954 Druckart: Stichtiefdruck Entwurf: Vinzenz Gorgon Stich: Ferdinand Lorber Druck: Österreichische Staatsdruckerei Art: Sonderpostmarke |
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 | Thema: 150. Geburtstag von Moritz von Schwind Mi Aug 13, 2008 8:34 pm | |
| Am 21. Jänner 1954 jährt sich zum 150. Male der Geburtstag des Malers Moritz von Schwind, dem Wien die Ausmalung des Foyers und der Loggia der Staatsoper mit Opernszenen und den herrlichen Melusinen-Zyklus in der Galerie des 19. Jahrhunderts dankt. Sein zeichnerisches Talent, das sich schon früh bemerkbar machte, bewog ihn 1821 zum Besuch der Kunstakademie. Diese traditionelle Schulung konnte aber den lebhaften Geist des jungen Kunstadepten auf die Dauer nicht befriedigen und so bildete er sich auf eigene Faust weiter. Er war mit vielen jungen Künstlern, unter anderen mit den Dichtern Bauernfeld und Kenner, den Malern Binder, Schwemminger und Kupelwieser, dem Bildhauer Schaller, vor allem aber mit Franz Schubert befreundet. Er erfüllte viele Aufträge deutscher Adeliger, wie des Kronprinzen Max von Bayern und Großherzogs Friedrich von Baden. Karlsruhe wurde von Ende 1840 bis zum Frühjahr 1844 Domizil des jungen Meisters. Dort fand er in der Majorstochter Luise Sachs auch die Gattin, die ihn bis an sein Lebensende getreulich begleitete. Moritz von Schwind gehört zu jenen Künstlern des 19. Jahrhunderts, die als "Malerpoeten" in die Kunstgeschichte eingingen. Bei Schwind gesellte sich zur dichterischen Phantasie überdies eine außerordentliche Musikalität, die in seinem Wienertum und seiner Zugehörigkeit zum Freundeskreise Franz Schuberts wurzelte und wie ein wundersames Fluidum seinen Bildern entströmt. Erscheinungsdatum: 21.01.1954 Druckart: Stichtiefdruck Entwurf: Ferdinand Lorber Stich: Ferdinand Lorber Druck: Österreichische Staatsdruckerei Art: Sonderpostmarke |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: 300. Geburtstag von Jakob Prandtauer Mi Aug 13, 2008 11:09 pm | |
| Das Markenmotiv zeigt ein Porträt des Künstlers. Aus der Taufmatrikel der bischöflichen Dekanatspfarre Zams bei Landeck in Tirol geht hervor, dass am 16. Juli 1660 dem Bergbauern Simon Prandtauer und seiner Frau Maria Lentsch in Stanz ein Sohn geboren wurde, der in der Taufe den Namen Jakob erhielt. Prandtauer erlernte in den Jahren 1677 bis 1680 beim Maurermeister Georg Asam in Schnann das Maurerhandwerk und erhielt von der Maurer- und Steinmetzzunft in Imst am 13. Jänner 1689 den Gesellenbrief. Mit 32 Jahren wurde er Maurermeister. Am 6. April 1702 erhielt er den Auftrag zum Neubau des Stiftes Melk, wo er einen der schönsten Barockbauten der Welt schuf. Mit 48 Jahren übernahm er die Nachfolge des berühmten italienischen Architekten Carlo Antonio Carlone, nach dessen Tod er unter anderem die großen oberösterreichischen Klöster Garsten, Kremsmünster und St. Florian vollendete. Der begnadete Künstler starb am 16. September 1726 in St. Pölten und wurde im dortigen Dom beigesetzt. Die in der Zeit vom 14. Mai bis 23. Oktober 1960 vom Stift Melk, der Landesregierung und der Stadtgemeinde Melk veranstaltete große Barockausstellung dokumentierte unter dem Titel "Jakob Prandtauer und seine Zeit" sein großes Werk. Erscheinungsdatum: 16.07.1960 Druckart: Stichtiefdruck Entwurf: Adalbert Pilch Stich: Rudolf Toth Druck: Österreichische Staatsdruckerei Art: Sonderpostmarke |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: 100. Todestag von Friedrich Gauermann Mi Aug 13, 2008 11:24 pm | |
| Das Markenmotiv zeigt ein Porträt Gauermanns nach einem Selbstbildnis des Künstlers aus dem Jahre 1837. Kaum ein Maler des 19. Jahrhunderts hat durch sein Leben eine so enge Verbindung zur bäuerlichen Welt des österreichischen Alpenlandes wie Friedrich Gauermann. Der Künstler wurde am 20. September 1807 auf dem Gut seiner Eltern in Scheuchenstein geboren. Vom Vater bereits früh in seinem zeichnerischen Talent unterstützt, besuchte er ab 1824 die Akademie und schloss diese bereits 1827 ab. In seiner Akademiezeit erwarb er sich seine überragenden Fähigkeiten auf dem Gebiet der Ölmalerei. Aus kunstgeschichtlicher Sicht erlebt man Gauermann als sensiblen Menschen von rascher, intuitiver Auffassung und reicher Phantasie. Unbekümmert um die zeitgebundene Kunstrichtung fand er daher schon in frühen Jahren ein natürliches und innerliches Verhältnis zur heimischen Umwelt. Aus demselben Geist erschließt sich ihm das Können der niederländischen Landschafts- und Tiermaler, die er im Pinselstrich täuschend nachzuahmen verstand. Diese bedeutende und geniale Malerpersönlichkeit des Biedermeiers starb am 7. Juli 1862. Erscheinungsdatum: 06.07.1962 Druckart: Stichtiefdruck Entwurf: Adalbert Pilch Stich: Rudolf Toth Druck: Österreichische Staatsdruckerei Art: Sonderpostmarke Irrläufer: Salzburg - Palma ..... und Retour  |
|  | | Mozart Moderator

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2946 Alter/age: 41 Browser:  Anmeldedatum: 10.01.08
 | Thema: 50. Todestag Heinrich Angelis Fr Aug 15, 2008 2:36 am | |
| Die Österreichische Post- und Telegraphenverwaltung gab zum 50. Todestag des in ganz Europa anerkannten Porträt- und Bildnismalers Heinrich Angeli am 21. Oktober 1975 eine Sonderpostmarke heraus, die das hervorragende Schaffen dieses großen Malers in Erinnerung bringen sollte. Der Künstler wurde am 8. Juli 1840 in Ödenburg in Ungarn geboren. Schon frühe Porträts, die er im Alter von 13 und 17 Jahren malte, wiesen ihn als großes Talent aus. Vierzehnjährig wurde er bereits in die kaiserliche Akademie in St. Anna aufgenommen. In München entstand sein erstes großes Historienbild, "Maria Stuart bei der Verlesung ihres Todesurteils". In seinem eigenen Atelier folgten weitere Bilder, die ihm den Zugang zum Hof ermöglichten. Im Jahre 1862 kehrte er von München nach Wien zurück und wurde Mitglied der Gesellschaft der bildenden Künstler. Die Aristokratenfamilien überhäuften ihn mit Porträtaufträgen. Im Jahre 1870 wurde er Vorstand des Wiener Künstlerhauses. Die unter dem Protektorat Erzherzog Karl Ludwigs stehende Weltausstellung, auf der seine Werke gezeigt wurden, brachte ihm Weltgeltung ein. Er verkehrte an den europäischen Höfen und hielt die Persönlichkeiten dieser Zeit in seinen unverwechselbaren Porträts fest. Er starb am 21. Oktober 1925 an einer Lungenentzündung. Erscheinungsdatum: 21.10.1975 Druckart: Stichtiefdruck Entwurf: Adalbert Pilch Stich: Alfred Nefe Druck: Österreichische Staatsdruckerei Art: Sonderpostmarke |
|  | | Tatjana Westermayr Mitglied in Silber

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 | Thema: Serie - Moderne Kunst aus Österreich Sa Aug 16, 2008 12:02 pm | |
| Friedrich Stowasser (* 15. Dezember 1928 in Wien; † 19. Februar 2000 an Bord der Queen Elizabeth 2), besser bekannt als Friedensreich Hundertwasser, in Eigenkreation auch Tausendsassa Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser war ein österreichischer Künstler und Multitalent sowie ein entfernter Verwandter des Altphilologen Joseph Maria Stowasser.  - ein weiterer Wert: 
Zuletzt von Tatjana Westermayr am So Sep 07, 2008 7:47 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Tatjana Westermayr Mitglied in Silber

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 | Thema: Re: Maler aus Österreich Sa Aug 16, 2008 12:05 pm | |
| Arik Brauer (* 4. Jänner 1929 in Wien; eigentlich Erich Brauer) ist ein österreichischer Maler, Grafiker, Bühnenbildner, Sänger und Dichter.  |
|  | | Tatjana Westermayr Mitglied in Silber

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 | Thema: Re: Maler aus Österreich Sa Aug 16, 2008 12:07 pm | |
| Wolfgang Hutter (* 13. Dezember 1928 in Wien) ist ein österreichischer Maler und Graphiker. Hutter studierte 1945-50 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei seinem Vater Albert Paris Gütersloh. Mit Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, E. Jené und Fritz Janschka gründete er eine surrealistische Gruppe im Wiener Art-Club und war Gründungsmitglied der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus". Seine artifizielle Bildwelt ist gekennzeichnet von künstlichen Gärten und märchenhaften Szenen in minutiöser Kleinarbeit und technischer Perfektion. Seit 1966 (o. Prof. 1974) an der Akademie der bildenden Künste, Wien.  |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: 250. Geburtstag Franz Anton Maulbertsch So Aug 24, 2008 10:06 am | |
| Franz Anton Maulbertsch wurde 1724 in Langenargen am Bodensee geboren. Maulbertsch steht in einer Tradition, in der die Deckenmalerei des süddeutsch-österreichischen Raumes einen Höhepunkt erreichte. Sein Beitrag zur österreichischen Malerei des Spätbarocks bedeutete aber nicht nur Höhepunkt, sondern zugleich auch Wende. Er ist Höhepunkt in Bezug auf die Qualität der Maltechnik. Er bedeutet Wende, weil er versuchte, mit dieser Kunst den Anschluss an die Tendenzen der neuen Zeit des Klassizismus zu finden. Maulbertschs Vorliebe für religiöse Themen, sein tief gefühlter Vortrag, das geringe Vorhandensein heiterer und vor allem erotischer Themen weist ihn als Künstler aus, der nur ungern seine Beziehung zur hochbarocken Tradition löste. In Momenten seines Schaffens, beispielsweise beim Fresko von Halbthurn, ist er dem Rokoko ganz nahe. Er liebte das Übergreifen der Malerei auf Architekturelemente, forcierte das fast vollends zur Malerei werdende Gesamtkunstwerk, wie in der Piaristenkirche in Wien. Andernteils hatte Maulbertsch nicht übermäßig viel von der Leichtigkeit des Zeitstils. Offenbar fühlte er sich wohler bei den Darstellungen von Heiligengeschichten und Heiligenmartyrien. Doch er zeigte damit auch wieder Qualität: Er wollte seinem künstlerischen Temperament folgen und nicht dem Zeitgeist. Das Markenbild zeigt das Selbstporträt von Franz Anton Maulbertsch aus der Österreichischen Galerie. Erscheinungsdatum: 07.06.1974 Druckart: Stichtiefdruck Entwurf: Adalbert Pilch Stich: Kurt Leitgeb Druck: Österreichische Staatsdruckerei Art: Sonderpostmarke |
|  | | Bios Mitglied in Silber

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 | Thema: Angelica Kauffmann Do Okt 02, 2008 8:46 pm | |
| Angelica Kauffmann Angelika Kauffmann (Maria Anna Angelika Catharina Kauffmann), engl. Angelica Kauffman, wurde am 30. Oktober 1741 in Chur, Freistaat Drei Bünde, geboren und starb am 5. November 1807 in Rom. Sie war eine schweizerisch-österreichische Malerin des Klassizismus. Auf http://de.wikipedia.org/wiki/Angelika_Kauffmann gibt es weitere Infos. |
|  | | Tatjana Westermayr Mitglied in Silber

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 | Thema: Re: Maler aus Österreich Sa Nov 08, 2008 9:53 pm | |
| - nochmals "Hundertwasser"  |
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