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 Die ersten Briefmarken in Deutschland

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AutorNachricht
eurowelter
Mitglied in Silber
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BeitragThema: Die ersten Briefmarken in Deutschland   Die ersten Briefmarken in Deutschland EmptyMi Nov 03, 2010 5:41 pm

Die ersten Briefmarken in Deutschland Schwar10Die ersten Briefmarken in Deutschland Bayrbr10

Die erste Briefmarke Deutschlands wurde seit dem 1. November 1849 im Königreich Bayern ausgegeben. Sie wird üblicherweise als Schwarzer Einser bezeichnet aufgrund der großen Wertziffer und der Farbe der Marke. Der Nominalwert beträgt ein Kreuzer, der damaligen Frankatur für einen Ortsbrief, und für das versenden von Drucksachen wie Preislisten oder Werbebroschüren. Das Motiv wurde von Johann Peter Haseney gestochen, auf handgeschöpftem Papier gedruckt und ist ungezähnt.

Der Schwarze Einser war der kleinste Wert einer ganzen Serie von sehr ähnlichen Marken. Gleichzeitig erschienen die blaue 3-Kreuzer- und die braune 6-Kreuzer-Marke. Zum Erscheinungstermin, am Feiertag Allerheiligen hatten allerdings nur große Postämter geöffnet und bisher ist keine Briefmarke aufgetaucht, die bereits am 1. November verwendet wurden (erkennbar am Stempel- oder Briefdatum).

Die Gestaltung der Marke in schwarzer Farbe bewährte sich nicht, da sie mit schwarzer Stempelfarbe entwertet wurde. Der Schwarze Einser wurde daher schon bald durch eine neue Ausgabe, den rosafarbenen 1-Kreuzer ersetzt, dessen Zeichnung an die 3- und 6-Kreuzer-Marke angepasst wurde. Im Oktober 1851 wurde die Marke vom Schalterverkauf zurückgezogen, blieb aber noch bis zum 31. August 1864 frankaturgültig.

Die beiden SicherheitsmerkmaleDer Schwarze Einser entstand auf zwei verschiedenen Platten, wobei die erste Platte einen unscharfen, groben Druck verursachte. Die zweite Platte von 1850 brachte einen klareren Druck hervor. Beide Auflagen tragen ein unverkennbares Sicherheitsmerkmal, und zwar die Namen des Entwerfers und des Stechers versteckt im scheinbar chaotisch-gemusterten Hintergrund der großen Wertziffer. Bei entsprechender Vergrößerung und jeweiliger Drehung der Marke links neben der 1 auf deren Aufstrich die Initialen PH (Peter Haseney), ebenso wie rechts unten am Fuß neben der 1 kann man bei genauem Hinsehen sogar den Namen des Stechers WEISS in Schreibschrift erkennen.

Die Marke an sich ist stark fälschungsgefährdet, eine Prüfung ist immer zu empfehlen, da gewiefte Fälscher die Initialen und den Schriftzug exakt nachzuahmen wussten. Am bekanntesten sind die Kopien des Fälschers Sperati (1884–1957). Diese Stücke werden von Spezialisten gesucht und erzielen beachtliche Preise.

Die Auflage betrug 832.500 Stück (Platte 1: 472.500, Platte 2: 360.000). Trotz dieser recht hohen Auflage ist der Schwarze Einser bei Sammlern sehr beliebt und erreicht Sammlerwerte von 1000 bis 3000 Euro.

In den folgenden Jahren erschienen weitere Werte der Serie, eine 9-Kreuzer in grün, 12-Kreuzer in rot und 18-Kreuzer in orange. Im Zuge eines Abkommens im Rahmen des Deutsch-Österreichischen Postvereins, die gleiche Druckfarben für gleiche Wertstufen vereinbarte, wurden die Farben der Markenserie nochmals verändert. Die Marke zu einem Kreuzer wurde von da an in gelber Farbe gedruckt.

Eine besondere Rarität ist der sogenannte „Eichstätt-Brief“ mit dem einzig bekannten Sechserblock von schwarzen Einsern. Er wurde 1958 in alten Unterlagen der Stadt Eichstätt entdeckt. Er ist heute im Berliner Museum für Kommunikation zu sehen.

Die ersten Briefmarken in Deutschland Eichst10

Des weiteren gibt es einen Brief mit zwei Dreistreifen aus Neustadt an der Aisch der am 22. November 2008 von einem bayerischen Briefmarkenauktionshaus für den Preis von 55.000 € (+ Aufgeld) versteigert wurde. Außerdem gibt es noch zwei Briefe mit jeweils 6 einzelnen nebeneinander aufgeklebten schwarzen Einsern aus der gleichen Korrespondenz aus Lauf an der Pegnitz. Einer davon erzielte um etwa 1988 185.000 Mark, der andere wurde in den 1960er Jahren schon für 100.000 Mark verkauft.

Ein Block mit zwölf zusammenhängenden Marken wurde im März 2009 vom Auktionshaus Heinrich Köhler bei einem Gebot von 320.000 Euro versteigert. Das Besondere dieser Marken ist eine kopfstehende Version innerhalb des Drucks.

Einer der wenigen erhaltenen Bögen (mit insgesamt 90 Marken) wurde am 27. März 2010 für 300.000 Euro in Wiesbaden versteigert.

Am 7. Mai 2009 brachte die Deutsche Post eine Sonderwertzeichen mit Zuschlag zum Tag der Briefmarke die den Eichstätt-Brief abbildet heraus. Diese Marke weist als Besonderheit ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal aus. Zwei waagerechte Marken bilden in der Perforation ein Eichenblatt. Zusätzlich sind die Zehnerbögen durchlaufend nummeriert.

Die ersten Briefmarken in Deutschland Dpag_210

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