Michaela Admin

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 | Thema: 111. Philatelistentag bis Sonntag in Suhl Fr Sep 10, 2010 8:34 pm | |
|  111. Deutscher Philatelistentag im Suhler Congress Centrum. Foto: Alexander Volkmann Rund 1000 Briefmarkensammler treffen sich an diesem Wochenende (11./12. September) im Suhler Congress Centrum zum 111. Deutschen Philatelistentag. Mit Sonderschauen, Vorträgen und Fragestunden wollen die Sammler auch Besucher anlocken.Suhl. "Die wertvollste Briefmarke der Welt ist nicht die Mauritius", räumt gleich zu Beginn Dieter Hartig mit einem hartnäckigen Gerücht auf. Die ist vielleicht am bekanntesten, aber andere sind viel wertvoller. Hartig, Präsident des Bundesverbandes der Philatelisten, weiß von einem Block mit 10 Marken mit Audrey Hepburn aus dem Jahr 1998 von der Bundespost. Weil die Schauspielerin darauf rauchte durfte der Block nicht erscheinen. "Nur ein Ansichtsdruck ist noch vorhanden, der Rest wurde komplett eingestampft." Damit schnellte der Wert von 8 DM auf 500.000 Euro bei der gerade laufenden Auktion hoch. Und das sei nicht das Ende der Fahnenstange, wahrscheinlich falle der Hammer erst beim doppelten Betrag. Von solchen Geschichten lebt das Briefmarkensammeln. Alben voller Marken sind "spannende Bücher, die immer fortgeschrieben werden", weiß Eckart Bergmann, Chef des Thüringer Verbandes. Der ist unter den 16 Landesverbänden mit 660 Mitgliedern eher klein, aber kann sogar auf Thüringen als Markenland verweisen. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg wurden in Erfurt eigene Marken mit dem Rennsteig sowie Goethe und Schiller gedruckt. Heute gibt es rund 200 Briefmarken, die den Freistaat verewigen. Suhls Stadtchef gab sich als Briefmarken-Anhänger zu erkennen. Über einen handgeschriebenen Liebesbrief auf dessen Umschlag eine Marke mit Rosen klebt geht nichts darüber. So schwärmte Oberbürgermeister Jens Triebel als gerade das Sonderpostwertzeichen 2010 vorgestellt wurde. Auf der 55 Cent-Marke ist ein Plakat der kaiserlich-deutschen Post mit einem Dampfschiff zu den Nordseeinseln abgebildet. Dennoch kleben weitaus weniger Briefmarken auf Umschlägen als früher. Nur noch zehn Prozent der von der Post beförderten Briefe haben eine Briefmarke, die anderen sind mit Stempeln frankiert. Handynachrichten, E-Mails laufen dem klassischen Brief den Rang ab. Aber diese zehn Prozent, das sind immer noch über 200 Millionen Briefe, heißt es. Doch obwohl es heute ungleich schwerer ist, Briefmarken aus dem Papierkorb zu fischen, "wird die Briefmarke ganz sicher überleben", sagt der Präsident. Deutschland sei weltweit am umsatzstärksten was Sammlerbriefmarken angeht. Quelle _________________ Liebe Sammlergrüsse Eure Michaela
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