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 Briefmarken sind wieder "in"

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AutorNachricht
Michaela
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BeitragThema: Briefmarken sind wieder "in"   Mo Okt 19, 2009 5:20 pm

Amouröse Anbandelungsversuche a la: "Willst du noch mit hochkommen, da könnte ich dir meine Briefmarkensammlung zeigen", sind zwar schon etwas in die Jahre gekommen, beim Thema Geldanlage haben Briefmarken aber nach wie vor Zukunft: Wie viele andere Sachwerte feiern sie derzeit eine Renaissance.

Dabei muss es ja nicht gleich eine "Blaue Mauritius" sein, die wohl bekannteste Briefmarke der Welt. Ein Exemplar des Postwertzeichens, das 1847 von der ehemaligen britischen Kolonie Mauritius in Auftrag gegeben wurde, kam Anfang Oktober in New York um 60.000 Euro unter den Hammer. 1993 erzielte der legendäre "Bordeaux-Brief", auf dem eine Blaue und eine Rote Mauritius kleben, den sagenhaften Preis von 3,3 Millionen Euro. Insgesamt wurden je 500 Stück der Mauritius 1 Penny (rot) und 2 Pence (blau) gedruckt. Die meisten Exemplare befinden sich allerdings nicht am freien Markt, sondern sind im Besitz von Postmuseen.

Die teuerste Einzel-Briefmarke der Welt, der schwedische Fehldruck "gelb statt grün" der "Tre Skilling Banco" (1855 ausgegeben), wechselte 1996 für rund 1,8 Millionen Euro den Besitzer.

Was nun aber tun, wenn beim Durchstöbern des Dachbodens tatsächlich ein altes Briefmarken-Sammelbuch zum Vorschein tritt? Ab damit zum Dorotheum. Dort werden die vermeintlichen Schätze (gratis) bewertet. Vielleicht sind ja Marken der "Merkur"-Serie (1851 bis 1856) dabei - die teuersten in Österreich. Eine zinnoberfarbene Merkur wurde 2008 zum Rekordpreis von 26.900 Euro versteigert.

Sammler
Das Schöne bei Briefmarken sei - neben der Wertbeständigkeit -, dass man gleichzeitig auch dem trefflichen Hobby der Philatelie frönen könne, schwärmt Erich Kosicek vom Dorotheum. Der Experte gibt Briefmarkenkundlern einige Tipps:

Nur Marken vor 1960 haben Sammler- und deshalb auch entsprechenden Marktwert.

Seit zehn Jahren geht der Trend weg von Einzelmarken in Richtung komplette Briefe und Postkarten.


Augen auf bei Marken aus der UdSSR. Diese erzielten in der jüngeren Vergangenheit ansehnliche Renditen.

Die Klassikperiode (1850 bis zum 1. Weltkrieg) ist besonders wertbeständig.

Der Preis der Marke hängt in erster Linie von der Rarität und dem Zustand ab.


KURIER | Markus Stingl

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Liebe Sammlergrüsse
Eure Michaela
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rainer
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BeitragThema: Re: Briefmarken sind wieder "in"   Mo Okt 19, 2009 6:53 pm

Michaela schrieb:


Der Experte gibt Briefmarkenkundlern einige Tipps:

Nur Marken vor 1960 haben Sammler- und deshalb auch entsprechenden Marktwert.


KURIER | Markus Stingl


So einen "Schmarrn" habe ich schon lange nicht mehr gelesen!
Wer Spezialitäten sucht und sammelt, zahlt auch einen entsprechenden Preis.



Katalogwert Einzelmarke -,20 €, gezeigtes Paar mit Bpgenzähler 110,- €! Nach langem Suchen habe ich gern 25% Katalogwert bezahlt.
Auch mordernes Material mit Formnummern etc. sind gesuchte und gut bezahlte Stücke.
Ich bin sicher, auch bei dem österreichischen Marken gibt es Beispiele, die diese allgemeine Behauptung widerlegen.
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Cantus
Mitglied in Gold


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BeitragThema: Re: Briefmarken sind wieder "in"   Mo Okt 19, 2009 7:17 pm

Dieser Satz stimmt so nicht:

Der Preis der Marke hängt in erster Linie von der Rarität und dem Zustand ab.

Sowohl bei losen Marken als auch bei Briefen, Ganzsachen oder auch Ansichtskarten macht die Seltenheit alleine noch keinen hohen Preis. Erst wenn möglichst viele Interessenten mit dickem Geldbeutel darum feilschen, wer denn nun das ersehnte Stück endlich erhalten darf, wird der Preis in ungeahnte Höhen schnellen. Manches, was in fast jeder Auktion für teures Geld angeboten wird, kann so selten nicht sein, denn es ist reichlich am Markt; nur eine starke Nachfrage macht es dann teuer. Jedoch da, wo - in Relation zur Masse der Sammler - kaum Interesse besteht und es für einen potentiellen Verkäufer schwierig ist, einen Käufer zu finden, wird ein niedriger Preis erzielt werden.

Beste Grüße
Cantus
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Anette
Mitglied


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BeitragThema: Re: Briefmarken sind wieder "in"   Mo Okt 19, 2009 8:08 pm

oder kurz ausgedrückt:

die Nachfrage bestimmt den Preis!
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rwh
Mitglied in Bronze


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BeitragThema: Re: Briefmarken sind wieder "in"   Di Okt 20, 2009 6:50 pm

Hallo!

Die Qualität muss grundsätzlich trotzdem stimmen.
Egal ob bei postfrischen oder gestempelten Marken oder bei Briefen.

Bezüglich dem Punkt Raritäten muss ich aber Cantus recht geben.
Ich habe u.a. ein Spezialthema "Friedrich Schmiedl - österreichischer Raketenpostpionier" - da gibt es zwar fast ausschließlich geringe Auflagen, aber daher auch nur sehr wenige Sammler. Wenn ich meine Sammlung verkaufen möchte, könnte ich bezüglich Preis schon "Probleme" bekommen.


LG
Robert
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Briefmarken sind wieder "in"

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