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 Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke

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oe3rudi
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BeitragThema: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   Sa Jul 18, 2009 7:47 am

Hallo Freunde des gemeinsamen Hobby

Eine Frage stellt sich mir anbetracht dieses Artikel. Wann ist eine Briefmarke wirklich eine Briefmarke. Wie der Name schon sagt sollte diese Marke ja auf einem Brief geklebt werden um eine Beförderung zu bezahlen. Nun diese Marke kommt niemals auf einen Brief da sie nur in wenigen Exemplaren existiert und nicht einmal gedruckt wurde. Es Existieren nur Vorlagestücke?

Ist das so wie beim Auto das ein Rennwagen erst zugelassen wird wenn er in Serie mit (Ich weis nicht wieviel)einigen Exemplaren gebaut wurde.
Ist das nicht Geschäftemacherei? Man beachte den Preis.....


Kann eine Marke die niemals in Serie gegangen ist, in keinem ANK steht als Briefmarke bezeichnet werden?

Ich grüße Euch OE3Rudi
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Mozart
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   Sa Jul 18, 2009 9:55 am

@oe3rudi schrieb:
Ist das nicht Geschäftemacherei? Man beachte den Preis.....

Hallo oe3Rudi
Also, natürlich hat die Österreichische Post vorgehabt, diese Marke in voller Auflage an den Schalter zu bringen.
China hat allerdings Protest eingelegt und so kam es zu dem Rückzieher!
Daher möchte ich verneinen, dass es geplant war, mit dieser Marke "big business" zu machen. Die österr. Post hat ja auch nichts von diesen Fabelpreisen!

@oe3rudi schrieb:

Kann eine Marke die niemals in Serie gegangen ist, in keinem ANK steht als Briefmarke bezeichnet werden?

Im neuen ANK Österreich Spezial ist die Marke vertreten, Seite 249, allerdings ohne Bewertung.
Es gibt übrigens auch Exemplare mit Aufdruck "frankaturungültig"!

Und auch hier, gibt es den Dalai Lama.
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oe3rudi
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   So Jul 19, 2009 12:30 pm

Hallo Mozart

Der Post unterstelle ich nur lautere Absichten. Ist mir schon bekannt was da geplant war. Aber ist eine Marke die nur als
Vorlage in wenigen Exemplaren gedruckt wurde tatsächlich als Briefmarke zu bezeichnen. Wer generiert den Marktpreis
der jetzt dafür bezahlt wird. Woher weis ich wieviele Exemplare von dieser sog. Marke existieren? Stell dir vor du kaufst
diese Marke und dann kommen nach und nach immer mehr Exemplare auf den Markt und der Preis verfällt. Das ist die Geschäftemacherei dabei. Plötzlich tauchen aus irgendwelchen Qellen wieder Exemplare auf. Wer kann da noch sagen ob alles echt ist oder Fälschung.

Ich bin für klare Richtlinien. Alle Fakten auf den Tisch. Auflage? Qualität? Gibt es Schwarzdrucke? Geschnittene Exemplare
ohne Zähnung und so weiter...Das es eine Registrierung im ANK gibt habe ich nicht gewußt. Mein Exemplar ist aus 2006 und
der Vierländer ANK. Da ist nichts drinnen.

Das ist meine Meinung dazu und kann man ohne diese Fakten zu kennen Briefmarke sagen.
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Mozart
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   So Jul 19, 2009 1:14 pm

Hallo oe3rudi,

Natürlich wäre es für jeden Österreich Sammler schön, möglichst alle Informationen über diese Marke zu haben.
Keiner weiß, wieviele Exemplare wirklich im Umlauf sind, keiner weiß wieviele noch auftauchen werden.
An zwei Händen kann man die bisher aufgetauchten Exemplare nicht mehr abzählen, da ja sogar ganze 10-er Bögen versteigert werden.



Als einer, der darauf bedacht ist, seine Österreich Sammlung ohne Lücken im Album zu haben, hoffe ich eines Tages diese Marke in mein Album stecken zu dürfen. Also JA, für mich zählt diese Marke als Briefmarke.
Den Preis dafür regeln ganz sicher die Sammler selbst, wird die Marke für übertriebene Summen nicht ersteigert, so wird der Preis fallen....

Die Dalai Lama Marke ist im Moment nicht die einzige umstrittene Marke bei den Österreich Sammlern. Auch die jährliche Abo-Aktion der Post (Ranunkel 2008, Anemonen 2009) erhitzt die Gemüter.

Hier ein Brief des Philatelistenclub Olympisches Dorf an die österr. Post:

An die Österreichische Post
Abteilung Philatelie
Innsbruck, 2009-06-07

Betreff: Katalogisierung der Briefmarke „Ranunkel“

Sehr geehrte Herr Haas

Protestnote

Mit diesem Schreiben protestiert der Philatelistenklub Olympisches Dorf Innsbruck gegen die Katalogisierung der Briefmarke „Ranunkel“ vom 1.9.2008 mittels fortlaufender Nummer – 2787 – im Briefmarkenteil des Austria Netto Katalog.

Begründung

Alle in diesem Teil des Austria Netto Katalog registrierten und mit Nummern versehenen Briefmarken waren, zu allen Zeiten, ohne weitere Auflagen für den Postkunden im freien Handel zu erwerben!
Die obgenannte Briefmarke aber ist nicht im freien Handel erhältlich, sondern wurde nur an Abonnenten der Post – kostenlos -abgegeben!
Eine andere Möglichkeit des regulären Erwerbs am Postamt oder bei Philatelietagen gibt es nicht!
Durch ihre Katalogisierung in dieser Form wird ihr Besitz für eine komplette Sammlung österreichischer Briefmarken unerlässlich – ohne diese Marke ist hingegen eine solche Sammlung - laut Austria Netto Katalog - nicht vollständig!
Durch die Katalogisierung mit fortlaufender Nummer zwingen Sie jeden Sammler der auf eine komplette Sammlung wert legt, dieses Stück zu weit überteuertem Preis bei einem Händler oder Händlersammler zu kaufen.
Diese Vorgangsweise stellt eine krasse und durch nichts zu rechtfertigende Diskriminierung jener In- und ausländischen Sammler/innen dar, die ohne Abonnement ihre Briefmarken bei Postämtern kaufen und zu Philatelietagen fahren!
Die zahlreichen, auch internationalen Sammler/innen österreichischer Postwertzeichen ohne Abonnement werden durch diese Chancenungleichheit in absolut untragbarer Art und Weise ausgegrenzt! Der Ordnung halber ist in Erinnerung zu bringen, dass alle jene Sammler/innen die kein Abonnement bei der Post haben, aber bei Postämtern, Philatelietagen, Sonderpostämtern etc. ihren Bedarf decken mindestens genau so viel Geld in die Sicherung der Postarbeitsplätze investieren wie Abonnenten! Alle jene Sammler/innen zu Kunden 2ter Klasse zu stempeln ist Diskriminierung!
Die renommierte deutsche Breifmarkenzeitung DBZ erkannte in einem Artikel schon vor einiger Zeit: Bei dieser Vorgangsweise handelt es sich um einen offen zu Tage liegenden Kniefall vor dem Briefmarkenhandel und einigen Großabnehmern – zum Schaden der anderen Sammler ! Um diese Ungerechtigkeit wieder zu eliminieren - unsere

Forderung

Wir fordern aus diesem Grunde die Herausnahme dieser Briefmarke aus dem Briefmarkenteil des Austria Netto Kataloges. Damit wird es wieder möglich sein, eine komplette, moderne Österreich Sammlung weiterhin zu gestalten!
Der Kauf österreichischer Postwertzeichen zu Sammelzwecken ist kein billiges Hobby! Zusätzliche Kosten – wie etwa der Erwerb dieser Briefmarke, über den Handel oder Händlersammler – sind beim besten Willen unnötig und in keinster Weise zumutbar!
Gegen eine Katalogisierung obgenannter Briefmarke im Bereich Schmuckumschläge, Sonderbelege, personalisierter Marken etc. hat sicher niemand Einwände!

Es bleibt der Post unbenommen, Geschenke welcher Art auch immer, an ihre Abonnenten zu verteilen.
Warum dies nicht in Form personalisierter Marken geschieht – siehe Philatelistentage – oder mit besonderen Belegen, wie diese stets geschmackvoll vom VÖPH für seine Mitglieder aufgelegt werden, lässt nur einen Schluss zu:
Durch ein besonderes „Zuckerl“ wird ein geldwertes Geschenk an die Großabnehmer der Post gegeben. Durch Veräußerung zu Fantasiepreisen – der Austria Netto Katalog notiert bereits mit 10,00 Euro!!! für ein nagelneues Exemplar mit einem Nennwert von lediglich 0,55 Euro bei einer angegebenen Auflage von 200.000 Exemplaren. Es liegt klar zu Tage, dass es sich dabei eigentlich um einen versteckten Rabatt handelt!

Diese Vorgangsweise deckt sich zu 100% mit jener der seinerzeitigen Postverwaltung der DDR. Allen älteren Sammlern ist nur zu gut in Erinnerung, dass zum Erhalt der sogenannten „Sperrwerte“ die Mitgliedschaft im kommunistischen Kulturbund der DDR Voraussetzung war. Eine DDR Sammlung ohne diese „Sperrwerte“ ist aber völlig wertlos!

Durch die Katalogisierung der Briefmarke „Ranunkel“ in der derzeitigen Form wird der Status jeder modernen Österreich-Sammlung ohne erklärbaren Grund auf diesen Status herabgewürdigt.

Im Sinne der österreichischen Philatelie und jener Sammler/innen, die über Jahrzehnte ein Vermögen in die Postämter getragen haben und weiterhin tragen werden, ist diese Vorgangsweise als unerträglich abzulehnen und die Katalogisierung in dieser Form rückgängig zu machen.

Für den Vorstand
Obmann Gerhard Thomann


Quelle: http://www.philatelistenklub-odorf.com/

Beste Grüsse
Mozart
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oe3rudi
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   So Jul 19, 2009 3:08 pm

Hallo Mozart

Danke für diesen Beitrag. Bin auch Abonnent bei der Post. Auf meinem Postamt kennt man mich schon weil
ich den drei Damen am Schalter meistens etwas aus meiner Sammlung von 1851 aufwärts zeige was Bezug
auf unsere Stadt hat. Sonderstempel oder Ersttage oder andere Raritäten. Sie zeigen mir dafür immer die
neuesten eingelangten Schalterbögen. Im geheimen spähe ich immer auf Abarten oder Druckbesonderheiten.
Sogesehen habe ich ein normales Verhältnis zu der Post.
Was will ich damit sagen? Mir ist immer unerklärlich woher Leute all die besonderen Marken beziehen. Wenn
eine Briefmarke nicht zur Ausgabe gelangt wie kommen Exemplare davon dann in den Handel?
Mein Vater hat in einer Papierfabrik gearbeitet in der Nachkriegszeit und immer davon gesprochen das die
div. Markenreste, Fehldruck, und Papierandrucke der dam. Staatsdruckerei unter Aufsicht von russischen
Soldaten mit Gewehren als Altpapier vernichtet wurden. Wer da etwas genommen hätte der ist mit dem Tote
bedroht worden. Ich möchte heute sehr gerne etwas von dem Besitzen was damals vernichtet wurde.
(BLITZ TOTENKOPF, Hilfsausgeben, usw.) Alles was vom Lastwagen abgeladen wurde ist bis auf das letzte
Stück Papier eingestampft worden. Unwiederbringlich. Es getraute sich niemand anbetrachts der Waffen
etwas zu entfernen.

Ich grüße dich OE3Rudi
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Marken-Joe
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   So Jul 19, 2009 3:12 pm

Was grundsätzlich an der Ausgabepolitik Österreichs verwerflich ist: da werden künstliche Raritäten geschaffen,um die Sammler bei der Stange zu halten-dies erinnert an die limitierten Auflagen(Sperrwerte) der ehemaligen DDR oder den ungezähnten Ostblock-Block-Ausgaben.

Für Beleg-Sammler auch nicht zu verstehen: für bestimmte Veranstaltungen sind zur Abstempelung nur die Belege der Veranstalter zugelassen-auch hier künstlich geschaffene Besonderheiten,m.W. gibt es so was in keinem anderen westlichen Land... nein nein
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Marken-Joe
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   So Jul 19, 2009 3:24 pm

@oe3rudi schrieb:
Hallo Mozart

Staatsdruckerei unter Aufsicht von russischen
Soldaten mit Gewehren als Altpapier vernichtet wurden. Wer da etwas genommen hätte der ist mit dem Tote
bedroht worden. Ich möchte heute sehr gerne etwas von dem Besitzen was damals vernichtet wurde.
(BLITZ TOTENKOPF, Hilfsausgeben, usw.) Alles was vom Lastwagen abgeladen wurde ist bis auf das letzte
Stück Papier eingestampft worden. Unwiederbringlich
. Es getraute sich niemand anbetrachts der Waffen
etwas zu entfernen.

Ich grüße dich OE3Rudi


alles kann wohl nicht eingestampft worden sein,wenn man z.B. diese 2 Angebote in Ebay oder auch bei diversen Händlern sieht.. Zwinkern Zwinkern

http://briefmarken.shop.ebay.de/items/?_nkw=Blitz+Maske&_sacat=260&_trksid=p3286.m270.l1313&_sop=3&LH_PrefLoc=2&_odkw=Bltz+Maske&_osacat=260
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oe3rudi
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   So Jul 19, 2009 3:33 pm

Hallo

Ja das ist das unerklärliche an der Sache. Es hat offensichtlich doch ein par Mutige gegeben die einige
Fetzen beiseite geschaffen haben. Oder es gab zu der Zeit andere Möglichkeiten um an Material zu kommen
(Schwarzhandel oder Tausch mit Leuten aus der Produktion). Wer weis das schon. Die Meisten der
damaligen Zeit sind schon verstorben wie mein Vater.

Grüße OE3Rudi
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Mozart
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   So Jul 19, 2009 3:37 pm

@Marken-Joe schrieb:

Für Beleg-Sammler auch nicht zu verstehen: für bestimmte Veranstaltungen sind zur Abstempelung nur die Belege der Veranstalter zugelassen-auch hier künstlich geschaffene Besonderheiten,m.W. gibt es so was in keinem anderen westlichen Land... nein nein

Auch ich habe dafür kaum Verständnis!

Allerdings kann ich dir nicht ganz Recht geben! Probier doch mal, einen selbstkreirten Beleg dem Philatelisten-Club Swissair für einen Erstflug oder Sonderflug mit auf den Weg zu geben..................

@kawa kann davon wahrscheinlich "ein Lied singen"................

Beste Grüsse
Mozart
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Marken-Joe
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   So Jul 19, 2009 5:29 pm

Allerdings kann ich dir nicht ganz Recht geben! Probier doch mal, einen selbstkreirten Beleg dem Philatelisten-Club Swissair für einen Erstflug oder Sonderflug mit auf den Weg zu geben..................

@kawa kann davon wahrscheinlich "ein Lied singen"................


versteh ich nicht ganz!
@kawa ist beim Swissair-Philatelisten Club für die Gestaltung der Swissair-Belege zuständig und damit voll in die Erstflüge involviert!

Das Problem für die Sammler ist bei den Swiss-Erstflügen,dass man heutzutage über die Termine vom Club nicht mehr informiert wird(Konkurrenzdenken?)-sonst könnte man ganz normal eigene Belege bei den jeweiligen Flughafen Postämtern aufgeben,wie früher bei besserer Öffentlichkeitsarbeit geschehen!
Leider ist es bei manchen Clubs Mode geworden (auch der ÖFSV!!), die Sammlerschaft nicht mehr über bevorstehende LP-Aktionen rechtzeitig zu unterrichten-warum wohl.... oh Zwinkern Zwinkern

absolut positive Ausnahme: die ILA(Lufthansa Int.Gemeinschaft),die sogar die Belege der Sammler gegen Auslagenersatz frankiert und richtig weiterleitet und mit Abstrichen der APCD,der allerdings auch nicht alle LP-Aktions-Termine an die Sammler weitergibt! er
Aber, um noch einmal auf das ursprüngliche Thema zurück zu- kommen,jeder Sammler kann eigene Belege zu diesen Flügen aufgeben,nicht aber so in Österreich bei amtlichen(!!) Beförderungen!
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Marken-Joe
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   So Jul 19, 2009 5:46 pm

@oe3rudi schrieb:
Hallo

Ja das ist das unerklärliche an der Sache. Es hat offensichtlich doch ein par Mutige gegeben die einige
Fetzen beiseite geschaffen haben. Oder es gab zu der Zeit andere Möglichkeiten um an Material zu kommen
(Schwarzhandel oder Tausch mit Leuten aus der Produktion). Wer weis das schon. Die Meisten der
damaligen Zeit sind schon verstorben wie mein Vater.

Grüße OE3Rudi

Es hat zu allen Zeiten irgend jemanden gegeben,der sich rechtzeitig solche Sachen auf die Seite geschaffen hat-vielleicht auch die Russen selbst?Eine ähnliche Situation wie bei der Blitz/Totenkopf-Maske konnten wir ja schon hier im Forum im Thread "Sudetenland" erfahren..
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Mozart
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   So Jul 19, 2009 5:53 pm

@Marken-Joe schrieb:

versteh ich nicht ganz!
@kawa ist beim Swissair-Philatelisten Club für die Gestaltung der Swissair-Belege zuständig und damit voll in die Erstflüge involviert!

Ja du hast Recht, @kawa ist bei der Gestaltung der Swissair Belege involviert!
Er legt immer mehrere Vorschläge dem Vorstand vor, danach wird einer ausgewählt.
Laut @kawa werden andere Belege nicht akzeptiert.

Beste Grüße
Mozart, der hofft, daß sich @kawa nach seinem Urlaub zu dem Thema äussert!
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Marken-Joe
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   So Jul 19, 2009 6:14 pm

@mozart

Du verwechselst da was: der Swissair-Philatelisten Club verausgabt seine eigenen(kreierten)Briefe, nimmt aber im Gegensatz zur ILA keine privat kreierte Sammler-Einlieferungen zur Weiterbeförderung an-diesen Club Service gibt es nur bei der ILA und dem APCD! Daher mein etwas ironisch-zynische Bemerkung: warum wohl??

Dazu ist zu bemerken,dass die Beantragung von Sonderstempeln und Bearbeitung von philat.Belegen( Sonderkartenschluss,Ankunftsstempel etc) bei vielen Postverwaltungen zunehmend immense Kosten beinhaltet,und die Clubs die Kosten dafür eben nur über den Verkauf von Flugbelegen an die Sammler refinanzieren kann,was auch verständlich ist,da nicht jeder Club über entsprechend viele Mitglieder wie die ILA verfügt,der APCD verlangt ja für die Beförderung pro Beleg eine Bearbeitungsgebühr!

Sonst kannst Du jederzeit eigene kreierte Belege bei den jeweiligen Postämtern bei Schweizer -Erstflügen aufgeben-soweit Du die Termine kennst...

@Mozart Du hast eine PN erhalten..
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Gerhard
Moderator
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   So Jul 19, 2009 11:43 pm

Zitat :
Hier ein Brief des Philatelistenclub Olympisches Dorf an die österr. Post:

An die Österreichische Post
Abteilung Philatelie
Innsbruck, 2009-06-07

Betreff: Katalogisierung der Briefmarke „Ranunkel“

Sehr geehrte Herr Haas

Protestnote


Bei allem Verständnis für jene Briefmarkensammler, die ihren Unmut über das Zugrunderichten der Seriosität der österr. Briefmarkenausgabepolitik unter der Leitung von Dr. Haas und seinem Vorgänger zum Ausdruck bringen -
aber der ANK wird vom Verlag Christine Steyrer herausgegeben. Es würde mich überraschen, wenn Dr.Haas auch daran beteiligt wäre....
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Dino
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BeitragThema: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   Di Jul 21, 2009 9:55 am

Für mich ist eine Briefmake genau gesehen eine Briefmarke wenn diese gestempelt
den Postweg durchlaufen hat. Alle zu Sammlerzwecken angefertigten oder verschönten Belege sind genau genommen nicht sammelwürdig. Richtige Briefmarken waren die ersten Ausgaben der einzenen Länder. Leute die sich mit diesen Marken beschäftigen sind Philatelisten - wir sind nur Sammler!

Mfg Dino
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Marken-Joe
Mitglied in Bronze
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   Di Jul 21, 2009 3:25 pm

@Dino schrieb:
Für mich ist eine Briefmake genau gesehen eine Briefmarke wenn diese gestempelt
den Postweg durchlaufen hat. Alle zu Sammlerzwecken angefertigten oder verschönten Belege sind genau genommen nicht sammelwürdig. Richtige Briefmarken waren die ersten Ausgaben der einzenen Länder. Leute die sich mit diesen Marken beschäftigen sind Philatelisten - wir sind nur Sammler!

Mfg Dino

@Dino

nach Deiner Logik handelt es sich bei der blauen Marke um keine Briefmarke ,wohl aber bei der unteren.....





Und Deine Definition " Sammler ist kein Philatelist" habe ich auch noch nie gehört... nein

Ein Briefmarken-Sammler,der sich mit einer Materie (z.B. Postkrieg,Überlandpost im Irak,Sudetenland-Marken etc) ernsthaft beschäftigt,ist wohl ein Philatelist!!Aber dazu gehört eben, nicht nur abonnierte Marken in ein Steckbuch einzusortieren.. Zwinkern Zwinkern
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HELVETICUS
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   Di Jul 21, 2009 4:17 pm

Ich kann der Logik von Dino auch nicht ganz folgen scratch

Ich sammle schon seit über 40 Jahren nur Briefmarken.....bin ich den nun kein Philatelist oh

Eine ungestempelte offizielle Briefmarke ist gar keine Briefmarke hx Seit wann das denn ??

Flugpostbelege sind nicht sammelwürdig ?? Denn die werden hauptsächlich für Philatelisten gefertigt fraglich

Nur die ersten Ausgaben aller Länder sind Briefmarken ?? Wie bezeichnet man denn die neuen Postwertzeichen ??

Nach der Logik von Dino wird es keine neuen Philatelisten mehr geben, weil die sich einfach die ersten Ausgaben einzelner Länder nicht leisten können.....also bleiben Neueinsteiger immer nur Sammler än

Kann mich bitte jemand aufklären, was ich denn nun bin ?? Sammler oder Philatelist ??

Ein etwas verwirrter oh
HELVETICUS
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Mozart
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BeitragThema: Re: Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke   Di Jul 21, 2009 5:12 pm

@Dino schrieb:
Für mich ist eine Briefmake genau gesehen eine Briefmarke wenn diese gestempelt
den Postweg durchlaufen hat.

Lieber Dino, deine Meinung akzeptiere ich natürlich gerne, wenn ich diese auch nicht teile.

@Dino schrieb:

Alle zu Sammlerzwecken angefertigten oder verschönten Belege sind genau genommen nicht sammelwürdig.

Auch hier, danke für deine persönliche Meinung! Auch diese teile ich persönlich nicht! Da ich Moderator des Forums bin, verkneife ich mir aber eine ausführlichere Antwort!
Eine Frage sei mir aber gestattet: Du hast mal "gemachte Erstflugbelege" hier im Forum angeboten, ich habe dir dafür 1 Euro pro Beleg geboten. Das war für dich nicht akzeptabel. Ohne den Belegen nach trauern zu wollen frage ich mich nun, warum...... wenn eh nicht sammelwürdig............

@Dino schrieb:

Richtige Briefmarken waren die ersten Ausgaben der einzenen Länder. Leute die sich mit diesen Marken beschäftigen sind Philatelisten

Man möge mir verzeihen und diesesmal bitte ich darum meine persönliche Meinung zu akzeptieren:
Selten so einen Unfug gehört!

Freundliche Grüsse
Mozart
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Wann ist eine Briefmarke eine Briefmarke

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