Cantus Mitglied in Gold

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 | Thema: Schiffsfrachtpost So Dez 20, 2009 2:42 pm | |
| Anders als Belege zur Frachtpost über Land, die vom Fuhrmann befördert wurde, oder Frachtpost, die per Eisenbahn zum Ziel gelangte, sind Frachtbriefe der Ersten k.k. privaten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft äußerst selten anzutreffen. Warum das so ist, ist mir nicht bekannt, vielleicht gab es über all die vielen Jahrzehnte kaum Sammler, die solche zeitgeschichtlichen Belege als aufhebungswürdig einordneten und deshalb derartiges Material vernichtet haben. Zum Anderen haben solche Schiffsfrachtbriefe aber auch noch ein Format, das über dinA 4 hinausgeht und sich deshalb nur schwer gesichert aufbewahren lässt. Heute gibt es derartige Alben, aber vor 50 oder 100 Jahren? Der heute gezeigte Beleg hat Außenmaße von 238 x 315 mm, beim Scan wurden daher die Außenkanten abgeschnitten. Er ist aber dennoch ein reizvolles Dokument einer der damaligen Möglichkeiten, Frachtpost zu versenden.    Am 7.9.1912 wurden 4 Steigen mit Tonware in Korneuburg der "Ersten k.k. privaten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft" zum Transport nach Pancsova übergeben, wo die Fracht gemäß Ankunftsstempel am 1.10.1912 gelöscht wurde.  Der Transport über die Donau nach Pancsova bot sich an, denn (laut Wikipedia) ist Pančevo (serbisch Панчево/Pančevo; deutsch Pantschowa, im 19. Jahrhundert auch Banstadt; ungarisch Pancsova) eine serbische Stadt an der Mündung des Flusses Temesch (serbisch: Tamiš) in die Donau. Sie liegt an der E 70 zwischen der Hauptstadt Belgrad (ca. 20 km) und der rumänischen Grenze (ca. 70 km). |
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