
Kurierverlags Geschäftsführer Tilo Schelsky (Zweiter von rechts) übergibt die Reuter-Marken an Hobby-Historiker Arne Gustavs, Fritz-Reuter-Gesellschafts-Geschäftsführer August Bath, Grafiker Werner Schinko, Präsident Jürgen Grote und Schatzmeister Albrecht Donner (von links). Foto: nk
Pünktlich zum 200. Geburtstag von Fritz Reuter hat der Nordkurier gemeinsam mit der Fritz Reuter Gesellschaft Neubrandenburg eine vierteilige Briefmarkenedition „200 Jahre Fritz Reuter“ herausgebracht. Gleichzeitig feiert die Gesellschaft damit ihr 50-jähriges Bestehen. Ausgewählte Holzschnitte des bekannten Künstlers und Grafikers Werner Schinko aus Röbel an der Müritz zieren als Motiv dieWertmarken. Auf der Standardbriefmarke ist Fritz Reuter als Landmann zu sehen. Die anderen drei Marken zeigen Bilder aus der Illustration zu Fritz Reuters erstem Versepos „Kein Hüsung“.
Gestern überreichte Kurierverlags- Geschäftsführer Tilo Schelsky in einer kleinen Feierstunde den Ersttagsbrief an den Geschäftsführer der Fritz Reuter Gesellschaft, August Bath. „Wir wollen damit die heimatliche Geschichte pflegen“, betonte Schelsky in einer kurzen Ansprache an die Gäste im Neuen Tor während der Präsentation. „Der Kurierverlag möchte damit auch seine Verbundenheit zur plattdeutschen Sprache und sein Engagement zur Pflege des kulturellen Bereiches ausdrücken. Wir freuen uns sehr darüber, dass diese Zusammenarbeit zustande gekommen ist.“
Hoch erfreut über das neueWertzeichen zeigte sich der Präsident der Gesellschaft, Jürgen Grote: „Ich bin selber Philatelist und kann mir vorstellen, dass die Marke bei vielen Sammlern heiß begehrt sein wird.“ Die Briefmarken sind ab sofort in den Service-Punkten des Nordkurier Briefdienstes erhältlich. Der Ersttagsbrief ist in einer Auflage von 1000 Stück erschienen und kostet 7,50 Euro.
Im Rahmen der kleinen Feierstunde überreichte Arne Gustavs, Sohn des ehemaligen Inselpastors von Hiddensee Arnold Gustavs, ein Bild an Präsident Grote, das Reuter zeigt. „Das Bild ,Ick will jug vertelle‘ befindet sich seit über 100 Jahren in unserer Familie“, sagte Gustavs. Er habe es aus einer Haushaltsauflösung übernommen und wolle es nun als Geschenk der Gesellschaft überlassen.
Quelle
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Liebe Sammlergrüsse
Eure Michaela