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 Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone-

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Kontrollratjunkie
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BeitragThema: Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone-   Do Jun 19, 2014 11:02 pm

In diesem neuen Thema sollen Belege der Aufbrauchsprovisorien, der sogenannten Sächsischen Schwärzungen gezeigt werden. Nach der teilweisen kriegsbedingten Einstellung des Postverkehrs erfolgte die Wiederaufnahme im Bereich der OPD Dresden am 23.05.1945, während im Bereich der RPD Leipzig der Postverkehr meist gar nicht unterbrochen war.
Natürlich waren nach der sowjetischen Besetzung Frankaturen mit Marken der Reichspost des Dritten Reiches nicht mehr zulässig. Da jedoch anfangs noch keine neuen Marken vorlagen, wurde durch Verfügungen geregelt, dass die bisherigen Postwertzeichen weiter benutzt werden konnten, wenn die Kopfbilder und / oder die nationalsozialistischen Symbole unkenntlich gemacht (geschwärzt) werden. Die Wertangabe auf den Marken sollte aber lesbar bleiben.
Diese Unkenntlichmachungen sollten im Postamt bereits vor dem Verkauf der Marken an das Publikum vorgenommen werden. Bereits in Händen der Postkunden befindliche Marken mussten vor ihrer Verwendung selber unkenntlich gemacht werden. Dadurch ergab sich ein reiches Spektrum an Maßnahmen, da die Art und Weise der Behandlung der Marken nicht vorgeschrieben war. So gibt es Überstempelungen mit verschiedenen Stempelarten, Übermalungen, Überklebungen und sogar Schwärzungen mit Fingerabdrücken. Das konnte sehr interessante Formen annehmen und wurde manchmal auch vergessen, nachgeholt oder sonstwie postamtlich behandelt. Wir werden im Laufe dieses Themas sicher viele Spielarten sehen können.
Theoretisch konnten alle zum Zeitpunkt des Kriegsendes im Dritten Reich postgültigen Marken in dieser Art und Weise aufgebraucht werden. In der Katalogisierung tauchen aber bei weitem nicht alle Marken auf. Am häufigsten sind die Marken der Dauerserie Hitler und auch die Marken der Dauerserie Hindenburg mit Wasserzeichen 4 (Hakenkreuze). Frankaturen mit Sondermarken sind bekannt, solche mit Dienstmarken sind kleine Raritäten.
Kurz zur Katalogisierung bei Michel. Die Schwärzungsbelege werden mit der normalen Nummer bezeichnet, dazu die vorangestellten Buchstaben “AP“ für Aufbrauchsprovisorium.
Dabei steht „AP I“ für die RPD Chemnitz, „AP II“ für die OPD Dresden und „AP III“ für die RPD / OPD Leipzig.

Die Verwendungszeit dieser Provisorien wurde für die OPD Dresden mit 23.05.1945 - 20.06.1945 festgelegt, für die RPD Chemnitz und die RPD / OPD Leipzig mit 12.05.1945 - 08.08.1945.

Diese Provisorien werden oft auch gefälscht, daher ist es ratsam, im Zweifel die Dienste der Prüfer des BPP in Anspruch zu nehmen. Derzeit sind die Herren Marcell Brett und Dr. Hans-Karl Penning zuständig. Die Anschriften finden sich in jedem Michelkatalog und auf der Homepage des BPP.

Zu Schluß noch ein Hnweis auf hervorragende Literatur zu diesem Thema. Eine erschöpfende Darstellung findet der interessierte Sammler in den beiden Bänden "Die Sächsischen Schwärzungen 1945" Band 1 (Postgeschichte) und Band 2 (Katalog) von den Herren Anderson, Bänsch, Meyer und Porsche.

Gruß
KJ
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Kontrollratjunkie
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BeitragThema: RPD Chemnitz AP 785 a I   Do Jun 19, 2014 11:06 pm

Portorichtiger Fernbrief (Dienstbrief) des Landrates des Kreises Zwickau vom 27.07.1945 nach Leipzig mit der Aufbrauchsverwendung zweier Werte der Dauerserie Hitler, Nr. 785 a.
Die Abstempelung erfolgte im Zeitraum der Gültigkeit der Schwärzungen in der RPD Chemnitz am 27.07.1945 vom Postamt Zwickau (Sachs) 2 mit dem Ub. "d", Nr. AP 785 a I.
Interessanterweise weist der Beleg auch eine Unkenntlichmachung des Dienstsiegels des Kreises auf, es liegt also sozusagen eine "Doppelschwärzung" vor.

Der Beleg ist geprüft Dr. Penning BPP.



Gruß
KJ


Zuletzt von Kontrollratjunkie am Do Aug 21, 2014 12:10 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kontrollratjunkie
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BeitragThema: OPD Dresden AP 784 II   Sa Jul 05, 2014 1:07 am

Portorichtige Ortspostkarte eines Fuhrunternehmers aus Dresden vom 04.07.1945 mit der Aufbrauchsverwendung eines Wertes der Dauerserie Hitler, Nr. 784.
Die Abstempelung erfolgte im Zeitraum der Gültigkeit der Schwärzungen in der OPD Dresden am 04.07.1945 vom Postamt Dresden N 8 mit dem Ub. "d", Nr. AP 784 II.



Die Postkarte weist einmal mehr einen Text auf, der die seinerzeitigen Umstände nach den verheerenden Luftangriffen vom Februar 1945 in Erinnerung ruft. Immerhin wird hier "nur" die Vernichtung von Sachwerten bescheinigt.



Gruß
KJ
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Jurek
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BeitragThema: Re: Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone-   Sa Jul 05, 2014 7:33 pm

Sorry wenn ich mich da mit was „anderem“(?) einmische. Aber bis heute konnte ich nicht klären, was das hier sein sollte?


Schaut aus wie ein Schwärzungstempel aus der SBZ (schließlich andere uralte Stempel wurden dann immer noch verwendet…), welches man vielleicht noch wo liegen hatte und (ausnahmsweise) nur zur (Nach-)Entwertung der Briefmarke (einmalig) verwendet hatte.
Gab es solchen Schwärzungsstempel damals nach dem Krieg?
Was ist deine und eure Meinung dazu?

Gruß
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Kontrollratjunkie
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BeitragThema: Re: Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone-   Mo Jul 07, 2014 12:08 am

@Jurek schrieb:
Sorry wenn ich mich da mit was „anderem“(?) einmische.

Was ist deine und eure Meinung dazu?

Gruß

In der Tat hat das mit dem Inhalt dieses Themas absolut nichts zu tun. Ohne mich jetzt sonderlich in den Abstempelungen der DDR auszukennen vermute ich hier eine Entwertung mittels Grobsendungsstempel.

Gruß
KJ
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Jurek
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BeitragThema: Re: Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone-   Mo Jul 07, 2014 8:30 am

Es hätte vielleicht sein können, dass das ein ehemaliger Schwärzungsstempel gewesen wäre…
Also eher „Grobsendungsstempel“. – Danke für das Info!
(Ggf. kannst du meine Beiträge hier dazu löschen).

Gruß
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Kontrollratjunkie
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BeitragThema: Re: Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone-   Mo Jul 07, 2014 6:19 pm

Diese gefälligkeitsgestempelte Karte sieht mir schon eher nach einer Sächsischen Schwärzung aus.
Leider kann ich weder den Abstempelungsort, noch das Datum entziffern.

Gruß
KJ


Zuletzt von Kontrollratjunkie am Mi Jul 09, 2014 12:21 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Jurek
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BeitragThema: Re: Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone-   Mo Jul 07, 2014 6:42 pm

Hier etwas größer.


Aber bringt das was bei der blanko-Karte?
Fälschung wäre das wohl nicht oder?
So gut wie wertlos?

Gruß  Wink


Zuletzt von Jurek am Mo Jul 07, 2014 6:45 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kontrollratjunkie
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BeitragThema: RPD Chemnitz AP 785 b I   Do Aug 21, 2014 12:20 am

Portorichtiger Fernbrief um den 20.07.1945 herum von Werdau in Sachsen nach Dresden mit der Aufbrauchsverwendung zweier Werte der Dauerserie Hitler, Nr. 785 b (Nr. AP 785 b I).
Die Abstempelung des Beleges erfolgte erst im Zielpostamt Dresden Altstadt 27 am 24.07.1945. Wie im Befund vermerkt, hat man die Entwertung in Werdau offenbar vergessen.
Das war jedoch ein Problem, da die Gültigkeit der Schwärzungen in der RPD Chemnitz vom 12.05.1945 - 08.08.1945 dauerte, in der OPD Dresden aber lediglich von 23.05.1945 - 20.06.1945. Das bedeutet, dass nach Tageslage im Zielpostamt Dresden keine postgültige Frankatur verklebt wurde. Es blieb also nichts anderes übrig, als den Brief mit Nachgebühr zu taxieren. Immerhin hat man auf das Strafporto von weiteren 6 Rpf verzichtet und nur das eigentlich fällige Porto von 12 Rpf nacherhoben.



Kurzbefund Dr. Penning BPP



Gruß
KJ
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Inn4tler
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BeitragThema: SBZ - Lokalausgaben   Sa Okt 18, 2014 10:55 am



Hallo  KJ

Ich habe diese Briefe beim Verein einen SBZ Sammler gezeigt und  die  Briefe für echt  befunden. Über die Prüfung der Beiden ( Löbau & Sächs,Schwärzung) meinte er durch die Prüfung werden diese Stücke auch nicht teurer- Preis je Stück um die 30 Euro.
Die Prüfung kostet auch um die 30 Euro und  so ein Brief wird sicher nicht dann um 60 Euro gehandelt war seine Antwort.
Mich würde der Handelswert schon interessieren, da man solche  Briefe eher selten sieht
Die Details  hoffe ich sind groß genug.

LG  Der Inn4tler

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Kontrollratjunkie
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BeitragThema: Re: Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone-   Sa Okt 18, 2014 3:24 pm

Hallo Inn4tler,

ich habe Deinen neuen Beitrag einmal in das Thema "Sächsische Schwärzungen" integriert, damit die Informationen gebündelt sind.

In der RPD Chemnitz waren die Schwärzungen in der Zeit 12.05.1945 - 08.08.1945 zugelassen, Dein Beleg passt also perfekt hinein. Es handelt sich wie bei meinem letzten Beitrag auch um eine Aufbrauchsverwendung zweier Werte der Dauerserie Hitler, Nr. 785 b (Nr. AP 785 b I). Der Brief ist portorichtig für einen Fernbrief mit 12 Rpf freigemacht. M.E. ist der Beleg echt und er wird im Michel mit 35 EUR bewertet. Ich würde den Beleg bei 10 bis max. 15 EUR netto einstufen.

Die Lokalausgabe von Löbau ist extrem fälschungsgefährdet und es gibt eine große Menge an Fälschungen. Da ich weder originales Material, noch Literatur zu Löbau habe, vermag ich nicht einzuschätzen, ob die Marken echt sind. Auf den ersten Bick macht der Beleg aber einen ganz guten Eindruck.

Gruß
KJ
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Angus3
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BeitragThema: RPD Chemnitz AP 789 I   So Mai 31, 2015 7:40 pm

Portogerechte Postanweisung (120 RM = 12x 5 RPF = 60 RPF Porto)
von Großolbersdorf im Erzgebirge nach Chemnitz,freigemacht mit
4x AP 789 I  (1x Vorderseite , 3x Rückseite).
gestempelt am 11.7.1945 in Großolbersdorf,Akunft in Chemnitz am 13.7.1945
mit Unterschrift des Empfängers am 18.7.1945.

Vorderseite:


Rückseite:


Gruß Angus
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Briefmarkentor
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone-   Mo Jun 01, 2015 1:54 pm

Hallo Angus3,

ist dir bekannt, ab wann Postanweisungen (wieder) zulässig waren? Mich erstaunt dieser frühe Verwendungszeitraum.

Viele Grüße

Marko
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Angus3
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BeitragThema: Re: Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone   Mo Jun 01, 2015 3:07 pm

@Briefmarkentor schrieb:
Hallo Angus3,

ist dir bekannt, ab wann Postanweisungen (wieder) zulässig waren? Mich erstaunt dieser frühe Verwendungszeitraum.

Viele Grüße

Marko

Hallo Marko
Laut Einführung im Michelkatalog zu den Sächsischen Schwärzungen steht:

In der RPD Chemnitz wurde der Postverkehr durch die sowjetische Besetzung meist nicht Unterbrochen.
Die diesbezüglichen Verfügungen besagten,daß bis zur Ausgabe neuer Marken die am 8.5.1945
noch gültigen Postwertzeichen des Deutschen Reiches weiterverwendet werden konnten,jedoch
Kopfbilder bzw. nationalsozialistischen Merkmale unkenntlich gemacht werden mußten, die
Wertangabe aber lesbar bleiben mußte.

Im nächsten Beitrag stelle ich eine Postanweisung vom 4.6.1945 vor.

Viele Grüße Angus
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Angus3
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BeitragThema: RPD Chemnitz AP 795 I   Mo Jun 01, 2015 3:30 pm

Portogerechte Postanweisung (bis 100 RM = 40 RPF Porto)
von Chemnitz nach Hainichen,freigemacht mit 1x AP 795 I.
Gestempelt am 4.6.1945 in Chemnitz, Ankunft in Hainichen am 8.6.1945
mit Unterschrift des Empfängers am 9.6.1945 zugestellt.

Vorderseite:



Rückseite:



Gruß Angus
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Kontrollratjunkie
Moderator
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BeitragThema: Re: Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone-   Di Jun 02, 2015 12:28 am

@Briefmarkentor schrieb:
Hallo Angus3,

ist dir bekannt, ab wann Postanweisungen (wieder) zulässig waren? Mich erstaunt dieser frühe Verwendungszeitraum.

Viele Grüße

Marko

Hallo Marko,

der Geldverkehr mittels Postanweisungen war in der OPD Chemnitz nicht unterbrochen. Einzahlungen auf Postanweisungen waren damit deutlich vor der Wiederzulassung des Postverkehrs möglich. Das früher als Wiederzulassung angenommene Datum 01.06.1945 hat sich nach den jüngsten Forschungen nicht bestätigt.
Auf jeden Fall ist der zuletzt von Angus3 vorgestellte Beleg vom 04.06.45 ein Sahnestück von einer frühen Verwendung !

Gruß
Rüdiger
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Briefmarkentor
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone-   Di Jun 02, 2015 1:06 pm

Vielen Dank für eure Antworten. Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Entwicklungen in den einzelnen RPD/OPD-Gebieten waren.
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Angus3
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BeitragThema: Re: Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone   Di Jun 02, 2015 3:46 pm

@Kontrollratjunkie schrieb:
Das früher als Wiederzulassung angenommene Datum 01.06.1945 hat sich nach den jüngsten Forschungen nicht bestätigt.

Gruß
Rüdiger

Hallo Rüdiger

Habe hier nochmal einen Beleg eingescannt,
und zwar vom 2.6.1945.

Ortsbrief mit AP 781I - AP 788I
natürlich überfrankiert, wohl ein Sammlerbeleg,
gestempelt mit dem Einkreisstegstempel mit Bogen oben und unten
CHEMNITZ /15 vom 2.6.1945 nach Chemnitz 15.

Innen geprüft DR.Penning BPP



Gruß Angus
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Angus3
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BeitragThema: RPD Chemnitz AP 787 I, 794 I   Mi Jun 03, 2015 6:33 pm

Portogerechte Orts-Postanweisung (bis 100 RM = 40 RPF Porto)
von Einsiedel Bz. Chemnitz auf der Vorsderseite freigemacht mit 1x AP 794 I,
und auf der Rückseite mit AP 787 I .
Gestempelt am 8.8.1945 in Einsiedel Bz. Chemnitz,
Zustellvermerk mit Unterschrift des Empfängers am 9.8.1945 zugestellt.

Vorderseite:


Rückseite:


Gruß Angus
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Angus3
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BeitragThema: RPD, OPD Leipzig AP 781III, 784III, 785aIII   So Jun 14, 2015 6:03 pm

Portogerechter Brief im Fernverkehr von Waldheim (Sachsen) nach Dresden.
Frankiert wurde der Brief mit 1x AP781III, 1x AP 784III und 1x AP 785aIII,
entwertet wurde der Brief mit dem Zweikreisstegstempel "WALDHEIM (SACHSEN) /Ub /h
am 7. August 1945.



Unkenntlich gemacht wurden die Marken nach Type "B" mittels Holz-, Kork-, Gummistempel.
geprüft Dr. Penning BPP

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BeitragThema: RPD Chemnitz AP 827I   Sa Jun 20, 2015 12:28 pm

Portogerechter Brief im Fernverkehr von Tannenbergsthal (Vogtland) nach Freiberg (Sachsen).
Frankiert wurde der Brief mit 1x AP827I,
entwertet wurde der Brief mit dem Kreisstegstempel Bogen oben und unten "AUERBACH (VOGTL) /1f "
am 26. Juli 1945.Der brief wurde am 28. Juli 1945 mit dem Stempel "28. 7. ZURÜCK " versehen,
rückseiteg ist der Vermerk handschriftlich "unbekannt verzogen" und Unterschrift,eingetragen.




geprüft Dr. Penning BPP

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BeitragThema: RPD Chemnitz AP 785a   Sa Jun 27, 2015 6:20 pm

Portogerechte Postkarte im Fernverkehr von Chemnitz (OPD Chemnitz) nach Leipzig (RPD Leipzig).
Freigemacht wurde die Karte mit 1x Mi.Nr. 785a,entwertet wurde die Karte mit einem
ovalen Gebühr bezahlt Stempel am 1.8.1945 in Chemnitz.




geprüft Dr. Penning BPP

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BeitragThema: OPD Dresden AP 788II   Do Jul 30, 2015 6:36 pm

OPD Dresden AP 788II

Portogerechte Brief im Fernverkehr von Coswig (OPD Dresden nach ???,
Freigemacht wurde der Brief mit 1x Mi.Nr. 788,entwertet wurde der Brief mit dem
Zweikreisstegstempel "(10) COSWIG (BZ DRESDEN) /d " am 16.6.1945.



Gruß
Angus
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BeitragThema: Re: Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone-   So Aug 16, 2015 12:44 am

Ortsbrief an die Sparkasse der Stadt Dresden vom 18.07.1945 mit der Aufbrauchsverwendung eines Wertes der Dauerserie Hitler, Nr. 827.
Die Abstempelung erfolgte am 18.07.1945 vom Postamt Dresden N 25 mit dem Kb. "g", Nr. AP 827 II und damit außerhalb der Verwendungszeit dieser Provisorien in der OPD Dresden, die für die Zeit 23.05.1945 - 20.06.1945 festgelegt wurde. Daher wurde die nunmehr ungültige Marke nicht direkt entwertet, sondern der Stempel wurde neben die Marke gesetzt. Immerhin hat man davon abgesehen, die eigentlich fällige Nachgebühr von 8 Rpf, bzw. mit Strafporto von 12 Rpf nachzuerheben.
Ergänzend ist noch festzustellen, dass der Brief auch bei Postgültigkeit des Provisoriums um 4 Rpf überfrankiert gewesen wäre.

Gruß
KJ

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BeitragThema: OPD Chemnitz AP 788I   So Aug 16, 2015 4:27 pm

OPD Chemnitz AP 788I

Portogerechter Brief im Fernverkehr von Harthau (OPD Chemnitz nach Leipzig (OPD Leipzig),
Freigemacht wurde der Brief mit 1x Mi.Nr. 788,entwertet wurde der Brief mit dem
Kreisstegstempel mit Bogen oben und unten "(HARTHAU (Bz CHEMNITZ) /f " am 19.7.1945.
Zusätzlich wurde ein roter Gebühr bezahlt Stempel (Nr. 4 a, Rahmenstempel mit Umrandung, zweizeilig) abgeschlagen.



Gruß
Angus
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