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 Österreich 1925 - 1938

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AutorNachricht
kaiserschmidt
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BeitragThema: Österreich 1925 - 1938   Mo Sep 01, 2014 6:08 pm

Hallo Forumler,

von der Klassik bis zur Neuzeit gibt es für alle Ausgaben der öst. Post Abhandlungen in unserem Forum, nur die Zeit der I. Republik habe ich nirgends gefunden. Auch wenn das Interesse dafür nicht groß sein dürfte, es ist eines meiner Sammelgebiete und ich habe viel Material, das ich zeigen kann. Vielleicht kann ich bei einem oder anderen eine gewisse Neugier hervorrufen.

Beginnen möchte ich mit einem nicht alltäglichen Beleg aus dem Jahr 1937.





Es handelt sich hier um einen Flugpostbrief aus Wien vom 10.2.37 nach Buenos Aires. Die Briefgebühr für die 2. Gewichtsstufe betrug 95 Groschen, die Flugpostgebühr für einen Brief bis 35 Gramm war 17,50 Schilling, je 5 Gramm 2,50 Schilling. Frankiert ist der Brief mit den drei Höchstwerten der Trachtenserie und diese Kombination ist doch relativ selten. Die 10 Schilling Dollfuß ist nämlich nach herrschender Ansicht der Höchstwert der Tachtenausgabe der I. Republik.

Es folgen nun einige Mehrfachfrankaturen der kleinen Werte der Trachtenausgabe.





Rekobrief aus Wien vom 25.9.36 nach Paris. Briefgebühr 60 Groschen, Rekogebühr 70 Groschen.Frankiert ist der Brief mit 40x der 3-Groschenmarke.Die große Anzahl an Marken waren dem Postler wohl zuviel.



Brief vom 7.1.37 von Wien in die Schweiz. Briefporto 60 Groschen, 15x die 4 Groschenmarke.



Brief vom 8.11.35 von Wien nach Vaduz. Briefporto 60 Groschen, 10x die 6 Groschenmarke.

Kaiserschmidt
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Markenfreund49
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mo Sep 01, 2014 9:13 pm

Schönen guten Abend Smile

Lieber Rainhard, wenn Du solch schweres Geschütz auffährst, wie z. B. der erste Beleg, wer soll denn da noch mithalten können? Cool

Nein, im Ernst, ganz fantastische Belege, die Du uns da zeigst, danke vielmals fürs Zeigen Exclamation Exclamation

Liebe Grüße
Gerhard (der Jüngere Smile )

PS: Und Interesse ist bitte sehr wohl vorhanden Very Happy Very Happy
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Markenfreund49
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mo Sep 01, 2014 9:29 pm

Also ich nehme mal die Steilvorlage von Reinhard an und möchte Euch gerne ANK 558 in ** zeigen.

1936 10 Schilling: Engelbert Dollfuß
Stichtiefdruck LZ: 12 1/2, Farbe: dunkelblau



Beste Grüße
(Gerhard der Jüngere Smile )
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kaiserschmidt
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mi Sep 03, 2014 10:47 am

Hallo Gerhard,

danke daß Du die entsprechenden Marken zeigen kannst und dazu auch Erläuterungen gibst.

Ich möchte heute auf die entsprechende Literatur für diesen Zeitraum eingehen. Das wird kurz, denn außer Abhandlungen in diversen Fachzeitschriften gibt es nur ein Werk, das ist  von Heinrich Karasek und trägt den Titel  ÖSTERREICH 1925 - 1938.  Man findet darin nicht nur gewisse Angaben zu den Markenausgaben, es ist auch das einzige Buch, in dem ich die meisten Posttarife dieser Zeit finde.
Bei den Tarifen habe ich nur einen einzigen Fehler gefunden, er hat übersehen, daß die Rückscheingebühr für das Ausland mit 1.3.35 wieder auf 60 Groschen gesenkt wurde. Dieser Tarif galt dann bis zum 31.7.38.



Das Buch ist allerdings schon 19 Jahre alt, die Bewertungen darin können allerhöchstens ein gewisser Anhaltspunkt sein, auch haben sich in dieser Zeit die Sammelgewohnheiten stark verändert. Für den Sammler dieses Zeitraumes ist es aber ein Muß, man kann ihn z.b. bei Öphila in Wien kaufen.

Kaiserschmidt

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kaiserschmidt
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mi Sep 03, 2014 5:07 pm


Hallo Forumler,

heute möchte ich hier einen Beleg vorstellen, den ich ebenfalls in Gmunden erstanden habe.



Expreßkarte vom 21.7.25 von Salzburg nach Wien. Die Karte wurde in Innsbruck geschrieben, in Salzburg zur Post gegeben und mit der Rohrpost Wien 127 ( Rudolfsheim ) nach Penzing ( 89 ) geschickt. Kartenporto 8 Groschen, Expreßgebühr 20 Groschen.
Ich habe diese Karte aber wegen der Mehrfachfrankatur der 7 Groschen Marke gekauft, die ich seit einigen Jahren vergeblich suche.

Harllos € 5,-

Kaiserschmidt

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Meinhard
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Do Sep 04, 2014 6:59 pm

@Markenfreund49 schrieb:
Also ich nehme mal die Steilvorlage von Reinhard an und möchte Euch gerne ANK 558 in ** zeigen.

1936 10 Schilling: Engelbert Dollfuß
Stichtiefdruck LZ: 12 1/2, Farbe: dunkelblau



Beste Grüße
(Gerhard der Jüngere Smile )

Lieber Gerhard der Jüngere,

Deine gezeigte Marke ist unter der Nummer "588" katalogisiert.
Sowohl im Michel als auch im ANK.  Laughing

Nachstehend Marke, Attest und etwas geschichtliches.

Liebe Grüße, Meinhard

NS: In eigener Sache - nur zur Klarstellung - alle von mir gezeigten Marken
sind in meinem Eigentum bzw. befinden sich in meinen Sammlungen !!!



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Markenfreund49
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Do Sep 04, 2014 9:23 pm

Guten Abend liebe Klassikfreunde Smile
Servus lieber Meinhard Cool

Danke vielmals für die ANK Korrektur und ich werde mir zu meinen Brillen eine Lupe zusätzlich anschaffen Embarassed Dann sollten solche Fehler hoffentlich nimmer passieren Very Happy

Liebe Grüße
Gerhard(der Jüngere Smile )

PS: Auch ich möchte betonen, daß die von mir gezeigten Marken aus meiner Sammlung stammen und somit mein Eigentum darstellen Exclamation
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kaiserschmidt
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Fr Sep 05, 2014 6:01 pm


Hallo Forumler,

Heute habe ich diesen Brief erhalten.



Brief der Bezirkshauptmannschaft Judenburg 29.5.31 in die Schweiz. Brief der 3. Gewichtsstufe 88 Groschen.

Kaiserschmidt







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kaiserschmidt
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Do Sep 11, 2014 8:23 pm


Hallo Forumler,

zuerst ein Neuzugang.



Rekobrief, Briefgebühr 15 Groschen, Rekogebühr 30 Groschen. Die Nibelungenserie war bis zum 31.10.38 gültig.

In Österreich gab es von 1923 bis 1938 ein Sonderporto für die Zahlscheine der Krankenkassen, soweit darauf Mitteilungen angebracht wurden. Dieses Sonderporto bestand aus der Summe des Postkartenportos und dem Drucksachenporto.



Erlagschein vom 29.1.35 innerhalb Wiens gelaufen. Postkartengebühr 12 Groschen, Drucksachengebühr 3 Groschen, zusammen 15 Groschen.



Vorschreibung einer Umlage durch die Kammer = Kaufmannschaft des Landes Niederösterreich. Stempel Krems 9.8.36. Es war bis jetzt nicht bekannt, daß auch die Kammern mit diesem Sonderporto frankieren konnten.
Ich bin gespannt, wieviel solche Belege noch auftauchen.

Kaiserschmidt


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kaiserschmidt
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mo Sep 29, 2014 6:02 pm


Hallo Forumler,

diesen Brief nach Japan habe ich neulich bei Ebay ersteigert.



Expreßbrief aus Wien I nach Nagoya, Briefgebühr 40 Groschen, Expreßgebühr 80 Groschen. Rohrpostbeförderung.
Rückwärts Stempel Wien 11 am 25.11.29 um 19 Uhr 20, also eine Spätlingssendung.





Diese Blindendrucksache nach Italien wurde am 17.8.34 von Wien abgeschickt. Auch nach Italien betrug das Porto
für Blindendrucksachen ein Groschen.

Kaiserschmidt

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kaiserschmidt
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Di Okt 07, 2014 8:33 pm


Hallo Forumler,

diesen Flugpostbrief habe ich neulich gekauft.



Graz 19.2.1930, der Brief ging laut Angabe zur Leitstelle 101 Westbahnhof, er hat zwar den Rohrpostbug aber
keine Instradierung. Von dort nach Toulouse Ankunft am 23.2.30, weiter mit dem Schiff? Ankunft in Buenos Aires
am ??? 1930.
Briefporto 40 Groschen Flugpostgebühr je 5 Gramm 4! Schilling.

Bei diesem Belegausschnitt brauche ich Hilfe.




Was isr das ? Eine Auslandspostanweisung ? Im Schneiderbauer finde ich nichts, auch bei Karasek gibt es keinen Hinweis.

Kaiserschmidt

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kaiserschmidt
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mi Okt 08, 2014 4:36 pm

Hallo Forumler,

heute möchte ich einige Belege mit der Ziffernausgabe 1925 zeigen.





Dieser Flugpostbrief aus Wien 1.6.1925 ging nach Paris. Rückseitig befindet sich der Durchgangsstempel des Züricher Flughafens, der Ankunftsstempel Paris ist nicht entzifferbar.
Die Briefgebühr für die 2. Gewichtsstufe betrug 60 Groschen, die Einschreibegebühr 40 Groschen und die Flugpostgebühr für die 2. Gewichtsstufe 50 Groschen.
Der Brief ist frankiert mit Marken der Ziffernserie in Höhe von 100 Groschen und Flugpostmarken der Kressserie in Höhe von 4 600 Kronen und einer Freimarke von 200 Kronen das entspricht 48 Groschen. Es fehlt also eine  Marke zu 200 Kronen, die wie man sieht rückseitig ausgeschnitten wurde.
Dieser Brief ist der Ersttag der Ziffernserie.



Das Drucksachenporto Inland - auch nach Deutschland - betrug bis 50 Gramm 1 Groschen.



Absender dieser Drucksache war ein Blumenzwiebelgroßhändler aus Holland, die Karte ging nach Deutschland.
Die Rückantwort aus Deutschland war in Pfennig zu frankieren und ging nach Holland.

In diesem Zusammenhang möchte ich eine Karte aus der Inflationszeit bringen, die am 20.7.22 nach Amerika ging.




In den Zeiten der Not nach dem 1. Weltkrieg wurde das Portogefälle mit dem Ausland  ausgenützt und Massensendungen in Österreich abgefertigt, weil das wesentlich billiger kam. Wie aus der Drucksache nach
Cincinnati hervorgeht, wurde dieser Dienst weltweit angeboten. Auch nach 1925 wurde diese Portodifferenz weiter ausgenützt.
Eine derartige Drucksache nach Japan würde ich gerne kaufen.

Kaiserschmidt

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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Do Okt 09, 2014 6:14 pm


hallo Forumler,

noch einige Belege aus dieser Zeit.



Karte vom 11.6.25 von Wien nach Mödling. Postkartenporto 7 Groschen. Mischfrankaturen Kronen mit Groschen sind vom 1.6.25 bis 30.6.25 möglich.



Postkarte zu 500 Kronen ergänzt mit 2 Groschen zum Kartenporto von 7 Groschen. Stempel Liezen 12.6.25.
Beide Karten sind bei Karasek abgebildet.



Die Drucksache ins Ausland kostete bis zum 31.7.38 acht Groschen, nur nach Ungarn 6 Groschen. Die Post nach Deutschland konnte mit wenigen Ausnahmen zum Inlandstarif veschickt werden.



Für Expreßdrucksachen war meistens ein triftiger Grund gegeben. Hier eine Todesnachricht vom 25.11.27 von Wien nach Fieberbrunn, das Drucksachenporto bertug bereits 2 Groschen. Rohrpostbeförderung.
Laut Pate war der Tod am 25.11.27 eingetrteten.



Rekodrucksache vom 1.9.29 von der Wiener Messe in den 3. Bezirk. Drucksache jetzt schon 3 Groschen, Einschreibegebühr 30 Groschen.





Einfacher Brief vom 3.6.27 samt Rückseite.

Kaiserschmidt

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kaiserschmidt
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Sa Okt 11, 2014 11:38 am


Hallo Forumler,

heute möchte ich etwas über Wertbriefe in der I. Republik schreiben. Um die Entwicklung besser darstellen zu können, beginne ich schon in der Inflationszeit.



Wertbrief vom 28.1.21 von Wien nach Zürich. Es gab noch unterschiedliche Gebühren Inland und Ausland.
Die Auslandsgebühr betrug vom 15.4.20 bis 31.1.21 die Gebühr eines Rekobriefes zuzüglich 3 Kronen je 1 200 Kronen Wertgebühr.
Briefgebühr 9. Gewichtsstufe 11,60 Kronen ( 166 Gramm ) , Rekogebühr 2 Kronen und Wertgebühr 99 Kronen.

Mit der steigenden Geldentwertung wurde die Frankierung abgeschafft und die Barverrechnung vorgeschrieben.
Laut Dr. Lind geschah dies mit 15.7.22, laut Kroiss mit 1.2.22.



Wertbrief vom 11.11.22 von Ortmann über 550 000 Kronen nach Inssbruck. Rekobrief 2. Gewichtsstufe 1 120 Kronen, Wertgebühr 700 Kronen je 420 000 Kronen Wert = 1 400 Kronen, zusammen 2520 Kronen. Der Postler hat sich um 200 Kronen verrechnet.



Wir kommen jetzt in die Schillingzeit, die Wertgebühr blieb gleich, nur wurde sie umgerechnet in die neue Währung. Wertbrief vom 23.11.26 von Wien nach Riga über 168 Schilling. Rekobrief 2. Gewichtsstufe 124 Groschen, Wertgebühr 7 Groschen je 42,- Schilling 28 Groschen, zusammen 152 Groschen.
Diese Barverrechnung und Gebührenverrechnung blieb bis zum 31.7.1938.



Immer findet man Belege, die ganz klar von den behördlichen Anordnungen abweichen. Hier haben wir einen FRANKIERTEN Wertbrief vom 25.5.35 von Wien nach Zürich über ???? Schilling. Bei einem Gewicht von 300 Gramm betrug die Briefgebühr in der 15. Gewichtsstufe 550 Groschen, zuzüglich Rekogebühr von 70 Groschen bleiben für die Wertgebühr 95 Groschen. Bei einem Wert von 540 Schilling ist der Brief um 4 Groschen überfrankiert, bei einem Wert von 600 Schilling ist der Brief um 10 Groschen unterfrankiert.
Abschließend möchte ich bemerken, daß unfrankierte Wertbriefe gar nicht so häufig sind, denn die meisten Sammler haben daran kein Interesse, da ja keine Marken angebracht sind und so die Mehrzahl dieser Belege wurde vernichtet

Kaiserschmidt

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kaiserschmidt
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Do Okt 23, 2014 11:15 am


Hallo Forumler,

dieser Flugpostbrief ist heute bei mir eingelangt.




Aufgegeben in Wien 82 am 5.4.37 um 18 Uhr.Rückseitig ist der Rohrpoststempel des Telegraphenzentralamts Wien 1 um 18 Uhr 50 zu erkennen, am Flughafen Wien wurde er am nächsten Tag um 8 Uhr abgefertigt.
In Paris langte er am 6.4.37 um 18 Uhr 30 ein. Im Hotel Matignon war der Emfänger nicht mehr anzutreffen, darum ging der Brief weiter nach Mühlhausen, wo am 7..4.37 um 14 Uhr 45 die Postlagergebühr mit 30 Centimes verrechnet wurde. Ich vermute daß der Empfänger den Brief dann am 8.4.37 um 11 Uhr abgeholt hat.
Ein Beförderungstempo das unglaublich ist.
Briefgebühr über 20 Gramm 95 Groschen, Flupostzuschlag je 20 Gramm 40 Groschen, zusammen 175 Groschen.

Der Brief hat links unten starke Öffnungsmängel, außerdem fehlt die rückseitige Klappe.
Wegen der Aussagekraft habe ich ihn dennoch gekauft.

e-bay € 9,-

Kaiserschmidt

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kaiserschmidt
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Fr Okt 24, 2014 3:47 pm


Hallo Forumler,



Luftpostbrief aus Wien in die Schweiz im Jahre 1927. Brief der 4! Gewichtsstufe 40 + 72 Groschen Porto,
Flugpostzuschlag bis 20 Gramm 30 Groschen, für jede weitere 20 Gramm 20 Groschen zusammen 90 Groschen.
Luftpostbriefe in höheren Gewichtsstufen in dieser Zeit sind sehr selten. Umso mehr hat es mich gefreut diesen Brief um € 7,- bei e-bay kaufen zu können.

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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Do Nov 06, 2014 10:48 am


Hallo Forumler,

diese Karte ist gestern bei mir einglangt.



Am Freitag wurde diese Karte in Zwettl zur Post gegeben, am Samstag um 6 Uhr früh ist sie in Hadersdorf-Weidlingau angekommen. Darin kündigt die Absenderin ihre Ankunft für Sonntag um 9 Uhr 55 an.
Die Absenderin dürfte beim Waldviertler Pionier gearbeitet haben.
Die Expreßgebühr betrug seit 1.1.1928 30 Groschen, die Gebühr für die Postkarte seit 1.12.1926 10 Groschen. Damit ist diese Karte um 10 Groschen unterfrankiert.

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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mo Nov 10, 2014 2:56 pm



Hallo Forumler,

heute zeige ich Euch einen Flugpostbrief, der einige Besonderheiten aufweist.




Dieser Rekobrief wurde am 30.6.1925 in Wien zur Post gegeben und mit dem Sonderstempel der Hygieneausstellung entwertet. Die Briefgebühr beträgt 40 Groschen, die Rekogebühr 40 Groschen und der Luftpostzuschlag 30 Groschen. Dieser war bis zum Jahr 1926 mit Ausgaben der Flugmarken zu frankieren, im vorliegenden Fall mit der 3000 Kronenmarke der Kressserie, das entspricht dem Gegenwert von 30 Groschen.
Am 1.7.25 kam der Brief um 1 Uhr zur Luftpost, in Zürich langte er am gleichen Tag um 20 Uhr ein.
Die Freimarken in Kronenwährung waren bis zum 30.6.25 gültig, damit sind sie am letzten Tag der Gültigkeit
verwendet worden. Der Flugposttarif in Höhe von 30 Groschen in die Schweiz galt vom 1.3.25 bis 30.9.25.

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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mi Nov 26, 2014 5:17 pm


Hallo Forumler,

die Ausgabe Nibelungen erschien am 8.3.26 und war bis zum 31.10.38 gültig.



Eine nette Werbekarte der Treibacher Chem. Werke als Drucksache frankiert mit der 3 Groschenmarke der Nibelungenserie mit Stempel vom 16.12.1932.

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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Do Nov 27, 2014 3:05 pm


Hallo Forumler,

diesen Flugpostbrief habe ich heute erhalten.




Aufgegeben wurde der Brief am 1.9.37 in Salzburg. Obwohl der Flugpostbestätigungsstempel Salzburg abgeschlagen wurde, erfolgte laut rückseitigem Stempel die Beförderung zur deutschen Luftpost mit der Bahn.
Ich vermute, daß die Beförderung über Berlin nach Brasilien durchgeführt wurde. Dort langte er bereits am 4.9.37 ein, sodann am 5.9.37 in Copacabana. Eine für damalige Zeit unglaubliche Beförderungsleistung.
Briefgebühr 60 Groschen, Flugpostzuschlag 3 Schilling.
In Argentinien um € 33,- incl. Zuschläge und Porto ersteigert.

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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Di Dez 09, 2014 1:56 pm


Hallo Forumler,

nachfolgend einige Belege die ich aus den Wühlkisten der Numiphil zu Pteisen von 1-2 Euro erworben habe.



Nach dem Ende der Zeitungsmarken erfolgte eine gewisse Zeit die Abstempelung mit V.b.b. - vom Verleger bar bezahlt



Eine Spätverwendung des 15 Heller Kartenbriefes aus 1916



Pfadfindersonderstempel vom Jubiläumslager Laxenburg 1936



Einige Privatganzsachen zu 3 Groschen mit Sonderstempeln, hier ein Beispiel

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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Fr Dez 12, 2014 2:07 pm


Hallo Forumler,



Hier ein Rekobrief vom 9.1.30 aus Wien nach Deutschland. Briefgebühr 20 Groschen, Reko 30 Groschen. Der Brief ist um 2 Groschen überfrankiert.
Die 16 Groschenmarke mit dem Bild von Dürnstein erschien am 4.11.29, da das Porto für einen Brief mit 1.1.30 auf 20 Groschen erhöht wurde, wurde die Marke ab 1.1.30 vom Verkauf zurückgezogen. Die Gültigkeit endete am 31.1.30 ( die Angabe 31.12.29 im Michelkatalog ist falsch ).
Die Marken wurden von der Firma Frischer aufgebraucht, deshalb die Überfrankatur. Mit 15.12.32 wurde diese Marke wieder für gültig erklärt.

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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mo Dez 15, 2014 7:04 pm


Hallo Forumler,




Mit Fliegerspendenkarten unterstützte man den Aufbau der öst. Luftflotte, dies geschah mittels Briefmarken,
die auf eine Karte geklebt wurden. Ihr kennt das auch aus der 2. Republik. Diese Karte war als Drucksache zu frankieren, das Porto dafür betrug 3 Groschen. Da jedoch 5 Groschen geklebt waren, wurden 2,02 Schilling als Spende gutgeschrieben.

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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Di Dez 16, 2014 2:57 pm


Hallo Forumler,



Schwere reko-Nachnahmen Drucksachen findet man manchmal beim Versand von Bücher oder Drucksorten.
Drucksache 250 bis 500 Gramm im Jahr 1936 von Wien nach Knittelfeld.
Drucksache 30 Groschen Rekogebühr 40 Groschen Nachnahme fest 20 Groschen und variabel 5 Groschen
( je 10 Schilling Nachnahme ).

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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Fr Jan 02, 2015 9:08 pm


Hallo Forumler,

heute möchte ich einige Belege mit Sondermarken zeigen. Diese erschienen meist in sehr kleiner Auflage, am ehesten findet man Satzbriefe. Portogerechte Einzelfranakturen sind selten.



Baumeister 24 Groschen auf Brief vom 21.2.35 von Wien nach Berlin



Erfinder 64 Groschen auf Rekobrief vom 6.12.36 Stempel Wien.



FIS II 24 Groschen auf Brief Innsbruck 22.2.36




Offizielle Festpostkarte mit FIS I 12 Groschen Stempel Innsbruck 7.3.33



24 Groschen Maler auf Brief vom 2.12.32, der Vorbesitzer hat den Brief etwas verunstaltet.

Zum Schluß noch einige Satzbriefe ohne Kommentar.







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