Statistisch gesehen lesen 14 bis 15 Prozent mehr Frauen als Männer. Diese Zahl spiegelt die kulturelle Förderung von Frauen in der spanischen Gesellschaft.
Anfang des 19. Jahrhunderts war Spanien ein Land der Analphabeten. Besonders betroffen waren die Frauen. 71 Prozent von ihnen können weder lesen noch schreiben. Frauen hatten sich um Haus, Familie und Land zu kümmern. Allerdings gab es immer wieder intellektuelle Frauen, die den Mut hatten, sich politisch und wissenschaftlich zu engagieren. Einige tarnten sich al Mann um Zugang an die Universitäten zu erlangen. Wissenschaftlerinnen und Schriftstellerinnen versteckten ihre Identität hinter den Namen ihrer Ehegatten oder nahmen männliche Pseudonymen an.

Lesen bildet, und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts stieg die Zahl der weiblichen Studierenden. Letzte Daten deuten darauf hin, dass in verschiedenen Fächern teilweise mehr Frauen als Männer an Universitäten eingeschrieben sind.
Die abgebildeten Werme auf diesenzwei Blocks stammen von dem Künstler Fabio
Hurtado. Er studierte an der Fakultät der Schönen Künste in Madird. Seine Arbeiten werden in Einzel-und Gruppenausstellungen in Spanien und im Ausland gezeigt.

Quelle: www.correos.es