Das Begräbnis von Prof. Bohuslav Rehák, eines bedeutenden Pfadfinderführers der Vorkriegszeit, im Jänner 1968 war der sichtbare Auslöser für das wiedererstarken der Pfadfinderorganisation in der Tschechoslowakei.
Im Verlauf des demokratischen Wandels im "Prager Frühling" nahm am 29. März 1968 nach 20 Jahren die Pfadfinderorganisation ihre Tätigkeit offiziell wieder auf.
Am 21. August 1968 wurde die Tschechoslowakei von den Armeen des Warschauer Paktes überfallen - der "Prager Frühling" war zu Ende.
Am 17. September erschien dazu der 1. Pfadfindersonderstempel des "Prager Frühlings" zum Gedenken an den Gründer der Tschechischen Pfadfinder A.B.Svojsik.Die Gesetzesvorlagen zu Legalisierung der Pfadfinderorganisation wurden jedoch trotzdem noch im Oktober gebilligt. Ende November fand in Prag und Bratislava eine große Pfadfinderkonferenz statt.
Postkarte vom 23. November 1968 mit Zudruck, Cachetstempel und Sonderstempel zur III. Tschechischen Pfadfinderkonferenz in Prag.Die Pfadfinderorganisation wurde von der Bevölkerung mit Sypathie aufgenommen.
In dieser Zeit konnte auch noch der 50. Jahrestag der Prager Pfadfinderpost gefeiert werden.
Sonderstempel Prag vom 25.11.1968 mit verkleinertem Stempel der Pfadfinderpost, Kuvertzudruck der SkautenmarkeDie Pfadfinderorganisation wurde aber bald in die staatliche Jugendgemeinschaft SODM eingegliedert und verschwand für weitere 21 Jahre aus der Selbständigkeit.