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 Vererbte Briefmarkensammlung von ca. 10.000 Stück

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chrizzlmashizzl
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BeitragThema: Vererbte Briefmarkensammlung von ca. 10.000 Stück   Di Sep 08, 2015 8:51 am

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und würde gerne meine vererbte Briefmarkensammlung von ca. 10.000 Stück schätzen lassen.
Fast alle sind eingeschweißt und in absolut bestem Zustand..
Herkunftsländer über den kompletten Globus verteilt.
Die Bilder hochzuladen wäre ein extremer Aufwand, was ich im Zweifelsfalle natürlich tun würde.
Kennt jemand einen guten Wertschätzer im Umkreis München?

Beispiel 1:


Beispiel 2:

Gruß
Chris
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Gerhard
Moderator
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BeitragThema: Re: Vererbte Briefmarkensammlung von ca. 10.000 Stück   Di Sep 08, 2015 11:26 am

Hallo Chris,

wie ich aus deinen Beispielbildern schließe, sofern deine Bilder repräsentativ sind, hast du da keine Briefmarkensammlung geerbt, sondern in Säckchen verpackt einen kleinen Lagerbestand an ungeordneter Massenware. Es würde mich schon sehr wundern, wären in dem Bestand irgendwelche "Schätze" verborgen. Ein Auktionshaus (wie z.B. das Auktionshaus Deider in München) würde das Konvolut ziemlich sicher nicht für eine Auktion annehmen. Sicherlich bist du da jetzt enttäuscht, aber wie ich das sehe rentiert sich eine professionelle Schätzung hier nicht, der Bestand repräsentiert bestenfalls einen Gesamtwert im zweistelligen Eurobereich. Der Aufwand einer Schätzung bzw. eines Verkaufes steht in keiner Relation zum möglichen Ertrag.

Mein Vorschlag, wie du mit deinem "Erbe" verfahren solltest: schenke es einem jugendlichen Sammler in deinem persönlichem Umfeld.
Falls du da niemanden hast, auch unsere Admin @Michaela sucht für Kinder solches Material, da könntest du deine Marken einem guten Zweck zuführen und zumindest Freude bereiten:

@Michaela schrieb:
Liebe Sammlerfreunde,
................  Ich würde auch gerne mit Kindern Briefmarken sammeln starten bei uns in der Gemeinde. Wer für Kinder was kostenlos abzugeben hat, ich würde mich darüber sehr freuen.
Danke eure Michaela

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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chrizzlmashizzl
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BeitragThema: Rückfrage   Mi Sep 09, 2015 8:43 am

@Gerhard schrieb:
Hallo Chris,

wie ich aus deinen Beispielbildern schließe, sofern deine Bilder repräsentativ sind, hast du da keine Briefmarkensammlung geerbt, sondern in Säckchen verpackt einen kleinen Lagerbestand an ungeordneter Massenware. Es würde mich schon sehr wundern, wären in dem Bestand irgendwelche "Schätze" verborgen. Ein Auktionshaus (wie z.B. das Auktionshaus Deider in München) würde das Konvolut ziemlich sicher nicht für eine Auktion annehmen. Sicherlich bist du da jetzt enttäuscht, aber wie ich das sehe rentiert sich eine professionelle Schätzung hier nicht, der Bestand repräsentiert bestenfalls einen Gesamtwert im zweistelligen Eurobereich. Der Aufwand einer Schätzung bzw. eines Verkaufes steht in keiner Relation zum möglichen Ertrag.

Mein Vorschlag, wie du mit deinem "Erbe" verfahren solltest: schenke es einem jugendlichen Sammler in deinem persönlichem Umfeld.
Falls du da niemanden hast, auch unsere Admin @Michaela sucht für Kinder solches Material, da könntest du deine Marken einem guten Zweck zuführen und zumindest Freude bereiten:

@Michaela schrieb:
Liebe Sammlerfreunde,
................  Ich würde auch gerne mit Kindern Briefmarken sammeln starten bei uns in der Gemeinde. Wer für Kinder was kostenlos abzugeben hat, ich würde mich darüber sehr freuen.
Danke eure Michaela

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard

Hallo Gerhard,

Repräsentativ sind die Bilder / Marken auf jeden Fall.
Waren aber nur Ausschnitte der Eingeschweißten.

Hier nochmal ein anderes Bild:



Das kann doch nicht sein, dass eine solch riesige Briefmarkensammlung dann einfach den Bach runtergeht ohne jeglichem Wert?
Das sind Tausende von losen Briefmarken noch zusätzlich, einige auch mehrfach!
Kann man in dem Sinne nicht davon ausgehen, dass die Menge den Wert macht?
Beispielsweise wenn eine Briefmarke einen Katalogwert von 1,50€ hat und davon schon über Hundert Stück vorhanden sind...
Interessiert das keinen?

Gruß
Chris
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stempelede
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Mitglied
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BeitragThema: Re: Vererbte Briefmarkensammlung von ca. 10.000 Stück   Mi Sep 09, 2015 11:52 am

@chrizzlmashizzl schrieb:



Das kann doch nicht sein, dass eine solch riesige Briefmarkensammlung dann einfach den Bach runtergeht ohne jeglichem Wert?
Das sind Tausende von losen Briefmarken noch zusätzlich, einige auch mehrfach!
Kann man in dem Sinne nicht davon ausgehen, dass die Menge den Wert macht?
Beispielsweise wenn eine Briefmarke einen Katalogwert von 1,50€ hat und davon schon über Hundert Stück vorhanden sind...
Interessiert das keinen?

Gruß
Chris


Hallo Chris,

ja, es ist bedauerlich, daß auch "Sammlungen" an Wert verlieren oder von vornherein keinen Wert haben. Du mußt erst einmal einen finden, der die Marke mit einem Katalogwert von 1,50 € sucht, meist befinden sich solche Marken ebenfalls in anderen Sammlungen. Ein Katalogwert sagt nichts darüber aus, ob es auch einen Markt dafür gibt. Etwas zu sammeln ist in erster Linie der Spaß desjenigen, der sammelt. Ob Zigarrenbinden, leere Streichholzschachteln, Briefmarken oder Münzen, es gibt viele Objekte, die man sammeln kann. Briefmarken zu sammeln ist einfach, kann man doch Altpapiertonnen nach Umschlägen durchwühlen und ausschneiden, vom Trägerpapier trennen und sich an den bunten Bildchen erfreuen. Dein Erblasser hat auch Spaß an dieser Form des Sammelns gehabt und die Marken eingeschweißt. Ob sich darunter Marken mit einem hohen Marktwert befinden (Geld, um teurere Stücke zu erwerben und eine richtige Sammlung aufzubauen wurde offensichtlich nicht eingesetzt) so nicht bewertet werden, da man nicht erkennen kann, ob die Marken durch das Einschweißen beschädigt oder zerstört wurden.

Um zu sehen, ob sich wertvolle Stücke darunter befinden schlage dir vor, daß du die Marken ausschneidest und von der Folie trennst, denn in der jetzigen Form wirst Du keinen Markt dafür finden. Anschließend empfehle ich diese nach Länder und ggf. nach einem alten Katalog nach Ausgabejahr zu sortieren. Dann kann man sich über die Werte der einzelnen Länder unterhalten, für die sicher ein reeller Preis zu erzielen ist. Gib also die Hoffnung noch nicht auf.

Gruß
Stempelede
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Briefmarkentor
Mitglied in Bronze



BeitragThema: Re: Vererbte Briefmarkensammlung von ca. 10.000 Stück   Mi Sep 09, 2015 12:00 pm

@chrizzlmashizzl schrieb:
Das kann doch nicht sein, dass eine solch riesige Briefmarkensammlung dann einfach den Bach runtergeht ohne jeglichem Wert?
Das sind Tausende von losen Briefmarken noch zusätzlich, einige auch mehrfach!
Kann man in dem Sinne nicht davon ausgehen, dass die Menge den Wert macht?

Hallo Chris,

die von dir bisher gezeigten Briefmarken stellen tatsächlich keinen Wert dar. Dies lässt sich auch einfach und schlüssig begründen.

Briefmarken dienen der Post als Nachweis über die Entrichtung der zu zahlenden Gebühr. Anders ausgedrückt, wenn du heute einen Brief verschickst, klebst du vorher eine Briefmarke zu 0,62 € rauf und der Transport sowie die Zustellung sind bezahlt.

Die dafür notwenigen Briefmarken werden für die Postverwaltungen in Auflagen zu zehn- bis hundert Millionen, z.T. im Milliardenbereich gedruckt. Wohlgemerkt, pro einzelner Briefmarke. Ergo gibt es sehr viel mehr Material auf dem Markt, als nachgefragt wird. Dies gilt insbesondere für Dauerausgaben, also Ausgaben, die über einen längeren Zeitraum regelmäßig zur Freimachung von Briefen und Postkarten genutzt werden. Und genau diese zeigst du uns hier. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass fast jeder Forenteilnehmer wenigstens einen Teil der von dir gezeigten Briefmarken bereits in seiner Sammlung hat.

Natürlich gibt es auch "teure" Briefmarken. Diese zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie in geringer Auflage erschienen sind, oder bestimmte Fehler aufweisen oder oder oder. Und, es muss sich eine gewisse Anzahl von Sammlern finden, die genau diese Briefmarke dann auch (zu einem hohen Preis) kaufen will.
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Cantus
Mitglied in Silber
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BeitragThema: Re: Vererbte Briefmarkensammlung von ca. 10.000 Stück   Mi Sep 09, 2015 1:04 pm

Hallo chrizzlmashizzl,

das, was du bisher gezeigt hast, ist keine Sammlung, sondern ein Bestand. Da hat jemand völlig ungeordnet und ohne Sinn und Verstand irgendwelche Briefmarken eingeschweißt (was für ein Irrsinn !) und so einen Briefmarkenbestand für unbekannte Zwecke angehäuft. Eine Sammlung ist das aber nicht.

Eine Sammlung orientiert sich immer an bestimmten Kriterien, zum Beispiel werden meistens bestimmte Länder gesammelt, manchmal auch einzelne Motivthemen. Um da aus dem Anfangsbestand eine Sammlung zu machen, werden die Marken einzeln auf ihre Qualität geprüft (Vorderseite, Rückseite, Zähnung außen, Papier unbeschädigt usw.) und dann in der Reihenfolge ihres zeitlichenn Erscheinens in Briefmarkenalben untergebracht. Dazu braucht man passende Kataloge, die man in Stadtbüchereien ausleihen oder gebraucht preiswert kaufen kann. Außerdem braucht ein Briefmarkensammler bestimmte Werkzeuge, so zum Beispiel mindestens eine spezielle Briefmarkenpinzette, einen Zähnungsschlüssel (zur Messung der Außenzähnung der Marken) und eine Lupe.  

Du hast also noch ein Stück Weges vor dir, um aus deinen Briefmarken eine oder mehrere Sammlungen zu gestalten. Vielleicht gefällt dir ja unterwegs die eine oder andere Marke etwas besser und du kommst auf die Idee, nicht immer nur alles zu Geld machen, sondern dich selber etwas intensiver mit der Materie befassen zu wollen. Es würde uns freuen.

Viele Grüße
Ingo
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chrizzlmashizzl
Mitglied
Mitglied
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BeitragThema: Account löschen   Do Okt 15, 2015 3:25 pm

Hallo zusammen,

leider werde ich nicht fündig, wie ich meinen Account löschen kann!
Kann mir jemand weiterhelfen?

Gruß
Chris
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gesi
Mitglied
Mitglied
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BeitragThema: Re: Vererbte Briefmarkensammlung von ca. 10.000 Stück   Do Okt 15, 2015 5:48 pm

Hallo Chris,
es ist klar ernüchternd was du hier lesen musstest, aber absolut wahr.

Da du dich am Katalogwert orientierst mag ich noch hinzufügen:
Um den Katalogwert für eine Marke zu bekommen muss sie assrein sein, dies bedeutet,
alle Zacken müssen 100 % gleich sein, sie darf in keiner Weise auch nur im geringsten beschädigt sein, absolut glatt, kurzum sie muss einfach tadellos sein!!!

Nun schaue deine Marken mal mit einer Lupe mit diesen Gesichtspunkten an, wie viele würden davon zu dem Katalogwert gekauft?

Die Sammlung ist sehr unsortiert, Helvetia mit USA, USA mit Norge etc.pp.
Es geht sehr viel Zeit drauf, diese entweder nach Ländern oder nach Motiven zu sortieren.
Dies investiert nur jemand mit  Leidenschaft für die Marken und genau diese, also die du hast, noch sucht!

Es wäre evtl. ein Weg über Ebay, wenn du sie entsprechend sortiert hast, sie zu Geld zu machen, sofern du diese Zeit investieren magst.

Viel Erfolg!

~

Danke Gerhard  daumen hoch  Ich wusste gar nicht, dass Michaela für die Jugend sammelt!

Grüßle
Gesi
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Vererbte Briefmarkensammlung von ca. 10.000 Stück

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