Briefmarken - Forum
Herzlich Willkommen im Briefmarken Forum Österreich!
Um alle Beiträge sehen und lesen zu können, muss man angemeldet sein. Ein Anmeldung ist kostenlos und unverbindlich.
*******************************************************
Welcome to the Forum Stamps Austria!
To see and read all the posts, you have to be registered. A registration is free and without obligation.

---->ANMELDUNG






Briefmarken - Forum
 
StartseitePortalKalenderFAQSuchenAnmeldenLogin
Die neuesten Themen
» Telegramme
von Angus3 Gestern um 11:10 pm

» Lithokarten aus Österreich
von gabi50 Gestern um 11:05 pm

» Briefmarken-Kalender 2017
von Gerhard Gestern um 10:42 pm

» Berlin - Brandenburg (OPD Potsdam) -Sowjetische Besatzungszone-
von Angus3 Gestern um 9:49 pm

» Abstimmung zum Bilderwettbewerb im August 2017  
von Michaela Gestern um 6:39 am

» Deutsches Reich April 1933 bis 1945
von Kontrollratjunkie Gestern um 12:13 am

» Was tun mit der Briefmarkensammlung? :)
von Markenfreund49 Do Aug 17, 2017 5:05 pm

» Mecklenburg und Pommern auf Ansichtskarten
von Briefmarkentor Do Aug 17, 2017 12:20 pm

» Die erste Österreichische Ausgabe 1850
von x9rf Do Aug 17, 2017 9:20 am

» Trachtenserien ANK 887 - 923 und 1052 - 1072 Belege
von gabi50 Mi Aug 16, 2017 11:30 pm

» Friedensreich Hundertwasser
von wilma Mi Aug 16, 2017 8:21 pm

» Österreich - Ergänzungsmarke
von wilma Mi Aug 16, 2017 7:33 pm

» Deutsche Militärverwaltung Rumänien
von Wolle3006 Mi Aug 16, 2017 4:54 pm

» Neuausgaben 2017 - Deutschland
von Gerhard Di Aug 15, 2017 12:59 pm

» Zeppelinpost aus USA
von Polarfahrtsucher Di Aug 15, 2017 12:56 pm

» Österreich im III. Reich (Ostmark) Belege
von kaiserschmidt Di Aug 15, 2017 9:18 am

» Südamerikafahrt 1930, Post nach Sevilla
von balf_de Mo Aug 14, 2017 7:36 pm

» Inflation in Österreich - Belege - 1918 bis 1925
von gabi50 Mo Aug 14, 2017 12:19 pm

» Bilderwettbewerb im August 2017
von Angus3 Mo Aug 14, 2017 1:06 am

» Die Freimarkenausgaben 1916 - 1918/1919
von Gerhard So Aug 13, 2017 10:57 pm

» Dinosaurier
von Markenfreund49 So Aug 13, 2017 9:28 pm

» Bestimmung Marken Finland
von gesi So Aug 13, 2017 8:54 pm

» Allgemeine Ausgaben der Sowjetischen Besatzungszone
von Angus3 So Aug 13, 2017 4:57 pm

» Mecklenburg - Vorpommern (OPD Schwerin) -Sowjetische Besatzungszone
von Angus3 So Aug 13, 2017 4:21 pm

» 50 Jahre Polarfahrt Luftschiff Graf Zeppelin
von toroemer So Aug 13, 2017 3:46 pm

» Sammlung Bedarfsbriefe Österreich ab 1945
von kaiserschmidt Sa Aug 12, 2017 2:16 pm

» Freimarken-Ausgabe 1867 : Kopfbildnis Kaiser Franz Joseph I
von x9rf Sa Aug 12, 2017 12:34 pm

» Sagen und Legenden
von kaiserschmidt Sa Aug 12, 2017 10:38 am

» Sondermarke „Post am Rochus“
von Gerhard Fr Aug 11, 2017 6:04 pm

» Teilbarfrankaturen BRD
von kaiserschmidt Fr Aug 11, 2017 5:44 pm

» Zollausschlussgebiete
von wilma Do Aug 10, 2017 8:42 pm

» Sondermarke „Maria Kirchental“
von Gerhard Do Aug 10, 2017 7:45 pm

» Druckdaten der Überdruckmarken "Ferienland Österreich"
von herbi Do Aug 10, 2017 5:46 pm

» Bitte um Einschätzung
von funny2482 Do Aug 10, 2017 12:14 pm

» Österreich 1925 - 1938
von kaiserschmidt Do Aug 10, 2017 11:04 am

» Bedarfspost Ganzsachen Österreich 1925-1938
von kaiserschmidt Mi Aug 09, 2017 11:39 am

» berliner briefmarken 1971
von Gerhard Di Aug 08, 2017 6:42 pm

» Theresienstadt
von kaiserschmidt So Aug 06, 2017 8:19 pm

» Die Büchersammlungen der Forumsmitglieder
von kaiserschmidt So Aug 06, 2017 8:10 pm

» Alte Briefmarken Mappe vererbt
von Rudi17 So Aug 06, 2017 9:20 am

» Siegerbild im Juli 2017
von wilma Sa Aug 05, 2017 8:52 pm

» Obstserie ANk 1253 - 1258
von Gerhard Fr Aug 04, 2017 12:11 pm

» Westsachsen (OPD Leipzig) -Sowjetische Besatzungszone-
von Angus3 Fr Aug 04, 2017 11:10 am

» Freimarkenserie "Kunstwerke aus Stiften und Klöstern"
von wilma Mi Aug 02, 2017 8:19 pm

» Deutsche Lokalausgaben nach 1945
von Angus3 Mi Aug 02, 2017 12:35 pm

» Sonderstempel aus Österreich vor dem 11.3.1938
von kaiserschmidt Mi Aug 02, 2017 11:49 am

» USA Forever - runde Briefmarke
von Gerhard Di Aug 01, 2017 10:21 pm

» Österreichische Zensuren nach 45
von kaiserschmidt Di Aug 01, 2017 3:31 pm

» Postkartenserie "Quadratischer Wertstempel - Wertziffer im Dreieck" 1922-24
von kaiserschmidt Di Aug 01, 2017 11:38 am

» Provinz Sachsen -Sowjetische Besatzungszone
von Kontrollratjunkie Mo Jul 31, 2017 11:59 pm

» Südamerikafahrt 1930, Post nach Pernambuco
von balf_de Mo Jul 31, 2017 9:03 pm

» Hotelbriefe
von kaiserschmidt Mo Jul 31, 2017 10:43 am

» Landschaftsbilder ANK 738-766 - Belege
von wilma So Jul 30, 2017 8:20 pm

» Wappenzeichnung - ANK 714-736 - Belege
von wilma So Jul 30, 2017 6:55 pm

» Schmetterlinge und Libellen - Kleine bunte fliegende Juwele
von Markenfreund49 So Jul 30, 2017 4:53 pm

» Besonderheiten der Philatelie
von Jurek So Jul 30, 2017 4:47 pm

» Holz - Sondermarkenblock „Eiche“
von Gerhard Sa Jul 29, 2017 11:03 pm

» Sammlergerecht stempeln - Aufkleber
von wilma Sa Jul 29, 2017 9:30 pm

» Bienen und Hummeln auf Briefmarken
von Markenfreund49 Do Jul 27, 2017 9:45 pm

» neue Post-Uniformen
von Gerhard Do Jul 27, 2017 5:24 pm

» DDR Marken mit Lack
von ruraeder Di Jul 25, 2017 5:30 pm

» Abstimmung für das Thema für den Bilderwettbewerb August 2017 
von Michaela Mo Jul 24, 2017 9:24 am

» Thüringen (OPD Erfurt) -Sowjetische Besatzungszone-
von Kontrollratjunkie So Jul 23, 2017 5:29 pm

» Suche Deutsche marken
von Jurek Sa Jul 22, 2017 5:12 pm

» Vögel
von Markenfreund49 Fr Jul 21, 2017 8:03 am

» Ostsachsen (OPD Dresden) -Sowjetische Besatzungszone-
von Kontrollratjunkie Fr Jul 21, 2017 12:36 am

» Sammlerpost
von wilma Do Jul 20, 2017 8:05 pm

» Was ist meine Sammlung Wert
von Dispo112 Mi Jul 19, 2017 4:26 pm

» "Österreich im Juni 1945"
von x9rf Di Jul 18, 2017 1:18 am

» Zeppelin LZ 127 + Hindenburg
von kaiserschmidt Mo Jul 17, 2017 9:16 pm

» Schlossfestspiele Langenlois
von Gerhard So Jul 16, 2017 10:48 pm

» Abarten, Verzähnungen und mehr......
von Angus3 So Jul 16, 2017 10:01 pm

» Schönes Österreich
von wilma So Jul 16, 2017 6:27 pm

» Abstimmung zum Bilderwettbewerb im Juli 2017 
von Michaela So Jul 16, 2017 10:21 am

» unbekannt Memel Abart
von Brietolt So Jul 16, 2017 8:12 am

» Briefmarke UNO Wien von 1982
von Kontrollratjunkie Sa Jul 15, 2017 12:43 am

» Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"
von gabi50 Mi Jul 12, 2017 7:00 pm

» Bitte um Mithilfe Bewertung / Wert Rumänische Briefmarken
von x9rf Di Jul 11, 2017 11:29 pm

» Der Untergang der 1. Republik
von Gerhard Di Jul 11, 2017 12:02 pm

» Briefmarken mit Bud Spencer
von Gerhard Mo Jul 10, 2017 10:57 pm

» Weisser Fleck auf Michel-Nummer 136 West-Sachsen
von Hannoverhell Mo Jul 10, 2017 8:09 pm

» Welcher Stempel bitte?
von Markenfreund49 So Jul 09, 2017 10:32 am

» Bilderwettbewerb im Juli 2017
von wilma Sa Jul 08, 2017 6:45 pm

» Karten mit bildgleichen Briefmarkenausgaben
von wilma Sa Jul 08, 2017 6:09 pm

» 150 Jahre ungarische Briefmarken-Ausgaben
von Gerhard Sa Jul 08, 2017 10:30 am

» Sondermarkenblock „Freimarken 1867“
von Gerhard Sa Jul 08, 2017 9:54 am

» Ganzsachen Österreich Spezialkatalog und Handbuch
von gabi50 Fr Jul 07, 2017 8:38 pm

» Die Auslandsexpreßgebühr ab 1.9.1918
von kaiserschmidt Fr Jul 07, 2017 10:32 am

» Einspänniger Landpostwagen
von Gerhard Do Jul 06, 2017 12:13 pm

» Berlin Stalin Allee
von loksche Mi Jul 05, 2017 10:19 am

» Sudetenland - Ausgaben für Rumburg
von Angus3 Mo Jul 03, 2017 10:35 pm

» Gedenkblätter und Vignetten
von kaiserschmidt Sa Jul 01, 2017 8:35 pm

» Tschechoslowakei
von kaiserschmidt Sa Jul 01, 2017 8:27 pm

» Postmeistertrennung 69X A a oder c ?
von Hannoverhell Fr Jun 30, 2017 12:52 pm

» Oberschlesien Michel - Nummer 38 mit Falschaufdruck
von Kontrollratjunkie Fr Jun 30, 2017 12:24 am

» Stempelprovisorium Wien 1945 - echt oder falsch
von kaiserschmidt Do Jun 29, 2017 6:57 pm

» Krähenattacke - Postauslieferung eingestellt
von Gerhard Do Jun 29, 2017 12:24 pm

» Südamerikafahrt 1930, Post nach Rio de Janeiro
von balf_de Mi Jun 28, 2017 4:35 pm

» amtliche Ganzsachen mit privatem Wertzudruck
von kaiserschmidt Mo Jun 26, 2017 11:15 am


Austausch | 
 

 Zeppelinpost des LZ 129

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
AutorNachricht
balf_de
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Mo Jul 01, 2013 3:58 pm

Hallo Kontrollratjunkie,

@Kontrollratjunkie schrieb:
das war ja eine ganz schön peinliche Vorstellung von mir. Ich bitte um Verzeihung für die fehlerhafte Bestimmung Deines Beleges. ...
Danke Klaus.....

Das muss Dir überhaupt nicht peinlich sein: mir ist es zuerst genauso gegangen, als ich Seite 271 im Siegerkatlog umgeschlagen habe. Da fällt sofort der Bestätigungsstempel mit seinen verschiedenen Buchstaben ins Auge. Erst auf den zweiten Blick erkennt man, dass man schon bei der nächsten großen Fahrt ist ...

Und eines ist klar: gesundes Misstrauen schadet ganz bestimmt nicht!

Deinem "Dankeschön" an Klaus schließe ich mich vorbehaltlos an: eine absolut einwandfreie Belegbeschreibung. Eines hätte ich bei meinem übrigens schon vorbereiteten Kommentar, der sich dann aber erledigt hat, noch ergänzt:

Auch wenn der attraktiv frankierte Brief einen hässlichen Bug hat (den man aber meinenr Meinung nach fast spurlos auspressen könnte), zeigt er doch einmal mehr, dass praktisch alle Zeppelinbelege "ein Gesicht" haben ..

Viele Grüße
Alfred (balf_de)

PS: da ich ungern nicht illustrierte Beiträge schreibe, zeige ich noch einen Brief von der ersten Postfahrt der "Hindenburg"

Sieger 401.Aa
Nach oben Nach unten
Meinhard
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Zeppelinpost LZ 129   Mo Jul 01, 2013 5:26 pm

Hallo Alfred,

danke für den Hinweis, dass man den Bug des Briefes auspressen kann.

Nur erkläre einmal einen Anfänger, wie Du das machst, vermutlich Bug nass machen und
dann trocknen lassen - schweren Gegenstand drauf - oder geht es auch anders?

LG, Meinhard
Nach oben Nach unten
balf_de
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Mo Jul 01, 2013 6:50 pm

Hallo Meinhard,

@Meinhard schrieb:
vermutlich Bug nass machen und
dann trocknen lassen - schweren Gegenstand drauf - oder geht es auch anders?
genau so würde ich es versuchen. Aber bitte ohne dass die Stempel nass werden; da läuft sonst die Farbe aus. Am besten wohl rückseitig oder ganz ohne Wasser, dafür mit mehr Gewicht. Ich habe es ehrlich gesagt selbst noch nicht gemacht sondern nur von der seinerzeit aktiven "Taunusklinik" - Herrn Zieme - machen lassen. Aber da kann es leicht passieren, dass die Reparaturkosten höher sind als der Handelswert. Wenn Du vorsichtig bist, kann meiner Meinung nach nicht viel passieren. Vielleicht hat ja ein anderer Sammlerfreund mehr praktische Erfahrung? Ich lese nur recht häufig in Befunden von "ausgepressten Bügen", wo ich absolut nichts sehe. Selten ist das Procedere also sicher nicht.

Viele Grüße
Alfred


Zuletzt von balf_de am Mo Jul 01, 2013 8:43 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Meinhard
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Luftschiffpost LZ 129   Mo Jul 01, 2013 7:51 pm

Hallo Alfred,

danke werde mal versuchen - ob es klappt, weiß ich noch nicht.

Habe soeben noch einen Erinnerungsbeleg von den Luftschiffen gefunden,
ob er hier reinpasst, weiss ich nicht - zeige in aber trotzdem.

LG. Meinhard
Nach oben Nach unten
Polarfahrtsucher
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Mo Jul 01, 2013 8:27 pm

Hallo Sammlerfreunde,

erstmal vielen Dank für euer Lob! rw 

Und natürlich ist der "Zeilenverutscher", lieber Kontrollratjunkie, nun wirklich kein großes Ding. Schließlich sind die beiden "großen" Erstfahrten der Hindenburg nur unmittelbar hintereinander gelistet. Und ja, die 1. Nordamerikafahrt der Hindenburg ist gut geeignet den ersten Blick auf sich zu ziehen.

Passend zum Thema, und um die Hindenburg noch etwas länger im Fokus zu halten, zeige ich hier einen Beleg zu 1. Nordamerikafahrt der LZ 129.





Eine Auflieferung aus Frankfurt, wie man gut an den Bahnpoststempeln sowie dem Flugpostbestätigungsstempel "c", erkennen kann: Sieger 406C.
Natürlich ist der Brief stark philatelistisch beinflusst wie man an den drei Eckrandstücken der Sondermarken zur "1. Nordamerikafahrt der Hindenburg" erkennen kann (die Wasserzeichen könnten hierbei ruhig etwas dezenter ausfallen).

Portorichtig ist der Beleg nicht, auch wenn man ein höheres Gewicht ansetzen würde. Im Gegensatz zur Südamerikafahrt war der Luftschiffzuschlag mit 50 Rpf relativ günstig. Auch mit Einschreiben und gewünschter anschliessender "Flug oder Raketenpost" Beförderung bleibt der Beleg überfrankiert.

Rückseitig sind der Ankunftsstempel von New York vom 9 Mai 1936 sowie vom Bestimmungsort "Snohomisch Wash" zu finden. Da bei normaler Post in der Regel keine Ankunftsstempel abgeschlagen wurden, benutzte man gerne Einschreibebriefe um an die gewünschten Abstempelungen zu kommen.

... und Alfred hat schon recht, auch wenn die "späteren" Belege der Zeppelingeschichte etwas steriller daherkommen, einen gewissen "Flair" kann man ihnen nicht absprechen ...

Schönen Gruß
Klaus

P.S. Kurz vor dem Abschicken dieses Beitrags habe ich noch den Beitrag von Meinhard gesehen.

Hallo Meinhard,
es ist ein Erinnerungsbeleg an den 50. Jahrestag des 1. Zeppelinfluges der LZ1. LZ1 wurde noch von Graf von Zeppelin konstruiert und war der Wegbereiter der späteren Luftschiffe.
Um klassische Zeppelinpost handelt es sich nicht. Die Zeppelinaera war mit dem Beginn des 2. Weltkrieges zu Ende. Kurz darauf wurden alle verbliebenen Luftschiffe demontiert.
Erst später begann mit dem Zeppelin NT (New technology) eine Wiederaufnahme der Zeppelinfahrten. Aber dies ist sicherliche ein anderes Sammelgebiet.
Nach oben Nach unten
Polarfahrtsucher
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Mi Jul 17, 2013 10:59 pm

Hallo Sammlerfreunde,

hier ein weiterer Beleg der Hindenburg. Diesesmal zur 7. Nordamerikafahrt 1936 mit Bordpostentwertung, also Sieger 430A.



Auffällig hier die Frankatur mit unter anderem kompletten Satz zum Gemeindekongress 1936. Auch mit dabei zwei Olympiamarken der damals gerade erst beendeten Sommerolympiade. Der Brief ist portorichtig frankiert mit 75 Rpf, dies war ausreichend für einen 5 gr Brief von Deutschland nach Nordamerika.
Mit abgeschlagen auch der Sonderbestätigungsstempel der 7. Fahrt, in meinen Augen einer der Schönsten der Hindenburg Aera.

Schönen Gruß
Klaus
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
avatar


BeitragThema: LZ 129 1. Nordamerikafahrt   Mi Jul 24, 2013 12:05 am

Hallo Zusammen,

auch meiner Meinung nach kommt der LZ 129 oftmals zu kurz. Deshalb möchte ich dieses Thema einmal wieder etwas befeuern und einen weiteren Beleg zeigen.



Es handelt sich um eine Siegerkarte von der Bordpost - Auflieferung ohne Bestätigungsstempel, Michel 12 i, Sieger 407 A.
Frankiert wurde u.a. der Wert zu 50 Rpf "Mit LZ 129 nach Nordamerika", Mi.Nr. 606. Verwendung fand eine Karte mit dem auf die Bordpost - Auflieferung hinweisenden Aufdruck "An Bord Luftschiff Hindenburg".



Rückseitig findet sich der entsprechende Ankunftsstempel von New York vom 09.05.1936  9 Uhr. der Zeppelin war auf der Hinfahrt vom 06.05.36  20.30 Uhr bis zur Landung in Lakehurst am 09.05.36  09.10 Uhr unterwegs und legte auf dieser Fahrt 7050 Km zurück.
Dabei wurden auch 1059 Kg Post befördert.

Gruß
KJ
Nach oben Nach unten
Polarfahrtsucher
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   So Jul 28, 2013 11:32 am

Hallo KJ,
vielen Dank für den Beitrag. Schön noch einen LZ 129 Interessenten mit dabei zu haben!
Auch die "Hindenburg" ist ein interessantes Sammelgebiet. Auch abseits der bekannten "Crash Mails" kann man hier durchaus einige Besonderheiten finden. So staubtrocken wie sich dieses Thema zunächst anfühlt ist es sicherlich nicht.

@Kontrollratjunkie schrieb:

Rückseitig findet sich der entsprechende Ankunftsstempel von New York vom 09.05.1936  9 Uhr. der Zeppelin war auf der Hinfahrt vom 06.05.36  20.30 Uhr bis zur Landung in Lakehurst am 09.05.36  09.10 Uhr unterwegs und legte auf dieser Fahrt 7050 Km zurück.
Dabei wurden auch 1059 Kg Post befördert.

Ja die Daten sind schon beeindruckend. Vor allem wenn man sich die Beförderungszahlen der Post im Vergleich mit der 1. Südamerikafahrt (nur kurz vorher) anschaut. Auf dieser wurden laut Michel "nur" etwa 130 kg Post (Hin- und Rückfahrt) befördert.
Hier kann man schön den Fokus der Öffentlichkeit an der Nordamerikafahrt sehen. Dieser "Maidenflight" war, wie wir wissen, nicht die erste große Jungfernfahrt, wurde aber von den Medien mit deutlich mehr Interesse bedacht. Schließlich sollte die LZ 129 einen regelmässigen Flugverkehr nach Nordamerika einleiten.

Passend zur 1. Nordamerikafahrt kann ich noch folgenden Beleg zeigen, ebenfalls Sieger 407 A:




Eine Bordpostauflieferung vom 7.5.1936 mit beeindruckender Frankatur von gleich zwei Sondermarken Sätzen. Um Portorichtigkeit ging es vermutlich weniger, vielmehr wollte man die beiden Marken mit den unterschiedlichen Wz auf den Beleg haben.
Zwar könnte man einen "schweren" Brief vermuten, aber bei fünffachen Luftschiffzuschlag (= 2,50 RM) wäre neben dem normalen Auslandsbriefporto (0,25 RM) noch eine Gebühr für Briefe schwerer 20g von 0,15 RM fällig gewesen.
Ob es sich um "echte" Bordpost handelt bleibt die Frage, aber es ist gut möglich, dass sich der Ersteller die Unterschrift von Albert Sammt schon an Bord geholt hat.

Nochmal zur Erinnerung:

http://www.briefmarken-forum.com/t4345-zeppelinpost-der-besatzung

@Polarfahrtsucher schrieb:

Albert Sammt

Albert Sammt war auf allen "moderen" Zeppelin Luftschiffen vertretten.
LZ 120 Bodensee Steuermann
LZ 126 unter anderem Höhensteuermann bei der 1. Atlantiküberquerung 1924
LZ 127 u.a. Navigator
LZ 129 1.Offizier und Überlebender des Lakehurst Unglücks
LZ 130 Kommandant
Natürlich nur eine oberflächliche Zusammenfassung. Habe hier einen sehr ausführlichen Werdegang entdeckt (allerdings in Englisch): http://facesofthehindenburg.blogspot.com/2009/06/captain-albert-sammt.html


Gut gefällt mir auch die Rückseite mit der mir bisher unbekannten Ostropa Vigniette neben dem Ankunftsstempel von New York.

Schönen Gruß
Klaus
Nach oben Nach unten
saintex
Mitglied
Mitglied
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Di Aug 20, 2013 11:08 pm

Bei der Durchsicht meiner Sammlung der französischen Luftpost aus den 1920er und 1930er Jahren bin ich kürzlich eher  zufällig auf den nachfolgenden Luftpostbrief gestoßen, den ich den Zeppelinpost-Sammlern hier im Forum nicht vorenthalten möchte.

Der Luftpostbrief wurde am 21.10.1936 16.30 Uhr in Paris im Zentralpostamt des XVI. Arrondissements in der Rue Singer aufgegeben und erhielt dort den entsprechenden Tagesstempel[1]. Adressiert ist der Brief an einen Empfänger in Parnahyba, einer Hafenstadt im Nordosten Brasiliens im Staat Piauhy.



Rückseitig trägt der Brief den Maschinenstempel des Pariser Hauptpostamtes Paris R.P. Avion vom 21.10.1936 18.30 Uhr[2] und den Ankunftsstempel von Parnahyba vom 25.10.1936.



Ich hatte den Brief vor einigen Jahren erworben, um das  Porto von 10 FF für einen Luftpostbrief bis 5 Gramm ab Frankreich nach Brasilien[3] mit der thematisch dazu passenden Frankreich Mi.-Nr. 327 (100. Ozeanüberquerung französischer Postflugzeuge) als Einzelfrankatur zu dokumentieren. Danach verschwand der Brief in meiner Sammlung und verfiel in einen Dornröschenschlaf.

Als ich den Brief kürzlich wieder hervorholte und ihn anhand der veröffentlichten Flugdaten der Air France auf der Südatlantikstrecke[4]  einer konkreten Südatlantiküberquerung der Air France zuordnen wollte, stellte ich zu meiner Überraschung allerdings fest, dass mein "Franzose" überhaupt nicht mit der Air France befördert worden sein konnte. Die Überquerung vom 19.10.1936 war zu früh, die vom 26/27.10.1936 hingegen zu spät, und mehr als ein mal pro Woche flog die Air France damals nicht nach Südamerika.

Mit Lufthansa ging eigentlich auch nicht, da die in der Zeit vom 22.10. bis 26.11.1936 die Südatlantikstrecke wegen Wartungsarbeiten an den Katapultschiffen nicht befliegen konnte[5).

Blieb nur noch der Zeppelin. LZ 129 war jedoch zur 16. Südamerikafahrt des Jahres 1936 bereits am 21.10.1936 um 7.29 Uhr in Frankfurt a.M. Richtung Südamerika abgefahren. Da war mein "Franzose" aber noch in Paris und wie sollte er "im Fluge" an Bord von LZ 129 gelangt sein ?

Nach einigem Suchen fand ich schließlich die Lösung (allerdings nicht im Sieger Zeppelinpost Spezial-Katalog)[6]. Die Lufthansa hatte LZ 129 am 22.10.1936 um 4.45 Uhr von Frankfurt aus ein Flugzeug mit der seit Abfahrt des Luftschiffes aufgelaufenen Luftpost nach Südamerika hinterhergesandt, das gegen 8.00 Uhr in Marseille landete und die dort zwischenzeitlich eingetroffene französische Luftpost nach Südamerika mitnahm. Dabei war auch mein Luftpostbrief, der über Nacht aus Paris in Marseille eingetroffen war. Das Postflugzeug überholte den Zeppelin und landete am 23.10.1936 um 0.52 Uhr in Bathurst/Britisch Gambien. Dort traf LZ 129 am 23.10. um 2.20 Uhr ein und zog die von der Lufthansa nachgebrachte Luftpost, darunter auch meinen französischen Luftpostbrief, mit einem Seil an Bord.

Dann ging es über den Südatlantik Richtung Brasilien wo LZ 129 am 23.10.1936 kurz vor Mitternacht über Natal eintraf und die für Natal und den Nordosten Brasiliens bestimmte Luftpost (4 Postbeutel)  um 23.37 Uhr abwarf. Von Natal aus wurde der Luftpostbrief dann am folgenden Sonntag, dem 25.10.1936 mit einem Flugzeug der brasilianischen Fluggesellschaft Syndicato Condor Ltda. nach Parnahyba geflogen[7].

Ergibt sich für mich abschließend nur ein ernsthaftes Problem. Ich sammle überhaupt keine Zeppelinpost. Was mache ich jetzt mit meinem "Franzosen"confused ? Ein Fall für die "Rundablage"?Wink 

Literatur

[1] de Vries/van der Vlist, Die Postämter von Paris 1849-1977 in: Postillion Heft Nr. 195 - 15.1.1997, Organ der Arge Frankreich im BDPh
[2]s.o. Fn.1
[3]Das Porto von 10 FF setzt sich zusammen aus 1.50 FF Auslandsporto für einen Brief bis 20 Gramm und dem Luftpostzuschlag von 8.50 FF pro 5 Gramm;Alexandre u.a., Les Tarifs Postaux Francais 1627-1969, o.O 1969
[4]Pierre Labrousse, Répertoire des Traversées Aériennes de l'Atlantique Sud par l'Aéropostale et Air France 1930-1940, Libourne/F 1974
[5]James W. Graue/John Duggan, Deutsche Lufthansa South Atlantic Airmail Service 1934-1939, Ickenham/GB 2000
[6]John Duggan/Jim Graue, Commercial Zeppelin Flights to South America, Valleyford, Washington/USA 1995; James W. Graue/John Duggan a.a.O. Fn. 5
[7]Vgl. den in der Luftpostliste, Ausgabe Oktober/November 1936 veröffentlichten Flugplan der Syndicato Condor Ltda. von Natal Richtung Norden

Wolfgang (saintex)
Nach oben Nach unten
balf_de
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Mi Aug 21, 2013 1:22 pm

Hallo Wolfgang,

@saintex schrieb:

Ergibt sich für mich abschließend nur ein ernsthaftes Problem. Ich sammle überhaupt keine Zeppelinpost. Was mache ich jetzt mit meinem "Franzosen"confused ? Ein Fall für die "Rundablage"?Wink 
Wo es ein Problem gibt, da gibt es auch eine Lösung: sag' mir, wo Deine Rundablage steht - dann mache ich mich sofort auf den Weg. Die 300 km bis nach Thüringen würde ich vermutlich in Rekordzeit schaffen ....

(Dabei sammle ich doch eigentlich keine LZ129-Post ...)

Im Ernst: leider bin ich bei weitem nicht so gut organisiert wie Du, sonst würde ich mich erinnern, wo und wann Dieter Leder etwas über französische Zuleitungspost in den späten Zeppelin-Jahren geschrieben hat. Oder haben wir uns nur mündlich darüber unterhalten? Jedenfalls erinnere ich mich, dass es sich um absolute Seltenheiten handelt. Sieger und Michel kennen zur 16. SAF 1936 jedenfalls keine Post aus Frankreich.

Falls Du ein Attest für diesen Brief brauchst, ist Leder sicher die beste Adresse.

Und falls der Brief Dich in Deiner Sammlung wirklich stören sollte, melde Dich bitte, bitte bei mir! Jedenfalls möchte ich Dich zu diesem "Fund" herzlich beglückwünschen!

Viele Grüße
Alfred (balf_de)
Nach oben Nach unten
Polarfahrtsucher
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Mi Aug 21, 2013 10:41 pm

@saintex schrieb:
Bei der Durchsicht meiner Sammlung der französischen Luftpost aus den 1920er und 1930er Jahren bin ich kürzlich eher  zufällig auf den nachfolgenden Luftpostbrief gestoßen, den ich den Zeppelinpost-Sammlern hier im Forum nicht vorenthalten möchte.
Hallo Wolfgang,

auch von mir meinen Glückwunsch zu diesem tollen und selten Stück Zeppelinpost! In der Tat ein schwieriges Unterfangen den Beleg als Zeppelinpost zu erkennen, schließlich kommt er ganz ohne den üblichen Erkennungsmerkmalen aus.
Vielen Dank fürs Zeigen dieses Schmuckstückes und für die tolle Beschreibung und Informationen!

Sollte es wirklich deine einziger Zeppelinbeleg in deiner Sammlung sein?
Falls doch nicht bin ich jedenfalls schon gespannt auf die anderen "Außenseiter"! lachen 

@balf_de schrieb:

Im Ernst: leider bin ich bei weitem nicht so gut organisiert wie Du, sonst würde ich mich erinnern, wo und wann Dieter Leder etwas über französische Zuleitungspost in den späten Zeppelin-Jahren geschrieben hat. Oder haben wir uns nur mündlich darüber unterhalten? Jedenfalls erinnere ich mich, dass es sich um absolute Seltenheiten handelt. Sieger und Michel kennen zur 16. SAF 1936 jedenfalls keine Post aus Frankreich.
Ja in der Tat, Franzosen sind sehr selten. Auch auf den Fahrten der LZ 127 findet man diese Zuleitung sehr selten. Dabei frage ich mich warum?
Hatte man gegen die Zeppeline allgemein eine Abneigung (im 1 WK waren diese bestimmt nicht gerne gesehen), oder forcierte man eher die eigen Luftpostbeförderung der Air France ?

Schönen Gruß
Klaus
Nach oben Nach unten
saintex
Mitglied
Mitglied
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Do Aug 22, 2013 12:36 am

Hallo Klaus,

schön, dass auch Dir mein "Franzose" gefallen hat.

Aber Du hast natürlich die richtige Spürnase. Jetzt gegen Mitternacht - wo keiner mehr zuhört und Alfred schon seinen Schönheitsschlaf hält -  kann ich Dir gestehen, dass ich heimlich doch den einen oder anderen Zeppelin-Beleg als "Bückware" sammle. Das Stichwort "Außenseiter" erinnert mich an eine Fernsehsendung des DDR-Fernsehens mit dem Titel "Außenseiter-Spitzenreiter". Hierzu gehört auch der nachfolgende Zeppelin-Beleg, den ich kürzlich für meine Air France Sammlung erworben habe.





Aber sags nicht Alfred. Er hat einen ähnlichen Beleg, den er hier vor einiger Zeit im Thread LZ 127 Südamerikafahrt 1930 schon mal vorgestellt hat. Ich werde am Wochenende mal eine genaue Beschreibung ausarbeiten und an der richtigen Stelle im Südamerikafahrt-Thread einstellen. Bis dahin bitte noch ein paar Tage Geduld.

Guts Nächtle

Wolfgang (saintex)
Nach oben Nach unten
balf_de
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Do Aug 22, 2013 5:18 pm

Hallo Wolfgang,

bei Deinem letzten Beitrag – der Privatkorrespondenz mit Klaus @Polarfahrtsucher – hast Du eine entscheidende Tatsache nicht bedacht:

@saintex schrieb:
Jetzt gegen Mitternacht - wo keiner mehr zuhört und Alfred schon seinen Schönheitsschlaf hält
Auch der schönste Schönheitsschlaf geht einmal zu Ende! Und ich habe sogar die erste Version Deines Beitrags gelesen – da taten sich ja Abgründe auf ...  Hättest Du diesen Text so stehen lassen, dann hättest Du einen (Besser-) Wessie einmal kennenlernen können. zg 

(Übrigens: „Bückware“ musste ich bei Wikipedia nachschlagen – wieder etwas dazugelernt!)

@saintex schrieb:
Aber sags nicht Alfred. Er hat einen ähnlichen Beleg, den er hier vor einiger Zeit im Thread LZ 127 Südamerikafahrt 1930 schon mal vorgestellt hat.
Vor einiger Zeit ist gut: es war im Januar 2012 auf der ersten Seite des Thread „Post nach Friedrichshafen“:

@balf_de schrieb:
Ziemlich unauffällig "versteckte" sich bei einer der letzten Felzmann-Auktionen diese Karte bei der argentinischen Zeppelinpost:


Entweder ich war der Einzige, der die Besonderheit sah, oder meine Sammlerkollegen, die eigentlich alle auf nicht alltägliche Belege fliegen, waren skeptischer als ich was die Authentizität anbetrifft. Jedenfalls wurde sie mir mit Untergebot ohne "Gegenwehr" zugeschlagen.

Denn eigentlich fehlt der offfenbar aus Deutschland stammenden Karte (Motiv: "das Luftschiff wird aus der Halle gezogen") nichts:
Aufgeliefert wurde sie am 23. Mai in Posadas - ca. 800 km nördlich von Buenos Aires an der Grenze zu Paraguay -. Ein Luftpoststempel - Aeropostal (siehe oben!) ist erkennbar am 27. Mai abgeschlagen. Der Anschluss an "Graf Zeppelin" am 28. Mai in Recife war zu schaffen. Der nächste Durchgangsstempel stammt aus Lakehurst. Dort erhielten vor der Rückreise nach Europa alle weiter zu befördernden Poststücke den amerikanischen Rhombenstempel Type I als Durchgangsstempel. Auch der kleine Rundstempel aus Friedrichshafen vom 6.6.30 ist ein klares Indiz für die Beförderung mit "Graf Zeppelin".

Klar ist, dass es sich nicht um eine "normale" argentinische Karte handelt: alle mir bisher bekannten Belege wurden in Buenos Aires aufgeliefert (bzw. unter Umschlag dorthin geschickt  Question  ), sie zeigen den kleinen dreieckigen Bestätigungsstempel und sind mit den "argentinischen Sondermarken" mehr oder minder portorichtig frankiert.

Das trifft hier nicht zu. Die zum Normalporto von 5 Centavos zusätzlich frankierten 90 Cent reichen nicht aus für die Luftschiffbeförderung, aber die Karte rutschte offenbar unerkannt durch.
Schön wäre es zu wissen, ob die frankierten 90 Centavos das korrekte Porto für die Luftpostbeförderung nach Europa via Aéropostale war. Vielleicht kann das ja jemand herausfinden.
Ein Geschäft mit dieser Karte hat nur die argentinische Postverwaltung gemacht: man kassierte 90 Centavos zuviel, während die Zeppelingesellschaft leer ausging ... ug
Damals hast Du dazu geschrieben:

@saintex schrieb:

Im übrigen gibt es zu Deiner Postkarte aus meiner Sicht noch vieles zu sagen. Aber dazu mehr an anderer Stelle im Zeppelin-Forum.
Und seither warte ich und warte und warte .....zz 

@saintex schrieb:
Ich werde am Wochenende mal eine genaue Beschreibung ausarbeiten und an der richtigen Stelle im Südamerikafahrt-Thread einstellen
Damit hast Du mich dann doch etwas besänftigt. Das klingt doch schon ganz anders als eine PN an Klaus, wo ich von Deiner Pipeline lebenswichtiger Informationen einfach abgeschnitten worden wäre! Ganz sicher hätte ich versucht, Deines oder Klaus’ Passwort zu knacken Twisted Evil 

Noch ein kurzer Kommentar zu Deinem leicht unterfrankierten Argentinier: natürlich bin ich gespannt, was er in Deiner Air-France-Sammlung verloren hat und weshalb er sogar bei Dir zu den „Spitzenreitern“ zählt, aber eines ist wohl klar:
Meiner ist eindeutig unterfrankierterer (Komparativ rw )

Viele Grüße
Alfred (balf_de)
Nach oben Nach unten
saintex
Mitglied
Mitglied
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Do Aug 22, 2013 5:36 pm

Hallo Alfred,

da habe ich Dich einmal wieder gründlich unterschätzt. Kommt nicht wieder vor. Nun ja, heute früh erschienen mir einige Formulierungen meines nächtlichen Beitrages mißverständlich, daher habe ich meinen Beitrag etwas gekürzt. Dass ich nicht früher zu unseren Postkarten Stellung genommen habe lag zum einen daran, dass ich mit der Technik des Einstellens von Bildern im Zeppelinforum nicht zurechtkomme. Zum anderen benötigte ich für meinen Beitrag noch einige Literatur aus Argentinien, die ich erst im Frühjahr 2013 von einem argentinischen Sammlerfreund erhalten habe.

Ich hoffe, ich habe meinen Beitrag bis Sonntag abend fertig. Bis dann schöne Grüße aus Thüringen.

Ach so, in welchen Thread genau gehört der Beitrag ? Dann brauch ich nicht zu suchen.

saintex
Nach oben Nach unten
balf_de
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Do Aug 22, 2013 6:59 pm

Hallo Saintex,

@saintex schrieb:
da habe ich Dich einmal wieder gründlich unterschätzt.
Wichtig ist nur, dass Du meinen Humor nicht unterschätzt - ich habe auch die erste (Lang-) Version ganz gut verstanden ...Zwinkern 

@saintex schrieb:
Ach so, in welchen Thread genau gehört der Beitrag ? Dann brauch ich nicht zu suchen.
Ja, ja, die Suchfunktion im Briefmarkenforum nein 
Hier war es:
http://www.briefmarken-forum.com/t4649-sudamerikafahrt-1930-rundfahrt-post-nach-friedrichshafen

Viele Grüße (noch) aus der sonnigen Kurpfalz
Alfred (balf_de)

PS: jetzt hoffe ich nur, dass ich am Wochenende in meinem Urlaubshotel am Walchsee ein ausreichend starkes WLAN-Signal für mein schwächliches I-Pad habe ...
Nach oben Nach unten
Polarfahrtsucher
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Do Aug 22, 2013 11:10 pm

Hallo Wolfgang,

auch ich habe die "Langversion" gesehen, und fand diese eigentlich ganz nett. Aber natürlich hätte ich die "geheime" PN auch an Alfred weiterleiten müssen, schließlich wartet ja dieser schon geraume Zeit auf die Auflösung dieser "Außenseiter" (Die TV Sendung kenne ich allerdings in der Tat nicht). lachen 

Ich habe mir schon Gedanken gemacht wie wohl die Lösung aussehen könnte.
Aufgrund des "Aeropostal" Abschlagel könnte es eine "Zwischenbeförderung" der Belege mit der Air France von Posadas nach Lakehurst gegeben haben. Ansonsten wird es wohl eng, da der Beleg laut den amerikanischen Rhombenstempel in Lakehurst pünktlich eingetroffen ist und auch sicher in Friedrichshafen (AK 6.6.30) angekommen ist.

Als Laie bin ich jedenfalls schon gespannt auf die ganze Geschichte!

Nun hast du dir schon mindestestens 2 nervöse Mitleser geangelt lachen .

Schönen Gruß
Klaus

P.S. Wenn sich jemand über meine "gewagten" Theorien auslassen möchte, bitte, gerne !
Nach oben Nach unten
Bolle
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Mi Sep 03, 2014 12:29 am

Hallo liebe " Zeppeliner ",

hier vielleicht ein intressanter Beitrag nur zum Lesen.




Herzliche Grüße von Bolle
Nach oben Nach unten
balf_de
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Do Sep 04, 2014 6:06 pm

Hallo Bolle,

vielen Dank, dass Du bei dieser Lektüre an uns "Zeppeliner" gedacht hast! Jetzt haben wir es wohl endgültig mit einem abgeschlossenen Sammelgebiet zu tun …
(Wenn man vom Zeppelin NT absieht - aber der kann ja fliegen anstatt zu fahren, wie ich gelernt habe)

Viele Grüße
Alfred (balf_de)
Nach oben Nach unten
Polarfahrtsucher
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Mo Sep 08, 2014 12:11 pm

Hallo Bolle,
vielen Dank für deine Information!
Freut mich, dass sich doch noch jemand für uns Zeppeliner interessiert  Zwinkern !

@balf_de schrieb:

... Jetzt haben wir es wohl endgültig mit einem abgeschlossenen Sammelgebiet zu tun …

Ja da hast du wohl recht, allerdings ist bei mir dieses Gebiet bestimmt noch nicht abgeschlossen, auch wenn ich in letzter Zeit hier etwas ruhiger geworden bin. Mit mindestens einem Auge habe ich doch einen Blick auf für mich interessante Stücke geworfen.

So auch bei diesem Stück, das sehr gut zum Artikel des "Kabinenjungen" Werner Franz passt:





Auf den ersten Blick hat der Beleg der ersten Nordamerikafahrt der Hindenburg im Jahre 1936 (fast genau ein Jahr vor dem Unglück) rein gar nichts mit der Katastophe in Lakehurst zu tun. Allerdings läst der Umschlag vermuten, dass es sich hier nicht um einen schon in Friedrichshafen vorabgeschlagenen Bordpostbrief handelt. Es ist ein Originalumschlag der Zeppelinreederei wie er auf den Luftschiffen verwendet wurde. Gut erkennbar an den Schriftzug "Luftschiff Hindenburg" sowie der Zeppelin-Raute auf der Rückseite.
Glücklicherweise ist auch der Inhalt des Briefes erhalten geblieben und befand sich noch im Umschlag:


Dank der Hilfe von Alfred (Nochmals Vielen Dank!  lachen ) konnte ich den Text wie folgt entziffern:

Sehr geehrter Herr Ritscher!
Im Auftrage meines Bruders Josef Banholzer, grüße ich
Sie vom Luftschiff "Hindenburg" recht herzlich

Walter Banholzer
Besatzung Luftschiff Hindenburg
Frankfurt a. M.
Rhein Main Luftschiffhafen

Und nun wird der Zusammenhang sofort klar. Walter Banholzer war eines der Besatzungsmitglieder, die am Unglückstag mit an Bord der Hindenburg waren. Leider hatte Banholzer weniger Glück bei dem Unfall. Er trug schwere Verbrennungen davon. Sehr bekannt dürfte ein erschreckendes Foto sein, dass Banholzer kurz nach den Unfall zeigt. Vorerst war er zuversichtlich und telegraphierte seiner Familie, dass er das Unglück gut überstanden hätte, aber die Hautverbrennungen waren zu stark und er verstarb leider am nächsten Tag im Hospital.

Mehr Informationen hierzu (sowie Werner Franz):
http://facesofthehindenburg.blogspot.de/search/label/Walter%20Banholzer

Schönen Gruß
Klaus
Nach oben Nach unten
Polarfahrtsucher
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   So Sep 21, 2014 9:41 am

Hallo Zeppelinfreunde,
hier ein Brief der ebenfalls auf die "Maiden Voyage" der Hindenburg zur 1. Nordamerikafahrt der Hindenburg mitgenommen wurde.
Eigentlich ein recht "steriler" Brief mit den typischen Kennzeichen des amerikanischen Händlers A.C. Roessler mit Ankunftsstempel von New York 9.5.36.



Frankiert ist der Brief mit den beiden Sondermarken zu dieser Fahrt der Hindenburg. Mit 1,25 RM wäre er portogerecht bei der 2. Gewichtsstufe (bis 10 gr).
Was meint ihr, warum hat mich dieses Stück wohl besonders interessiert?

Viele Grüße
Klaus
Nach oben Nach unten
balf_de
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Mo Sep 22, 2014 3:36 pm

Hallo Klaus,

ein schönes Rätsel mit einem bemerkenswerten Beleg hast du dir da ausgedacht!

Zur (vermutlichen) Lösung deines Rätsels kann diese etwas seltsame Formulierung führen:

@Polarfahrtsucher schrieb:
…  Mit 1,25 RM wäre er portogerecht bei der 2. Gewichtsstufe (bis 10 gr).

Wieso eigentlich "wäre portogerecht“? Da kleben doch 1,25 RM – damit ist doch eigentlich alles klar ... oder gibt es etwa einen anderen Grund?
Und da ist noch das Datum des Bordpoststempels der „Hindenburg“: war das Luftschiff denn volle 5 Tage lang unterwegs bis zur Ankunft in New York am 9.5.1936?
Misstrauisch hätte man auch ohne Katalog-Lektüre werden können. Aber mit Sieger-Katalog ist es doch einfacher – zumal dann, wenn man die Bleistift-Notiz „405 B“ nachschlägt: mit dieser Nummer wird eine Tagesfahrt über die Schweiz und Süddeutschland vom 4. Mai katalogisiert. (ich würde das radieren)
Natürlich ist es das, was nicht nur dich, lieber Klaus, sondern jeden anderen Sammler auch bei diesem Beleg besonders interessiert (.. wenn er es sieht!) : der Brief ist auf beiden Fahrten – der Vorbereitungsfahrt am 4 Mai und der anschließenden ersten Nordamerikafahrt der „Hindenburg“ vom 8. bis 9. Mai - befördert worden. Nicht nur Sieger 405.B) sondern auch Nr. 406.C) !
Zu dieser Besonderheit habe ich bei Michel auch eine Notiz gefunden: Dort wird die Fahrt vom 4. Mai unter der Nummer 11 geführt (entsprechend dem offiziellen Fahrtverzeichnis der „Hindenburg).  Bei den „Besonderheiten und Zuleitungen“ findet sich eine Bewertung für „Bordpost und anschließende 1. Nordamerikafahrt“, die „zig-fach“ höher ist als die normalen Bewertungen für die beiden Fahrten.
Herzlichen Glückwunsch für eine absolute Rarität!

Viele Grüße
Alfred (balf_de)
Nach oben Nach unten
Polarfahrtsucher
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Mo Sep 22, 2014 7:59 pm

Hallo Alfred,

vielen Dank für deine Glückwünsche! Ja solche kleinen Funde hindern mich immer wieder daran, mich auf eine bestimmte Fahrt zu beschränken. Gibt es doch gerade bei der Zeppelinpost immer wieder interessante Besonderheiten zu finden.

@balf_de schrieb:

Natürlich ist es das, was nicht nur dich, lieber Klaus, sondern jeden anderen Sammler auch bei diesem Beleg besonders interessiert (.. wenn er es sieht!) : der Brief ist auf beiden Fahrten – der Vorbereitungsfahrt am 4 Mai und der anschließenden ersten Nordamerikafahrt der „Hindenburg“ vom 8. bis 9. Mai - befördert worden. Nicht nur Sieger 405.B) sondern auch Nr. 406.C) !

Natürlich hast du mit deiner Analyse vollkommen recht! Im Sieger findet man zu diesem Zweifahrten-Beleg keine extra Hinweise, aber natürlich sprechen die Indizien für sich  lachen . Mein kleines Rätsel hast du jedenfalls perfekt gelöst!

Zu der genannten Fahrt am 4.5.1936 (Süddeutschland Rundfahrt) kann ich noch einen passenden Brief zeigen:



Diesmal nicht auf die Reise nach Amerika geschickt, sonder in Deutschland verblieben. Also hier eine "korrekte" Sieger 405B Bordpost.
Interessant finde ich hier den Nachnahme Zuschlag. Während das Porto für Briefe nach Nordamerika (zumindest bis 5 gr.) "nur" 25Rpf + 50 Rpf Luftpostgebühr betrug, wurden bei den Deutschlandfahrten 50 Rpf für Postkarten und 100 Rpf für Briefe (bis 20 gr) pauschal veranschlagt. Eigentlich schon erstaunlich wie teuer die Inlandsfahrten waren.
Deshalb auch die 25 Rpf Nachnahmegebühr die der Empfänger leisten musste.

Viele Grüße
Klaus
Nach oben Nach unten
kawa
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Di Sep 23, 2014 9:52 am

Guten Tag Polarfahrtsucher
Guten Tag balf_de

nur ganz kurz zwischendurch damit es ohne grossen Unterbrechung weiter geht  Very Happy
Danke für Eure Beiträge.
Was man hier alles lernen kann, einfach Super.

Gruss
kawa

_________________
Motivsammeln ist spannend und lehrreich
www.walter-kalt.ch   über 21'700 Briefmarkenabbildungen Motiv Luftfahrt
51 Sammelblätter Offene-Klasse
48 Sammelblätter thematisch
über 2800 Belege zur Luftfahrt
Nach oben Nach unten
balf_de
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Di Sep 23, 2014 5:38 pm

Hallo Klaus, hallo kawa, hallo zusammen,

@Kawa schrieb:
…  damit es ohne große Unterbrechung weiter geht  Very Happy

wenn eine so nette Aufforderung von einem so liebenswürdigen Sammlerfreund kommt, wer könnte da widerstehen ....

Leider kann ich aus meiner aktuellen Sammlung hier nichts „bebildertes“ mehr beisteuern – es muss daher leider bei Kommentaren zu den von @Polarfahrtsucher – Klaus – gezeigten Belegen bleiben

@Polarfahrtsucher schrieb:
Während das Porto für Briefe nach Nordamerika (zumindest bis 5 gr.) "nur" 25Rpf + 50 Rpf Luftpostgebühr betrug, wurden bei den Deutschlandfahrten 50 Rpf für Postkarten und 100 Rpf für Briefe (bis 20 gr) pauschal veranschlagt. Eigentlich schon erstaunlich wie teuer die Inlandsfahrten waren.
o

Nein, lieber Klaus, eigentlich ist festzustellen, dass die Beförderung nach New York viel zu billig war. Der Preis von lediglich 50 Rpf. für den Luftpostzuschlag nach Nordamerika war eine echte Marketingaktion, um diese neue Möglichkeit der Beförderung durch die „Hindenburg“ möglichst attraktiv zu machen. Und immerhin konnte das neue Luftschiff auch wesentlich mehr Nutzlast befördern als das „alte“ Luftschiff „Graf Zeppelin“, für das die Luftpost-Zuschläge ursprünglich kalkuliert waren.

Wenn ich schon nichts passendes zeigen kann, so möchte ich in diesem Zusammenhang doch noch einmal an meinen ersten Beitrag hier in diesem Thread erinnern: am 29. Juni 2011 habe ich hier einen Brief gezeigt, der ebenfalls mit der Nordamerikafahrt der „Hindenburg“ vom 8. Mai 1936 befördert wurde.  Die Pointe bei diesem Brief besteht darin, dass der Absender mit diesem Umweg über Nordamerika trotz frankierter Luftpost-Weiterbeförderung in USA immerhin 65 Rpf. Porto gegenüber der direkten Beförderung nach Südamerika sparte – der Zuschlag nach Brasilien kostete unverändert 1,25 RM.

Viele Grüße
Alfred (balf_de)

PS: diesen Brief habe ich heute übrigens zum zweiten Mal abgegeben. Und zwar an einen guten Freund, mit dem ich mich bei Gärtner in Bietigheim verabredet hatte, um von ihm einen ganz besonderen Beleg in Empfang zu nehmen. Und da mein Budget von diesem neuen Brief deutlich überfordert ist, musste ich auch einige besonders liebe Stücke aus meiner alten „Restsammlung“ zum Tausch anbieten.
Nach oben Nach unten
Polarfahrtsucher
Mitglied in Bronze
avatar


BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 129   Mi Okt 01, 2014 11:07 am

@kawa schrieb:
Guten Tag Polarfahrtsucher
Guten Tag balf_de

nur ganz kurz zwischendurch damit es ohne grossen Unterbrechung weiter geht  Very Happy
Danke für Eure Beiträge.
Was man hier alles lernen kann, einfach Super.

Gruss
kawa

Hallo Kawa,
vielen Dank für die netten Worte. Eine kleine Unterbrechung hat es nun doch gegeben, tja ist immer ein "Kreuz" mit der Arbeit  lachen !

@balf_de schrieb:

Leider kann ich aus meiner aktuellen Sammlung hier nichts „bebildertes“ mehr beisteuern – es muss daher leider bei Kommentaren zu den von @Polarfahrtsucher – Klaus – gezeigten Belegen bleiben

Schade! Denn meine kleine Sammlung ist da auch sehr überschaubar und so hoffe ich doch auf ein paar nette Belege anderer Forenteilnehmer um dieses spannende Thema etwas länger laufen zu lassen.
Aber umso mehr freue ich mich auf den erwähnten neuen "ganz besonderen Beleg".
Möchtest du uns diese Stück mal zeigen?  ja Bitte  ja Bitte  ja

Bei dem erwähnten "Porto Spar Beleg" von Alfred ist mir auch dieser Beleg in meiner Sammlung wieder eingefallen:




Hier eine Zuleitung aus Liechtenstein zur 1. Nordamerikafahrt der Hindenburg. Dabei wurde wie so oft der Satz der beiden neuen Sondermarken aus Liechtenstein verwendet.
So weit so gut. Aber ist es wirklich nur eine Satzfrankatur zu Sammlerzwecken?

So weit ich in Sachen Portgebühren aus Liechtenstein infomiert bin, könnte es aber auch so gewesen sein:
 30 Rappen Porto Fernbrief (bis 20 gr)
270 Rappen Porto Zeppelinbeförderung (3x 90 Rappen pro 5 gr.)
300 Rapppen Porto; und somit portogerecht bei 15 gr. Gewicht.

Auf der Rückseite ist die Zahl 15 gleich zweimal zu finden. Ein Wunschgedanke oder doch Realität?
Jedenfalls sieht mir der Brief nicht nach typischer Sammlerpost aus. Auch der Bestimmungsort in San Salvador ist eher ungewöhnlich. Wurde auch hier versucht sich die Portokosten (wie bei Alfred´s Brief ebenfalls nach Südamerika) zu sparen?
Ganz so abwegig scheint mir der Gedanke jedenfalls nicht.

Aber der gezeigte Brief birgt noch eine Besonderheit!
Findet ihr die Abweichung von der Norm?

Schönen Sammlergruß
Klaus
Nach oben Nach unten
 

Zeppelinpost des LZ 129

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 3 von 4Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Briefmarken - Forum  :: Luft-, Raketen- und Ballonpost :: Zeppelin und Luftschiffe-
Tauschen oder Kaufen