| | Die Verwendung von Fiskalmarken in Österreich | |
|
| Autor | Nachricht |
|---|
Cantus Mitglied in Gold

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2397 Alter/age: 63 Browser:  Anmeldedatum: 24.01.08
 | Thema: Die Verwendung von Fiskalmarken in Österreich Di Okt 27, 2009 1:06 am | |
| Ein wenig beachtetes und auch wenig besammeltes Randgebiet der Philatelie ist die Beschäftigung mit Fiskalmarken. Es gibt sie in vielerlei Größen und Arten, oft heißen sie Stempelmarken, allen gemein ist aber, dass sie die Gebühr für die Ausfertigung einer Rechnung oder eines Dokumentes abdecken. Es gibt sie als Marken zum Aufkleben oder als eingedruckte Gebührenmarke, dann also in ganzsachenähnlicher Form, hier soll aber nur von aufgeklebten Marken die Rede sein. Es sind keine Briefmarken, denn sie dienten nicht zur Deckung eines Entgeltes zur Beförderung von Poststücken, es kann aber dennoch außerordentlich reizvoll sein, sich mit ihnen zu beschäftigen. Sowohl Menschen, die Freude an alten Dokumenten haben, als auch Heimatsammler, für die solche Belege das Salz in der Suppe sein können, sind die typischen Sammler für diesen Themenbereich. Die Fiskalmarken werden üblicherweise durch überschreiben oder überdrucken entwertet, ganz selten nur durch Abstempelung. Man sollte Fiskalmarken üblicherweise nur im Zusammenhang mit dem zugehörigen Dokument sammeln, also nicht lose / abgelöst. Das bringt zwar bei der staubfreien Aufbewahrung einige Probleme, denn die meisten Dokumente haben in der Länge etwa dinA3-Format, aber selbst dafür gibt es mitunter geeignete Alben. Ich zeige nach und nach einige Beispiele, vielleicht finden andere aber auch noch daheim solche Dokumente und lassen uns dann daran teilhaben. Viele Grüße Cantus   Eine Rechnung der Firma Josef Gruber aus Aurolzmünster vom 5.4.1899    Totenschein vom 13.2.1922, ausgestellt in der Diözese Wien, Pfarre Baumgarten    Trauungsschein vom 22.11.1903, ausgestellt von der Diözese Wien, Pfarre Hernals   Rückseitig abgestempelt wie folgt  Und auch hier noch die Marke:  Zweisprachiger Heimatschein der Stadtgemeinde Ungarisch Hradisch vom 5.5.1891 |
|
 | |
Cantus Mitglied in Gold

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2397 Alter/age: 63 Browser:  Anmeldedatum: 24.01.08
 | Thema: Re: Die Verwendung von Fiskalmarken in Österreich Di Okt 27, 2009 11:44 pm | |
| |
|
 | |
Gerhard Mitglied in Gold

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 1054 Alter/age: 57 Browser:  Anmeldedatum: 11.03.09
 | Thema: Re: Die Verwendung von Fiskalmarken in Österreich Mi Okt 28, 2009 6:42 pm | |
| Mein kleiner Beitrag zu diesem Thema:  Herzliche Sammlergrüße Gerhard |
|
 | |
Cantus Mitglied in Gold

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2397 Alter/age: 63 Browser:  Anmeldedatum: 24.01.08
 | Thema: Re: Die Verwendung von Fiskalmarken in Österreich Do Nov 12, 2009 12:42 am | |
| Ein Teil eines Dokuments aus Prag aus dem Jahr 1912. Eine der beiden Gebührenmarken ist mangelhaft, aber die Stempel und auch das Siegel sind gut erhalten.   |
|
 | |
stip2 Mitglied in Bronze
Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 93 Alter/age: 22 Browser:  Anmeldedatum: 30.04.09
 | Thema: Re: Die Verwendung von Fiskalmarken in Österreich So Nov 15, 2009 9:31 am | |
| Nachstehend ein Trauungschein vom 6.5.1926 aus Wien-Hütteldorf mit einer Gebührenmarke von sage und schreibe 10.000 Kronen. Man beachte den Gebührensprung (Inflation) vom Trauungsschein vom 22.11.1903 ( Beitrag cantus vom 27.10.09) von 10.000% in 23 Jahren   |
|
 | |
stip2 Mitglied in Bronze
Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 93 Alter/age: 22 Browser:  Anmeldedatum: 30.04.09
 | Thema: Re: Die Verwendung von Fiskalmarken in Österreich So Nov 15, 2009 10:14 am | |
| Ganzsachen bei Fiskalmarken! Habe bei den Fiskalmarken auf nachstehender Rechnung diese als "Ganzsache" mit dem Titel Rechnungsstempel aufgedruckt gefunden. Rechnung der Detail-Abtheilung der Firma A. Zentler & Sohn vom 14.5.1896 für einen Saco?anzug?   |
|
 | |
Cantus Mitglied in Gold

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2397 Alter/age: 63 Browser:  Anmeldedatum: 24.01.08
 | Thema: Re: Die Verwendung von Fiskalmarken in Österreich So Nov 22, 2009 8:34 pm | |
| @ stip2 Hallo, auf Rechnungen findet man eingedruckte Gebührenmarken ähnlich häufig wie aufgeklebte Marken; beides ist sehr reizvoll. Ich zeige heute eine Rechnung der Firma Emil Prietzel aus Steyr vom 27.12.1911, ausgefertigt für die Firma Piesslinger in Steyrling. Für diese Rechnung betrug die Gebühr nur 2 Heller.   |
|
 | |
Cantus Mitglied in Gold

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2397 Alter/age: 63 Browser:  Anmeldedatum: 24.01.08
 | Thema: Re: Die Verwendung von Fiskalmarken in Österreich So Aug 29, 2010 11:50 pm | |
| Am 6.Dezember 1888 schrieb sich Karl Pfeiffer als außerordentlicher Hörer bei der K.K.Hochschule für Bodenkultur in Wien ein. Für die Ausfertigung des Matrikel-Scheins musste er 50 Kreuzer bezahlen.   Viele Grüße Cantus
Zuletzt von Cantus am Di Sep 07, 2010 7:54 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet (Grund : Korrektur) |
|
 | |
Cantus Mitglied in Gold

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2397 Alter/age: 63 Browser:  Anmeldedatum: 24.01.08
 | Thema: Re: Die Verwendung von Fiskalmarken in Österreich Di Sep 07, 2010 8:27 pm | |
| Heute ein wunderschönes Briefstück vom 29.5.1906, entwertet mit Stempel vom K.K. CENTRAL-STEMPELAMT WIEN.  Viele Grüße Cantus |
|
 | |
Gerhard Mitglied in Gold

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 1054 Alter/age: 57 Browser:  Anmeldedatum: 11.03.09
 | Thema: Re: Die Verwendung von Fiskalmarken in Österreich Do Nov 25, 2010 10:57 pm | |
| Rückseite eines Schuldscheines mit Fiskalmarken 25 kr. und 7 kr:  und er dazugehörige Aufgabeschein über den Betrag von 71 Gulden 17 Kreuzer, Fingerhutstempel Krems vom 30.12.1877  |
|
 | |
Cantus Mitglied in Gold

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2397 Alter/age: 63 Browser:  Anmeldedatum: 24.01.08
 | Thema: Re: Die Verwendung von Fiskalmarken in Österreich Mi Dez 08, 2010 6:27 pm | |
| Heute ein hübsches Mitbringsel von der NUMIPHIL. Eine Waffenbesitzbewilligung vom 11.1.1936, ausgestellt von der Bundes-Polizeidirektion in Wien.    Viele Grüße Cantus |
|
 | |
Cantus Mitglied in Gold

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2397 Alter/age: 63 Browser:  Anmeldedatum: 24.01.08
 | Thema: Re: Die Verwendung von Fiskalmarken in Österreich So Feb 20, 2011 1:33 pm | |
| Ich möchte dieses Thema hier wiederbeleben. Heute ein Schreiben der Firma M. Fiala an die Gewerbekammer für Niederösterreich in Wien vom 27.8.1920. Es war eine Gebühr von 2 Kronen zu entrichten.   Rückseitig ist der folgende Zettel aufgeklebt.  Viele Grüße Cantus |
|
 | |
| | Die Verwendung von Fiskalmarken in Österreich | |
|