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| | | Naht das Ende der Briefmarke??? | |
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| Naht das Ende der Briefmarke? | | Nein, die Briefmarke wird überleben! | | 66% | [ 6 ] | | Ja, der technische Fortschritt vertreibt die Briefmarke vom Markt! | | 33% | [ 3 ] | | Keine Ahnung, schauma mal! | | 0% | [ 0 ] |
| | Stimmen insgesamt : 9 | | |
| | Autor | Nachricht |
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Mozart Moderator

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2956 Alter/age: 41 Browser:  Anmeldedatum: 10.01.08
 | Thema: Naht das Ende der Briefmarke??? Di Mai 26, 2009 5:43 pm | |
| Klickt doch mal hier drauf!Nachdem ihr nun die Werbung der deutschen Post gesehen habt, würd mich eure Meinung bei der Umfrage interessieren. Auch würde mich interessieren, wie ihr persönlich zum technischen Fortschritt steht....... Vielen Dank & beste Grüße  |
|  | | HELVETICUS Mitglied in Silber

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 303 Alter/age: 54 Browser:  Anmeldedatum: 09.03.09
 | Thema: Re: Naht das Ende der Briefmarke??? Di Mai 26, 2009 6:54 pm | |
| Hallo Mozart
Ich für meinen Teil glaube nicht, das sich diese Art der Frankatur durchsetzen wird.
Die Gründe:
1. Die Kosten für Internetbriefmarken sind zu hoch. Will man das in grösserem Rahmen ausführen, benötigt man einen Labeldrucker. Die kosten bei uns zwischen Fr. 313.- bis Fr. 622.-. Man braucht Labeletiketten, die kosten, je nach Grösse Fr. 23.30 bis Fr. 47.50. Man kann natürlich auch einen herkömmlichen Drucker benutzen, nur muss man dann die Farbpatronen einberechnen. Die Etiketten brauchts in jedem Fall.
2. Nicht jedermann hat einen PC zu Hause stehen. Oder für viele bedeutet das Bearbeiten und Ausdrucken zu viel Aufwand. Also greifft man lieber zur herkömmlichen Methode und verklebt Marken von der Post.
Das gleiche gilt für das Handy-Porto. Junge Menschen schreiben sowieso nur noch wenige Briefe, die schreiben lieber eine SMS oder ein E-Mail. Ist ja auch viel günstiger. Aeltere Leute kennen sich mit dem Handy zuwenig aus, die benutzen es nur in Notfällen ( wie z.B. ich selber auch ).
Also ich sehe da optimistisch in die Zukunft. Und solange die Post mit Briefmarkensammler'n ihre guten Geschäfte machen können, solange wird's auch Briefmarken geben. Deshalb habe ich meinen Punkt ganz oben gesetzt.
Gruss Fredi |
|  | | F-BVFA Speed Bird Mitglied in Silber

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 315 Alter/age: 50 Browser:  Anmeldedatum: 08.03.09
 | Thema: Re: Naht das Ende der Briefmarke??? Mi Mai 27, 2009 9:22 am | |
| Nachdem ihr nun die Werbung der deutschen Post gesehen habt, würd mich eure Meinung bei der Umfrage interessieren. Auch würde mich interessieren, wie ihr persönlich zum technischen Fortschritt steht.......Hi MozartDa bin ich mir nicht so ganz sicher, ob sich die optimistische Betrachtungsweise von Helveticus erfüllt. Der technische Fortschritt wird sicher früher oder später durchsetzen, mit allen Vor und Nachteilen.
Gewiss nicht in den nächsten 10 Jahren, aber in Zukunft werden sicher die Zeiten kommen, wo jeder ein PC hat.
Die junge Generation wird mit dem Computer aufwachsen ob sie will oder nicht und der Computer wird auch Ihr Leben bestimmen. Was sich mit dem Computer bewerkstelligen lässt, wird sich früher oder später durchsetzen.
Ich bin überzeugt, dass die Briefmarke aus wirtschaftlichen Gründen auf die Dauer keine Zukunft hat.
Mit fliegerischen Grüssen Thomas |
|  | | Bios Mitglied in Silber

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 798 Alter/age: 47 Browser:  Anmeldedatum: 05.02.08
 | Thema: Re: Naht das Ende der Briefmarke??? Mi Mai 27, 2009 10:34 am | |
| Moin Mozart, ich denke auch, dass die Briefmarke langsam, aber sicher verschwinden wird. Nicht sofort, aber doch unaufhörlich. Allerdings wäre ich froh, wenn ich diese Zeit nicht mehr miterlebe. Weil das bedeutet, dass sich in meinem Leben immer mehr vertechnisieren wird. (Übrigens stellen sich die Leseratten genau dieselbe Frage, halt nur auf die Bücher bezogen  ) Es sind ja selbst heute schon nicht mehr nur die Jungen, die am PC sitzen. Man braucht nur in die Zeitung zu schauen, wo es überall PC-Schulungen für die Senioren gibt, und die werden rege besucht. Und irgendwie sorgt die Post ja mit solchen Angeboten selbst dafür, dass die Briefmarken immer mehr ins Hintertreffen geraten. Die Technik und das Zubehör dafür sind zwar jetzt vielleicht noch teuer, aber das war doch bisher mit allen technischen Sachen so. In einem halben oder in einem Jahr sieht das schon wieder ganz anders aus. Fazit: Ich genieße jeden Tag, an dem ich mich noch mit meinem Hobby beschäftigen kann  |
|  | | BSVGrenzland Mitglied in Bronze
Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 87 Alter/age: 16 Browser:  Anmeldedatum: 23.09.08
 | Thema: Re: Naht das Ende der Briefmarke??? Fr Mai 29, 2009 7:18 pm | |
| ich hoffe sehr das die Briefmarke überleben wird sonst ist es um dieses schöne Hobby nämlich geschehen |
|  | | wilma Mitglied in Silber

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 494 Alter/age: 42 Browser:  Anmeldedatum: 11.01.08
 | Thema: Re: Naht das Ende der Briefmarke??? Fr Mai 29, 2009 9:49 pm | |
| Ich glaube nicht, das die Briefmarke verschwindet - zumindest nicht als "Sammelobjekt" Die Postverwaltungen verdienen gutes Geld mit uns Sammler. Man sieht das ja an der Ausgabenflut zu oft verzichtbaren Anlässen an den Nominalen bzw. an den Motiven.
Fakt ist aber, das die Briefmarke ihren eigentlichen Zweck, nämlich die Frankatur eines Poststückes (Entgeld für die Beförderung eines Poststückes von A nach B) immer mehr verliert. Statt einer Briefmarke werden Labels verklebt bzw. immer mehr Firmen verwenden Freistempler. Wie ich täglich in der Firma erleben darf, ist die Eingangspost zu 70% mit Freistempler, zu 20% mit selbstklebe Marken, zu 7% mit oft verknickten, eingerissenen nassklebenden Dauermarken und der Rest mit ebensolchen Sondermarken frankiert.
Fakt ist auch, dass Briefmarken auf der Post als Frankatur nicht mehr angeboten werden. Man muß schon recht hartnäckig sein, möchte man einen Brief mit Sondermarken frankiert haben wollen, zumal diese überhaupt im Lagerbestand sind.
Wirtschaftlich gesehen bedeutet das - die Sammler sollen KAUFEN (schließlich kostet die HERSTELLUNG der Briefmarken Geld!) - aber keine GEGENLEISTUNG verlangen (Beförderung von A nach B).
Deshalb sehe ich den nächsten Schritt der Postverwaltungen so, dass wir uns "gefälligst" die Briefmarken SELBST drucken sollten, auf UNSEREN eigeinen Druckern, mit unsern EIGENEN Labeln und und und....
"Outsoucing" nennt sich das neudeutsche Wort (=Auslagerung) von Herstellungskosten, Personal, Dienstleistungen. Dies wird auf die Kunden abgewältz, ohne das diese das Durchschauen. Unter dem Deckmantel und unter den blumigen Worten von mehr Flexibilität, Zeitersparnis etc.
Lang lebe die Briefmarke (= die Einnahmequelle) aber am längsten lebt der SAMMLER!
In diesem Sinne,
philatelistische Grüße,
Wilma |
|  | | Michaela Admin

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2799 Alter/age: 53 Browser:  Anmeldedatum: 24.11.07
 | Thema: Re: Naht das Ende der Briefmarke??? Sa Mai 30, 2009 7:43 am | |
| Briefmarken bleiben krisenfest Weitgehend unbeeindruckt von der Wirtschafts- und Finanzkrise zeigten sich die rund 2200 Bieter der 105. Auktion der Firma Württembergisches Auktionshaus Ende April. Die viel zitierte "Flucht in die Sachwerte" scheint, trotz Ausbleibens von Inflation, weiter zu gehen. Starkes Interesse weckten die Raritäten des Deutschen Reiches aus der Sammlung von Dr. Helmut Schmidt. Waren 27 000 (30 000) Euro für eine sogenannte Syke-Halbierung (Michel-Nr. 4 H) auf Brief noch etwas verhalten, engagierten sich die Bieter bei einem gestempelten, senkrechten, ungezähnten Paar der Michel-Nr. 19 U mit 11 000 (6000) Euro schon deutlich stärker. Ebenfalls diesen Zuschlag bei einem Ausruf von 5000 Euro erzielte eine der seltensten Marken des Kaiserreiches, die 1 Mark Dunkellilarot (Michel-Nr. 63 c) in gestempelter Erhaltung. Das mit 42 000 (40 000) Euro höchste Ergebnis für ein Einzellos verbuchte eine gestempelte 5 Mark mit der Abart "Kopfstehendes Mittelstück" (Michel-Nr. 97 BIIK). Zuschläge im hohen vier- und fünfstelligen Bereich brachte außerdem Material der Deutschen Auslandspostämter und Kolonien. Von 5000 auf 8000 Euro kletterte ein am 25. September 1890 in Herbertshöhe (Deutsch-Neuguinea) aufgegebener Einschreibebrief, der den dort aushilfsweise eingesetzten Stempel von Kerawara und den weiterverwendeten R-Zettel von Matupi trägt. Zwei waagerechte Paare des Kiautschou-Vorläufers Michel-Nr. V 37e auf Sammel-Paketkarte stiegen von 8500 auf 10 500 Euro. Für 22 000 (20 000) Euro wechselte ein waagerechtes Paar der 2. Tsingtau-Ausgabe von Kiautschou auf Brief den Besitzer. Gute Resultate erlösten Sammlungen von Deutschland aller Epochen. 108 000 (120 000) Euro und damit den höchsten Zuschlag erreichte eine hochspezialisierte Kollektion "Post von China nach Europa" mit Belegen von 1889 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. welt.de _________________ Liebe Sammlergrüsse Eure Michaela
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