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 Satzbriefe

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AutorNachricht
muesli
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BeitragThema: Re: Satzbriefe   Do Apr 12, 2012 6:03 pm

Hallo zusammen,

Dieser Satzbrief der Deutsche Nothilfe "Burgen und Schlösser" möchte ich auch noch gerne zeigen. Für Bedarfspost-Sammler wie nostalgiker natürlich nicht interessant weil überfrankiert. Aber dann kommen wir wieder zum Begriff "sammeln". Und meiner Meinung lässt sich dieser Begriff nicht in Regeln fassen. Jeder sammelt was er gerne sammelt. Und ob das eine wertvoller ist als das andere ist auch ein sehr persöhnliches Geschmack. Diese Satzbriefe machen meine Ländersammlung etwas schöner zum angucken.

Beste Sammlergrüsse,

Raf.


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nostalgiker
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BeitragThema: Re: Satzbriefe   Do Apr 12, 2012 6:31 pm

Hallo Raf.,

das Thema "Über- oder Unterfrankieren" ist für mich kein Problem. Mir selber ging und geht es manchmal so, dass ich z.B. keine kleinwertigen Ergänzungsmarken zur Hand habe, wenn ich Briefe an Tauschpartner ins Ausland verschicke. Und dann können schon mal 5 oder 10 Cent zuviel frankiert werden.

Purist bin ich allerdings, wenn es um Briefsendungen geht, die eigentlich nur für Sammler produziert wurden. Deswegen lehne ich "Zeppelinpost" als für mich sammelunwürdig ab.

Im Laufe meiner Sammelleidenschaft habe ich allerdings eine ganze Reihe von Sammlungen aufgebaut, von denen ich mich nach und nach trenne, sei es durch Verkäufe bei ebay, delcampe oder durch Tausch in meinem Verein oder halt international. Beispiele sind eine komplette Sammlung aller Ersttagsblätter der Deutschen Bundespost und der Berliner Ausgaben, oder Ersttagsbriefe, von denen sich auch inzwischen 2-3.000 bei mir angesammelt haben. Nennen wir diese Ausgaben einfach mal "Zu philatelistischen Zwecken hergestellt". Da kommen dann ja auch noch die ganzen "Kartonausgaben" der DPAG hinzu und die vielen Briefmarken mit cto's, also "Gefälligkeitsstempeln. Und die sehe ich bei den hier von Euch 3-4 Zeppelinfans - für mich - leider viel zu häufig.

Wenn nun der eine oder andere Eures kleinen Clubs hier immer wieder sagt, alle anderen Forenmitglieder sollten mal "über ihren Tellerrand" schauen, klingt das bei diesen "Schmalspur-Philatelisten" beinahe wie blanker Hohn!

Den "Tellerrand" habe ich heute - wie schon seit vielen Jahren - einmal wieder auf der Essener Briefmarkenmesse erlebt. Und es macht Spaß zu sehen, wie vielfältig die Philatelie ist. Deswegen schrieb ich in einem anderen Posting, dass ich mir morgen in Essen sehr viel Zeit nehmen werde, um Freude an der Ausstellung im Wettbewerb der "Deutschen Meisterschaft für Thematische Philatelie" zu haben.

Philatelistische Grüße
Willy
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Polarfahrtsucher
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BeitragThema: Re: Satzbriefe   Do Apr 12, 2012 9:01 pm

@nostalgiker schrieb:

Purist bin ich allerdings, wenn es um Briefsendungen geht, die eigentlich nur für Sammler produziert wurden. Deswegen lehne ich "Zeppelinpost" als für mich sammelunwürdig ab.

Hallo Nostalgiker,
vermutlich hast du schon auf eine Antwort der "Zeppelinfraktion" gewartet. Ich möchte mich hier nicht drücken, schließlich stehe ich hinter meinen Hobby.
Obwohl es auch Bedarfspost bei den Zeppelinen gibt, ist die Aussage vermutlich richtig, dass die meisten Zeppelinbelege für oder von Sammlern produziert wurden. Allerdings sehe ich da gar nichts Verwerfliches darin.
Sieht man sich deine Sammelgebiete an, mußt du zugeben, dass die meisten Dinge auch für Sammler produziert worden sind. Angefangen von schönen Motivmarken (die die Post auch nicht ohne Grund verausgabt), über Erstflugbelege, Erstagsbriefe sowie deiner Wildlife Collection.
Sicher auch schöne Sachen dabei, nur eben auch für Sammler. Ich habe damit kein Problem. Wie gesagt die Philatelie ist vielschichtig, und das ist gut so.
Ich möchte auch nicht jeden zum Zeppelinsammeln bekehren, wäre auch kontraproduktiv, schließlich wären diese Belege vermutlich dann gar nicht mehr zubekommen. Allerdings sollte man diesen Teilbreich der Philatelie ebenso respektieren wie die vielen anderen Spezialisierungen.
Übrigens, Zeppelinbelege sind keine Gefälligkeitsabstempelungen. Die Belege wurden schließlich mit dem Luftschiffen aufgeliefert und zum Bestimmungsort gebracht.

@nostalgiker schrieb:

Wenn nun der eine oder andere Eures kleinen Clubs hier immer wieder sagt, alle anderen Forenmitglieder sollten mal "über ihren Tellerrand" schauen, klingt das bei diesen "Schmalspur-Philatelisten" beinahe wie blanker Hohn!
Sicherlich habe ich den "über den Tellerand" Spruch auch schön öfters gemacht. Ich habe jedenfalls keine Probleme mit anderen Sammelgebieten. Gerne schaue ich mir auch andere Bereiche an. Für mich ist es halt immer wichtig etwas dabei zu Erfahren oder Lernen. Damit meine ich nicht unbedingt Wissen welches man auch im Lexikon nachblättern kann, sondern eher um historische Ereignisse die man auch Jahre später wieder "miterleben" oder besser "mitfühlen" kann.

Warum du hier einen aggresiven Ton anschlägst, bleibt mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Ich hoffe es geht hier nicht um pesönliche Konflikte. Diese gehören sicher nicht im Forum ausgetragen, dazu ist das Netz viel zu offen, egal ob man sich jetzt "neueinsteiger" oder "eurowelter" oder "nostalgiker" nennt.

Schönen Gruß
Klaus
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nostalgiker
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BeitragThema: Re: Satzbriefe   Do Apr 12, 2012 9:25 pm

Hallo Polarfahrtsucher,

in einem anderen Beitrag zum Thema hatte ich bereits geschrieben, dass die "Sammelwürdigkeit" immer etwas ganz persönliches ist. Daher auch meine Betonung darauf, was für mich nicht sammelwürdig ist und die entsprechende Begründung dafür: Zeppelinflug-"Belege", Erstflugbelege von Fluggesellschaften (von denen mein Sammlerfreund "eurowelter" eine Riesensammlung besitzt), Ersttagsblätter, Ersttagsbriefe etc. sind nur für philatelistische Zwecke hergestellt und für mich nicht sammelwürdig. Und in meinem vorigen Beitrag hatte ich bereits geschrieben, dass ich im Laufe von über 50 Sammlerjahren natürlich eine ganze Menge an Briefmarken und "Belegen" angesammelt habe und mich nun nach und nach davon trenne.

Ansonsten hatten wir tatsächlich heute ein harmonisches Treffen - obwohl zum Thema nicht immer gleicher Meinung - wie in einem anderen Beitrag heute Nachmittag schon beschrieben, mit eurowelter, sockerfan und ciris1950. Vor einem Jahr hatten wir uns übrigens an gleicher Stelle über dieses Forum kennengelernt und pflegen unsere Bekanntschaft dermaßen, dass sie inzwischen zur Freundschaft geworden ist.

Den beschriebenen Tellerrand haben wir schon ganz alleine durch unsere unterschiedlichen Sammelgebiete, über die wir manchmal sehr leidenschaftlich diskutieren. Ciris1950 sammelt nur Fauna und Flora, sockerfan ist unser "Experte" für Sportmotive, eurowelter -sorry- nervt manchmal mit seiner Lufthansa-Erstflugsammlung, weil er regelmäßig neue "Belege" präsentiert. Na, und dann bin ich noch da mit meiner Bedarfspost und meinen Ganzsachen. Vor wenigen Tagen habe ich erst einen wirklich großen Umzugskarton mit einigen Tausend Karten sehr günstig erwerben können, die in den 50er, 60er und 70er Jahren als Antwortkarten für Preisausschreiben verwendet wurden. Eine erste Durchsicht förderte eine tolle Ausbeute an teilweise sehr seltenen Ganzsachen hervor. 90 % aus Deutschland, 10 % aus Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Da habe ich nun reichlich Sortierarbeit vor mir.

Philatelistische Grüße
Willy
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muesli
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BeitragThema: Re: Satzbriefe   Do Apr 12, 2012 10:13 pm

@nostalgiker

Hallo Willy,

Ich kann nur Polarfahrtsucher völlig beitreten. Und dass es eine sehr grosse Verschiedenheit in Arten Briefmarkensammlungen gibt ist auch für mich eine positive Sache. Sonst sollte dieser Hobby sehr langweilig sein. Wie ich schon geschrieben habe: jeder sammelst was er oder sie gerne sieht oder was spass macht. Und dass ist sehr individuell. Freunde oder Familie, nicht Briefmarken-Sammler, verstehen die Aufregung nicht ein seltsamer Plattenfehler zu finden. Diese Briefmarke ist nicht perfekt gedruckt worden. Das ist doch Altpapier ...
Wenn man auf eBay guckt bei "Sammeln und Seltenes" sieht man so viele verschiedene Sammelobjekte. Sammelwürdigkeit ist dann auch sehr, sehr persönlich. Streichhölzerdosenetiketten, Filmaffichen, Bierfilzen, Aschenbecher, Ansichtskarten, .... was sammelwürdig ist für der eine ist es nicht für der andere. Und ein purer Bierfilzensammler wird vielleicht auch sagen dass die Bierfilzen gebraucht sein müssen und dass man das Bier noch riechen muss.
Dass Du Zeppelinpost nicht sammelwürdig nennst ist dann denke ich auch sehr persöhnlich. Es gibt eben soviele Grunde für die Sammelwürdigkeit von Zeppelinpost oder Satzbriefe als für Bedarfsbriefe oder Abarten, Plattenfehler und Farbunterschiede bei klassischen Briefmarken.
Die Zeppelinpost bringt ein damaliges Wunder der Technik wieder zum Leben. Ich habe noch nicht lange her der Film "Farewel" über Lady Grace Drummond-Hay gesehen. Im moment lese ich das Buch "Mit Graf Zeppelin um die Welt" Geschrieben durch ein (Deutscher) Passagier-Reporter auf seine Weltreise. Damit haben diese mitgefahrene Belege auf die Weltrundfahrt eine historische Bedeutung.
Und was ist dann das Unterschied mit ein Bedarfsbrief von Bayern nach Batavia aus 1870 ? Da kann man auch suchen welche Firma aus Bayern derzeit Geschäfte gemacht hat mit Batavia in Niederländisch-Indien.
Das wichtigste ist dass man spass hat an seines Hobby und ertragen kann dass nicht jeder den selben Geschmack hat und nicht sein eigenes Geschmack an jeder aufdrängen will.

Auf französisch : "des goûts et des couleurs, ça ne se discute pas!"

Beste Sammlergrüsse,

Raf.
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nostalgiker
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BeitragThema: Re: Satzbriefe   Do Apr 12, 2012 10:27 pm

Hallo Raf.,

wenn Du meine letzte Antwort - vor Deiner - hier liest, wirst Du merken, dass wir gar nicht weit auseinander sind. Selbstverständlich akzeptiere und respektiere ich andere Sichtweisen zu diesem Thema. Deswegen habe ich ständig betont, dass es meine persönliche Meinung hierzu ist.

Natürlich wird die "Zeppelinpost" für Euch Sammler das "A & O" Eures Sammlerlebens sein. Damit habe ich überhaupt kein Problem.

Mein Verständnis von Belegpost ist aber anders, als bei Euch.

Für Euch sind Abflug-, Flug-, Bord- und Ankunftsstempel ein Beleg dafür, dass (wenn es sich nicht um ein Reprint oder eine Fälschung handelt) die Zeppelinfahrt "belegt" (beweist).

Mein Anspruch an meine Sammlung ist, dass es ein "Bedarfsbrief" sein muss. Hier bin ich also der Purist, der in seine Sammlung nur Belege aufnimmt, die auch wirklich zu dem benutzt wurden, für das Briefmarken geschaffen wurden: Zur Beförderung von Briefen und Postkarten.

Philatelistische Grüße
Willy
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muesli
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BeitragThema: Re: Satzbriefe   Do Apr 12, 2012 10:38 pm

Hallo Willy,

Ich brauche etwas längere Zeit zum antworten weil Deutsch nicht meine Muttersprache ist und ich habe immer das alte Wörterbuch dabei.
Meine Antwort war dann auch auf deinem ersten Beitrag.

Zitat :
Mein Anspruch an meine Sammlung ist, dass es ein "Bedarfsbrief" sein muss. Hier bin ich also der Purist, der in seine Sammlung nur Belege aufnimmt, die auch wirklich zu dem benutzt wurden, für das Briefmarken geschaffen wurden: Zur Beförderung von Briefen und Postkarten.

Hier kann ich nur wiederholen : "und ein Bierfilzen muss auch wirklich benutzt werden wofür es geschaffen ist : unter ein gutes Glas geschmackvolles Bier!"

Gesundheit! prost

Raf.
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nostalgiker
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BeitragThema: Re: Satzbriefe   Do Apr 12, 2012 11:02 pm



Hallo Raf.,

das habe ich mir auch schon gedacht, denn Deine Antwort passte nicht zu dem von mir Geschriebenen.

Zurück aber zum Thread-Thema:

Hier zeige ich einen Satzbrief aus der Tschechoslowakei.

Diese lokalen Revolutionsausgaben wurde 1918 von Budweis nach Bodenbach befördert. Die verwendeten Briefmarken findet Ihr unter Michel 85 -99 und 104-107.

Philatelistische Grüße
Willy
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muesli
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BeitragThema: Re: Satzbriefe   Do Apr 12, 2012 11:46 pm

Hallo Satzbriefen-Sammler,

Ich möchte gerne noch einmal zurückkehren nach die Nothilfe-Marken aus den 30-er Jahren des DR.
Ich wollte hier gerne ein Brief zeigen mit das Herzstück der IPOSTA Block. Der Brief trägt der Stempel der IPOSTA Ausstellung in Berlin und wurde nach Antwerpen in Belgien geschickt. Im Michel-Katalog finde ich so etwas nicht zurück. Entweder die Briefmarken oder komplettes Block 1. Wahrscheinlich haben mehrere Sammler nur das Herzstück auf Brief geklebt statt das komplettes Block. Kann jemand mich weiterhelfen mit die Bewertung dieser Brief und/oder die Gebrauche bei diesen Briefmarkenausstellungen ?

Beste Sammlergrüssen,

Raf.


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Polarfahrtsucher
Mitglied in Bronze
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BeitragThema: Re: Satzbriefe   Mo Apr 16, 2012 1:24 pm

Hallo Raf,
eine Lösung für deine Frage habe ich im Michel Briefekatalog entdeckt.
Hier wird das Herzstück ohne Blockrand mit 600,- Eur auf Beleg bewertet.
Dabei wird von einem leicht überfrankierten Beleg ausgegangen.

Ist dein Brief echt gelaufen? Auf der Rückseite müsste ein Ankunftsstempel zu finden sein, da er ja als Einschreiben versand worden ist.

Schönen Gruß
Klaus
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muesli
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BeitragThema: Re: Satzbriefe   Mo Apr 16, 2012 2:16 pm

Hallo Klaus,

Vielen Dank für deine Sucharbeit!
Ich denke dass der Brief echt gelaufen ist. Der Umschlag sieht so aus und ist nicht sehr sorgfältig geöffnet worden. Rückseitig steht die Adresse des Absenders (Name und Adresse aus Berlin) aber er trägt kein Ankunftsstempel. Ich denke dass man in Belgien kein Ankunfsstempel drauf schlägt, auch nicht bei Einschreibebriefe. Heute habe ich selber noch ein Einschreibebrief empfangen aus Norwegen. Und da steht auch kein belgischer Ankunfsstempel drauf.

Schöne Grüsse,

Raf.
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doramarke
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BeitragThema: Lettonie   Do Aug 22, 2013 5:07 pm

Hallo
Ich möchte euch einen Brief von Lettonie zeigen. Ich weiß zwar nicht ob der Satz komplett ist, da ich den Katalog dazu nicht habe.  Mir gefällt der Brief gut und ich denke er ist auch nicht so alltäglich.Ob er portogerecht ist kann ich auch nicht sagen.

Schöne Grüße
Dora
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Cantus
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BeitragThema: Re: Satzbriefe   Di Sep 24, 2013 9:32 pm

Hallo Dora,

einmal davon abgesehen, dass der Brief einen recht bunten Eindruck macht und auch nicht aus Lettland, sondern wohl aus der Sowjetunion stammt (Lettland war damals eine Teilrepublik der UdSSR), ist er aber tatsächlich auch ein Satzbrief. Das hat seinen Grund darin, dass die drei Gemäldemarken als gemeinsamer dreiteiliger Satz am 18.3.1982 in der Sowjetunion erschienen sind (Mi. 5161/5163).

Möglicherweise handelt es sich bei der Verwendung der Marken um eine nachträgliche Verwendung, also aus der Zeit, als sich Lettland aus dem Staatenverbund der UdSSR löste und noch keine eigenen Briefmarken hatte und also die zuvor verwendeten Marken erst einmal aufbrauchte, ich kann aber leider das Stempeldatum nicht einwandfrei erkennen; du hast es leider nicht genannt.

Viele Grüße
Ingo
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Cantus
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BeitragThema: Re: Satzbriefe   So Sep 29, 2013 10:29 pm

Ich zeige euch heute einen hübschen Satzbrief aus Belgien.

Am 1.7.1930 erschien ein dreiteiliger Satz, der im Hochformat Bilder der drei belgischen Könige Leopold I, Leopold II und Albert I zeigt (Mi. 284/86). Zusätzlich findet sich rechts oben auf dem Umschlag eine Marke mit dem Bildnis von Peter Paul Rubens (Mi. 276) und darunter eine Marke mit dem Bildnis von Zénobe Gramme, dem Erfinder des Drehstrommotors (Mi. 277).

Der Umschlag wurde am 19.7.1930 in Antwerpen abgestempelt und trat seine Reise als Einschreiben mit Luftpostbeförderung nach Le Havre an; der Empfänger war jedoch verzogen, sodass der Brief nach Les Eaux Bonnes nachgeschickt werden musste.



Viele Grüße
Ingo
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