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| | | Formel 1 - nur ein Männerthema? | |
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| Autor | Nachricht |
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Tatjana Westermayr Mitglied in Silber

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 | Thema: Formel 1 - nur ein Männerthema? Mo Mai 12, 2008 7:03 pm | |
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|  | | Tatjana Westermayr Mitglied in Silber

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 731 Browser:  Anmeldedatum: 24.11.07
 | Thema: Re: Formel 1 - nur ein Männerthema? Sa Nov 08, 2008 10:09 pm | |
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|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Formel 1 - nur ein Männerthema? So Nov 09, 2008 8:12 am | |
| Niki LaudaNur einem Österreicher nach Jochen Rindt gelang es bis zum heutigen Tag, Formel 1 Weltmeister zu werden, und das gleich 3 Mal im Laufe der Karriere. Mit dieser Leistung ist sein Name ein Begriff, sein durch den Unfall 1976 am Nürburgring geprägtes Gesicht Markenzeichen geworden. Andreas Nikolaus (Niki) Lauda wurde am 22. Februar 1949 in Wien geboren und interessierte sich schon früh für den Rennsport, sehr zum Verdruss seiner Familie. Er begann mit Tourenwagenrennen. Von 1971 bis 1972 fuhr er im March Ford seine ersten Formel 1 Rennen, ab 1973 auf BRM. In dieser Zeit lernte er viel über die Fahrzeuge und eignete sich ein enormes Fachwissen z.B. über Aufhängung und Einstellung der Boliden an, das ihm später bei Ferrari zugute kam. Als Enzo Ferrari ihn kennen lernte, war er von dem jungen Mann beeindruckt und bot ihm die große Chance seines Lebens an: für Ferrari zu fahren. 1975 fuhr Niki Lauda bei 13 Großen Preisen zwölf Mal ins Ziel, gewann 5 Rennen und feierte im Ferrari 312T seinen ersten Formel 1 Weltmeister Titel. 1976 auf dem Nürburgring ereignet sich einer der dramatischsten Unfälle der Formel 1 Geschichte. Der Ferrari prallte gegen eine Felswand, einige nachfolgende Wagen kollidierten mit dem Fahrzeug, das Benzin entzündete sich und der Wagen begann zu brennen. Der bewusstlose Lauda konnte mit schwersten Brandwunden und starken Lungenverätzungen gerade noch von Fahrerkollegen aus dem Wrack gezogen werden. Sein unglaublicher Wille und beste Betreuung ließen ihn überleben, er saß bereits 6 Wochen später wieder in Monza am Steuer eines Rennwagens. Nach seinem 2.WM Titel 1977 kam es immer mehr zu Differenzen mit Ferrari. Lauda trennte sich von Ferrari und wechselte zu Team Brabham. 1979 wandte sich Niki Lauda von der Formel 1 ab und gründete mit 2 Flugzeugen seine eigene Fluglinie, die Lauda Air. Die Formel 1 holte ihn 1982 wieder ein und er begann für McLaren zu fahren. 1984 krönte er seine Rennfahrerkarriere mit dem dritten WM Titel. 1985 beendete er endgültig die Fahrer Karriere. Ab diesem Zeitpunkt widmete er sich voll seinen Unternehmen, obwohl er in den 90er Jahren noch nebenbei als Berater für Ferrari und von 2001-2002 als Rennsportleiter von Jaguar tätig war. Erscheinungsdatum: 13.09.2005 Auflagenhöhe: 700.000 Druckart: Rastertiefdruck Entwurf: Charly Frei Druck: Österreichische Staatsdruckerei  |
|  | | Mozart Moderator

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2956 Alter/age: 41 Browser:  Anmeldedatum: 10.01.08
 | Thema: Re: Formel 1 - nur ein Männerthema? So Nov 09, 2008 8:21 am | |
| Jochen RindtKarl Jochen Rindt wurde am 18. April 1942 in Mainz geboren. Da bei einem alliierten Bombenangriff auf Hamburg 1943 seine Eltern starben, wuchs das Kind bei seinen Großeltern in Graz auf. 1962 schaffte er auf einem Formel Junior-Cooper im Saloon Racing so gute Ergebnisse, dass Ford Österreich ihn mit einem F2 Brabham-Cosworth unterstützte. Aufgrund seiner Leistungen wurde er Teamkollege von Bruce McLaren im F1-Team von Cooper. Für Cooper holte er beim Großen Preis von Deutschland einen vierten Platz und beim Grand Prix von Amerika einen sechsten. Rindt fuhr wie viele andere zusätzlich auch Formel 2 und begann eine lange Verbindung mit Roy Winkelmanns privatem Brabham Team. Rindt war bereits in Österreich eine Legende, als er den Prix Du Tirol bei Innsbruck 2000 in einem Abarth gewann. Als Bruce McLaren Cooper verließ, wurde Rindt die Nummer Eins, bis John Surtees von Ferrari zu Cooper kam. In der Formel 2 stieg er mit seinem Winkelmann Brabham an die Spitze auf und gewann neben vielen anderen auch 1965 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 1968 wechselte er in den Formel 1 Wagen von Jack Brabham und am Jahresende erneut in das Lotus Team des Weltmeisters Graham Hill. Beim spanischen Grand Prix in Barcelona verunglückten aber beide Lotus, weil die extremen Flügel-Konstruktionen brachen. Rindt erlitt eine schwere Gehirnerschütterung und einen Kieferbruch und hatte einige Zeit mit Seh- und Gleichgewichtsstörungen zu kämpfen. Er setzte sich bei der Presse für ein Verbot der Flügel an den Fahrzeugen ein. In Watkins Glen siegte er endlich in einem F1-Weltmeisterschaftslauf. Da sich Teamkollege Graham Hill verletzte, wurde er 1970 die Nummer Eins. Rindt siegte auch in Monaco in einem alten Lotus Modell 49 aus 1967, da der neue keilförmige Lotus 72 noch nicht ganz ausgereift war. Im Modell 72 fuhr er beim GP der Niederlande an den ersten Platz, bei dem nach einem Unfall sein Freund Piers Courage verbrannte. Die F1-Fahrer forderten daraufhin für den GP am Nürburgring verbesserte Sicherheitsmaßnahmen. Trotz des Schocks gewann Rindt den französischen, britischen und deutschen GP, der in Hockenheim stattfand. Da das Rennen am Österreichring von seinem Rivalen Jacky Ickx auf Ferrari gewonnen wurde, stieg der Druck auf Rindt, der sich den WM Titel sichern und danach endgültig aus dem Motorsport aussteigen wollte. Beim Training für den GP von Italien in Monza schlug am Samstag nach einer halben Stunde Training Rindts Lotus 72 beim Anbremsen der Parabolica in die Leitplanken ein. Der Wagen verlor das rechte Vorderrad, überschlug sich und wurde zurück auf die Rennstrecke geschleudert. Rindt starb noch im Rettungswagen an den Folgen seiner schweren Halsverletzung, er hatte die Sicherheitsgurte nicht richtig angelegt. Als Unfallursache wurde eine gebrochene Welle zur innen liegenden Vorderbremse ermittelt. Da Ickx von Emerson Fittipaldi im Lotus 72 beim Saisonfinale in den USA geschlagen wurde, ging der WM Titel 1970 posthum an Jochen Rindt. Erscheinungsdatum: 11.06.2005 Auflagenhöhe: 700.000 Druckart: Rastertiefdruck Entwurf: Charly Frei Druck: Österreichische Staatsdruckerei  Pers. Briefmarke Jochen Rindt:  |
|  | | Cophila Mitglied in Silber

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 | Thema: Re: Formel 1 - nur ein Männerthema? So Nov 09, 2008 9:00 am | |
| Die Frauen stehen dafür an den Boxen, welche man übrigens "Boxenluder" nennt.  |
|  | | Tatjana Westermayr Mitglied in Silber

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 | Thema: Re: Formel 1 - nur ein Männerthema? So Nov 09, 2008 9:05 am | |
|  Ferrari ist eine italienische Automarke, welche durch ihre Sportwagen und ihr Engagement bei Rennen (in jüngerer Zeit nur noch in der Formel 1) berühmt geworden ist. Das Unternehmen wurde 1947 vom ehemaligen Rennfahrer Enzo Ferrari als eigenständige Marke gegründet und gehört heute zum Fiat-Konzern. Stammsitz des Unternehmens ist Maranello in Italien. Die Jahresproduktion beläuft sich auf knapp 4000 Fahrzeugeinheiten (Stand 2005). |
|  | | Tatjana Westermayr Mitglied in Silber

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 | Thema: Re: Formel 1 - nur ein Männerthema? So Nov 09, 2008 9:08 am | |
| Die Ursprünge des Unternehmens gehen zurück auf das Rennteam Scuderia Ferrari, das von 1929 bis 1938 unter der Leitung von Enzo Ferrari u. a. als Werksteam von Alfa Romeo sehr erfolgreich Autorennen fuhr, ohne selbst Fahrzeuge zu bauen. Schon zu diesen Zeiten wurde das heute noch benutzte Logo verwendet: ein sich aufbäumendes Pferd, das cavallino rampante. 1940 wurde die Scuderia in „Auto Avio Costruzioni Ferrari“ umbenannt und zog 1943 nach Maranello um, wo sie bis heute ihren Hauptsitz hat. Die Fabrik wurde 1944 durch einen Bombenangriff zerstört und 1946 wieder aufgebaut. Der erste „echte“ Ferrari war der 1947 gebaute Ferrari 125 C Sport mit einem 1,5-Liter-V12-Motor. Ferrari baute damals in erster Linie Rennwagen für Sportwagenrennen wie die Mille Miglia, die auch an Kunden verkauft wurden, um Geld zu verdienen. Daraus entwickelten sich Straßenwagen, die nicht für den Renneinsatz geeignet waren. Für exquisites Styling aus dem Haus Pininfarina bekannt, sind und waren die Autos von Ferrari ein ultimatives Accessoire für die Reichen und Schönen. Neben Pininfarina wurden auch Scaglietti, Bertone und Vignale mit dem Design von Ferraris beauftragt. Der Bau von hochgezüchteten kleinen V8- und V12-Motoren mit einprägsamem Klang, hoher Leistung und schönem Aussehen machte und macht einen Ferrari begehrenswert. Ferrari befand sich jedoch auch öfter in Krisen. Schon in den 1960er Jahren machte Ford ein Übernahmeangebot, das abgelehnt wurde, worauf der Ford GT40 Ferraris bisherige Vorherrschaft bei den Sportwagenrennen brach. Der Einstieg von Fiat 1969 erbrachte die Finanzen für eine teure Antwort auf den Porsche 917 durch den Bau von 25 Exemplaren des Ferrari 512, aber erst 1972/73 waren die Sportwagen wieder siegreich. Danach stellte Ferrari diese Art von Rennsport ein, zumal das F1-Team 1973 desolat war und einige Rennen aussetzten musste.  |
|  | | Tatjana Westermayr Mitglied in Silber

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 | Thema: Re: Formel 1 - nur ein Männerthema? So Nov 09, 2008 9:09 am | |
| In den USA hatten Sicherheits-, Verbrauchs- und Abgas-Vorschriften ab den 1970er Jahren die Sportwagen geradezu „kastriert“ und den Absatz einbrechen lassen. Erst mit dem Tod des Gründers Enzo Ferrari 1988 gab es einen Nachfrage-Boom, insbesondere nach Klassikern, samt Beschwörung des Mythos Ferrari. Mit den Erfolgen in der F1 bekam ab 1996 die Marke endgültig wieder Oberwasser. Für sportliche Amateure hatte Ferrari jedoch seit den 1960er Jahren kaum noch geeignete Wagen im Angebot, im Gegensatz zum Hauptkonkurrent Porsche. Erst in jüngerer Zeit wurden Rennversionen der V8-Modelle (Ferrari 360) entwickelt, mit denen sich Kunden-Teams außer im Ferrari-Markenpokal auch der Konkurrenz bei Langstreckenrennen stellen konnten. Auf öffentlich zugänglichen Rennstrecken wie der Nordschleife ist ein Ferrari jedoch selten anzutreffen und wird dann meist nur mit Vorsicht bewegt.  |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Formel 1 - nur ein Männerthema? So Nov 09, 2008 9:13 am | |
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|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Formel 1 - nur ein Männerthema? So Nov 09, 2008 9:26 am | |
| Kimi Raikkonen F1 World Champion 2007, zwei selbstklebende Marken aus Finnland vom 5. September 2008:   |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Formel 1 - nur ein Männerthema? So Nov 09, 2008 9:56 am | |
| "Ferrari Konstrukteursweltmeister" - Mi Block 28 vom 9. März 2001 aus Italien:  |
|  | | Tatjana Westermayr Mitglied in Silber

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 | Thema: Re: Formel 1 - nur ein Männerthema? So Nov 09, 2008 7:54 pm | |
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|  | | Cophila Mitglied in Silber

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 | Thema: Re: Formel 1 - nur ein Männerthema? Mo Nov 10, 2008 10:32 pm | |
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|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Re: Formel 1 - nur ein Männerthema? Di Nov 11, 2008 9:47 am | |
| "Ferrari-Formel-1-Rennwagen" - Mi Block 64 vom 1. November 2004 aus Gibraltar:  |
|  | | Cantus Mitglied in Gold

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 | Thema: Autorennen Do Dez 11, 2008 9:29 pm | |
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|  | | | | Formel 1 - nur ein Männerthema? | |
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