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 Fragen eines Jungsammlers

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AutorNachricht
Briefmarke 98
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BeitragThema: Fragen eines Jungsammlers   Mo Feb 24, 2014 6:03 pm

Hallo zusammen,
ich bin noch ein Jungsammler (15 Jahre alt) und heiße Nico.
Da ich im Briefmarken sammeln noch ein echter Neuling bin habe ich einige Fragen.
Ich stelle sie einfach mal und hoffe,dass ihr mir helfen könnt.  Idea 

1. Worin bewahrt man seine Briefmarken am besten auf ?

2. Wie kann man schnell und günstig eine Sammlung aufbauen ?

3. Ab wann ist eine Briefmarke komplett wertlos oder ruiniert ?

4. Sind gestempelte Briefmarken schlecht ?


Ich weiß, dass einige Fragen für euch vielleicht doof klingen werden, doch ich bin noch ein wirklicher Anfänger ohne viele Wissen und hoffe
nun, dass ihr mir helfen könnt.

Viele Grüße wünscht

Nico
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Cantus
Mitglied in Silber
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BeitragThema: Re: Fragen eines Jungsammlers   Mo Feb 24, 2014 8:15 pm

Hallo Nico,

ich bereite eine längere Antwort vor und lade sie nachher hoch. Du hast auch eine PN von mir.

Viele Grüße
Ingo
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Briefmarkentor
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Fragen eines Jungsammlers   Mo Feb 24, 2014 8:17 pm

Hallo Nico,

- Briefmarken bewahrst du an besten in einem Briefmarkenalbum auf.
- Günstig kommst du durch Tagespost, Tausch und Kiloware an Briefmarken.
- Wann eine Marke durch Beschädigung wertlos ist, kann man pauschal nicht beantworten. Dies hängt von jeder einzelnen Briefmarke ab.
- Gestempelte Briefmarken sind gleichwertig neben postfrischen Marken zu sehen. Einige Sammler spezialisieren sich sogar ausschließlich auf Stempel.

Viele Grüsse

Marko
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Cantus
Mitglied in Silber
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BeitragThema: Re: Fragen eines Jungsammlers   Mo Feb 24, 2014 10:28 pm

Hallo Nico,

doofe Fragen gibt es nicht, nur manchmal doofe oder überhebliche Sammler, ich hoffe aber, dass du von solchen Menschen verschont bleibst.

Briefmarken unterscheidet man in postfrisch, ungebraucht, ungebraucht ohne rückseitige Gummierung oder gestempelt.

Postfrisch bedeutet = so, wie am Postschalter verkauft, also Vorderseite und Rückseite völlig unbeschädigt mit kompletter und sauberer rückseitiger Gummierung.

Ungebraucht bedeutet = so wie postfrisch, aber rückseitig mit kleinen Gummifehlern oder einem aufgeklebten Falz (zum Befestigen in alten Vodruckalben).

Ungebraucht ohne Gummi bedeutet = so wie ungebraucht, aber rückseitig mit starken Gummifehlern oder gänzlich ohne Gummierung, wo eigentlich eine sein sollte.

Gestempelt bedeutet = gebraucht, in aller Regel postalisch verwendet und dann vom Postbeleg abgelöst.

Ganz überwiegend werden Briefmarken entweder postfrisch oder gestempelt / gebraucht gesammelt. Beides ist eine ganz normale Sammelform, je nach Geschmack oder Vorlieben des jeweiligen Sammlers, mit einem möglichen Wert hat das aber nichts zu tun. Der Wert einer Briefmarke richtet sich nach der Seltenheit, nach der Erhaltung der Marke und nach dem Wunsch anderer Sammler, Händler oder Investoren, solch eine Marke zu besitzen oder zu erwerben. Mit entsprechender Werbung kann man so aus einem häufig zu findenden Gegenstand ein wünschenswertes und damit teureres Objekt machen, obwohl eine andere Marke vielleicht viel seltener ist, die aber kein Anderer haben will. Das sollte aber einen Sammler nicht abschrecken, denn wir wollen schließlich sammeln und daran Freude haben und nicht wertsteigernde Investitionen tätigen.

Briefmarken bewahrt man am besten in Briefmarkenalben auf; später, wenn man kräftig Geld investiert, kann man möglicherweise dafür auch Vordruckalben nehmen, die enthalten heute Abbildungen aller erschienenen Marken und darauf kleine Klarsichthüllen zum Einstecken der Marken. Solche Vordruckalben machen aber nur dann Sinn, wenn man von jeder Marke nur ein Exemplar aufhebt, bei mehreren Exemplaren derselben Marke, z.B. wegen unterschiedlicher Stempel oder weil man auch Marken vom Oberrand oder waagerechte Paare oder anderes mehr aufhebt, ist dafür in den Vordruckalben kein Platz vorgesehen .

Briefmarkenalben sind mir von den Firmen Lindner, Safe,Leuchtturm und anderen Herstellern bekannt; viele dieser Alben gibt es mit weißem Karton oder mit schwarzem Karton für die Albumseiten, ich persönlich bevorzuge den weißen, aber das ist letztlich Geschmackssache. Wenn du in einer Stadt oder in deren Nähe wohnst und es dort einen Briefmarkenhändler mit Ladengeschäft gibt (Branchenbuch der Telecom), so solltest du ihn aufsuchen, denn er hat sicher verschiedene Alben vorrätig, sodass du vergleichen und dann das Passende für dich auswählen kannst. Außerdem kannst du dabei das unbedingt notwendige Handwerkszeug für jeden Briefmarkensammler gleich miterwerben: eine Briefmarkenpinzette (Briefmarkenpinzetten haben abgerundete Greifenden) und eine kleine Lupe, sofern noch keine vorhanden ist.

Wenn du nicht die Möglichkeit hast, ein Briefmarkengeschäft aufzusuchen, dann bleibt vermutlich nur der Kauf über’s Internet. Bei Ebay z.B. findest du auf dem Weg über „Sammeln, Antiquitäten“ --- „Briefmarken“ --- „Zubehör“ --- „Alben“ ein reichhaltiges Angebot. Schau dir aber vor der Gebotsabgabe an, wo die Ware herkommt und was für Portokosten anfallen, denn das muss zusätzlich zum  Preis bezahlt werden.

Es gibt viele Variationen der Beschädigung, die den Wert einer Marke erheblich mindern oder völlig außer Kraft setzen können. Als besonderes Merkmal ist da zunächst auf die außen umlaufende Zähnung zu achten. Sie soll komplett sein, nicht geknickt, alle Ecken sollen unbeschädigt sein und es sollen auch nicht einzelne Zähne der umlaufenden Zähnung fehlen oder deutlich verkürzt sein. Bei ganz alten Marken gibt es auch welche, die nie eine Zähnung zum Abtrennen erhalten hatten, da wurde die Marke mit der Schere aus dem Briefmarkenbogen herausgeschnitten. Bei solchen Marken soll das Markenbild möglichst nicht durch den Schnitt berührt worden sein.

Weitere Beschädigungen können z.B. dann vorliegen, wenn die Marke irgendwo geknickt worden ist, wenn sie eine dünne Stelle aufweist (das sieht man, wenn man die Marke gegen eine Lichtquelle hält), Marken können verfärbt sein, sei es durch ein unsachgemäßes Abweichen im Wasserbad, sei es, weil sie z.B. zu lange dem Sonnenlicht ausgesetzt waren,  Marken können auch eingerissen sein (die Zähnung gehört zur Marke).

Grundsätzlich sollte man beschädigte Marken nicht aufheben oder sammeln, es sei denn, man betrachtet sie vorübergehend als nicht bewerteten „Lückenfüller“, bis man sie gegen ein einwandfreies Exemplar austauschen und dann vernichten kann. Bei modernen Marken sollte das eigentlich nicht der Fall sein, bei alten Marken (100 Jahre oder älter)  könnte ich mir das im Einzelfall aber durchaus so vorstellen, insbesondere dann, wenn solche Einzelmarken kaum zu bekommen sind und/oder höhere (Katalog-)Werte bedeuten.

Für den Anfang wird für dich vermutlich der Erwerb eines gebrauchten Michel-Deutschland-Briefmarkenkataloges ausreichen, den man, wenn er denn schon ein paar Jahre alt ist, für wenig Geld bekommen kann. Zum Einen wirst du ihn immer wieder zur Hand nehmen und dir erst einmal damit einen Überblick verschaffen können, was es denn so alles für Marken von Deutschland gab und gibt, zum Anderen aber findest du in solch einem Katalog ein längeres erklärendes Vorwort, das viele Fragen von Anfängern, aber auch von bereits fortgeschrittenen Sammlern anschaulich erklärt und Hinweise dazu gibt, wie so manche Beschreibung im Katalog zu interpretieren ist.

Nun wünsche ich dir und anderen mitlesenden Anfängern erst einmal einen guten Start ins Sammlerleben, führt unser Hobby doch immer wieder zu neuen Erkenntnissen, Funden, die glücklich machen können, und anderem mehr, das keine Langeweile aufkommen lässt.

Ich selber sammle schon seit fast sechzig Jahren und es bereitet mir immer noch Freude, warum sollte es also bei Anderen anders sein.

Viele Grüße
Ingo
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