Hallo Benny,
so ganz ohne Antwort will ich dich nicht lassen, auch wenn ich und sicher auch andere hier im Forum es überdrüssig sind, immer wieder auf gleichgestellte Fragen irgendwelcher Erben zu antworten. Wir sind schließlich ein Sammlerforum und keine Bewertungsinstitution. Das kann jeder am besten selber vornehmen, man muss sich dazu nur die passenden Katalogwerke beschaffen, kaufen oder in der Bibliothek ausleihen. Wenn man dann aus seinen Beständen einen Katalogwert errechnet hat, beträgt der realisierbare Handelspreis etwa 10 % davon, wenn es sich um gesuchte Ware handelt, die nicht massenhaft im Angebot ist.
Das trifft auf die von dir gezeigten Marken leider nicht zu. Alles, was du abgebildet hast, ist einweder wertlose Massenware (das trifft auf fast alle Marken der Hitlerzeit zu), Häufigkeitsmarken aus den ersten zehn Jahren nach dem 2. Weltkrieg oder aber so schlecht erhalten, dass man sie aus der Sammlung entfernen sollte.
Wenn du schon schreibst, dass du die Sammlungen von deinem Urgroßvater geerbt hast, warum zeigst du dann nicht einfach mal was Interessantes, zum Beispiel Marken aus der Weimarer Republik oder aus der Zeit vor 1900 ? Vielleicht auch solche aus den altdeutschen Staaten wie Bayern, Bergedorf, Hannover, Preußen, Württemberg, Norddeutscher Postbezirk, aus Hamburg, Hannover, Bremen oder Oldenburg ? Oder wenn du Nachkriegsware hast, dann sind die Sondermarken der 1950er Jahre der BRD interessant, auch frühe SBZ-Überdrucke und anderes mehr. Aber bitte nicht immer diese unsäglichen Hitlermarken, die zu so vielen tausenden am Markt sind und die kein gestandener Sammler mehr haben will.
Viele Grüße
Cantus