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 Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst

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balf_de
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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   Di Jan 03, 2012 9:23 pm

Hallo zusammen!

Nach der etwas zähen Katalogexegese meines letzten Beitrags möchte ich gerne noch einmal für die "Normalfrankaturen" bei Zeppelinpost-Belegen werben. Sie sind nicht nur wesentlich günstiger zu erwerben - obwohl eigentlich seltener -, sondern oft auch ausgesprochen attraktiv: wer schöne "einfarbige" Belege gerne sieht, dem gefällt mein oben gezeigter 4-mal-2-RM-Brief, wer es lieber etwas bunter mag, dem kann ich hier eine der wenigen "fertigen" Albumseiten meines Ausstellungsprojekts zeigen: obwohl ich immer noch am Konzept feile, so weiß ich doch, dass diese beiden Briefe auf eine Seite gehören. Zu der ich auch nicht viel erklären muss. Vielleicht erhält diese Seite die Erklärung für das "amerikanische Lakehurst-Porto", aber ansonsten sollen die beiden Briefe für scih sprechen.



Viele Grüße
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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   Fr Jan 06, 2012 2:27 pm

Hallo zusammen!

Zum Thema "amerikanische Frankatur" der Post nach Lakehurst gibt es noch etwas zu ergänzen:



Nicht nur 10-RM-Briefe sondern auch Postkarten, die mit 5 RM frankiert wurden, sind bei der Siegernr. 57.N) zu zeigen. Die für den inneramerikanischen Gebrauch bestimmte 1-cent-Ganzsache diente nur als "Trägerstoff"; von einer USA/DR Mischfrankatur kann man natürlich nicht sprechen.

Viele Grüße
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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   Sa Jan 07, 2012 6:20 pm

Hallo zusammen!

Damit es euch nicht zu langweilig wird, möchte ich gern mit einem spanischen Brief weitermachen. 16 Pesetas kostete der Luftschifftransport von Sevilla nach Lakehurst. (Wie wir wissen, war es für die Amerikaner auch von hier aus noch teurer). Im Unterschied zu den deutschen Frankaturen sieht man bei der spanischen Post nur in Ausnahmefällen Sondermarken-Frankaturen.



Ich habe diesen Brief (Sieger Nr. 58.B)) schon einmal im Thread "Spanische Zeppelinpost" gezeigt, wo ich auch den bemerkenswerten Beitrag unseres Sammlerfreundes @saintex zum Thema spanischer Sondermarken und deren kurzer Gültigkeitsdauer zitieren konnte.

Viele Grüße
balf_de
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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   So Jan 15, 2012 10:11 pm

Hallo zusammen!

Es wird Zeit, dass es hier weitergeht ...

Mit der brasilianischen Post nach Lakehurst möchte ich den Thread fortsetzten. Bis auf wenige Ausnahmen, die übrigens nicht leicht zu finden sind, wurde die gesamte in Rio de Janeiro aufgelieferte Post, die für die Luftschiffbeförderung nach USA oder Europa bestimmt war, mit einem Condor-Flugboot nach Recife transportiert und erst dort ins Luftschiff umgeladen.
Daher zeigen fast alle mit dem Stempel der Condor-Agentur in Rio de Janeiro am 24. Mai 1930 entwerteten Belege einen Condor-Durchgangsstempel aus Recife vom 28. Mai. Ein Stempel der brasilianischen Staatspost fehlt in der Regel.

So auch bei diesem Brief:

Sieger 59.F)

Die vormalige Tochtergesellschaft der deutschen Luft Hansa, die Fluggesellschaft Syndicato Condor Ltda. (-> Condor-Gesellschaft) wurde von der Zeppelin-Gesellschaft mit der Organisation und Abwicklung der südamerikanischen Zeppleinpost betraut. Die Reichsdruckerei in Berlin stellte eigens für diese Fahrt Condor-Sondermarken im Nennwert von 5.000, 10.000 und 20.000 Reis her, die bei brasilianischen Briefen und Postkarten zusätzlich zum normalen Auslandsporto zu frankieren waren.

Da die Inschrift auf den Condormarken "Brasil - Europa" für die nach Amerika adressierte Post nicht zutraf, wurde ein Teil der aus Deutschland gelieferten Marken nachträglich mit dem zweizeiligen Aufdruck "Graf Zeppelin / USA" versehen, wobei "USA" die Inschrift "Europa" überdruckte. Über weitere Details - und die zusätzlich erzeugten Provisorien - möchte ich später eingehen, wenn ihr das wünscht.

Bei Michel heißen die Condor-Marken ZP1-ZP10, wobei die 20.000-Reis-Marke mit USA-Überdruck die Nummer ZP6 trägt.

Viele Grüße
balf_de

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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   Do Jan 26, 2012 7:22 pm

Hallo zusammen!

Nachdem ich einen „normalen“ brasilianischen Brief nach Lakehurst – einen von insgesamt 8.848 (+ 2.227 Postkarten) - gezeigt habe, möchte ich heute mit einer kleinen Besonderheit fortsetzten:


Auf den ersten Blick handelt es sich bei den beiden Karten, die ich zusammen gescannt habe, fast um Dubletten. Warum habe ich beide für meine Sammlung „gebraucht“?

Zunächst ist festzustellen, dass die Briefe direkt nacheinander im Büro von Meister in New York bearbeitet wurden – es ist nicht ganz einfach, zwei fortlaufende Nummern zu finden…

Der Auftraggeber der Briefe gab für seine beiden Karten unterschiedliche Auflieferungsorte vor: eine sollte in Rio de Janeiro, die zweite in Recife zur Luftschiffbeförderung aufgeliefert werden. Anhand anderer Belege lässt sich folgern, dass man in New York diese Vorgaben nicht immer befolgte – wenn die Zeit zur Beförderung nach Brasilien knapp war, schickte man die Poststücke nach Recife statt ins weiter entfernte Rio de Janeiro -, aber diese Karten belegen, dass man grundsätzlich die Wünsche der Kunden zu erfüllen suchte.

Besonders interessant ist aber, dass Mr. Despard für beide Karten die Beförderung nach Havanna in Kuba wünschte. Sicher waren es nicht viele Amerikaner, die darüber Bescheid wussten, dass eine Landung bzw. ein Postabwurf in Havanna vorgesehen war. (Der dann aber wetterbedingt ausfiel.)
Zur Erinnerung: seht euch das Werbeplakat in einem der letzten Beiträge an: in USA wurden die geplanten Postabwürfe (Santa Cruz, Bahia, Havanna) nicht erwähnt. Die amtlichen Veröffentlichungen in USA basierten ebenfalls auf den Informationen von Herrn von Meister; auch hier findet sich keinerlei Hinweis auf die Abwürfe.


Mit seinem „exklusiven“ Wissen besonders seltene Andenken an die Zeppelinfahrt zu erhalten, war Mr. Despard wichtig genug, den Postmeister des „Graf Zeppelin“ im Text seiner Karten nochmals ausdrücklich um den Abwurf zu bitten.
Leider erfolglos: in anderer Handschrift wurde seine Leitwegsvorgabe „Havanna“ in „Lakehurst“ verbessert, vermutlich schon im Büro von Meister in New York.
Eigentlich schade: statt zwei bekannter amerikanischer Belege nach Kuba gäbe es dann doppelt so viele …

Viele Grüße
balf_de

PS: der letzte Satz ist in Bezug auf die beiden Briefe falsch - ich habe etwas durcheinander gebracht: brasilianische Post nach Havanna ist nicht so selten (676 Poststücke)

[strike]
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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   Di Feb 07, 2012 9:22 pm

Hallo,
nun möchte ich den lieben Alfred etwas unterstützen.
Nun, der Beleg wird euch sicherlich bekannt vorkommen, schließlich ist der (fast) identische Beleg bei den Zuleitungsbelegen schon mal aufgetaucht.
Nur an den Stempeln kann man einen Unterschied erkennen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Herr Victor Weiskopf wohl mehrere Briefe vom Behrens-Neuheiten-Dienst bekommen hat.
Hier nun eine Saar Zuleitung zur Südamerikafahrt 1930 Sieger 57 N. Frankiert mit immerhin 16 Marken um das Porto von 24 Franc abzudecken. Natürlich ist auch diese Karte um 5 Cent. überfrankiert.



Ich finde ein sehr gelungener Beleg, und ich muss zugeben ich finde die Marken und Belege des Saargebietes toll. Könnte mir gut eine Spezialisierung auf dieses Gebiet vorstellen, wenn da nicht noch ein großes anderes Probelm wäre Smile.

Schönen Gruss
Klaus
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balf_de
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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   Mi Feb 08, 2012 4:49 pm

Hallo Klaus, hallo zusammen!

Danke für die wirkungsvolle Unterstützung! Die Volkshilfe-Marken des Saargebiets aus dieser Zeit sind wirklich eine Augenweide.
Aufgrund Deiner Anregung habe ich in den Zuleitungs-Thread noch einmal hineingeschaut: einen nach Lakehurst beförderten Brief habe ich noch gefunden, den ich dort noch nicht gezeigt habe (zumindest nicht an der richtigen Stelle):

Sieger 57.N), Zuleitung Danzig, Briefporto 12 Gulden. Befördert wurden 74 Briefe und 72 Karten.

Vermutlich meinem "alten" Freund @Kontrollratjunkie zuliebe, der nach eigenem Bekunden eine Vorliebe für die Danziger Freimarken von 1924 hat, frankierte der Absender 1/2 Gulden zu viel, um ihm neben der guten Nr. 211 auch die Flugpostmarke Nr. 206 zeigen zu können. lachen

Viele Grüße
balf_de
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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   Do Feb 09, 2012 12:52 am

balf_de schrieb:


Vermutlich meinem "alten" Freund @Kontrollratjunkie zuliebe, der nach eigenem Bekunden eine Vorliebe für die Danziger Freimarken von 1924 hat, frankierte der Absender 1/2 Gulden zu viel, um ihm neben der guten Nr. 211 auch die Flugpostmarke Nr. 206 zeigen zu können. lachen


Lieber balf_de,

das siehst Du völlig falsch. Ich habe nicht nur eine Vorliebe für die Danziger Freimarken von 1924, sondern für fast alle Marken
der Freien Stadt Danzig. Besonders schön sind die hochnominaligen Guldenwerte, wie z.B. der Wert zu 10 Gulden auf Deinem Brief.

Entschuldigung für den kleinen Exkurs in die Optik der Freimarken Danzigs..... vl

Liebe Grüße
KJ
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balf_de
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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   Do Feb 23, 2012 7:54 pm

Hallo zusammen!

Auch dieser Thread hat es verdient, wieder einmal aus dem Nirwana des Forums zurückgeholt zu werden. @Polarfahrtsucher hat damit begonnen, hier auch die Zuleitungspost der Vertragsstaaten zu präsentieren; ich habe das - mit sehr erfreulichem Feedback - mit meinem Danzig-Brief fortgesetzt.

Heute habe ich einen Karte aus den Niederlanden herausgesucht. Irgendwo habe ich es schon thematisiert, dass mir diese Belege so etwas wie die Aschenputtel der Vertragsstaaten-Post zu sein scheinen - vermutlich liegt es an den weniger attraktiven Motiven der damals verfügbaren Briefmarken. Jedenfalls kann man niederländische Zuleitungspost in Relation zu ihrer Seltenheit relativ günstig erwerben.

"Hochnominalig" sind die gebräuchlichen Marken nicht gerade, dafür gibt es aber sehr vielseitige Möglichkeiten, das korrekte Porto für einen Luftschiff-Beleg zu frankieren. 4,40 Gulden mussten für einen Brief, 2,20 Gulden für eine Karte frankiert werden, die bis nach Lakehurst befördert werden sollte. Dazu kam das Inlandsporto von 7,5 Cent für Karten bzw. 12,5 Cent für Briefe.



Bitte nachrechnen!

Liebe Freunde!

Bitte, lasst mich noch ein ernstes Wort anhängen: zeitweilig komme ich mir hier wie ein Pausenclown vor, der zwischen zwei Verkaufsangeboten bzw. "Wertschätzungs-Anfragen", die ebenfalls ausschließlich Verkaufsmöglichkeiten evaluieren sollen, mit seinen schönsten Belegen hier auch Sammlern mit anderen Schwerpunkten sein Gebiet näherbringen will - und sie damit im Sinne eines echten Forums - also einer Kommunikationsplattform für kulturellen Austausch - mit Gleichgesinnten teilen möchte.
Natürlich ist es den Kollegen hier hoch anzurechnen, wenn sie in bester Absicht, den neuen Mitgliedern einen herzlichen Empfang zu bereiten, Zeit und Energie zur kompetenten Beantwortung aller "wertorientierter" Fragen aufwenden, selbst wenn sie es häufig nur mit Knochen zu tun haben. Auch ich habe so etwas kürzlich mit einem jugendlichen Neu-Mitglied versucht. Andererseits weiß ich wirklich nicht, ob wir dem Briefmarkenforum damit insgesamt einen Gefallen tun, wenn wir nach und nach alle ahnungslosen Briefmarkenverkäufer hier mit Informationen versorgen wollen, die anderswo vielleicht schon abgeblitzt sind. Ich fürchte, es werden dann immer mehr kommen ...
Wenn sie wenigstens die Form wahren würden - sich vorzustellen und vielleicht sogar "Danke" zu sagen ... Aber das sind ja nur Sekundärtugenden und offenbar außer Mode gekommen.

Viele Grüße
balf_de
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Polarfahrtsucher
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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   Fr Feb 24, 2012 10:50 pm

Hallo Zusammen,

es ist nicht immer einfach Alfred angemessen bei "seiner" Südamerikafahrt zu unterstützen, da meine Belegeauswahl zu den einzelnen Themengebieten nur begrenzt ist. Aber hier kann ich noch einen Beleg mit dem Ankunftsstempel Lakehurst beisteuern.

Diesesmal fast schon ein "Exot", da hier auf die häufigen (aber auch schönen) Zeppelin-Sondermarken verzichtet wurde.

Und somit ist daraus ein Sieger 57 N geworden, allerdings ohne die Südamerikfahrt-Sondermarken die der Siegerkatalog gefordert hätte. Trotzdem eine schöne Karte mit Mehrfachfrankatur, die sich gut in der Sammlung macht. lachen

Schönen Gruss
Klaus
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Kontrollratjunkie
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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   Mo Feb 27, 2012 12:33 am

balf_de schrieb:


Liebe Freunde!

Bitte, lasst mich noch ein ernstes Wort anhängen: zeitweilig komme ich mir hier wie ein Pausenclown vor, der zwischen zwei Verkaufsangeboten bzw. "Wertschätzungs-Anfragen", die ebenfalls ausschließlich Verkaufsmöglichkeiten evaluieren sollen, mit seinen schönsten Belegen hier auch Sammlern mit anderen Schwerpunkten sein Gebiet näherbringen will - und sie damit im Sinne eines echten Forums - also einer Kommunikationsplattform für kulturellen Austausch - mit Gleichgesinnten teilen möchte.
Natürlich ist es den Kollegen hier hoch anzurechnen, wenn sie in bester Absicht, den neuen Mitgliedern einen herzlichen Empfang zu bereiten, Zeit und Energie zur kompetenten Beantwortung aller "wertorientierter" Fragen aufwenden, selbst wenn sie es häufig nur mit Knochen zu tun haben. Auch ich habe so etwas kürzlich mit einem jugendlichen Neu-Mitglied versucht. Andererseits weiß ich wirklich nicht, ob wir dem Briefmarkenforum damit insgesamt einen Gefallen tun, wenn wir nach und nach alle ahnungslosen Briefmarkenverkäufer hier mit Informationen versorgen wollen, die anderswo vielleicht schon abgeblitzt sind. Ich fürchte, es werden dann immer mehr kommen ...
Wenn sie wenigstens die Form wahren würden - sich vorzustellen und vielleicht sogar "Danke" zu sagen ... Aber das sind ja nur Sekundärtugenden und offenbar außer Mode gekommen.

Viele Grüße
balf_de


Lieber balf_de,

lange habe ich überlegt, hier einen Kommentar abzugeben, aber ein kleines persönliches Wort soll es doch sein.
Es ist für mich nicht so, daß hier jemand den genannten Zirkusangestellten gibt.
Deine Mitarbeit in diesem Forum ist ein wahrer Glücksfall und ich denke für viele Mitglieder zu sprechen, wenn ich schreibe, daß Text und Bilder Deiner Beiträge immer ein Genuss sind. Niemand hier kann ein annähernd ähnlich großes Fachwissen vorweisen und wäre damit in der Lage, hier solche gehaltvollen Beiträge zu verfassen. Diese Tatsache ist eine große Chance für dieses Forum.
Im Übrigen lese ich ein wenig quer in der deutschsprachigen Forenlandschaft und dieser Umstand wird auch anderweitig erkannt...... gl

Sicherlich ist eine Hilfe für Neumitglieder, die oft nur Bares sehen wollen, unbefriedigend. Andererseits sehe ich das immer als Hilfe für mögliche Interessenten und auch für einen gewissen "Service" , den ein gutes Forum bieten kann und sollte.
Nicht nur einmal habe ich mich auch schon über undankbare "Verkäufer" geärgert, aber das gehört nun einmal dazu. Und darüber stehe ich, normalerweise.....

Liebe Grüße
KJ
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balf_de
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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   Mi Feb 29, 2012 3:02 pm

Lieber Kontrollratjunkie!

Zunächst einmal – Dankeschön. Nicht nur für das Füllhorn von Lob, das Du unverdientermaßen über meine Beiträge ausschüttest, sondern vor allem auch für Deine persönliche Stellungnahme zum „Zirkusangestellten“.

Ja, vermutlich ist einfach ein gutes Nervenkostüm gefragt.
„Schuld“ an der zunehmenden Bewertungslastigkeit (auch geeignet für den Duden?) sind sicher nicht allein die neuen Mitglieder mit kurzer Halbwertzeit sondern die große Zurückhaltung der anderen 1.000 Mitglieder, hier für philatelistischen Input zu sorgen. Mir gefällt es offen gesagt nicht sonderlich, dass wir wenigen Zeppelinpost-Freunde in den letzten Monaten für eine spürbare Verschiebung der Schwerpunkte hier im Briefmarkenforum verantwortlich sind: für mich ist es offensichtlich, dass diese Entwicklung von mehreren früher recht aktiven Mitgliedern negativ bewertet wird und dazu geführt hat, dass sie sich kaum noch oder überhaupt nicht mehr aktiv beteiligen.

Dass postgeschichtliches Interesse nicht so sehr ausgeprägt ist, das war wohl auch schon vor der „Zeppelinpost-Invasion“ so – meine eher zaghaften Ansätze in diese Richtung waren und sind nicht sonderlich erfolgreich -, aber dass wir inzwischen weit weniger Beiträge als früher zur thematischen Philatelie lesen können, das empfinde ich als negative Entwicklung. Hier war der eigentliche Schwerpunkt des Briefmarkenforums, der vermutlich durch die inzwischen „schweigende Mehrheit“ der Mitglieder repräsentiert wird.

Ganz ehrlich: heute verstehe ich besser als vor einigen Monaten die hier artikulierten Vorbehalte gegenüber der „wertorientierten Philatelie“.
So viel zu meinem grundsätzlichen Unbehagen auch hinsichtlich der eigenen Aktivität.

Kontrollratjunkie schrieb:
Andererseits sehe ich das immer als Hilfe für mögliche Interessenten und auch für einen gewissen "Service" , den ein gutes Forum bieten kann und sollte.

Da stimme ich Dir zu: auch das sichtliche Interesse an den betreffenden Threads spricht dafür, selbst wenn es – zum Glück – dabei etwas weniger lebhaft zugeht als bei vergleichbaren Vorgängen in „Deutschlands führendem Forum …“.

Kontrollratjunkie schrieb:
Im Übrigen lese ich ein wenig quer in der deutschsprachigen Forenlandschaft und dieser Umstand wird auch anderweitig erkannt...... gl

Das habe ich nicht ganz verstanden: Du verwechselst mich doch nicht mit @Saintex ? (Da habe ich kürzlich bei stampsX etwas gelesen).

Hallo zusammen !

Jetzt habe ich aber lange genug diesen Thread als Vehikel für meine allgemeine Befindlichkeit benutzt. Wenigstens etwas möchte ich noch anfügen, was hierher besser passt:



Eine aus Liechtenstein zugelieferte Karte, die nach Lakehurst befördert wurde. Fast portorichtig (4,75 SFr hätte ausgereicht). Eine von 88 Karten (und 33 Briefen) aus Liechtenstein für diese Etappe.

Viele Grüße
balf_de
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Kontrollratjunkie
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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   Mi Feb 29, 2012 5:39 pm

Lieber balf_de,

noch einmal ganz kurz möchte ich diesen schönen Thread mißbrauchen, um noch einen Gedanken zu äußern.

balf_de schrieb:

„Schuld“ an der zunehmenden Bewertungslastigkeit (auch geeignet für den Duden?) sind sicher nicht allein die neuen Mitglieder mit kurzer Halbwertzeit sondern die große Zurückhaltung der anderen 1.000 Mitglieder, hier für philatelistischen Input zu sorgen. Mir gefällt es offen gesagt nicht sonderlich, dass wir wenigen Zeppelinpost-Freunde in den letzten Monaten für eine spürbare Verschiebung der Schwerpunkte hier im Briefmarkenforum verantwortlich sind: für mich ist es offensichtlich, dass diese Entwicklung von mehreren früher recht aktiven Mitgliedern negativ bewertet wird und dazu geführt hat, dass sie sich kaum noch oder überhaupt nicht mehr aktiv beteiligen.

Dass postgeschichtliches Interesse nicht so sehr ausgeprägt ist, das war wohl auch schon vor der „Zeppelinpost-Invasion“ so – meine eher zaghaften Ansätze in diese Richtung waren und sind nicht sonderlich erfolgreich -, aber dass wir inzwischen weit weniger Beiträge als früher zur thematischen Philatelie lesen können, das empfinde ich als negative Entwicklung. Hier war der eigentliche Schwerpunkt des Briefmarkenforums, der vermutlich durch die inzwischen „schweigende Mehrheit“ der Mitglieder repräsentiert wird.


Sicherlich ist es so, daß die postgeschichtlichen Aspekte in diesem Forum von nicht so vielen Mitgliedern gepflegt werden. Aber durch interessante Beiträge darüber und laufende Vorstellung von schönen Stücken kann man doch Interesse wecken. Du beobachtest es doch auch, die Zahl der Zugriffe ist nicht schlechter als bei Thematikthemen. Und ganz ehrlich, warum schreiben denn hier keine Thematiker (mehr) ? Fühlen sie sich von den Postgeschichtlern verdrängt ? Das kann es doch nicht sein.
Ich bin immer der Meinung, die Vielfalt macht ein Forum aus. Alle Seiten sollten gebührende Berücksichtigung finden, es gibt keinen Grund für einen Rückzug. Auch "wir" Zeppelinfreunde haben doch mit Klaus und Raf. zwei Leute an Bord, die sicher nicht so intensiv dabei wären, gäbe es dieses Forum nicht.
Es liegt an den Thematikern, auch andere Sammler von ihren Gebieten zu überzeugen. Lasst sie uns motivieren, wieder aktiver zu werden.
Insofern solltest Du m.E. kein Unbehagen hinsichtlich Deiner eigenen lobenswerten Aktivität in diesem und anderen Foren haben.

balf_de schrieb:

Kontrollratjunkie schrieb:
Im Übrigen lese ich ein wenig quer in der deutschsprachigen Forenlandschaft und dieser Umstand wird auch anderweitig erkannt...... gl

Das habe ich nicht ganz verstanden: Du verwechselst mich doch nicht mit @Saintex ? (Da habe ich kürzlich bei stampsX etwas gelesen).


Da habe ich nichts verwechselt. In einem anderen Forum las ich unlängst, daß unser Forum doch überwiegend von Anfängern besucht würde und hier auch entsprechende Beiträge verfasst würden. Eine rühmliche Ausnahme gäbe es und das sei die Zeppelinpost.
Das kommentiere ich nicht, jedes Mitglied wird dazu eine eigene Meinung haben und das ist auch gut so.

Liebe Grüße
KJ
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Polarfahrtsucher
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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   Mi Feb 29, 2012 6:24 pm

Hallo Freunde,
erstmal Glückwunsch zu diesem schönen und seltenen Zuleitungsbeleg aus Liechtenstein. Tolle Marken und toller Beleg!

Nun möchte ich mich auch noch kurz ins im Gespräch einhängen, schließlich bin ich ja auch einer von den Zeppelinern die mal erst dieses Forum und dann die ganze Welt erorbern wollten.
Nein, natürlich nicht! Ich bin lediglich froh mich hier in diesem Forum mit Gleichgesinnten auszutauschen und zu fachsimplen. Natürlich in erster Linie mehr über mein Sammelgebiet zu lernen. Und dafür möchte ich mich gleich bei allen Beteiligten bedanken.
Ich bin mir auch sicher dass eine "friedliche Koexistenz" (Was für ein Wort ?) hier in diesem Forum kein Problem sein sollte. Jeder ist seines Glückes Schmied und Möglichkeit sich hier im Forum zu Verwirklichen gibt es sicher genug.
Für mich ein Glücksfall, dass sich das Forum zur Zeit etwas in Richtung Zeppeline entwickelt und vermutliche eine kleine Anerkennung für unseres und vor allem Alfreds Wirken. Das schliesst natürlich natürlich andere Themengebiete nich aus, die müssen halt nur etwas aktiver werden!
Jedenfalls sehe ich wirklich keine "negativen" Auswirkungen. Last uns doch munter weitermachen!

Schönen Gruss
Klaus
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saintex
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BeitragThema: Re: Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst   Mi Feb 29, 2012 10:12 pm

Hallo balf_de,

das verstehe ich nun überhaupt nicht. Was gefällt Dir denn nicht an meinem Beitrag in dem anderen von Dir zitierten Forum zu einer Detailfrage "Deine" Südamerikafahrt 1930 betreffend ?

Oder war meine Antwort sachlich falsch ?


saintex
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Südamerikafahrt 1930, Post nach Lakehurst

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