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 Besonderheiten der Philatelie

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wilma
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Mo Jun 06, 2016 7:35 pm

Jurek schrieb:
Danke Wilma auch dir fürs zeigen auch dieser interessanten Stücke! Smile

Dazu hätte ich schon wieder mal ne Frage:
Fehlt auf dem ersten von dir gezeigten Beleg nicht etwas? (Zumindest einst bei DDR war das m. W. Vorschrift).
Ich meine, dass da wohl noch ein Stempel drauf kommen sollte, welcher zwischen dem Ausschnitt des Blocks und Briefumschlag abgeschlagen werden sollte, was mögliche Fälschung ausschließen sollte, wenn wer das ablöst und auf einen anderen Brief klebt und dann behauptet…… ?
Nun, wie auch immer.  Ein sauberer zarter Stempel und sicher eher selten sowas, echt gelaufen und Portogerecht frankiert.Beste Grüße! Wink

Hallo Jurek,

ich weiss schon was du meinst. Der abgeschlagene Stempel sollte auch auf das Papier des Briefes übergehen... Die Blockfrankatur könnte auch nachträglich aufs Papier geklebt worden sein...etc. etc. Das ist aber bei modernen Frankaturen Geschichte. Die heutigen Postler kennen das nicht mehr...

Mein gezeigter Brief ist aber SICHER nicht "gefakt oder gefälscht" da ein amerikanischer  Stichcode auf dem Brief ist und er auch etliche Beförderungsspuren hat. Mittlerweile habe ich genug Erfahrung, wie ein moderner Brief aussieht!

Viele Grüße, Wilma
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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Mi Jun 08, 2016 6:09 am

Hallo Wilma,

noch paar (z.T. "philosophische") Gedanken von mir dazu:

Ich zweifle natürlich nicht, dass dein Beleg keine Fälschung ist.
Aber rein theoretisch hätte ja sonst so mal sein können…

Nicht überall kann der Strichcode drauf. Zum Beispiel auf dem von mir gezeigten Beleg (echt gelaufen) gibt es kein Strichcode.

Mein auf der Vorseite abgebildeter Block zeigt zumindest im noch wenig sichtbaren Bereich dass der Block auch „übergreifend“ unten links abgestempelt wurde. O.k., da klebt noch eine 5 Cent Briefmarke drauf, die damit auch entwertet wurde. Aber der Postler hätte auf dieser 5 Cent Briefmarke auch auch ein Vollstempel drauf tun können.
Fraglich ist für mich, ob dort auch der Stempel wäre, wenn die 5 Cent Briefmarke dort nicht kleben würde.

Beste Sammlergrüße! Wink
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wilma
Mitglied in Bronze
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Mi Jun 08, 2016 7:26 pm

Jurek schrieb:
noch paar (z.T. "philosophische") Gedanken von mir dazu:
Nicht überall kann der Strichcode drauf. Zum Beispiel auf dem von mir gezeigten Beleg (echt gelaufen) gibt es kein Strichcode.
Hallo Jurek,

da hast du natürlich vollkommen recht. Auf diesen Einwand von dir habe ich direkt schon gewartet  lachen, da ich das im Post vorher nicht extra erwähnt hatte. Besonders wenn man mehrere Briefe am gleichen Tag an einen Absender sendet, kann es vorkommen, dass nur auf einem Brief ein Strichcode drauf ist.

Oft haben Belege mit Sonderstempel auch keinen Strichcode, da sie nicht durch die Sortiermaschine laufen sollen. Was vom Veranstalter so gewünscht wird, wegen den eventuellen Beschädigungen an den Marken.
Auf der jährlichen Philatelieveranstaltung in Gmunden - wo es immer jede Menge Sonderstempel gibt  - lasse ich immer wieder einige Belege echt laufen - ist es von Jahr zu Jahr verschieden. Vor ein paar Jahren waren alle Belege ohne Code, seit den letzten 2 Jahren sind alle mit Strichcode.

Vor ein paar Jahren weilte eine Bekannte in Russland. Damit die Briefe auch sicher ankommen (Zweifel am Briefträger) bestand sie darauf die Post in kyrillisch zu adressieren. Ich habe es gemacht und alle Briefe kamen an. Die österreichische Sortiermaschine kannte diese Schriftzeichen nicht, deswegen wurde händisch sortiert und  kein Strichcode. Natürlich auch kein Ankunftsstempel in Russland. Ich habe somit keinen Beweis, dass der Brief echt gelaufen ist. Ich weiß nur, dass ich diesen selbst aufgegeben habe & mir dieser wieder überreicht wurde. Dass er eine weite Reise gemacht hat, sieht man an den Knitterspuren - und dieses Wissen genügt mir um ihn in die Sammlung aufzunehmen.


Ein paar andere Beispiele die ich noch erwähnen möchte:

Ich hatte vor ein paar Jahren verschiedene Sammler, denen ich Briefe von Österreich nach Neuseeland bzw. Australien zusandte und wieder retour bekommen habe. Hier auch wieder kein Strichcode von der österreichischen Seite. Die Sammler haben aber Ankunftsstempel auf den Belegen machen lassen. Dies geschah nach Aufforderung, von "selbst" ging nichts...aber die Post hat es gemacht.

Im um gekehrten Fall, als Aussie und NZ Post ankam, war es natürlich nichts mit gratis Ankunftsstempeln - die österreichische Post hat das verweigert. Erst als ich auf der Rückseite eine 4 Cent Marke anbrachte und wieder zum Postamt pilgerte wurde die gestempelt.

Jurek schrieb:
Mein auf der Vorseite abgebildeter Block zeigt zumindest im noch wenig sichtbaren Bereich dass der Block auch „übergreifend“ unten links abgestempelt wurde.  O.k., da klebt noch eine 5 Cent Briefmarke drauf, die damit auch entwertet wurde.  Aber der Postler hätte auf dieser 5 Cent Briefmarke auch auch ein Vollstempel drauf tun können.
Fraglich ist für mich, ob dort auch der Stempel wäre, wenn die 5 Cent Briefmarke dort nicht kleben würde.
lachen Was wäre wenn - wenn nicht das Wörtchen wenn wäre lachen

Viele Grüße, Wilma
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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Do Jun 09, 2016 8:04 am

Danke Wilma für die Infos und deine (möchte ich mal schreiben) abenteuerlichen Erlebnisse mit deinen Belegen.

Zitat :
Dass er eine weite Reise gemacht hat, sieht man an den Knitterspuren - und dieses Wissen genügt mir um ihn in die Sammlung aufzunehmen.
Das (die Knitterspuren) kann ich selber auch gratis mal anfertigen, ohne welchem Aufwand mit der Beförderung u.s.w.  vl

Beste Philagrüße!
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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Fr Jul 08, 2016 11:10 am

Guten Tag,

ich hatte heute in ANK-Briefmarkenkatalog mal was gesucht und zufällig bin ich auf die ANK-Nr.1582 I gestoßen.
Im Katalog steht dazu:  
Kopfstehende „3“

Ich frage mich, was hat das mit welcher nur Kopf stehenden 3 zu tun?
Das ist ein horizontal gespiegeltes Wertaufdruck!

Als „Kopfstehend“ bezeichnet man in der Philatelie einen Druck bzw. Aufdruck, welcher um 180° gedreht ist.
Hierbei handelt es sich definitiv aber nicht um nur was auf Kopf stehendes.
Drehe jeder Mal das Bild auf dem Kopf und schaue, ob dann der Druck richtig zu sehen ist?  Wink -(was es sein sollte, wenn das kopfstehend wäre).


Kopfstehend wäre das hier im unteren Bild der untere Wertaufdruck (rote Umrandung)!
Die 3 müsste dann auch rechts von den 00 sein! Und die kleine Rundung der 3 eben unten.

Das ist m. E. ein Irrtum und sollte im Katalog korrigiert werden.
Es handelt sich hierbei also nicht um bloß eine Kopf stehende 3 sondern um Spiegelgewendetes Wertaufdruck.
Sowohl horizontal wie auch vertikal gedrehtes (gespiegeltes) Wertaufdruck.
Also nicht nur „3“, sondern der gesamte Wertaufdruck, mit dem Punkt (welcher - was gut zu erkennen ist - aus der Mitte ist) mit den Nullen zusammen (auch wenn dabei kein Unterschied zu erkennen ist, aber technisch betrachtet dazu gehört...).
Und der MICHEL übernimmt auch blind noch diesen Fehler! (MiNr. 1475 II)

Oder hat jemand eine andere Meinung dazu?

Und so nebenbei (da habe ich noch nicht so genau geschaut), wo und an wem müsste ich mich speziell mit sowas wenden um Vorschläge dort für den Katalog zu machen?  War jemand schon von euch mit wem Zuständigen dort für den ANK-Katalog in Kontakt?

Beste Grüße und Wünsche für das WE!  Smile
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ampf-phil
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BeitragThema: Kopfsteher   So Jul 10, 2016 12:17 pm

Lieber Jurek,
hier hat nach meiner Ansicht der ANK Recht und Du verrennst Dich in etwas.
Nicht böse sein, sondern nochmal tief Luft holen und nachdenken!
Beste Sammlergrüße und einen schönen Sonntag wünscht
Heinrich
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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   So Jul 10, 2016 2:59 pm

Hallo werter Heinrich,

danke für d-eine (fast) Meinung.
Deine Aussage befürworte ich in zwei Punkten nicht:

1) WIESO soll ich böse sein, wenn mich wer korrigiert?  Ich bin doch nicht von mir selbst eingebildet und meine immer nur Recht zu haben, während alle andere sich irren.
Anders (etwas humoristischer) ausgedrückt: Ein Autofahrer auf der Autobahn hört die Radiomeldung, dass in diesem Abschnitt der Autobahn ein Geisterfahrer unterwegs ist.  Und er: „Das ist nicht einer, das sind alle!“ …
Und ich bin sehr dankbar wenn mich wer zu Recht korrigiert!

2) Deine 'Antwort' ist für mich nicht ausreichend um eine informative Antwort zu sein.  Du begründest leider mit nichts, WARUM „ANK hat Recht und ich habe mich da in etwas verrannt?“
Aufgrund von was meinst du das?  Das würde ich mal gerne erfahren wollen.
Du weißt bestimmt wie ich, dass behaupten kann man ja alles, beweisen eben nicht alles.  Cool

Ich möchte hier 4 Bilder nacheinander zeigen die zumindest meine Meinung begründen sollen:

Bild 1 zeigt normales Bild einer 3 (oben Rundung kleiner als unten), wie auf dem Rand der Briefmarke vorgesehen:


Bild 2 zeigt davon (von Bild 1) die Kopf stehende 3 (wie in den Katalogen mal nur m. E. behauptet):


Bild 3 zeigt den tatsächlichen Fehldruck (horizontal gewendet):


Bild 4 zeigt diesen Fehldruck um 180° gedreht, also Kopf stehend.
Schaut so normale 3 aus? -(siehe Bild 1).

Denn (auch wenn das etwas verwirrend klingen mag) Kopfstehend von Kopfstehend müsste Normalstehend ergeben.   Und tut es das hier?

Ich möchte meine Aussage von oben wiederholen:
Als „Kopfstehend“ bezeichnet man in der Philatelie einen Druck bzw. Aufdruck, welcher um 180° gedreht ist.
Nicht aber ein horizontal und vertikal gewendetes Aufdruck.
Gespiegelter Aufdruck ist nicht automatisch gleichbedeutend mit Kopf stehendem Aufdruck im philatelistischen Sinn.  Oder nicht?

Ist meine Aussage falsch?   Wenn ja, dann warum bitte?  Bitte um Begründung.

Daher die Frage:
Welches Bild davon ist also die auf Kopf stehende 3 (aus dem Bild 1 - Normaldruck) und welche findet man auf der Briefmarke und im Katalog?
Ich behaupte: Bild 2. Das wäre Kopf stehend.  Aber das ist auf dem Fehldruck-Wertaufdruck nicht so.

Ich würde mich um sachliche Begründung dazu sehr freuen. Smile

Danke und beste philatelistische Grüße! Wink
Jurek
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ampf-phil
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Mo Jul 11, 2016 4:42 pm

Hallo Jurek,
Deine Erwiderung in Ehren, doch mich altmodischen Menschen stört an den Scans der Punkt (vor oder hinter der 3).
Ich sehe es vermutlich falsch, da die Randinschriften zu der Zeit des Erscheinens der Marken nicht mehr mit Typen gesetzt wurden. Ich ging davon aus, daß nur die 3 auf dem Kopf steht und der Punkt sowie die Nullen richtig "gesetzt" sind. So einfach sah ich die Sache.
In der Hoffnung, daß sich noch jemand beteiligt, gehe ich jetzt in Wartestellung.
Aus München grüßt Heinrich
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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Di Jul 12, 2016 12:42 pm

Hallo werter Heinrich aus München!  Smile

über Antworten freue ich mich sehr!  Danke also für deine, auf die ich wie folgt rel. ausführlich eingehen möchte:

Zitat :
mich altmodischen Menschen stört an den Scans der Punkt (vor oder hinter der 3).
Der Punkt ist schon dabei wichtig weil der zeigt eben, wo die rechte Seite der 3 ist. Wink
Also dieser ist immer nur hinter der 3.
Von daher was auf dem Kopf steht, dann ist dieser scheinbar vor der 3.
Aber dieser Punkt ist auch nicht in der Mitte, sondern außerhalb der Mitte in obere Richtung.
Es könnte sein dass dir vielleicht das nicht so besonders auffällt. Könntest vielleicht auch das nachmessen, wenn du magst.
Wenn du das nicht magst, dann reicht es dazu ein genauer Blick und Logik:
Der Punkt liegt genau gegenüber der Vertiefung der 3.  Und die 3 hat oben nur kleine Rundung als unten. Damit ist die „optische Mitte“ der drei höher als in tatsächlicher Mitte.

Zitat :
Ich sehe es vermutlich falsch, da die Randinschriften zu der Zeit des Erscheinens der Marken nicht mehr mit Typen gesetzt wurden. Ich ging davon aus, daß nur die 3 auf dem Kopf steht und der Punkt sowie die Nullen richtig "gesetzt" sind. So einfach sah ich die Sache.
Ja, das mag so erscheinen, aber der gesamte Wertaufdruck ist gespiegelt und auf dem Kopfgesetzt.  Der Punkt eben zeigt das auch deutlich.  Bei Nullen kann man das eben nicht so gut erkennen.
Außerdem das sind keine Typen (wie die alten Bleisätze) wo man einzelne Ziffern und Zeichen zusammensetzte.
Nein, da ist schon das komplette mit Punkt und Nullen genauso gespiegelt.  Nur bei Nullen kann man das nicht so gut erkennen, sei es vielleicht unter Mikroskop (?).

Ja, mich würde dazu sachliche und anders lautende Antwort auch interessieren, wenn die fachlich begründet ist.

W o b e i :
In der Philatelie sind manche Begriffe und Umschreibungen eben manchmal etwas anders aufzufassen als „in normalen Leben“, was eben verwirren kann.
Zum Beispiel dieser Mann schaut doch hier eindeutig nach RECHTS!

Doch in der Philatelie sagt man, dass dieser Man schaut nach LINKS! –(da gilt es wiederum das aus der Sicht des Betrachters zu beurteilen, nicht aus der Sicht des Abgebildeten).

Aus der Sicht des Betrachters ist natürlich dieser Wertaufdruck auch gespiegelt gedreht.

Meine Aussagen und Fragen aus meinem Vorbeitrag sind noch nach wie vor offen (wie aus manchen anderen vergangenen Beiträgen hier, die nicht beantwortet wurden), aber ich freue mich über begründete sachliche Korrekturen, wenn wer dazu was wissen sollte!  Smile

----------------------------------------

Dann bleiben wir (ein anderes Thema) auch noch kurz bei den abgebildeten Briefmarken mit denen der Brief aus Wien frankiert wurde.
Mit diesen Briefmarken wurde der Brief von „Viennafil Auktionen“ (natürlich in 1010 Wien) frankiert und verschickt (zumindest hat es den Anschein).
Wurden diese Briefmarken vielleicht später nachentwertet, weil der Stempel aus einem BRIEFZENTRUM stammt, mit der PLZ: 60… ?
Weiß da vielleicht jemand dazu was genaueres?

Und was die Zähnung betrifft, dann ist da eine ganz andere Zähnung als sonst üblich auch bei personalisierten Briefmarken.  Wellenlinienförmig und Ecken ganz anders…   – Kommt das öfter vor?



Beste Grüße an alle die hier mitlesen! Wink
Nach oben Nach unten
Gerhard
Moderator
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Di Jul 12, 2016 2:49 pm

Jurek schrieb:

Und was die Zähnung betrifft, dann ist da eine ganz andere Zähnung als sonst üblich auch bei personalisierten Briefmarken. Wellenlinienförmig und Ecken ganz anders… – Kommt das öfter vor?

Hallo Jurek,

siehe dazu hier:
http://www.briefmarken-forum.com/t5220-ski-austria-skistars

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Di Jul 12, 2016 6:55 pm

Danke werter Gerhard!

Also das wären Stickers ausgegeben von der Post, und keine im eigenen Auftrag und Motiv erteilte personalisierte Briefmarke?  Zumindest so habe ich das verstanden.
Der Herr Werner Grissmann ist das derselbe von dem Wikipedia berichtet?  (Ich bin da völlig uninformiert, zumal für Sport interessiere ich mich nicht so.
Also doch keine richtige personalisierte Briefmarke sondern direkt seitens der Post herausgegeben… (?)
Oder was bezeichnet man als „personalisierte Ausgabe“?
Ein Lacher für sich. Wink

Mich würde dann echte personalisierte Briefmarke interessieren, weil Hr. Rein meinte (am 2. Apr. 2016. Bei mir ist das die Seite 7 dieses Forumthemas):
Zitat :
die Marke ist auch nur teilweise gedruckt worden! Das Bild wird mit eine Xerox digitale Printer hergestellt! Etwas besser als mit deine Laserprinter oder Inkjet!

Denn ich meine, dass mein Laserprinter schon besser druckt als der kleine Drucker auf der Post!
Ich habe mir mal letztens personalisierte Briefmarken machen lassen und der Druck (Vergrößerung) eines Details davon schaut so aus:

Schauen die immer so schlecht aus?
Außerdem der Postler hatte sie etwas verdruckt, da viel zu hoch ist das Motiv gesetzt.

Im Gegensatz dazu eine andere Briefmarke (Regenwaldtiere, Kapuzineräffchen, 62 Cent) schaut ganz anders aus, von viel besserer Qualität!



Beste Philagrüße!
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Gerhard
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Mi Jul 13, 2016 10:51 pm

Hallo @Jurek,

für den Fall, dass deine Fragen nicht nur rhetorisch waren:

“Jurek“ schrieb:
Also das wären Stickers ausgegeben von der Post, und keine im eigenen Auftrag und Motiv erteilte personalisierte Briefmarke?  Zumindest so habe ich das verstanden.
Also doch keine richtige personalisierte Briefmarke sondern direkt seitens der Post herausgegeben… (?)
„Stickerpackung (inklusive 5 Sticker +62 Cent Briefmarke) EUR 0,90
…..erhältlich seit 26.11.2012 in allen Postfilialen, beim Post Partner und im Zeitschriften führenden Einzelhandel sowie im Online Shop der Post“

“Jurek“ schrieb:
Der Herr Werner Grissmann ist das derselbe von dem Wikipedia berichtet?
Ja, der ist es!

“Jurek“ schrieb:
Oder was bezeichnet man als „personalisierte Ausgabe“?
„man“ ist in diesem Fall die Post (siehe Link in meinem Beitrag) und der ANK (Öst. Spezial 2014/15, Seite 504: „Austria Skistars in der WM-Saison 2012/13. Stickeralbum zum Sammeln von Klebebilder und 40 verschiedene selbstklebende 62 Cent pers. Marken (MM) mit Abbildungen heimischer Skistars.“

“Jurek“ schrieb:
Im Gegensatz dazu eine andere Briefmarke (Regenwaldtiere, Kapuzineräffchen, 62 Cent) schaut ganz anders aus, von viel besserer Qualität!
Wie auch die Skistars nicht mit Xerox-Drucker, sondern im Offsetdruck hergestellt (Keine Ahnung von welcher Druckerei).

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Do Jul 14, 2016 6:01 pm

Danke werter Gerhard für deine Mühe und Antworten! Smile

(Ich sammle eigentlich keine österreichischen Briefmarken und kenne mich da auch nicht so aus damit, sondern nur die "Besonderheiten" aus aller Welt haben meine Aufmerksamkeit).


Beste Grüße!
J u r e k
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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   So Jul 17, 2016 8:10 am

O.k., dann brauche ich hier nicht wiederholen was Hr. Gerhard schon dort http://www.briefmarken-forum.com/t7336-sondermarkenblock-dirndl-stickereimarke#52715 extra geschrieben hat.  Cool

Schönen Sonn(igen)tag allerseits!
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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Sa Sep 17, 2016 5:04 pm

Neben dem Dirndl-Block, welcher wohl der erste und einziger ist (?), wo die Landesbezeichnung aus Buchstaben „frei schwebend“ dastehen,
gibt es dann auch eine Briefmarke (ohne Wertangabe, fast wie eine Vignette aussehend. Landesbezeichnung sehr diskret wie ein "Stecherzeichen") die mich mit einer Eigenschaft an diese erste Abbildung von Wilma (S.1) hier erinnert.


Auch diese kann man händisch beschriften!  Surprised
Nach der Beschriftung (quasi dem Ausfüllen des Vordruckformulars) gilt sie dann im Gegensatz zu dafür nicht vorgesehenen Briefmarken philatelistisch nicht als wertlos, aber auch nicht als postfrisch, sondern als was?  „Gebraucht“?  Oder doch nicht, da sie noch nicht dem postalischen Weg hinzugeführt worden ist, wo sie mit dem Poststempel entwertet worden wäre!?  Wink


Zuletzt von Jurek am Sa Sep 17, 2016 5:24 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Cantus
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Sa Sep 17, 2016 5:24 pm

Hallo Jurek,

ist das überhaupt eine Briefmarke oder vielleicht nur eine besondere Vignette, vertrieben ausschließlich über die österreichische Post?

Viele Grüße
Ingo
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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Sa Sep 17, 2016 5:30 pm

Hallo Ingo,

sogar du zweifelst daran dass das eine Briefmarke sein könnte! gl

Doch, das ist eine reguläre Briefmarke (siehe die aktuelle Zeitschrift "Die Briefmarke" II Album - Ausgabe 9.16).  Ausgabetag 22.09.16 und sie ähnelt der Briefmarke "Alles Gute!" aus dem Jahr 2013.
(Beschreibung in der Zeitschrift auf der Seite "Album IX").
Das ist eine Dauermarke mit dem Nennwert von 0,68 Euro.

Aber ansonsten eine gute Frage von dir, weil man heute bei den ganzen Dirndls, Glas & Co. nicht mehr sicher sein kann was überhaupt noch eine BRIEFMERKE oder BRIEFMARKENBLOCK ist oder nicht. fraglich

Beste Grüße und schönes Rest-WE!  Wink
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Gerhard
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Sa Sep 17, 2016 7:27 pm

Jurek schrieb:

Doch, das ist eine reguläre Briefmarke (siehe die aktuelle Zeitschrift "Die Briefmarke" II Album - Ausgabe 9.16).  Ausgabetag 22.09.16 und sie ähnelt der Briefmarke "Alles Gute!" aus dem Jahr 2013.
(Beschreibung in der Zeitschrift auf der Seite "Album IX").
Das ist eine Dauermarke mit dem Nennwert von 0,68 Euro.

Hallo Jurek, liebe Sammlerfreunde,

als ich deinen Beitrag und die Antwort von @Cantus gelesen habe, wollte ich natürlich auf unseren Thread "Neuerscheinungen Österreich 2016" aufmerksam machen.

affraid  Zu meinem goßen Entsetzen musste ich feststellen - ich habe die Neuvorstellung dieser Dauermarke übersehen.

So schnell ich konnte, habe ich das jetzt natürlich nachgehot:
http://www.briefmarken-forum.com/t7392-dauermarke-gluckwunschmarke-danke

Die Ausrede, dass ich auch dachte es handelt sich nur um eine Vignette, würdet ihr mir ja doch nicht glauben.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   So Sep 18, 2016 12:31 pm

Also sind meine Beiträge hier doch nicht so ganz für die Katz! la

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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   So Okt 02, 2016 5:37 pm

Noch zurück zu der Seite 6 mit Gerhards Vorstellung von der roten Briefmarke mit dem eher ungewöhnlich ganzflächig formierten Text „Österreich 62 Cent“.
Solch gestaltete Briefmarken würde ich "Auf den zweiten Blick" nennen. Wink
Auf dem ersten Blick schaut das aus wie ein Labyrinth, aber erst auf den zweiten Blick sieht man es doch diesen Text drauf.

Eine weitere Briefmarke "Auf dem zweiten Blick" ist heuer erschienen:

Auf den ersten Blick schaut es aus als ob da drauf nichts wäre außer den schwachgrauen Aufdruck der selteneren Landesbezeichnung "Austria" und des Werteindrucks "80".
Aber erst auf den zweiten Blick bei dem richtigen Lichteinfall kann man in Prägeschrift das lesen, was drunter am Bogenrad abgedruckt ist.

"Wuchtig" schaut diese Briefmarke aus nachdem sie abgestempelt wurde, weil dieser Stempel wird deutlich schwarz hervorgehoben, als ob dieser sich einfach nur auf weißem Leerfeld befinden würde.
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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Sa Okt 29, 2016 11:17 am

Ich denke, dass es recht selten vorkommt, dass man eine Briefmarke mit Lackfarbe antrifft …

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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   So Okt 30, 2016 5:26 pm

Übriges wegen der "Abstraktion" auf Briefmarken…:

Der scheinbar versteckter Spruch auf diesen Briefmarken hat für mich pers. viel zu sagen.


Eine Einheit ist durchaus auch in der Vielfalt möglich.  Man muss nicht immer nahezu restlos alles gleich sehen wie ein anderer um damit eine Einheit miteinander zu bilden.
Denn es gibt fundamentale Sachen in diesen man übereinstimmen sollte, aber manche andere Punkte, da kann man auch einer anderen Meinung haben, und trotzdem friedlich gut miteinander auskommen und am gleichen Strang bei den Grundlegenden Dingen ziehen.
Ein gutes Miteinander kann auch trotz mancher unterschiedlicher Ansichten, in der Einheit miteinander und füreinander nicht hinderlich sein, um auch gut miteinander auszukommen und Gemeinsamkeiten zu teilen, wie ich es meine.
Immer nur gleicher Meinung sein wie ein anderer oder eine hierarchische Gruppe die alles für alle bestimmt, zeugt eher von Diktatur aber keiner gesunden Einheit.
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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Di Nov 01, 2016 8:11 am

Wegen abstrakter Darstellung nicht unerwähnt möchte ich das Werk von der Künstlerin Esther Stocker anschneiden, wo ich lange darüber nur gerätselt habe, was das wohl darstellen soll…
Im Gegensatz zu den anderen Briefmarken, fehlt mir hierbei der eindeutige Sinn. Aber da bin ich wohl zu Phantasielos...

Einige Infos dazu findet man dort: http://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Briefmarken/2016/Esther_Stocker
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kaiserschmidt
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Do Nov 10, 2016 8:46 pm


Hallo Forumler,

wir haben schon an anderer Stelle über die Marken der sogenannten Raubstaaten gesprochen.
Die Ausgaben dieser Staaten scheinen in den normalen Katalogen nicht auf und auch Motivsammler meiden diese.

Einige dieser Marken haben jedoch einen gewissen Materialwert, was eigenartig klingt.



Ausgabe von Yemen für den Olympiasieger Franz Keller 1968 in Grenoble. Die Marke ist aus reinem Gold und hat ein Gewicht von 0,6 Gramm.



Die Feinunze kostet derzeit etwa 1260 Dollar, pro Gramm sind das 37 Dollar, damit hat sie einen Materialwert von rund € 22,-
Bei der Ausgabe dieser Marke kostete ein Gramm Gold weniger als 1 Dollar.

Kaiserschmidt



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Jurek
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BeitragThema: Re: Besonderheiten der Philatelie   Fr Nov 11, 2016 5:36 am

Über 37fache Wertsteigerung! Smile

Aber ein echt gelaufener Brief damit, würde wohl sehr teuer sein, weil davon wohl kaum welche Exemplare geben wird, wie ich es vermute.
Aber eigentlich was ist dann wirklich wertvoll, wenn es so gut wie keine Nachfrage danach gäbe?  Und wie Sie schreiben, dann auch das nicht mal im Katalog drinnen geführt wird?

Aber ist diese Briefmarke wirklich aus reinem (999ger) Gold?  
Denn reines Gold in der von mir vermuteten Stärke ist recht „instabil“.
0,6 g (zumal Gold schwer ist) auf so einer von mir vermutenden Fläche wäre m. E. viel leichter kaputt zu kriegen wie sonst auf Papier, und damit m. E. kaum für Briefmarke geeignet.   Oder täuscht mich das?

Echt vergoldete Briefmarken hat Österreich auch herausgebracht, aber aus purem Gold?!  Surprised

Nun gut, mal wann könnte ich hier auch echt gelaufenen Brief aus Schweiz zeigen, auf dem eine zerbrechliche Holzbriefmarke klebt.
Aber heute werden bei mir die Fenster ausgerissen.  Das wird richtig kalt und staubig in der Wohnung! ......

Gruß


Zuletzt von Jurek am Sa Nov 12, 2016 5:41 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Besonderheiten der Philatelie

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