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 Briefe / Poststücke österreichischer Banken

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Cantus
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BeitragThema: Briefe / Poststücke österreichischer Banken   So Jun 20, 2010 5:01 pm

Hallo zusammen,
bei der Durchsicht älterer Poststücke von Österreich ist mir aufgefallen, dass ich auch eine ganze Reihe von Briefen österreichischer Banken besitze, angefangen im Kaiserreich Österreich-Ungarn bis in die neuere Zeit. Da das ein Thema ist, wo fast jede/r hier im Forum etwas beitragen kann, möchte ich heute mit drei ersten Briefen beginnen und hoffe, dass Andere das mit eigenem Material fortführen.

Der erste Brief trägt als Aufdruck die Zeile KAIS. KÖN. PRIVILEGIERTE ÖSTERREICHISCHE LÄNDERBANK."



Der Brief wurde am 26.10.1906 als Einschreiben von Wien nach Bordeaux gesandt. Die Freimachung erfolgte mit einer Einzelmarke (Kaiserkopfzeichnung) zu 50 Heller in schiefergrau, ANK 130. Die Marke wurde von der Bank mit der Lochung LB für Länderbank versehen.



Rückseitig trägt der Brief als Verschlusssicherung ein reizvolles Papiersiegel der Bank.




Etwas jüngeren Datums ist der Brief der Filiale der K.K. priv. Oesterreichischen Credit-Anstalt füt Handel und Gewerbe in Prag.



Der Brief datiert vom 25.11.191..., durchlief die k.u.k. Briefzenzur in Prag und war an eine Adresse in Jüterbog (damals in Preußen gelegen) gerichtet. Die Freimachung erfolgte mittels einer Marke zu 3 Heller in rotlila, ANK 141.


Das letzte Beispiel für heute stammt von BREISACH & CO. / BANKKOMMANDITGESELLSCHAFT / WIEN.



Der Brief wurde per Einschreiben mit Freistempler am 30.1.1961 von Wien 9 nach München gesandt.

Viele Grüße
Cantus


Zuletzt von Cantus am Sa Nov 20, 2010 9:41 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Cantus
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BeitragThema: Re: Briefe / Poststücke österreichischer Banken   Di Jun 22, 2010 10:47 pm



Oesterreichische Nationalbank / Bankabteilung
Fensterbrief vom 1.9.1923, freigemacht mit ANK 388






OESTERREICHISCHE CREDIT-ANSTALT FÜR HANDEL UND GEWERBE
Als Einschreiben versandter Fensterbrief mit doppelter Abstempelung vom 12.3.1927, rückseitig mit reizvollem Papiersiegel verschlossen.

Viele Grüße
Cantus
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Gerhard
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BeitragThema: Re: Briefe / Poststücke österreichischer Banken   Mi Jun 23, 2010 11:39 pm

Drei schöne Belege aus meiner Krems-Sammlung:

Einschreibebrief Fensterkuvert der Sparkasse in Krems aus 1934

Ausgabenmischfrankatur "Ziffernserie" und "Kleine Landschaft"


Verschluss-Vignette auf der Rückseite

Einschreibebrief der Sparkasse in Krems vom Mai 1938

Währungsmischfrankatur,
Werbestempel "Deutscher Frühling in der Wachau"

Brief der Sparkasse in Krems von 1943

Freimarkenstempler "Spare - gute Waffe im Lebenskampf"

Verschluss-Vignette auf der Rückseite
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wilma
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BeitragThema: Re: Briefe / Poststücke österreichischer Banken   Do Jun 24, 2010 8:25 pm

Der Brief von der National Bank of India vom 27.09.1950 ging zwar an eine Papierhandlung, diese war untergebacht im Gebäude der Creditanstalt Bankverein Wien. Sehr verdächtig....es wurde aber kein beiliegendes Bargeld gefunden sondern nur geschäftliche Korespondenz.... wie die Stempel belegen!

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Cantus
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BeitragThema: Re: Briefe / Poststücke österreichischer Banken   So Jul 04, 2010 7:35 pm

Hier ein interessanter Brief vom 15.9.1910. Die FILIALE DER ANGLO-OESTEREICHISCHEN BANK IN BODENBACH schickte einen vorgedruckten Brief an die Firma Lein in Pirna an der Elbe; es dürften da wohl regelmäßige Kontakte bestanden haben.

Die Freimachung erfolgte mittels einer Marke zu 10 Heller (ANK 166).

Viele Grüße
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Cantus
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BeitragThema: Re: Briefe / Poststücke österreichischer Banken   Do Jul 08, 2010 8:21 pm

Heute ein Brief der Reichenberger Bank, Filiale der Böhmischen Union-Bank, gelaufen am 18.1.1892 an die Herren Duhnkrack & Schlüter in Bremen. Auch hier dürfte eine regelmäßigen Handelsbeziehung bestanden haben.

Der Brief wurde mit einer einzelnen Marke zu 5 Kreuzer freigemacht (ANK 53)


Viele Grüße
Cantus
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BeitragThema: Re: Briefe / Poststücke österreichischer Banken   So Jul 11, 2010 4:22 pm





Brief der STEIRERBANK A.-G. IN GRAZ, gelaufen als R-Brief am 13.11.1924 von Graz nach Chemnitz.
Der Brief trägt eine Einzelfrankatur zu 3.000 Kronen, ANK 396.
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Cantus
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BeitragThema: Re: Briefe / Poststücke österreichischer Banken   Sa Jul 17, 2010 12:38 pm



Vordruckbrief der Union-Bank an die Crédit Général Liégeois in Brüssel.
Der Brief wurde am 19.11.1915 als Einschreiben in Wien aufgegeben.
Das Porto wurde duch ein waagerechtes Pärchen der ANK 147 abgedeckt, Gesamtporto = 50 Heller.
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Cantus
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BeitragThema: Re: Briefe / Poststücke österreichischer Banken   Do Jul 29, 2010 10:25 pm

Heute ein Brief der WIENER LOMBARD- UND ESCOMPTE-BANK mit Sitz in Wien.



Der Brief lief als Einschreiben am 24.11.1911 von Wien nach Berlin.
Das Porto wurde durch eine Einzelfrankatur zu 35 Heller, ANK 149, abgedeckt.

Rückseitig trägt der Brief ein sehr sauberes Siegel der Bank.



Viele Grüße
Cantus
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BeitragThema: Re: Briefe / Poststücke österreichischer Banken   Mo Aug 30, 2010 1:21 am

Die Zentrale der "Privilegierten Österreichischen Nationalbank" in Wien sandte am 19.12.1876 ihrer Filiale in Budapest ein Aviso, mit dem eine Geldsendung angekündigt wurde.

Der Brief wurde mit einer Marke zu 5 Kreuzer, ANK 37, freigemacht.




Viele Grüße
Cantus
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BeitragThema: Re: Briefe / Poststücke österreichischer Banken   Sa Nov 20, 2010 10:10 pm

Es wäre schade, wenn dieses Thema hier in Vergessenheit geraten würde. Ich zeige deshalb heute einen Brief der Breisach & Co. Bankkommanditgesellschaft Wien, gelaufen mit Absenderfreistempel am 12.11.1959 von Wien nach München.



Viele Grüße
Cantus
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zemi1965
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BeitragThema: Briefe / Poststücke österreichischer Banken   So Nov 28, 2010 12:29 pm

ich weiß zwar nicht, ob die "Banque d´Orient" in Smyrna unter österreichischer kontrolle stand, jedenfall verwendete dieses bankhaus die dienste der österr. levante-post, um einen geschäftsbrief nach deutschland befördern zu lassen:



geschäftsbrief vom 3. juli 1908, gelaufen aus smyrna nach kreuznach, portorichtig frankiert mit 1 piaster ultramarin ohne lackstreifen (ANK 49), stempel "SMYRNA I /3/7/08/ ÖSTERREICHISCHE POST", rückseitig ankunftsstempel "KREUZNACH/ 7.7.08.5-6N/ 1 a"
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zemi1965
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BeitragThema: Briefe / Poststücke österreichischer Banken   Mi Dez 01, 2010 5:33 pm

geschäftsbrief des bankhauses "edmond f. narik - smyrne" nach mailand, portorichtig frankiert mit 1 piaster ultramarin (ANK 23), stempel "SMYRNA I /27/6/92/ ÖSTERREICHISCHE POST", rückseitig ankunftsstempel "MILANO/ 3.7.92-5M":



ein typischer beleg für die beliebtheit der österr. post in den levante-gebieten
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zemi1965
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BeitragThema: Briefe/Poststücke österreichischer Banken   Fr Apr 29, 2011 10:33 pm

geschäftsbrief der filiale der anglo-oesterreichischen bank in nagyvarad nach debreczen, frankiert mit 30 filler,
stempel "NAGY-VARAD/919.JUL.26-
N7/2 ", rückseitig ankunftsstempel "DEBRECZEN/919.JUL.28/1":



außerdem befindet sich auf der vorderseite ein blauer rumänischer zensurstempel "CENZURAT ... ORADEA ..."

Oradea (deutsch: Großwardein, ungarisch: Nagyvárad) ist eine Stadt in Rumänien und Hauptstadt des Kreises Bihor.

Nach dem Ersten Weltkrieg musste Ungarn im Vertrag von Trianon Oradea – trotz dessen damaliger ungarischer Bevölkerungsmehrheit – an das neue Großrumänien abtreten. Dies hatte vor allem strategische Gründe; Rumänien sollte in den vollständigen Besitz der Bahnstrecke Oradea–Satu Mare gebracht werden. Durch den Zweiten Wiener Schiedsspruch fiel Oradea 1940 an Ungarn zurück. Schon am 12. Oktober 1944 wurde die Stadt durch rumänische und sowjetische Truppen eingenommen und gehört seither wieder zum rumänischen Staatsgebiet. (Quelle: Wikipedia)

Der Brief zeigt, dass die Stadt im Juli 1919 bereits rumänisch besetzt war.

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Briefe / Poststücke österreichischer Banken

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