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 Wien

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zemi1965
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BeitragThema: Wien   Di Mai 18, 2010 5:17 pm

Blick über den Volksgarten,
gelaufen 1909

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BeitragThema: Vergessenes Wien   Di Mai 18, 2010 5:59 pm

Nußdorfer Bierbrauerei von Bachofen & Medinger

Der k.u.k.Hofbrauer BOSCH von der Nußdorfer Bierbrauerei von Bachofen & Medinger erbaute ca 1842 den "Bockkeller" mit einem hölzernen Aussichtsturm mit Blick auf die Donau und den Wienerwald. Der Turm brannte im II Weltkrieg ab.



Karte aus 1925
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Gerhard
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BeitragThema: Wien, Schloss Belvedere   Do Mai 27, 2010 10:37 pm

Der Plan zum Bau des Schloss Belvedere ersetzte die primäre Idee einer Gloriette "mit schönem Blick über die Stadt". Die Bauarbeiten für die Schlossanlage fanden fanden von 1717 bis 1723 durch Johann Lucas von Hildebrandt (1668–1745) für Prinz Eugen von Savoyen (1663–1736) statt.
Ab 1897 wurde das Obere Belvedere nach Plänen des Architekten Emil von Förster für den österreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand umgebaut und modernisiert, sodass die kaiserliche Familie ab 1899 hier wohnen konnte.

K.k. Belvedere - Verlag Ledermann, Wien, Lichtdruck koloriert, gelaufen 1901 von Wien nach Budapest

Das ‚Obere‘ und ‚Untere Belvedere‘ bilden mit der verbindenden Gartenanlage ein barockes Ensemble. Der Schlossgarten wurde vom Kurbayrischen Gartenarchitekten Dominique Girard entworfen. Ausgehend vom Unteren Belvedere entwickelt sich die barocke Gartenkomposition entlang einer zentralen Mittelachse streng symmetrisch hin zum repräsentativen Oberen Belvedere. Stereometrisch gestaltete Bäume und Hecken, Skulpturen und Wasserspiele gehören zur Ausstattung des nach französischem Vorbild erbauten Gartens.

Blick auf Wien vom Belvedere - Verlag Velten Karlsruhe, Druck Nister Nürnberg, Lithografie, ungebraucht
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Gerhard
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BeitragThema: Wien, Leopoldsberg, Kahlenbergdorf   Mi Jun 09, 2010 11:14 pm

Der Berg wurde bereits 1130 als Chalwenberge erstmals urkundlich erwähnt und vorerst auf Grund seiner speziellen stark felsigen Gestalt unter dem Namen Kahlenberg bekannt. Früh entstanden auf dem nördlichen Abhang des Kahlenbergs Weingärten, die erstmals 1304 belegt sind. Erst als Kaiser Leopold der Erste 1693 die wieder aufgebaute Kapelle dem Heiligen Leopold weihen ließ, wurde der Berg Leopoldsberg genannt und der benachbarte Sauberg erhielt die Bezeichnung des Kahlenberges. Vor Allem auf Grund seiner einmaligen Aussicht ist der Berg bei den Wienern von großer Beliebtheit. Die Fernsicht reicht an Schönwettertagen bis weit über die Wiener Stadtgrenzen hinaus.


Gruss vom Leopoldsberg, Kahlenbergdörfl. Lithografie, gelaufen 1898 von Wien nach Leipzig

Das Kahlenbergerdorf am Fuß des Leopoldsberges ist schon im 12. Jahrhundert urkundlich genannt. Ende des 12. Jahrhunderts war der Weinbau am Kahlenberg bereits im großen Stil betrieben worden. Der lokale Herzog und das Stift Klosterneuburg unterhielten viele Weingärten. Das Stift besaß sogar eine eigene Weinpresse, die es jedoch auf Wunsch des Fürsten diesem überließ. In der Folgezeit kamen auch zahlreiche andere Klöster und Kirchen in Besitz von Weingärten im Kahlenbergerdorf.
1892 wurde das Kahlenbergerdorf bis zur Nase des Leopoldsberges gemeinsam mit den benachbarten Wiener Vororten Sievering, Grinzing, Oberdöbling, Unterdöbling, Nußdorf und Heiligenstadt zu Wien eingemeindet, die in der Folge den Bezirk Döbling bildeten.
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Gerhard
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BeitragThema: Wien, Elisabethbrücke   So Jun 13, 2010 11:55 pm

An der Verbindungsstelle zwischen Kärntner Straße und Wiedner Hauptstraße wurde schon 1211 eine Holzbrücke über den Wienfluss erwähnt.
1847 wurde nach einem Wettbewerb für eine neue Brücke ein Projekt von Ludwig Förster zur Ausführung bestimmt - eine Ziegelbrücke mit Steinverkleidung.

(Sammlung "Cantus")
Lichtdruck, Verlag Stengel & Co. Desden, gelaufen 1897


Sie hatte drei sieben Meter lange Bogenöffnungen und zur Ufersicherung Kaimauern. Die Brücke wurde am 23. April 1854 von Kaiserin Elisabeth eingeweiht und nach ihr benannt.

Lithografie, Verlag Velten, Karlsruhe, Druck E. Nister, Nürnberg, ungebraucht


Auf Initiative des Vereins zur Förderung der bildenden Künste wurden 1867 auf der Brücke acht Marmorstandbilder aufgestellt. deren Herstellung unterstützte finanziell die Stadt Wien unter der Bedingung, dass die Statuen in ihr Eigentum übergingen. Anlässlich der Wienflussregulierung und der Einwölbung des Flusses beim späteren Karlsplatz wurde die Brücke 1897 abgetragen.
Die Statuen wurden zunächst bei der Stadtbahnstation Karlsplatz aufgestellt. Da sie aber durch den Ruß der Dampfloks schnell verschmutzten (im Volksmund „die acht Rauchfangkehrer“ genannt), wurden sie daher 1902 auf den Rathausplatz transferiert. und stehen nun im Zentrum des Rathausplatzes an beiden Seiten der Straße.

Die Statuen vor dem Rathaus - Photochromie, Verlag Gerngross Wien, gelaufen 1910

Die Statuen stellen bedeutenden Persönlichkeiten aus der Geschichte Wiens dar: Markgraf Heinrich II. Jasomirgott, Rudolf der Stifter, Ernst Rüdiger von Starhemberg, Johann Bernhard Fischer von Erlach, Leopold der Glorreiche, Niklas Graf Salm, Erzbischof Leopold Karl von Kollonitsch und Joseph von Sonnenfels.


Zuletzt von Gerhard am Di Jun 15, 2010 7:31 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Gerhard
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BeitragThema: Hinweis - Wiener Prater   So Jun 13, 2010 11:58 pm

Hinweis!
Bei dem weiter oben zu findenden Beitrag über den Wiener Prater habe ich zwei schöne Ansichtskarten aus dem Fundus von Cantus hinzugefügt!
Danke für die Unterstützung
Gerhard
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Gerhard
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BeitragThema: Wien, Christinen-Denkmal in der Augustinerkirche   Fr Jul 30, 2010 9:00 pm

Augustinerkirche
Friedrich der Schöne stiftete 1327 den "Beschuhten Augustinern" Kirche und Kloster. Die Augustinerkriche wurde vom bayerischen Baumeister Dietrich Landtner von Pirn 1330 - 1339 erbaut und 10 Jahre später geweiht, was Friedrich jedoch nicht mehr erlebte, denn er starb bereits 1330.

AK Augustinerkirche, Lichtdruck koloriert, gelaufen 1905

Die Lage dieser Kirche im erweiterten Verband der Hofburg ist ungewöhnlich, denn sie ist von drei Seiten mit Bauwerken (Albertina, Nationalbibliothek und gegen die Straßenseite hin von einer Flucht von Gassenläden) eingeschlossen. Trotzdem wirkt sie sehr hell. Der Eingang befindet sich am Josephsplatz. Durch das räumliche Zusammenwachsen mit der Hofburg wurde die Augustinerkirche im Jahre 1634 zur Kaiserlichen Hofpfarrkirche erhoben und in Folge zur Trauungskirche der Habsburger. 1736 heiratete hier Erzherzogin Maria-Theresia Franz Stefan von Lothringen, 1854 Kaiser Franz Josef I. Prinzessin Elisabeth von Bayern.

Ansichtskarte (philatelistisch richtige Bezeichnung Bildpostkarte) postfrisch der ÖPT mit Wertstempeleindruck Elisabeth und priority 17.7.1998 - Vorderseite Denkmal von Kaiserin Elisabeth (beitrag folgt)

Im Inneren der Kirche, im rechten Seitenschiff, befindet sich das Christinen-Denkmal.
Antonio Canova schuf dieses Grabmal in den Jahren 1798 bis1805, es gilt als Hauptwerk der klassizistischen Grabmalkunst.
In das geöffnete Tor schreitet die Tugend mit der Urne, begleitet von zwei Mädchen mit Totenfackeln. Ihnen folgt Caritas (die Liebe) mit einem blinden Greis am Arm. Rechts befindet sich ein Genius mit Löwe und dem Wappenschild derer von Sachsen-Teschen, oben die Glückseligkeit mit dem Medaillon der Verstorbenen.


(Sammlung CANTUS)
Gruss aus Wien - Christinen- Denkmal, Lichtdruck color, gelaufen


Auftraggeber war der Witwer von Erzherzogin Marie Christine, Herzog Albrecht von Sachsen-Teschen. Die sterbliche Hülle von Erzherzogin Marie Christine, der es gewidmet ist, wird man darin vergeblich suchen, denn die befindet sich in der Kapuzinergruft.
Marie Christine war das Lieblingskind von Maria Theresia. 16 Kinder hatte die Kaiserin, drei starben früh, und von den restlichen 13 war es nur Christine gestattet, eine Liebesheirat einzugehen, die dann auch all die Jahre sehr glücklich war. Sicher ist das Meisterwerk aus Carrara-Marmor mit den herrlichen Figuren ein Ausdruck der Liebe des Herzogs Albrecht.

Lichtdruck, Verlag Ledermann, Wien 1911, gelaufen 1913 nach Bayern


Zuletzt von Gerhard am Fr Feb 03, 2012 8:47 pm bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet (Grund : AK eingefügt)
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zemi1965
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BeitragThema: Wien   Fr Jul 30, 2010 10:57 pm

eine weitere Ergänzung zum Prater:



Die Karte zeigt die Hauptallee, leider ungelaufen und ohne Jahr.
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BeitragThema: Wien   Sa Jul 31, 2010 11:38 am

und jetzt der Praterstern:

im Zentrum das Tegetthoff-Denkmal und rechts hinten das Riesenrad



Wien, Praterstern - gelaufen 1932
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BeitragThema: Wien   Di Aug 03, 2010 12:13 pm

Das Volkstheater (ehemals Deutsches Volkstheater) ist ein 1889 nach Entwürfen von Hermann Helmer und Ferdinand Fellner erbautes Theater im 7. Wiener Gemeindebezirk Neubau. Es befindet sich am Beginn der Neustiftgasse hinter dem Justizpalast in Nachbarschaft des Museumsquartiers und des Spittelbergs und ist eines der größten Theater im deutschsprachigen Raum.

Quelle: Wikipedia



Wien, Deutsches Volkstheater, gelaufen 1922
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Gerhard
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BeitragThema: Wien, Kapuzinerkirche und Kaisergruft   So Aug 08, 2010 7:52 pm

Die Kaisergruft (Kapuzinergruft) ist die größte und bedeutendste ihrer Art. Sie befindet sich unter der Kapuzinerkirche, am Neuen Markt in der Wiener Innenstadt. Sie ist die letzte Ruhestätte der kaiserlichen Familie Habsburg.
Kaiserin Anna, die Gemahlin von Kaiser Matthias, legte 1618 testamentarisch fest, dass ein Kapuzinerkloster samt Begräbnisstätte für sie und ihren Gemahl innerhalb der Stadtmauern Wiens errichtet werde.


Lichtdruck koloriert, Verlag F. Leclerc Wien V., nicht gelaufen, ca 1900

Die Grundsteinlegung erfolgte am 8.September 1622.
1633 waren Kirche und Gruft soweit hergestellt, dass die sterblichen Überreste der Kaiserin Anna und ihres Gemahls in die Kapuzinergruft überführt werden konnten.
In der Gruftanlage haben bis heute 146 Personen, darunter 12 Kaiser und
19 Kaiserinnen und Königinnen, ihre letzte Ruhestätte gefunden.


Ansicht der Karlsgruft von der Maria Theresien Gruft, Foto-AK, Verlag Ledermann Wien, nicht gelaufen, ca. 1970

Die Karlsgruft ist die erste Gruft, die man über die Stiege vom Klostergang aus betritt. Sie befindet sich direkt unter dem Altarbereich und dem Mönchschor der Kapuzinerkirche und fasziniert durch einige der schönsten Arbeiten der Kaisergruft.
Sie ist als Fortsetzung der Leopoldsgruft angelegt und wurde unter Kaiser Joseph I. (1710) und unter Kaiser Karl VI. (1720) von Lukas von Hildebrandt erbaut.
Insgesamt ruhen in der Karlsgruft acht Habsburger.


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BeitragThema: Wien   Mo Aug 23, 2010 4:26 pm

Die Urania ist ein Volksbildungshaus mit Sternwarte in Wien.
Das Gebäude wurde 1909 nach den Plänen des Jugendstilarchitekten Max Fabiani, eines Schülers von Otto Wagner, an der Mündung der Wien in den Donaukanal erbaut und 1910 von Kaiser Franz Joseph eröffnet. Benannt wurde sie nach der für die Astronomie zuständigen Muse Urania.

Quelle: Wikipedia



Wien, Aspernplatz mit Urania, gelaufen 1920

Der ehemalige Aspernplatz ist heute nach dem früheren österr. Bundeskanzler Julius Raab benannt.
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BeitragThema: Fünfhaus, Kirche Maria vom Siege   Do Sep 09, 2010 11:35 pm

Wien Fünfhaus (15. Bez.)
Die Siedlung der „Fünf Häuser“, die sich einst im Raum der der heutigen Clementinengasse befand, wurde im ausgehenden 19.Jahrhundert eine aufstrebende Vorstadt. Diese gehörte zum Pfarrgebiet von Reindorf, benötigte aber wegen der rapid steigenden Einwohnerzahl dringend eine eigene Kirche.
Auf Initiative Kaiser Ferdinands I. wurde 1846/47 der Bau einer Kirche beschlossen und ein geeigneter Baugrund gekauft. In den folgenden Jahren zögerte sich das Vorhaben immer wieder hinaus. Unterrichtsminister Graf Thun-Hohenstein trat nun an Friedrich Schmidt heran, der sich als Professor an der Mailänder Kunstakademie schon einen Namen gemacht hatte und am Beginn einer glänzenden Karriere stand. Dieser sandte 1858 seinen ersten Entwurf – eine dreischiffige Hallenkirche mit Westturm.


Lichtdruck, Edgar Schmidt, Dresden, gelaufen nach Krems 1899

Durch die Planung der Gürtelstraße (1860), die den Baugrund für die Kirche durchschnitt, konnte das von Schmidt entworfene Langhauskonzept nicht verwirklicht werden.
1864 unternahm der Wiener Erzbischof Kardinal Dr. Joseph Othmar Rauscher einen neuerlichen Versuch, den geplanten Kirchenbau endlich zu verwirklichen. Der damals neu ernannte österreichische Ministerpräsident Graf Richard Belcredi zeigte für die Pläne des Kardinals großes Verständnis. Nach einem Grundstückstausch durch die in Fünfhaus ansässigen Webereifabrikanten Anton und Jakob Lang wurde der Bau am heutigen Standort der Kirche 1868 begonnen. Architekt Schmidt stellte seine künstlerische Originalität unter Beweis und entwarf, den neuen Platzverhältnissen entsprechend, ein völlig neues Grundkonzept: Er schuf einen 8-eckigen Zentralraum mit Umgang (Ambitus) unter Beibehaltung einer Längsachse; der monumentale Backsteinbau im neugotischen Stil wird von einer 24-teiligen Schirmkuppel und einem hohen, aber graziösen Dachreiter gekrönt. Die Gesamthöhe der Kirche beträgt 68 m in die Höhe ragt. Nach siebenjähriger Bauzeit wurde die neue Fünfhauser Pfarrkirche am 17.Oktober 1875 als Muttergotteskirche „Maria vom Siege“ eingeweiht.
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BeitragThema: Wien   Sa Sep 11, 2010 8:33 pm

Die Gebäude der Donau-Dampfschiffahrts- und Rettungsgesellschaft an der Einmündung des Wien-Flusses in den Donaukanal.

An der Stelle der Donau-Dampfschifahrtsgesellschaft befindet sich heute der Hermannpark.

Die Zentrale der Rettungsgesellschaft (jetzt Zentrale der Wiener Rettung) wurde von Ferdinand Hrach geplant und von der Union-Baugesellschaft 1897 errichtet.

Quellen: Wikipedia und "Ihr persönlicher Bezirksplan 2007/08, Bezirk Landstraße"



Wien, Donau-Dampfschiffahrts- und Rettungsgesellschaft, gelaufen 1920
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BeitragThema: Franz-Josefs-Bahnhof   So Okt 24, 2010 10:03 pm

Franz-Josefs-Bahnhof, gelegen am Julius-Tandler-Platz im neunten Gemeindebezirk (Alsergrund).

Der Bau erfolgte 1872 auf dem Areal des ehemaligen Palais Althan-Pouthon. Wie alle Bahnhöfe Wiens war er mit einem luxuriösen Hofsalon für den kaiserlichen Hof ausgestattet.


AK Wien, Kaiser Franz Josef-Bahnhof, Lichtdruck, Verlag Edgar Schmidt Dresden, gelaufen 1900

Der im historisierenden Ringstraßenstil gehaltene Bahnhof wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges durch mehrere Fliegerbombentreffer in Mitleidenschaft gezogen. Durch Kampfhandlungen unter Beteiligung der Roten Armee im April 1945 geriet ein Teil des Bahnhofes in Brand. Als einziger der großen Wiener Bahnhöfe konnte er bereits unmittelbar nach Kriegsende seinen Betrieb wieder aufnehmen.
In den Jahren nach dem Krieg wurde er eher lieblos renoviert. Die ursprünglichen Uhrtürme wurden demoliert, Stuckatur und Fassaden-Teile abgeschlagen. Anfang der 1970er Jahre war das inzwischen nahezu hundertjährige Bauwerk derartig desolat, dass ein Abriss in Erwägung gezogen wurde, der 1974 erfolgte.


Fotografie heutige Ansicht

Der Neubau wurde in der jetzigen Form 1978 fertiggestellt. Es zeichnen die Architekten Schwanzer, Krampf, Glück, Hlaweniczka, Requat und Reinthaller verantwortlich.
Heute hat der Bahnhof nur mehr regionale Bedeutung, es fahren von dort Regionalzüge in die Umgebung von Wien, vor allem in die Regionen nordwestlich von Wien u.a. nach Tulln, Krems und Waldviertel bis zur tschechischen Grenze bei Gmünd.
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