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 Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"

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Gerhard
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BeitragThema: die dritte Mariazell   Fr Aug 19, 2011 12:36 am

@wilma
@Husky71feb
@Hermann01
danke für euer Interesse an meiner kleinen Forschungsreise in dieser Dauerserie - da macht das Stöbern in den Beständen und das Studium der Literatur gleich noch mehr Spaß!

Die dritte Mariazell-Marke
Am 19.1.1959 gelangte die dritte Druckausführung des 1 Schilling Wertes „Mariazell“ an die Postschalter zur Ausgabe.



Mit Rücksicht auf den einheitlichen Charakter der Serie sah man sich genötigt, doch auch den ersterschienenen 1 Schilling-Wert im Offset-Druck zu fertigen. Lag der Unterschied der Buchdruck- zur Stichtiefdruck-Ausführung leicht erkenntlich in der gröberen Zeichnung, so nähert sich die Offset-Fassung wieder dem feineren Bild der ersten, auch der Farbton ist heller, rötlicher, in der amtlichen Mitteilung als „echtbraun“ bezeichnet.
Eine Verwechslung mit der ersten Ausgabe ist trotzdem nicht möglich, da dort der Tiefdruckraster deutlich zu erkennen ist, der beim Offsetdruck fehlt. Ein Charakteristikum der 3. Ausführung liegt auch im Künstlerzeichen: diesmal nur mehr der Name H. Strohofer, der den Entwurf schuf, in der Mitte, während bei den ersten beiden Formen der Name Strohofers links stand, rechts dagegen der des Stechers G. Wimmer.

Im ANK zu finden unter der Katalognummer 1097
auf graugelblichem Papier (x) mit den Farben:
a. braun
b. hellbraun
c. dkl´röt´braun
e. tiefbraun

und auf weißem Papier (y)
a. braun
b. hellbraun
d. sattbraun
e. teifbraun


Farbunterschiede

Im Mi. unter der Nummer 1045
dunkelsiena und der Unterscheidung
x graugelbliches Papier, gelblich glänzender Gummi, ohne Riffelung
z geriffelter Gummi
y weißes Papier, matter Gummi, beige, rosa, grau oder bläulich


Ersttagstempel


Einzelfrankatur 1960


Einschreibebrief, Mehrfachfrankatur 1959


Einschreibebrief, Mischfrankatur 1961

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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lithograving
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Mo Aug 22, 2011 1:56 am

Die Bautenserie Marken sind einer meiner liebsten.
Keine Österreichische Dauerserie seit diesen sind
so interessant.

Vielen Dank Gerhard für die schönen scans.

Könte mir jemand erlklaren warum die Mariazell Marke zuerst in Stichtiefdruck, dann
Buchdruck herrausgekommen ist?
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Gerhard
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Di Aug 23, 2011 10:20 pm

lithograving schrieb:

Könte mir jemand erlklaren warum die Mariazell Marke zuerst in Stichtiefdruck, dann
Buchdruck herrausgekommen ist?

Die erste Marazell-Marke ist eigentlich nicht Bestandteil der Freimarkenserie - sie ist zwar ein Vorgriff auf die Serie, doch eher eine Sondermarke zum Jubiläum 800 Jahre Mariazell im Jahr 1957 (ich persönlich sehe das zwar anders - aber z.B. im Plattenfehler-Spezialkatalog "Die Bautenserie" Gindl-Gorges findet die erste Ausgabe überhaupt keine Beachtung) und daher in diesem hochwertigen Druckverfahren hergestellt.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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Briefmarkentor
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Mi Aug 24, 2011 12:01 pm

Das sind richtig schöne Briefmarken.

Ich hoffe, ich trete hier niemandem auf die Füße, wenn ich sie mit den ebenfalls gelungen Ausgaben der Tschechoslowakei vor dem Krieg und während der deutschen Besatzung vergleiche? Gibt es da historisch bedingt gemeinsame Schnittstellen bei den Entwürfen und Drucktechniken? Ich bin auf diesem Gebiet totaler Laie, erfreue mich aber regelmäßig an meiner kleinen Sammlung der Tschechoslowakei . Und auch die Ausgaben Österreichs aus den späten vierziger Jahren sind mir schon des öfteren durch ihre Aufmachung aufgefallen.


Gruß

Marko
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lithograving
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Do Aug 25, 2011 1:42 am

Hello Gerhard

OK, so wann die erste Marazell-Marke eine semi-Sondermarke war,
warum ist die zweite Buchdruck herausgekommen?

Bei den spaet fuenfziger Jahren war der Buckdruck bei fast keinen Marken Druckerei
mer benutzt obwohl es der billigste Druckverfahren war.
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Gerhard
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Do Aug 25, 2011 10:44 pm

lithograving schrieb:
Hello Gerhard

..... warum ist die zweite Buchdruck herausgekommen?


Ich denke, dass die Ausführung der Freimarkenserie in Buchdruck als preisgünstigeres Verfahren zuerst in Betracht gezogen wurde.
Bei einer kritischen Betrachtung in der Gegenüberstellung der Buchdruck- und der Offsetdruck-Ausführung kann man aber sehr gut nachvollziehen, dass der Buchdruck den damaligen Qualtätsanforderungen nicht wirklich entsprochen hat:


Buchdruck - Offsetdruck

Die Postverwaltung erklärte, dass sich im Zuge der Vorbereitungarbeiten für die neue Freimarkenserie der Offsetdruck als zweckmäßig erwiesen hatte.



Herzliche Sammlergrüße
Gerhard

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lithograving
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Sa Aug 27, 2011 1:24 am

Die Staatsdruckerei hat bestimmt Probedrucke gemacht und da hat man doch geich gesehen
dass der Offset Druck besser als der Buchdruck war.

Warum wurden dann immer noch millionen Buchdruck dedruckt?

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Gerhard
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BeitragThema: 50 Groschen "Wien-Heiligenstadt"   Sa Aug 27, 2011 11:39 pm

Als nächste Marke der Freimarkenserie erschien an 23.10.1959 der Wert zu 50 Groschen -
„Wien-Heiligenstadt“ im Format 22 x 28,25. Der Entwurf stammt wiederum von Prof. Hans Strohofer, der Druck in Offsetdruck erfolgte sowohl auf graugelblichem (x) als auch auf weißem (y) Papier.



Das Markenmotiv zeigt die markante Teilansicht vom Wohnbau Wien-Heiligenstadt im 19. Wiener Gemeindebezirk, dem Karl-Marx-Hof.
Der Karl-Marx-Hof wurde auf einem Gelände errichtet, das bis ins 12. Jahrhundert ein schiffbarer Donauarm gewesen war. 1750 waren davon nur mehr einige Tümpel erhalten, die unter Kaiser Joseph II. zugeschüttet wurden. In der Folgezeit wurden auf dem Gelände Gärtnereien betrieben. Mitte der 1920er Jahre begann die Absiedlung der Gärtnereien, da das sozialdemokratische Wohnbauprogramm die Errichtung der drittgrößten Wohnhausanlage Wiens in der Ersten Republik vorgesehen hatte.

Zwischen 1927 und 1930 vom Otto-Wagner-Schüler und Stadtbaumeister Karl Ehn errichtet, fasst der Bau 1382 Wohnungen für rund 5500 Bewohner. Über Ehrenhof und mächtige Tore betritt man diese Stadt in der Stadt. Nur 20 Prozent des über 150.000 Quadratmeter großen und 1000 Meter langen Areals sind bebaut, der Rest wird als Spiel- und Gartenfläche genutzt. Der Bau enthält zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen wie Wäschereien, Bäder, Kindergärten, eine Bibliothek, Arztpraxen und Geschäftslokale.
Bekannt wurde der Karl-Marx-Hof während des Februaraufstands, der sich 1934 gegen den austrofaschistischen Ständestaat richtete. Die aufständischen Arbeiter und der Republikanische Schutzbund verschanzten sich im Karl-Marx-Hof und gaben erst nach Artillerie-Beschuss durch das Bundesheer und die Heimwehr auf. Während des Ständestaates wurde der Karl-Marx-Hof in Heiligenstädter Hof unbenannt, 1945 erhielt er seinen ursprünglichen Namen zurück. schwere Bombenschäden aus dem II. WK wurden in den 50ern behoben, in den 1980er Jahren wurde der Karl-Marx-Hof generalsaniert.


Markenentwurf

Der ANK katalogisiert den Wert unter der Katalognummer 1093 und unterscheidet die Farben:
Auf Papier x:
a. schwarzgrau
c. graublau
d. dkl.blaugrau

und auf Papier y:
b. dkl´schieferblau
c. graublau
e. hellgrau
f. schiefergrau

Der Michel-Katalog führt den Wert unter der Katalognummer 1044 und unterscheidet die Farben auf graugelblichem Papier (x):
a. blaugrau
b. grauschwarz

und unter der Nummer 1044a auf weißem Papier
blaugrau


Schmuckkuvert mit Ersttag-Sonderstempel Wien 101


Einzelfrankatur 1965


Ausgaben-Mischfrankatur 1969


Mehrfachfrankatur

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Gerhard


Zuletzt von Gerhard am Di Apr 17, 2012 9:59 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet (Grund : falsches Bild korrigiert)
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kawa
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   So Aug 28, 2011 11:45 am

Gerhard schrieb:



Markenentwurf


Hallo Gerhard

habe dazu eine Frage.
Ist dies ein Essay oder ein Schwarzdruck wie man sie heute auch kennt ?

Gruss
kawa / der deine Beiträge hier super findet.

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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   So Aug 28, 2011 10:25 pm

kawa schrieb:
Gerhard schrieb:



Markenentwurf


Hallo Gerhard

habe dazu eine Frage.
Ist dies ein Essay oder ein Schwarzdruck wie man sie heute auch kennt ?

Nein, es handelt sich hier um die Abbildung eines Entwurfes (Zeichnung) von Prof. Hans Strohofer. Dieser Entwurf ist eigentlich in Großformat (vermutl. A4 - ich habe natürlich nicht das Original, sondern nur ein Bild davon) und auch nur eine Vorstufe für die Marke, denn das eigentliche Markenbild ist ja dann als Strichzeichnung ausgeführt.
Also weder eine Essey (die einen behaupten, ein Essey ist ein nicht angenommener Entwurf, andere wiederum behaupten ein Essey ist ein Probedruck) noch ein Schwarzdruck (Druck von der Originalplatte in schwarz), sondern einfach ein Entwurf des Künstlers.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Mo Aug 29, 2011 10:45 am

Gerhard schrieb:
............, sondern einfach ein Entwurf des Künstlers.

Guten Tag Gerhard
Guten Tag @all

schweifen wir kurz ab.
Sondern einfach ein Entwurf des Künstlers, dies ist auch meine Meinung.
Habe mal gehört dass diese Entwfürfe etwa die Markengrösse haben (sollten).

Nun geht es wieder zurück zu deinem schönen Thema.

Gruss
kawa

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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Di Aug 30, 2011 12:14 am

kawa schrieb:

Habe mal gehört dass diese Entwürfe etwa die Markengrösse haben (sollten).

Hallo @kawa

Zitat aus "Heinz L. Gindl - Spezialkatalog Österreich 2. Republik - Die Bautenserie - Interessengemeinschaft der Spezialsammler Österreichs - Dr. G. Gorgas:

"...Am Beginn steht die in allen Einzelheiten druckfertig ausgeführte Reinzeichnung des Entwerfers, der Genauigkeit halber in größerem Format (A4 bis A3) und in Schwarzweiß. Das Markenbild wird mit einer Reprokamera aufgenommen. Das so gewonnene Negativ ist die Grundlage für die Herstellung der Druckplatten aller Druckverfahren."Zitat Ende

Daraus habe ich geschlossen, dass auch die vorherigen Entwürfe im Großformat waren.


Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Mi Aug 31, 2011 10:07 pm

Im heutigen Beitrag möchte ich auf die Fluoreszenz des Markenpapiers etwas eingehen. Die Fluoreszenz kann man unter der UV-Lampe feststellen.



Der Spezialsammler unterscheidet zwei Hauptgruppen bei der Bautenserie:

die Gruppe X (erste Ausgabe auf graugelblichem Papier, gelblicher Gummi)
mit den Serien
XA – nicht fluoreszierend, jedoch mit sehr schwachen Leuchtfasern durchsetzt und
XB – sehr schwach bis schwach fluoreszierend und mit schwachen Leuchtfasern durchsetzt

die Gruppe Y (Zweite Ausgabe gelblichweißes bis reinweißes Papier)
mit der Serieneinteilung:
YA – sehr starke Fluoreszenz
YB – starke Fluoreszenz
YC – schwache Fluoreszenz
YD – sehr schwache Fluoreszenz
YE – ganz schwache bzw. rosa Fluoreszenz

Zur genauen Feststellung der Fluoreszenz



bei der Gruppe Y bedient sich der Spezialsammler neben einer UV-Lampe eines Aufhellerschlüssels:



Auf den Aufhellerschlüssel wird nun die Marke zwischen die Aufheller-Muster gelegt und mit der Maske abgedeckt:



Jetzt lässt sich die Fluoreszenz der Marke der jeweiligen Serie zuordnen. In meinem Beispiel kann nun der 2 Schilling-Wert ANK 1102 „Christkindl“ als YB zugeordnet werden.

Ich hoffe, ich habe euch mit diesem etwas „akademischen“ Beitrag und meinen Amateurfotos nicht allzusehr strapaziert –

herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Di Sep 06, 2011 12:26 am

Mit der Portoerhöhung am 1. 2. 1960 kam es zur Ausgabe von 7 Werten der Bautenserie, alle entworfen von Hans Strohofer.


7 Werte Bautenserie, Ersttag 1.2.1960

Der Wert zu 1,40 Schilling "Klagenfurt Landhaus" diente zur Abdeckung der Porti:
- Postkarte Grenzverkehr Ö/Schweiz und
- Drucksache Inland 250 - 500 g.



Das Landhaus in Klagenfurt, das die vorliegende Marke schmückt, ist der repräsentativste Profanbau der Landeshauptstadt Kärntens. Im schönsten Renaissancebau Kärntens war der Sitz der Landesstände (Hohe Geistlichkeit, Adel und Ritterstand).
Mit der Ausführung des Baus wurde 1574 der Baumeister Hans Freymann aus Bleiburg beauftragt. Sein Anteil am heutigen Gebäude ist nicht mehr genau zu ermitteln. Ab 1581 wurde der Bau durch den aus Lugano stammenden Baumeister Johann Antonio Verda fortgesetzt und durch seinen Nachfolger im Jahre 1590 den Landesständen übergeben. Verda gilt als der für das äußere Erscheinungsbild des Landhauses maßgebliche Architekt. Das Gebäude ist bis heute Sitz des Kärntner Landtags.
Zwischen 1964 und 1976 wurde das Landhaus umfassend renoviert. Dach und Fassaden, nach 1945 nur notdürftig instandgesetzt, wurden erneuert. Die Fassade erhielt im Innenhof ihren heutigen renaissancehaften Stil in grau und weiß. 1967 gestaltete Karl Bauer am Nordturm eine neue Sonnenuhr als Sgraffito mit den Wappen der - damals - sieben Bezirkshauptstädte.
1997 wurde das Landhaus wiederum umgestaltet und renoviert. Im Zuge der Umbauarbeiten wurden „Nazi-Fresken“ „wiederentdeckt“. Nach Diskussionen wurden die Fresken von der Wand abgenommen und konserviert.


Markenentwurf

Wie auch bei den anderen Werten der Bautenserie: Papier x und y
Der ANK führt den Wert unter der
Nummer 1099, türkis

Der Michel ebenfalls Papier x und y
Nummer 1046, grünblau


Farbunterschiede


Einzelfrankatur

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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BeitragThema: Bauten 1,80 "Münzturm Hall"   Fr Sep 09, 2011 12:50 pm

( 1.2.1960 ) Der Wert zu 1,80 „Münzturm Hall“ war die neue Portostufe für die Auslandspostkarte.



Wahrscheinlich an derselben Stelle wie sein Vorgängerbau aus dem 13. Jahrhundert wurde der Münzerturm gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichtet. Neben seiner Funktion als Wachturm diente der Haller Münzerturm auch als Uhrturm für Salinen- und Münzarbeiter. Im Jahre 1969/1970 wurde die Uhr im Zuge von Renovierungsarbeiten entfernt.
Für Hall war die 1477 dort eröffnete landesfürstliche Münzprägestätte von größtem wirtschaftlichen Nutzen. Zuerst war diese weit über die Grenzen Tirols berühmt gewordene Prägestätte am Ortsrand der Stadt im landesfürstlichen Ansitz Spaberegg, später in der Stadtburg Halls, in der Burg Hasegg bei der Saline und schließlich im nahen Münzerturm untergebracht. Heute ist der Turm Teil des Museums Münze Hall.

Besonders beachtenswert ist auch die spätgotische Architektur des Turmes: Über dem zylindrischen Baukörper erhebt sich ein zwölfeckiger Aufbau auf zwölf Kragsteinen. Diese Architektur ermöglicht beste Aussichten in alle Richtungen - auch nach unten. Nach einem atemberaubenden Aufstieg über 185 Stufen zur Spitze des Turms bietet sich dem Besucher ein unvergesslicher Blick über die Altstadt von Hall, das Inntal und die mächtige Kulisse des Karwendels. Die neue Treppe wurde 2005 installiert und in Szene gesetzt. Die Bodenlucken auf dem „Wurf-Geschoß“ ermöglichten es, verschiedenste Gegenstände abzuwerfen und somit Feinde vor dem Eindringen abzuhalten.
Die Laterne, auch Turmstube genannt, diente in früheren Zeiten als Ausguck, um Gefahren sowohl außerhalb als auch in der Burganlage und der Münzprägestätte frühzeitig zu erkennen.


Strohofer-Entwurf

Der ANK führt den Wert unter der Katalognummer 1101

auf Papier x mit der Farbe
a. ultramarin

und auf Papier y mit den Farben
b. blau
c. dunkelblau


x: ultramarin, y: blau und dunkelblau

Der Michel führt den Wert unter der Nummer 1048

und sowohl x als auch y mit der Farbe

violettblau


Luftpostbrief USA, Einzelfrankatur


AUA-Erstflug Mischfrankatur

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"

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