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eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Briefmarken-Kalender So Sep 05, 2010 8:21 am | |
| 5. September 1866: Am jüdischen Neujahrsfest wird die Neue Synagoge in der Berliner Oranienburger Straße in Anwesenheit von Preußens Ministerpräsident Otto von Bismarck feierlich eingeweiht.Die Neue Synagoge an der Oranienburger Straße in der Spandauer Vorstadt im Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte) von Berlin ist ein Gebäude von herausragender Bedeutung für die Geschichte der jüdischen Bevölkerung der Stadt und ein wichtiges Baudenkmal. Der noch vorhandene Teil des Bauwerks steht unter Denkmalschutz. Die Architekten waren Eduard Knoblauch gemeinsam mit Friedrich August Stüler. |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Briefmarken-Kalender So Sep 05, 2010 8:25 am | |
| 5. September 1951: Der Neuguss der Pummerin, der größten Glocke des Wiener Stephansdoms, die im Zweiten Weltkrieg zerstört worden ist, wird beim zweiten Versuch fertiggestellt. Die alte Wiener Tradition, das Neue Jahr mit der Pummerin, der größten Glocke Österreichs im Dom zu St. Stephan, einzuläuten, hat sich zu einem Volksbrauch entwickelt. Unter dem Hauptmotiv, der frei schwingenden Pummerin, sehen wir das Dach des Albertinischen Chores des Wiener Stephansdomes mit zwei Wappen, den unausgebauten Nordturm, in dem die Pummerin hängt, und eher andeutungsweise den von den Wienern liebevoll "Steffel" genannten 136,7 Meter hohen Südturm, in dem bis zum Brand des Domes am 12. April 1945 die erste Pummerin hing. Sie wurde als Dank für die Befreiung Wiens von der zweiten Türkenbelagerung von Kaiser Franz Josef I. in Auftrag gegeben. Am Wiederaufbau des Stephansdoms beteiligten sich alle österreichischen Bundesländer sowie viele Gönner im In- und Ausland. Die neue Pummerin widmete das Land Oberösterreich. Am 13. Oktober 1957 läutete sie erstmals vom 68,3 Meter hohen Nordturm. Ihr Durchmesser beträgt 314 cm, die Höhe 294 cm, die größte Wandstärke ist 23 cm. Mit 21.383 kg ist sie die zweitschwerste Glocke der Welt (nur die "St. Peters-Glocke" des Kölner Domes ist mit 23.500 kg schwerer). Die Pummerin wird wenigstens zehnmal im Jahr geläutet: zum Jahreswechsel um Mitternacht, zur Osternachtsfeier, zum Oster- und Pfingsthochamt, zur Fronleichnamsfeier, zu Maria Himmelfahrt, zu Allerseelen, am Heiligen Abend, am Stephanitag und zur Jahresschlußandacht. |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Briefmarken-Kalender So Sep 05, 2010 8:32 am | |
|  Caspar David Friedrich (* 5. September 1774 in Greifswald; † 7. Mai 1840 in Dresden) war einer der bedeutendsten Maler und Zeichner der deutschen Früh-Romantik, die er zusammen mit Philipp Otto Runge wie kaum ein anderer Künstler beeinflusste. Seine Werke haben häufig Natur- und Landschaftsdarstellungen zum Gegenstand, die Natur besitzt darin oft einen metaphysisch-transzendenten Charakter. |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Briefmarken-Kalender So Sep 05, 2010 9:35 am | |
|   Rudolf Ludwig Karl Virchow (* 13. Oktober 1821 in Schivelbein, Pommern; † 5. September 1902 in Berlin) war ein deutscher Arzt an der Berliner Charité und Politiker (Deutsche Fortschrittspartei). Er gilt unter anderem (in der Tradition von Giovanni Battista Morgagni) als Gründer der modernen Pathologie und als einer der bedeutendsten modernen Mediziner überhaupt. Er war Vertreter einer streng naturwissenschaftlich orientierten Medizin. 1845 wurde die Leukämie erstmals von Rudolf Virchow beschrieben, der auch den Namen geprägt hat. Virchow lehrte ab 1849 an der Universität Würzburg. 1856 kehrte er nach Berlin zurück und übernahm das neu geschaffene Ordinariat für Pathologie sowie wieder seine alte Stellung als Prosektor an der Charité und blieb dort 46 Jahre bis zu seinem Tod. Er baute die vorhandene pathologisch-anatomische Sammlung aus, und ab 1899 konnte diese im neu errichteten Pathologischen Museum – dem heutigen Berliner Medizinhistorischen Museum an der Charité – von der interessierten Öffentlichkeit besichtigt werden. |
|  | | zemi1965 Mitglied in Silber

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 | Thema: Briefmarken-Kalender So Sep 05, 2010 7:11 pm | |
| 5. September 1970: Der deutsch-österreichische Rennfahrer Jochen Rindt verunglückt im Training zum GP von Italien tödlich.  Jochen Rindt ist der einzige Weltmeister der Formel 1, dem postum dieser Titel zugesprochen wurde, da in der Saison 1970 sein Punktevorsprung nach seinem Unfalltod von keinem anderen Fahrer mehr eingeholt wurde. Den Weltmeisterpokal nahm seine Witwe Nina entgegen. Insgesamt fuhr er 60 Formel-1-Grand-Prix-Rennen und gewann davon sechs, fünf alleine in der Saison 1970. Quelle: Wikipedia.de |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Briefmarken-Kalender So Sep 05, 2010 7:32 pm | |
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|  | | zemi1965 Mitglied in Silber

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 | Thema: Briefmarken-Kalender So Sep 05, 2010 8:03 pm | |
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|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Briefmarken-Kalender Mo Sep 06, 2010 9:05 am | |
| Swasiland ist ein kleiner Binnenstaat im südlichen Afrika. Er grenzt an Südafrika und Mosambik. Nationalfeiertag ist der 6. September, der Tag der Unabhängigkeit (1968). Die Staatsform ist eine absolute Monarchie. Ursprünglich sollte Swasiland nach der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich Ngwana heißen. Im Human Development Index steht Swasiland auf dem 142. Platz von 182. |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Briefmarken-Kalender Mo Sep 06, 2010 10:13 am | |
| 6. September 1951: Das wiederaufgebaute Schillertheater in Berlin wird mit Friedrich Schillers Drama Wilhelm Tell eröffnet. Das Schillertheater ist ein Berliner Schauspielhaus. Während der 1920er- und 1930er-Jahre diente es dem Preußischen Staatstheater Berlin, von 1951 bis 1993 den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. 1993 wurden die staatlichen Schauspielbühnen auf Beschluss des Berliner Senats wegen der finanzieller Notlage der Stadt nach einem langen Kampf um den Erhalt geschlossen. Das Gebäude wird heute auf Zeit als Spielstätte und Veranstaltungsort vermietet; ab Herbst 2010 wird es der Staatsoper Unter den Linden als Ersatzspielstätte dienen. Es liegt im Ortsteil Charlottenburg des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf in der Nähe des Ernst-Reuter-Platzes in der Bismarckstraße 110 (vormals Nr. 117–120). |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Briefmarken-Kalender Mo Sep 06, 2010 11:41 am | |
| Franz Josef Strauß (* 6. September 1915 in München; † 3. Oktober 1988 in Regensburg) war ein deutscher Politiker (CSU). Strauß war von 1953 bis 1955 Bundesminister für besondere Aufgaben, von 1955 bis 1956 Bundesminister für Atomfragen, von 1956 bis 1962 Bundesminister der Verteidigung und von 1966 bis 1969 Bundesminister der Finanzen. Von 1978 bis zu seinem Tod 1988 amtierte er als Ministerpräsident des Freistaates Bayern. Bei der Bundestagswahl 1980 trat Strauß für die Unionsparteien als Herausforderer von Bundeskanzler Schmidt (SPD) an. Des Weiteren war Strauß einer der Hauptinitiatoren für die Gründung von Airbus sowie Aufsichtsratsvorsitzender des Konzerns. Von 1961 bis zu seinem Tod war Strauß Vorsitzender der CSU. |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Briefmarken-Kalender Mo Sep 06, 2010 12:00 pm | |
|  Ève Luquet (* 6. September 1954 in Paris) ist eine französische Graveurin und Briefmarkenkünstlerin. Sie arbeitet für die französische Post in Andorra und in Frankreich seit 1986. Ève Luquet studierte an der École nationale supérieure des beaux-arts von Paris, gemeinsam mit Briefmarkenkünstler und Graveur Jacques Jubert. Sie spezialisierte sich auf die Darstellung verschiedener Landschaftsmotive sowie auf die Darstellung von Monumenten. Ihre Marianne-Briefmarkenserie ist die erste französische Dauermarkenserie, die von einer Frau entworfen wurde. Sie wurde am 15. Juli 1997 verausgabt. |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Briefmarken-Kalender Di Sep 07, 2010 9:44 am | |
|  Das Deutsche Theater (DT) in der Friedrich-Wilhelm-Stadt im Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte) in Berlin wurde 1850 als Friedrich-Wilhelmstädtisches Theater eröffnet und pflegte zunächst ein Unterhaltungsrepertoire. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts war es eine privat geführte und finanzierte Bühne mit bildungsbürgerlichem Spielplan. Im 20. Jahrhundert diente es überwiegend der Aufführung von Schauspielen, mit einem großen Anteil klassischer Stücke und eher konservativem Publikum. Seit den 1990er-Jahren gehört es zu den vier subventionierten, als Regiebetriebe geführten Sprechbühnen Berlins. Am 7. September 1945 wurde das Theater unter dem Aristokraten und überzeugten Kommunisten Gustav von Wangenheim wiedereröffnet. Die Berliner standen nach Karten für die erste Aufführung nach dem Ende des Krieges an, es gab Lessings Nathan der Weise. Nach von Wangenheim wurde 1946–1963 Wolfgang Langhoff neuer Intendant, der zu einer Polarisierung zwischen Ost- und West-Berliner Theatern beitrug. Er begründete eine neue Ära, in der Benno Besson mit seinen Inszenierungen Schule machte. Nach Langhoffs Zerwürfnis mit den Kulturverantwortlichen im Zentralkomitee der SED folgten ihm Wolfgang Heinz, Hanns Anselm Perten, Gerhard Wolfram (1972–1982), Rolf Rohmer (1982–1984) und Dieter Mann als Intendanten. 1989 beteiligten sich auch DT-Schauspieler an den Massen-Protesten, die in ihrer Gesamtwirkung zum Fall der Mauer führten. |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Briefmarken-Kalender Di Sep 07, 2010 1:09 pm | |
|  7. September 1949: In Bonn treten der 1. Deutsche Bundestag sowie der Bundesrat zur konstituierenden Sitzung zusammen. Erster Bundesratspräsident wird Karl Arnold, der somit bis zur Wahl des ersten Bundespräsidenten am 12. September auch amtierendes Staatsoberhaupt ist. |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Briefmarken-Kalender Di Sep 07, 2010 2:04 pm | |
|   7. September 1907: Der britische Passagierdampfers RMS Lusitania der britischen Reederei Cunard Line beginnt seine Jungfernfahrt von Liverpool nach New York. Die RMS Lusitania war ein Passagierdampfer der britischen Reederei Cunard Line, der von 1907 an die Linie zwischen Liverpool und New York befuhr und bis zur Fertigstellung des Schwesterschiffes Mauretania das größte Schiff der Welt war. In vielerlei Hinsicht – Abmessungen, Antrieb und Ausstattung – setzte die Lusitania neue Maßstäbe im Schiffbau und stellt einen wesentlichen Entwicklungsschritt hin zum modernen Passagierschiff dar. 1915 wurde die Lusitania vor der Südküste Irlands von einem deutschen U-Boot versenkt. Dieser Zwischenfall kostete fast 1.200 Menschen das Leben. Der Tod von 128 US-Amerikanern war ein wesentlicher Faktor für den späteren Kriegseintritt der USA auf Seiten der Gegner Deutschlands (Lusitania-Affäre). Gemessen an der Zahl der Todesopfer war die Versenkung der Lusitania der größte Schiffsverlust im Ersten Weltkrieg, hinsichtlich der Tonnage der drittgrößte nach dem der HMHS Britannic und dem der Justicia. |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Briefmarken-Kalender Di Sep 07, 2010 2:14 pm | |
| 7. September 1950: Auf Weisung der Führung der DDR wird mit der Sprengung des Berliner Schlosses begonnen. Das Berliner Schloss, seit einiger Zeit auch Berliner Stadtschloss genannt, war die Hauptresidenz (Winterresidenz) der Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, später der Könige in bzw. von Preußen und der Deutschen Kaiser. Es stand auf der Spreeinsel im heutigen Berliner Ortsteil Mitte. Nach der Novemberrevolution von 1918 fungierte das Schloss als Museum und wurde durch zahlreiche andere Mieter, unter anderem die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und die Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft, genutzt. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es zunächst für Ausstellungen weitergenutzt. 1950 entschied der Generalsekretär des ZK der SED, Walter Ulbricht, das Stadtschloss als ein Symbol des preußischen Absolutismus zu sprengen und abzutragen. Diese Arbeiten fanden zwischen dem 7. September und dem 30. Dezember 1950 statt. 1959 wurde das nicht weit entfernte kleine Schloss im Monbijoupark abgerissen. Von 1973 bis 1976 wurde auf dem Gelände des Berliner Schlosses der Palast der Republik erbaut, der von 2006 bis 2008 abgerissen wurde. 2007 beschlossen der Bundestag und das Land Berlin, ab 2010 mit dem Wiederaufbau des Stadtschlosses zu beginnen. Im Juni 2010 entschied die Bundesregierung jedoch, im Rahmen von umfangreichen Sparmaßnahmen im Bundeshaushalt infolge der Euro-Finanzkrise 2010, den Baubeginn auf 2014 zu verschieben. Das Gebäude in der Kubatur des Stadtschlosses und mit dem Nachbau der historischen Fassaden an drei Seiten soll den Titel Humboldt-Forum erhalten und neben einer Bibliotheksnutzung für die Humboldt-Universität auch als Ausstellungsort für die Sammlungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz dienen. |
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