Briefmarken - Forum
Herzlich Willkommen im Briefmarken Forum Österreich!
Um alle Beiträge sehen und lesen zu können, muss man angemeldet sein. Ein Anmeldung ist kostenlos und unverbindlich.
*******************************************************
Welcome to the Forum Stamps Austria!
To see and read all the posts, you have to be registered. A registration is free and without obligation.

---->ANMELDUNG






Briefmarken - Forum
 
StartseitePortalKalenderFAQSuchenAnmeldenLogin
Die neuesten Themen
» Abstimmung für den Bilderwettbewerb im Jänner   
von Michaela Heute um 8:36 am

» Die erste Österreichische Ausgabe 1850
von Markenfreund49 Heute um 2:10 am

» Briefträger / Postboten
von Gerhard Gestern um 10:59 pm

» Briefmarken-Kalender 2017
von Gerhard Gestern um 10:27 pm

» Sammlung Bedarfsbriefe Österreich ab 1945
von wilma Gestern um 8:53 pm

» Preisrätsel
von kaiserschmidt Gestern um 7:05 pm

» Stempelfehler - der Zeit voraus oder hinterher
von wilma Gestern um 6:06 pm

» Briefmarke ablösen, ohne die AK zu beschädigen
von Jurek Gestern um 5:29 pm

» Deutsche Lokalausgaben nach 1945
von Angus3 Gestern um 3:40 pm

» Die Freimarkenausgabe 1858 Type I und II
von Michael D Fr Jan 20, 2017 9:45 pm

» Österreichische Zensuren nach 45
von wilma Fr Jan 20, 2017 8:15 pm

» Inflation in Österreich - Belege - 1918 bis 1925
von kaiserschmidt Fr Jan 20, 2017 2:15 pm

» Versch. Ansichtskarten
von kaiserschmidt Fr Jan 20, 2017 11:29 am

» Sensation der Philatelie
von rsdererste Fr Jan 20, 2017 9:13 am

» SONDERMARKE „500 Jahre Reformation"
von Jurek Do Jan 19, 2017 5:21 pm

» Zudruckkarten als Ansichtskartenvorläufer
von Cantus Do Jan 19, 2017 2:53 pm

» Sonderstempel des Deutschen Reiches
von Cantus Do Jan 19, 2017 1:47 pm

» Madagaskar - Frankaturen und Briefmarken
von Cantus Do Jan 19, 2017 1:34 pm

» Flugpost nach Österreich
von Cantus Do Jan 19, 2017 1:18 pm

» 1. Ausgabe 1850/54 - Die 9 Kreuzer Type I
von Markenfreund49 Mi Jan 18, 2017 8:57 pm

» Welcher Stempel bitte?
von Markenfreund49 Mi Jan 18, 2017 8:47 pm

» Stempel Deutsche Briefzentren 90 - 99
von wilma Mi Jan 18, 2017 6:35 pm

» Sondermarke „150 Jahre Fasching in Villach“
von wilma Mi Jan 18, 2017 6:11 pm

» Freimarkenserie "Heraldik" ab 1. Jänner 2017
von nurso Mi Jan 18, 2017 4:22 pm

» Österreich, Briefmarken der Jahre 1970 - 1974
von Markenfreund49 Di Jan 17, 2017 1:17 pm

» Alliierter Kontrollrat
von Kontrollratjunkie Mo Jan 16, 2017 12:50 am

» Ostsachsen (OPD Dresden) -Sowjetische Besatzungszone-
von Kontrollratjunkie Sa Jan 14, 2017 11:50 pm

» Stempel Deutsche Briefzentren 80 - 89
von EgLie Sa Jan 14, 2017 9:35 pm

» Sondermarke „Margherita Spiluttini”
von Gerhard Sa Jan 14, 2017 9:00 pm

» Meine Heimat
von EgLie Sa Jan 14, 2017 11:54 am

» Philatelietage Jänner 2017
von Michaela Sa Jan 14, 2017 9:34 am

» Deutsches Reich April 1933 bis 1945
von Kontrollratjunkie Fr Jan 13, 2017 11:59 pm

» Christkindl Stempel
von gottfried Fr Jan 13, 2017 8:50 pm

» Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"
von wilma Fr Jan 13, 2017 8:14 pm

» Sammlerpost
von wilma Fr Jan 13, 2017 6:36 pm

» Österreich 1925 - 1938
von kaiserschmidt Fr Jan 13, 2017 11:53 am

» Fälschungen bei Ebay
von kaiserschmidt Fr Jan 13, 2017 9:55 am

» Österreich im III. Reich (Ostmark) Belege
von Gerhard Do Jan 12, 2017 10:46 pm

» Die Dauerserie Heuss
von kaiserschmidt Do Jan 12, 2017 2:26 pm

» Schach als Stempelmotiv
von Cantus Do Jan 12, 2017 2:03 pm

» Australien / Neuseeland / Ozeanien - diverse Ganzsachen
von Cantus Mi Jan 11, 2017 11:06 pm

» Ausgaben 2017 - Deutschland
von Gerhard Mi Jan 11, 2017 10:41 pm

» Die Luftpostsammlung von EgLie Teil 2
von EgLie Mi Jan 11, 2017 5:19 pm

» Lufthansa Erstflüge
von EgLie Mi Jan 11, 2017 5:06 pm

» Freimarken-Ausgabe 1867 : Kopfbildnis Kaiser Franz Joseph I
von kaiserschmidt Mi Jan 11, 2017 11:30 am

» Lombardei - Venetien 1850 - 1858
von muesli Di Jan 10, 2017 10:15 pm

» Posthornzeichnung - ANK 697-713 - Belege
von kaiserschmidt Di Jan 10, 2017 7:26 pm

» Wer Kann altdeutsche Schrift lesen??? benötige Hilfe!
von EgLie Di Jan 10, 2017 9:47 am

» Briefmarke aus China
von Fides So Jan 08, 2017 8:09 pm

» Die Büchersammlungen der Forumsmitglieder
von kaiserschmidt So Jan 08, 2017 11:08 am

» Wer hat noch solche Luftpostbelege?
von rkrickl Sa Jan 07, 2017 8:54 am

» Ältere Flugpost Österreich
von muesli Fr Jan 06, 2017 11:52 am

» Schönes Österreich
von Robiii Fr Jan 06, 2017 2:36 am

» Airbus
von EgLie Do Jan 05, 2017 7:16 pm

» Landschaftsbilder ANK 738-766 - Belege
von wilma Do Jan 05, 2017 6:27 pm

» Bilderwettbewerb für Jänner 2017
von muesli Mi Jan 04, 2017 11:24 pm

» Blumengruß aus Deutschland
von Gerhard Mi Jan 04, 2017 7:25 pm

» Siegerbild beim Bilderwettbewerb im Dezember 2016 
von EgLie Mi Jan 04, 2017 5:48 pm

» Großtauschtag am 5.03.2017 in Wiesbaden Erbenheim
von manfred Di Jan 03, 2017 2:30 pm

» Text auf Stempel von Zwettl NÖ ?
von Gerhard Di Jan 03, 2017 9:56 am

» Briefmarken-Kalender 2016
von Gerhard Fr Dez 30, 2016 11:24 pm

» T1000 Freistempel aus Österreich
von Gerhard Do Dez 29, 2016 11:31 pm

» Briefe / Poststücke österreichischer Banken
von wilma Do Dez 29, 2016 8:37 pm

» Autos als Stempelmotiv
von wilma Do Dez 29, 2016 8:09 pm

» Die Dreiwellenstempel / Österreich
von wilma Do Dez 29, 2016 7:45 pm

» Sonderpostamt im Kammerhofmuseum Gmunden
von Michaela Do Dez 29, 2016 7:13 pm

» 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!
von Rein Do Dez 29, 2016 3:20 pm

» Drucksorten der Post - Nachsendungsantrag
von Gerhard Mi Dez 28, 2016 11:23 pm

» Weihnachten Stempelmotive
von Gerhard Mi Dez 28, 2016 10:49 pm

» Carrie Fisher - Prinzessin Leia in "Star Wars"
von Axel Braun Mi Dez 28, 2016 7:10 pm

» Belege mit Vignetten
von Cantus Mi Dez 28, 2016 12:55 am

» 1875 bis 1899 -Pfennige/Pfennig/Krone und Adler
von Cantus Mi Dez 28, 2016 12:30 am

» Wappen
von Gerhard Di Dez 27, 2016 7:40 pm

» Abstimmung für das Thema für den Bilderwettbewerb im Jänner 2017
von Michaela Di Dez 27, 2016 7:39 pm

» Meine Marke (Eisenbahn)
von cicero Mo Dez 26, 2016 7:20 pm

» Orange Landschaft Österreich - Belege
von wilma Mo Dez 26, 2016 6:32 pm

» Marken Buch
von cicero So Dez 25, 2016 2:17 pm

» Marken.Edition 20
von cicero Sa Dez 24, 2016 1:51 pm

» Besonderheiten der Philatelie
von Jurek Sa Dez 24, 2016 8:06 am

» Frage zu diversen Briefmarken
von Cantus Sa Dez 24, 2016 2:31 am

» Werbeumschläge und -karten aus Österreich
von Cantus Sa Dez 24, 2016 1:30 am

» Sonderstempelkalender (Sonderstempel zum Tag) Deutschland
von Cantus Sa Dez 24, 2016 12:07 am

» Postbedienstetenausweis zur Halbpreisfahrt - Ausweisgebühr
von wilma Mi Dez 21, 2016 7:15 pm

» Philatelietag Langenlois
von Gerhard Mo Dez 19, 2016 12:11 pm

» Termine Jänner - März 2017
von wilma Sa Dez 17, 2016 7:36 pm

» Postamt Christkindl Leitzettel
von wilma Sa Dez 17, 2016 7:18 pm

» Österreichische Rohrpost der 1. Republik
von Polarfahrtsucher Sa Dez 17, 2016 6:17 pm

» Nachträglich entwertet - Stempel aus Deutschland
von wilma Sa Dez 17, 2016 5:46 pm

» Weihnachten Österreich
von Michaela Sa Dez 17, 2016 3:13 pm

» Weihnachten Deutschland
von Michaela Sa Dez 17, 2016 3:12 pm

» Abstimmung für den Bilderwettbewerb im Dezember 2016  
von Michaela Sa Dez 17, 2016 3:05 pm

» Kirchen, Klöster, andere religiöse Bauten
von Cantus Sa Dez 17, 2016 1:29 am

» Architekten
von Cantus Sa Dez 17, 2016 1:17 am

» unbekannter stummer Stempel
von wilma Fr Dez 16, 2016 4:01 pm

» Weihnachten Belgien
von Michaela Fr Dez 16, 2016 7:08 am

» Elvis Presley
von Michaela Fr Dez 16, 2016 7:02 am

» Sondermarke "Zerreißprobe"
von Gerhard Mi Dez 14, 2016 7:52 pm

» Zeppelin - ungewöhnliche und seltene Destinationen
von balf_de Mi Dez 14, 2016 5:29 pm

» Brauche eure Hilfe
von kaiserschmidt Mi Dez 14, 2016 3:14 pm


Austausch | 
 

 Ausgaben 2011 Deutschland

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : 1, 2  Weiter
AutorNachricht
Cantus
Mitglied in Silber



BeitragThema: Ausgaben 2011 Deutschland   Do Jan 27, 2011 9:53 pm

Es gibt endlich wieder eine Sondermarke für das Postkartenporto.




Wert = 45 Cent, Motiv Segelflug auf der Wasserkuppe

Viele Grüße
Cantus
Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Fr Feb 04, 2011 3:20 pm



Serie »Deutsche Malerei:« Caspar David Friedrich - Der Wanderer über dem Nebelmeer

Dieses Bild drückt genau das aus, was man unter romantischer Landschaftsmalerei versteht: die Sicht in die Ferne, in das Unendliche und ein einsamer Mensch, fast verloren wirkend bei der Betrachtung der Natur, in der der Nebel, das unter im liegende Nebelmeer die Konturen verschwimmen lässt. Seit jeher wird mit der Darstellung eines Wanderers die Reise des Lebens, die Sehnsucht nach Erfüllung verbunden. Diese Verbindung greift Friedrich zwar auf, kehrt sie aber bei diesem Bild um: Seine Figur ist bürgerlich gekleidet, also dadurch nicht als Wanderer sondern als neutraler Beobachter einzustufen. Dieser Beobachter, der auch wir selbst sein könnten, steht herausgehoben auf einem Gipfel und an einer nicht überschreitbaren Grenze; ein tiefer Abgrund trennt ihn von der vor ihm liegenden Landschaft. Die Felsen, auf denen er steht, sind für den Bildbetrachter eine Barriere, die unsere Sicht auf das verhindert, was der Wanderer selbst sieht. Diese Barriere macht neugierig auf das, was darunter liegt aber auch auf die undefinierbare, nicht erreichbare Weite der Natur. Friedrich will damit ausdrücken, das durch eine Erfahrung mit Einsamkeit und unüberwindbaren Grenzen der Mensch das Jenseitige, die Weite und Unendlichkeit des Göttlichen sehen und anerkennen kann.

Entwurf: Werner Hans Schmidt, Frankfurt am Main
Motiv: Bild "Der Wanderer über dem Nebelmeer" © bpk/ Hamburger Kunsthalle/ Elke Walford
Wert: 0,55 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck Bundesdruckerei Berlin GmbH
Größe: 35,00 x 35,00 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 03. Januar 2011
Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Fr Feb 04, 2011 3:22 pm



»Deutsche National- und Naturparke:« Nationalpark Kellerwald-Edersee

Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist der einzige Nationalpark Hessens. Er schützt auf ca. 57 qkm einen der größten, zusammenhängenden Buchenwälder Europas.

Diese Laubwälder werden nicht mehr beforstet. Dadurch soll die Entstehung der "Natur von morgen" gefördert werden. Absterbende Bäume werden nicht entfernt, sondern zur Nutzung durch Tiere und als Dünger der künftigen Pflanzen und Bäume vor Ort liegen gelassen. Den auf diese Weise naturbelassenen und immer mehr "verwildernden" Nationalpark kann man sich durch Schluchten und Wiesentälern, vorbei an Felsen und Blockhalden und entlang von ruhigen Waldwiesen erwandern.

Jede Jahreszeit bietet dem Betrachter ein besonderes Schauspiel:
Im Frühling tauchen die Blattknospen der Buchen den ganzen Nationalpark in ein hellgrünes, wogendes Meer, wobei die Pfingstnelke (Mai/Juni) als "Juwel im Fels" eine besondere Attraktion ist. Im Sommer werden Wege und Ausflugsziele von Blätterdach der Buchen beschattet. Der "Indian Summer" verwandelt im Herbst den Park in eine gelb-rot-orangene Farbenpracht und der Winter lässt bei Schneefall vor allem die kleineren Bäume durch die entstehende Schneemütze wie Waldschrate und Gnome aussehen.


Am nördlichen Ende dieser Waldlandschaft erstreckt sich der Edersee, der je nach Sonneneinfall und Jahreszeit die Umgebung in den unterschiedlichsten Farben widerspiegelt.


Entwurf: Julia Warbanow, Berlin
Motiv: Illustrative Darstellung der Wald- und Seelandschaft des Nationalparks Kellerwald-Edersee.
Wert: 1,45 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck Bagel Security Print GmbH & Co.KG, Mönchengladbach
Größe: 44,20 x 26,20 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 03. Januar 2011

Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Fr Feb 04, 2011 3:25 pm



Serie: »Für die Wohlfahrtspflege 2011« Loriot - Der sprechende Hund (45+20)
Die Wohlfahrtsmarken mit einem zusätzlichen Centbetrag werden seit 60 Jahren zugunsten der Freien Wohlfahrtspflege herausgegeben. Empfängerin der Pluserlöse ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrt e.V. Die in ihr zusammengeschlossenen Organisationen helfen überall dort, wo staatliche Hilfe nicht ausreicht.

Die Wohlfahrtsmarken des Jahres 2011 zeigen vier Motive aus bekannten Zeichentrickfilmen von Loriot. Loriot weitet die Komik nicht auf gesellschaftliche Zustände oder menschliches Verhalten aus, nein, vielmehr stellt er diese Dinge klar strukturiert und unverwechselbar dar und erzeugt so die Komik. Er hält dem Betrachter in vielen Situationen des Alltags einen Spiegel vor.

Der sprechende Hund:
Hier nimmt Loriot die Vermenschlichung von Tieren auf's Korn und dass die "Herrchen" dabei immer das sehen, was sie auch sehen wollen, entgegen jeder Logik und entgegen jeglicher Beweise. Zudem wird auch die Medien-Zunft auf die Schippe genommen, die immer auf der Suche nach etwas Neuem, nach etwas Unfassbarem ist und alles veröffentlicht, sei es auch noch so unwahrscheinlich. Dr. Sommer, der Besitzer eines Hundes, wird per Fernseh-Interview befragt, wie er es geschafft habe, seinem Hund das Sprechen beizubringen. In die Geräusche des Hundes wird durch Dr. Sommer alles mögliche hinein interpretiert. Es stellt sich heraus, dass - trotz des jahrelangen Trainings - der Hund überhaupt nicht sprechen kann. Ob dieser Feststellung des Interviewers zieht Dr. Sommer beleidigt von dannen.

Entwurf: Prof. Hans Günter Schmitz, Wuppertal
Motiv: Motive: © Loriot Gestaltung: © Prof. Hans Günter Schmitz "Der sprechende Hund"
Wert: 0,45 + 0,20 Euro
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe: 55,00 x 32,80 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 03. Januar 2011


Zuletzt von eurowelter am Fr Feb 04, 2011 3:31 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Fr Feb 04, 2011 3:28 pm



Serie: »Für die Wohlfahrtspflege 2011« Loriot - Auf der Rennbahn (55+25)

Die Wohlfahrtsmarken mit einem zusätzlichen Centbetrag werden seit 60 Jahren zugunsten der Freien Wohlfahrtspflege herausgegeben. Empfängerin der Pluserlöse ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrt e.V. Die in ihr zusammengeschlossenen Organisationen helfen überall dort, wo staatliche Hilfe nicht ausreicht.

Die Wohlfahrtsmarken des Jahres 2011 zeigen vier Motive aus bekannten Zeichentrickfilmen von Loriot. Loriot weitet die Komik nicht auf gesellschaftliche Zustände oder menschliches Verhalten aus, nein, vielmehr stellt er diese Dinge klar strukturiert und unverwechselbar dar und erzeugt so die Komik. Er hält dem Betrachter in vielen Situationen des Alltags einen Spiegel vor.

Auf der Rennbahn:
Ein Kenner der Pferderenn-Szene steht neben einem gänzlich unbedarften, aber wie ein Insider ausgerüstete und gekleideten Neuling. Er versucht, diesem einige Dinge zu erklären, dieser richtet sein Augenmerk, sein Ohr und seine Gedanken auf ganz andere Dinge aus. Der von Wilhelm Bendow und Franz-Otto Krüger stammende Sketch wird von Loriot als Zeichentrick-Komik aufgelegt. Von diesem Stück bleibt die Frage des Neulings "Ja wo laufen sie denn?", als er die Pferde per Fernglas sucht, wohl lange haften.

Entwurf: Prof. Hans Günter Schmitz, Wuppertal
Motiv: Motive: © Loriot Gestaltung: © Prof. Hans Günter Schmitz "Auf der Rennbahn"
Wert: 0,55 + 0,25 Euro
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe: 55,00 x 32,80 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 03. Januar 2011



Zuletzt von eurowelter am Fr Feb 04, 2011 3:31 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Fr Feb 04, 2011 3:30 pm



Serie: »Für die Wohlfahrtspflege 2011« Loriot - Herren im Bad (55+25)

Die Wohlfahrtsmarken mit einem zusätzlichen Centbetrag werden seit 60 Jahren zugunsten der Freien Wohlfahrtspflege herausgegeben. Empfängerin der Pluserlöse ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrt e.V. Die in ihr zusammengeschlossenen Organisationen helfen überall dort, wo staatliche Hilfe nicht ausreicht.

Die Wohlfahrtsmarken des Jahres 2011 zeigen vier Motive aus bekannten Zeichentrickfilmen von Loriot. Loriot weitet die Komik nicht auf gesellschaftliche Zustände oder menschliches Verhalten aus, nein, vielmehr stellt er diese Dinge klar strukturiert und unverwechselbar dar und erzeugt so die Komik. Er hält dem Betrachter in vielen Situationen des Alltags einen Spiegel vor.

Herren im Bad:
Ein Hotelgast nimmt ein Bad in der Badewanne eines anderen Gastes. Dieser will die "Macht" über seine Badewanne zurück haben. Am Anfang möchte er den ungebetenen Gast los werden, doch die Diskussionen über das Baden an sich, über die Wasser-Herrschaft und Badeente führen zu einem kindischen Wettbewerb, dem Tauchen. Doch darüber verliert der "Herr der Wanne" sein Ziel aus den Augen und der Fremde sitzt am Ende immer noch in seiner Wanne.

Entwurf: Prof. Hans Günter Schmitz, Wuppertal
Motiv: Motive: © Loriot Gestaltung: © Prof. Hans Günter Schmitz "Herren im Bad"
Wert: 0,55 + 0,25 Euro
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe: 55,00 x 32,80 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 03. Januar 2011
Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Fr Feb 04, 2011 3:35 pm



Serie: »Für die Wohlfahrtspflege 2011« Loriot - Das Frühstücksei (145+55)

Die Wohlfahrtsmarken mit einem zusätzlichen Centbetrag werden seit 60 Jahren zugunsten der Freien Wohlfahrtspflege herausgegeben. Empfängerin der Pluserlöse ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrt e.V. Die in ihr zusammengeschlossenen Organisationen helfen überall dort, wo staatliche Hilfe nicht ausreicht.

Die Wohlfahrtsmarken des Jahres 2011 zeigen vier Motive aus bekannten Zeichentrickfilmen von Loriot. Loriot weitet die Komik nicht auf gesellschaftliche Zustände oder menschliches Verhalten aus, nein, vielmehr stellt er diese Dinge klar strukturiert und unverwechselbar dar und erzeugt so die Komik. Er hält dem Betrachter in vielen Situationen des Alltags einen Spiegel vor.

Das Frühstücksei:
Loriot nutzt ein Frühstücksei und dessen Verzehr zum Nachweis seiner These, dass Männer und Frauen einfach nicht zusammenpassen. Das (wieder einmal) zu harte Frühstücksei schafft Spannungen und entwickelt sich von einer spitzen Bemerkung über ein deutlich Aneinander-Vorbei-Sprechen zu einer verbalen Auseinandersetzung, wobei wie bei "Eheleuten natürlich und üblich" anderes Streitpotential, das nichts mit dem Ei zu tun hat, mit in die Waagschale geworfen wird.

Entwurf: Prof. Hans Günter Schmitz, Wuppertal
Motiv: Motive: © Loriot Gestaltung: © Prof. Hans Günter Schmitz "Das Frühstücksei"
Wert: 1,45 + 0,55 Euro
Druck: Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe: 55,00 x 32,80 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 03. Januar 2011
Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Fr Feb 04, 2011 3:38 pm



200. Geburtstag Franz Liszt

Franz Liszt, geboren am 22. Oktober 1811 in Raiding nahe Sopron, gestorben am 31. Juli 1886 in Bayreuth während der Wagner-Festspiele, gilt als größter Klaviervirtuose der Musikgeschichte. Ihm gelangen geniale Kompositionen und er erlebte große Triumphe. Seit 1848 arbeitete er in Weimar als Komponist und Hofkapellmeister. Privat war er mit der russisch-polnischen Fürstin Carolyne von Sayn-Wittgenstein liiert. Er setzte sich für die Opern des seinerzeit umstrittenen und im Schweizer Exil lebenden Richard Wagner ein. Liszt schuf eigene "Sinfonische Dichtungen" für Orchester als neuartige Symbiosen von Musik und Poesie: "Neu-Weimar". Mit besonders auserwählten Schülern und renommierten Gästen aus Europa rief er in der "Altenburg" ein künstlerisches Leben, das in den europäischen Hauptstädten seinesgleichen suchte. Von 1861 bis zum Ende des Jahrzehnts lebte er in Rom und komponierte geistliche Werke. Von 1869 bis 1886 pendelte er alljährlich zwischen Weimar, Rom und Budapest und führte ein dreigeteiltes Leben als umschwärmter Klavierpädagoge.

Sein Wahlspruch lautete:

"Genie oblige"/"Genie verpflichtet"

Entwurf: Jens Müller und Karen Weiland, Düsseldorf
Motiv: 200. Geburtstag Franz Liszt
Wert: 0,55 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe: 44,20 x 26,20 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 03. Februar 2011
Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Fr Feb 04, 2011 3:41 pm



Serie »Weltkulturerbe der UNESCO« - Alte Stadt Nara-Yakushi-ji

Die Errichtung des Tempels Yakushi-ji geht auf ein Gelübde von Kaiser Temmu im Jahr 680 zurück, das er mit der Bitte um Genesung der Kaiserin Jito von einer Krankheit abgelegt hatte. Der Tempel wurde im Jahr 697 vollendet. An die Haupthalle im Zentrum schließen sich die beiden Östlichen und Westlichen Pagoden, die Große Predigthalle sowie die Korridorhallen an. Insbesondere die Große Halle (Kondo) und die Pagoden mit ihren eingefügten Zwischendächern (Mokoshi), die als schönes Merkmal des "Drachenpalast-Stils" bezeichnet werden, haben die Menschen zu allen Zeiten mit ihrer Eleganz fasziniert. Das für diese Briefmarke gewählte Motiv zeigt die Haupthalle sowie die Östliche und Westliche Pagode von der Großen Predigthalle aus gesehen.

Entwurf: Prof. Dieter Ziegenfeuter, Dortmund
Motiv: Tempel Yakushi-ji in Nara
Wert: 0,55 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co.KG, Mönchengladbach
Größe: 44,20 x 26,20 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 03. Februar 2011
Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Fr Feb 04, 2011 3:43 pm



Serie »Weltkulturerbe der UNESCO« - Altstadt Regensburg

Die Regensburger Altstadt wurde 2006 zusammen mit dem nördlich der Donau gelegenen Stadtteil Stadtamhof in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen. Anlass dafür war der für Deutschland einzigartige romanische und gotische Baubestand Regensburgs, der bis heute ein authentisches Bild einer europäischen Binnenhandelsstadt des Mittelalters darstellt.
Überragt wird die Regensburger Altstadt vom gotischen Dom St. Peter, der nach einem Brand des karolingisch-romanischen Vorgängerbaus ab 1273 errichtet wurde. Um 1520 war er im Wesentlichen vollendet. Weitere große Wahrzeichen der Stadt sind die 1135 - 1146 erbaute Steinerne Brücke, eine Meisterleistung romanischer Ingenieurskunst und lange Zeit der einzige gemauerte Donauübergang östlich von Ulm, sowie das Alte Rathaus mit dem Reichssaal, einem der bedeutendsten mittelalterlichen, kommunalen Profanbauten Deutschlands.

Entwurf: Prof. Dieter Ziegenfeuter, Dortmund
Motiv: Regensburger Dom
Wert: 0,75 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co.KG, Mönchengladbach
Größe: 44,20 x 26,20 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 03. Februar 2011

Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Fr Feb 04, 2011 3:45 pm



Zweiburgenblick im Werratal

Der Zweiburgenblick im Werratal ist ein beliebtes Motiv bei Malern und Fotografen. Zu beiden Seiten der Werra erheben sich die Burg Ludwigstein in Hessen und die Burgruine Hanstein in Thüringen. Die Burgen prägen das Werratal und erzeugen beim Betrachten einen malerischen Eindruck von der Unberührtheit der Natur.

Aber das Werratal und insbesondere der Zweiburgenblick waren über Jahrzehnte auch mahnende Symbole der Deutschen Teilung. Mitten im Werratal verlief die unüberwindbare Grenze zwischen Hessen und Thüringen. Heute ist der Blick zu einem Symbol für die Überwindung der Teilung und das Zusammenwachsen Deutschlands geworden.

Der heute als Jugendburg genutzte Ludwigstein und die Burgruine Hanstein sind beliebte Ausflugsziele in der Urlaubsregion Werratal und haben für Besucher ganzjährig geöffnet.

Entwurf: Joachim Rieß, Chemnitz
Motiv: Zweiburgenblick im Werratal
Wert: 0,90 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe: 44,20 x 26,20mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 03. Februar 2011
Nach oben Nach unten
Cantus
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   So März 27, 2011 9:28 pm

Hallo Wim,
so viel schreiben kann ich nicht, ich habe aber kürzlich vier Marken erworben, die unter der Überschrift "Die vier Elemente" außerordentlich reizvoll die Begriffe Luft, Feuer, Wasser und Erde darstellen. Alle Marken sind für's normale Briefporto zu verwenden.




















Viele Grüße
Cantus
Nach oben Nach unten
Cantus
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Sa Apr 23, 2011 1:11 am

Es gibt schon wieder eine neue Sondermarke für's Briefporto. Das abgebildete Fachwerkhaus ist zwar größer und schöner als mein eigenes, eine solche Art von Briefmarkenmotiv finde ich aber besonders reizvoll.





Viele Grüße
Cantus
Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Mo Mai 02, 2011 11:22 am




Serie Fachwerkbauten »Rathaus Alsfeld« (Hessen)

Der Rathausbau von 1512-16 prägt den Marktplatz der mittelhessischen Stadt Alsfeld. Das steinerne Erdgeschoss des anspruchsvollen Bauwerks ist durch große Spitzbogenarkaden als Markthalle gestaltet. Darüber erheben sich zwei Geschosse in klarer, schnörkelloser und kräftig dimensionierter Fachwerkkonstruktion. Das Gerüst des Stockwerkbaus, zu zwei Seiten hin zudem von hervortretenden Runderkern mit spitz aufragenden Dachhelmen gegliedert, zeigt dabei bereits die Formensprache und die Konstruktionsprinzipien der frühen Neuzeit. Eine steile Satteldachkonstruktion mit Krüppelwalmen trägt maßgeblich zu der gleichzeitig grazil, wie baulich dominant wirkenden Erscheinung des Gebäudes bei. Das Rathaus in Alsfeld zählt ungeachtet seiner spätmittelalterlichen Gesamterscheinung zu den besonders frühen Beispielen des neuzeitlichen Fachwerkbaus in Mitteldeutschland.

Entwurf: Prof. Dieter Ziegenfeuter, Dortmund
Motiv: Frühneuzeitlicher Fachwerkbau in Alsfeld
Wert: 0,45 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH & Co., Berlin
Größe: 34,89 x 34,89 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 07. April 2011

Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Do Mai 05, 2011 8:42 am



Neuerscheinungen auf dem Wertzeichen-Markt

Ein Wert zu 85 Cent erinnert an den 150. Eröffnungstag des Kölner Wallraf-Richartz-Museums. Das älteste Museum Kölns residiert heute in einem 2001 fertiggestellten Bau. Es geht auf die 1818 von Ferdinand Franz Wallraf (1748 - 1824) der Heimatstadt vermachte Kunstsammlung zurück. Wallraf hatte nach der französischen Besetzung des Rheinlandes versucht, möglichst viele Werke aus zum Abriss freigegebenen Kirchen zu retten. Damit erwachte seine Sammelleidenschaft. In der Folgezeit trug Wallraf alles zusammen, was mit der Kölner Geschichte zusammenhing. Als er starb, erbte die Stadt neben Münzen, Fossilien und anderen Fundstücken auch 1616 Gemälde, 3875 Zeichnungen, 42 419 graphische Blätter und rund 14 000 Bücher. Allein die Inventarisierung des zwischen 1827 und 1860 im Wallrafianum präsentierten Bestandes dauerte zwei Jahre. Heute pflegen die Universitäts- und die Stadtbibliothek die Bücher aus Wallrafs Sammlung. Über das Schicksal der im Historischen Archiv verwahrten Handschriften liegen derzeit keine konkreten Angaben vor. Das 1861 eröffnete Wallraf-Richartz-Museum betreut allein die Kunstschätze.

Das Wallrafianum residierte im ehemaligen Quartier der Kölner Erzbischöfe. Erst als der Kaufmann Johann Heinrich Richartz (1796 – 1861) 100 000 Taler stiftete, konnte die Stadt die Errichtung eines neuen Gebäudes in Angriff nehmen. Das von Josef Feltens und Julius Carl Raschdorff errichtete Museum wurde 1943 bei einem Luftangriff zerstört. Zwischen 1957 und 1986 fand die Sammlung in einem von Rudolf Schwarz und Josef Bernhard gestalteten Neubau Platz, zwischen 1986 und 2001 im von Peter Busmann und Godfrid Haberer entworfenen Gebäude, das heute allein das Museum Ludwig beherbergt. Oswald Mathias Ungers gewann 1996 den Wettbewerb für den 2001 fertiggestellten eigenen Bau, dessen Fassade im oberen Teil der Sondermarke zu sehen ist. Darunter werfen wir einen Blick in die Ausstellungsräume. Thomas Serres legte den Entwurf vor.

Von Kym Erdmann stammt die 55-Cent-Sondermarke, die an Karl Benz’ Erfindung des Automobils vor 125 Jahren erinnert. Neben dem ersten Wagen erscheint ein Faksimile der Patenturkunde. Für 75 Cent verkauft die Post den Umschlag zur Internationalen Briefmarken-Messe Essen. Er ist dem Automobil-Jubiläum gewidmet und trägt die Sondermarke als Wertstempel. Links erscheint Karl Benz’ Porträt hinter seinem Wagen.

Als Publius Cornelius Tacitus (um 58 bis um 120 n. Chr.) den nicht römisch besetzten Teil Germanias bereiste, erschrak er ob der dichten Wälder. Ein zu geschätzt 70 Prozent waldbewachsenes Gebiet erschien dem Historiker und Senator abweisend. Anders schaute es im besetzten Teil Germanias aus, brauchten die Römer doch unter anderem große Mengen Brennholz. Die Waldbestände erholten sich wieder, nachdem sich die Römer aus Mitteleuropa zurückgezogen hatten. Im Mittelalter gab es mehrere große Rodungsperioden. Ende des 14. Jahrhunderts bedeckten Wälder etwa 30 Prozent der Fläche Deutschlands. Dieser Anteil ist seitdem annähernd stabil geblieben. An die Geschichte des europäischen Waldes sollte denken, wer heute den Rückgang der Waldflächen in weniger entwickelten Ländern beklagt. Auch Europa kannte einmal Urwälder, die längst vernichtet sind. Moderne Kunst platzierten Hans Peter und Andreas Hoch auf der dem Wald gewidmeten Europa-Marke zu 55 Cent. Das Bild stellt den Lichteinfall in den Wald dar.
Gegenständlicher ist da Caspar David Friedrichs Gemälde „Der Wanderer über dem Nebelmeer“. Nassklebend erschien es am 3. Januar im Zehnerbogen. Jetzt kommt eine Rolle mit 100 selbstklebenden Werten heraus (Grafiker: Werner Hans Schmidt). Normale Postfilialen verkaufen nur vollständige Rollen. An Philatelieschaltern und bei der Deutschen Post, NL Philatelie, Postfach 11 10, 92623 Weiden, werden auch Fünferstreifen angeboten. Dort gibt es zudem zwei neue Umschläge.

Eine Gedenkganzsache erinnert an den 100. Jahrestag der Indienststellung der Viermastbark „Passat“ (Grafiker: Stefan Klein, Olaf Neumann). Als Wertstempel dient eine Zuschlagsmarke des Jugendsatzes von 2005 mit einem Gemälde des Schiffes. Links im Schmuckzudruck sehen wir verschiedene Detailaufnahmen der „Passat“. Der Umschlag kostet einen Euro.
Quelle: Göttinger Tageblatt
Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Mo Jun 27, 2011 8:03 pm



50 Jahre Amnesty International

Begonnen hatte die Bewegung 1961 mit dem Zeitungsartikel "Die vergessenen Gefangenen". Thema war die Verurteilung von zwei portugiesischen Studenten durch die damalige Militärregierung. Die Beiden hatten öffentlich auf die Freiheit angestoßen. Mit dem Zeitungsartikel wurde eine Aktion gestartet, die die "Amnestie" dieser beiden Studenten und weiterführend aller politischer Gefangenen, die wegen politischer Äußerungen bestraft wurden, zum Ziel hatte. Hieraus entwickelte sich "Amnesty International".

Sie setzt sich seit 50 Jahren weltweit für die Einhaltung der Menschenrechte ein: Gekämpft wird für Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen, Freilassung aller gewaltlosen politischen Gefangenen, den Schutz und die Unterstützung von Menschenrechtsverteidigern, Abschaffung von Folter und Todesstrafe u.v.m.

Die Stärke der Organisation liegt im freiwilligen und finanziellen Engagement von weltweit mehr als
2,8 Millionen Mitgliedern unterschiedlicher Schichten, Unterstützern und Förderern unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen und Altersgruppen.

Entwurf: Irmgard Hesse, München
Motiv: "Licht am Ende des Tunnels", Foto: Stockbyte Nr. 57280764 "Light at the end of a tunnel" © gettyimgages
Wert: 0,55 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach
Größe: 44,20 x 26,20 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 09. Juni 2011

Quelle: DPAG
Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Mo Jun 27, 2011 8:06 pm



200 Jahre Turnplatz Friedrich Ludwig Jahn

Im Juni 1811 errichtete Friedrich Ludwig Jahn in der Berliner Hasenheide den ersten öffentlichen Turnplatz mit verschiedenen Turngeräten und Gerüsten. Dort trafen sich an Nachmittagen Schüler aus den Gymnasien und später auch Erwachsene zur "körperlichen Ertüchtigung". Hervorstechend war für die damalige Zeit vor allem, dass sich das sportliche Engagement im Freien vollzog und für Jedermann zugänglich war. Für die Gerätenutzung wurde von denen, die es sich leisten konnten, Beiträge erhoben. Dadurch wurden Neuanschaffungen und Reparaturen finanziert. Als Bekleidung trug man - einheitlich - einfache und kostengünstige Leinensachen. Die Freiwilligkeit, die Selbstorganisation und die selbstfinanzierte, sportliche Betätigung ohne soziale Schranken sind noch heute die wichtigsten Eckpfeiler des Turnens.

Die Errichtung des Turnplatzes gilt somit zu Recht als Geburtsstunde der Turnbewegung, die in ihrer 200-jährigen Geschichte bis heute als gesellschaftliche Bewegung Verantwortung für die soziale Gestaltung unserer Gesellschaft übernommen hat. Unter dem Dach des Deutschen Turner-Bundes betätigen sich heute rund fünf Millionen Mitglieder in über 20.000 Turnvereinen und Turnabteilungen. Neben dem Geräteturnen zählt eine breite Palette von Sportarten zur Turnbewegung. Zum Kern gehören das vielseitige Kinderturnen als "Kinderstube des Sports" sowie der Fitness- und Gesundheitssport für Frauen und Männer in allen Altersgruppen bis ins hohe Alter.

Entwurf: Annegret Ehmke, Eutin
Motiv: Turnplatz Hasenheide, Berlin 1818; Lithografie "Der erste Turnplatz Deutschlands" mit freundlicher Genehmigung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Museums, Freyburg (Unstrut)
Wert: 1,65 Euro
Druck: Mehrfarbiger, kombinierter Offset-/Stichtiefdruck Bundesdruckerei GmbH, Berlin / Post Danmark A/S Stamps
Größe: 44,20 x 26,20 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 09. Juni 2011

Quelle: DPAG
Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Mo Jun 27, 2011 8:09 pm



125 Jahre Mecklenburgische Bäderbahn »Molli«

"Molli" - so wird die kleine, dampfbetriebene Schmalspurbahn liebevoll im Volksmund genannt, die in Mecklenburg-Vorpommern zwischen Bad Doberan, Heiligendamm und dem Ostseebad Kühlungsborn verkehrt.

Seit 1886 gehört der Molli mit seiner 900-mm schmalen Spur zur Region und ist die älteste Schmalspurbahn an der Ostseeküste. Wenn der Molli Dampf ablässt, dann geht der altehrwürdige Zug immer noch täglich auf Reisen - im Sommer stündlich, im Winter alle zwei Stunden - und befördert jährlich eine halbe Millionen Fahrgäste.

Es ist eine Attraktion, dass der Zug wie eine Straßenbahn direkt durch die Fußgängerzone fährt, dann eine der prächtigsten Lindenalleen passiert, eine Haltestelle an der ältesten Pferderennbahn sowie im ersten deutschen Seebad hat und am größten Badeort an der Ostseeküste endet.

Heute ist die Bahn fester Bestandteil des Schienenpersonennahverkehrs des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Für die insgesamt 15,4 km lange Strecke von Bad Doberan nach Kühlungsborn West braucht der Molli ca. 45 Minuten.

Entwurf: Michael Kunter, Berlin
Motiv: Zeichnung Mecklenburgische Bäderbahn Molli
Wert: 0,45 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe: 44,20 x 26,20 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 09. Juni 2011

Quelle: DPAG
Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Mo Jun 27, 2011 8:12 pm



Sächsische Dampfschifffahrt (Blockausgabe)

Am 8. Juli 1836 erhielten zwölf Dresdner Bürger von König Friedrich August II. von Sachsen das Privileg zur Gründung einer Dampfschifffahrtsgesellschaft im Königreich Sachsen. 1837 ging mit der "Königin Maria" das erste, von Andreas Schubert konstruierte deutsche Personendampfschiff vom Stapel.

Nach der Jungfernfahrt am 30. Juli 1837 nach Rathen im Elbsandsteingebirge wurde noch im gleichen Jahr der regelmäßige Fahrbetrieb im Linienverkehr aufgenommen.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurden weitere Schiffe in Dienst gestellt und das Konkurrenzunternehmen, die Böhmische-Dampfschifffahrts-Gesellschaft, übernommen. Seit 1910 hatte die "Sächsisch-Böhmische-Dampfschifffahrts-Gesellschaft" (so der neue Name) ihren Liegeplatz im Zentrum der Altstadt Dresdens. Dieses hat sie heute noch inne. Nach dem 2. Weltkrieg bestand die Flotte der nun verstaatlichten "VEB Elbeschifffahrt Sachsen" nur noch aus 16 Raddampfern. Später wurde die Gesellschaft umbenannt in "VEB Fahrgastschifffahrt Weiße Flotte Dresden". 1992, nach der Wende, übergab man die Gesellschaft an die Conti-Reederei.

Heute fahren neun historische Raddampfer für die Gesellschaft. Darunter nimmt der Raddampfer "Diesbär" eine Sonderstellung ein: er ist der einzige Raddampfer, der noch mit Kohle betrieben wird. Die dabei verwendete Dampfmaschine stammt aus dem Jahr 1841 und ist die älteste Raddampfermaschine der Welt.

Die noch heute in Dresden betriebene Raddampfer-Flotte ist eine der ältesten und größten der Welt. Das Fahrgebiet erstreckt sich vom historischen Zentrum Dresdens über ca. 80 Kilometer in einer der schönsten Flusslandschaften Europas bis Seußlitz bei Meißen bzw. Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz. Höhepunkt eines jeden Jahres ist die mit allen Raddampfern der Flotte durchgeführte Flottenparade am 1. Mai sowie die "Riverboat-Shuffle" im Rahmen des Dixieland-Festivals.

Entwurf: Klein und Neumann, Iserlohn
Motiv: Siehe Text oben!
Wert: 2,20 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe: PWZ: 34,89 x 34,89 mm | Block: 105 x 70 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 09. Juni 2011

Quelle: DPAG


Zuletzt von eurowelter am Mo Jun 27, 2011 8:15 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
eurowelter
Mitglied in Silber



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Mo Jun 27, 2011 8:14 pm



Marken-Set »Sächsische Dampfschiffahrt«

Am 8. Juli 1836 erhielten zwölf Dresdner Bürger von König Friedrich August II. von Sachsen das Privileg zur Gründung einer Dampfschifffahrtsgesellschaft im Königreich Sachsen. 1837 ging mit der "Königin Maria" das erste, von Andreas Schubert konstruierte deutsche Personendampfschiff vom Stapel.

Nach der Jungfernfahrt am 30. Juli 1837 nach Rathen im Elbsandsteingebirge wurde noch im gleichen Jahr der regelmäßige Fahrbetrieb im Linienverkehr aufgenommen.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurden weitere Schiffe in Dienst gestellt und das Konkurrenzunternehmen, die Böhmische-Dampfschifffahrts-Gesellschaft, übernommen. Seit 1910 hatte die "Sächsisch-Böhmische-Dampfschifffahrts-Gesellschaft" (so der neue Name) ihren Liegeplatz im Zentrum der Altstadt Dresdens. Dieses hat sie heute noch inne. Nach dem 2. Weltkrieg bestand die Flotte der nun verstaatlichten "VEB Elbeschifffahrt Sachsen" nur noch aus 16 Raddampfern. Später wurde die Gesellschaft umbenannt in "VEB Fahrgastschifffahrt Weiße Flotte Dresden". 1992, nach der Wende, übergab man die Gesellschaft an die Conti-Reederei.

Heute fahren neun historische Raddampfer für die Gesellschaft. Darunter nimmt der Raddampfer "Diesbär" eine Sonderstellung ein: er ist der einzige Raddampfer, der noch mit Kohle betrieben wird. Die dabei verwendete Dampfmaschine stammt aus dem Jahr 1841 und ist die älteste Raddampfermaschine der Welt.

Die noch heute in Dresden betriebene Raddampfer-Flotte ist eine der ältesten und größten der Welt. Das Fahrgebiet erstreckt sich vom historischen Zentrum Dresdens über ca. 80 Kilometer in einer der schönsten Flusslandschaften Europas bis Seußlitz bei Meißen bzw. Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz. Höhepunkt eines jeden Jahres ist die mit allen Raddampfern der Flotte durchgeführte Flottenparade am 1. Mai sowie die "Riverboat-Shuffle" im Rahmen des Dixieland-Festivals.

Quelle: DPAG

Nach oben Nach unten
sockerfan
Mitglied
Mitglied



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Do Jul 14, 2011 3:28 pm

Das Sonderpostwertzeichen mit dem Motiv Leuchtturm "Arngast" ist Bestandteil der Serie "Leuchttürme", die in lockerer Folge auf die Vielfalt deutscher Leuchttürme aufmerksam machen will.



"Leuchtturm Arngast"
53° 28,881' N | 08° 10,895' O

In ca. 4,5 km Entfernung vom Wilhelmshavener Südstrand liegt mitten im Jadebusen der Leuchtturm Arngast. Seit der Inbetriebnahme im Jahre 1910 ist dieser maritime Wegweiser ununterbrochen in Betrieb. Der Name geht auf das im 17. Jahrhundert von schweren Sturmfluten zerstörte Dorf Arngast zurück. Leuchtturmwärter sind auf dem Turm schon lange nicht mehr tätig: Ende der 1960er Jahre verdrängten technische Neuerungen die jeweils drei Wärter, die sich in 14-Tage-Schichten auf Arngast abgelöst hatten. Der 36 m hohe Leuchtturm ist Bestandteil des Verkehrssicherungssystems an der Jade. Das weiße Licht des Feuers hat eine Tragweite von 21,0 sm (rd. 40 km). Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes betreibt den Turm, der im Jahr 2003 in das Verzeichnis der Kulturdenkmale/Baudenkmale aufgenommen wurde.

Originalseite Deutsche Post
Nach oben Nach unten
sockerfan
Mitglied
Mitglied



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Do Jul 14, 2011 3:32 pm

Das Sonderpostwertzeichen mit dem Motiv Leuchtturm "Dahmeshöved" ist Bestandteil der Serie "Leuchttürme", die in lockerer Folge auf die Vielfalt deutscher Leuchttürme aufmerksam machen will.



"Leuchtturm Dahmeshöved"
54° 12,107' N | 11° 05,414' O

Der Leuchtturm Dahmeshöved wurde in den Jahren 1878 und 1879 auf einem erhöhten Landvorsprung ("Höved") an der Lübecker Bucht in Schleswig-Holstein erbaut und am 1. Februar 1880 in Betrieb genommen. Der achteckige Leuchtturm ist aus roten Backsteinen errichtet und trägt eine runde eiserne Laterne. Das Bauwerk hat eine Höhe von rd. 29 m. Aufgrund seiner Lage, die einige Meter über dem Meeresspiegel liegt, ist die Lichtpunkthöhe mit rd. 34 m über NN etwas größer als die Bauwerkshöhe. Das weiße Licht hat eine Tragweite von 23 sm (rd. 43 km). Der Leuchtturm Dahmeshöved steht unter Denkmalschutz und ist seit dem 1. Januar 2003 für die Öffentlichkeit zugänglich. Er wird von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes betrieben. Die Gemeinde Dahme hat im Turm eine Außenstelle ihres Standesamtes eingerichtet.

Originalseite Deutsche Post
Nach oben Nach unten
sockerfan
Mitglied
Mitglied



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Do Jul 14, 2011 3:36 pm



500 Jahre Till Eulenspiegel

Vor 500 Jahren sind die Geschichten von Till Eulenspiegel zum ersten Mal gedruckt worden:
"Bei dem Wald Melbe genant, in dem Land zu Sachsen, in dem Dorff Knetlingen, da ward Ulenspiegel geboren [...] Und da sie des Kinds gnas, schickten sie es gen Ampleven in daz Dorff zu dem Tauff und liessen es heissen Dil Ulenspiegel".

Der Vater stammt aus dem Braunschweigischen, wo das Kind zur Welt kommt, die Mutter aus dem Magdeburgischen, wo Eulenspiegel seine Jugend verbringt. Seine Wanderungen danach führen durch Norddeutschland, nach Franken, Sachsen, Thüringen, Hessen und ins Rheinland; auch nach Dänemark kam er, ebenso wie nach Polen, in die Niederlande, nach Böhmen und sogar bis zum Papst nach Rom. In Mölln im Lauenburgischen beendet er sein Leben und lässt sich stehend begraben.

Der Straßburger Drucker und Verleger Johannes Grüninger hatte mit dem "Eulenspiegel" so viel Erfolg, dass er ihn mehrfach nachdruckte. Bereits im 16. Jahrhundert wurde er aus dem Deutschen auch in mehrere andere Sprachen übersetzt. Bis heute sind unzählige Eulenspiegel-Ausgaben erschienen, wobei die Charakterisierung des Titelhelden sowie seine Handlungen verändert und verharmlost wurde.

Zumindest in Kinderbüchern ist er wohl jedem schon begegnet. Dort erscheint er als harmloser bunter Spaßmacher. Das älteste Eulenspiegelbuch zeigt dagegen eine Figur, die manchmal grundlos böse ist, die Tiere quält und auch nicht davor zurückschreckt, blinden Bettlern einen Streich zu spielen. Dann wieder erscheint Eulenspiegel voll Weisheit oder zumindest Schlauheit.

Wer war dieser sonderbare Till Eulenspiegel? Im Till Eulenspiegel-Museum Schöppenstedt kann man entdecken, wie vielschichtig und facettenreich Eulenspiegel-Figur und Eulenspiegel-Stoff sind. Vielleicht liegt der Reiz genau darin, dass er sich seit 500 Jahren einer endgültigen Antwort auf diese Frage entzieht.

Originalseite Deutsche Post
Nach oben Nach unten
sockerfan
Mitglied
Mitglied



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Do Jul 14, 2011 3:39 pm



150 Jahre Deutscher Schützenbund

Der Deutsche Schützenbund ist mit 1,4 Millionen Mitgliedern in über 15.000 Vereinen der viertgrößte Spitzensportverband im Deutschen Olympischen Sportbund. Er ist in 20 Landesverbände unterteilt. Neben den olympischen Disziplinen Gewehr, Pistole, Wurfscheibe und Bogen betreut der Deutsche Schützenbund die nichtolympischen Bereiche Laufende Scheibe, Vorderlader, Feldbogen, Armbrust und Sommerbiathlon. Seit 1951 hat der DSB seinen Sitz in Wiesbaden.

Die Schützengesellschaften gehen auf die mittelalterliche Stadtverteidigung zurück. Als Folgeveranstaltung von Ritterturnieren fanden später überregionale Einladungsturniere statt. Aus dieser Zeit gibt es nachweislich ca. 800 Vereine, die vor dem Jahr 1700 gegründet wurden. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verloren die Schützengesellschaften an Bedeutung. Gefragt waren sie danach erst wieder bei den Befreiungskriegen gegen Napoleon oder als Bürgerwehr während der Revolution von 1848.

Wie bei anderen Gesellschaften und Verbänden waren natürlich auch die Schützen vom damaligen Vereinigungsbestreben betroffen. Diese führten am 11. Juli 1861 zur Gründung des Deutschen Schützenbundes in Gotha. Er ist nicht nur der älteste Sportbund in Deutschland sondern auch einer der erfolgreichsten: Bei den Olympischen Spielen gehören die deutschen Sportschützinnen und -schützen zu den zuverlässigsten Medaillenlieferanten, die Welt- und Europameistertitel sind kaum zu zählen. Schießen ist eine Sportart, die von allen, auch von Menschen mit Behinderungen von der Jugend an bis ins hohe Alter betrieben werden kann. Die Deutschen Meisterschaften im Sportschießen sind mit mehr als 7.500 Teilnehmern eine der größten jährlich stattfindenden Sportveranstaltungen in Deutschland.

Originalseite Deutsche Post
Nach oben Nach unten
sockerfan
Mitglied
Mitglied



BeitragThema: Re: Ausgaben 2011 Deutschland   Do Jul 14, 2011 3:41 pm



Dauerbriefmarkenserie "Blumen"
Enzian 5,00 EUR


Die Serie "Blumen" will die Menschen mit modernen und gleichzeitig zeitlosen Motiven auf die Schönheit und Vielfalt der Blumen in Gärten und freier Natur in Deutschland aufmerksam machen.

Der im Alpenvorland und den Alpen beheimatete Blaue Enzian stellt mit seinen Doppelgängern aus den Pyrenäen, Karpaten, Jura und Balkan - neben Edelweiß und Alpenrose - weltweit das Symbol für eine intakte Bergwelt dar. Der Blaue Enzian ist eine bis zehn Zentimeter hohe Rosettenstaude. Die vier bis sieben Zentimeter langen trompetenförmigen tiefblauen Blüten sind auf der Innenseite oliv-grün gesprenkelt und erscheinen - je nach Höhenlage - von Mai bis August. Da der Enzian Bitterstoffe enthält, wurde er von den Kühen gemieden und konnte sich so früher ungehindert vermehren. Heute gibt es nur noch wenige Bergweiden und Kalk--Magerrasen mit einer solchen Blütendichte. Enzianarten und ihre Wuchsorte stehen in Deutschland unter Naturschutz.

Originalseite Deutsche Post
Nach oben Nach unten
 

Ausgaben 2011 Deutschland

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 2Gehe zu Seite : 1, 2  Weiter

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Briefmarken - Forum  :: Briefmarken Deutschland :: NEUAUSGABEN Deutschland-
Tauschen oder Kaufen