Am 8. März eines jeden Jahres wiederholt sich der Internationale Frauentag. Zu Zeiten der DDR und der Ostblockstaaten wurde dieser Tag jedes Jahr groß gefeiert. Hier in Westdeutschland kennt diesen Feiertag kaum jemand, zumindest nicht die Leute, die ich daraufhin angesprochen habe.
1910 schlug Clara Zetkin die Einführung eines internationalen Frauentages vor. Ein Jahr später hat man ihn schon am 19. März in Deutschland, Österreich-Ungarn, Dänemark und in der Schweiz gefeiert. Diesen Tag wählte man, weil der 18. März der Gedenktag für die Gefallenen der Märzrevolution war und auch die Pariser Commune begann im März 1871.
Die Arbeiter- und Soldatenfrauen des armen Stadtviertels Wyborg streikten am 8. März 1917 (entspricht dem russischen Kalender des 23. Februar) und lösten damit die Februarrevolution aus. So wurde der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt.
Je nach Quelle werden noch verschiedene Ereignisse zur Erklärung des Datums genannt. Wer neugierig ist, unter http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag steht noch ein wenig mehr zu diesem Feiertag, der heute immer mehr in Vergessenheit gerät.
