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 Ostsachsen (OPD Dresden) -Sowjetische Besatzungszone-

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AutorNachricht
Cantus
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BeitragThema: Sowjetische Zone - Ost-Sachsen   Mo Dez 07, 2009 11:39 pm



Mi. 63 (dunkelrosarot / geschnitten) auf Brief, gelaufen am 3.8.1946 von Meissen nach Frankenhausen
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BeitragThema: Ostsachsen (OPD Dresden) -Sowjetische Besatzungszone-   Di Jan 17, 2012 12:58 am

Heute abend möchte ich auch für die Ausgaben von Ostsachsen aus dem interessanten Sammelgebiet der Sowjetischen Besatzungszone einen eigenen Thread eröffnen.
Dieses Gebiet beinhaltet ebenfalls nicht viele Ausgaben (Mi.Nr. 41 - 65), aber es ist derartig umfangreich und in vielerlei Hinsicht spezialisierbar, daß man sich nur damit eine Ewigkeit beschäftigen könnte.
Es beeinhaltet u.a. die berühmte "Potschta", viele überaus seltene Postmeistertrennungen und Farben, Papiere, Zähnungen, Abarten, Plattenfehler......

Ich freue mich auch hier schon auf viele schöne Beiträge und spannende Diskussionen.

Gruß
KJ
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BeitragThema: Potschta Wasserfarbe   Fr Jan 20, 2012 1:09 am

Beginnen wir auch bei der OPD Dresden mit einem Überblick über die verausgabten Werte.

Die erste Marke Ostsachsens ist auch gleich die wohl berühmteste Marke dieses Gebietes, vielleicht der gesamten SBZ.
Es handelt sich um die Mi.Nr. 41, die sogenannte "Potschta".
Die Marke trägt die russische Inschrift noyta (Post) und kam durch eine Eigenmächtigkeit der zuständigen OPD in dieser Form an die Schalter.




Als die sowjetischen Besatzer davon erfuhren, wurde der Verkauf sofort eingestellt und die unverkaufte Auflage amtlich vernichtet.
Das geschah bereits am Ausgabetag, dem 23.06.1945. Die Marke wurde sofort für frankaturungültig erklärt. Es ist also eine sogenannte Eintagsfliege, die Marke war nur an einem Tage postgültig.
Immerhin wurden vor dem Verkaufsverbot 14.500 Stück abgesetzt.
Wegen der schwierigen Verhältnisse sind auch vor allem gestempelte Marken Superraritäten. Dabei meine ich nicht die aus Gefälligkeit entwerteten Marken, sondern die wenigen bedarfsmäßig verwendeten Stücke.
Auch der Katalogpreis für Bedarfsbriefe sagt darüber schon so einiges aus.

Zunächst wurde die Marke mit einer schlechten Wasserfarbe gedruckt. Das Ergebnis konnte die Entscheidungsträger nicht überzeugen und im zweiten Versuch nahm man eine besser deckende Ölfarbe. Diese "Ölpotschta" stellt die reguläre Ausgabe dar.
Die Marke in Wasserfarbe wurde nie verausgabt und kam auf illegalem Wege in den Handel. Sie war auch nie postgültig.
Daher wird diese Variante heute in den Fußnoten dieser Michelnummer geführt, früher als Mi.Nr. 41 a.



Gleichwohl liegt der Handelswert der Wasserfarbe nicht erheblich unter demjenigen für die Öllfarbe (= reguläre Ausgabe).

Anbei zur weiteren Information noch der Fotobefund von Herrn Ströh BPP.



Gruß
KJ


Zuletzt von Kontrollratjunkie am Mo Dez 15, 2014 11:32 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Ostsachsen Mi.Nr. 42 - 50   So Jan 29, 2012 6:49 pm

Mit Ausgabe ab 28.06.1945 (12 Pf - Wert) kamen die regulären Marken an die Schalter Ostsachsens.
Es handelt sich um die Mi.Nr. 42 - 50, Werte von 5 Pf bis 40 Pf.











Es ist eine sehr spannende Serie, außer Farben gibt es natürlich Plattenfehler, Abarten und vor allem die
sehr interessanten Postmeistertrennungen. Doch dazu später mehr.

Gruß
KJ


Zuletzt von Kontrollratjunkie am Mo Dez 15, 2014 11:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Ostsachsen Mi.Nr. 51 - 52   So Jan 29, 2012 6:57 pm

Am 03.11.45 kam eine Ergänzungswertstufe zu 10 Pf, am 05.12.45 eine zu 3 Pf an die Schalter.
Diese beiden Wertstufen zeichnen sich durch verschiedene Papiere und weitere nette Besonderheiten aus.




Gruß
KJ


Zuletzt von Kontrollratjunkie am Mo Dez 15, 2014 11:51 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Ostsachsen Mi.Nr. 53 - 55   So Jan 29, 2012 7:10 pm

Danach folgten (in der Michellistung) eine Ergänzungswertstufe zu 4 Pf am 05.11.1945, eine Papieränderung zu 20 Pf am 03.11.1945
und eine Wertstufe zu 30 Pf am 05.11.1945.
Die Druckmängel wurden weniger und auch die Anzahl der Plattenfehler ist geringer als bei den ersten Ausgaben.





Gruß
KJ


Zuletzt von Kontrollratjunkie am Mo Dez 15, 2014 11:55 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Ostsachsen Mi.Nr. 56 - 60   So Jan 29, 2012 7:18 pm

Endlich am 03.11.1945 und später mit dem Wert zu 3 Pf am 21.12.1945 kamen die ersten regulär gezähnten Werte zum Verkauf.
Diese Marken wurden bei Giesecke und Devrient in Leipzig gedruckt.







Gruß
KJ


Zuletzt von Kontrollratjunkie am Di Dez 16, 2014 12:01 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Ostsachsen Mi.Nr. 61 - 63   So Jan 29, 2012 7:24 pm

Danach bekam noch die Druckerei der Sächsischen Volkszeitung einen Druckauftrag von der Sowjetischen Militäradministration
und produzierte im Zeitraum 15.01.1946 - 01.02.1946 Werte zu 4, 6 und 12 Pf auf abweichenden Papiersorten
und in veränderten Farben.
Offenbar stand wiederum keine Zähnungsmaschine zur Verfügung, auch diese Marken blieben ungezähnt.





Gruß
KJ


Zuletzt von Kontrollratjunkie am Di Dez 16, 2014 12:03 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Ostsachsen Mi.Nr. 64 - 65   So Jan 29, 2012 7:35 pm

Am 06.02.1946 und damit kurz vor Ausgabe der ersten Marken für das gesamte besetzte Deutschland
(1. Einheitsausgabe "Ziffernserie Kontrollrat") kamen noch einmal zwei Sondermarken mit sehr hohen Zuschlägen
zugunsten des Wiederaufbaus in Ostsachsen heraus.
Die schönen Marken zeigen den berühmten Zwinger und das Neue Rathaus von Dresden.
Der Druck erfolgte wieder bei der Sächsischen Volkszeitung in Leipzig. Bei dieser Ausgabe sind extrem seltene
und entsprechend kostspielige Zähnungsabarten entstanden.




Damit sind die ausgegebenen Marken von Ostsachsen vorgestellt, es kann losgehen  ja .

Gruß
KJ


Zuletzt von Kontrollratjunkie am Di Dez 16, 2014 12:07 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Mehrfachfrankatur 58 b   Do Aug 02, 2012 1:15 am

Portorichtige MeF nach altem Reichspostporto bis 28.02.1946 mit zwei Werten der Mi.Nr. 58 b  Farbe "dunkelblauviolett",
gelaufen als Fernbrief am 17.01.1946 von Reichenbach (Vogtland) nach Berlin.



Gruß
KJ


Zuletzt von Kontrollratjunkie am Di Dez 16, 2014 12:11 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Ostsachsen 44 a - c   Mo Aug 13, 2012 11:59 pm

Heute zeige ich die Farbvarianten der Mi.Nr. 44 von Ostsachsen, OPD Dresden.

Farbe a "(dunkel)braunviolett"
Farbe b "schwarzviolett"
Farbe c "lebhaftgrauviolett"

Hier also die drei Farben nebeneinander, vielleicht hilft der direkte Vergleich bei der Einschätzung der Tendenz beim Vergleich mit eigenem Material.

Alle Marken sind geprüft von Herrn Ströh BPP.



Gruß
KJ
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BeitragThema: Ostsachsen 47 a - b   Sa Aug 18, 2012 12:17 am

Postfrischer Viererblock und gestempelte Einzelmarke vom linken Bogenrand in a – Farbe "dunkelbraungelb" mit Entwertung vom Postamt Dresden A 21 vom 31.07.1945.





Postfrische Einzelmarke und gestempelte Marke auf Briefstück in b – Farbe "lebhaftgelbocker" mit Entwertung vom Postamt Dresden vom 01.10.1945.
Die postfrische Marke ist geprüft Kunz BPP und die gestempelte hat einen Kurzbefund Ströh BPP.







Gruß
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BeitragThema: Re: Ostsachsen (OPD Dresden) -Sowjetische Besatzungszone-   Sa Aug 18, 2012 12:23 am

Nun noch die beiden Farben im direkten Vergleich, vielleicht ist es so für die eigene Farbbestimmung ein kleiner Anhaltspunkt.





Gruß
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BeitragThema: Ostsachsen 46 a - b   So Aug 26, 2012 2:32 am

Der 12 Rpf – Wert wurde auch in zwei Farben hergestellt. Die a – Farbe wird schlicht mit "rot" bezeichnet, das ist natürlich wenig hilfreich. Hier dargestellt mit einem postfrischen Viererblock, Mi.Nr. 46 a.



Die b – Farbe nennt sich "dunkelrosarot", die Farbe wirkt viel farbsatter und tiefer im Ton.
Mi.Nr. 46 b, postfrisch und geprüft Ströh BPP



Gruß
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BeitragThema: Re: Ostsachsen (OPD Dresden) -Sowjetische Besatzungszone-   So Aug 26, 2012 2:37 am

Dazu noch den Vergleichsscan der beiden Farben. Vielleicht ist er hilfreich für die Tendenz bei der eigenen Farbbestimmung.



Gruß
KJ
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BeitragThema: Mi.Nr. 57 F 34   So Sep 02, 2012 1:25 am

Heute eine sehr markante Abweichung von Feld 34 des B – Bogens. Die Abweichung kann man als "sehr große Blüte an der linken Ranke" bezeichnen. Der Plattenfehler 57 I von demselben Bogenfeld fällt da erheblich dezenter aus.



Gruß
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BeitragThema: Mi.Nr. 60 III   So Sep 02, 2012 1:30 am

Der Plattenfehler 60 III von Feld 51 einer Teilauflage des D – Bogens nennt sich "linke Girlandenbegrenzung gesplittert".
Ich kann hier ein senkrechtes Seitenrandpaar zeigen, bei dem der Plattenfehler auf der oberen Marke in noch schwacher Ausprägung zu sehen ist.



Gruß
KJ
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BeitragThema: Mi.Nr. 60 III auf der b - Farbe   So Sep 02, 2012 1:35 am

Ergänzend vielleicht noch zwei Detailscans aus Bogen in der guten b – Farbe mit schon deutlicher ausgeprägten Varianten des Plattenfehlers 60 III. Das lässt auch den Rückschluss auf das Vorkommen der b – Farbe zu. Offenbar wurde diese Farbe in der späten Phase des Druckes verwendet.




Gruß
KJ
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BeitragThema: Mi.Nr. 53 c   Fr Sep 14, 2012 1:10 am

postfrischer Wert in der sehr seltenen c – Farbe "schwarzgraublau"



Auflage lediglich ca. 1900 Exemplare

Diese Farbe ist noch seltener als die b – Farbe zu sehen, obwohl von der b – Farbe nur ca. 1500 Exemplare entstanden sind.

Fotoattest Ströh BPP



Gruß
KJ
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BeitragThema: Postmeistertrennung Loschwitz   Do Okt 11, 2012 1:14 am

Auch die Postmeistertrennungen Ostsachsens sind sehr interessant.
Diese Postmeisterausgaben entstanden, weil die Postämter mit der geschnittenen Erstausgabe der OPD Dresden versorgt wurden und viele Schalterkräfte die Prozedur des händischen Zerschneidens der Schalterbogen als zu aufwendig empfanden. Findige Postmeister im Bezirk Dresden haben in aller Regel in Eigenregie die Schalterbogen mit Trennungen versehen, um den täglichen Arbeitsablauf zu vereinfachen. Dazu wurden Zähnungswerkzeuge benutzt, mitunter aber auch einfachste Werkzeuge wie Handrädchen oder Nähmaschinen.

Die Trennung von Loschwitz, im Michelkatalog mit den Identifizierungsbuchstaben "G" bezeichnet, erfolgte manuell mittels Handrädchen und ist immer unregelmäßig. Allerdings gibt es kleine Merkmale, teilweise wiederkehrend, die diese Ausgabe kennzeichnet.



Manchmal wird diese Ausgabe auch als "Kempe – Durchstich" bezeichnet. Warum das ? Werner Horst Kempe war ein sehr rühriger Briefmarkenhändler zu jener Zeit in Dresden. Er soll auch eine gewisse Rolle bei der Produktion dieses Durchstiches gespielt haben. Vermutlich ist allen Sammlern bekannt, das die sogenannten "Kempe – Belege", welche es auch heute noch in stattlicher Anzahl gibt, lediglich dokumentarischen Charakter haben. Neben einer Vielzahl überfrankierter Briefe gibt es auch viel Briefmaterial, auf welchem die Porti exakt geklebt wurden. Einem Bedarf entsprachen diese Belege aber nur in wenigen Ausnahmefällen. Andererseits sind diese Belege und damit auch die darauf verklebten Marken echt und unterliegen einer nur geringen Fälschungsgefahr. Wir werden in diesem Thread im Laufe der Zeit einige Beispiele solcher Belege sehen können.

Die Loschwitzer Postmeistertrennung wurde jedenfalls von der OPD Dresden im Nachhinein genehmigt.

Die Produktion dieser Ausgabe fand in der Zeit 02.07.1945 – 10.09.1945 statt. Wie alle OPD – Ausgaben der Sowjetischen Besatzungszone waren auch diese Marken offiziell bis zum 31.10.1946 frankaturgültig.

Gruß
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BeitragThema: Postmeistertrennung Coswig III   So Okt 14, 2012 5:20 pm

Die Trennung von Coswig weist noch eine andere Besonderheit auf. Es wurden Trennungen in Linienzähnung in drei verschiedenen Größen produziert: L 10, L 11 und L 11 1/2. Im Michelkatalog werden diese Postmeistertrennungen mit den Identifizierungsbuchstaben "D I", "D II" und "D III" bezeichnet. Die hier behandelte Trennung ist die Linienzähnung L 11 1/2 mit der Bezeichnung D III.



Hier noch das Attest dazu:



Auch von den Coswig – Trennungen gibt es viele Belege des rührigen Briefmarkenhändlers Horst Kempe, die ebenfalls oft lediglich dokumentarischen Charakter haben. Neben einer Vielzahl überfrankierter Briefe gibt es auch viel Briefmaterial, auf welchem die Porti exakt geklebt wurden. Einem Bedarf entsprachen diese Belege aber nur in wenigen Ausnahmefällen. Andererseits sind diese Belege und damit auch die darauf verklebten Marken echt und unterliegen einer nur geringen Fälschungsgefahr. Wir werden in diesem Thread im Laufe der Zeit einige Beispiele solcher Belege sehen können.

Die Coswiger Postmeistertrennungen wurde jedenfalls ebenfalls von der OPD Dresden im Nachhinein genehmigt.

Die Produktion dieser Ausgabe fand in der Zeit 01.07.1945 – 04.10.1945 statt. Wie alle OPD – Ausgaben der Sowjetischen Besatzungszone waren auch diese Marken offiziell bis zum 31.10.1946 frankaturgültig.

Gruß
KJ
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Briefmarkentor
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Ostsachsen (OPD Dresden) -Sowjetische Besatzungszone-   So Okt 14, 2012 7:26 pm

Moin Rüdiger,

die Belege von Kempe sind ja bekannt und auch ich besitze zwei Einschreiben.

Nun stellt sich mir die Frage, ob diese Postmeistertrennungen einem echten Bedarf entsprachen, welcher durch entsprechende Belege nachgewiesen werden kann, oder ob das Ganze eine philatelistischen Spielerei war, die durch Sammler angeregt wurde.

Viele Grüße

Marko

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BeitragThema: Re: Ostsachsen (OPD Dresden) -Sowjetische Besatzungszone-   Mo Okt 15, 2012 12:05 am

Hallo Marko,

mit dieser Frage trifft Du natürlich einen wunden Punkt. Selbstverständlich waren diese Trennungen ursprünglich zu dem von mir skizzierten Zweck gedacht. Und genauso klar dürfte sein, dass sich die seinerzeit Handelnden sehr wohl bewusst waren, was da gerade passierte. Wie ich schon geschrieben habe, war zumindest bei der Loschwitzer Ausgabe ein Anfangsverdacht nicht von der Hand zu weisen.
Andererseits gibt es durchaus Bedarfspost mit Postmeistertrennungen, sogar mit den richtig seltenen Ausgaben z.B. von Seiffen oder Sohland. So etwas zu finden ist aber sehr schwer. Mr ist das zu vertretbaren Preisen bislang nicht geluingen, aber wir sind ja noch jung......

Gruß
KJ
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BeitragThema: Postmeistertrennung Coswig I   So Nov 25, 2012 1:27 am

In Ergänzung meines Beitrages vom 14.10.2012 zu den Postmeisterausgaben kann ich hier einen kompletten Satz der Dresdner Ausgabe mit Postmeistertrennung Coswig in Linienzähnung L 10, Mi.Nr. 42 – 50 D I, gestempelt auf einem "Glöckner – Brief" vorstellen.

Es gibt viele Satzbriefe des Herrn Glöckner, der offenbar im Auftrag von Horst Kempe arbeitete. Auf diesen Briefen kommen auch seltene Farben und andere Besonderheiten vor.



geprüft Ströh BPP

Gruß
KJ


Zuletzt von Kontrollratjunkie am Mo Dez 15, 2014 11:32 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Mi.Nr. 60 b   So Dez 02, 2012 4:47 pm

gestempelte Marke auf Briefstück in b – Farbe "zinnober"



Stempel Zittau 1 vom 15.12.1945
geprüft Ströh BPP

Gruß
KJ
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Ostsachsen (OPD Dresden) -Sowjetische Besatzungszone-

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