ManuelHH Mitglied
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 | Thema: Briefmarkensammlung BRD und DDR komplett, wo verkaufen? Di Apr 27, 2010 2:15 pm | |
| Hallo,
ich habe mich hier angemeldet um von euch einen Rat zu erhalten, wo ich (Hamburg) Briefmarken für meinen Vater verkaufen könnte.
Er hat keinen PC und ist da noch in einer anderen Generation. Ein Briefmarkenhändler vor Ort gibt wohl nur sehr wenig Geld bzw. gar keines oder höchstens auf Kommission, so sagte er und fragte mich, da ich mich ja mit "PC's" auskenne, ob ich eine Idee hätte.
Leider kenne ich mich selbst gar nicht mit Briefmarken aus.
Es handelt sich wohl um 4 Alben mit allen Marken komplett der BRD und DDR ab 1949, soweit ich das im Kopf habe. Laut Michelkatalog soll das so zwischen 10.000 und 15.000 Euro liegen?
Genaueres habe ich zu Hause als Brief liegen und werde es hier nachher wenn ich von der Arbeit zu Hause bin noch rein schreiben. Da ich mich nicht damit auskenne konnte ich mir das alles nicht genau merken.
Wollte dennoch schon mal vorab etwas schreiben. Vielleicht hat ja jemand allgemeine Antworten. E-Bay finde ich glaub ich ungeeignet und mein Vater würde mir den Hals umdrehen, wenn das nachher für 20 Euro da weg geht. Es soll auf jeden Fall komplett verkauft werden und nicht einzeln. Also am Besten an einen Liebhaber, so sagte er, welcher die Sammlung gerne hätte.
Danke und Gruß Manuel |
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Cantus Mitglied in Gold

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2397 Alter/age: 63 Browser:  Anmeldedatum: 24.01.08
 | Thema: Re: Briefmarkensammlung BRD und DDR komplett, wo verkaufen? Mi Apr 28, 2010 1:10 am | |
| Hallo Manuel, schau mal ins Branchen-Fernsprechbuch von Hamburg und da unter dem Stichwort "Briefmarken", da stehen alle Briefmarkenhändler und niedergelassene Briefmarkenauktionshäuser in und um Hamburg herum drin. Das größte Auktionshaus dabei mit einem großen und weltweiten Kundenstamm ist die Firma HBA-Briefmarkenauktionen, man kann aber auch zu Schwanke oder anderen Firmen gehen.
Ich empfehle dir, einen Termin mit HBA zu machen und dort die Sammlungen persönlich vorzulegen. Der Auktionator wird entscheiden, ob und zu welchem Ausrufpreis er die Sammlungen in die nächste Auktion aufnehmen wird. Da bei HBA gerade eine Auktion stattfand, wird die nächste frühestens im Spätsommer sein, das sind aber übliche Auktionsabstände. Ich denke, dein Vater wird bei dieser Art des Verkaufs die bestmögliche Chance bekommen, zu einem einigermaßen angemessenen Preis zu verkaufen.
Gib dich aber bitte nicht der Illusion hin, Katalogpreise hätten etwas mit dem realen Wert einer Sammlung zu tun; der Ausrufpreis liegt in aller Regel bei etwa 10 % des Katalogwertes, schließlich soll ja auch noch etwas Luft für mögliche Steigerungsstufen drin sein. Und da solche Sammlungen bei Briefmarkenhändlern mit eigenem Laden schon ab etwa 30% des Katalogwertes zu bekommen sind, muss ein Auktionator preiswert ausrufen, sonst lockt er mit einem dermaßen häufigen Sammlungsangebot keine möglichen Käufer an.
Beste Grüße Cantus |
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