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 Österreich 1925 - 1938

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AutorNachricht
stempelede
Mitglied
Mitglied



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Di Sep 22, 2015 2:52 pm

@kaiserschmidt schrieb:
Hallo Forumler,

...



Über diesen Sammelpostauftrag aus Graz nach Purbach vom 20.4.34 bin ich mir nicht im Klaren, was der Inhalt war. Dieser Postauftrag wurde mit 24 Groschen frankiert, es konnten also nicht mehrere Auftragskarten enthalten gewesen sein, der Brief wog maximal 20 Gramm.
Vielleicht war eine Liste über diverse Postaufträge drin, auf jeden Fall wurde dieser Sammelpostauftag am 21.4.34 von Purbach wieder an das Postamt Graz zurückgeschickt und kam laut rückseitigem Ankunftsstempel dort am 23.4.34
an.

Vielleicht hat einer von Euch eine bessere Idee.

Kaiserschmidt


Hallo Kaiserschmidt

mit einem Postauftragsbrief konnten die zu einer Forderung gehörenden Papiere wie z.B. Schuldscheine, an Ordre lautende Zahlungsversprechen, Wechsel, Quittungen, Rechnungen, Coupons gezogne Wertpapiere usw. versandt werden. Dabei war es möglich, mehrere Forderungsdokumente, die am gleichen Bestimmungsort einzuziehen waren, zu vereinigen. Bei leichteren Papieren, wie zum Beispiel dem Erlagschein, sind mehrere Exemplare erforderlich, will man die 20 Gramm erreichen.



Vordruck eines Erlagscheins aus dem Jahr 1908.

Dies würde die Frage der Frankatur für die Sendung von Graz nach Purbach erklären, wobei ich auf die Schnelle nicht klären konnte, warum der Postauftrag nicht per Einschreiben erfolgte. Als Postsache frei von Einschreibgebühren?

Die Rücksendung der Unterlagen erfolgte Portofrei als Postsache.

Gruß
Stempelede
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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Di Sep 22, 2015 5:39 pm


Hallo Stempelede,

auch ich habe diese Möglichkeit in Betracht gezogen, glaube aber nicht, daß der Inhalt Forderungspapiere waren.
Absender ist in beiden Fällen - sowohl beim Postauftrag als auch beim Sammelpostauftrag - nicht die Post, sondern der Gläubiger. Es müßte also die Versendung eingeschrieben erfolgen, wie Du auch angeführt hast.
Ausschließen kann ich aber Deine Idee auch nicht.

Kaiserschmidt





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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Do Sep 24, 2015 11:13 pm

Liebe Sammlerfreunde,

kürzlich habe ich für meine Sammlung folgende Bildpostkarte erhalten:



Aufbrauchsverwendung der ungültigen Bildpostkarte Mi.P278, überklebt mit 10 Groschen Ziffernserie ANK 455.
Aufgabestempel Krems a.d.Donau vom 17.XI.28 nach Verona, Adresse berichtigt (Nachsendung) nach Rom.
Die richtige Portogebühr für Postkarten nach Italien vom 1.3.1925 bis 31.8.1932 (lt. Karasek) wären jedoch 18 Groschen gewesen, daher mit 8 Groschen unbeanstandet unterfrankiert.
Völlig unbekannt ist mir auch der vermutlich italienische Ziffernstempel im Oval "479" - kennt jemand dessen Bedeutung?

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Fr Sep 25, 2015 9:38 am


Hallo Gerhard,

die Bildpostkarte zu 10 Groschen war im Jahr sicher noch gültig. Der Postler hat den Wertstempeleindruck anerkannt, damit ist die Karte um 2 Groschen überfrankiert.
Die Bedeutung der Zahl 479 kenne ich nicht, auch bei Karten nach Holland findet man auf den Poststücken Zahlen, deren Sinn ich nicht kenne.

Grüße Reinhard

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stempelede
Mitglied
Mitglied



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Fr Sep 25, 2015 12:47 pm

@Gerhard schrieb:
Liebe Sammlerfreunde,

kürzlich habe ich für meine Sammlung folgende Bildpostkarte erhalten:



Völlig unbekannt ist mir auch der vermutlich italienische Ziffernstempel im Oval "479" - kennt jemand dessen Bedeutung?

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard

Hallo Gerhard,

bei dem Stempel handelt es sich um einen Zustellstempel, die in ähnlicher Form in verschiedenen großen Städten Europas ebenfalls zum Einsatz kamen. Kaiserschmidt hat zum Beispiel  in einem vorstehendem Beitrag eine Ganzsache von Linz nach Haag (Niederlande) vorgestellt, der ebenfalls einen Zustellstempel aufweist. Mir selbst liegen zahlreiche Belege vom Generalgouvernement Belgien nach Brüssel vor, die solche Zustellstempel in verschiedenen Formen tragen.

Gruß
Stempelede


Zuletzt von stempelede am Fr Sep 25, 2015 3:13 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Fr Sep 25, 2015 2:15 pm



Hallo Gerhard u. Stempelede,

man lernt nie aus, jetzt kenne ich auch die Bedeutung dieser Zustellstempel.




Die Überfrankatur von 2 Groschen findet man öfters.

Kaiserschmidt

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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Fr Sep 25, 2015 7:29 pm

Liebe Sammlerfreunde,

vielen Dank an Reinhard und Stempelede für die wertvollen Hinweise!

Hier gleich ein weiterer Neuzugang zum Thema:



Einzelfrankatur der 80 Groschen "Ziffernserie" ANK 465, Einschreiben Express von Stein a.d.Donau nach Wien.
Gebührenperiode 1.12.1926 bis 31.1.1929:
Brief der Gewichtstufe II = 30g, Recogebühr 30g, Eilgebühr 20g = 80 Groschen.
Orts-Tagesstempel Stein a.d. Donau b vom 22.IV.27 XII, rückseitig Bestellt-Stempel 1 Wien 1 vom 22.IV.27 17.



Es wurde zwar kein Stempel mit Minutenangabe abgeschlagen, dennoch vermute ich wegen des handschriftlichen Vermerkes in rot "Station 1" eine Beförderung mit der Rohrpost (?).

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Sa Sep 26, 2015 10:39 am


Hallo Gerhard,

ich glaube nicht, daß dieser Brief mit der Rohrpost befördert wurde. Die beim Westbahnhof einlangende Post für den 1. Bezirk wurde nicht per Rohrpost weitergeleitet, der handschriftliche Vermerk bedeutet nach meiner Ansicht nicht STATION 1 sondern könnte ein interner Bearbeitungsvermerk der Invaliden-Entschädigungskommission sein.

Die Einzelfrankatur der 80 Groschen ist alles andere als häufig. Dazu gratuliere ich Dir.

Reinhard

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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Di Okt 27, 2015 3:39 pm


Hallo Forumler,



Luftpostbrief vom 24.12.37 von Wien nach Argentinien, Ankunftsstempel Buenos Aires 29.12.37, geflogen mit der Air France. Briefgebühr 60 Groschen Luftpostzuschlag je 5 Gramm 3,50 Schilling.
Die Flupostmarke zu 10 Schilling der Ausgabe 1935 ist auf Beleg wesentlich seltener als die Marke zu 10 Schilling der Ausgabe 1926.

Kaiserschmidt


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x9rf
Mitglied
Mitglied



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mi Okt 28, 2015 11:26 pm

Hallo Gerhard,
ich schließe mich der Meinung von Reinhard an, dass keine Zustellung mit Rohrpost erfolgte, da der rückseitig abgeschlagene Segmentstempel ein Zustellstempel 8z7 ist.
Siehe Hans Stohl, Postalische Abstempelungen A2527 na, 1 WIEN 1 + BESTELLT, 27 mm, verwendet 1927 - 1928, 15 Pkte.

"statim" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet in diesem Fall "sofort"

mfG
x9rf
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Do Okt 29, 2015 10:17 pm

Hallo @kaiserschmidt und @x9rf,

@x9rf schrieb:

"statim" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet in diesem Fall "sofort"

vielen Dank für euren Kommentar zu meinem Beleg - damit ist mein Zweifel an der Rohrpostbeförderung geklärt. Meine Freude an dem optisch schönen Heimat-Beleg mit der seltenen Einzelfrankatur schmälert das natürlich nicht - im Gegentei: besonders die interessante Variante mit dem Express-Vermerk in Latein habe ich bisher noch nicht gesehen.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Di Nov 17, 2015 5:19 pm


Hallo Forumler,

heute einmal ein Beleg mit Portomarken.





Brief des Landesgerichts Klagenfurt vom 24.12.35 nach Feldkirchen in Kärnten.
Die vom Empfänger zu bezahlende Gebühr für den Brief bis 20 Gramm
betrug 24 Groschen, abgegolten mit 24 Ein- Groschen Marken.
Der Beleg war mit € 20,- angemessen, man muß wissen, daß unsere Kärntner Sammlerfreunde meist Belege aus ihrem Heimatland sammeln und dadurch kosten die dann meist ein Vielfachen des Preises . Nicht beliebt in Kärnten ist die I. Republik, dafür gibt es fast keine Sammler. Da kann man auch Kärntner Belege zu normalen Preisen kaufen.

Kaiserschmidt



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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Do Nov 19, 2015 3:52 pm


Hallo Forumler,



Wenn Luftpostbriefe mit Freimarken frankiert wurden, stammen sie meistens aus dem Bedarf. In diesem Falle hat es die United States Rubber & Co mit dem Porto nicht so genau genommen, der Brief ist um 20 Groschen überfrankiert, was mich aber nicht besonders stört.
Brief in das begünstigte Ausland 30 Groschen Reko 60 Groschen Luftpostzuschlag 30 Groschen. Der Brief ging zurück, da der Empfänger das Hotel schon verlassen hatte.

Kaiserschmidt

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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Di Dez 01, 2015 8:34 pm

Hallo Forumler,

zwei Neuzugänge bei der Luftpost.



Brief aus Wien vom 26.8.29 nach Finnland. Brief 40 Groschen LP 30 Groschen



Karte vom 14.9.31 von Wien nach Finnland. Karte 24 Groschen LP 20 Groschen.

Kaiserschmidt

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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mi Dez 02, 2015 11:39 am


Hallo Forumler,

auch heute habe ich wieder einen Luftpostbrief nach Finnland erhalten.



Schwerer Luftpostbrief vom 16.5.36 von Wien nach Helsinki. Links oben am Brief ist das Gewicht vermerkt, rechts oben hat der Posrbeamte den Tarif angeschrieben.
Brief über 20 Gramm 95 Groschen, Luftpostzuschlag je 20 Gramm 60 Groschen.
Der Brief wurde mit der Rohrpost befördert, die Büge halten sich in Grenzen.
Die Destination Finnland ist nicht häufig, auch die 2 Schillingmarke auf Brief
ist keine Massenware.

Kaiserschmidt




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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Fr Dez 04, 2015 9:03 pm


hallo Forumler,



Diese Karte wurde in Innsbruck mit dem Flugpoststempel Innsbruck 30.5.30
17 Uhr entwertet. Beabsichtigt war die Beförderung Innsbruck - Wien mit Luftpost. Der nächste Stempel ist ebenfalls von Innsbruck und zwar um21 Uhr, die Beförderung mit der Bahn dürfte schneller möglich gewesen sein. Nach einem älteren Flugplan wäre die Maschine um 7 Uhr 15 in Innsbruck gestartet und um 11 Uhr 30 in Wien gelandet.
Per Bahn ist die Karte bereits um 11 Uhr 20 in Wien 101 = Westbahnhof eingelangt bzw. per Rohrpost weiter nach Wien 62 = Neubau verschickt worden
und dort um 16 Uhr per Eilboten ausgetragen worden.
Diese Karte ist reiner Bedarf, es geht um eine Stoffbestellung. Mit Expreßzustellung hätte man um 20 Groschen mehr bezahlen müssen.
Bedarfsbelege innerhalb Österreichs per Luftpost sind ( sehr ) selten.

Kaiserschmidt


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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mo Dez 28, 2015 4:39 pm


Hallo Forumler,

Zwei Belege habe ich heute erhalten.




Brief der 6. Gewichtsstufe vom 26.8.35 von Wien nach Guatemala über New York.
Ankunft in Guatemala am 16.9.35. Brief 2,35 Schilling Reko 70 Groschen.




Brief der 4. Gewichtsstufe vom 8.2.29 von Graz nach Posen. Vorderseitig eine rote Zensur, ich kann nur POSNANIU entziffern, rückseitig vielleicht eine Devisenzensur. Brief 1,22 Schilling Reko 40 Groschen.

Kaiserschmidt

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stempelede
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mo Dez 28, 2015 5:23 pm

@kaiserschmidt schrieb:


---

Brief der 4. Gewichtsstufe vom 8.2.29 von Graz nach Posen. Vorderseitig eine rote Zensur, ich kann nur POSNANIU entziffern, rückseitig vielleicht eine Devisenzensur. Brief 1,22 Schilling Reko 40 Groschen.

Kaiserschmidt


Hallo Kaiserschmidt,

Devisenkontrolle oder Zollkontrolle möglich. Die Inschrift Posnaniu bezeichnet den Ort Poznan (Posen). Eventuell ein Stempel des Zollamtes Poznan. Der Text auf dem Verschlußstreifen lautet: Frei von Zöllen.
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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mo Jan 04, 2016 12:05 pm


hallo Forumler,

heute habe ich einige Belege erhalten.



Diese Karte würde auch in andere threads passen.
Flugpostkarte mit einer schönen Darstellung des Firmengebäudes vom 11.1.38 von Wien in die USA. Der Absender wollte Air-Mail bis Cherbourg, es ging aber nur bis Paris ( Ankunftsstempel rückseitig 12.1.38 ).
Karte 35 Groschen Luftpostzuschlag bis Paris 20 Groschen.

DelCampe € 10,-




Bei dieser Karte wurde der meiste Text ausradiert.
Die Karte wurde bei der Dienststelle des Postamtes Wien 71 am 15.8.32 aufgegeben und mit der Rohrpost zum Telegraphenamt Wien 1 befördert, Ankunftsstempel 14 Uhr 30. Weite gings zur Flugpost um 16 Uhr, das Flugzeug wurde noch erwischt und die Karte erreicht Berlin am gleichen Tag um
20 Uhr 21.Da sie unzustellbar war, ging sie nach Wien zurück und kam am 19.8. dort wieder an. Wo der Stempel Empf. Kurt Damm 102 unbekannt
abgeschlagen wurde, weiß ich nicht, ich vermute in Berlin.
Den Stempel der Dienststelle habe ich bei Stohl nicht gefunden.

DelCampe € 10,-

Kaiserschmidt

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stempelede
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mo Jan 04, 2016 3:27 pm

@kaiserschmidt schrieb:

hallo Forumler,

...




Bei dieser Karte wurde der meiste Text ausradiert.
Die Karte wurde bei der Dienststelle des Postamtes Wien 71 am 15.8.32 aufgegeben und mit der Rohrpost zum Telegraphenamt Wien 1 befördert, Ankunftsstempel 14 Uhr 30. Weite gings zur Flugpost um 16 Uhr, das Flugzeug wurde noch erwischt und die Karte erreicht Berlin am gleichen Tag um
20 Uhr 21.Da sie unzustellbar war, ging sie nach Wien zurück und kam am 19.8. dort wieder an. Wo der Stempel Empf. Kurt Damm 102 unbekannt
abgeschlagen wurde, weiß ich nicht, ich vermute in Berlin.
Den Stempel der Dienststelle habe ich bei Stohl nicht gefunden.

DelCampe  € 10,-

Kaiserschmidt


Hallo Kaiserschmidt,

Glückwunsch zu diesem schönen Beleg. Auch wenn ein Teil der Anschrift leider ausradiert wurde, ist er wegen der Stempel noch aussagekräftig. Der Stempel "Empf. Kurf. Damm 102 unbekannt" (Empfänger Kurfürstendamm 102 unbekannt) wurde beim Postamt Halensee, welches als Bestellpostamt u.a. für den Kurfürstendamm Nr. 70 - 164 zuständig war, abgeschlagen. Der Kurfürstendamm, im Volksmund auch als Ku´damm bezeichnet, wurde bei einer Länge von über 3 km von drei verschiedenen Bestellpostämtern bedient, Berlin W50, Berlin W15 und Berlin-Halensee.

Mit freundlichen Grüßen
Stempelede
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kaiserschmidt
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mo Jan 04, 2016 4:32 pm



hallo stempelede,

ich hab mir schon gedacht, welche Rolle denn Kurt Damm bei diesem Beleg
spielt. Er scheint weder als Absender noch als Empfänger auf.
Herzlichen Dank für die Aufklärung.

Kaiserschmidt

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stempelede
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BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Mo Jan 04, 2016 5:35 pm

@kaiserschmidt schrieb:


hallo stempelede,

ich hab mir schon gedacht, welche Rolle denn Kurt Damm bei diesem Beleg
spielt. Er scheint weder als Absender noch als Empfänger auf.
Herzlichen Dank für die Aufklärung.

Kaiserschmidt


Hallo Kaiserschmidt,

die Karte ist nicht nur für einen Berlin-Sammler ein interessantes Objekt, werden hier doch alle drei Bestellpostämter des Ku´damms aufgezeigt:

Postamt Berlin W15:
Beim Postamt 15 in Berlin
nicht ermittelt.


Postamt Berlin W50:
Nicht ermittelt
P.A. Berlin W.50


Postamt Berlin-Halensee:
Nicht ..... (von mir nicht lesbar)
PA Bln-Halensee

und
Empf. Kurf,Damm 102 unbekannt

Um die schönen sauberen Stempel noch mal zu zeigen, habe ich Dein Bild gedreht.



Gruß
Stempelede
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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   So Jan 10, 2016 4:03 pm


Hallo Forumler,

auf der Numiphil im Dezember in Wien konnte ich die beiden folgenden Briefe erwerben.





Luftpostbrief aus Wien vom 17.11.37 nach Argentinien. Durchgangsstempel Berlin Zentralflughafen 17.11.37, Ankunftsstempel Buenos Aires bereits am 21.11.37 ! Brief 60 Groschen Reko 70 Groschen Luftpostzuschlag je 5 Gramm
3,50 Schilling zusammen 15,30 Schilling.
Ist dieser Brief jetzt mit der Air France oder mit der Lufthansa befördert worde?




Brief vom 26.11.37 von Wien nach Argentinien. Brief 60 Groschen Luftpostzuschlag 3x350 Groschen. Der rückseitige Ankunftsstempel ist nicht lesbar.
Die 10 Schilling Marke der Ausgabe 1935 ist auf Brief wesentlich seltener als die 10 Schilling Marke der Ausgabe 1926.

Kaiserschmidt


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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Do Jan 14, 2016 12:03 pm


Hallo Forumler,



Luftpostbrief vom 20.6.27 von Wien-Aspern nach New York. Für mich stellt sich die Frage nach dem Luftpostweg - ging der Brief über Berlin oder Paris? Für Berlin spricht, daß eigenartigerweise ein deutscher Luftpostklebezettel angebracht wurde.
Brief 40 Groschen Flugpostzuschlag 30 Groschen, damit ist der Brief um 10 Groschen überfrankiert.

Kaiserschmidt



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kaiserschmidt
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Österreich 1925 - 1938   Sa Jan 16, 2016 4:48 pm


Hallo Forumler,

bei einem Engländer habe ich einige Luftpostbriefe ersteigert, von denen ich drei zeigen möchte.



Luftpostbrief aus Wien vom 22.10.26 nach Frankfurt. Da die Fluglinie Wien-München-Frankfurt nur bis zum 15.Oktober betrieben wurde, erfolgte die Beförderung ab München mit dem Zug.
Brief 15 Groschen Luftpostzuschlag 15 Groschen.



Karte vom 2.10.23 von Wien nach Berlin. Der Erstflug von Wien nach München erfolgte am 22.5.23 mit der OELAG. Einen Flug von München nach Berlin für diese Post gab es laut Kohl noch nicht.
Karte 300 Kronen LP 300 Kronen.




Brief vom 25.9.26 von Salzburg nach Elbing in Preussen. Der Brief ging über München, Berlin und Danzig nach Elbing. Der Erstflug von Wien nach Danzig fand am 14.6.26 statt, nach Elbing habe ich weder von Wien noch von Salzburg einen Erstflug bei Kohl gefunden.
Drucksache 2 Groschen FP 10 Groschen.

Kaiserschmidt



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Österreich 1925 - 1938

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