Am 10. Juli jährt sich zum 150. Mal der Todestag der Märtyrer von Damaskus.
Der Zillertaler Engelbert Kolland wurde am 21. September 1827 im Lochhäusl in Ramsau geboren als fünftes der sechs Kinder des Holzknechtes Kajetan Kolland und Maria, geborene Sporer. Gleich anderntags wurde er in der Pfarrkirche Zell am Ziller auf den Namen Michael getauft. Vater Kajetan war wie viele andere Zillertaler, ein heimlicher Lutheraner. 1837 kam es zur Ausweisung dieser „Inklinanten“. Während viele von ihnen sich in der Kolonie „Zillertal“ in Schlesien ansiedelten, zog die Familie Kolland in die Steiermark und nahm in Rachau bei Knittelfeld Wohnsitz. Der zwei Söhne Florian und Michael nahm sich der damalige Fürsterzbischof Kardinal Friedrich von Schwarzenberg an, ebenso auch anderer Zillertaler Auswandererkinder. Auf diesem Weg kamen sie ins neueröffnete Knabenseminar nach Salzburg und durften dort das Gymnasium des Erzbischofs besuchen. Mit dem Studieren tat sich der lebhafte Michl vorerst nicht leicht. Das hatte zur Folge, dass er zweimal eine Klasse repetieren musste. In der vierten Klasse unterbrach er das Gymnasium für ein gutes Jahr und half Vater und Onkel in der Steiermark bei der Holzarbeit. Hernach nahm er die Studien wieder auf und schloss sie dann mit Erfolg im Sommer 1847 ab.

Dazu gibt es morgen einen Sonderstempel im Mehrzwecksaal der Gemeinde Ramsau, 6284 Ramsau im Zillertal, 14.00 bis 18.00 Uhr

lg
Michaela
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Liebe Sammlergrüsse
Eure Michaela