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 Richard Wagner

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BeitragThema: Richard Wagner   Mo Apr 21, 2008 8:00 pm

Richard Wagner wurde 1813 in Leipzig als Sohn des Polizeiaktuarius Carl Friedrich Wilhelm Wagner und der Tochter des Weissbäckermeisters Pätz, Johanna Rosine, geboren. Als den wahren Vater hat man oft den Schauspieler Ludwig Geyer angenommen, der oft bei der Familie zu Gast war. Als Carl Friedrich Wilhelm Wagner starb, verheiratete sich Johanna im Jahre 1814 mit eben diesem Geyer.
Als Richard sieben Jahre alt war, zog die Familie nach Dresden, wo der Knabe in der berühmten Dresdner Kreuzschule seinen ersten Musikunterricht erhielt. 1828 kehrte die Familie dann wieder nach Leipzig zurück, wo sich Richards Interesse an der Musik nochmals verstärkte, auch wenn er beim Klavierspielen keine hervorstechende Begabung an den Tag legte.

Vor 1833 komponierte der junge Wagner traditionellem Stil und Themen entsprechend. Erst, als er die 20 überschritten hatte und sich auf das Komponieren von Opern verlegte, zeichnete sich ein Wendepunkt ab. Alles in allem zogen die Fürsten in den Jahren zwischen den Revolutionen von 1789 und 1848 die Oper vor. Die Bürgerschaft hingegen tendierte dazu, ihr Geld anzusammeln, anstatt es für die Kunst zu vergeuden. War doch die Oper nicht zuletzt eine besonders teure Musikform, da hinter jeder Vorstellung eine grosse Aufführungsmaschinerie steht.



Wagners erste Oper, Die Feen, wurde im Jahre 1834 fertig. Das Werk knüpfte klar an die Traditionen an, die von u.a. Heinrich Marschner, Giacomo Meyerbeer, Gasparo Spontini, Carl Maria von Weber und vielen anderen vertreten wurden. Der berühmteste Name der Branche war Meyerbeer, den man unumstritten als Genie ansah.

Seine Opernproduktion setzte Wagner mit dem Werk Das Liebesverbot (1836) fort, gefolgt von Rienzi (1840). Wagners 'geistiges Vaterland', war, wie Maurice BOUCHER es sah, zu dieser Zeit noch die Kunst, während 'Deutschland' für ihn lediglich eine Seite im Geographiebuch darstellte. Diese Haltung kommt vorzüglich in einem Brief Wagners an Robert Schumann vom Jahre 1836 zum Ausdruck: Schumann sollte ihm dabei behilflich sein, Kontakte zu den Pariser Komponistenkreisen zu etablieren; gleichzeitig scheint er sich noch auf die kosmopolitische Einstellung Schumanns zu verlassen.

Gerade zu jener Zeit, in den 30ern des letzten Jahrhunderts, erlebte der Nationalismus seine starke Aufschwungsphase sowohl in Deutschland als auch anderswo in Europa. Schon die französische Revolution hatte die nationale Identität gestärkt und gezeigt, dass der Lauf der Geschichte beeinflusst werden kann. In Deutschland waren es besonders die Zeit des antinapoleonischen Krieges und der französischen Besetzung, die das Aufkommen des Nationalismus in Gang setzte und das Gefühl der nationalen Zusammengehörigkeit stärkte. Als Gegengewicht zu der traumatischen Zersplitterung der Deutschen entstand der Traum von Vereinigung. Nach der französischen Julirevolution von 1830 entstand überall in Europa im Geiste Giuseppe Mazzinis das "Junge Italien", das "Junge Polen", die "Junge Schweiz", das "Junge Frankreich" und das "Junge Deutschland" (1831-36). Alle Bewegungen propagierten ein stark nationalistisches Programm.

Der Paris-Aufenthalt in den Jahren 1839-1842 stellte den Wendepunkt für Wagner dar. Er träumte davon, die Metropole der Musik zu erobern - es kam aber anders: Die Illusionen zerschellten. Die Pariser Jahre hatten nicht nur eine Änderung in Wagners künstlerischem Stil zur Folge; auch seine Beziehung zum Deutschtum veränderte sich. Es lässt sich die Behauptung aufstellen, dass gerade zu jener Zeit Kunst und Politik im Wagnerschen Weltbild einander begegneten. Wagners eigener Kompositionsstil entwickelte sich parallel zu seinem erwachenden Nationalempfinden. Zum Verständnis der folgenden Studie ist es wichtig, daran zu denken, dass Wagner bei seiner Suche nach dem Deutschtum keinen Rückgriff auf sonstige nationale Elemente, wie z.B. die Volksmusik machte. Von Anfang an war Deutschtum in seiner Gedankenwelt mit den Charakteristika seiner Kunst verknüpft.

Noch im Jahre 1837 hielt er sogar Meyerbeer für einen Deutschen; Dieser habe lediglich des Franzosentums als Mittels benutzt, um seine Vorstellungen zu realisieren, ähnlich wie Napoleon dies tat, um Weltgeschichte zu schaffen. Nun war Wagner allerdings der Ansicht, dass sich Meyerbeer zum Tyrann des französischen Musiklebens entwickelt habe, der keinerlei Interesse für den Rienzi zeige, obgleich diese Frühwerk Wagners klar durch Meyerbeer beeinflusst war. Aus Meyerbeer hatte man einen Teil der glamourösen Fassade der französischen Kultur gemacht, und dies sogar in dem Umfang, dass noch im Jahre 1854 Eugéne de Mirecourt begeistert feststellen konnte: "Meyerbeer n'appartient ni à l'Italie, ni à l'Allemagne; il est à nous seuls!"

Als sich Wagners Auffassung von seinem kulturellen Hintergrund änderte, änderte sich auch seine Ästhetik. Er begann, sich immer mehr als Musikdramatiker denn als Komponisten zu sehen. Er hielt sich für eine Art Kombination zwischen Shakespeare und Beethoven, dazu im Stande, sowohl das Libretto als auch die Musik zu schaffen. Diese neue Denkweise wuchs sich über kurz oder lang zu einer ganzen Weltanschauung aus, in der sich seine Auffassungen von Vergangenheit, Volk, Staat, Kultur und Politik vereinigten. Er strebte danach, nationale, ganzheitliche Kunst zu schaffen. Alfred EINSTEIN konstatierte über Wagner:

He was the first to use music as a means of influensing, of entrancing, of intoxicating, of conquering. To be sure, all musicians direct their attention to the 'world' - to connoisseurs, to a community great or small, to the nation. Even before Wagner a few composers had felt impelled to create a community for themselves because there was none at hand. Handel did so in his oratorios; Beethoven, in his symphonies. So far as Wagner concerned, however, Handel scarcely existed [...] But in Beethoven Wagner saw his true predecessor - or, more precisely, in the Beethoven of the Ninth Symphony, with which the reign of pure instrumental music seemed to have come to an end and that of opera, of his opera, to have begun.

Die Vermischung von künstlerischen und politischen Ambitionen ist in Wagners Fall offenkundig; kein Wunder also, dass er danach trachtete, aktiv im politischen Leben mitwirken zu können. In diesem Zusammenhang sind Wagners Dresdner Jahre (1842-1849) sowie die Münchner-Triebschener Jahre (1864-1872) von Bedeutung.

Im Jahre 1842 erhielt Wagner eine Stellung als Hofkapellmeister in Dresden, beglückt darüber, dass die feste Anstellung seine chronische Geldnot linderte. Das ehrwürdige Amt bot ihm die Gelegenheit, die Verwirklichung seiner reformistischen Opernauffassung zu versuchen. Der fliegende Holländer kam 1843 auf die Bühne, Tannhäuser 1845. Während der 40er Jahre arbeitete Wagner auch am Lohengrin, aber die Uraufführung fand erst im Jahre 1850 in Weimar statt. Gleichzeitig entwickelte Wagner ein immer lebhafteres Interesse an politischen Fragen und begann an den Aktivitäten des in der Stadt wirkenden Vaterlandsvereins teilzunehmen. (Diese Sitzungen lässt er in seiner Autobiographie unerwähnt.) Auf diese Art machte er die Bekanntschaft des revolutionär gesinnten Journalisten August Röckel und des Anarchisten Michail Bakunin, der zu dieser Zeit im Schutze des Decknamens Dr. Schwarz politische Agitation in Dresden betrieb. Wagner nahm mit anderen Revolutionären am Dresdner Aufstand im Mai 1849 teil. Röckel und Bakunin wurden gefangen genommen, Wagner jedoch gelang die Flucht über die Grenze zu Franz Liszt nach Jena.

Die zweite politisch interessante Phase stellen die Jahre in München (1864-65) und Triebschen (1866-72) dar. Nach dem Aufstand von Dresden war Wagner von direkter, aktiver politischer Handlungsweise enttäuscht: Nach seiner Flucht begnügte er sich mit Einflussnahme hinter den Kulissen. In München unterhielt er eine freundschaftliche Beziehung zu dem jungen Bayernkönig Ludwig II. Dies grösstenteils deshalb, weil er vermutete, dass Deutschland unter Bayerns Führung geeint werden würde. Gleichzeitig unterstützte Ludwig in wirtschaftlicher Hinsicht Wagners Opernproduktion. So wurden in München die folgenden Opern uraufgeführt: Tristan und Isolde 1865, Die Meistersinger von Nürnberg 1868, Das Rheingold 1869 und Die Walküre 1870. Das Rheingold und Die Walküre waren die zwei ersten Teile der Operntetralogie Der Ring des Nibelungen, mit dem Wagner schon seit Beginn der 50er Jahre beschäftigt war. Die zwei letzten Teile der Tetralogie, Siegfried und Götterdämmerung wurden erst 1876 in dem von Wagner selbst geplanten Opernhaus anlässlich der ersten Festspiele aufgeführt.

Im Frühling 1866 fand Wagner in Triebschen in der Schweiz ein neues Domizil. Er musste München im Dezember 1865 verlassen, weil die öffentliche Debatte um seinen Einfluss auf den jungen König immer schärfer wurde und in direkte Feindschaft gegen ihn ausgeufert war. Obwohl Wagner nach Triebschen zog, brach sein Kontakt zu Ludwig nicht ab. Als es zwischen Preussen und Österreich im Juli 1866 zum Krieg kam, begann Wagner, ein immer stärkeres Wohlwollen für die Preussen zu entwickeln. Er begriff, dass der Architekt der Umwälzungen nicht Ludwig sondern Bismarck hiess. Wagner begann nun, Kontakte nach Berlin zu suchen; als Vermittler fungierte Lothar Bucher, mit dem Wagner durch die revolutionären Ereignisse in Dresden bekannt war. Bedauerlicherweise zeigte Bismarck jedoch kein grösseres Interesse an Wagner. Folglich beklagte Cosima Wagner (seine zweite Frau und die Tochter Franz Liszts) in ihrem Tagebuch, dass Bismarck, weil er Wagner seine Unterstützung verweigert hatte, nur preussische und keine gesamtdeutsche Politik getrieben habe. Cosima sah also in der Kunst ihres Mannes die gesamtdeutsche Kunst par exellence, deren wahrhaftes Verständnis Hand in Hand mit der natürlichen Entwicklung des deutschen Staates ginge.

Obwohl Bismarcks offizielle Absegnung ausblieb, veranstaltete Wagner seine Kunst als grossangelegte Organisation, zu der zahlreiche Wagner-Vereinigungen, die Bayreuther Festspiele, die Zeitschrift Bayreuther Blätter und der sog. Bayreuther Kreis gehörten, die nach Wagners Tod die Pflege seines musikalischen und schriftstellerischen Erbes zu besorgen hatten. Der Komponist starb am 13.2.1883 an einem Herzinfarkt, als er gerade damit beschäftigt war, für die Bayreuther Blätter einen Artikel "über das Weibliche im Menschlichen" zu verfassen.

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BeitragThema: Richard Wagner   Mo Apr 21, 2008 8:11 pm

Die Feen
Die Feen ist die erste vollendete Oper von Richard Wagner. Diese Oper wurde im Stile der deutschen romantischen Oper gestaltet, stark beeinflusst von Wagners Vorbildern Carl Maria von Weber (Leitmotiv) und Heinrich Marschner (dramatisch geführter Sprechgesang). Die Uraufführung der Feen fand erst fünf Jahre nach Wagners Tod am 29. Juni 1888 im königlichen Hof- und Nationaltheater in München statt; einstudiert vom jungen Richard Strauss, dirigiert von Franz Fischer. Die Aufführung war ein Erfolg. Die Oper wurde hernach auch an anderen Orten aufgeführt, konnte sich aber auf Dauer nie richtig durchsetzen. Zum heutigen Tage ist diese Oper fast vergessen und wird nur selten aufgeführt.



Heinrich Marscher...............Carl Maria von Weber...............Richard Strauss


Zuletzt von Tatjana Westermayr am Fr Apr 25, 2008 8:59 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragThema: Richard Wagner   Do Apr 24, 2008 7:48 pm

Das Liebesverbot

Wagner im Jahre 1842Das Liebesverbot ist eine komische Oper in zwei Akten von Richard Wagner nach der Komödie Maß für Maß ("Measure for Measure") von William Shakespeare. Das Libretto seiner zweiten vollendeten Oper nach Die Feen schrieb Wagner selbst.

Die Uraufführung des heute kaum noch gespielten Jugendwerks fand am 29. März 1836 am Magdeburger Theater von Heinrich Eduard Bethmann unter katastrophalen Umständen statt. Wagner, der dort den Posten des Musikdirektors bekleidete, hatte nur zehn Probetage Zeit für die Einstudierung. Die Sänger konnten ihre Partien bei der Premiere höchstens zur Hälfte auswendig und auf der Szene fand nach des Komponisten eigenen Worten ein "musikalisches Schattenspiel" statt, "zu welchem das Orchester mit oft übertriebenem Geräusch seine unerklärlichen Ergüsse zum Besten gab".

Die spätere Missachtung des Werkes durch Wagner selbst erklärt sich allerdings eher daraus, dass die Komödie, die im Palermo des 16. Jahrhunderts zur Zeit des Karneval angesiedelt und stilistisch noch ganz der traditionellen Oper verhaftet ist, vor allem musikalisch nicht mehr zu den Theorien des Gesamtkunstwerks Wagners und seines "Kunstwerks der Zukunft" passte. Zudem ist es das Werk eines 22jährigen - bei aller Genialität, die sich in einzelnen Passagen schon abzeichnet, bleibt es in Vielem ein noch unausgereiftes Frühwerk. Einflüsse der französischen Opéra comique von Auber und Adam sind besonders in der Rhythmik der Ouvertüre und den schmissigen Ensembleszenen unverkennbar, von der später propagierten "unendlichen Melodie" findet sich noch keine Spur.

Andererseits lässt sich durchaus schon "der große Erotiker des Musiktheaters" (Ulrich Schreiber) erkennen, der das im Titel zitierte "Liebesverbot" des bigotten deutschen Statthalters Friedrich zum Anlass nimmt, seine Figuren auf dem Corso, im Klosterhof, Gerichtssaal, Gefängnisgarten und schließlich wieder auf dem Corso (so die Bezeichnung der einzelnen Bilder) in einen munteren Sinnenreigen zu treiben, an dessen Ende selbst Friedrich die Karnevalsmaske fallen lassen muss: Er hat sich in die Schwester des von ihm eingekerkerten Claudio verliebt und damit seine eigene Regel ad absurdum geführt.

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BeitragThema: Richard Wagner   Do Apr 24, 2008 8:30 pm

Rienzi



Rienzi ist die vierte Oper Richard Wagners und sein erster musikalischer Erfolg, mit der er einige Berühmtheit erlangte. Die Vorgänger waren Die Hochzeit, die er entwarf, als er 19 war und die nur noch in Fragmenten erhalten ist, die Oper Die Feen, die erst nach seinem Tode uraufgeführt wurde (1888 in München) und Das Liebesverbot, das er in Magdeburg sogar uraufführen konnte - jedoch ging das Theater unmittelbar darauf pleite, so dass es bei der einen Aufführung blieb. Rienzi behandelt das Leben des Cola di Rienzo, eines mittelalterlichen römischen Tribuns.


Musik [Bearbeiten]Dieses Frühwerk steht noch, im Gegensatz zu Wagners späteren Werken, in der Tradition der italienischen Opernform, zeigt aber auch schon deutliche Ansätze, insbesondere in der Instrumentation und im Klanglichen zur "romantischen Oper" des späteren Wagner. Der Kapellmeister und Musikkenner Hans von Bülow bezeichnete Wagners Rienzi als Meyerbeers beste Oper.


Rezeptionsgeschichte [Bearbeiten]Aufgrund der heroischen Geschichte, der ein Roman Edward Bulwer-Lyttons zugrunde liegt, und da sie die Lieblingsoper Adolf Hitlers war, wurde Rienzi oft als protofaschistisch bezeichnet und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs selten aufgeführt. Wagner selbst tat die Oper in hohem Alter als Jugendsünde ab und nannte seinen Rienzi einen "Schreihals".

1. Aufzug

Anhänger der Orsini versuchen die Schwester von Rienzi zu entführen. Doch Adriano Colonna verhindert den Raub. Rienzi gelingt es, die beiden verfeindeten Adelsfamilien zu trennen. Rienzi, der die Ordnung in Rom wieder herstellen möchte, wird vom Volk und der Kirche mit diesem Amt beauftragt. Außerdem gelingt es ihm Adriano, der Irene, Rienzis Schwester, liebt, für seine Pläne zu gewinnen. Der Aufzug schließt mit der Ablehnung der Königswürde durch Rienzi, er möchte nur Volkstribun sein.
2. Aufzug

Festlich wird der Frieden begangen, der im Römerland Einzug gehalten hat. Doch der Adel beschließt, Rienzi zu ermorden. Adriano warnt Rienzi. Eine Pantomime wird dargestellt, die auf die altrömische Geschichte der Lukretia Bezug nimmt. Am Ende dieser Darbietung attackiert Orsini Rienzi mit einem Dolch. Doch der gewarnte Rienzi trägt ein Panzerhemd unter dem Festgewand. Die an der Verschwörung beteiligten Adeligen werden zum Tod verurteilt. Aber auf die Bitten von Adriano hin, unterstützt von Irene, entscheidet sich Rienzi, das Urteil nicht zu vollstrecken. Die Attentäter müssen erneut auf die Gesetze schwören und werden freigelassen.
3. Aufzug

Die Adeligen ziehen aus der Stadt und sammeln ein Heer. Das Volk ist alarmiert. Rienzi versichert, kein zweites Mal Milde walten zu lassen. Nur Adriano steht jetzt zwischen den Fronten, er bleibt in Rom zurück. Rienzi zieht an der Spitze seines Heeres in die Schlacht und besiegt die Armee des Adels. Als Adriano seinen Vater unter den Getöteten findet, beschließt er, diesen zu rächen.
4. Aufzug

Rienzis Stellung hat sich verschlechtert. Er hat es sich mit dem Papst und dem Kaiser verscherzt. Statt eines Te deums wird Rienzi vom päpstlichen Legaten mit einem Bannfluch belegt. Das Volk flieht Rienzi. Adriano möchte Irene zur Flucht überreden, aber sie weigert sich. Sie möchte ihrem von allen verlassenen Bruder beistehen.

5. Aufzug
Rienzi erfleht in einem Gebet "Allmächtger Vater, blick herab..." Gottes Hilfe. Nur Irene und Adriano sind noch bei ihm. Dieser bemüht sich verzweifelt, Irene zum Verlassen des Kapitols zu bewegen. Inzwischen stürmt die Volksmenge heran und steckt das Kapitol in Brand. In dem einstürzenden Gebäude kommen Rienzi, seine Schwester und Adriano ums Leben. .
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BeitragThema: der fliegende Holländer   Mo Jun 09, 2008 2:19 pm

Die Sage vom Fliegenden Holländer ist die Legende von einem verfluchten Kapitän und seinem geisterhaften Segelschiff. Durch einen Fluch ist der Kapitän dazu verdammt worden, bis zum jüngsten Tag mit seinem Geisterschiff auf den sieben Weltmeeren umherzuirren, ohne in einen Hafen einlaufen zu können.


Die Geschichte ist ein typisches Beispiel für sogenanntes Seemannsgarn und die genauen Ursprünge der Legende sind daher nicht mehr feststellbar. Die ersten schriftlich dokumentierten Versionen stammen aus dem 18. Jahrhundert. Sicher ist jedoch, dass die Legende viel früher mündlich überliefert und dabei in unzählige Varianten abgewandelt wurde.


Die Sage wurde besonders im 19. Jahrhundert von zahlreichen Autoren als Stoff für Märchen und Erzählungen aufgegriffen und für Theater- und Opernbühnen adaptiert. Die bekannteste Fassung ist Richard Wagners Oper Der Fliegende Holländer, die 1843 in Dresden uraufgeführt wurde.

Der Inhalt der Legende:Von der Legende gibt es unzählige Varianten, die sich vor allem im Namen des Kapitäns des sagenumwobenen Schiffs und in der Jahresangabe des Geschehens unterscheiden. Der zugrundeliegende Zeitraum ist jedoch stets das 17. Jahrhundert, in dem die Ereignisse stattfanden, die zu dem Fluch führten. Außerdem gemeinsam ist den meisten Erzählungen, dass das Schiff aus der Nähe der früheren niederländischen Kolonie Kapstadt stammt, beziehungsweise die Verfluchung dort stattgefunden hat.

Die ursprünglich unter Seefahrern verbreitete Version, die wahrscheinlich im 18. Jahrhundert entstanden ist, bildete den Kern für zahlreiche literarische Erweiterungen ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Seefahrergeschichte erhielt durch den Einbau einer Frau als Auslöser des Fluchs zum einen einen „romantischen Aspekt“ und zum anderen durch die Einführung eines „Erlösungsmotivs“ die Möglichkeit zu einem glücklichen Ende. In aller Regel erzählen sie, mit Variation von Details wie Zeit und Namen, folgende Geschichten:

Der Kern der Sage: Um das Jahr 1641 versuchte der Kapitän eines niederländischen Schiffes, der für sein lästerliches Fluchen bekannt war, das Kap der Guten Hoffnung zu umschiffen. Es herrschte ein unbarmherziger Sturm und die See war wochenlang tosend und rau. Der Sturm kam noch dazu aus einer ungünstigen Richtung, was das Vorhaben, das Kap zu umsegeln, allein schon nahezu unmöglich machte. Nach einigen Wochen vergeblichen Kampfes gegen die Naturgewalten wollte die Mannschaft des Seglers aufgeben und das Unternehmen abbrechen. Doch der Kapitän wollte davon nichts hören. Er fluchte gegen Gott und die Welt, dass er nicht eher aufgeben würde, bis er das Kap umschifft habe, und wenn es bis zum jüngsten Tage dauern sollte. Als Strafe für diese Gotteslästerung wurde das Schiff zum ewigen Kreuzen als Geisterschiff verdammt.
Literarische Erweiterungen: Der Kapitän soll einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben, der ihm neben einer schnellen Überfahrt zu den Gewürzinseln auch ein 'Weib' bei Landaufenthalt versprach. Als eine fromme Frau jedoch lieber betete, als sich dem Kapitän hinzugeben, ermordete er sie und warf ihre Leiche ins Meer. So wurde er dazu verflucht, ewig über die Ozeane zu segeln, bis er die wahre Liebe findet. Um dies zu schaffen, darf der Kapitän dann doch in bestimmten Zeitabständen (alle zehn, hundert oder wie bei Richard Wagners gleichnamiger Oper alle sieben Jahre) an Land gehen. Wenn seine Auserwählte nicht die richtige ist, tötet er sie und fristet weiter sein schreckliches Dasein.
In den literarischen Varianten muss der Fliegende Holländer nicht immer ausschließlich am Kap der Guten Hoffnung segeln, sondern darf sich auf allen Weltmeeren frei bewegen, er kann aber nur in langen Jahresabständen einen Hafen anlaufen, um Erlösung zu suchen.
Das sagenumwobene Geisterschiff soll unglaubliche Fähigkeiten besitzen. So soll es gegen den Sturm oder bei absoluter Flaute segeln können. Auch wird ihm die Fähigkeit nachgesagt, rückwärts segeln zu können. In manchen Erzählungen soll es auch auf einer Wolke am Horizont schwebend oder plötzlich aus den Tiefen des Meeres auftauchend gesehen worden sein.

Wenn einem anderen Schiff der Fliegende Holländer erscheint, ist dies ein äußerst bedrohliches Omen. Es soll angeblich den Untergang des Schiffs oder wenigstens ein bevorstehendes großes Unglück für seine Mannschaft bedeuten.

Seeleute, die dem Geisterschiff angeblich begegneten, berichteten davon, dass das Deck des Seglers entweder leer, nur mit Toten oder mit Geistern besetzt war. Manche sagen, sie hätten trotz des leeren oder mit Leichen bedeckten Decks Rufe gehört.

In vielen Geschichten wird ein Beiboot erwähnt, das vom Holländer zu den Vorbeifahrenden herüberruderte. Wenn das Beiboot das passierende Schiff erreichte, hat dessen angebliche Besatzung Briefe von der Mannschaft des fliegenden Holländers übergeben, die sich alle, trotz intensiver Versuche, nicht zustellen ließen, da die Adressaten längst verstorben waren. Manche Erzählungen berichten weiter, dass die Schiffe vor Erreichen des nächsten Hafens sanken, wenn die Briefe nicht am Hauptmast festgenagelt wurden.

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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Mi Jul 30, 2008 8:33 pm



Österreich - Michel Nr. 1849
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Cantus
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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Do Jul 31, 2008 12:52 am

Hallo,
ich habe da noch eine kleine Besonderheit gefunden:

Eine Karte mit dem Bildnis von Richard Wagner, geschrieben in Esperanto.

Liebe Grüße
Ingo

ja





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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Do Jul 31, 2008 8:04 am

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Cophila
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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Do Jul 31, 2008 8:09 pm

Tatjana Westermayr schrieb:
Bedauerlicherweise zeigte Bismarck jedoch kein grösseres Interesse an Wagner. Folglich beklagte Cosima Wagner (seine zweite Frau und die Tochter Franz Liszts) in ihrem Tagebuch, dass Bismarck, weil er Wagner seine Unterstützung verweigert hatte, nur preussische und keine gesamtdeutsche Politik getrieben habe.

Bismarck kannte die Manipulationsgefahr solcher Künstler für träumerische Monarchen, welche den Staat damit sogar in die Pleite führen können än .

Der bayerischen Regierung blieb später nichts anderes übrig, als den großen Sponsor König Ludwig II für geisteskrank erklären zu lassen, um ihn anschließend mit seinem Arzt im See zu versenken. ug .

Aber trotzdem sind der Nachwelt die Werke Wagners nebst der bayerischen Kultur mit ihren Schlössern und der darin befindlichen Kunst, zum Wohle des Volkes erhalten geblieben. Preußen dagegen wurde 1945 endgültig annuliert.
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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Fr Aug 01, 2008 8:45 pm



San Marino: mit Fehler!

(es heißt - Der Ring des Nibelungen)
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BeitragThema: Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg   Fr Aug 01, 2008 9:31 pm

Ort der Handlung: Thüringen: Wartburg, im Anfange des 13. Jahrhunderts

Erster Aufzug
Zu Beginn des Werkes begegnen wir Tannhäuser in der Welt des Venusberges (d. i. der Hörselberg bei Eisenach). Die Welt der Venus ist ausschließlich der Sinnlichkeit gewillt. Tannhäuser hat als Sterblicher den Weg hierher gefunden, ist des Genusses jedoch zusehends überdrüssig ("Wenn stets ein Gott genießen kann, bin ich dem Wechsel untertan"). Venus versucht, ihren Ritter zum Bleiben zu bewegen, und prophezeiht, dass die Menschen Tannhäuser sein Verweilen bei der heidnischen Göttin der Liebe nie verzeihen werden: dort fände er nie sein Heil. Tannhäuser jedoch bleibt bei seinem Entschluss: "Mein Heil ruht in Maria!" Bei der Anrufung Mariens versinkt die Welt der Venus, und Tannhäuser sieht sich in ein liebliches Waldtal in Thüringen am Fuße der Wartburg versetzt. Er versöhnt sich mit den Rittern, die er einst verlassen hatte und will an einem Sängerfest, das auf den nächsten Tag bestimmt ist, teilnehmen, um auch das Herz Elisabeths, der Nichte des Landgrafen zu gewinnen.

Zweiter Aufzug
Im zweiten Aufzug begegnen sich Tannhäuser und Elisabeth wieder. In einem Dialog zwischen beiden und einem Gespräch zwischen Elisabeth und dem Landgrafen wird die Verbindung der beiden kaum verhüllt vorbereitet. Während des Sängerfestes jedoch bekennt Tannhäuser, dass er im Venusberg gewesen ist, wodurch er nach den Gesetzen der Zeit sein Leben verwirkt hat. Die Anrufung oder der Aufenthalt bei heidnischen Göttern war allemal Götzendienst und Abgötterei. Nur auf die Fürsprache Elisabeths wird Tannhäuser gestattet, nach Rom zu ziehen, und um Erlösung durch die Kirche zu bitten, "doch nimmer kehre wieder, ward' dir sein Segen nicht!"

Dritter Aufzug
Im dritten Aufzug erleben wir, dass Elisabeth ihr Leben für Tannhäusers Erlösung geben will. Tannhäuser selbst war in Rom gewesen, hatte jedoch keine Verzeihung gefunden. Der Papst (in der Sage ist es Urban IV.), hatte seinen Priesterstab geschwungen und ausgeführt: "Wie dieser Stab in meiner Hand nie mehr sich schmückt mit frischem Grün, kann aus der Hölle heißem Brand Erlösung nimmer dir erblühn." Tannhäuser ist verzweifelt und will wenigstens seine letzten Tage wieder bei Venus verbringen. Diese erscheint auch, doch Wolfram, einer der Wartburgritter, hält Tannhäuser von dem letzten verzweifelten Schritt ab. Er ruft Elisabeths Namen aus, deren Bitte, für Tannhäusers Vergebung sterben zu dürfen, inzwischen erfüllt wurde, sodass Venus augenblicklich verschwindet. Tannhäuser stirbt im Glauben an seine Erlösung. Pilger bringen den wundersamerweise erblühten Priesterstab aus Rom: "Den dürren Stab in Priesters Hand hat ER geschmückt mit frischem Grün!"

Das Werk schließt mit der Verheißung des Chores: "Hoch über aller Welt ist Gott und sein Erbarmen ist kein Spott".
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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Do Nov 13, 2008 8:55 pm



Böhmen und Mähren 22.5.1943: 130 Geburtstag
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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Di Nov 18, 2008 1:56 pm

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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Di Nov 18, 2008 1:57 pm

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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Di Nov 18, 2008 1:58 pm

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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Sa Nov 22, 2008 2:18 pm

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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Fr Jan 23, 2009 10:59 pm

Bayreuther Wagner-Festspiele 1955


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BeitragThema: Re: Richard Wagner   So Feb 15, 2009 9:14 am

Russland: 1963 - Michel Nr. 2766
150. Geburtstag

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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Sa Feb 21, 2009 6:11 pm

Bayreuther Wagner-Festspiele 2005


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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Do Feb 26, 2009 7:43 pm

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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Do Feb 26, 2009 8:44 pm

Hallo Tatjana,
die beiden Stempel sind doch sehr verschwommen, du solltest sie besser nochmals einscannen.

Beste Grüße
Ingo
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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Mo März 16, 2009 6:25 pm

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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Sa Apr 25, 2009 7:42 pm

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BeitragThema: Re: Richard Wagner   Mi Jan 27, 2010 6:37 am

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BeitragThema: Re: Richard Wagner   So März 14, 2010 10:26 pm

Es ist schon bemerkenswert, wofür ein Lohengrin so alles herhalten muss.



LG
Ingo
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