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von wilma Mi Feb 15, 2017 6:39 pm

» Bilderwettbewerb Februar 2017
von kaiserschmidt Di Feb 14, 2017 5:02 pm

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von kaiserschmidt Di Feb 14, 2017 9:31 am

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von kaiserschmidt Mo Feb 13, 2017 9:19 pm

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von kaiserschmidt Mo Feb 13, 2017 10:36 am

» 4 Briefmarkenalben geschenkt erhalten
von baslersammler Sa Feb 11, 2017 12:04 pm

» Postkartenserie "Quadratischer Wertstempel - Wertziffer im Dreieck" 1922-24
von kaiserschmidt Do Feb 09, 2017 8:39 pm

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von Gerhard Do Feb 09, 2017 7:37 pm

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von wilma Do Feb 09, 2017 5:44 pm

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von Cantus Do Feb 09, 2017 1:40 am

» Kinder als AK-Motiv
von Cantus Do Feb 09, 2017 12:57 am

» Stempel mit Unterschrift aus Schärding
von Gerhard Mo Feb 06, 2017 11:05 pm

» Anlegen einer Stempeldatenbank
von x9rf Mo Feb 06, 2017 12:50 am

» Termine April - Juni 2017
von wilma So Feb 05, 2017 6:25 pm

» Westsachsen (OPD Leipzig) -Sowjetische Besatzungszone-
von Angus3 So Feb 05, 2017 1:14 pm


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 Ausgaben 2015 - Deutschland

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Michaela
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BeitragThema: Re: Ausgaben 2015 - Deutschland   So Aug 09, 2015 7:12 pm

Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag
Serie: „Für die Jugend“ 2015 zur Unterstützung der Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V.
Thema: „Süßwasserfische „Äsche“, „Barbe“ und „Stör““

In unseren Fließgewässern sind Äsche, Barbe und Stör typische Vertreter dreier unterschiedlicher Lebensräume. Die Äsche ist Leitfisch einer Region im Oberlauf, in der das Wasser kühl und sauerstoffreich ist. Hier jagen die bis zu 50 Zentimeter langen Lachsverwandten Wirbellose, Insekten und kleine Fische. Ein typisches Merkmal der silberfarbenen Räuber ist die verlängerte Rückenflosse, die „Äschenfahne“. Obwohl Edelfische, werden Äschen wirtschaftlich kaum genutzt, weil sie sehr hohe Ansprüche an die Wasserqualität stellen. Den wissenschaftlichen Namen Thymallus thymallus erhielten sie deshalb, weil ihr Fleisch vor der Zubereitung leicht nach Thymian riecht.

Die Barbe (Barbus barbus) ist der Leitfisch im oberen Mittellauf. In der Barbenregion ist das Flussbett weich und schlammig, hat aber auch sandige und kiesige Bereiche. Barben haben einen langen, torpedoartigen Körper, ihre Flanken schimmern golden und grünlich. Als gesellige Grundfische halten sie sich tagsüber versteckt und gehen erst in der Dämmerung auf Nahrungssuche. Neben Pflanzen fressen sie Wirbellose, Fischlaich und kleine Fische. Im Mai und Juni wandern sie in Schwärmen flussaufwärts, um in den Oberläufen auf flachen Kiesbänken zu laichen.

Der Mündungsbereich ist der Lebensraum der Störe. Im flachen Brackwasser jagen diese urtümlichen Tiere, deren Vorfahren schon vor über 200 Millionen Jahren lebten, nach Würmern, Mollusken, Krebsen und Fischen. Zu ihren primitiven Merkmalen zählen die Knochenplatten in der Haut und ein überwiegend knorpeliges Skelett. Einen Großteil ihres Lebens verbringen sie in Mündungen und küstennahen Flachwassern, doch zum Laichen ziehen sie in die Mittel- und Oberläufe. Der Atlantische und der Europäische Stör, beide etwa zwei bis drei Meter lang, waren früher in Rhein, Elbe und Oder zu finden. Ursächlich für den Niedergang der Bestände dieser Arten in Deutschland waren die rücksichtslose Befischung, die Verschlechterung der Wasserqualität und die Verbauung von Wanderwegen und Laichplätzen.

Ausgabetag: 06.08.2015
Werte (in Euro Cent): Motiv 1: „Die Äsche“: 62 + 30 / Motiv 2: „Die Barbe“: 85 + 40 / Motiv 3: „Der Stör“: 145 + 55
Motiv 1: „Die Äsche“ / Motiv 2: „Die Barbe“ / Motiv 3: „Der Stör“
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Werner Hans Schmidt, Frankfurt am Main
Papier: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe Postwertzeichen:44,20 x 26,20 mm








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Liebe Sammlergrüsse
Eure Michaela
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Michaela
Admin
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BeitragThema: Re: Ausgaben 2015 - Deutschland   Di Aug 11, 2015 7:06 pm

Sonderpostwertzeichen
Thema: „Internationales Windjammerfestival Bremerhaven“

Eines der größten Windjammertreffen Europas lockt die schönsten Großsegler aus aller Herren Länder nach Bremerhaven: Die „Sail Bremerhaven“, das „Internationale Festival der Windjammer“. Nur alle fünf Jahre findet das maritime Großereignis statt, 2015 ist es wieder soweit – zum insgesamt neunten Mal. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck werden vom 12. bis 16. August über 260 Segelschiffe aus 22 Nationen erwartet – mit prächtigen Großseglern, von der grünen Bark „Alexander von Humboldt II.“ bis zum Segelschulschiff „Guayas“ aus Ecuador.

Hier werden die Großsegler in all ihrer Vielfalt bewundernde Blicke auf sich ziehen. In Bremerhaven zu sehen sein werden etwa die russischen Viermast-Barken „Sedov“ (1921) und „Krusenstern“ (1926), das polnische Vollschiff „Dar Mlodziezy“ (1981) oder die Bremerhavener Bark „Alexander von Humboldt II“ (2008). Erwartet werden auch Gäste aus Übersee: Die 115 m lange Viermast-Barkentine „Esmaralda“ (1952) aus Chile, die imposante Brigantine „Young Endeavour“ (1987) aus Australien oder die Bark „Gloria“ (1967) aus Kolumbien.

Umrahmt wird die Veranstaltung, zu der mehr als eine Million Besucher erwartet werden, von einem maritimen Volksfest in allen drei Hafengebieten. Zu den mehr als 100 Einzelveranstaltungen gehören Open-Air-Konzerte, Flaggenparaden, Schlepperballetts und Bord-Partys. Einer der Höhepunkte erfolgt bereits zu Beginn: Noch bevor das Spektakel offiziell von Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet wird, findet am 12. August um 13 Uhr mit der „Sail in“ die große Einlaufparade mit über 150 Schiffen auf der Weser statt.

Dampfer und Motorschiffe haben die einstigen Segel-Giganten verdrängt. Windjammer befahren nur noch als Schul- und Luxussegler die Weltmeere, die wenig noch verbliebenen Frachtsegler liegen in verschiedenen Häfen als Museumsschiffe vor Anker. Wer sie besichtigen und bestaunen möchte, muss einmal um die Welt reisen – oder zu einem internationalen Windjammertreffen wie der „Sail Bremerhaven 2015“ kommen.

Ausgabetag: 06.08.2015
Wert (in Euro Cent): 62
Motiv: Illustration
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Prof. Johannes Graf, Dortmund
Papier: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach
Größe Postwertzeichen: 34,89 x 34,89 mm


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Liebe Sammlergrüsse
Eure Michaela
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Gerhard
Moderator
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BeitragThema: Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag „175 Jahre Briefmarken“   So Nov 01, 2015 5:02 pm

Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag
Serie: „Tag der Briefmarke“
Thema: „175 Jahre Briefmarken“





Ausgabetag 01.09.2015
Wert (in Euro Cent) 62 + 30
Motiv Abbildung Briefmarke «One Penny Black»
Entwurf Postwertzeichen und Stempel Prof. Johannes Graf, Dortmund
Papier Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe Postwertzeichen 33 x 39 mm
Konfektionierung: Zehnerbogengröße: 191 x 104 mm

In Großbritannien fiel vor 175 Jahren der Startschuss für die Erfolgsgeschichte der Briefmarke. 1837 schlug der Engländer Sir Rowland Hill (1795–1879) die Einführung eines Einheitsportos für inländische Postsendungen unabhängig von der Zustelldistanz vor. Dieses sollte bereits vom Absender vorausbezahlt werden und nicht - wie bis dahin üblich - vom Empfänger einer Postsendung. Er schlug vor, kleine Papierstücke zu drucken - auf der Rückseite mit Leim bestrichen -, die vom Absender durch Anfeuchten auf einem Poststück befestigt werden konnten. Sie sollten anzeigen, dass das Porto vorausbezahlt wurde.
Am 6. Mai 1840 erschienen die ersten beiden aufklebbaren Postwertzeichen der Welt mit dem Porträt von Königin Victoria: eine schwarze Marke mit dem Nominalwert 1 Penny und eine blaue Marke mit dem Nominalwert 2 Pence. Philatelistisch werden bei gleichem Ausgabetag Marken mit niedrigerer Wertstufe zuerst katalogisiert. Die „One Penny Black“ gilt deshalb als die erste Briefmarke der Geschichte. Neun Jahre später folgten die ersten deutschen Briefmarken: Am 1. November 1849 erschienen im Königreich Bayern drei Werte zu 1, 3 und 6 Kreuzern in den Farben Schwarz, Dunkelblau und Rotbraun. Vor allem der „Schwarze Einser“ ist bis heute ein begehrtes Sammlerstück unter Philatelisten. Briefmarken sind Zeitzeugen. An ihnen lassen sich politische Entwicklungen eines Landes genauso ablesen wie historische Ereignisse. Briefmarken sind aber auch Kunstwerke im Kleinformat. Auf wenigen Quadratzentimetern entführen sie den Betrachter über ihre Motive in andere Welten – in die Geschichte, die Kunst, die Architektur, die Natur und vieles mehr. In ihnen spiegelt sich das jeweilige Selbstverständnis der Staaten. Neue Briefmarkenausgaben sind deshalb kein Zufallsprodukt, sondern werden sorgfältig geplant. In Deutschland fällt die Entwicklung und Herstellung von Briefmarken seit 1998 in den Verantwortungsbereich des Bundesministeriums der Finanzen. Jedes Jahr erscheinen rund 50 neue Briefmarken
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Gerhard
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BeitragThema: „100. Geburtstag Helmut Schön“   So Nov 01, 2015 5:04 pm

Sonderpostwertzeichen
Thema: „100. Geburtstag Helmut Schön“





Ausgabetag 01.09.2015
Wert (in Euro Cent) 62
Motiv Portrait
Entwurf Postwertzeichen und Stempel Andreas Ahrens, Hannover
Papier Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe Postwertzeichen
34,89 x 34,89 mm

Der erfolgreichste Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft ist bis dato Helmut Schön (1915 - 1996), dessen Amtszeit von 1964 bis 1978 währte. Im Jahr 1972 gewann er mit der - wie Kenner schwärmen - vielleicht besten deutschen Mannschaft aller Zeiten die Europameisterschaft, zwei Jahre später wurde Deutschland unter seiner Regie im eigenen Land Fußballweltmeister. Unvergessen bleibt „der Lange“, wie man den hoch gewachsenen Sachsen nannte, aber auch wegen seines bescheidenen und sympathischen Auftretens.Ein Glücksfall war es, dass dieser besonnene Fußballstratege auf eine Spielergeneration traf, die eine ungewöhnliche Häufung von Weltklassespielern und Individualisten aufwies: Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Günter Netzer, Wolfgang Overath, Gerd Müller und andere mehr. Ihnen gewährte er Freiraum, auf dem Platz und auch außerhalb, was ihm die Spieler mit Leistung und Loyalität dankten. Die Ära Schön - kein Bundestrainer war bis dato länger im Amt - glänzte durch guten Fußball und herausragende Ergebnisse. Zu Beginn der 1970er Jahre galten die deutsche Nationalmannschaft und ihre attraktive, offensive Spielweise als weltweit vorbildlich.
Als Helmut Schön dann 1964 die Nachfolge Sepp Herbergers als Bundestrainer antrat, glich dies einem Epochenwechsel. Der eher autoritäre Ansatz Herbergers machte einem offeneren Führungsstil Platz. Bald stellten sich Erfolge ein: Vizeweltmeister 1966 in England, WM-Dritter 1970 in Mexiko, Europameister 1972 und als krönender Höhepunkt die Weltmeisterschaft 1974. In Helmut Schöns Amtszeit fielen auch hochemotionale Momente wie das umstrittene „Tor von Wembley“ 1966 und fußballerische Sternstunden wie das WM-Halbfinale 1970 gegen Italien, das zwar 3:4 verloren ging, aber bis heute von Experten als „Spiel des Jahrhunderts“ eingestuft wird. In diese Reihe gehört auch der 2:1-Zittersieg im WM-Finale 1974 gegen die Niederlande. Die Bilanz Helmut Schöns in 139 Länderspielen kann sich sehen lassen: 87 Siege, 31 Unentschieden und 21 Niederlagen.
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Gerhard
Moderator
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BeitragThema: Blockausgabe „Asterix“   So Nov 01, 2015 5:06 pm

Sonderpostwertzeichen - Blockausgabe
Thema: „Asterix“



Ausgabetag 01.09.2015
Wert (in Euro Cent)
Motiv 1: „Asterix“: 62
Motiv 2: „Obelix“: 62
Motiv 3: „Idefix“: 21
Gesamtwert Blockausgabe:145
Motiv Dorfalltag
©2015 Les Editions Albert Rene/ Goscinny-Uderzo
Entwurf Postwertzeichen und Stempel Thomas Steinacker, Bonn
Papier Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach
Größe Postwertzeichen
Motiv 1: „Asterix“: 33,00 x 39,00 mm
Motiv 2: „Obelix“: 33,00 x 39,00 mm
Motiv 3: „Idefix“: 34,89 x 34,89 mm
Größe Blockausgabe 180 x 120 mm

Zack! Klirr! Aua! Als Asterix vor mehr als einem halben Jahrhundert im ersten Band der legendären französischen Comic-Reihe auftauchte, flogen gleich auf der ersten Seite die Fetzen. Der listige kleine Krieger, der sich mit seinem korpulenten Freund Obelix und weiteren Gefährten gegen die Besetzung ihres gallischen Dorfes durch die Römer zu Wehr setzt, ist mit seinen Abenteuern ganz groß geworden. Die Texte des Autors René Goscinny zu den Bildern des Zeichners Albert Uderzo wurden in 110 Sprachen und Dialekte übersetzt. Weltweit wurden bis heute mehr als 360 Millionen Hefte verkauft. Der Pariser Verlag Les Éditions Albert René beschreibt den monumentalen Erfolg sehr anschaulich so: „Aufgestapelt ergibt das 766 Mal den Eiffelturm.“ Der erste Asterix-Comic erschien am 29. Oktober 1959 als Fortsetzungsgeschichte in dem Jugendmagazin „Pilote“. Zwei Jahre später lag „Asterix, der Gallier“ als eigenes Heft mit einer kompletten Geschichte im Verkaufsregal. Der Zuspruch war riesig. Fortan erschienen jährlich ein bis drei neue Alben. Nach dem frühen Tod Goscinnys 1977 führte Uderzo die Comic-Serie alleine weiter, ab 1979 im eigenen Verlag, der inzwischen an Hachette verkauft wurde. Seit Asterix 1968 dem deutschen Publikum vorgestellt wurde, sind hier 35 Bände erschienen. Zuletzt kam 2013 „Asterix bei den Pikten“ auf den Markt. Diese Folge gestalteten neue Autoren: der Texter Jean-Yves Ferri und der Zeichner Didier Conrad. Das Duo verantwortet auch den 36. Band, der im Oktober 2015 erscheint.Wie viele andere Comicfiguren verwandelten sich Asterix und seine Gefährten auch in Leinwandhelden – in bislang neun Zeichentrickfilmen und in vier Spielfilmen, in denen Gérard Depardieu die Rolle des Obelix ausfüllt. Zuletzt feierte im Februar 2015 mit „Asterix im Land der Götter“ die Umsetzung des Bandes „Die Trabantenstadt“ Premiere, ein 3D-Animationsfilm. Als Achterbahnfahrt ist das Treiben der Comic-Helden in Plailly, nördlich von Paris, inszeniert: im Vergnügungspark „Le Parc Astérix“.
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Gerhard
Moderator
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BeitragThema: „Schätze aus deutschen Museen“   So Nov 01, 2015 5:09 pm

Sonderpostwertzeichen Serie: „Schätze aus deutschen Museen“
Thema: „Trauernde Frauen" (Tilmann Riemenschneider)





Ausgabetag 01.10.2015
Wert (in Euro Cent) 62
Motiv Holzskulptur «Trauernde Frauen»
© Landesmuseum Württemberg, Foto Hendrick Zwietasch
Entwurf Postwertzeichen und Stempel Stefan Klein und Olaf Neumann, Iserlohn
Papier Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH,
Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe Postwertzeichen 33 x 39 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 191 x 104 mm

Seine Zeitgenossen nannten ihn auf gut fränkisch „Meister Dill“, der Schriftsteller Max von der Grün adelte ihn als „Meister aller Meister“. Gemeint ist Tilman Riemenschneider (um 1460–1531), einer der bedeutendsten Bildschnitzer und Bildhauer der deutschen Spätgotik. Doch was machte seine Skulpturen so begehrt, dass sich betuchte Kunstliebhaber förmlich darum rissen? Was war das Geheimnis seiner Kunst? Es ist wohl der Ausdruck, die sublimen Gesten, die tiefen Blicke, die detailreichen Gewänder mit denen der Künstler seine Gottes-, Heiligen- und Menschenbilder ausstattete. Bis heute gilt sein Werk als Inbegriff religiöser Bildsprache.
Außerdem aber machte seine Kunst einzigartig, dass Riemenschneider einer der ersten Bildschnitzer war, der seinen Gestalten allein durch die Bearbeitung des Holzes „Seelenfarbe“ verlieh. Die bis dato übliche Farbbemalung wurde dadurch überflüssig. Zu den frühesten dieser reinen „Holzwerke“ zählt die Figurengruppe „Trauernde Frauen“, die um 1508 von Riemenschneider angefertigt wurde. Die Skulptur war ursprünglich Teil einer Beweinungsgruppe, in deren Zentrum sich Maria mit dem vom Kreuz abgenommenen Jesus befunden haben soll. Um die Hauptpersonen waren einst mehrere „Trauernde“ angeordnet, darunter auch die 62 x 43 x 24,5 cm große Skulptur der beiden Frauen. Die Skulptur, die als Meilenstein in Riemenschneiders Gesamtwerk gilt, ist im Landesmuseum Württemberg zu besichtigen. Das größte kulturhistorische Museum Baden-Württembergs befindet sich im Alten Schloss in Stuttgart und verfügt über eine der qualitätsvollsten Sammlungen mittelalterlicher Skulpturen in Deutschland. In den folgenden Jahrhunderten geriet Riemenschneider in Vergessenheit. Selbst seine Ruhestätte auf dem Würzburger Domfriedhof kannte bald niemand mehr. Er lebte einzig in seinen Meisterwerken fort. Vielleicht wäre es auch so geblieben, wenn man nicht 1822 auf seine Grabplatte gestoßen wäre. Erst mit diesem Fund wurde „Meister Dill“ wiederentdeckt. Heute ist sein Oeuvre am besten in der „Riemenschneiderstadt“ Würzburg zu besichtigen. Das Mainfränkische Museum besitzt mit rund 80 Skulpturen und Reliefs die größte Riemenschneider-Sammlung der Welt.
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Gerhard
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BeitragThema: „ 500. Geburtstag Lucas Cranach der Jüngere“   So Nov 01, 2015 5:10 pm

Sonderpostwertzeichen
Thema: „ 500. Geburtstag Lucas Cranach der Jüngere“





Ausgabetag 01.10.2015
Wert (in Euro Cent) 45
Motiv Hauptteil Altarbild Stadtkirche St. Marien Wittenberg
Foto: J. M. Pietsch
Entwurf Postwertzeichen und Stempel Antonia Graschberger, München
Papier Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe Postwertzeichen 44,20 x 26,20 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 115 x 158 mm

Er stand Zeit seines Lebens im Schatten seines Vaters, des berühmten Lucas Cranach des Älteren. Und noch heute, 500 Jahre nach seiner Geburt in Wittenberg, ist Lucas Cranach der Jüngere (1515–1586) vielen unbekannt. 2015 ist das erste Jubiläumsjahr, das diesem wichtigen Renaissancemaler gewidmet ist. Lucas Cranach d. J. war nicht nur ein virtuoser Künstler, sondern auch ein treuer Wegbegleiter der Reformation. Als solcher präsentiert er sich auch auf dem Hauptbild des Wittenberger Reformationsaltars (1547). Den hat er zusammen mit seinem Vater geschaffen und sich im Hauptbild wohl selbst verewigt – als Mundschenk, der Junker Jörg alias Martin Luther einen Trunk reicht. Schon früh wurde Lucas in den florierenden Werkstattbetrieb des Vaters eingebunden. Cranach d. Ä. kultivierte dort aber einen so einheitlichen Stil, das nur wenig Raum für eigene Kreationen blieb. Die Werke jener Jahre sind daher schwer zuzuordnen, da beider Stil während dieser Periode noch sehr ähnlich ist – sicher mit ein Grund dafür, dass Lucas Cranach d. J. oft in einem Atemzug mit seinem Vater genannt wird. Erst ab Mitte der 1540er-Jahre wandte sich Cranach d. J. von dem konturbetonten und durch reine, ungemischte Farben geprägten Stil seines Vaters ab. Fortan zeichneten sich seine Werke durch eine kühlere Farbpalette sowie offenere Flächenstrukturen aus. Daneben führte Cranach d. J. das Spezialgebiet seines Vaters fort, die Porträtmalerei. Er verwendete jedoch entgegen der bisherigen Cranach-Tradition oft lebensgroße Formate, stattete die Kompositionen mit Schlagschatten aus und ließ die Porträtierten aus dem Bild heraus mit dem Betrachter Blickkontakt aufnehmen. Als Lucas Cranach d. J. im Jahr 1586 starb, hinterließ er eine der größten und produktivsten Kunstwerkstätten in ganz Europa. Sonderausstellungen in Sachsen-Anhalt und Thüringen und erstmals erschienen Biografien laden im Jubiläumsjahr 2015 dazu ein, diesen bisher wenig gewürdigten Künstler als eigenständige Malerpersönlichkeit zu entdecken.
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Gerhard
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BeitragThema: „ 25 Jahre Deutsche Einheit "   So Nov 01, 2015 5:12 pm

Sonderpostwertzeichen
Serie: „ 25 Jahre Deutsche Einheit "





Ausgabetag 01.10.2015
Wert (in Euro Cent) 62
Entwurf Postwertzeichen und Stempel Prof. Daniela Haufe und Prof. Detlef Fiedler, Berlin
Papier Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co.KG, Mönchengladbach
Größe Postwertzeichen 34,89 x 34,89 mm
Konfektionierung Zehnerbogengröße: 209 x 104 mm

Der 3. Oktober 1990, der Tag als Deutschland seine Einheit feierte, ging in die Geschichtsbücher ein. Die 1949 gegründete DDR beendet ihre Existenz, indem sie der Bundesrepublik Deutschland beitritt. 45 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und 41 Jahre nach der Gründung zweier deutscher Staaten leben die Deutschen wieder vereint in einem Land. Die Ereignisse, die mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 begannen, gipfelten in einem Staatsakt vor dem Berliner Reichstag. Dort formuliert Bundespräsident Richard von Weizsäcker: „Die Geschichte in Europa und in Deutschland bietet uns jetzt eine Chance, wie es sie bisher nicht gab. Wir erleben eine der seltenen historischen Phasen, in denen wirklich etwas zum Guten verändert werden kann.“Legt man diesen Maßstab an, dann ist der Einigungsprozess der letzten 25 Jahre sicherlich – je nach Perspektive – durchaus unterschiedlich zu beurteilen. Es waren zunächst harte soziale Einschnitte nötig, insbesondere bei der Privatisierung der maroden DDR-Planwirtschaft. Mittlerweile gibt es zwischen Rügen und Erzgebirge durchaus schmucke Dörfer und Städte sowie eine hervorragende Infrastruktur, aber eben auch noch immer ein Wohlstandsgefälle gegenüber dem Westen. Dennoch überwiegen heute positive Meldungen. Es mag Zeichen einer gewissen Normalisierung sein, dass sich die Aufmerksamkeit langsam auch wieder auf westdeutsche Problemzonen richtet.Eine finale Bewertung der deutschen Einheit wird diese letztlich als Erfolgsstory einstufen. Zweifellos hat die Wiedervereinigung, dieses einzigartige Geschenk der Geschichte, unser ganzes Land verändert. Deutschland wird international nicht nur als Musterbeispiel für staatliche Transformationsprozesse, sondern auch als sympathisches und weltoffenes Land wahrgenommen. So etwa im „Sommermärchen“ zur Fußball-WM 2006 im eigenen Land. Und schließlich: Mittlerweile ist eine „gesamtdeutsche“ Generation herangewachsen, welche die deutsche Teilung und die „Mauer“ nur noch vom Hörensagen kennt.
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Gerhard
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BeitragThema: Sonderpostwertzeichen „Freude schenken“   So Nov 01, 2015 5:14 pm

Sonderpostwertzeichen
Thema: „Freude schenken“





Ausgabetag 02 .11. 2015
Wert (in Euro Cent) 62
Motiv Kind mit Teddybär-Geschenk
Entwurf Postwertzeichen und Stempel Regina Kehn, Hamburg
Papier Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe Postwertzeichen 44,20 x 26,20 mm
Konfektionierung Zehnerbogengröße: 115 x 158 mm

Die Weihnachtszeit gehört für viele Menschen zur schönsten Zeit des Jahres. Man bastelt Adventsschmuck, geht auf den Weihnachtsmarkt, backt Plätzchen und erfreut sich an der von Schnee überzuckerten Landschaft. Besonders für Kinder ist die Vorweihnachtszeit aufregend, liegt doch über allem eine geheimnisvolle Spannung: Wie wird der Weihnachtsbaum aussehen? Welche Geschenke werden darunter liegen? Werde ich das bekommen, was ich mir so sehr gewünscht habe? Kinder malen sich in Gedanken das Fest in den schönsten Farben aus. Aber Vorsicht: Schon der römische Gelehrte Seneca wusste: „Schenken ist keine leichte Sache und bereitet viel Schwierigkeiten“. Die hohe Schule des Schenkens ist eine manchmal quälende und dennoch wundervolle Herausforderung. Zwar ruft die richtige Gabe zum richtigen Zeitpunkt Rührung oder wahre Begeisterung hervor, allerdings kann dabei leider auch hin und wieder zu Fehlgriffen kommen, die einen in ein Fettnäpfchen treten lassen. Die hohe Schule des Schenkens ist nichts anderes als eine zivilisatorische Ausformung der Höflichkeit, des Einfühlens in den Anderen und des menschlichen Miteinanders. Und auch bei allen Schwierigkeiten – der oft genannten Qual der Wahl – macht Schenken doch auch große Freude. Nichts erfüllt einen mehr, als die richtige Wahl getroffen zu haben, ein Geschenk, das dem Empfänger entspricht. Denn dann bereitet man nicht nur dem Beschenkten eine Freude, sondern auch sich selbst. Und – nehmen Sie sich die Zeit, ihr Geschenk zu verpacken. Denn Studien zeigen immer wieder, dass ein verpacktes Geschenk vom Beschenkten deutlich mehr geschätzt wird. So lohnt der Aufwand mit buntem Papier und Schleife – auch wenn Umweltorganisationen jedes Jahr zu Weihnachten etwas anderes propagieren. Ist das Geschenk aufwändig und geschmackvoll eingepackt, signalisiert es dem Beschenkten eine umso größere Wertschätzung, da sein Gegenüber mehr Zeit und Mühe in den Akt des Schenkens investiert hat. Das Papier steigert auch die gespannte Erwartung – ganz nach dem Motto: Vorfreude ist die schönste Freude.
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Gerhard
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BeitragThema: Schätze aus deutschen Museen   So Nov 01, 2015 5:15 pm

Sonderpostwertzeichen
Serie:„Schätze aus deutschen Museen“
Thema: „Martin Schongauer - Geburt Christi mit Anbetung der Hirten“





Ausgabetag 02 .11. 2015
Wert (in Euro Cent) 145
Motiv Ausschnitt aus dem Gemälde «Geburt Christi mit Anbetung der Hirten»
© bpk I Gemäldegalerie, SMB, Kaiser-Friedrich-Museum-Verein I Jörg P. Anders
Entwurf Postwertzeichen und Stempel Stefan Klein und Olaf Neumann, Iserlohn
Papier Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co.KG, Mönchengladbach
Größe Postwertzeichen 33 x 39 mm
Konfektionierung Zehnerbogengröße: 191 x 104 mm

Er war einer der bedeutendsten Maler und Grafiker seiner Zeit: Martin Schongauer (um 1445/50–1491). Dabei kennt man den ersten deutschen „peintre graveur“ (Stechmaler) vorwiegend als Grafiker. 116 seiner Kupferstiche, jeder von ihm eigens signiert, haben sich erhalten. Wohl als einer der ersten Künstler nummerierte er seine Stiche durchgängig. Er signierte sie mit seinen Initialen „MS“, vervielfältigte sie in hohen Auflagen und verbreitete sie in ganz Europa. Das malerische Werk Schongauers hingegen ist äußerst rar. Nur wenige seiner Gemälde haben die Zeit überdauert. Sie sind sämtlich herausragende Werke der deutschen spätgotischen Malerei. Unter diesen ist das um 1480 entstandene Bild „Geburt Christi mit Anbetung der Hirten“. Dargestellt ist die berühmte Szenerie im Stall zu Bethlehem. In der ärmlichen Hütte beten Maria und Josef zum zerbrechlich wirkenden Jesuskind, das auf dem Boden vor ihnen liegt. Die kleine Familie scheint zusammen mit Ochs und Esel in der Hütte geborgen und von einem heiligen Bezirk umgrenzt. Dies wird durch die Bildkomposition unterstrichen, die das Gemälde mittels einer von links oben nach rechts unten verlaufenden Diagonale in ein „Innen“ und ein „Außen“ teilt. Vertreter der Außenwelt sind die drei Hirten, die respektvoll vor dem Eingang des Stalles knien. Sie repräsentieren drei Lebensalter und machen damit deutlich, dass jung wie alt dem Christuskind die Ehre erweisen. Heute ist das kleinformatige Gemälde (37,5 x 28 cm) die „Geburt Christi mit Anbetung der Hirten“ in der Gemäldegalerie Berlin zu bewundern. Selbst in Italien wurde Schongauer so verehrt, dass kein Geringerer als Michelangelo seine „Versuchung des Heiligen Antonius“ kopiert haben soll. Zu den größten Bewunderern Martin Schongauers gehörte u.a. auch der junge Albrecht Dürer, der 1492 extra nach Colmar pilgerte, um den Künstler zu treffen. Als er in Colmar eintraf, war Schongauer kurz zuvor verstorben. Dennoch ist der Einfluss, den Schongauer auf Dürers Werk hatte, unübersehbar.
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Gerhard
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BeitragThema: Weihnachten „Stille Nacht“   So Nov 01, 2015 5:18 pm

Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag zur Unterstützung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V.
Serie: „Weihnachten“
Thema: „Stille Nacht“





Selbstklebend:


Ausgabetag 02 .11. 2015
Wert (in Euro Cent) 62 + 30
Motiv Singende Kirchengemeinde
Entwurf Postwertzeichen und Stempel Greta Gröttrup, Hamburg
Papier Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe Postwertzeichen 34,89 x 34,89 mm
Konfektionierung Zehnerbogengröße: 209 x 104 mm

„Stille Nacht, Heilige Nacht, alles schläft, einsam wacht...“, so klingt es traditionell heimelig am Weihnachtsabend aus den Kirchen und Wohnstuben. Bis heute gilt „Stille Nacht, Heilige Nacht“ als Inbegriff des deutschsprachigen Weihnachtsbrauchtums, seine Melodie wurde auf alle Kontinente getragen, sein Text in mehr als 300 Sprachen übersetzt. Das Lied ist seit fast 200 Jahren Sinnbild für den Wunsch nach Frieden und vermittelt ein tiefes Gefühl der Harmonie und Zusammengehörigkeit. Für viele ist es heute ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Heiligen Abends.Es war der 24. Dezember 1818, als der Hilfspriester Joseph Franz Mohr (1792–1848) in der Pfarrkirche St. Nikolaus im österreichischen Oberndorf dem Aushilfs-Organisten Franz Xaver Gruber (1787–1863) ein von ihm verfasstes Gedicht mit dem Namen „Stille Nacht, Heilige Nacht“ überreichte. Gruber sollte auf die Schnelle für die anstehende Christmette eine Melodie zu dem Text komponieren. Noch am gleichen Tag schrieb dieser eine Melodie für zwei Männerstimmen. Am Abend wurde das Stück in der Christmette aufgeführt. Mohr sang Tenor und übernahm die Begleitung auf der Gitarre, Gruber sang Bass. Schon die Premiere von „Stille Nacht“ am Weihnachtsabend 1818 muss bei der Oberndorfer Bevölkerung einen tiefen Eindruck hinterlassen haben. Immer wieder wurde das Lied in der folgenden Zeit aufgeschrieben, abgeschrieben und unter der Hand weitergereicht. Gefördert wurde die Verbreitung auch durch einen „Weihnachtslied-Boom“, der zu jener Zeit um sich griff. Ursprünglich im Mittelalter als lateinische Hymnen in Messen oder Stundengebeten gesungen, hielt das weihnachtliche Liedgut im Laufe des 19. Jahrhunderts zunehmend Einzug in bürgerliche Familienstuben. Seit der ersten Schallplattenaufnahme im Jahr 1905 gehört „Stille Nacht, Heilige Nacht“ zu den meistverkauften Weihnachtsliedern weltweit. Allein die Aufnahme von Bing Crosby, in der englischen Adaption „Silent Night“, aus dem Jahr 1935 verkaufte sich millionenfach.
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Gerhard
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BeitragThema: Ergänzungswert, 8 Cent   Mo Dez 07, 2015 11:16 am

Ergänzungswert, 8 Cent





Ausgabetag: 03. Dezember 2015
Entwurf: Stefan Klein und Olaf Neumann Iserlohn
Motiv:  Die Ziffer 8 großformatig und die Wertangabe 8 Cent klein auf blauen Preisfeld
Foto © Klein und Neumann, Iserlohn
Wert: 8 Cent
Format PWz: Breite: 18,75 mm Höhe: 22,00 mm
Format ZBgn
Anordnung PWz Breite: 112,50 mm Höhe: 66,00 mm
5 PWZ nebeneinander 2 PWz untereinander
Druckerei: Joh. Enschede, Security-Print, Haarlem
Bedruckstoff und Druckverfahren: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Mehrfarben–Offsetdruck

Zum 01. Januar 2016 wird der Preis für den nationalen Standardbrief der Deutschen Post von 0,62 Euro um 8 Cent auf 0,70 Euro erhöht. Briefmarken mit der Wertangabe 62 Cent werden bis zum 31. Dezember 2015 für den bis dahin geltenden Standardbriefpreis von 0,62 Euro zur Frankatur von Sendungen angeboten.
Damit auch nach dem Jahreswechsel nicht aufgebrauchte 62-Cent-Briefmarkenbestände weiter verwendet werden können, bietet die Deutsche Post eine 8-Cent-Briefmarke als Ergänzungsmarke an. Bereits ab dem 03. Dezember 2015 ist die Marke erhältlich und ab diesem Datum können Kunden auch schon die ersten Briefmarken mit der neuen Wertangabe 70 Cent erwerben.
Die vorzeitige Information über die Preisänderung und das Briefmarkenangebot ermöglicht den Kunden der Deutschen Post, ihre Bevorratung mit Briefmarken für die Freimachung von Standardbrief-Sendungen rechtzeitig und bedarfsgerecht umzustellen. Die Umstellung wird durch das flankierende Angebot der Ergänzungsmarke wesentlich erleichtert. Kunden können ihren Bestand an 62-Cent-Briefmarken dem absehbaren Bedarf anpassen und auch noch nach dem 01. Januar 2016 unter Verwendung der 8-Cent-Ergänzungsmarke kontinuierlich aufbrauchen. Ein Umtausch „alter“ Marken ist daher weder notwendig noch vorgesehen. Parallel zum Bestandsabbau bei den 62-Cent-Briefmarken können die Kunden ihren jeweils benötigten Anfangsbestand an 70-Cent-Briefmarken rechtzeitig aufbauen.
Die Gestaltung der Ergänzungsmarke ist ihrem speziellen Verwendungszweck angepasst. Das Motiv zeigt großformatig die Ziffer 8 sowie auf einem blauen Preisfeld klein die Wertangabe 8 Cent. Das spezielle Markenformat verdeutlicht die gegenüber der Dauerserie „Blumen“ und den Sonderpostwertzeichen außerordentliche Stellung dieser Briefmarke als Ergänzungsmarke. Sie wird nass- und auch selbstklebend – letzteres als 20er-Markenset – angeboten.


Zuletzt von Gerhard am Mo Dez 07, 2015 11:20 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gerhard
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BeitragThema: Dauerserie Blumen "Schokoladen-Kosmee"   Mo Dez 07, 2015 11:19 am

Dauerserie Blumen "Schokoladen-Kosmee"





Ausgabetag: 03. Dezember 2015
Entwurf: Stefan Klein und Olaf Neumann Iserlohn
Motiv: Schokoladen-Kosmee
Foto © Klein und Neumann, Iserlohn
Wert: 70 Cent
Format PWz: Breite: 21,50 mm Höhe: 30,13 mm
Format ZBgn Anordnung PWz Breite: 129,00 mm Höhe: 90,40 mm
5 PWZ nebeneinander 2 PWz untereinander
Druckerei: Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Bedruckstoff und Druckverfahren: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Mehrfarben–Offsetdruck

Wer traut denn da seiner Nase nicht? Ein Hauch von Zartbitter im Gartenbeet? Hier blüht die Schokoladen-Kosmee (Cosmos atrosanguineus). Das Aroma betört nicht nur die menschliche Nase. Auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge werden von ihm magisch angezogen. Die „Schokoladenblume“ kann im Beet als Staude, in Töpfen oder Balkonkästen gezogen werden. Sie ist ein Highlight für alle Freunde von Duftpflanzen. Und was nicht wirklich verwundert: Besonders Kinder lieben das ausgefallene Gewächs.
1835 erhielt der Engländer William Thompson, Inhaber einer Gartenfirma, Ableger einer seltenen Pflanze aus Mexiko. Schnell stieß er auf ihr Geheimnis. Die burgunderroten Blüten dufteten bei Sonneneinstrahlung intensiv nach Zartbitter-Schokolade. Seither wird der Korbblütler „Schokoladen-Kosmee“, „Schwarze Kosmee“ oder auch „Schokoladenblume“ genannt. Optimal entfaltet die „Schokoladen-Kosmee“ ihr Aroma an einem sonnigen Standort. Auch halbschattige Bereiche eignen sich, wenn sie windgeschützt sind. Die Schokoladen-Kosmee ist mit den Dahlien verwandt. Sie bildet wie diese knollige Wurzeln aus. In milderen Gegenden können die Knollen im Winter im Boden bleiben. Sonst empfiehlt sich das Ausgraben und Überwintern der Knollen an einem hellen, aber kühlen Standort.
Gerne verwechselt wird die Schokoladen-Kosmee mit „Berlandierea lyrata“. Diese Schokoladenblume verströmt ebenfalls Schokoladenduft, allerdings eine Vollmilch-Variante. Optisch unterscheiden sich beide Pflanzen: Die „Gelbe Berlandiere“ aus der Familie der Asternartigen wird bis zu 120 Zentimeter groß. Die „Schokoladen-Kosmee“ nur halb so hoch. Zudem blüht die Berlandiere gelb und hat Wurzeln statt Knollen. In der Wildnis kommt die gelbe Schokoladenblume noch vor. Die „Schokoladen-Kosmee“ gilt hingegen seit 1902 als ausgestorben.
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Gerhard
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BeitragThema: Serie "Mikrowelten": Kieselalge   Mo Dez 07, 2015 11:25 am

Serie "Mikrowelten": Kieselalge





Ausgabetag: 03. Dezember 2015
Entwurf: Andrea Voß-Acker, Wuppertal
Motiv: Kieselalge in 600-facher Vergrößerung
© KAGE Mikrofotografie
Wert: 70 Cent
Format PWz: Breite: 39,00 mm Höhe: 33,00 mm
Format ZBgn
Anordnung PWz Breite: 104,00 mm Höhe: 191,00 mm
2 PWZ nebeneinander 5 PWz untereinander
Druckerei: Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Bedruckstoff undDruckverfahren: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Mehrfarben–Offsetdruck

Sie gehören zu den Kleinstlebewesen. Und gerade ihre Winzigkeit macht sie faszinierend: Kieselalgen. Botanisch „Diatomea“ oder „Bacillariophyta“ genannt, bilden sie einen wichtigen Teil des Meer- und Süßwasserplanktons. Kieselalgen stehen ganz am Anfang der Nahrungspyramide. Daneben sorgt die Algengattung für einen geregelten biologischen Rhythmus in Gewässern. Sie reinigt das Wasser und wandelt giftige Stickstoff-Wasserstoff-Verbindungen in Sauerstoff um. Im Süßwasser gedeihen Kieselalgen nur bei einer bestimmten Wasserqualität. So sind Kieselalgen zugleich wichtige biologische Indikatoren.
Kieselalgen gibt es bereits seit der Kreidezeit, seit rd. 145 Millionen Jahren. Heute werden fossile Ablagerungen von Diatomeenschalen als „Kieselgur“ abgebaut. Kieselgur dient u.a. als Filter-, Füll- und Schleifmaterial. Eine der ersten Kieselgur-Gruben der Welt entstand Ende des 19. Jahrhunderts in der Lüneburger Heide. Der dort gewonnene Rohstoff reichte lange Jahre aus, um nahezu den gesamten Weltbedarf an Kieselgur abzudecken. Erst 1994 wurde der Abbau in Niedersachsen unrentabel und eingestellt. Heute wird Kieselgur vorrangig in den USA und China abgebaut.
Doch das ist noch nicht alles. Das nur wenige Zehntel Millimeter große Multitalent soll noch mehr können. Insbesondere die Gesundheits- und Kosmetikbranche profitiert von dem Winzling. Die ebenfalls aus fossilen Kieselalgen gewonnene Kieselerde gilt aufgrund ihres hohen Siliciumsgehalts als Heilmittel. Etwa zur Vorbeugung gegen brüchige Nägel und Haare sowie zur Kräftigung des Bindegewebes. Darüber hinaus soll Kieselerde die Bildung von Kollagen und Elastin unterstützen. Mediziner sehen das Schönheitsmittel allerdings kritisch. Auch in der Nahrungsmittelindustrie wird die Kieselalge verwendet: Als biologische Gewürzmischung.
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Gerhard
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BeitragThema: Serie "Mikrowelten": Odermennig   Mo Dez 07, 2015 11:27 am

Serie "Mikrowelten": Odermennig





Ausgabetag: 03. Dezember 2015
Entwurf: Andrea Voß-Acker, Wuppertal
Motiv: Blüte Odermennig in 40-facher Vergrößerung © KAGE Mikrofotografie
Wert: 70 Cent
Format PWz: Breite: 39,00 mm Höhe: 33,00 mm
Anordnung PWz Breite: 104,00 mm Höhe: 191,00 mm
2 PWZ nebeneinander 5 PWz untereinander
Druckerei: Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Bedruckstoff und Druckverfahren: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Mehrfarben–Offsetdruck

Die Volksmedizin weiß: Gegen fast alle Beschwerden wächst irgendwo ein Kraut. Aber gibt es auch ein Kraut, das gegen viele Symptome gleichzeitig wirkt? Der Odermennig ist so ein Alleskönner. Er lindert zahlreiche Beschwerden auf einmal. Entsprechend vielfältig sind seine Namen: Leberklee, Milzblüh, Magenkraut. Sogar „König aller Heilkräuter“ wird das Wunderkraut genannt. Der Odermennig ist eine Pflanze aus der Familie der Rosengewächse.
Die alten Griechen weihten den Odermennig der Athene, der Göttin der Weisheit. Ihre Ärzte legten die zerquetschten Wurzeln des Odermennig auf den Kopf jener Menschen, die unter Gedächtnisschwund litten. Auch das Mittelalter über war der Odermennig die Heilpflanze schlechthin. Und tatsächlich ist seine Heilkraft bis heute unbestritten. Odermennig hat eine regulierende Wirkung auf Milz, Leber und Galle. Auch bei rheumatischen Erkrankungen, Gliederschmerzen sowie Magen-Darm-Erkrankungen ist eine Anwendung mit Odermennig-Tee hilfreich. Daneben gilt Odermennig als „Sprecherkraut“. Es heilt Heiserkeit und Entzündungen des Mundraums. Äußerlich kann man Blüten und Blätter auch bei Wunden und Hautkrankheiten anwenden.
Heute ist die Heilkraft des Odermennig nahezu in Vergessenheit geraten. Dabei ist die bis zu 150 Zentimeter hohe Pflanze mit ihren behaarten Blättern und gelbem Blütenstand allerorts in der Natur zu finden. Sie liebt trockene und kalkhaltige Böden. Odermennig wächst bevorzugt auf Magerwiesen sowie an Wald- und Wegrändern. Auch als Likör ist Odermennig zu genießen. Dazu pflückt man ca. 50 Gramm des blühenden Krauts, zerschneidet es und übergießt es mit einem Liter Rotwein. Zwei Wochen sollte der Ansatz ziehen. Danach kann er filtriert vor dem Schlafengehen getrunken werden. Quasi über Nacht reinigt das Kräutergetränk Leber, Darm und Schleimhäute.
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Gerhard
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BeitragThema: 250 Jahre Technische Universität Bergakademie Freiberg   Mo Dez 07, 2015 11:30 am

250 Jahre Technische Universität Bergakademie Freiberg





Ausgabetag: 03. Dezember 2015
Entwurf: Elisabeth Hau, Nürnberg
Motiv: Mineralien aus der Nähe Freiberg Farbige Mineralienabbildung und Schriftzug © Martin Haubenreißer, Leipzig
Wert: 70 Cent
Format PWz: Breite: 44,20 mm Höhe: 26,20 mm
Format ZBgn
Anordnung PWz Breite: 115,00 mm Höhe:158,00 mm
2 PWZ nebeneinander 5 PWz untereinander
Druckerei: Bagel Security-Print GmbH & Co.KG, Mönchengladbach
Bedruckstoff und Druckverfahren: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Mehrfarben–Offsetdruck

Ihren 250. Geburtstag feiert die Bergakademie Freiberg mit einem Festreigen. Geplant sind u.a. eine „Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft“. Außerdem finden zahlreiche Ausstellungen und Konzerte statt. Ein offizieller Jubiläumssong wurde komponiert. Er lautet, wie sollte es anders sein, „Wir sind die Bergakademie“. So viel Selbstbewusstsein hat einen guten Grund. Die Technische Universität Bergakademie Freiberg im Herzen Sachsens ist die älteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt. Es begann 1765 mit Bergbau, Metallurgie und Chemie. Im Zentrum ihrer Forschung stehen bis heute die Wissenschaftsgebiete Geologie, Material/Werkstoffe, Energie sowie Umwelt.
Der Stolz auf das Erreichte ist nachvollziehbar. Hier wurde u.a. das Prinzip der kontinentaleuropäischen Gasbeleuchtung entwickelt. Freiberger Wissenschaftler entdeckten den Schwefelkohlenstoff (1796) sowie die chemischen Elemente Indium (1863) und Germanium (1886). Berühmte Persönlichkeiten wie Alexander von Humboldt, Johann Wolfgang von Goethe oder „Novalis“ studierten und forschten an der Bergakademie. Immer wieder gingen von der Bergakademie innovative Impulse für die Rohstoff- und Energiegewinnung aus. Die Ergebnisse aus 250 Jahren technischer Forschungsgeschichte bilden die industrielle Entwicklung Deutschlands ab.
Heute gilt die Bergakademie als die deutsche Ressourcenuniversität für nachhaltige Stoff- und Energiewirtschaft. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Rohstoff- und Energieversorgung. Ihr exzellenter Ruf spiegelt sich auch in ihrer Internationalität wider. Wie schon zu Gründungszeiten kommen auch heute noch viele Studenten aus dem Ausland. Ein Großteil aus China und Übersee. Geschätzt wird u.a. das individuelle Studienklima sowie die Kooperation mit führenden Wirtschaftsunternehmen.
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Gerhard
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BeitragThema: Paul Klee - Himmelsblüten über dem gelben Haus   Mo Dez 07, 2015 11:32 am

Paul Klee - Himmelsblüten über dem gelben Haus





Ausgabetag: 03. Dezember 2015
Entwurf: Sibylle Haase & Prof. Fritz Haase, Bremen
Motiv: Aquarell und Gouache „Himmelsblüten über dem gelben Haus“
© Werk: bpk / Nationalgalerie, SMB, Museum Berggruen / Jens Ziehe
Signatur: Klee-Nachlassverwaltung
Wert: 2,40 EUR
Format PWz: Breite: 33,00 mm Höhe:39,00 mm
Format ZBgn Anordnung PWz Breite: 191,00 mm Höhe:104,00 mm
5 PWZ nebeneinander 2 PWz untereinander
Druckerei: Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Bedruckstoff und Druckverfahren: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Mehrfarben–Offsetdruck

Er spielte mit Formen und Emblemen. Er entwickelte eine neue Bildsprache. Und wirkte als Schöpfer künstlerischer Traumwelten: Der Maler und Grafiker Paul Klee (1879–1940). Klee zählt zu den wichtigsten Künstlern der Moderne. „Zeichnen“, sagte er einmal, „ist die Kunst Striche spazieren zu führen“. Dabei gibt Kunst nicht das Sichtbare wieder, „sondern Kunst macht sichtbar“. Der deutsche Maler und Bildhauer Oskar Schlemmer sagte über seinen Künstlerkollegen: Klee könne „ganze Weisheiten mit einem Minimum von Strich offenbaren“.
Mitten im Ersten Weltkrieg erlebte Klee seinen künstlerischen Durchbruch. Nach langen Jahren der Selbstfindung wird er zu einer der Kultfiguren der jungen Avantgarde. Blickt man auf das Oeuvre des deutsch-schweizerischen Malers, wird einem die Vielfalt seines Könnens bewusst. Klees Werke können nicht nur einer Kunstrichtung zugeordnet werden. Sie streifen Primitivismus und Expressionismus. In ihnen sind kubistische Elemente enthalten. Seine Werke sind aber auch im Surrealismus anzusiedeln. Ein Kritiker jener Tage schreibt: Klee ist „unsagbar anders“.
Zu sehen ist dies in „Himmelsblüten über dem gelben Haus (das auserwählte Haus)“. Klee malte es während seiner Militärzeit 1917 in Gersthofen bei Augsburg. Das nur 23 x 15 Zentimeter große Aquarellgemälde wendet sich bewusst vom Schrecken des Ersten Weltkriegs ab. Es versetzt den Betrachter in eine märchenhafte Traumwelt. Die Blüten, die aus dem Dach des gelben Hauses gen Himmel wachsen, kennen keine Grenzen. In vielfältigen Formen und Farben symbolisieren sie die Früchte der „Kleeschen Kunst“. Trotz aller Widrigkeiten der Realität sind sie in der Lage, Grenzen zu sprengen und neue Räume aufzutun. Ein kleines „K“ ziert die Fassade des gelben Hauses. Die Signatur benennt den Besitzer: Hier wohnt Paul Klee.
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Gerhard
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BeitragThema: Dauerserie Blumen "Fuchsie"   Mo Dez 07, 2015 11:34 am

Dauerserie Blumen "Fuchsie"





Ausgabetag: 03. Dezember 2015
Entwurf: Stefan Klein und Olaf Neumann Iserlohn
Motiv: Fuchsie
Foto © Klein und Neumann, Iserlohn
Wert: 4,00 EUR
Format PWz: Breite: 21,50 mm Höhe:30,13 mm
Format ZBgn
Anordnung PWz Breite: 129,00 mm Höhe: 90,40 mm
5 PWZ nebeneinander 2 PWz untereinander
Druckerei: Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Bedruckstoff und Druckverfahren: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Mehrfarben–Offsetdruck

Im Jahr 1695 machte der französische Botaniker Charles Plumier im spanischen Ostteil der Karibikinsel Hispaniola (heute: Dominikanische Republik) eine Entdeckung. Er fand eine ihm unbekannte Pflanze mit prächtigen Blüten. Zu Ehren des deutschen Botanikers Leonhart Fuchs nannte er sie „Fuchsia triphylla flore coccinea“. Doch schon kurz nach der Expedition geriet die elegante Exotin wieder in Vergessenheit. Erst ihre Einführung Mitte des 19. Jahrhunderts in Großbritannien löste eine regelrechte „Fuchsie-Mania“ aus. Die Fuchsie wurde zu einer der beliebtesten Balkonpflanzen weltweit. 1844 erschien in Frankreich unter dem Titel „Le Fuchsia, son Histoire et sa Culture“ eine erste umfassende Publikation. Beschrieben sind darin bereits 300 Arten und Zuchtsorten des Nachtkerzengewächses. Heute sind rund 100 Wildarten und über 6000 gezüchtete Sorten bekannt.
Fuchsien blühen von Mai bis Oktober in vielen abwechslungsreichen Farben: Weiß, Rosa, Rot, Violett. Das Farbspektrum der oft zweifarbigen Blüten ist vielfältig. Die Blüten entspringen meist paarweise und schaukeln an dünnen Stielen. Fuchsien benötigen einen windgeschützten, schattigen bis halbschattigen Standort. Wichtig ist außerdem eine regelmäßige Wasserversorgung. Vor jedem Gießen muss die oberste Erdschicht angetrocknet sein, ansonsten droht Staunässe. Fuchsien benötigen viele Nährstoffe. Regelmäßiges Düngen ist daher Pflicht.
Besonders beliebt sind buschige Balkonpflanzen und dekorative Hochstämmchen. Verblühte Pflanzenteile entfernt man im Sommer laufend. Damit schafft man Platz für neue Triebe. Es zahlt sich aus, Fuchsien in Kübeln zu überwintern. Denn mit den Jahren werden sie immer schöner, edler und wertvoller. Je älter sie sind, desto mehr verholzen jedoch ihre Stämme. Ein entsprechender Rückschnitt ist daher wichtig.
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Gerhard
Moderator
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BeitragThema: Dauerserie Blumen "Bienen-Ragwurz"   Mo Dez 07, 2015 11:36 am

Dauerserie Blumen "Bienen-Ragwurz"





Ausgabetag: 03. Dezember 2015
Entwurf: Stefan Klein und Olaf Neumann Iserlohn
Motiv: ienen-Ragwurz
Foto © Klein und Neumann, Iserlohn
Wert: 4,50 EUR
Format PWz: Breite: 21,50 mm Höhe: 30,13 mm
Format ZBgn
Anordnung PWz Breite: 129,00 mm Höhe: 90,40 mm
5 PWZ nebeneinander 2 PWz untereinander
Druckerei: Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Bedruckstoff und Druckverfahren: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Mehrfarben–Offsetdruck

Der Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera) zieht zu seiner Fortpflanzung alle Register. Zu seiner Bestäubung wählt die Orchideenart einen genialen Bluff. Die „Unterlippe“ der Blüte gleicht einem Wildbienenweibchen. Das lockt paarungswillige Bienenmännchen zu Begattungsversuchen an. Bleiben die potenziellen Bestäuber aus, ist aber noch nichts verloren. Dann heißt das Motto: Selbst ist der Bienen-Ragwurz. Die Pflanze kann sich selbst bestäuben. Der Botaniker nennt dies Autogamie. Dazu krümmen sich die Pollinienstiele nach unten und berühren die Narbe. Die Autogamie ist für Orchideen sehr selten. Sie macht den Bienen-Ragwurz vom Bestäuber unabhängig. Denoch gelangen nur rd. 10 Prozent einer Population zur Bestäubung.
Die Pflanze hat hohe Ansprüche an ihren Lebensraum. Sie benötigt Halbtrockenrasen oder lichte Trockenwälder. Außerdem bevorzugt sie kalkhaltige Böden und ein mildes Klima. Unter diesen Bedingungen öffnet die Orchideenart im Juni und Juli ihre lila- bis rosafarbenen Blüten. Intensive Land- und Forstwirtschaft reduzieren ihr Vorkommen jedoch stetig. Oft findet man den Bienen-Ragwurz nur noch in ausgewiesenen Naturschutzgebieten. Der Bienen-Ragwurz zählt zu den seltensten und gefährdetsten Pflanzenarten Deutschlands. Er ist insbesondere in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Thüringen und dem Saarland anzutreffen. Die Orchideenart steht unter Naturschutz und darf nicht gepflückt werden.
Der Bienen-Ragwurz reagiert auf Witterungsschwankungen äußerst sensibel. So kann es in manchen Jahren aufgrund von ungewöhnlichen Trockenperioden und Spätfrösten vielerorts zu einem Totalausfall der Blüte kommen. Im Jahr 1995 war der Bienen-Ragwurz „Orchidee des Jahres“. Als ob sie es wüsste, bejubelte die Pflanze die Auszeichnung in jenem Jahr mit einem besonders üppigen Blütenstand.
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