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 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!

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Gerhard
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Do Jan 30, 2014 11:28 pm

@Rein schrieb:

du erwähst nur die ANK Nummer aber nicht die Druckmethode? Ob es Offsetdruck ist oder Buchdruck! Vielleicht gibt es eine Zusammenhang mit die Ränder!?

Hallo Rein, leider bin ich bei der eindeutigen Feststellung der Druckmethode noch sehr unsicher - ich würde aber bei beiden gezeigten Marken Offsetdruck vermuten.
Um einen Zusammenhang Druckmethode:Ränder festzustellen, fehlen mir noch die dazu notwendigen Vergleichstücke. In der wenigen vorhandenen Literatur habe ich darauf aber keine Hinweise gefunden.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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Rein
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   So Feb 02, 2014 2:17 pm

Zurück nach die Gummiplatten!

Es geht doch um Hochdruck und ob die Platte von verharte Gummi ist oder nicht die Hochteile sind hart genug um wo nötig für eine Prägung am Hintenseite zu sorgen! Das gilt sowohl für Gummi als für Metall...

Schau mal die 1934 Trachten besser an - oder gleichwohl eine andere Dauerserie wie 1890 Kaiserporträt - alle in Buchdruck und OHNE Prägung.    Soll das alles mit Gummiplatten hergestellt sein??? Und wann wir etwa eine Prägung sehen, dann rufen wir aus:  Metallplatte!

Nochmals, woher stammt diese Information dass es beide  Sorten Platte gibt!?

Und wenn alles stimmt, dann erwarte ich eher die Struktur der Gummi-Oberfläche zu sehen können.
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Gerhard
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   So Feb 02, 2014 8:12 pm

@Rein schrieb:

Schau mal die 1934 Trachten besser an - oder gleichwohl eine andere Dauerserie wie 1890 Kaiserporträt - alle in Buchdruck und OHNE Prägung.    Soll das alles mit Gummiplatten hergestellt sein??? Und wann wir etwa eine Prägung sehen, dann rufen wir aus:  Metallplatte!

Eben die Tatsache, dass auch bei Buchdruck von Metallplatten nicht zwingend eine „typische“ Prägung an der Rückseite erkennbar ist, macht die Unterscheidung  (für mich) so schwer.

Dass vor der Wappenserie 1945 in der Staatsdruckerei Marken mit Gummiplatten gedruckt wurden, halte ich für unwahrscheinlich, behauptet doch der Schriftleiter der „Postmarke“ Rudolf Fürst in der Einführung zur Monografie von Ing. Tettinek, dass bei der Wappenserie 1945 zum ersten Mal in der Geschichte der Philatelie Gummiplatten als neues Druckmaterial für den Hochdruck verwendet wurde.

Soweit ich recherchiert habe gab es die früheste Verwendung von Gummiplatten für den Hochdruck in Amerika (L.Kingsley 1853, Patent für Gummimischungen zur Herstellung von Stereotypien).
Nach englischen Unterlagen soll der Ursprung einer sehr einfachen Art des „Flexodruckes“ einer englischen Firma gegen Ende des 18. Jahrhunderts zuzuschreiben sein.
1907 wurde dem deutschen Maschinenbauer Hollweg in Straßburg/Elsass ein deutsches Patent für ein Druckverfahren mit Gummiplatten erteilt, das nach den verwendeten Anilinfarben „Anilindruck“ genannt wurde (und eigentlich ein Vorfahre des Flexodruckes ist).

@Rein schrieb:

Nochmals, woher stammt diese Information dass es beide  Sorten Platte gibt!?

Hier kann man sich auf die „Zeitschrift für Briefmarkenkunde und Sammelwesen – Die Postmarke“ (Nummer 1 vom 31. Mai 1946) als Organ des Verbandes Österreichischer Philatelistenvereine berufen:



Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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Rein
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Mo Feb 03, 2014 9:39 am

Gerhard,

was macht diese Dauerserie - dauerte nicht lange! - anders als die ehere in Buchdruck hergestellte Dauerserie???

Vergleicht die 1925 [Ziffern, ...] 1929 [grosse Landschaft], 1932 [kleine Landschaft] und die 1934 [Trachten] Marken mit einander!

Allle in Buchdruck, nur mit einige Ausnahme eine Prägung an die Gummierungsseite, weil die vielleicht nur gestochen waren. Meistens feine Liinien und Punkte, keine Vollfläche. In 1945 war das ganz anders, die Vollfläche soillten uns erzählen wie!

Gruss, Rein
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Rein
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   So Feb 09, 2014 10:41 am



Auch die Nachporto-Marken waren nur in die Sowjetische Zone gültig, aber länger!

Alle gedruckt  in Buchdruck. Mit Metall-Platte oder Gummi-Platte???
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Rein
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   So Feb 09, 2014 10:46 am

Die Marken selbst:



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Gerhard
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   So Feb 09, 2014 6:37 pm

@Rein schrieb:

Auch die Nachporto-Marken waren nur in die Sowjetische Zone gültig, aber länger!

Alle gedruckt  in Buchdruck. Mit Metall-Platte oder Gummi-Platte???

Hallo Rein,

ich gehe davon aus, dass alle früheren und auch vor Allem späteren  Buchdruck-Marken von Galvanos, also Metallplatten, gedruckt wurden. Die Verwendung dieser Gummiplatten scheint mir nur der Not der Zeit und dem Rohstoffmangel geschuldet gewesen zu sein.

Mit der Herstellung der Marken der Wappenserie wurde bereits am 28. Mai 1945 begonnen. Die Kampfhandlungen in Wien waren erst Mitte April zu Ende gegangen, viele Gebäude  und die Infrastruktur waren Großteils zerstört, auch das Gebäude der Staatsdruckerei war von mehreren Bombentreffern schwer beschädigt.

Die Arbeiten zur Ausgabe der ersten dringend notwendigen Werte der Wappenmarken waren sehr übereilt, eine Verwaltung erst im Aufbau begriffen – die Verwendung der Hitlermarken mit provisorischem Aufdruck wurde von der Stadtkommandantur mehrfach beanstandet, mit 27. Juni war die Postdirektion gezwungen, ein generelles Verbot dieser überdruckten Hitlermarken zu erlassen.

Es waren auch nur die vorerst dringend benötigten Werte von Gummiplatten gedruckt worden, die bereits ab 3. Juli 1945 zur Ausgabe an die Schalter gelangten (5, 6, 8 und 12 Pfg.).
Offenbar wurde dann sehr rasch bei den weiteren Ausgaben auf den Offsetdruck ( 30 Pfg.), dann auf den Buchdruck von Metallplatten übergegangen.

Die Verwendung von Gummiplatten für den Buchdruck ist für spätere Briefmarkenausgaben der Staatsdruckerei nicht belegt und auch nicht anzunehmen.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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muesli
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Mo Feb 10, 2014 11:33 am

Hallo Gerhard,

Ich denke auch dass diese Erklärung ganz logisch ist und dass wir nicht weiter suchen müssen nach andere mit Gummiplatten gedruckten Marken.

Beste Sammlergrüsse,

Raf.
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Rein
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Mo Feb 10, 2014 11:39 am

Die Arbeiten zur Ausgabe der ersten dringend notwendigen Werte der Wappenmarken waren sehr übereilt,

War das so???

Und wieso gibt es jetzt noch so viele postfrische Marken??? Fast wie eine Ausgabe von West-Ukraine oder Franz. Afrika nur hergestellt für Sammler???

Gruss, Rein
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muesli
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Mo Feb 10, 2014 12:30 pm

Hallo Rein,

Sind alle diese postfrischen Marken mit Gummiplatten gedruckt worden oder Metallplatten ?
Von dieser Ausgabe habe ich nur wenig Briefmarken und sicherlich keine postfrischen. Hast Du schon grosse Bestände postfrischen gesehen oder durchsucht?

Beste Grüsse,

Raf.
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Rein
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Mo Feb 10, 2014 12:38 pm

Raf,

leider habe ich nur einige postfrische Marken und abgesehen von Belege [Umschläge auf Ebay] habe ich keine gebrauchte Briefmarken gesehen .

Ich habe auch keine Ahnung ob was bis jetzt mit Gummi-Platte gedruckt genennt wird, auch das ist!

Ich halte bis jetzt NUR das was eine deutliche Oberfläche-Struktur der so-genannte Gummi zeigt für echt!

Prägungslosigkeit ist NICHT durchschlaggebend!

Gruss, Rein
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Rein
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Mo Feb 10, 2014 3:43 pm



Was wir hier sehen - die weisse Flecke - hat nichts mit die Oberflächestruktur der Gummi- oder Metall-platte zu tun sondern mit die Papiier-Oberfläche und die Siebstruktur!

Man kann hier gut die Rhomben der Siebstruktur sehen!



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Rein
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Mo Feb 10, 2014 3:54 pm





Flecke entstanden durch die Rhomben der Siebstruktur!
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Mo Feb 10, 2014 3:58 pm

Bei die folgende Briefmarke spielt die Oberfläche der Gummiplatte eine Rolle:




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Rein
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Mo Feb 10, 2014 4:09 pm

Bei die folgende Briefmarke spielt die Oberfläche der Gummiplatte eine Rolle:






Bei die zweite Marke kann man noch zweifeln ob es die Siebstruktur betriftt!
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Gerhard
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Di Feb 11, 2014 12:19 am

@Rein schrieb:

Die Arbeiten zur Ausgabe der ersten dringend notwendigen Werte der Wappenmarken waren sehr übereilt, War das so???

Ja !!!

@Rein schrieb:
Und wieso gibt es jetzt noch so viele postfrische Marken??? Fast wie eine Ausgabe von West-Ukraine oder Franz. Afrika nur hergestellt für Sammler???

Ich vermute, dass ursprünglich eine spätere Verwendung dieser Dauerserie für das gesamte Staatsgebiet angedacht war.

Auch "Spekulation" mag eine Rolle gespielt haben. Wie sonst ließe sich erklären, dass die Staatsdruckerei noch im Jänner am Druck der Markwerte arbeitete, obwohl diese schon außer Kurs gesetzt waren.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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oe3rudi
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BeitragThema: Wappenzeichnung   Di Feb 11, 2014 11:23 am

Hallo im Forum
Zu den Wappenzeichnungen möchte ich Fragen ob damals schon eine Staatsdruckerei existiert hat. Denn die Konzentrationsregierung von Dr. Karl Renner von 27.Apr. bis etwa im Dezember hate noch keine Östr. Staatsdruckerei. Wir waren damals noch Besetzt und ich glaube das diese Drucke von einer privaten Firma gemacht im Auftrag und Genehmigung der Russen. Bei uns in der Papierfabrik Stuppach sind immer rrussische Auto mit der Makulatur zum Vernichten gekommen. So hat es mein Vater erzählt.
Und bei den Posthornzeichnungen der amerikanischen Zone sind in den Rändern die Beschriftung "ALLIED Military Post Stamp for AUSTRIA" zu lesen.


Seid ihr sicher das die in Österreich gemacht worden sind? Hab diesbez. keine Literatur
M.F.G.  OE3Rudi
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Di Feb 11, 2014 11:35 am

Rudi,

beim Bureau of Engraving and Printing in Washington !?

Gruss, Rein
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Di Feb 11, 2014 11:35 am

Gerhard,


"Die Verwendung von Gummiplatten für den Buchdruck ist für spätere Briefmarkenausgaben der Staatsdruckerei nicht belegt und auch nicht anzunehmen.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard"



D.h. du hast die Archiven der Staatsdruckerei durchsucht und nichts gefunden was zeigt auf Gummi-Platten nach 1945????

Gruss, Rein
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Gerhard
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Di Feb 11, 2014 2:41 pm

@Rein schrieb:

D.h. du hast die Archiven der Staatsdruckerei durchsucht und nichts gefunden was zeigt auf Gummi-Platten nach 1945????

Hallo Rein,



... natürlich nicht -
aber bei meinem Besuch in der Staatsdruckerei habe ich keine Gummiplatten gesehen Zwinkern 

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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Gerhard
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Mi Feb 12, 2014 11:11 pm

Hallo Sammlerfreunde, hallo Rein,

wer sich intensiver mit der Wappenserie beschäftigen möchte, sollte unbedingt auf die vorhandene Literatur zurückgreifen.

Dazu gibt es den „Spezialkatalog Österreich/2.Republik/DIE WAPPENSERIE 1945“ von Heinz L. Gindl:



Der Inhalt des Kataloges konzentriert sich zwar im Wesentlichen auf die Plattenfehler, in der Einleitung wird aber auch auf Herstellung und Besonderheiten eingegangen und eine Systematik der Werte und Angaben zum Druck sind in tabellarischer Form gelistet.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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Rein
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Do Feb 13, 2014 3:33 pm

Gerhard,

geben diese Bücher auf wirklich etwas mehr über die drucktechnische Hintergrunde???

http://www.plattenfehler.at/



Ich will gerne Geld ausgeben wenn es Zweck macht, aber mit nur ein oder zwei Seiten wäre ich sehr dankbar für eine Scan von diese Seiten! Sowohl wo es die Wappenzeichung, Landschafte und Trachten betrifft.

Gruss, Rein
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Gerhard
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Mi Feb 26, 2014 11:27 pm

Hallo Freunde der Wappenserie,

heute kann ich euch auf der ANK 724, dem Wert zu 24 Pfennig, den bei Gindl unter 4/I erfassten Plattenfehler
"Mittlere Federspitze am rechten Schenkel fehlt"
zeigen:



Der 24-Pfennig-Wert wurde (nur) im Offsetdruck, in Druckbogen zu acht Schalterbogen zu je 50 Marken gedruckt. Das Besondere an diesem Plattenfehler: er befindet sich auf der gesamten senkrechten Marken-Reihe der siebenten Position:



Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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Rein
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   Do Feb 27, 2014 12:25 am

Gerhard,


d.h. ein systematisches Merkmal - keine Plattenfehler!

Bei alle 8 Schalterbogen??????

Gruss, Rein
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Gerhard
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BeitragThema: Re: 1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!   So März 30, 2014 11:35 pm

@Rein schrieb:
Gerhard,
d.h. ein systematisches Merkmal - keine Plattenfehler!

Bei alle 8 Schalterbogen??????

Hallo Rein, hallo Freunde der "Spezialitäten"

ja, ich nehme an bei allen Schalterbogen.
Zitat aus "Gindl Spezialkatalog":

"Die Druckbogen dieses Wertes bestanden aus acht Schalterbogen zu je 50 Stück Marken. Die Verwendung von mehr als einer Druckplatte ist nicht wahrscheinlich."

Heute aber wieder eine kleine Besonderheit bei der Wappenserie, und zwar beim 12 Pfennig-Wert, ANK 720, gedruckt mit Gummiplatten:



Das Markenbild (Stöckel) am Bogenplatz 69 ist um fast 1 mm tiefer stehend.
Im Spezialkatalog "Gindl" als Plattenfehler 8/- notiert, mit 250 Punkten bewertet.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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1945 Wappenzeichnung - drucktechnisch etwas mehr?!

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