Heute kommt die Sonderbriefmarke zum 150-Jahre-Jubiläum der Vereinigung der deutschweizerischen und rätoromanischen Bienenfreunde in Umlauf. Es ist die erste sechseckige Briefmarke in der Geschichte der Schweizer Philatelie.
Chur. – Die Grafikerin Bernadette Baltis hat anlässlich des 150. Jubiläums der Vereinigung der deutschweizerischen und rätoromanischen Bienenfreunde eine Sonderbriefmarke «Honigbiene» gestaltet. Der Vorverkauf beginnt heute an den Philateliestellen, ab 3. März ist die Sonderbriefmarke an allen Poststellen erhältlich und gültig.
«Wenn ich mich ans Zeichenbrett setze und mit der Originalzeichnung beginne, liegt ein grosser Teil der Arbeit bereits hinter mir», erzählt Baltis gegenüber dem «Bündner Tagblatt». Davor lägen Tage und Wochen konzentrierter Einarbeitung in die Materie mit Lesen, Beobachtungen in freier Natur und je nach Thema auch Museumsbesuchen.
Tannzapfen von der Foppa als Vorlage
Zum Gestalten von Briefmarken braucht es aber auch einen konzeptionellen Gedanken. Auf dem kleinen Format von rund acht Quadratzentimetern muss ein Maximum an Informationen enthalten sein, die für den Betrachter verständlich sein müssen, so Baltis, die schon über 40 Briefmarken entworfen hat.
«Anschauungsexemplare sind unerlässlich», betont die Grafikerin. Auch aus Graubünden habe sie schon Anschauungsexemplare mitgenommen: «Den Tannzapfen auf der Pro-Juventute-Marke von 1992 habe ich von der Foppa ob Flims», erzählt Baltis, die mit ihrer Familie mehr als zwanzig Jahre immer wieder in die Surselva in die Ferien kam. (so)
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Eure Michaela