Ab dem 1. September gelten bei der Post neue Tarife. Wie das Unternehmen in einer Pressemeldung mitteilt, geht die Tariferhöhung auf steigende Kosten bei der Postverteilung zurück. Mit den neuen Tarifen liege die Post weiterhin unterhalb des europäischen Durchschnitts, heißt es weiter.
Künftig wird nicht mehr zwischen zwei Gewichtskategorien (0 bis 20 g und 20 bis 50 g) unterschieden. Ab dem 1. September gilt für Inlands- und Auslandssendungen nur noch die Kategorie 0 bis 50 g. Ein nationaler Standardbrief bis zu 50 g muss mit 0,60 Euro freigemacht werden, innerhalb Europas kostet er 0,85 Euro, außerhalb Europas 1,10 Euro. Mit dieser neuen Regelung werden nationale Standardbriefe (0 bis 20 g) um 0,10 Euro teurer (vorher 0,50 Euro), nationale Standardbriefe (20 bis 50 g) um 0,10 Euro billiger (vorher 0,70 Euro).
Standardpostsendungen (0 bis 50 g) innerhalb Europas kosten fortan 0,85 Euro. Damit kostet eine Postsendung innerhalb Europas (0 bis 20 g) 0,15 Euro mehr als vorher (0,70 Euro), Postsendungen zwischen 20 bis 50 g werden um 0,15 Euro billiger (vorher 1 Euro). Standardpostsendungen außerhalb Europas kosten fortan 1,10 Euro. Das entspricht einer Verteuerung von 0,20 Euro für Sendungen zwischen 0 und 20 g (vorher 0,90 Euro), und einer Vergünstigung von 0,30 Euro für Sendungen zwischen 20 und 50 g (vorher 1,40 Euro).
Laut der neuen Tariftabelle kosten A-Briefmarken ab dem 1. September 0,60 Euro. Die Post weist allerdings daraufhin, dass die bisherigen A-Briefmarken (0,50 Euro) auch weiterhin gültig bleiben.
Quelle
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Eure Michaela