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 Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933

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AutorNachricht
Polarfahrtsucher
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Polarfahrtsucher


BeitragThema: Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933   Mo Mai 21, 2012 7:53 pm

Hallo Zeppelinfreunde,

hier möchte ich einen neuen Thread zum Thema: Chicagofahrt 1933 eröffnen.
Ich denke die Fahrt hat sich sicherlich eine eigene Spielwiese verdient, gibt es doch dazu eigene Sondermarken von USA sowie Deutschland und viele interessante Besonderheiten und Zuleitungen.

Anfang August 1933 stellte Rufus Dawes, der Präsident der Weltausstellung, die Bitte an die Deutsche Zeppelin Gesellschaft einem Besuch der Graf Zeppelin in Chicago durchzuführen.
Dr. Hugo Eckener willigte bereitwillig ein und so wurde die klassische Südamerikafahrt über die Etappe Chicago erweitert.

So führte die Fahrt von Friedrichshafen über Recife, Rio de Janeiro, Recife, Miami, Akron, Chicago, Akron und von Sevilla wieder zurück nach Friedrichshafen.

Da die Flugroute ein schönes Dreieck beschreibt, wurde dies als Motiv für den deutschen Sonderbestätigungsstempel ausgewählt.

Die deutsche Post verausgabte für diesen besonderen Anlass die drei Sondermarken zur Chicagofahrt zu 1,2 und 4 RM.
Das Porto betrug neben der normalen Brief/Karten Gebühr von 25 bzw. 15 Rpf einen Luftschiffzuschlag von 1,25 RM pro 5g Gewicht und (Haupt)Etappe.
Somit ist nur die 4 RM Sondermarke einzeln auf einen Beleg der Chiacagofahrt zu finden. Und zwar auf einen Brief bis 5g (ohne Einschreiben) der auf allen Etappen (Rundflug) gelaufen ist.

Auch die amerikanisch Post würdigte den Flug der Graf Zeppelin über die Weltausstellung in Chicago (A Century of Progress Flight) mit einer eigenen Sondermarke zu 50 Cent.

Beginnen möchte ich diesen Thread mit einem Bordpost Beleg zur Etappe Recife-Miami.
Mit 1,40 RM ist die Karte portogerecht frankiert. Laut Sieger wird sie als 238 p gelistet, obwohl hier Sieger eigentlich als Bordpostdatum den 21-23. Oktober angibt.
Besonders gefällt mir der schöne Flugpost Stempel von Miami auf der Rückseite.




Ich hoffe ich bekomme Unterstützung von Euch, bei den ein oder anderen Forenmitglied habe ich auch schon passende Belege zu dieser Fahrt entdeckt.
Bitte um eure Mithilfe!

Schönen Gruß
Klaus



Zuletzt von Polarfahrtsucher am Fr Okt 30, 2015 10:38 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Bild wiederhergestellt)
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balf_de
Mitglied in Bronze
balf_de


BeitragThema: Re: Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933   Mo Mai 21, 2012 10:46 pm

Hallo Klaus, Hallo zusammen!

Du zeigst uns eine schöne Karte, die unter die „philatelistische Bordpost“ einzuordnen ist.

Was ich zunächst beisteuern kann, sind die deutschen Portostufen der Fahrt:
Zunächst war das normale Basis-Auslandsporto zu frankieren:

15 Rpf. für Postkarten, 25 Rpf. für Briefe bis 20 g. Einschreiben: + 30 Rpf.

Hinzu kam die Luftschiff-Gebühr für bis zu 5 Gramm schwere Briefe oder Postkarten:
Nach Brasilien (eine Etappe) + 1,25 RM
Nach USA (zwei Etappen) + 2,50 RM
„Rundfahrt“ – nach Sevilla oder Friedrichshafen + 3,75 RM.

Soweit ich weiß, gab es bei dieser Fahrt eine Gewichtsbeschränkung auf 5 Gramm je Brief.
(Aber da befinde ich mich schon auf dünnem Eis – ganz sicher bin ich mir nicht. Jedenfalls habe ich noch keine „schwereren“ Briefe gesehen)

Viele Grüße
balf_de
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Polarfahrtsucher
Mitglied in Bronze
Polarfahrtsucher


BeitragThema: Re: Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933   Di Mai 22, 2012 12:31 am

@balf_de schrieb:

15 Rpf. für Postkarten, 25 Rpf. für Briefe bis 20 g. Einschreiben: + 30 Rpf.

Hinzu kam die Luftschiff-Gebühr für bis zu 5 Gramm schwere Briefe oder Postkarten:
Nach Brasilien (eine Etappe) + 1,25 RM
Nach USA (zwei Etappen) + 2,50 RM
„Rundfahrt“ – nach Sevilla oder Friedrichshafen + 3,75 RM.

Soweit ich weiß, gab es bei dieser Fahrt eine Gewichtsbeschränkung auf 5 Gramm je Brief.
(Aber da befinde ich mich schon auf dünnem Eis – ganz sicher bin ich mir nicht. Jedenfalls habe ich noch keine „schwereren“ Briefe gesehen)

Hallo Alfred,
Vielen Dank für dein Interesse an dieser Fahrt!
Eigentlich gut, dass du die Portostufen hier nochmal ansprichst. In einem noch folgenden Beitrag werden wir diese Erkenntnisse nochmal brauchen lachen .
Ich berichtige dich ungern, aber mit dem 5 Gramm Gewichtsbeschränkung bist du auf dem Holzweg. Jedenfalls habe ich ein schönes Stück, dass das Gegenteil beweist.
Der Beleg folgt in Kürze, da ich mein ganzes Pulver nicht schon zu früh verschiesen will lachen .
In der Zwischenzeit hoffe ich noch auf tatkräftige Unterstüzung!

Schönen Gruß
Klaus
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Polarfahrtsucher
Mitglied in Bronze
Polarfahrtsucher


BeitragThema: Re: Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933   Mo Jun 25, 2012 12:03 pm

Hallo Zeppelinfreunde,
leider halten sich die Beiträg zu dieser interessanten Fahrt in Grenzen, obwohl es doch auch schöne Belge mit amerikansicher Frankatur zu dieser Fahrt gibt lachen Wink!  lachen

Wir haben ja schon die Frankaturstufen dieser Fahrt angesprochen und somit ergibt sich für Euch ein kleines Rätsel:
Hier die Vorderseite meines "hässlichen Entleins" zur Chicagofahrt von Friedrichshafen nach Rio. Natürlich handelt es sich hier um einen überschweren Bedarfsbeleg bei der auch auf der Rückseite einige Marken zu finden sind. Geschäftspost bis nach Südamerika war in dieser Zeit nicht ungewöhnlich. Eigentlich ist ja die Chicagofahrt nur eine "erweiterte" 9. Südamerikafahrt 1933, und somit findet man auch ab und an Bedarftsbeleg für diese Etappe. Bei der  "erweiterten" Route nach Chicago dürfte aber Bedarfspost (und somit überschwere Belege) die absolute Außnahme bleiben, da gebe ich Alfred recht.

Nun die Frage: Welches Porto müsste auf der Rückseite verklebt sein um den Beleg portogerecht zu machen?
Für die richtige Antwort zeige ich euch die Rückseite  lachen !

Viel Spass beim Knobbeln!

Schönen Gruß
Klaus


Zuletzt von Polarfahrtsucher am Fr Okt 30, 2015 10:41 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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balf_de
Mitglied in Bronze
balf_de


BeitragThema: Re: Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933   Mo Jun 25, 2012 6:49 pm

Hallo Klaus!

Ein schönes Rätsel – ein interessanter und begehrenswerter Brief - dazu mein Glückwunsch!

Das ist wieder einmal eine Situation, wo ich darüber nachdenke, auch diese zweite „Dreiecksfahrt“ zu sammeln. Eigentlich habe ich mich bis heute nur deshalb nicht dazu entschlossen, weil es so viele – viel zu exotische und teure – Zuleitungspost gibt und weil „Graf Zeppelin“ Ende 1933 schon mit dem neuen Hoheitszeichen „geschmückt“ war …

Aber es gab auch so gute Bedarfspost ...

Deine Frage glaube ich beantworten zu können, möchte mich da aber nicht vordrängen. Eine Sache habe ich aber sofort nachgesehen, weil ich da Zweifel hatte: die MiNr. 343 war tatsächlich als einzige Marke aus dem Korbdeckel-Satz bis 30.6.1934 frankaturgültig – vom Gesamt-Portobetrag sind die vorderseitigen 5 RM abzuziehen.

Viele Grüße
balf_de

Übrigens: auch bei der amerikanischen Post gab es Portostufen: ähnlich wie bei „meiner“ Südamerikafahrt 1930 wurde auch bei der „Chicagofahrt“ amerikanische Sammlerpost terrestrisch nach Friedrichshafen transportiert und von dort per Luftschiff befördert. Für diese Poststücke „Dispatched from Friedrichshafen“ war je nach Ziel-Etappe mehr als 50 Cent – 1 „Baby-Zep“, Scott C18 – zu frankieren: für „Roundtrip“-Briefe waren es volle 2 Dollar.

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muesli
Mitglied in Bronze
muesli


BeitragThema: Re: Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933   Mo Jun 25, 2012 11:04 pm

Hallo Klaus,

Sehr schöner und wahrscheinlich seltener Bedarfsbeleg dieser Fahrt!
Könnte es sein dass noch 9 RM rückseitig geklebt worden sind (25 Pf basis + 1,25 RM pro 5 gr und pro Etappe) ? Ins gesammt dann 14 RM.
Dabei frage ich mich ab warum Bedarfsbriefe mit dieser Fahrt geschickt worden sind ? Vielleicht weil es den schnellesten Weg war fraglich

Beste Sammlergrüsse,

Raf.

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Polarfahrtsucher
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Polarfahrtsucher


BeitragThema: Re: Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933   Di Jun 26, 2012 12:17 am

@muesli schrieb:

Könnte es sein dass noch 9 RM rückseitig geklebt worden sind (25 Pf basis + 1,25 RM pro 5 gr und pro Etappe) ? Ins gesammt dann 14 RM.

Hallo Raf,
vielen Dank für deine Beteiligung!
Mit deiner Schätzung bist du sehr nah am richtigen Ergebniss. Einen kleinen Umstand hast du bei deiner Berechnung noch unterschlagen. Und ich gebe zu, es ist ein erhöhter Schwierigkeitsgrad, da die Angaben hierzu weiter oben nicht zu finden sind.
Vielleicht kommt du noch darauf?
Oder hat noch einer einen heißen Tip?

Hallo Alfred,
natürlich weißt du schon die richtige Lösung, da habe ich keinen Zweifel!
Einen schönen Beleg der "Amerikaner" zeigst du uns hier! Würde mich freuen wenn noch mehr passende Belege hier ihren Platz finden würden.

Schönen Gruß
Klaus
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muesli
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muesli


BeitragThema: Re: Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933   Di Jun 26, 2012 9:37 pm

Hallo Klaus,

Vielleicht war das Basisporto für Briefe >20Gr mehr als 25 Pf ? Auslandporto : mit 15 Pf für jede weitere 20 gr müsste es dann 55 Pf sein und dann müssten rückseitig 9,30 RM aufgeklebt sein. Totalporto dann 14,30 RM. Laughing

Beste Grüsse,

Raf.




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Polarfahrtsucher
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Polarfahrtsucher


BeitragThema: Re: Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933   Mi Jun 27, 2012 12:06 am

@muesli schrieb:

Vielleicht war das Basisporto für Briefe >20Gr mehr als 25 Pf ? Auslandporto : mit 15 Pf für jede weitere 20 gr müsste es dann 55 Pf sein und dann müssten rückseitig 9,30 RM aufgeklebt sein. Totalporto dann 14,30 RM. Laughing

Hallo Raf,

Gratulation! Alles Richtig, mein Respekt für deine Leistung!  prost

Hier also der portorichtige Bedarfsbeleg mit Vorder- und Rückseite:




Ich denke zu der damaligen Zeit gab es praktisch keine schnellere Beförderungmöglichkeit nach Südamerika als das Luftschiff. Alleine 1933 unternahm die Graf Zeppelin 9 Südamerikafahrten (die Chicagofahrt mit eingerechnet). Man erkannte schnell die wirtschafliche Bedeutung dieser schnellen Postverbindung und so findet man immer wieder auch Bedarfsbelege unter der Zeppelinpost. Erst später wurde durch die Flugzeuge eine ähnlich leistungsfähige Postverbindung geschaffen.
Hoffe gerade den Bedarfspost-Liebhabern hier ein kleine Freude (und Sinneserweiterung) gemacht zu haben!

Schönen Gruß
Klaus


Zuletzt von Polarfahrtsucher am Fr Okt 30, 2015 10:45 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Polarfahrtsucher
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Polarfahrtsucher


BeitragThema: Re: Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933   Mi Jul 18, 2012 11:43 pm

@balf_de schrieb:

... und weil „Graf Zeppelin“ Ende 1933 schon mit dem neuen Hoheitszeichen „geschmückt“ war …

Hallo Zeppelinfreunde,
zu diesem Thema möchte ich noch etwas nachhaken. Stimmt, die Graf Zeppelin wurde bereits 1933 als Propagandawerkzeug der Nationalsozialisten genutzt. Folgende Besonderheit wusste ich aber bis vor Kurzem auch nicht so genau.

Das Seitenleitwerk der Graf Zeppelin hatte zwei unterschiedliche Motive. Steuerbord (rechts) war die Flagge des Deutschen Reiches zu sehen, auf der Backbordseite das Hakenkreuz Symbol.
Hier zwei Ansichtskarten die die Begebenheit verdeutlicht: (Die Aufnahmen dürften etwa zu selben Zeit gemacht worden sein)




Zu dieser Begebenheit gibt es auch eine kleine Geschichte:
Kapitän Hugo Eckener machte einen auffälligen Umweg beim Besuch der Graf Zeppelin über Chicago. Hr. von Meister (genau der, mit den kleinen Nummern  lachen ) fragte nach warum man den einen solchen Umweg machte. Darauf antwortete Eckener: "Soll ich meinen Freunden in Chicago etwa das Hakenkreuz zeigen?".
Es ist bekannt dass Hugo Eckener kein Sympatisant der Nationalsozialisten gewesen ist.

Auf den amerikanischen Sondermarken zur Chicagofahrt wurde natürlich ein neutrales Motiv gewählt. Die Sondermarke diente auch dazu die Kosten für die Fahrt für das Zeppelinwerk zu decken.
Pro Etappe wurde eine 50 Cent Marke fällig, dabei wurde Akron-Chicago auch als eigene Etappe gewertet.
Hier eine Karte der Fahrt von Chicago nach Friedrichshafen:



Schönen Gruß
Klaus


Zuletzt von Polarfahrtsucher am Fr Okt 30, 2015 10:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Briefmarkentor
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BeitragThema: Re: Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933   Do Jul 19, 2012 8:33 am

Hallo Klaus,

bei den Luftfahrzeugen des Deutschen Reiches wurde ab 1933 auf der Backbordseite die Reichsflagge durch das Hakenkreuz ersetzt. Ab September 1934 war dann auch auf der Steuerbordseite das Hakenkreuz zu führen.

Vielleicht kann diese Entwicklung anhand von Fotos des Luftschiffes nachvollziehen.

Viele Grüße

Marko
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muesli
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muesli


BeitragThema: Re: Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933   Mi Okt 28, 2015 8:32 pm

Hallo Zeppelinfreunde,

Zuerst mal eine Frage Für unsere liebe Admin Michaela:
Ist es nur bei mir dass ich keine Bilder in diesem Thread sehen kann? Oder liegt es an www.servimg.com?
Vielleicht können die Bilder hier mal wieder eingefügt werden?

Ich möchte hier gerne auch noch ein Beleg der Rundfahrt zeigen:

Ein Einschreibebrief von Voerde (Ennepe-Ruhrkreis) mit 4,30 RM richtig frankiert wenn ich die Erklärung hier oben gut verstanden habe: 3,75 Zeppelin-Zuschlag + 0,25 normales Briefporto + 0,30 Einschreibegebühr.
Für die 4 RM Luftschiffzuschlag hat man hier nicht die Sondermarke zu 4 Mark genützt aber eine gewöhnliche 2 Mark Zeppelinmarke und eine 2 RM Sondermarke der Chicagofahrt.

Vorderseitig gestempelt bei Abgabe Voerde 10.10.33, Sonderstempel Für den Anschlussflug Berlin-Friedrichshafen und dreieckiger Rundfahrtsstempel.
Rückseitig grüner Stempel Friedrichshafen "mit Luftschiff Graf Zeppelin befördert" und Ankunftsstempel Voerde 3.11.33.






Beste Sammlergrüsse,

Raf.
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Polarfahrtsucher
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Polarfahrtsucher


BeitragThema: Re: Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933   Fr Okt 30, 2015 11:16 pm

Hallo Raf,

@muesli schrieb:

Vielleicht können die Bilder hier mal wieder eingefügt werden?

vielen Dank für das Interesse und die Belebung dieser interessanten Fahrt.
Ich habe die entsprechenden Bilder wiederhergestellt, vielen Dank auch an Michaela für die Mühe!


@muesli schrieb:

Ich möchte hier gerne auch noch ein Beleg der Rundfahrt zeigen:

Ein Einschreibebrief von Voerde (Ennepe-Ruhrkreis) mit 4,30 RM richtig frankiert wenn ich die Erklärung hier oben gut verstanden habe: 3,75 Zeppelin-Zuschlag + 0,25 normales Briefporto + 0,30 Einschreibegebühr.
Für die 4 RM Luftschiffzuschlag hat man hier nicht die Sondermarke zu 4 Mark genützt aber eine gewöhnliche 2 Mark Zeppelinmarke und eine 2 RM Sondermarke der Chicagofahrt.

Ich gratuliere Dir zu diesem schönen Beleg der Chicagofahrt.
Deine Portobegründung ist korrekt. Pro 5 gr Briefgewicht waren pro Etappe 1,25 RM Reichsmark fällig. Somit für die Rundfahrt die veranschlagten 3,75 RM plus Briefporto und Einschreibegebühren.
Außerdem hat dein Brief den Anschlussflug via Berlin mitgemacht, wie man an dem schönen Sonderbestätigungsstempel sehen kann.
Schön finde ich auch die nicht ganz gewöhnliche Frankatur mir 2 RM Sondermarke + 2 RM Zeppelinmarke.
Glückwunsch!

Ich kann passend zum Thema noch diesen "Gruß aus Solingen" (hier allerdings völlig ungefährlich  Zwinkern ) zeigen.
Der Brief mit dem Gewicht von 17 Gramm wurde portogerecht mit Hilfe der Sondermarken zu 6,25 RM frankiert.
Das Porto setzt sich aus dem 4 fachen Zeppelinzuschlag zu 1,50 RM (Post außerhalb Brasiliens; hier Argentinien) sowie 0,25RM Briefporto Ausland zusammen.




Der Bedarfsbrief wurde, mit Hilfe der Graf Zeppelin, erstaunlich schnell schon am 19.10.33 nach Buenos Aires zugestellt.

Schönen Gruß
Klaus

P.S. Mit dem Zeigen diese Stückes, geht ein Gruß an einen "stillen" Mitleser aus der Schweiz, der auch Gefallen an "nicht alltäglichen" Frankaturen und "schwereren" Poststücken findet! Zwinkern
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BeitragThema: Re: Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933   

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Fahrt zur Weltaustellung: Chicagofahrt Graf Zeppelin 1933

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