Hallo zusammen !
Jetzt wird es aber höchste Zeit, mich hier vorzustellen – so lange ich noch das „jüngste Mitglied“ - pardon: der „neueste Nutzer“ bin ...
Sonderlich jung bin ich nämlich nicht mehr; vor kurzem bin ich 67 Jahre alt geworden. Demnach also in einem Alter, wo man einerseits den Altersdurchschnitt auf vielen philatelistischen Veranstaltungen noch etwas absenken kann, andererseits aber schon mit ausreichend Zeit und Muße für unser schönes Hobby ausgestattet ist.
Meine Sammelgebiete sind erstens Heidelberger Post aus der Markenzeit im Großherzogtum Baden (an die Vorphila-Belege traue ich mich nicht so recht heran) und zweitens die Post der Südamerikafahrt 1930 des Luftschiffs „Graf Zeppelin“.
Den erfahrenen Sammlern muss ich sicher nicht erklären, dass sich diese enge Beschränkung der Sammelgebiete erst im Lauf meiner Sammlertätigkeit ergeben hat – zunächst war es eine Generalsammlung „Großherzogtum Baden“ und auch die gesamte Zeppelinpost nach dem Sieger-Katalog. Bis ich dann feststellte, dass ich dazu etwa 50 Jahre zu spät angefangen habe. Es ist wesentlich förderlicher, von wenigen Dingen viel zu wissen als von vielen Dingen wenig ...
Wer von euch ab und zu auch ins deutsche Philaforum hineinschaut, hat mich vielleicht dort schon kennen gelernt. Vor allem kümmere ich mich dort um das relativ „dünn besiedelte“ Gebiet der Zeppelinpost. Die Altdeutschland-Sammler sind dort so aktiv, dass sie keine Unterstützung brauchen – dort habe ich viel dazugelernt.
Als „Einstand“ möchte ich euch eine Karte von „meiner“ Südamerikafahrt 1930 zeigen, die am 14.5.1930 in Wien aufgegeben wurde und die gesamte Rundfahrt des Luftschiffs „Graf Zeppelin“ von Friedrichshafen am Bodensee über Sevilla, Brasilien (Pernambuco und Rio de Janeiro) und Lakehurst in New Jersey zurück über Sevilla nach Friedrichshafen mitgemacht hat. Das immens teuere Porto für diese Beförderung betrug für die Vertragsstaatenpost aus Österreich 9,60 Schilling Zeppelin-Zuschlag für Postkarten plus 24 Groschen normales Kartenporto. Sie ist also mit den drei Werten aus dem Flugpost-Satz von 1925 (Michelnr: 484-486) geringfügig überfrankiert (aber schön!).

Viele Grüße
balf_de