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| | | Mozart´s Luftpostsammlung | |
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| Autor | Nachricht |
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Mozart Moderator

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 | Thema: Mozart´s Luftpostsammlung Do Dez 18, 2008 7:23 pm | |
| Ich möchte hier nach und nach Belege aus meiner Sammlung vorstellen. Natürlich freue ich mich über euer Feedback. Den Beginn macht ein Beleg aus dem Jahr 1957. Für den 27. Juli war ein Postsegelflug zur Wasserkuppe geplant. Wegen ungünstiger Witterung musste der Flug allerdings auf 1. August verschoben werden. RhönwettbewerbeSeit 1920 fanden auf der Wasserkuppe regelmäßig jährliche Wettbewerbe statt. Sie waren Gradmesser der fortschreitenden Entwicklung und ermöglichten direkte Vergleiche. Bemerkenswert war vor allem der Internationale Wettbewerb von 1937, als sich Segelflieger aus 6 Nationen in bester Fliegerkameradschaft auf der Wasserkuppe trafen - ein Beweis dafür, wie weit der Segelflug inwischen zu einer Internationalen Sportart in friedlichem Nebeneinander geworden war. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges hat verhindert, daß der Segelflug zu einer olympischen Disziplin aufsteigen konnte, wie es für die Olympischen Spiele 1940 vorgesehen war. WasserkuppeDie kahlen Kuppen der Rhön, die von den Darmstädter Schülern schon 1910 für ihre Gleitflüge entdeckt wurden, erwiesen sich nicht nur für die bis Ende der dreißiger Jahre übliche Startart mit dem Gummiseil als ideal, sondern bewähren sich bis heute als gute Aufwindquellen für den Hang- sowie für den thermischen Segelflug. Als nach den ersten Stundenflügen eine weitere Steigerung der Streckenflugleistungen im reinen Hangwind fraglich erschien, wurde die Nutzung der Thermik von Piloten wie Robert Kronfeld und Wolf Hirth erkundet und verfeinert. Der Pilot flog hierbei im Hangwind meist am Westhang, bis sich eine geeignete Wolke gegen die Windrichtung bildete, die dann angeflogen wurde. Für diese Technik eignete sich die Wasserkuppe hervorragend, Drachen- und Gleitschirm- und Modellflieger wenden sie auch heute noch erfolgreich an. |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Mozart´s Luftpostsammlung Di Dez 23, 2008 11:45 pm | |
| Ein weiterer Postsegelflug-Beleg aus meiner Sammlung:  Allerdings gibt mir dieser Beleg ein Rätsel auf. Die Briefmarkenausstellung fand vom 08. - 10. Juni 1957 statt. Geflogen wurde aber erst am 3. September 1957!?!?!? |
|  | | kawa Mitglied in Gold

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 | Thema: Re: Mozart´s Luftpostsammlung Mi Dez 24, 2008 10:54 am | |
| Hallo Mozart auch mein Beleg ( siehe hier) flog am 3.9.57 Das Datum scheint schon korrekt zu sein. Dein erster Beleg Gruss kawa |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Brüder Wright Mi Dez 24, 2008 3:40 pm | |
| Die Behauptung, die Brüder Wright, Orville und Wilbur, hätten den ersten kontrollierten Motorflug durchgeführt, ist nicht jedem einsichtig. Unumstritten ist jedoch die Tatsache, dass die Gebrüder Pioniere der Luftfahrt waren und die Entwicklungen der damaligen Zeit um ein gutes Stück vorantreiben konnten. „Es ist mein Wunsch, mir alles anzueignen, was darüber schon bekannt ist, um dann nach Möglichkeit mein Scherflein zum schließlichen Erfolg eines künftigen Erfinders beizutragen“, äußerte Wilbur Wright einst in einem Schreiben. Der künftige Erfinder sollte dann doch er selbst sein, zusammen mit seinem Bruder Orville. Doch zurück zu den Anfängen. Den Grundstein für die Technikbegeisterung der beiden Brüder, legte laut Erzählungen, der Vater der Jungen, ein protestantischer Bischof. Im Sommer 19878, als Orville sieben und Wilbur elf Jahre alt waren, schenkte er ihnen ein Helicoptere, einen kleinen Schraubenflieger als Spielzeug. Als dieser, offensichtlich viel genutzt, kaputt war, schafften es die Kinder, das Objekt nachzubauen. Ohnehin galten die Gebrüder Wright auch in späteren Jahren noch als äußerst findig und dabei sehr zuverlässig. „Pünktlich, fleißig und bescheiden“, waren die Attribute, die Zeitgenossen an Wilbur und Orville gerne verliehen. Der amerikanische Traum Studiert hatten die beiden nie, alles Wissen hatten sie im Selbststudium aus Büchern und beim Basteln und Experimentieren erworben. Allein durch eigene Anstrengung gelangten die Brüder schließlich zu ihrem Ruhm als Flugzeugpioniere. Der amerikanische Traum findet in deren Lebensläufen auf jeden Fall seine Berechtigung. Ab Mitte der 1880er betrieben sie zunächst eine Druckerei, ab 1890 trug eine Reparaturwerkstatt für Fahrräder zu ihrem Lebensunterhalt bei. Hier sammelten sie nicht nur Wissen über Fahrräder – ein eigenes Fahrradmodell vertrieben sie ab 1895 – sondern auch Tricks und Kniffe, die ihnen später beim Flugzeugbau von Nutzen waren. Balance und Gewichtsreduktion, Kettenantrieb und Aerodynamik, stellen Bereiche der Konstruktionstechnik dar, die sowohl beim Fahrrad als auch beim Flieger von primärer Bedeutung sind. Der Tod Otto Lilienthals nach seinem Absturz im Sommer 1896 machte die beiden Brüder zutiefst betroffen. Lilienthal war der Erforscher der Aerodynamik im Dienste der Fliegerei gewesen, zahlreiche Probeflüge mit selbstgebauten, flügelartigen Konstruktionen aus Holz und Leintuch, sowie das Studium des Vogelfluges hatten ihn zu damals Bahn brechenden, heute noch gültigen Erkenntnissen geführt. Allein mit der Steuerung hatte es noch Probleme gegeben. Dies war letztendlich die Ursache des tödlichen Sturzes gewesen und wurde nun zum Punkt, an dem die Gebrüder Wright mit ihren Forschungen einhakten. Im Jahr 1899 fingen Wilbur und Orville an, ihren ersten eigenen Fluggleiter zu konstruieren und zu bauen. Doppelte Flügel = doppelter AuftriebEin Doppeldecker sollte es schließlich werden. Der Doppeldecker hat den Vorteil, bei gleicher Spannweite mehr Auftrieb zu entwickeln, da ja die doppelte Tragfläche vorliegt. Heute sind Doppeldecker außerhalb von Museen und Schauflügen bedeutungslos geworden, da bei den modernen Reisegeschwindigkeiten der Nachteil der Doppeldeckerkonstruktion, der erhöhte Luftwiderstand, extrem zu Tragen kommt. Damals, als ein Flieger noch mit zehn bis zwanzig Stundenkilometer unterwegs war, fiel der Widerstand nicht so extrem ins Gewicht. Im Oktober des darauffolgenden Jahres, testeten die Brüder die Flugfähigkeiten des Gleiters. In Kill Devil Hills an der Küste des Atlantik, hatten sie eigens für ihre Flugversuche ein Gelände gekauft. Noch unbemannt wurde der Doppeldecker damals in die Luft geschickt, im Sommer 1901 arbeiteten die Gebrüder schon mit einer verbesserten Version, die von einem Piloten liegend gesteuert wurde. Einhundert Meter lang waren die Flugstrecken in diesem Sommer, für die damalige Zeit keine schlechte Leistung. Ab Herbst unterstützte Octave Chanute, bereits damals eine amerikanische Fliegerlegende, die Arbeiten der Wrightbrüder, nachdem sie ihn eingeladen hatten, bei den Experimenten zuzusehen. Das Meisterstück der Flugpioniere Von 1901 bis 1903 konnten die Wrights mit ihren Gleitflügen beachtliche Weiten erzielen. Der längste Gleitflug erstreckte sich über 622,5 Meter in 26 Sekunden. Im Frühjahr 1903 stellten die Gebrüder einen Patentantrag für ihren Flugzeugentwurf und arbeiteten daran, das Gerät durch einen Motor ein seiner Leistung und Nutzbarkeit wesentlich zu verbessern. Einer ihrer Mitarbeiter in der Reparaturwerkstatt für Räder, Charlie Taylor, war fähig, den passenden Motor für den Gleiter zu bauen. Zwölf PS war die Leistung des 77 Kilogramm schweren Viertakt-Vierzylinders mit Wasserkühlung. Flyer (heute auch Flyer 1 oder Kitty Hawk) hieß der Flieger der Gebrüder Wright. Sein erster Flug, am 17. Dezember 1903, dauerte zwölf Sekunden, in denen er mit Orville Wright eine Strecke von 37 Metern zurücklegte. Der Bruder absolvierte gleich im Anschluss den zweiten Flug, jeder der beiden hob an diesem Wintertag zweimal mit der kleinen Maschine aus Holz und Stoff ab. Der längste der vier Flüge ging auf Wilburs Konto, er schaffte 260 Meter in 59 Sekunden. 12,3 Meter Spannweite und 6,4 Meter Länge hatte das Fluggerät und war nur 2,8 Meter hoch. Laut Orville Wright soll dies das erste Mal gewesen sein, dass eine bemannte Maschine durch eigene Kraft abgehoben und geradeaus geflogen sei und nicht zuletzt unversehrt wieder am Boden aufgesetzt war. Diese Leistung, die im Allgemeinen tatsächlich den Gebrüdern Wright zugesprochen wird, beanspruchen aber auch noch andere Flieger für sich, darunter Clément Ader und Gustav Weißkopf. Der eigentliche Verdienst der Brüder Nicht die Flugexperimente sind es jedoch, die die Bedeutung von Wilbur und Orville Wright für den modernen Flug ausmachen. Vielmehr ist es die Erkenntnis, dass sich der Kurvenflug nicht allein durch die Verdrillung der Flügel hervorrufen lässt. Die Ruder sind es, die das Flugzeug erst richtig steuerbar machen und damit das kontrollierte Fliegen ermöglichen. Am 20. September gelang den Brüdern der erste Flug im Kreis, zumindest landete das Fluggerät wieder an dem Platz, an dem es sich vorher in die Luft erhoben hatte. Die Steuerung des Flugzeuges über drei Achsen macht einen wesentlichen Vorteil der modernen Fliegerei aus. Die Verwendung von Höhen- und Seitenruder und die Tragflächenverwindung (der Vorläufer der Querruder) waren und sind bis heute die von Brüdern Wright entwickelte Voraussetzung für die Dreiachssteuerung. 1909 wurden die Wrights mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Die Ehrenpromotion der Technischen Hochschule München und die Ehrenmedaille der Regierung der Vereinigten Staaten sind zwei der herausragendsten.  |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Mozart´s Luftpostsammlung Fr Dez 26, 2008 8:42 pm | |
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|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Mozart´s Luftpostsammlung Sa Dez 27, 2008 11:38 am | |
| Helikopterflug Riccione - San Marino am 23. August 1975:  |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Mozart´s Luftpostsammlung Mo Dez 29, 2008 1:19 pm | |
| Ein weiterer Helikopterflug mit Post fand am 22. August 1976 statt. Geflogen wurde die Strecke Rimini - San Marino:  |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Mozart´s Luftpostsammlung Di Dez 30, 2008 10:18 am | |
| Am 28. Mai 1976 fand in Langenlois eine Briefmarkenwerbeschau statt. Zu diesem Anlass führte das österr. Bundesheer einen Postflug mit Hubschrauber durch:  |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Mozart´s Luftpostsammlung Fr Jan 02, 2009 5:55 pm | |
| Am 15. August 1977 fand eine Sonderpostbeförderung mit Hubschrauber von Eibiswald nach Deutschlandsberg statt:  Das folgende Aerogramm ging dann weiter auf die Faroer:  Dort kam es dann am 19. August 1977 an, wie uns der Ankunftsstempel von "TORSHAVN" bestättigt:  |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Mozart´s Luftpostsammlung Sa Jan 03, 2009 11:14 am | |
| Zum 50. Geburtstag des österr. Flugpostsammlervereins und anlässlich der "Weltraumbriefmarken-Ausstellung" fand am 26. November 1981 eine Postbeförderung mit Motorsegler statt. Geflogen wurde von Wiener Neustadt nach Stockerau:  |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Mozart´s Luftpostsammlung Di Jan 06, 2009 6:35 pm | |
| Am 27. Oktober 1980 führte das österr. Bundesheer anlässlich seines 25 jährigen Jubiläums einen Düsenjägerflug mit Postbeförderung für die Kinder der 3. Welt durch:   |
|  | | Bolle Mitglied in Silber

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 354 Alter/age: 59 Anmeldedatum: 24.01.08
 | Thema: Re: Mozart´s Luftpostsammlung Mi Jan 07, 2009 8:03 am | |
| Klasse Belege. Herzliche Grüße von Bolle |
|  | | Rore Mitglied in Bronze
Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 163 Alter/age: 75 Anmeldedatum: 10.01.08
 | Thema: Luftpostsammlung Mi Jan 07, 2009 6:45 pm | |
| Hallo Mozart,
Sehr schöne Belege zur Sammlung
Gruß Rore |
|  | | oe3rudi Mitglied in Bronze

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 115 Alter/age: 64 Browser:  Anmeldedatum: 29.07.08
 | Thema: Re: Mozart´s Luftpostsammlung So Jan 11, 2009 10:58 am | |
| Hallo Mozart Ja das ist ja alles herrlich anzuschauen was du da gesammelt hast. Glückwunsch...sieht gut aus. Oe3rudi |
|  | | Mozart Moderator

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2956 Alter/age: 41 Browser:  Anmeldedatum: 10.01.08
 | Thema: Re: Mozart´s Luftpostsammlung Mi Jan 21, 2009 3:57 pm | |
| Vielen Dank für den positiven Zuspruch! Von einem super netten Tauschpartner habe ich wieder Belege erhalten, die ich hier nach und nach vorstellen werde. Beginnen möchte ich mit dem Lufthansa Erstflugbeleg Genf - Düsseldorf, vom 8. April 1980:  |
|  | | | | Mozart´s Luftpostsammlung | |
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