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| | | Ausgaben 2011 Deutschland | |
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Cantus Mitglied in Gold

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2397 Alter/age: 62 Browser:  Anmeldedatum: 24.01.08
 | Thema: Ausgaben 2011 Deutschland Do Jan 27, 2011 9:53 pm | |
| Es gibt endlich wieder eine Sondermarke für das Postkartenporto.   Wert = 45 Cent, Motiv Segelflug auf der WasserkuppeViele Grüße Cantus |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland Fr Feb 04, 2011 3:20 pm | |
| Serie »Deutsche Malerei:« Caspar David Friedrich - Der Wanderer über dem NebelmeerDieses Bild drückt genau das aus, was man unter romantischer Landschaftsmalerei versteht: die Sicht in die Ferne, in das Unendliche und ein einsamer Mensch, fast verloren wirkend bei der Betrachtung der Natur, in der der Nebel, das unter im liegende Nebelmeer die Konturen verschwimmen lässt. Seit jeher wird mit der Darstellung eines Wanderers die Reise des Lebens, die Sehnsucht nach Erfüllung verbunden. Diese Verbindung greift Friedrich zwar auf, kehrt sie aber bei diesem Bild um: Seine Figur ist bürgerlich gekleidet, also dadurch nicht als Wanderer sondern als neutraler Beobachter einzustufen. Dieser Beobachter, der auch wir selbst sein könnten, steht herausgehoben auf einem Gipfel und an einer nicht überschreitbaren Grenze; ein tiefer Abgrund trennt ihn von der vor ihm liegenden Landschaft. Die Felsen, auf denen er steht, sind für den Bildbetrachter eine Barriere, die unsere Sicht auf das verhindert, was der Wanderer selbst sieht. Diese Barriere macht neugierig auf das, was darunter liegt aber auch auf die undefinierbare, nicht erreichbare Weite der Natur. Friedrich will damit ausdrücken, das durch eine Erfahrung mit Einsamkeit und unüberwindbaren Grenzen der Mensch das Jenseitige, die Weite und Unendlichkeit des Göttlichen sehen und anerkennen kann. Entwurf: Werner Hans Schmidt, Frankfurt am Main Motiv: Bild "Der Wanderer über dem Nebelmeer" © bpk/ Hamburger Kunsthalle/ Elke Walford Wert: 0,55 Euro Druck: Mehrfarben-Offsetdruck Bundesdruckerei Berlin GmbH Größe: 35,00 x 35,00 mm Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 Ausgabetag: 03. Januar 2011 |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland Fr Feb 04, 2011 3:22 pm | |
| »Deutsche National- und Naturparke:« Nationalpark Kellerwald-EderseeDer Nationalpark Kellerwald-Edersee ist der einzige Nationalpark Hessens. Er schützt auf ca. 57 qkm einen der größten, zusammenhängenden Buchenwälder Europas. Diese Laubwälder werden nicht mehr beforstet. Dadurch soll die Entstehung der "Natur von morgen" gefördert werden. Absterbende Bäume werden nicht entfernt, sondern zur Nutzung durch Tiere und als Dünger der künftigen Pflanzen und Bäume vor Ort liegen gelassen. Den auf diese Weise naturbelassenen und immer mehr "verwildernden" Nationalpark kann man sich durch Schluchten und Wiesentälern, vorbei an Felsen und Blockhalden und entlang von ruhigen Waldwiesen erwandern. Jede Jahreszeit bietet dem Betrachter ein besonderes Schauspiel: Im Frühling tauchen die Blattknospen der Buchen den ganzen Nationalpark in ein hellgrünes, wogendes Meer, wobei die Pfingstnelke (Mai/Juni) als "Juwel im Fels" eine besondere Attraktion ist. Im Sommer werden Wege und Ausflugsziele von Blätterdach der Buchen beschattet. Der "Indian Summer" verwandelt im Herbst den Park in eine gelb-rot-orangene Farbenpracht und der Winter lässt bei Schneefall vor allem die kleineren Bäume durch die entstehende Schneemütze wie Waldschrate und Gnome aussehen. Am nördlichen Ende dieser Waldlandschaft erstreckt sich der Edersee, der je nach Sonneneinfall und Jahreszeit die Umgebung in den unterschiedlichsten Farben widerspiegelt. Entwurf: Julia Warbanow, Berlin Motiv: Illustrative Darstellung der Wald- und Seelandschaft des Nationalparks Kellerwald-Edersee. Wert: 1,45 Euro Druck: Mehrfarben-Offsetdruck Bagel Security Print GmbH & Co.KG, Mönchengladbach Größe: 44,20 x 26,20 mm Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 Ausgabetag: 03. Januar 2011 |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland Fr Feb 04, 2011 3:25 pm | |
| Serie: »Für die Wohlfahrtspflege 2011« Loriot - Der sprechende Hund (45+20)Die Wohlfahrtsmarken mit einem zusätzlichen Centbetrag werden seit 60 Jahren zugunsten der Freien Wohlfahrtspflege herausgegeben. Empfängerin der Pluserlöse ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrt e.V. Die in ihr zusammengeschlossenen Organisationen helfen überall dort, wo staatliche Hilfe nicht ausreicht. Die Wohlfahrtsmarken des Jahres 2011 zeigen vier Motive aus bekannten Zeichentrickfilmen von Loriot. Loriot weitet die Komik nicht auf gesellschaftliche Zustände oder menschliches Verhalten aus, nein, vielmehr stellt er diese Dinge klar strukturiert und unverwechselbar dar und erzeugt so die Komik. Er hält dem Betrachter in vielen Situationen des Alltags einen Spiegel vor. Der sprechende Hund:Hier nimmt Loriot die Vermenschlichung von Tieren auf's Korn und dass die "Herrchen" dabei immer das sehen, was sie auch sehen wollen, entgegen jeder Logik und entgegen jeglicher Beweise. Zudem wird auch die Medien-Zunft auf die Schippe genommen, die immer auf der Suche nach etwas Neuem, nach etwas Unfassbarem ist und alles veröffentlicht, sei es auch noch so unwahrscheinlich. Dr. Sommer, der Besitzer eines Hundes, wird per Fernseh-Interview befragt, wie er es geschafft habe, seinem Hund das Sprechen beizubringen. In die Geräusche des Hundes wird durch Dr. Sommer alles mögliche hinein interpretiert. Es stellt sich heraus, dass - trotz des jahrelangen Trainings - der Hund überhaupt nicht sprechen kann. Ob dieser Feststellung des Interviewers zieht Dr. Sommer beleidigt von dannen. Entwurf: Prof. Hans Günter Schmitz, Wuppertal Motiv: Motive: © Loriot Gestaltung: © Prof. Hans Günter Schmitz "Der sprechende Hund" Wert: 0,45 + 0,20 Euro Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin Größe: 55,00 x 32,80 mm Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 Ausgabetag: 03. Januar 2011
Zuletzt von eurowelter am Fr Feb 04, 2011 3:31 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland Fr Feb 04, 2011 3:28 pm | |
| Serie: »Für die Wohlfahrtspflege 2011« Loriot - Auf der Rennbahn (55+25)Die Wohlfahrtsmarken mit einem zusätzlichen Centbetrag werden seit 60 Jahren zugunsten der Freien Wohlfahrtspflege herausgegeben. Empfängerin der Pluserlöse ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrt e.V. Die in ihr zusammengeschlossenen Organisationen helfen überall dort, wo staatliche Hilfe nicht ausreicht. Die Wohlfahrtsmarken des Jahres 2011 zeigen vier Motive aus bekannten Zeichentrickfilmen von Loriot. Loriot weitet die Komik nicht auf gesellschaftliche Zustände oder menschliches Verhalten aus, nein, vielmehr stellt er diese Dinge klar strukturiert und unverwechselbar dar und erzeugt so die Komik. Er hält dem Betrachter in vielen Situationen des Alltags einen Spiegel vor. Auf der Rennbahn:Ein Kenner der Pferderenn-Szene steht neben einem gänzlich unbedarften, aber wie ein Insider ausgerüstete und gekleideten Neuling. Er versucht, diesem einige Dinge zu erklären, dieser richtet sein Augenmerk, sein Ohr und seine Gedanken auf ganz andere Dinge aus. Der von Wilhelm Bendow und Franz-Otto Krüger stammende Sketch wird von Loriot als Zeichentrick-Komik aufgelegt. Von diesem Stück bleibt die Frage des Neulings "Ja wo laufen sie denn?", als er die Pferde per Fernglas sucht, wohl lange haften. Entwurf: Prof. Hans Günter Schmitz, Wuppertal Motiv: Motive: © Loriot Gestaltung: © Prof. Hans Günter Schmitz "Auf der Rennbahn" Wert: 0,55 + 0,25 Euro Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin Größe: 55,00 x 32,80 mm Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 Ausgabetag: 03. Januar 2011
Zuletzt von eurowelter am Fr Feb 04, 2011 3:31 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland Fr Feb 04, 2011 3:30 pm | |
| Serie: »Für die Wohlfahrtspflege 2011« Loriot - Herren im Bad (55+25)Die Wohlfahrtsmarken mit einem zusätzlichen Centbetrag werden seit 60 Jahren zugunsten der Freien Wohlfahrtspflege herausgegeben. Empfängerin der Pluserlöse ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrt e.V. Die in ihr zusammengeschlossenen Organisationen helfen überall dort, wo staatliche Hilfe nicht ausreicht. Die Wohlfahrtsmarken des Jahres 2011 zeigen vier Motive aus bekannten Zeichentrickfilmen von Loriot. Loriot weitet die Komik nicht auf gesellschaftliche Zustände oder menschliches Verhalten aus, nein, vielmehr stellt er diese Dinge klar strukturiert und unverwechselbar dar und erzeugt so die Komik. Er hält dem Betrachter in vielen Situationen des Alltags einen Spiegel vor. Herren im Bad:Ein Hotelgast nimmt ein Bad in der Badewanne eines anderen Gastes. Dieser will die "Macht" über seine Badewanne zurück haben. Am Anfang möchte er den ungebetenen Gast los werden, doch die Diskussionen über das Baden an sich, über die Wasser-Herrschaft und Badeente führen zu einem kindischen Wettbewerb, dem Tauchen. Doch darüber verliert der "Herr der Wanne" sein Ziel aus den Augen und der Fremde sitzt am Ende immer noch in seiner Wanne. Entwurf: Prof. Hans Günter Schmitz, Wuppertal Motiv: Motive: © Loriot Gestaltung: © Prof. Hans Günter Schmitz "Herren im Bad" Wert: 0,55 + 0,25 Euro Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin Größe: 55,00 x 32,80 mm Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 Ausgabetag: 03. Januar 2011 |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland Fr Feb 04, 2011 3:35 pm | |
| Serie: »Für die Wohlfahrtspflege 2011« Loriot - Das Frühstücksei (145+55)Die Wohlfahrtsmarken mit einem zusätzlichen Centbetrag werden seit 60 Jahren zugunsten der Freien Wohlfahrtspflege herausgegeben. Empfängerin der Pluserlöse ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrt e.V. Die in ihr zusammengeschlossenen Organisationen helfen überall dort, wo staatliche Hilfe nicht ausreicht. Die Wohlfahrtsmarken des Jahres 2011 zeigen vier Motive aus bekannten Zeichentrickfilmen von Loriot. Loriot weitet die Komik nicht auf gesellschaftliche Zustände oder menschliches Verhalten aus, nein, vielmehr stellt er diese Dinge klar strukturiert und unverwechselbar dar und erzeugt so die Komik. Er hält dem Betrachter in vielen Situationen des Alltags einen Spiegel vor. Das Frühstücksei:Loriot nutzt ein Frühstücksei und dessen Verzehr zum Nachweis seiner These, dass Männer und Frauen einfach nicht zusammenpassen. Das (wieder einmal) zu harte Frühstücksei schafft Spannungen und entwickelt sich von einer spitzen Bemerkung über ein deutlich Aneinander-Vorbei-Sprechen zu einer verbalen Auseinandersetzung, wobei wie bei "Eheleuten natürlich und üblich" anderes Streitpotential, das nichts mit dem Ei zu tun hat, mit in die Waagschale geworfen wird. Entwurf: Prof. Hans Günter Schmitz, Wuppertal Motiv: Motive: © Loriot Gestaltung: © Prof. Hans Günter Schmitz "Das Frühstücksei" Wert: 1,45 + 0,55 Euro Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin Größe: 55,00 x 32,80 mm Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 Ausgabetag: 03. Januar 2011 |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland Fr Feb 04, 2011 3:38 pm | |
| 200. Geburtstag Franz LisztFranz Liszt, geboren am 22. Oktober 1811 in Raiding nahe Sopron, gestorben am 31. Juli 1886 in Bayreuth während der Wagner-Festspiele, gilt als größter Klaviervirtuose der Musikgeschichte. Ihm gelangen geniale Kompositionen und er erlebte große Triumphe. Seit 1848 arbeitete er in Weimar als Komponist und Hofkapellmeister. Privat war er mit der russisch-polnischen Fürstin Carolyne von Sayn-Wittgenstein liiert. Er setzte sich für die Opern des seinerzeit umstrittenen und im Schweizer Exil lebenden Richard Wagner ein. Liszt schuf eigene "Sinfonische Dichtungen" für Orchester als neuartige Symbiosen von Musik und Poesie: "Neu-Weimar". Mit besonders auserwählten Schülern und renommierten Gästen aus Europa rief er in der "Altenburg" ein künstlerisches Leben, das in den europäischen Hauptstädten seinesgleichen suchte. Von 1861 bis zum Ende des Jahrzehnts lebte er in Rom und komponierte geistliche Werke. Von 1869 bis 1886 pendelte er alljährlich zwischen Weimar, Rom und Budapest und führte ein dreigeteiltes Leben als umschwärmter Klavierpädagoge. Sein Wahlspruch lautete: "Genie oblige"/"Genie verpflichtet" Entwurf: Jens Müller und Karen Weiland, Düsseldorf Motiv: 200. Geburtstag Franz Liszt Wert: 0,55 Euro Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin Größe: 44,20 x 26,20 mm Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 Ausgabetag: 03. Februar 2011 |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland Fr Feb 04, 2011 3:41 pm | |
| Serie »Weltkulturerbe der UNESCO« - Alte Stadt Nara-Yakushi-jiDie Errichtung des Tempels Yakushi-ji geht auf ein Gelübde von Kaiser Temmu im Jahr 680 zurück, das er mit der Bitte um Genesung der Kaiserin Jito von einer Krankheit abgelegt hatte. Der Tempel wurde im Jahr 697 vollendet. An die Haupthalle im Zentrum schließen sich die beiden Östlichen und Westlichen Pagoden, die Große Predigthalle sowie die Korridorhallen an. Insbesondere die Große Halle (Kondo) und die Pagoden mit ihren eingefügten Zwischendächern (Mokoshi), die als schönes Merkmal des "Drachenpalast-Stils" bezeichnet werden, haben die Menschen zu allen Zeiten mit ihrer Eleganz fasziniert. Das für diese Briefmarke gewählte Motiv zeigt die Haupthalle sowie die Östliche und Westliche Pagode von der Großen Predigthalle aus gesehen. Entwurf: Prof. Dieter Ziegenfeuter, Dortmund Motiv: Tempel Yakushi-ji in Nara Wert: 0,55 Euro Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co.KG, Mönchengladbach Größe: 44,20 x 26,20 mm Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 Ausgabetag: 03. Februar 2011 |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland Fr Feb 04, 2011 3:43 pm | |
| Serie »Weltkulturerbe der UNESCO« - Altstadt RegensburgDie Regensburger Altstadt wurde 2006 zusammen mit dem nördlich der Donau gelegenen Stadtteil Stadtamhof in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen. Anlass dafür war der für Deutschland einzigartige romanische und gotische Baubestand Regensburgs, der bis heute ein authentisches Bild einer europäischen Binnenhandelsstadt des Mittelalters darstellt. Überragt wird die Regensburger Altstadt vom gotischen Dom St. Peter, der nach einem Brand des karolingisch-romanischen Vorgängerbaus ab 1273 errichtet wurde. Um 1520 war er im Wesentlichen vollendet. Weitere große Wahrzeichen der Stadt sind die 1135 - 1146 erbaute Steinerne Brücke, eine Meisterleistung romanischer Ingenieurskunst und lange Zeit der einzige gemauerte Donauübergang östlich von Ulm, sowie das Alte Rathaus mit dem Reichssaal, einem der bedeutendsten mittelalterlichen, kommunalen Profanbauten Deutschlands. Entwurf: Prof. Dieter Ziegenfeuter, Dortmund Motiv: Regensburger Dom Wert: 0,75 Euro Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co.KG, Mönchengladbach Größe: 44,20 x 26,20 mm Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 Ausgabetag: 03. Februar 2011 |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland Fr Feb 04, 2011 3:45 pm | |
| Zweiburgenblick im WerratalDer Zweiburgenblick im Werratal ist ein beliebtes Motiv bei Malern und Fotografen. Zu beiden Seiten der Werra erheben sich die Burg Ludwigstein in Hessen und die Burgruine Hanstein in Thüringen. Die Burgen prägen das Werratal und erzeugen beim Betrachten einen malerischen Eindruck von der Unberührtheit der Natur. Aber das Werratal und insbesondere der Zweiburgenblick waren über Jahrzehnte auch mahnende Symbole der Deutschen Teilung. Mitten im Werratal verlief die unüberwindbare Grenze zwischen Hessen und Thüringen. Heute ist der Blick zu einem Symbol für die Überwindung der Teilung und das Zusammenwachsen Deutschlands geworden. Der heute als Jugendburg genutzte Ludwigstein und die Burgruine Hanstein sind beliebte Ausflugsziele in der Urlaubsregion Werratal und haben für Besucher ganzjährig geöffnet. Entwurf: Joachim Rieß, Chemnitz Motiv: Zweiburgenblick im Werratal Wert: 0,90 Euro Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig Größe: 44,20 x 26,20mm Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 Ausgabetag: 03. Februar 2011 |
|  | | Cantus Mitglied in Gold

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 | Thema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland So März 27, 2011 9:28 pm | |
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|  | | Cantus Mitglied in Gold

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 | Thema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland Sa Apr 23, 2011 1:11 am | |
| Es gibt schon wieder eine neue Sondermarke für's Briefporto. Das abgebildete Fachwerkhaus ist zwar größer und schöner als mein eigenes, eine solche Art von Briefmarkenmotiv finde ich aber besonders reizvoll.   Viele Grüße Cantus |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland Mo Mai 02, 2011 11:22 am | |
|  Serie Fachwerkbauten »Rathaus Alsfeld« (Hessen)Der Rathausbau von 1512-16 prägt den Marktplatz der mittelhessischen Stadt Alsfeld. Das steinerne Erdgeschoss des anspruchsvollen Bauwerks ist durch große Spitzbogenarkaden als Markthalle gestaltet. Darüber erheben sich zwei Geschosse in klarer, schnörkelloser und kräftig dimensionierter Fachwerkkonstruktion. Das Gerüst des Stockwerkbaus, zu zwei Seiten hin zudem von hervortretenden Runderkern mit spitz aufragenden Dachhelmen gegliedert, zeigt dabei bereits die Formensprache und die Konstruktionsprinzipien der frühen Neuzeit. Eine steile Satteldachkonstruktion mit Krüppelwalmen trägt maßgeblich zu der gleichzeitig grazil, wie baulich dominant wirkenden Erscheinung des Gebäudes bei. Das Rathaus in Alsfeld zählt ungeachtet seiner spätmittelalterlichen Gesamterscheinung zu den besonders frühen Beispielen des neuzeitlichen Fachwerkbaus in Mitteldeutschland. Entwurf: Prof. Dieter Ziegenfeuter, Dortmund Motiv: Frühneuzeitlicher Fachwerkbau in Alsfeld Wert: 0,45 Euro Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH & Co., Berlin Größe: 34,89 x 34,89 mm Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 Ausgabetag: 07. April 2011 |
|  | | eurowelter Ehrenmitglied
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 | Thema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland Do Mai 05, 2011 8:42 am | |
| Neuerscheinungen auf dem Wertzeichen-MarktEin Wert zu 85 Cent erinnert an den 150. Eröffnungstag des Kölner Wallraf-Richartz-Museums. Das älteste Museum Kölns residiert heute in einem 2001 fertiggestellten Bau. Es geht auf die 1818 von Ferdinand Franz Wallraf (1748 - 1824) der Heimatstadt vermachte Kunstsammlung zurück. Wallraf hatte nach der französischen Besetzung des Rheinlandes versucht, möglichst viele Werke aus zum Abriss freigegebenen Kirchen zu retten. Damit erwachte seine Sammelleidenschaft. In der Folgezeit trug Wallraf alles zusammen, was mit der Kölner Geschichte zusammenhing. Als er starb, erbte die Stadt neben Münzen, Fossilien und anderen Fundstücken auch 1616 Gemälde, 3875 Zeichnungen, 42 419 graphische Blätter und rund 14 000 Bücher. Allein die Inventarisierung des zwischen 1827 und 1860 im Wallrafianum präsentierten Bestandes dauerte zwei Jahre. Heute pflegen die Universitäts- und die Stadtbibliothek die Bücher aus Wallrafs Sammlung. Über das Schicksal der im Historischen Archiv verwahrten Handschriften liegen derzeit keine konkreten Angaben vor. Das 1861 eröffnete Wallraf-Richartz-Museum betreut allein die Kunstschätze. Das Wallrafianum residierte im ehemaligen Quartier der Kölner Erzbischöfe. Erst als der Kaufmann Johann Heinrich Richartz (1796 – 1861) 100 000 Taler stiftete, konnte die Stadt die Errichtung eines neuen Gebäudes in Angriff nehmen. Das von Josef Feltens und Julius Carl Raschdorff errichtete Museum wurde 1943 bei einem Luftangriff zerstört. Zwischen 1957 und 1986 fand die Sammlung in einem von Rudolf Schwarz und Josef Bernhard gestalteten Neubau Platz, zwischen 1986 und 2001 im von Peter Busmann und Godfrid Haberer entworfenen Gebäude, das heute allein das Museum Ludwig beherbergt. Oswald Mathias Ungers gewann 1996 den Wettbewerb für den 2001 fertiggestellten eigenen Bau, dessen Fassade im oberen Teil der Sondermarke zu sehen ist. Darunter werfen wir einen Blick in die Ausstellungsräume. Thomas Serres legte den Entwurf vor. Von Kym Erdmann stammt die 55-Cent-Sondermarke, die an Karl Benz’ Erfindung des Automobils vor 125 Jahren erinnert. Neben dem ersten Wagen erscheint ein Faksimile der Patenturkunde. Für 75 Cent verkauft die Post den Umschlag zur Internationalen Briefmarken-Messe Essen. Er ist dem Automobil-Jubiläum gewidmet und trägt die Sondermarke als Wertstempel. Links erscheint Karl Benz’ Porträt hinter seinem Wagen. Als Publius Cornelius Tacitus (um 58 bis um 120 n. Chr.) den nicht römisch besetzten Teil Germanias bereiste, erschrak er ob der dichten Wälder. Ein zu geschätzt 70 Prozent waldbewachsenes Gebiet erschien dem Historiker und Senator abweisend. Anders schaute es im besetzten Teil Germanias aus, brauchten die Römer doch unter anderem große Mengen Brennholz. Die Waldbestände erholten sich wieder, nachdem sich die Römer aus Mitteleuropa zurückgezogen hatten. Im Mittelalter gab es mehrere große Rodungsperioden. Ende des 14. Jahrhunderts bedeckten Wälder etwa 30 Prozent der Fläche Deutschlands. Dieser Anteil ist seitdem annähernd stabil geblieben. An die Geschichte des europäischen Waldes sollte denken, wer heute den Rückgang der Waldflächen in weniger entwickelten Ländern beklagt. Auch Europa kannte einmal Urwälder, die längst vernichtet sind. Moderne Kunst platzierten Hans Peter und Andreas Hoch auf der dem Wald gewidmeten Europa-Marke zu 55 Cent. Das Bild stellt den Lichteinfall in den Wald dar. Gegenständlicher ist da Caspar David Friedrichs Gemälde „Der Wanderer über dem Nebelmeer“. Nassklebend erschien es am 3. Januar im Zehnerbogen. Jetzt kommt eine Rolle mit 100 selbstklebenden Werten heraus (Grafiker: Werner Hans Schmidt). Normale Postfilialen verkaufen nur vollständige Rollen. An Philatelieschaltern und bei der Deutschen Post, NL Philatelie, Postfach 11 10, 92623 Weiden, werden auch Fünferstreifen angeboten. Dort gibt es zudem zwei neue Umschläge. Eine Gedenkganzsache erinnert an den 100. Jahrestag der Indienststellung der Viermastbark „Passat“ (Grafiker: Stefan Klein, Olaf Neumann). Als Wertstempel dient eine Zuschlagsmarke des Jugendsatzes von 2005 mit einem Gemälde des Schiffes. Links im Schmuckzudruck sehen wir verschiedene Detailaufnahmen der „Passat“. Der Umschlag kostet einen Euro. Quelle: Göttinger Tageblatt |
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