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 Blumengruß aus Deutschland

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rainer
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BeitragThema: Blumengruß aus Deutschland   Sa Jan 03, 2009 2:45 pm

Neuordnung der Blumenserie



Die Pflanzengattung Krokus (Crocus) (Mehrzahl Krokusse, helvetisch: "das Krokus") gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Ihre Arten stammen aus dem Orient, Europa und Nordafrika. Es gibt sehr viele Züchtungen, die man unter dem Begriff Krokus-Hybriden zusammenfassen kann und die man in den Parks und Gärten in den Gemäßigten Breiten auf der ganzen Welt antrifft. In Mitteleuropa werden sie vor allem als Frühblüher in Ziergärten und Rasen gepflanzt. Crocus vernus, Crocus aureus, Crocus candidus sind Wildarten, die man sehr selten auch in Gärten findet.



Tulpen sind ausdauernde, krautige Pflanzen, sie erreichen je nach Art eine Wuchshöhe von 10 bis 70 Zentimetern. Diese Geophyten bilden Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Oft bilden die Zwiebeln Stolonen. Die äußere Haut der Zwiebeln ist meist innen behaart. Vom meist unverzweigte Stängel befindet sich der untere Teil im Boden. Die meisten Laubblätter sind grundständig. Die meist zwei bis sechs, selten bis zu zwölf wechselständigen, ungestielten Laubblätter sind einfach und breit-linealisch bis fast eiförmig. Der Blattrand ist glatt.



Die Tagetes (Tagetes), auch Studentenblume, Sammetblume oder Totenblume genannt, sind eine Gattung aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Gattung wurde nach dem etruskischen Halbgott Tages benannt. Sie zählen zu den bekanntesten Sommerblumen und eignen sich sowohl für Beete als auch Balkonkästen.
Zur Gattung der Tagetes zählt man rund 50 bis 60 Arten, die aus Mexiko und Mittelamerika stammen.



Die Malven (Malva) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae).
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rainer
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BeitragThema: Re: Blumengruß aus Deutschland   Sa Jan 03, 2009 3:17 pm



Die Landnelke oder Edel-Nelke (Dianthus caryophyllus), in kultivierter Form meist Gartennelke oder kurz Nelke genannt, ist eine Pflanze aus der Gattung der Nelken, die aus dem Mittelmeerraum stammt und seit dem Altertum als Zierpflanze kultiviert wird. Der Gattungsname Dianthus bedeutet „Zeus-Blume“ (vgl. Nelken), der Artname stammt vom griechischen καρυόφυλλον (karyóphyllon), was eigentlich „Gewürznelke“ bedeutet (Genaueres im Artikel Nelkengewächse).



Die Dahlien (Dahlia) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).



Das Leberblümchen (Hepatica nobilis) gehört zur gleichnamigen, monotypischen Gattung (Hepatica) innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sie gehört zu den im Frühling am frühesten blühenden Pflanzen.



Die Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare), auch Wiesen-Margerite oder Wiesen-Wucherblume genannt, ist die namensgebende Art der Gattung der Margeriten in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).



Die Astern (Aster) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die lateinische Ableitung des Gattungsnamens ist astrum, was Stern, Gestirn bedeutet, und bezieht sich auf die strahlenförmige Anordnung der Strahlen- beziehungsweise Zungenblüten. Einige Arten und ihre Sorten werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten verwendet. Die Tribus Astereae wurde neu geordnet, so dass heute die Gattung Aster einen völlig anderen Umfang als früher hat und nur noch Arten der Alten Welt zur Gattung gerechnet werden.



Der Klatschmohn (Papaver rhoeas), auch Mohnblume oder Klatschrose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae).



Die Rosen (Rosa) sind die namensgebende Pflanzengattung der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Gattung umfasst, je nach Artauffassung des Bearbeiters, zwischen 100 und 250 Arten. Diese bilden durch ihre typische Merkmalskombination von Stacheln, Hagebutten und unpaarig gefiederten Blättern eine sehr gut abgegrenzte Gattung. Es sind Sträucher mit meist auffälligen, fünfzähligen Blüten. Die meisten Arten sind nur in der Holarktis verbreitet und wachsen bevorzugt auf kalkhaltigen Böden. Die Wissenschaft von den Rosen wird als Rhodologie bezeichnet.

Gärtnerisch wird zwischen Wildrosen und Kulturrosen unterschieden. Die Rose wird seit der griechischen Antike als „Königin der Blumen“ bezeichnet. Rosen werden seit weit über 2000 Jahren als Zierpflanzen gezüchtet. Das aus den Kronblättern gewonnene Rosenöl ist ein wichtiger Grundstoff der Parfumindustrie.



Die Sonnenhüte (Echinacea), auch Scheinsonnenhüte oder Igelköpfe genannt,[1] sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae).



Die Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum), in Österreich auch Stein-Nelke (Stoanagl) genannt, gehört zu der Gattung der Nelken. Die Art zählte offenbar zur Standardausstattung vieler Klöstergärten. Möglicherweise führte dies zur Namensgebung. Die gesamte Pflanze enthält seifige Bestandteile (Saponine), welche die Mönche flüssig gegen Muskelschmerzen oder Rheuma aufgetragen haben.



Die Narzissen (Narcissus) bilden eine Gattung der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) innerhalb der einkeimblättrigen Pflanzen. Die Pflanzen der Art Narcissus pseudonarcissus werden oft auch Osterglocken genannt. Der natürliche Verbreitungsschwerpunkt liegt in Südwesteuropa und Nordwestafrika. Nur wenige Arten kommen auch im Küstengebiet des östlichen Mittelmeers vor.

Eine Bedeutung in der mitteleuropäischen Gartenkunst haben Narzissen seit der sogenannten orientalischen Phase von 1560 bis 1620, als sie gemeinsam mit Tulpen und Hyazinthen in die Gartenkultur gelangten. Heute gibt es mehr als 24.000 Kulturformen. Im Spätwinter und Frühjahr gehören Narzissen zu den wichtigsten Pflanzen des Blumenhandels.



Die Sonnenblume im engeren Sinne (Helianthus annuus) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sonnenblumen (Helianthus) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).



Das Tränende Herz (Lamprocapnos spectabilis), auch Zweifarbige Herzblume genannt, ist die einzige Art der monotypischen Gattung Lamprocapnos Endl. in der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Sie wurde lange Zeit in die Gattung der Herzblumen (Dicentra) gestellt, bis molekulargenetische Untersuchungen aus dem Jahr 1997 zeigten, dass sie eigenständig ist. Das Tränende Herz ist eine beliebte Zierpflanze.



Die Schwertlilien (Iris) – im Deutschen wird die botanische Bezeichnung Iris oftmals beibehalten – bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) innerhalb der Einkeimblättrigen Pflanzen. Die an Arten umfangreiche Gattung wurde nach der griechischen Göttin des Regenbogens (Iris) benannt. Die Iris-Arten werden wegen ihrer schönen und auffälligen Blüten geschätzt.



Der Kalifornischer Mohn (Eschscholzia californica), auch Goldmohn, Kalifornischer Kappenmohn oder Schlafmützchen) genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der der Mohngewächse (Papaveraceae). Ihren Ursprung hat diese Art in Kalifornien und anderen südwestamerikanischen Bundesstaaten. Inzwischen ist sie auch in Australien, Südafrika und Europa verbreitet.



Das Alpen-Edelweiß (Leontopodium nivale subsp. alpinum Basionym Leontopodium alpinum) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) und wohl eine der bekanntesten Alpenblumen.



Die Feuer-Lilie (Lilium bulbiferum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Lilien (Lilium) in der Candidum-Sektion. Die Pflanze gilt als eine der prächtigsten Blumen der Alpen.



Die Rittersporne (Delphinium) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Der botanische Gattungsname leitet sich vom griechischen delphínion für Delphinpflanze, denn die Knospe der Blüte soll einem Delphin ähnlich sehen.
Sie sind den Feldritterspornen (Consolida) ähnlich und mit ihnen nahe verwandt. Gelegentlich werden die Feldrittersporne (Consolida) auch den Ritterspornen (Delphinium) zugeordnet.

Alle Bildunterschriften wurden der Enzyklopädie Wikipedia http://de.wikipedia.org entnommen!
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rainer
Mitglied
Mitglied



BeitragThema: Re: Blumengruß aus Deutschland   Sa Jan 03, 2009 3:20 pm

Alle oben gezegte Marken wurden in Bogen- sowie in Rollenform herausgegeben.
Zusätzlich erschienen einige Werte in Rollenform selbstklebend.

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rainer
Mitglied
Mitglied



BeitragThema: Re: Blumengruß aus Deutschland   Sa Jan 03, 2009 3:22 pm

weiterhin erschien ein Zusammendruckbogen, der teilweise auch geblistert in Folie verkauft wurde.



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rainer
Mitglied
Mitglied



BeitragThema: Re: Blumengruß aus Deutschland   Sa Jan 03, 2009 3:29 pm

Und abschließend zeige ich noch die Markenheftchen, die ich eigentlich nur noch als Verkaufskartons bezeichnen möchte.
Alle Marken auf diesen Kartons sind ebenfalls selbstklebend.
















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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Blumengruß aus Deutschland   Mi Jun 30, 2010 7:06 pm

Markenset, Folienblatt Gartenrose mit Duft, selbstklebend,
Michel 2675





(irgendwie riechen diese Rosen nach Petroleum?)
Schade, dass Rainer keine Beiträge mehr liefert, er hat in mir die Liebe zu dieser Dauerserie geweckt!


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Gast
Gast



BeitragThema: Re: Blumengruß aus Deutschland   Mi Jun 30, 2010 11:28 pm

- der gedanke wenn männer rosen schenken???
- schäm dich gerhard! Zwinkern
tatjana ja
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Blumengruß aus Deutschland   Do Jul 01, 2010 10:08 pm

Tatjana Westermayr schrieb:
- der gedanke wenn männer rosen schenken???
- schäm dich gerhard! Zwinkern
tatjana ja

Hier scheint es sich um ein Missverständnis zu handeln:
Ich finde nur, die Rosen auf den Duftmarken riechen nicht nach Rose.
Echte Rosen hingegen, wie die in meinem Garten, sind etwas Edles und duften natürlich herrlich"

...eine Rose aus meinem Garten.....
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Cantus
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Blumengruß aus Deutschland   So Jul 04, 2010 7:21 pm

Hallo Gerhard,
ich habe mal ein paar passende Briefe eingescannt. Meistens werden die Blumenmarken auf den Kuveren, die bei mir ankommen, als Ergänzungswert genutzt, um irgendeine höhere Portostufe zu erzeugen, es sind deshalb meist Mischfrankaturen und dabei überwiegend die niedrigen Werte. Dennoch können auch solche Briefe reizvoll aussehen. Bei Interesse schicke ich dir bei Gelegenheit alles zu.

Viele Grüße
Ingo




Portostufe für einen Brief = 55 Cent




Portostufe für einen Großbrief innerhalb Deutschlands = 145 Cent






Portostufe für einen Großbrief innerhalb Deutschlands mit "Einschreiben Einwurf" = 305 Cent.
Frankatur hier = 360 Cent, aber es war ja auch Sammlerpost mit zwei senkrechten Pärchen.
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Frauenschuh   So Jul 04, 2010 11:12 pm

@ cantus
Dein Angebot nehme ich gerne an - als Ausgleich finde ich sicher einige gelaufene Ganzsachen.

Zurück zu den Blumen:
MiNr 2768, erster Verwendungstag 2. Jänner 2010





Die vielleicht prächtigste Orchidee in Deutschland ist der Frauenschuh. Er besiedelt auf kalkreichem Untergrund sehr lichte Waldregionen, nimmt die Beschattung zu, blüht er zunächst nicht mehr, die Pflanzen werden immer kleiner um schließlich auszubleiben. Als Waldart sollte er eigentlich hinreichend große, potentielle Biotope haben. Allerdings haben Änderungen der Waldnutzung, besonders das über Jahre praktizierte Aufforsten mit schnellwüchsigen, sehr dicht gepflanzten Monokulturen aus Fichten der Art den Lebensraum beschnitten. Die Blütenlippe, der Schuh, stellt eine Kesselfalle für kleine Insekten dar. Hineingefallene kleine Bienen können die Falle nur dann verlassen, wenn sie an Staubblatt und Narbe entlang kriechen, dorthin werden sie von einem lichtdurchlässigem Fenster im Schuh geleitet. Beim Verlassen laden sie sich die Pollenmasse auf, oder bestäuben, falls sie schon Pollen tragen, die Blüte.
Er begint seinen Austrieb etwa 1 1/2 Monate vor der Blüte, die in tiefen Mittelgebirgslagen Anfang bis Mitte Mai liegen kann, die Hauptblüte liegt in den höheren Mittelgebirgslagen Anfang Juni, in höheren Alpenregionen erst im Juli. Immerhin weist die Verbreitungskarte aus, daß er noch keinem größeren Gebiet völlig fehlt. Erfreulich ist die Tatsache, daß es in manchen Mittelgebirgslagen Thüringens und Baden-Württembergs noch wirklich große Bestände vorkommen. In den Alpen steigt er bis über 1800 m, ist hier z.B. in lichten Schluchtwäldern relativ häufig.

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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Blumengruß aus Deutschland   Mo Aug 09, 2010 11:21 pm

Maiglöckchen,
MiNr 2794, erster Verwendungstag 6. Mai 2010





Das weitverbreitete Maiglöckchen ist eine Pflanzenart in der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Der botanische Name (Convallaria majalis) setzt sich aus lateinisch: Convallaria für „in den Tälern vorkommend“ und lateinisch: majalis auf den Monat Mai bezogen, zusammen.
Das Verbreitungsgebiet sind die gemäßigten Zonen Nordamerikas und Eurasiens
Botanisch gesehen handelt es sich beim Maiglöckchen um Glockenblumen mit Streueinrichtung. Das Maiglöckchen bietet keinen Nektar an, besitzt jedoch am Grund des Fruchtknotens anbohrbares saftreiches Gewebe. Die Bestäubung der Blüten erfolgt über Insekten, wobei Bienen als Hauptbestäuber in Erscheinung treten.
Die Früchte, rote Beeren, entwickeln sich im Sommer und werden vorwiegend von Amsel und Rotdrossel , die deren gelbliche und birnenförmige Samen wieder ausscheiden, verbreitet. Das Maiglöckchen bevorzugt sommerwarme Klimalagen und halbschattige Standorte. Es gedeiht sowohl auf kalkreichen als auch auf sauren Böden. In sehr schattigen Waldlagen bildet die Pflanze oftmals nur Blätter, jedoch keine Blüten aus. Die Ausbreitung erfolgt hier über die Wurzelausläufer.

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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Blumengruß aus Deutschland   Mo Aug 09, 2010 11:41 pm

Karthäusernelke
MiNr 2716 Folienblatt mit 10 Marken
Juni2010



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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Ballonblume   Mi Jan 26, 2011 6:45 pm

Ballonblume
erster Verwendungstag 3. Jänner 2011
Kleinbogen und Großrolle nassklebend





Die Ballonblume (Platycodon grandiflorus), auch Großblütige Ballonblume oder Chinesische Glockenblume genannt, ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Platycodon aus der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae). Der deutsche Name rührt daher, dass sich die Blütenknospen aufblähen, bevor sie aufgehen.
Die Heimat der Ballonblume liegt in Nordostasien, Ostsibirien, Mongolei, Korea und Japan. In vielen Gebieten weltweit ist diese Art verwildert. Bevorzugte Standorte sind Trockenrasen und steinige Böden zwischen Gebüsch oder auf Waldlichtungen.
Die fünfzähligen Blüten weisen einen Durchmesser von 5 bis 7 cm auf. Die blauen bis selten weißen Kronblätter sind breit glockenförmig verwachsen. Es ist nur ein Staubblattkreis mit fünf Staubblättern vorhanden. Blütezeit ist von Juli bis August.
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Marken-Set »Maiglöckchen«    Fr März 18, 2011 3:56 pm

Mit 1. März zum Verkauf gelangt - das Marken-Set* "Maiglöckchen"(10 Marken à 0,45 EUR)





*Hinweis: enthält verschiedene Duftstoffe (u. a. Benzylbenoat und Hexylcinnamal).....
.......und genau danach duftet das Folienblatt auch ug

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Gerhard
Moderator



BeitragThema: EF - Ballonblume   So Apr 03, 2011 7:04 pm

Porto für Postkarten und Standardbriefe Ausland (Europa und Übersee) ab 1.1.2011 Euro 0,75.



Einzelfrankatur Standardbrief nach Österreich, 0,75 Euro, Ballonblume nassklebend.

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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Enzian   Do Dez 29, 2011 11:35 am

Enzian
Ergänzungswert 500 Cent (Mi Nr 2877)

Erster Verwendungstag 7. Juli 2011



Die Enziane (Gentiana) sind eine Pflanzengattung aus der großen Familie der Enziangewächse (Gentianaceae).
Enzian-Arten wachsen als ein- bis zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen. Die kreuzgegenständigen Laubblätter stehen in grundständigen Rosetten oder am Stängel verteilt. Die einfachen Blattspreiten besitzen einen glatten Blattrand.
Die Blüten stehen einzeln oder in meist zymösen Blütenständen. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind (vier- oder) meist fünf- (oder sechs- bis acht-) -zählig. Die grünen Kelchblätter sind verwachsen. Die Kronblätter sind, oft lang röhrig, glockenförmig oder radförmig verwachsen und können ganz unterschiedliche Blautöne haben oder sie sind gelb bis weißlich.
Die Gattung Gentiana umfasst weltweit 300 bis 400 Arten, vorwiegend in den Gebirgen der gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel, aber auch in den Anden. Enziane fehlen in Afrika. In Europa wachsen etwa 35 Arten vorwiegend in den Alpen.
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Kuhschelle   So Dez 30, 2012 11:55 pm

Kuhschelle
Ergänzungswert 58 Cent
Erster Verwendungstag 6.12.2012
Konfektion: Kleinbogen zu 10 Marken, Rollenmarken Nassklebend, Rollenmarken Selbstklebend




Die auf der Briefmarke abgebildete rotblühende Kuhschelle zeigt die Gartenform Pulsatilla vulgaris „Rubra“, die vermutlich aus einer Kreuzung der „Gewöhnlichen Kuhschelle“ mit der in Südfrankreich und den Pyrenäen endemischen Roten Kuhschelle (Pulsatilla rubra) entstanden ist.
Der Name Pulsatilla leitet sich von lateinisch „pulsare“ = schlagen oder läuten ab und bezieht sich auf die Glockenform der Blüten. Die Artbezeichnung „vulgaris“ = gewöhnlich oder gemein wurde bei der Artbeschreibung und Namensvergabe der in der Regel häufigen oder weit verbreiteten Art einer Gattung zugesprochen. Die ebenfalls in der Literatur verbreitete Bezeichnung
Küchenschelle hat ihren Ursprung wohl in einem Schreibfehler und sollte vermutlich „Kühchenschelle“ heißen. Die frühere botanische Bezeichnung unserer Pflanze lautete Anemone pulsatilla.
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Prachtkerze   So Dez 30, 2012 11:58 pm

Prachtkerze
Ergänzungswert 240 Cent
Erster Verwendungstag 6.12.2012
Konfektion: Kleinbogen zu 10 Marken, Rollenmarken Nassklebend




Die Lindheimer’s Prachtkerze (Gaura lindheimeri) wird oft auch Präriekerze genannt. Sie ist eine besonders aparte Pflanze die an unser Wald-Weidenröschen erinnert und mit ihren zarten Blütenblättern in Schmetterlingsform kokettiert.
Während in Frankreich die Pariser Gärtner schon um 1860 in den Beeten des Jardin du Luxembourg und der Tuilerien die Prachtkerze als Zierpflanze nutzten, war sie in Deutschland noch eine Rarität bei einigen Pflanzen-Liebhabern. Erst in den 1980er Jahren taucht sie in den Staudenkatalogen vermehrt auf und erfreut sich seitdem zunehmender Beliebtheit. Der Name Gaura leitet sich ab von griechisch „gayros“ transskribiert in „gauros“, was so viel bedeutet wie prächtig oder stolz –daher die deutsche Namensgebung.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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Mozart
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Blumengruß aus Deutschland   Fr Nov 15, 2013 5:34 pm

Bei mir sind heute gleich zwei Blumengrüße aus Deutschland im Briefkasten gelandet!
Beide Belege gebe ich gerne weiter, wenn jemand daran Interesse hat! (Den Inhalt aber nicht! lachen )



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EgLie
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Blumengruß aus Deutschland   Sa Nov 16, 2013 12:28 pm


Auch bei mir kommen ab und zu Blumengrüße an,

aus 52152 Simmerath



LG EgLie
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Kaiserkrone   Do Dez 26, 2013 2:46 pm

Kaiserkrone
Wert für neues Porto von Standardbriefen innerhalb Deutschlands bis 20 g
Erster Verwendungstag 5.12.2013



Die Kaiserkrone (lat. Fritillaria imperialis) aus der Familie der Liliengewächse (Liliaceae) gehört im Frühling zu den majestätischsten Zwiebelblumen eines jeden Ziergartens. Fast einen Meter hoch können die prächtigen Pflanzen mit ihren orangeroten oder gelben kronenförmigen Blütendolden werden.
Ursprünglich ist die Kaiserkrone in der Türkei, dem Iran und Irak, Afghanistan, Pakistan und Kaschmir beheimatet. Hier wächst sie an steinigen Hängen in Höhenlagen bis zu 3000 Metern. Im Jahr 1525 brachten Kaufleute das majestätische Gewächs vonKonstantinopel aus nach Wien, wo es aufgrund seiner prächtigen Blüten schnell zum Liebhaberobjekt aufstieg. Die Blume war so begehrt, dass man ab 1573 begann, sie zu kultivieren. In der Folge verbreitete sie sich in ganz Europa, wo sie bald Parkanlagen, Kloster- und Bauerngärten schmückte.

Trotz ihrer Schönheit ist die Kaiserkrone mit Vorsicht zu genießen – denn sie ist giftig.
Die Kaiserkrone liebt es sonnig und warm und bevorzugt einen nahrhaften, aber durchlässigen Boden. Da die Kaiserkrone ursprünglich in karger Umgebung beheimatet ist, ist sie in Sachen Pflege relativ unkompliziert. Nur bei langer Trockenheit muss sie gegossen werden. Kaiserkronen erkennt man meist an ihrem strengen Moschus-Geruch. Nach Meinung zahlreicher Hobbygärtner soll er sogar Wühlmäuse und Maulwürfe abschrecken. Die Kaiserkrone wird daher auch gerne gezielt als „Beet-Schutz“ eingesetzt.

Konfektionen:

Kleinbogen zu 10 Marken Nassklebend:


Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin

Markenset 10 Marken Selbstklebend


Mehrfarbiger Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co KG,
Mönchengladbach, auf selbstklebendem Verbundmaterial mit DP2-Papier.

Rollenmarke Nassklebend, Kleinrolle 200er und 500er


Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin

Markenbox 500er Rolle Selbstklebend


Mehrfarbiger Offsetdruck auf selbstklebendem Verbundmaterial mit DP2-Papier
durch die Bundesdruckerei GmbH, Berlin.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard


Zuletzt von Gerhard am Di Okt 21, 2014 12:54 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Tausendgüldenkraut   Mo Okt 20, 2014 2:31 pm

Tausendgüldenkraut
Porto für Infopost
Erster Verwendungstag 3. Juli 2014



Das echte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea) hat seinen volkstümlichen Namen nicht ohne Grund: Seinen Wert als Heilpflanze schätzen von Magenbeschwerden Geplagte sehr - auch wenn Tee und Tinktur aus den zarten Blüten, Blättern und Stängeln einen bitteren Beigeschmack haben. Das Tausendgüldenkraut ist wegen seines galligen Geschmacks auch als Bitterkraut oder Erdgalle bekannt. Wer das bis zu 40 Zentimeter hohe Kraut zur Blütezeit von Juli bis September entdeckt, darf jedoch nicht zugreifen. Alle Vorkommen der Pflanze aus der Gattung der Enziangewächse stehen unter Naturschutz.

Rund 30 Arten sind wild wachsend bekannt, die meisten in Europa, Nordamerika, Nordafrika und im westlichen Teil Asiens. Die fünfblättrigen Blüten sehen aus wie kleine Sterne und sind häufig rosafarben, es gibt aber auch gelbe oder weiße Blüten. Die Blütezeit dauert etwa fünf Tage. Das Tausendgüldenkraut hat vierkantige Stängel und ovale Blätter. Es ist meist ein- oder zweijährig. Die abgestorbenen Pflanzen sind Windstreuer. Auch sind Samen käuflich erhältlich - für die Aufzucht im eigenen Garten. Im Spätsommer oder im Frühjahr kann gesät werden, die Pflanze lässt sich später in Büscheln trocknen und verwerten.

Das strenge Aroma entfalten Bitterstoffe, die in der Pflanze enthalten sind. Weil sie Speichelfluss und Magensaftproduktion anregen, gelten sie als appetitanregend und verdauungsfördernd. In der Naturheilkunde wird das Tausendgüldenkraut deshalb bei Magenschmerzen und Magenschleimhautentzündung eingesetzt, als Tee oder Tinktur. Es gilt aber auch als blutreinigend und entzündungshemmend. Über die Heilkraft hinaus spricht der Volks- und Aberglaube der Pflanze auch noch eine andere, „monetäre” Wirkung zu: Wer am Johannistag
(24. Juni) Tausendgüldenkraut in seinen Geldbeutel steckt, soll das ganze Jahr über ausreichend Bares verfügen.

Konfektionen:
Kleinbogen zu 10 Marken nassklebend



Rollenmarke 200 Stk.



Maxirolle, selbstklebend, 500er, 5.000er, 10.000er



Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Bedruckstoff und Druckverfahren: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Mehrfarben–Offsetdruck.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard


Zuletzt von Gerhard am Di Okt 21, 2014 12:58 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Akelei   Mo Okt 20, 2014 2:51 pm

Akelei
Einschreiben Einwurf und Einschreiben mit Empfangsbestätigung
Erster Verwendungstag 5. Juni 2014



Der Akelei wurden im Mittelalter Heil- und sogar Zauberkräfte nachgesagt. Heutige Pflanzenfreunde berauschen sich mehr an ihrem Aussehen.

Als Wildblume, genannt Wald- oder Gemeine Akelei, ist sie "blaublütig". Es gibt aber auch viele natürliche Farbvarianten und Züchtungen der Zierpflanze, mehr als 70 Arten sind bekannt. Die Sorte "Crimson Star" (lat. aquilegia caerulea), die als Motiv in der Dauerserie "Blumen" erscheint, hat rot-weiß gefärbte Blüten. Wegen ihrer besonderen Zeichnung wird diese langspornige Garten-Akelei auch "Rotstern" genannt: Das weiße Innere der Blume ist von purpurnen Blütenblättern umhüllt. Zu bewundern ist dieses Schauspiel spätestens im Juni - dem Monat, in dem auch die Briefmarke erscheint.

Die Akelei hat im Laufe der Zeit viele volkstümliche Namen bekommen, die ihr Aussehen beschreiben, etwa "Frauenhandschuh" oder "Pfaffenkäpple". Ballett-Röcke sehen die einen, wenn die Akelei im Frühsommer aufblüht. Die anderen erkennen fünf Hüll- und fünf Honigblätter, die sich am meist stark gebogenen Ende der bis zu 80 Zentimeter hohen, behaarten Pflanzenstängel auffächern und dort wippend und nickend hängen. Die glockenförmige, drei bis fünf Zentimeter große Blüte der Akelei kommt als Einzelgängerin und in Rispen vor. Am Stängel wachsen mattgrüne Blätter. Das Laub ist doppelt dreiteilig - hahnenfußartig - zusammengesetzt. So erklärt sich der Name der Pflanzenfamilie, zu der die Akelei gehört.

Konfektionen:
Kleinbogen zu 10 Marken



Rolle zu 200 Stk. nassklebend



Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Blumengruß aus Deutschland   Di Jan 06, 2015 5:54 pm

Liebe Sammlerfreunde,
im Dezember 2014 wurden alle Sammler der Dauerserie Blumen von der deutschen Post sehr sehr reichlich mit Neuausgaben versorgt – für „postfrisch-Sammler“ eine beachtliche finanzielle Belastung.

Aber nun zur Sache:

62 Ct., Motiv: „Pfingstrose“
Erster Verwendungstag 4. Dezember 2014



Nach Plinius dem Älteren, der um 77 n. Chr. die erste überlieferte naturwissenschaftliche Enzyklopädie verfasste, ist die Pfingstrose (Paeonia) die älteste Gartenblume. Da sie von Benediktinern zum Schmuck ihrer Klostergärten in die Gebiete nördlich der Alpen gebracht wurde, ist sie in Deutschland als „Benediktinerrose“ bekannt geworden. Sie fand rasch den Weg in die Bauerngärten, in denen sie – neben Lupinen und Rittersporn – bis heute als nahezu unverzichtbar gilt. Mit einem Durchmesser vonbis zu 15 Zentimetern gehört ihre Blüte zu den größten der heimischen Flora.
Pfingstrosen sind sehr ausdauernde Pflanzen, deren Wildformen vor allem in sonnigen Bergregionen und in lichten Wäldern gedeihen. Sie sind in Eurasien heimisch, abgesehen von Paeonia californica (Kalifornische Pfingstrose) und Paeonia brownii, deren Verbreitungsgebiet sich auf die Westküste der USA beschränkt. Die meisten Pfingstrosenarten bevorzugen subtropischeund gemäßigte Zonen. Die meist einzeln stehenden Blüten bestehen gewöhnlich aus fünf Kelchblättern und fünf bis zehnovalen Kronblättern. Eine große Anzahl von Staubblättern und zwei bis fünf Fruchtblätter, die sich zur Reifezeit öffnen, sind diewichtigsten Kriterien für die Zuordnung der Gattung Paeonia zu den Hahnenfußgewächsen.
Schon in der Antike wurden die Pfingstrosen zu den magischen und heilmächtigen Pflanzen gezählt. Die Wurzel der Pfingstrosegalt als Arznei bei Frauenleiden, später auch als Mittel gegen Gicht, Epilepsie und Hexenschuss. Die Samenkörner der Päoniewurden gegen Alpdrücken empfohlen. Autoren der frühen Neuzeit, in der Aber- und Hexenglaube einen Höhepunkt erreichte,erwähnen ihre Verwendung als Amulett gegen Gespenster. Heute stuft man die Pflanze als schwach giftig ein, vor allem wegendes Alkaloids Peregrin, das die Blutgerinnung fördert.

Konfektionen:





Kleinbogen zu 10 Marken nassklebend
Kleinrolle 200 Stück (nassklebend)
Kleinrolle 500 Stück (nassklebend)
Markenset mit zehn Marken zu 62 Cent „Pfingstrose“, selbstklebend
Markenbox mit 500 Marken zu 62 Cent „Pfingstrose“, selbstklebend


Herzliche Sammlergrüße
Gerhard


Zuletzt von Gerhard am Di Jan 06, 2015 6:54 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Blumengruß aus Deutschland   Di Jan 06, 2015 6:07 pm

80 Ct., Motiv: „Kugelprimel”
Erster Verwendungstag 4. Dezember 2014



Die Kugelprimel (Primula denticulata) ist eine mehrjährige Pflanze aus der Gattung der Primeln (Primula). Schon zeitig im Frühjahr bildet sie auf ihren kräftigen Stielen die charakteristischen kugeligen Köpfe aus, die rundum mit oft hell-violetten, manchmal aber auch blauen, rötlichen oder weißen Blüten besetzt sind. Schmuckvoll sind auch die leicht behaarten, hellgrünen Blätter, die in dichten Rosetten wachsen und nach langen Wintern in der Natur oft die ersten Farbtupfer bilden. Diese Frühblüher-Qualität war namensgebend: „Primel“ ist eine eingedeutschte Kurzform der botanischen Bezeichnung „Primula veris“, „Erste [Blume] des Frühlings“, die sich im 18. Jahrhundert im deutschen Sprachraum etablierte.

Wildwachsende Arten der Gattung Primeln sind vor allem auf der Nordhalbkugel heimisch. Weil sie ungewöhnlich niedrige Temperaturen vertragen, sind sie Teil der Florengemeinschaft in Hochgebirgen und arktischen Regionen. Man findet Primeln in Höhenregionen Europas, Vorderasiens und Zentralasiens, aber auch im Himalaja sowie in Sibirien und Alaska. Nur wenige Formensind in subtropische oder tropische Klimate vorgedrungen. Die Ursprünge der Kugelprimel liegen in Asien. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelangte sie als exotische Kulturpflanze nach Europa. Ihrer vielfältigen heutigen Formen und Farben sind Ergebnis zahlloser Züchtungen.

Die Blütezeit der Kugelprimel beginnt im März und endet im Mai. Aufgrund ihrer Kälteresistenz lassen sie sich wie alle Schlüsselblumen gut in Balkonkästen kultivieren. Weil Kugelprimeln ein starkes Kontaktallergen namens Primin enthalten, ist bei der Handhabung und Kultivierung der Pflanze Vorsicht geboten, vor allem um Berührungen mit kleinen Kindern oder Haustieren zu vermeiden. Für Haushalte, in denen Kinder leben, sind diese Pflanzen nur bedingt zu empfehlen.



Konfektionen:
Kleinbogen zu 10 Marken nassklebend
Kleinrolle 200 Stück (nassklebend
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Blumengruß aus Deutschland

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