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 Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"

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AutorNachricht
Gerhard
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BeitragThema: Bauten 3,40 "Steinertor Krems a.d.D."   Do Sep 15, 2011 9:48 pm

( 1.2.1960 ) Der Wert zu 3,40 Schilling „Steinertor Krems a.d.D.“ war vorgesehen für den Zuschlag Einschreiben bzw. Rückschein ins Ausland.



Die alten Schwesternstädte Krems und Stein, an der Donau gelegen, sind seit jeher miteinander verbunden. Bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts war die Stadt Krems von einem Mauerring umgeben. Dieser wurde systematisch geschleift, wobei auch drei Stadttore abgetragen wurden. Außerhalb des Steinertores war die Gegend ursprünglich durch Donauüberschwemmungen gefährdet. Der Abbruch der Stadtmauern, die gleichzeitig auch den Hochwasserschutz bildeten, wurde durch die Regulierung des Stromes möglich.
Für das 2005 stattgefundene 700-Jahr-Jubiläum der Stadtrechte wurde auch das Steiner Tor möglichst originalgetreu restauriert. Als Tor in die Wachau und in die Stadt Stein hat das um 1300 errichtete Steiner Tor, das auch auf dem Markenbild zu sehen ist, große Bedeutung. Es wurde früher auch Hülbentor genannt und vereinigt Gotik und Barock zu imposanter Gemeinsamkeit. Das Tor ist in seinem Unterbau und Mittelbau gotisch. In zwei Absätzen ist ein glockenförmiges barockes Dach dem Unterbau aufgesetzt. Der mächtige quadratische Unterbau mit seinem zweiten höheren, achteckigen Teil war bei den gotischen Bauten üblich. Den Torturm schmücken außen zwei Rundtürme mit schlanken Kegeldächern. Früher hatte das Steiner Tor auch eine Zugbrücke. Der Tordurchgang ist tonnenförmig gewölbt, während die äußere Öffnung durch einen Segmentbogen abgeschlossen ist. Krems und Stein profitierten seit jeher von ihrer geographischen Bedeutung als uralte Umschlagplätze vom Fluss- zum Landverkehr.


Viererblock, ungezähntes Randstück ANK 1106U

Der ANK führt den Wert unter der Katalognummer 1106
Auf Papier x mit der Farbe
a. oliv
Und auf Papier y mit
b. dunkeloliv


Farbunterschied/Dezentrierung

Der Michel führt den Wert unter der Nummer 1050
Und sowohl x als auch y mit der Farbe
oliv


Aerogramm Ausland 1961 Einzelfrankatur


Postkarte Flugpost USA 1965


Einschreibebrief Mehrfachfrankatur

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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kl4usn
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Mi Sep 28, 2011 10:11 pm

Hallo !

Habe in diesem Thread http://www.briefmarken-forum.com/t4006-ab-kk-bis-heute gelesen das es auch fluoriszierende "Bauten" gibt.
Daraufhin mal meine SAmmlung rausgeholt und nachgesehen ... also ich hab da einige.

Sind die mehr wert als die "normalen" ?

Danke jetzt schon, LG
Klaus
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Gerhard
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Mi Sep 28, 2011 11:27 pm

kl4usn schrieb:
Hallo !

Habe in diesem Thread http://www.briefmarken-forum.com/t4006-ab-kk-bis-heute gelesen das es auch fluoriszierende "Bauten" gibt.
Daraufhin mal meine SAmmlung rausgeholt und nachgesehen ... also ich hab da einige.

Sind die mehr wert als die "normalen" ?

Danke jetzt schon, LG
Klaus


Hallo Klaus,
jeder kann ja lesen hier was er will lachen - aber hättest du meine Beiträge hier in diesem Thread (Seite 2 Mitte), gelesen ja , dann wäre dir die Tatsache mit der Fluoreszenz nicht entgangen.
Zum Wert von Marken wurde hier im Forum auch schon einiges geschrieben - auch darüber, dass man sich "reich rechnen" kann.
Im Spezialkatalog von Wilhelm Jung (1.Auflage 1978), der hauptsächlich die Symbolzahlen berücksichtigt, gibt es Bewertungen bei denen u.A. auch die unterschiedlichen Fluoreszenzen enthalten sind.
Die Preise stammen natürlich von 1978, sind also in Schilling. Da sich Markenpreise ändern und auch nach der Nachfrage richten, dürften die Katalog-Preise wohl überholt sein.
Zur Relation aber die Katalog-Preise für den Normalsatz gestempelt:
XA (21 Werte) 120,00 (nicht fluoreszierend)
XB (21 Werte) 100,00 (schwach fluoreszierend)

YA (29 Werte) 100,00 (sehr stark fluoreszierend)
YB (29 Werte) 60,00 (stark fluoreszierend)
YC (29 Werte) 390,00 (schwach fluoreszierend)
YD (25 Werte) 140,00 (sehr schwach fluoreszierend)
YE (23 Werte) 150,00 (ganz schache bezw. dunkelrosa fluoreszierend)

Ich vermute, dass unser Forumfreund @diezacke nicht richtig ausgestattet war, um Fluoreszenzen zu erkennen, denn bei der Prüfung von mehreren 100 Stk bezweifle ich, dass keine Flureszierenden Marken gefunden werden (außer er hat ganz zufällig er nur Marken XA).

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard



Zuletzt von Gerhard am Mi Sep 28, 2011 11:41 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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kl4usn
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Mi Sep 28, 2011 11:38 pm

Hallo Gerhard !

Ups peinlich. Deinen "akademischen Teil" hab ich wohl zu schnell überflogen :-/

Muß zu meiner Verteidigung aber auch sagen das mit erst vor 2 Tagen eine Schwarzlichtlampe zuflog Smile
Jetzt bin ich natürlich am probieren Very Happy

Vielen Dank für deine wieder einmal tolle Erklärung.

Hast du vielleicht noch Empfehlungen bezüglich Spezialkatalogen zu Trachten, Flugpost, Bauten, Schönes Österreich etc. ?
Ich wunder mich immer welche Quellen Du angiebst oh Kenn eigentlich nur den Michl und den ANK.

LG
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Gerhard
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Di Okt 04, 2011 7:42 pm

kl4usn schrieb:


Hast du vielleicht noch Empfehlungen bezüglich Spezialkatalogen zu Trachten, Flugpost, Bauten, Schönes Österreich etc. ?

LG


Für eine Ländersammlung genügen eigentlich die Spezialkataloge ANK und Michel. Da ist schon einiges drinnen und auch ganz gut beschrieben. Nur wenn man z.b. die Plattenfehler sammeln möchte, gibt es zu den Dauerserien Trachten, Bauten und Schönes Österreich die Spezialkataloge "Gindl - Gorges". Zur Bautenserie gibt es einen Katalog von Ing. Rainer (mehr als ein paar Kopierte Seiten habe ich da aber auch nicht aufgetrieben). Von Wilhelm Jung gibt es den "Spezialkatalog Volkstrachten 1958 und Bautenserie" von 1978.
Für alle Posttarife (insbesondere Flugpostzuschläge) gilt das an anderer Stelle schon besprochene Werk von Paul Kainbacher als Standardwerk. Ganz neu am Markt (und angeblich auch schon fast vergriffen) ist ein neuer Spezialkatalog "Flugpost in Österreich" von Herbert Kotal.
Grundsätzlich sollte jeder ernsthafte Sammler natürlich auch in Spezialliteratur investieren. Finanziell etwas günstiger und oft ausreichend ist es, wenn man als Mitglied eines Vereines bzw des Verbandes Spezial-Literatur kurzfristig leiht.
Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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Gerhard
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BeitragThema: Bauten 4,-- Hainburg a.d.D., Wienertor   Di Okt 04, 2011 8:21 pm

(1.2.1960) Porto für Einschreibebrief Inland ab 250 Gramm



Um das Jahr 900 gründete der Mundschenk des Königs Arnulf, Heimo, auf dem Hainburger Schlossberg eine Schutzburg, um die Siedler, die aus dem bayrischen Raum Donau abwärts gekommen waren, zu beschützen. Nach seinem Gründer Heimo, der aus dem Geschlecht der Grafen Rott stammte, erhielt sie den Namen Heimoburg. Die Burg gab der Stadt den Namen (Haiminburch-Heimenburk-Heimburk). Die alte Bernsteinstraße führte durch Hainburg über Ungarn nach Süden. Mit dieser geographisch heiklen Lage Hainburgs ist die reich bewegte Geschichte dieser mehr als tausend Jahre alten Stadt verständlich. Hainburg war vor allem gegenüber den Einfällen aus dem Osten eine strategisch wichtige Festung. Die Festungsanlagen, die durch die Jahrhunderte entstanden, gehören zu den schönsten erhaltenen Wehranlagen Österreichs. Hainburg besitzt heute noch zwölf Türme und drei Tortürme. Das 20 Meter hohe Wienertor (Bereits 1272 urk. „porta winnensa“) in Hainburg ist als Markenmotiv zu sehen. Das Unterteil des Tores gehört dem Mittelalter an. Die mittige spitzbogige Tordurchfahrt ist von zwei bastionsartig vorrundenden Bauteilen flankiert. Das Spitzbogentor hat Ausnehmungen für ein Fallgatter, an den inneren Bogensteinen befinden sich zahlreiche Steinmetzzeichen. Im Torbereich sind seit 1270/90 seitlich 2 sekundär eingesetzte Ritterfiguren in Hochrelief (sogen. Torwächter) von hoher künstlerischer Qualität, die südl. Figur ist stark beschädigt. Nach den Türkeneinfällen etwa um 1532 wurde der obere Teil des Turmes mit den Schießscharten errichtet, die ihm auch sein charakteristisches wuchtiges Aussehen verliehen.
In den oberen Geschoßen sind das Hainburger Heimatmuseum und eine Außenstelle des Tabakmuseums untergebracht.


Y - Papierunterschiede spezial

Der ANK führt den Wert unter der Katalognummer 1108
Auf Papier x und y mit der Farbe
mattrötlichviolett


Papier x und y - auch Farbunterschied

Der Michel führt den Wert unter der Nummer 1051
und sowohl x als auch y mit der Farbe
violett


Ersttagsbrief Einzelfrankatur mit Ortsstempel


Geschäftsbrief Einschreiben Einzelfrankatur


Einschreiben Mischfrankatur, hanschriftlich entwertet und Nachentwertungstempel

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Gerhard
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kl4usn
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Di Okt 04, 2011 8:31 pm

Gerhard schrieb:
kl4usn schrieb:


Hast du vielleicht noch Empfehlungen bezüglich Spezialkatalogen zu Trachten, Flugpost, Bauten, Schönes Österreich etc. ?

LG


Für eine Ländersammlung genügen eigentlich die Spezialkataloge ANK und Michel. Da ist schon einiges drinnen und auch ganz gut beschrieben. Nur wenn man z.b. die Plattenfehler sammeln möchte, gibt es zu den Dauerserien Trachten, Bauten und Schönes Österreich die Spezialkataloge "Gindl - Gorges". Zur Bautenserie gibt es einen Katalog von Ing. Rainer (mehr als ein paar Kopierte Seiten habe ich da aber auch nicht aufgetrieben). Von Wilhelm Jung gibt es den "Spezialkatalog Volkstrachten 1958 und Bautenserie" von 1978.
Für alle Posttarife (insbesondere Flugpostzuschläge) gilt das an anderer Stelle schon besprochene Werk von Paul Kainbacher als Standardwerk. Ganz neu am Markt (und angeblich auch schon fast vergriffen) ist ein neuer Spezialkatalog "Flugpost in Österreich" von Herbert Kotal.
Grundsätzlich sollte jeder ernsthafte Sammler natürlich auch in Spezialliteratur investieren. Finanziell etwas günstiger und oft ausreichend ist es, wenn man als Mitglied eines Vereines bzw des Verbandes Spezial-Literatur kurzfristig leiht.
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Besten Dank Gerhard ! Jetzt weiß ich bescheid.

LG
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kl4usn
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BeitragThema: Re: Bauwerke und Baudenkmäler "Bautenserie"   Do Okt 06, 2011 7:43 pm

Hallo Gerhard !

Schau mal die Fotos an, hab ich gestern durch Zufall bekommen.











Hast Du Bedarf ? Ansonsten stell ichs bei Ebay ein.

LG
Klaus
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Gerhard
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BeitragThema: Bauten 5,50 "Churertor Feldkirch"   Mi Okt 26, 2011 11:43 pm

(1.2.1960) Porto für Drucksache Inland 1 bis 2 kg



Als alte Grenzstadt am Illfluss, unmittelbar an die Schweiz und an Liechtenstein angrenzend, bildete das auf historischem Boden gelegene Feldkirch seit jeher das Tor Österreichs zum Westen. Insgesamt bietet Feldkirch auch heute noch ein historisches Stadtbild. Mit seinem Schloss, den alten Stadtmauern und Türmen, den schmuckvollen Kirchen und Patrizierhäusern, seinem Marktplatz und seinen stillen Hof- und Seitengassen ist es im Kern ein Stück mittelalterlicher Geschichte geblieben. Besonders eindrucksvoll ist das alte, wahrscheinlich um 1270 erbaute, Churer Tor, das auch als Markenmotiv zu sehen ist. Der sechsgeschossige Torturm mit dem außenseitigen Rundbogentor hat über dem Tor einen abgedeckten Mauerabsatz. Nach außen wird der Turm von einem mehrfach gebrochenen Renaissancegiebel bedeckt, während stadtseitig ein Satteldach mit einfachem Treppengiebel aufsitzt. Dem Turm ist gegen die Stadt ein dreigeschossiger Vorbau vorgelegt, der sich längs der Stadtmauer rechts fortsetzt. Dort ist auch ein runder Treppenturm eingebaut. Dieser trägt das Feldkircher Wappen in einer Rollenwerkkartusche mit der Jahreszahl 1591, dem Jahr, in dem auch das Vorwerk errichtet wurde. (Quelle: Post.at)


Farbunterschiede

Der ANK führt den Wert unter der Katalognummer 1110
Auf Papier x und y mit den Farben
a olivgrau
b dunkelgrünlicholiv

Der Michel führt den Wert unter der Nummer 1053
Und sowohl x als auch y mit der Farbe
dunkelolivgrau


Postkarte Einschreiben Inland Einzelfrankatur


Brief Inland Einschreiben Mehrfachfrankatur

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Gerhard
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BeitragThema: Bauten 6 Schilling „Graz - Landhaus“   Sa Nov 19, 2011 12:32 am

(1.2.1960) Porto für Geschäftspapiere Ausland 1-2 kg und Päckchen Ausland ab 250 g



Das Markenmotiv zeigt ein besonderes Juwel historischer Baukunst der Steiermark, das Grazer Landhaus. Aus kleinen Anfängen ist dieses Haus der Stände der bedeutendste Frührenaissancebau und in mehr als vier Jahrhunderten zum ersten und vornehmsten Profanbau des ganzen Landes geworden. Seit 1494 Kanzlei und Sitzungsort der Landesstände, entstand es aus mehreren Bürgerhäusern und wuchs vom 16. bis ins 19. Jahrhundert zu einem großen Gebäudekomplex mit mehreren Arkadenhöfen. Die barocke Landstube ist heute der Sitzungssaal des steirischen Landtages, im Arkadenhof finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Seine eigentliche Schönheit entfaltet sich erst im Hof, den der Architekt Domenico Dell'Aglio an Nord- und Ostseite mit Arkaden toskanischer Ordnung in allen drei Geschoßen gestaltete.
Im großen Landhaushof befindet sich der Ziehbrunnen mit einer figuralen Brunnenlaube. Er wurde nach dem Entwurf des Bildhauers Jeremias Franck von Thoman Auer und Marx Wening angefertigt und ist mit „1590“ datiert und signiert. Die Laube zählt zu den bedeutendsten Bronzegusswerken nördlich der Alpen. Sie besteht aus Balusterstützen auf Sartyrdocken aus Delphinleibern. Die Brunnenlaube aus Weinlaubgeflecht wird von einer geharnischten Kriegerfigur bekrönt. Der Brunnen selbst entstammt einem Entwurf des Antonio Marmolo.


Entwurf


Papier x rötlichbviolett

Der ANK führt den Wert unter der Katalognummer 1111
Auf Papier x und y mit den Farben
a rötlichviolett
b mattrötlichviolett


Papier y Farbunterschiede

Der Michel führt den Wert unter der Nummer 1054
Und sowohl x als auch y mit der Farbe
blauviolett


Einzelfrankatur Flugpost USA 1966


Mischfrankatur Flugpost USA 1963


Mischfrankatur Einschreiben Inland Spätlingsendung

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BeitragThema: Bautenserie   Sa Nov 19, 2011 11:15 am

Ein Mulreadybrief nach ca. 100 Jahren. Vor mehr als 100 Jahren, bald nach Einführung der ersten Briefmarke der Welt in England wurden dort Briefe im Kleinformat mit aufgedruckten Karikaturen und symbolischen Zeichnungen durch einen kurzen Zeitraum verwendet. Hiebei handelt es sich um einen Nachdruck in geringster Auflage!

1 Schilling Bauten-Automatenmarke.



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Gerhard
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BeitragThema: Bauten 6,40 Schilling "Innsbruck Goldenes Dachl"   Mi Apr 18, 2012 12:08 am

Nach längerer Pause in diesem Thread nun noch den 7. Wert, der am 1. 2. 1960 ausgegeben wurde:
Der Wert zu 6,40 „Innsbruck Goldenes Dachl“.
Das Porto galt für einen eingeschriebenen Auslandsbrief.



Goldenes Dachl - Maximilianeum und neuer Hof in Innsbruck
In dem Gebäude befand sich von 1420 bis ca. 1460 die Residenz der Tiroler Landesfürsten Friedrich IV. und Sigmund des Münzreichen. Der mit 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckte Prunkerker, das Wahrzeichen der Stadt, wurde als Auftragswerk unter Kaiser Maximilian I. von Niclas Türing d.Ä. errichtet und laut Inschrift im Jahre 1500 fertig gestellt.
Die Fresken stammen von Maximilians Hofmaler Jörg Kölderer. Die Erkerreliefs zeigen Portraits Maximilians und seinen beiden Gemahlinnen, die von Morisken-Tänzern umgeben werden.
Wappen, verdeckte Hinweise und Symbole ergeben ein komplexes Gesamtkunstwerk, das das Selbstverständnis Maximilians widerspiegelt.


Farbprobe orange

Im ANK die Nr. 1112, Papier x,
a. hellblau
b. hellmattblau

und y hellmattblau

im Michel Katalog mit der Nr. 1055, Papier x und y,
Farbe kobalt


Papier x und y


Einzelfrankatur, Einschreiben, FDC Ortsstempel


Ausgaben-Mischfrankatur, Flugpost Ausland, ermäßigtes Drucksachenporto auf Zeitungsschleife

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BeitragThema: 1 Schilling Kleinformat, Automatenmarke   Di Mai 01, 2012 5:07 pm

Zeitgleich mit der Ausgabe der „normalen“ Marken der Bautenserie kam es auch am 1.2.1960 zur Ausgabe des
ersten Wertes der Freimarkenserie im Kleinformat,
dem Wert zu 1 Schilling „Basilika Mariazell“.

Vorgesehen als Automatenmarke (Porto für Brief Inland),



Format 21 x 25 mm (Bildformat 18 x 21 mm)

Damit ist auch der Reigen der Druckverfahren geschlossen: die Marke wurde im Rastertiefdruck von Harrison & Sons Ltd. London hergestellt.

Im ANK mit der Nummer
1115A (Bogenmarke)



Farbe
Gelblichbraun
Gedruckt in Bogen ( zu 200 Stück ) im Hochformat



Der Auftrag zur Herstellung der Marken auch in Bogenform wurde erteilt, um am Postschalter die Abo-Kunden mit den Marken versorgen zu können ohne umständlich mit den Rollenmarken hantieren zu müssen.

1115B (Rollenmarke)



Farbe
a graubraun
b gelblichbraun

Rollen zu 2000 Stück.


Rollenendstück

Die Marken wurden in Bahnen mit 12 nebeneinanderliegenden Marken gedruckt, mit Kammzähnung 14 ½:14 gezähnt und anschl. in Streifen geschnitten und gerollt.

Im Michel katalogisiert mit der Nummer 1073 (Bogen- und Rollenmarke)
a dunkelbraun
b dunkelbraun auf gelblich


1115A FDC Einzelfrankatur


Mehrfachfrankatur

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