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 Österreich - Ausgabeprogramm 2009

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Michaela
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BeitragThema: Wiener Staatsoper - Ring des Nibelungen   Mi Mai 06, 2009 6:47 pm

Richard Wagner (1813 – 1883) zählt mit seinen berühmten und gleichermaßen komplexen Werken zu den wichtigsten Erneuerern der europäischen Musik des 19. Jahrhunderts. „Der Ring des Nibelungen“ – ein aus vier Opern bestehender Zyklus – entstand während eines Zeitraums von über drei Jahrzehnten. Zwei Jahre nach dessen Vollendung, im August 1876, fand im Bayreuther Festspielhaus die Uraufführung der gesamten Tetralogie („Das Rheingold“, „Die Walküre“, „Siegfried“ und die „Götterdämmerung“) statt.



Erscheinungsdatum: 02.05.2009
Auflagenhöhe: 400.000
Druckart: Offset
Entwurf: Michael Rosenfeld
Druck: Österreichische Staatsdruckerei
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BeitragThema: 850 Jahre Stadt St. Pölten   Mi Mai 06, 2009 6:49 pm

Anlässlich des 850-jährigen Jubiläums von St. Pölten stehen das ganze Jahr über zahlreiche Festveranstaltungen auf dem Programm – und auch die Österreichische Post AG „gratuliert“ dazu mit einer eigenen Sondermarke. Als älteste Stadt Österreichs hat St. Pölten in der Tat auch allen Grund zu feiern.



Erscheinungsdatum: 02.05.2009
Auflagenhöhe: 400.000
Druckart: Offset
Entwurf: Irmgard Paul
Druck: Joh. Enschedé Stamps B.V.
Art: Sonderpostmarke

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BeitragThema: 100 Jahre Schraubendampfschiff Thalia   Fr Mai 22, 2009 7:27 pm

Mit der neuen Sondermarke würdigt die Österreichische Post ohne Frage ein unikales Stück „schwimmende Kultur“. Fest steht: Für Motivsammler eines Binnenlandes ein sicherlich nicht sehr häufig vorkommendes Thema. Elegant und einzigartig – das ist die „Thalia“, eines der letzten Schraubendampfschiffe Europas. Im Jahre 1909 von der Dresdner Schiffswerft „Übigau“ erbaut, wurde die „Thalia“ 1974 wegen Wellenbruchs außer Dienst gestellt. 14 Jahre später, am 2. Juli 1988, gab es schließlich – nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen – den viel beachteten Stapellauf zur zweiten Jungfernfahrt; seither ist die „Thalia“ das Flaggschiff auf dem Wörthersee. Sie wird sowohl für Ausflugs- als auch für Sonderfahrten eingesetzt und erfreut sich großer Beliebtheit bei den Gästen.

Kein Zweifel: Das ehrwürdige Schiff umweht der schöne Hauch der Nostalgie. Je ein eleganter Unterdeck-Salon im Vor- und im Achterschiff, eine Theke und ein Buffet im Mittelschiff sowie eine gediegen gestaltete Bar am Oberdeck sorgen für die optimale gastronomische Betreuung. Eine moderne Musikanlage und ein Funkmikrofon, mit dem die Passagiere an Bord standesgemäß willkommen geheißen werden, machen eine Fahrt mit der „Thalia“ zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das Schönste freilich bietet sich dem Gast aber rundherum: Der Ausblick auf die reizende Landschaft, die den Wörthersee umgibt!

Übrigens: Gemessen am Jubiläumsalter der „Thalia“ lesen sich deren technische Daten durchaus nicht wie „von gestern“. Im Gegenteil: Die Antriebsmaschine bildet eine stehende 2-Zylinder-Verbund-Kolben-Dampfmaschine, ihre Leistung beträgt immerhin 110 kW. Als Kesseltyp wird ein „Drei-Zug-Flammrohr-Rauchrohrkessel“ angegeben. Die Länge des Schiffs misst 39,35 Meter, die größte Breite indes 6,30 Meter. Die Tragfähigkeit der „Thalia“ beträgt stolze 91 Tonnen, die zugelassene größte Belastung bilden 300 Personen. Im Rahmen der bestens organisierten „Wörthersee Schifffahrt“ steht die „Thalia“ selbstverständlich auch für private Fahrten bzw. stimmungsvolle (Sommer)-Feste an Bord zur Verfügung.



Erscheinungsdatum: 07.05.2009
Auflagenhöhe: 400.000
Druckart: Offset
Entwurf: Dr. Stefan Klampferer
Druck: Joh. Enschedé Stamps B.V.
Art: Sonderpostmarke
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BeitragThema: Sakrale Kunst in Österreich - Weihwasserbecken/Alter Dom Linz   Fr Mai 22, 2009 7:31 pm

Der Alte Dom ist eine Kirche im so genannten „Rathausviertel“ der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz. Der Dom, der bis zur Errichtung des Maria-Empfängnis-Doms (Neuer Dom) als Ignatiuskirche bekannt war, wurde von 1669 bis 1678 nach Plänen des italienischen Architekten Pietro Carlone erbaut. Von 1785 bis 1909 war der Alte Dom die Bischofskirche der Diözese Linz. Bestechend ist vor allem die Weiträumigkeit des einschiffigen Kirchenraumes – und gemäß dem barocken Baustil ist das Innere leuchtend hell und weist seitliche Kapellennischen auf.

Mit einem Vertrag vom 4. Juli 1784 zwang Kaiser Joseph II. die Diözese Passau zum Verzicht auf ihre Pfarren in Oberösterreich und gründete die Diözese Linz. Nach der Bestätigung per päpstlicher Bulle durch Pius VI. (1785) wurde der Passauer Weihbischof Ernest Johann Nepomuk Graf Herberstein als erster Linzer Bischof eingesetzt. Dieser wählte – anstelle der zunächst dafür vorgesehenen Stadtpfarrkirche – die Ignatiuskirche als Dom. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war Linz indes so stark gewachsen, dass der Platz im Dom nicht mehr ausreichte; Bischof Rudigier ließ daraufhin einen neuen, größeren Dom errichten, den heutigen Neuen Dom. Bis 1909 blieb die Kirche die Domkirche von Linz, seither heißt sie Alter Dom.

Übrigens: Eine weitere Bedeutsamkeit des Alten Doms von Linz ist die berühmte „Brucknerorgel“. Sie wurde ursprünglich für die Stiftskirche Engelszell angefertigt – von dem aufgelassenen Zisterzienserstift gelangte sie jedoch später nach Linz. Die Umbauten an dem Instrument erfolgten speziell nach den Wünschen von Anton Bruckner, der hier von 1855 bis 1868 als Domorganist tätig war.



Erscheinungsdatum: 08.05.2009
Druckart: Kombinationsdruck
Entwurf: Mag. Robert Trsek
Stich: Mag. Robert Trsek
Druck: Österreichische Staatsdruckerei
Art: Sonderpostmarkenserie
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BeitragThema: 140 Jahre Wiener Staatsoper   Fr Mai 22, 2009 7:35 pm

Musikliebhaber auf der ganzen Welt schätzen die erstklassigen Inszenierungen und Aufführungen der Wiener Staatsoper. Internationale Aufmerksamkeit erntet aber auch Jahr für Jahr der berühmte „Wiener Opernball“, der den gesellschaftlichen Höhepunkt am Ende jeder Ballsaison darstellt.



Erscheinungsdatum: 25.05.2009
Auflagenhöhe: 400.000
Druckart: Offset
Entwurf: Hannes Margreiter
Druck: Joh. Enschedé Stamps B.V.
Art: Sonderpostmarke
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BeitragThema: Formel 1 Legenden   Fr Mai 22, 2009 7:39 pm

Der letzte Markenblock zum Thema Formel 1: Bernie Ecclestone, Gilles Villeneuve, James Hunt und Wolfgang Berghe von Trips bilden den Schlusspunkt einer fantastischen Briefmarkenserie, die Furore gemacht hat.



Erscheinungsdatum: 27.05.2009
Auflagenhöhe: 250.000
Druckart: Offset
Entwurf: Michael Rosenfeld
Druck: Österreichische Staatsdruckerei
Art: Blockausgabe
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BeitragThema: Re: Österreich - Ausgabeprogramm 2009   Fr Mai 22, 2009 7:40 pm

Mozart schrieb:
. Internationale Aufmerksamkeit erntet aber auch Jahr für Jahr der berühmte „Wiener Opernball“, der den gesellschaftlichen Höhepunkt am Ende jeder Ballsaison darstellt.

[


genau-wenn vor allem der Mörtel- Lugner wieder seine "Prominente" hoffiert. Zwinkern lachen lachen

Bild aus glücklichen Tagen mit seiner Ex-Frau Mausi...



Off Topic aus!
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BeitragThema: 200 Jahre Schlacht bei Aspern und Essling   Sa Mai 23, 2009 11:50 am

Aspern, auf dem linken Donauufer gelegen, ist zu Fuß nur etwa eine halbe Stunde von Essling entfernt. Östlich und nördlich davon breitet sich das Marchfeld aus, das im Westen vom Bisamberg begrenzt wird. Bei ebendiesem stand die Armee von Erzherzog Karl, der sich nach den unglücklichen Kämpfen bei Regensburg wieder zur Donau zurückgezogen hatte. Er war fest entschlossen, den strategisch wichtigen Punkt, wo sich die Straßen nach Böhmen, Mähren und Ungarn vereinen, gegen Napoleon zu verteidigen. Die Franzosen rückten am 13. Mai in Wien ein und standen, fast 90.000 Mann stark, auf dem rechten Ufer der Donau – bereit, diese zu überschreiten. Als Übergangspunkt wählte Napoleon jene Stelle, wo die Lobau von zwei Armen der Donau umschlossen wird. Am 20. Mai begannen die Franzosen sodann den Übergang über den nördlichen Flussarm und besetzten die Dörfer Aspern und Essling; bis zum nächsten Tag hatten es etwa 30.000 Mann auf das linke Donauufer geschafft – und zwar in der Art, dass Masséna bei Aspern, Lannes bei Essling und zwischen beiden Napoleon selbst stand, als Erzherzog Karl mit seiner Armee zum Angriff auf die Franzosen schritt, um sie über die Donau zurückzuwerfen, die Brücken zu zerstören und die Ufer mit Artillerie zu besetzen. Erst nach langem Kampf, und nachdem der Angriff an der österreichischen Infanterie gescheitert war, gelang es Erzherzog Karl, die Franzosen aus Aspern zu verdrängen. Anders in Essling: Hier scheiterten die Angriffe der Österreicher, die Franzosen blieben im Besitz des Ortes. In der Nacht ließ Napoleon, nachdem die zerstörte Brücke wieder hergestellt war, den Großteil seines Heeres auf das linke Donauufer übersetzen und begann von neuem den Kampf. Wieder ging es um den Besitz der beiden Dörfer: Die Österreicher versuchten Essling, die Franzosen Aspern zu erobern. Napoleon persönlich führte seinen Hauptstoß im Zentrum – doch nach einem erbitterten Kampf wurden die Franzosen bis in die sumpfigen Auen zurückgedrängt. Napoleon konnte sich auf dem linken Donauufer nicht mehr halten und ordnete den nächtlichen Rückzug an. In seinem Bulletin stellte er den Schlachtverlauf später so dar, dass er den Feind zurückgeschlagen, die Schlacht mitten im Sieg abgebrochen und den Rückzug befohlen habe. Die Wahrheit jedoch drang bald durch und rief in Paris Beunruhigung, in Tirol und Norddeutschland neue Hoffnung und den Glauben an Preußens Beitritt zur Allianz gegen Napoleon hervor. Erzherzog Karl hatte den Nimbus der Unüberwindlichkeit Napoleons gewaltig erschüttert.



Erscheinungsdatum: 04.06.2009
Auflagenhöhe: 300.000
Druckart: Offset
Entwurf: Hannes Margreiter
Druck: Österreichische Staatsdruckerei
Art: Blockausgabe
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BeitragThema: Europa 2009 - Astronomie   Sa Mai 23, 2009 9:05 pm

Anlässlich des Internationalen Jahres der Astronomie beschäftigt sich auch die Sondermarke „Europa 2009“ mit diesem Thema – genauer gesagt mit der Premiere für den ersten österreichischen Nanosatelliten „TUGSAT-1“, der für die Mission „BRITE-Austria“ (Bright Target Explorer) entwickelt wird.



Erscheinungsdatum: 05.06.2009
Auflagenhöhe: 600.000
Druckart: Offset
Entwurf: Irmgard Paul
Druck: Österreichische Staatsdruckerei
Art: Sonderpostmarke
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BeitragThema: 100 Jahre Flugfeld Wr. Neustadt   Sa Mai 23, 2009 9:10 pm

Man schrieb den 11. Juni 1909, als der örtliche Stadtrat den historischen Beschluss fasste: „Zum Zwecke der Förderung des mechanischen Flugwesens erbaut die Stadtgemeinde auf einem der am Steinfelde an der Wöllerdorferstraße gelegenen Grundstücke eine Aeroplan-Halle um den Betrag von beiläufig 2500 Kronen, stellt die in dieser Gegend liegenden Grundstücke zu Flugversuchszwecken den Mietern der Halle zur Verfügung und gestattet anderen Interessenten, ähnliche Hallen zu erbauen.“ Am 17. November 1909 wurde das Areal schließlich zum Flugplatz erklärt, in drei Hangars wurden die ersten K.u.K. Militärflugzeuge untergebracht.
Große Bedeutung erhielt das Flugfeld Wiener Neustadt während des Ersten Weltkriegs. Im Jahre 1915 wurde die Österreichische Flugzeugfabrik AG gegründet, die eben hier im Laufe der folgenden Jahre verschiedene Kampf-, See- und Jagdflugzeuge produzierte. Nach dem Vertrag von Saint Germain wurde jedoch im Auftrag der Alliierten alles zerstört – dadurch wurde das Flugfeld für die nächste Zeit bedeutungslos. Erst ab dem Jahr 1929 erhielt das Gelände wieder eine Verwendung: als Außenlandeplatz der Fliegerschule Graz. 1934 begann ein neuer Aufstieg, und zwar mit der Stationierung einer Akademiestaffel der Militärakademie in der nicht zerstörten Kaserne, die während des Ersten Weltkriegs als Kaiser Karl-Kaserne erbaut wurde. 1936 kaufte das Verteidigungsministerium das Areal samt Kaserne und errichtete einen nicht öffentlichen Flugplatz. Neue Hangars, Werkstätten und ein Tower machten Wiener Neustadt neuerlich zum Zentrum der österreichischen Fliegerei.
Mit dem Anschluss wurden auch die österreichischen Luftstreitkräfte dem deutschen Militär eingegliedert und der Flugplatz rasch erweitert. Am 13. August 1943 erfolgte die erste Bombardierung des Flugfeldes; aus bis zu 100 Flugzeugen bestanden die Angriffswellen, die die ganze Umgebung zerstörten. Der Flugbetrieb ging jedoch trotz der Schäden bis März 1945 weiter, erst die Bodentruppen der Roten Armee nahmen Anfang April das Gelände ein. Nachdem Österreich keine Flugzeuge konstruieren bzw. bauen durfte, wurde das Flugfeld von den Sowjets als Stützpunkt verwendet.
Nach dem Staatsvertrag wurde 1955 der Flugplatz an die Republik Österreich übergeben. Zunächst übernahmen einige zivile Flugsportvereine den Flugplatz, seit 1961 schließlich nutzt auch das österreichische Bundesheer wieder den Platz – vor allem für die Fallschirmspringerausbildung. Der Flugplatz Wiener Neustadt ist der größte Naturflugplatz Europas und gleichzeitig der älteste des Kontinents. Er umfasst sechs Graspisten, die längste davon hat eine Länge von 1620 Metern. Seine internationale Kennung lautet LOXN.



Erscheinungsdatum: 12.06.2009
Auflagenhöhe: 250.000
Druckart: Offset
Entwurf: Adolf Tuma
Druck: Österreichische Staatsdruckerei
Art: Sonderpostmarke
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BeitragThema: Weltkulturerbe UNESCO: Historische Altstadt von Graz   Sa Mai 23, 2009 9:15 pm

Mit der Herausgabe der neuen Sondermarke würdigt die Österreichische Post diese hohe Auszeichnung der UNESCO und erweitert damit eine ihrer attraktivsten Markenserien.



Erscheinungsdatum: 12.06.2009
Auflagenhöhe: 500.000
Druckart: Kombinationsdruck
Entwurf: Peter Sinawehl
Stich: Professor Wolfgang Seidel
Druck: Österreichische Staatsdruckerei
Art: Sonderpostmarkenserie
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BeitragThema: Tierschutz - Alpenbock   Sa Mai 23, 2009 9:19 pm

Mit knapp drei Zentimetern Körpergröße zählt das Insekt zu den größten Bockkäfern. Durch die dichten Haarbüschel an den extrem langen Fühlern scheinen die Fühlergelenke schwarz verdickt. Beim Männchen sind die Fühler länger als der Körper, beim Weibchen in etwa gleich lang wie der Körper. Durch die feine und dichte Behaarung erscheint der Körper blau, die unbehaarten Körperteile wirken schwarz. In den Alpenländern steht der Alpenbock schon seit langem unter Naturschutz. Naturschutzvereine bemühen sich durch den Einsatz von Nisthilfen den Artenbestand zu halten.



Erscheinungsdatum: 19.06.2009
Auflagenhöhe: 4.130.000
Druckart: Rastertiefdruck
Entwurf: Hannes Margreiter
Druck: Joh. Enschedé Stamps B.V.
Art: Selbstklebemarken
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BeitragThema: 100 Jahre Wachauerbahn   Di Mai 26, 2009 4:21 pm

Seit 1909 führt die romantische Bahnlinie durch die Donaulandschaften Wachau, Nibelungengau und Strudengau und verbindet damit die Orte Krems mit Grein und St. Valentin. Die abwechslungsreiche Fahrt führt mitten durch die Weinberge, vorbei an historischen Plätzen, und folgt dabei stets dem Lauf der Donau. Die vorüber ziehende Landschaft ist geprägt von Naturschönheiten, wie zum Beispiel den Terrassen der alten Weingärten oder zahlreichen Kulturdenkmälern, die zum Verweilen einladen und einen interessanten Einblick in die reiche Vergangenheit dieses bezaubernden Stücks Österreich, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, geben.

Zur Geschichte der Wachauerbahn: Nach einer längeren Planungsphase wurde das Projekt 1897 erstmals vorgestellt; erst sieben Jahre später, im Winter 1904/05, erfolgte die erste politische Begehung. 1907 schließlich wurde der Bau an den planenden Konzessionswerber Dr. Rudolf Mayreder vergeben. Zur Finanzierung der Kosten von 17,4 Millionen Kronen mussten 2,1 Millionen Kronen durch Zeichnung von Stammaktien, der Rest durch ein staatlich garantiertes Darlehen aufgebracht werden. Am 2. Dezember 1909 wurde die Strecke Krems – Grein durch einen Sonderzug festlich eröffnet und am 4. Dezember der fahrplanmäßige Betrieb begonnen. Die Anlage der Streckenführung erfolgte über den Hochwassermarken von 1889; somit wurde aus der Donauuferbahn (so ihr eigentlicher Name) eine verkehrssichere Ersatzstrecke für die Kaiserin Elisabethbahn bzw. die alte Wachaustraße. Dadurch entstanden freilich bemerkenswerte Kunstbauten: Mehr als 1,6 Millionen Kubikmeter Gestein musste, großteils durch Sprengungen, bewegt werden. 18 Tunnels mit einer Gesamtlänge von 3145 Metern wurden gebaut, der kürzeste ist bei der Teufelsmauer nahe Spitz und misst lediglich 13 Meter. Die vielen Seitentäler wurden durch 14 große Brücken übersetzt, Eisenkonstruktionen ergänzen dabei die zahlreichen Steinbauten. Der Bau der Wachauerbahn sollte aber auch die erste Bewährungsprobe für die damals noch junge Denkmalschutzbewegung werden. Erstmals in der Geschichte des Bahnbaues waren Denkmalschutz und Landschaftspflege neben den materiellen Interessen gleichberechtigte Partner. Seitens der „K.K. Zentral-Kommission für Erforschung und Erhaltung der kunst- und historischen Denkmäler“ wurde vom Protektor, Erzherzog Franz Ferdinand, der Architekt und Maler Rudolf Pichler beauftragt, die Interessen des Denkmalschutzes wahrzunehmen.



Erscheinungsdatum: 20.06.2009
Auflagenhöhe: 500.000
Druckart: Kombinationsdruck
Entwurf: Peter Sinawehl
Stich: Prof. Gerhart Schmirl
Druck: Österreichische Staatsdruckerei
Art: Sonderpostmarkenserie
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BeitragThema: Tierschutz - Honigbiene and Bienenfresser   Do Jul 16, 2009 8:00 pm

Kaum vorstellbar: Wissenschaftlichen Studien zufolge existiert die Gattung der Honigbiene bereits seit etwa 100 Millionen Jahren auf der Erde. Das älteste Indiz ist ein Bernstein-Fossil in Form einer in einem versteinerten Harztropfen eingeschlossenen nur drei Millimeter großen Ur-Biene, welches einst in einer Mine im Norden von Myanmar entdeckt wurde.

Der Bienenfresser – er kann eine Größe von bis zu 28 Zentimeter erreichen – ist einer der buntesten Vögel Europas. Aufgrund seines auffallenden Federkleides ist er kaum zu verwechseln: Während der Bauch- und Brustbereich türkisfarben ist, sind die Scheitel-, Nacken- und Rückenpartien rostbraun; die Flügel sind in beiden dieser Farben gehalten, und über dem gelblichen Kinn befindet sich ein schwarzer Augenstreif. Charakteristisch sind auch der verhältnismäßig lange, leicht gebogene Schnabel und die verlängerten mittleren Steuerfedern.



Erscheinungsdatum: 28.08.2009
Auflagenhöhe: 650.000
Druckart: Rastertiefdruck
Entwurf: Hannes Margreiter
Druck: Österreichische Staatsdruckerei GmbH
Art: Selbstklebemarken
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BeitragThema: Anemonen   Do Jul 16, 2009 8:05 pm

Nur im Abo erhältlich!



Erscheinungsdatum: 01.09.2009
Auflagenhöhe: 200.000
Druck: Joh. Enschedé
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