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 Briefmarken-Kalender 2016

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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Di Dez 13, 2016 10:51 pm

14. Dezember

1856: Die Spielbank Monte Carlo nimmt in Monaco in einer Villa am Hafen ihren Spielbetrieb auf.



Die Spielbank Monte-Carlo ist eine der bekanntesten Spielbanken der Welt und befindet sich in Monte-Carlo, einem Stadtteil von Monaco.
Die Geschichte der Spielbank von Monte Carlo reicht zurück bis ins Jahr 1854, als man sich in Monaco Gedanken über neue Einnahmequellen machte. Am 26. April 1856 wurde vom damaligen Fürsten Florestan die erste Lizenz an die Franzosen Napoléon Langlois und Albert Aubert vergeben. Es dauerte noch bis zum 14. Dezember 1856, bis der Spielbetrieb in einer Villa am Hafen eröffnet wurde. Am 1. April 1863 übernahm François Blanc, der bereits die Spielbank Bad Homburg gegründet und zum Erfolg geführt hatte, die Konzession für zunächst 50 Jahre. Dazu gründete er die noch heute bestehende Société des Bains de Mer et du Cercle des Étrangers à Monaco (SBM). Blanc erkannte sofort, dass die bisherigen Probleme nicht zuletzt auf die schlechte Verkehrsanbindung und die fehlenden Hotels zurückzuführen waren. Blanc trieb deshalb den Bau von Hotels, der Uferstraße und der Bahnlinie voran. Im Oktober 1868 wurde die Eisenbahnlinie eröffnet, was zu einer drastischen Zunahme der Besucher führte, und am 8. Februar 1869 schaffte Charles III. alle direkten Steuern ab. Der Staatshaushalt Monacos wurde von da an für etliche Jahrzehnte allein durch das Spielcasino gedeckt. Es trägt heute ca. 5 Prozent des Staatshaushalts Monacos und machte in mehreren Jahren Verluste.
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Mi Dez 14, 2016 10:21 pm

15. Dezember

1944: Das Flugzeug mit dem amerikanischen Bandleader Glenn Miller verschwindet im Zweiten Weltkrieg auf dem Weg von London nach Paris spurlos über dem Ärmelkanal.



Nachdem Paris durch die Alliierten befreit war, sollte im Dezember 1944 das „Army Air Force Orchestra“ dort im Olympia auftreten. Glenn Miller starb aber vorher unter bis heute nicht festgestellten Umständen. Vermutet wird, dass das Flugzeug, mit dem er am 15. Dezember 1944 nach Frankreich unterwegs war, über dem Ärmelkanal wegen dichten Nebels von Bomben britischer Flugzeuge getroffen wurde, die sich ihrer Bombenladung entledigten. Der Luftangriff auf die deutsche Stadt Siegen war abgebrochen worden, da die zum Schutz der Bombenflugzeuge bestimmten Jagdflugzeuge wegen schlechten Wetters nicht starten konnten. Im Feindflug nicht abgeworfene Bomben wurden damals üblicherweise im Rückflug über dem Ärmelkanal abgeworfen, da eine Landung mit der brisanten Ladung zu gefährlich gewesen wäre. Der Navigator Fred Shaw beobachtete die fallenden Bomben, als er eine kleine, einmotorige Propellermaschine direkt unter dem Bombenhagel sah. Da die Maschine von Glenn Miller zur selben Zeit auf Gegenkurs von London nach Paris war, gilt als wahrscheinlich, dass Miller in dieser Maschine saß.
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Do Dez 15, 2016 10:59 pm

16. Dezember

1893: An der Carnegie Hall in New York erfolgt die Uraufführung der Sinfonie Nr. 9 Aus der neuen Welt in E-Moll Opus 95 von Antonín Dvořák.



Antonín Leopold Dvořák (1841 - 1904) war ein böhmischer Komponist. Mit der 9. Sinfonie, die während seines dreijährigen Amerika-Aufenthaltes entstand, schuf Dvořák sein wohl populärstes sinfonisches Werk. Als Antonín Dvořák 1892 amerikanischen Boden betrat, um der Berufung zum Direktor des National Conservatory of Music of America Folge zu leisten, war er bereits ein weltbekannter Komponist. Seinen Ruhm begründete er mit den Kompositionen „Die Erben des Weißen Berges“ (1872), früheren Sinfonien, den „Mährischen Duetten“ und den Slawischen Tänzen.

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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Fr Dez 16, 2016 11:59 pm

17. Dezember

1790: In Mexiko-Stadt wird bei Bauarbeiten der Piedra del Sol, eine monolithische Skulptur der Azteken, ausgegraben.



Der Stein der Sonne oder Sonnenstein (spanisch Piedra del Sol), oft irrtümlich aztekischer Kalender-Stein genannt, ist eine große monolithische Skulptur aus dem Bereich des alten Haupttempels von Tenochtitlán (Mexiko-Stadt). Die Skulptur aus Basalt misst ungefähr 3,6 Meter im Durchmesser und ist 1,22 Meter dick. Das Gewicht beträgt 24 Tonnen. Der Stein wurde bei Planierungsarbeiten am 17. Dezember 1790 auf dem Platz südlich der Kathedrale entdeckt und auf Anordnung des Vizekönigs am Fuß des Westturms der Kathedrale angebracht. Der Stein wurde, wohl wegen seiner Position am Kirchturm, volkstümlich Reloj de Montezuma (Montezumas Uhr) genannt. Seit 1885 befindet er sich im Nationalmuseum für Anthropologie und Geschichte und nimmt in dessen Neubau im Chapultepec-Park in Mexiko die zentrale Position des Azteken-Saales ein. Die Azteken waren eine mesoamerikanische Kultur, die zwischen dem 14. und dem frühen 16. Jahrhundert existierte. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht kontrollierten sie weite Teile Zentralmexikos mit dem Tal von Mexiko als Zentrum.
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Sa Dez 17, 2016 10:22 pm

18. Dezember

1994: Höhlenforscher entdecken nahe der südfranzösischen Stadt Vallon-Pont-d’Arc die Chauvet-Höhle, die rund 30.000 Jahre alte Höhlenmalereien enthält.



Vallon-Pont-d’Arc ist eine französische Gemeinde im Département Ardèche. Auf dem Gebiet der Gemeinde wurde am 18. Dezember 1994 von den Speläologen Jean-Marie Chauvet, Éliette Brunel Deschamps und Christian Hillaire die später nach Chauvet benannte Höhle entdeckt. Sie ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da eine Veränderung der Luftfeuchtigkeit zu Pilzbefall und damit zur Gefährdung der Malereien führen könnte. Die Chauvet-Höhle gehört zu den weltweit bedeutendsten archäologischen Fundplätzen mit Höhlenmalereien. Bisher wurden über 400 Wandbilder mit rund 1000 gemalten und gravierten Tier- und Symboldarstellungen erfasst. Im Juni 2014 wurde die Chauvet-Höhle in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    So Dez 18, 2016 8:57 pm

19. Dezember

1983: Der Jules-Rimet-Pokal wird in Rio de Janeiro dem brasilianischen Fußballverband gestohlen. Die Diebe schmelzen die Gewinner-Trophäe der Fußball-Weltmeisterschaften 1930 bis 1970 mutmaßlich ein.



Die Coupe Jules Rimet war von 1930 bis 1970 die Siegestrophäe der Fußball-Weltmeisterschaften. Ursprünglich einfach als Weltpokal bezeichnet, wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg nach dem damaligen FIFA-Präsidenten Jules Rimet in Coupe Jules Rimet umbenannt. Die Coupe Jules Rimet war eine 35 cm hohe Statue aus vergoldetem Sterlingsilber. Sie wog 3,8 kg und stand auf einem blauen Sockel aus Lapislazuli. Entworfen wurde die Statue vom französischen Bildhauer Abel Lafleur. Wie viele frühere Pokale wurde sie in Form einer Frau ausgeführt; diese sollte die griechische Siegesgöttin Nike darstellen. Aufregung löste der Diebstahl der Coupe Jules Rimet im Vorfeld der WM 1966 aus. Der Pokal war Teil einer Briefmarkenausstellung zum Thema „Sport“ in in der Londoner Westminster Central Hall. Als am Sonntagmittag des 20. März 1966 die Ausstellung für eine Stunde geschlossen wurde, gingen auch die sechs für den Pokal abgestellten Wächter zum Lunch. Als sie wiederkamen, war der Goldengel, dessen damaliger Materialwert auf etwa 3000 Pfund taxiert wurde, aus seiner lediglich mit einem Vorhängeschloss gesicherten Vitrine entflogen.Postwertzeichen im Wert von rund drei Millionen Pfund hatte der Dieb dagegen unangetastet gelassen, wie der britische Briemarkensammler-Club leicht irritiert anmerkte. Genau eine Woche später fand sich der Pokal dann wieder. Mit dem dritten WM-Gewinn einer brasilianischen Nationalmannschaft im Jahr 1970 ging der Jules-Rimet-Pokal in den Besitz des brasilianischen Fußballverbandes über. Am 19. Dezember 1983 wurde der Pokal in Rio de Janeiro aus einer Verbandsvitrine erneut gestohlen. Da die Diebe nach Ermittlungen der Polizei den Pokal eingeschmolzen hatten, ist der brasilianische Fußballverband heute nur im Besitz einer Kopie, die im hessischen Hanau hergestellt und 1984 im dortigen Deutschen Goldschmiedehaus einer brasilianischen Delegation übergeben wurde.
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Mo Dez 19, 2016 11:08 pm

20. Dezember

1971: Zwei humanitäre Organisationen junger französischer Ärzte vereinigen sich in Paris zu „Ärzte ohne Grenzen“. Die Organisation leistet medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten.



In Paris schließt sich die Ärztegruppe um Bernard Kouchner am 20.Dezember 1971 mit der Organisation "Französisch medizinische Katastrophenhilfe" von Raymond Borel zu "Médecins Sans Frontières" - Ärzte ohne Grenzen zusammen. Den Gründern schwebt eine internationale Hilfsorganisation vor, die nicht nur im Krisengebiet hilft, sondern auch die Weltöffentlichkeit über Missstände informiert, wie Tankred Stöbe sagte: "Wir benennen die Not. Wir sagen auch, was wir sehen, was schief läuft. Wir sagen auch, was uns die Patienten sagen, was schief läuft. Aber die Lösungen, da grenzen wir ganz klar ab, das ist nicht unser Metier, die Lösungen müssen andere finden, die politisch Verantwortlichen." Die Organisation Ärzte ohne Grenzen“wurde 1999 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die Vereinigung hat Sektionen in 19 Ländern. Ein internationales Büro in Genf hat koordinierende Funktionen und unterstützt die Zusammenarbeit im Netzwerk. Jährlich werden für Projekte der Organisation etwa 3.000 Ärzte, Psychologen, Krankenschwestern und Pfleger, Hebammen und Logistiker rekrutiert.
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Di Dez 20, 2016 10:36 pm

21. Dezember

1955: Im Wiener Apollo Kino erfolgt die Uraufführung des Films Sissi von Ernst Marischka mit Romy Schneider in der Rolle der Kaiserin Elisabeth.



Romy Schneider (*1938 in Wien - +1982 Paris) war eine deutsch-französische Schauspielerin. Schneider begann ihre Schauspielkarriere im Alter von 15 Jahren. An der Seite ihrer Mutter Magda Schneider spielte sie in Heimatfilmen wie Wenn der weiße Flieder wieder blüht und Die Deutschmeister. In den Jahren 1955 bis 1957 gelang ihr in der Rolle der Kaiserin Elisabeth mit der Sissi-Trilogie der internationale Durchbruch.  Sissi hatte am 21. Dezember 1955 Weltpremiere im Apollo-Kino in Wien und kam einen Tag später in die westdeutschen Kinos. In einer Umfrage nach der beliebtesten Schauspielerin Deutschlands erreichte sie im November 1955 den zweiten Platz hinter Maria Schell. Allein in Deutschland sahen in den kommenden zwei Jahren rund sechs Millionen Kinobesucher jeden der drei Sissi-Teile. Auf der Suche nach anspruchsvollen Rollen ging sie 1958 nach Paris, im Jahr 1963 drehte sie in den Vereinigten Staaten den Spielfilm Der Kardinal, für den sie eine Golden-Globe-Nominierung erhielt. 1969 hatte sie mit Der Swimmingpool an der Seite von Alain Delon einen Kinoerfolg. In den 1970er Jahren war Schneider auf dem künstlerischen Höhepunkt ihrer Karriere. Unter der Regie von namhaften Regisseuren wie Claude Sautet, Andrzej Żuławski und Luchino Visconti spielte sie zahlreiche Charakterrollen und avancierte zur erfolgreichsten Schauspielerin des französischen Films dieser Zeit. Für ihre schauspielerischen Leistungen in den Filmen Nachtblende (1975) und Eine einfache Geschichte (1978) wurde sie mit dem César als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Ihr letzter Film, Die Spaziergängerin von Sans-Souci, erschien 1982 wenige Wochen vor ihrem Tod. Bei der Verleihung des César im Jahr 2008 wurde ihr postum der Ehrenpreis verliehen.

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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Mi Dez 21, 2016 11:16 pm

22. Dezember

1904: Am Theater an der Wien in Wien erfolgt die Uraufführung der Operette Die Juxheirat von Franz Lehár.



Die Juxheirat ist eine Operette in drei Akten des Komponisten Franz Lehár und des Librettisten Julius Bauer. Seine Uraufführung erlebte dieses Theaterstück am 21. Dezember 1904 am Theater an der Wien in Wien. Franz Lehár (* 30. April 1870 in Komorn, Österreich-Ungarn heute: Komárno, Slowakei; † 24. Oktober 1948 in Bad Ischl, Österreich) war ein österreichischer Komponist ungarischer Herkunft. Lehár gilt zusammen mit Oscar Straus, Emmerich Kálmán und Leo Fall als Begründer der sogenannten Silbernen Operettenära.
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Do Dez 22, 2016 10:31 pm

23. Dezember

1986: Auf Zeche Zollverein in Essen im Ruhrgebiet wird die letzte Schicht gefahren.



Die Zeche Zollverein war ein von 1851 bis 1986 aktives Steinkohlebergwerk in Essen. Sie ist heute ein Architektur- und Industriedenkmal. Ab 1980 wurde mit dem Abbau der letzten Fettkohlevorräte im Flöz Sonnenschein die Verlagerung des Abbaus nach Norden betrieben. Die südlichen und östlichen Schächte wurden nach und nach aufgegeben. Ab 1982 wurde ein Förderverbund mit der benachbarten Zeche Nordstern betrieben. Im Gegenzug erfolgte die Aufgabe des Baufeldes Holland mit dem Jahre 1983. Die Förderleistung dieses Verbundbergwerks Nordstern-Zollverein erreichte noch einmal 3,2 Millionen Tonnen jährlich. Nach erneuten Absatzeinbrüchen für Ruhrkohle wurde in der Kohlerunde 1983 die Aufgabe des Förderstandortes Zollverein beschlossen. Am 23. Dezember 1986 wurden alle verbliebenen Förderanlagen von Zollverein stillgelegt. Die Kokerei wurde noch bis 1993 betrieben. Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten Kokerei Zollverein gehören die Schachtanlagen 12 und 1/2/8 der Zeche seit 2001 zum Welterbe der UNESCO. Die Ernennung zum UNESCO-Welterbe war zugleich der Beginn für den weiteren Ausbau des Geländes: Der Architekt Rem Koolhaas entwickelte den Masterplan für die Umgestaltung des Standortes in einen lebendigen Kultur- und Wirtschaftsstandort. Die authentisch erhaltenen Anlagen von Zeche und Kokerei sind heute als Denkmalpfad Zollverein didaktisch erschlossen.
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Fr Dez 23, 2016 10:37 pm

24. Dezember

1871: Die Oper Aida von Giuseppe Verdi mit dem Libretto von Antonio Ghislanzoni wird am Opernhaus in Kairo uraufgeführt.



Aida ist eine Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi nach einem Libretto von Antonio Ghislanzoni, verfasst nach einem Szenarium des Ägyptologen Auguste Mariette. Die Uraufführung fand am 24. Dezember 1871 im Khedivial-Opernhaus in Kairo statt. Schauplatz der Oper ist Ägypten zur Zeit der Pharaonen. Die Titelfigur Aida ist eine äthiopische Königstochter, die nach Ägypten als Geisel verschleppt wurde. Der ägyptische Heerführer Radames muss sich entscheiden zwischen seiner Liebe zu Aida und seiner Loyalität dem Pharao gegenüber beziehungsweise der Hochzeit mit Amneris, der Tochter des Pharao. Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (1813 - 1901) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde. Verdi war als Opernkomponist der größte und gleichzeitig ebenbürtige Gegenspieler Richard Wagners.

https://www.youtube.com/watch?v=l3w4I-KElxQ
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Sa Dez 24, 2016 11:34 pm

25. Dezember

1758: Der von Edmond Halley vorhergesagte Halleysche Komet erscheint.



Der Komet Halley, auch Halleyscher Komet und offiziell 1P/Halley genannt, zählt seit langem zu den bekanntesten Kometen. Er ist sehr lichtstark und kehrt im Mittel alle 76 Jahre wieder. Zuletzt kam er 1986 in Erdnähe; seine nächste Wiederkehr wurde für das Jahr 2061 berechnet. Er wurde nach dem Mathematiker und Astronomen Edmond Halley (1656–1742) benannt, der wegen seiner Verdienste um die Bahnbestimmung von Kometen 1720 königlicher Astronom und Leiter der Sternwarte in Greenwich wurde. Während das Auftauchen von Kometen bis zu dieser Zeit noch als unvorhersagbar galt, entdeckte Halley im Jahr 1705, dass der von dem sächsischen Bauern und Astronomen Christoph Arnold als erstem 1682 beobachtete Komet mit früheren Kometensichtungen in den Jahren 1531 und 1607 identisch sein müsse, und sagte seine Wiederkehr für 1758 voraus. Nachdem andere Forscher seine Berechnungen überprüften, erhielt der Schweifstern den Namen „Halley“. Nach dem Tod Halleys kehrte der Halleysche Komet tatsächlich zurück: Sein damaliges Wiedererscheinen wurde zuerst am 25. Dezember 1758 vom sächsischen Amateurastronomen Johann George Palitzsch beobachtet.
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Gerhard
Moderator



BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    So Dez 25, 2016 10:43 pm

26. Dezember

2004: Ein schweres Erdbeben im Indischen Ozean der Stärke 9,1 und die nachfolgenden Tsunamis verwüsten Dörfer und Städte an den umliegenden Küsten.



Das Beben beginnt um 1.58 Uhr mitteleuropäischer Zeit und dauert rund sieben Minuten. Auf einer Strecke von über 1000 Kilometern sackt die Indische Platte rund 20 Meter tief weg. Die über ihr liegende Birma-Platte wird gleichzeitig um fünf Meter angehoben. Das Heben und Senken der Kontinentalplatten löst insgesamt vier Flutwellen im Meer aus. Zuerst wird die Küste der indonesischen Insel Sumatra getroffen. Über 230.000 Menschen sterben in den nächsten Stunden, 1,6 Mio. Menschen werden obdachlos. Insgesamt sind 15 Staaten betroffen. Selbst das 5000 Kilometer entfernte Kenia wird von einem Tsunami heimgesucht. Vor allem in Thailand sind unter den Opfern zahlreiche Touristen, die ihren Weihnachtsurlaub unter der Sonne verbringen wollten. Sri Lanka war von der Naturkatastrophe ebenfalls sehr stark betroffen. Die Flutwelle löste auch den Eisenbahnunfall von Peraliya aus, der mit weit mehr als 1000 Opfern unter den Passagieren und Bahnmitarbeitern als schwerstes Zugunglück der Geschichte gilt.
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Gerhard
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BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Mo Dez 26, 2016 11:32 pm

27. Dezember

1949: Indonesien erlangt die Unabhängigkeit von den Niederlanden.



Indonesien (indonesisch Indonesia) ist eine Republik und der weltgrößte Inselstaat sowie mit rund 240 Millionen Einwohnern der viertbevölkerungsreichste Staat der Welt. Das Land verteilt sich auf 17.508 Inseln. Am 17. August 1945 riefen Sukarno und Mohammad Hatta die Unabhängigkeit Indonesiens aus. Der Einfluss der Republik Indonesien erstreckte sich zunächst auf die Inseln Java, Sumatra und Madura. Die übrigen Inseln wurden meist von den Niederländern kontrolliert. Im Niederländisch-Indonesischen Krieg (1947/48) eroberten die Niederlande zwar fast das gesamte Gebiet, kämpften aber weiterhin gegen eine indonesische Guerilla und verloren vor allem die Sympathie der Weltöffentlichkeit, nicht zuletzt wegen des Massakers am 9. Dezember 1947 in dem Dorf Rawagede (Westjava) mit 431 Toten, bei dem nur zehn Männer überlebten. Unter amerikanischem Druck mussten die Niederlande im August 1949 Verhandlungen mit der Republik Indonesien aufnehmen. Am 27. Dezember 1949 wurde in Amsterdam die Übergabe der Souveränität unterzeichnet. Bis 1954 bestand noch eine Niederländisch-Indonesische Union, die jedoch am Streit um Neuguinea zerbrach.
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Gerhard
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BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Di Dez 27, 2016 10:31 pm

28. Dezember

1989: Alexander Dubček wird im Zuge der Samtenen Revolution zum Präsidenten des tschechoslowakischen Parlaments gewählt.



Alexander Dubcek (1921 – 1992) war ein tschechoslowakischer Politiker. Der Name Dubček wurde zum Synonym des „Prager Frühlings“ des Jahres 1968. In seiner Funktion als Erster Sekretär der KPC setzte er sich mutig für Demokratie, Menschenrechte und einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ ein. Dieser Kurs stieß auf den Widerwillen der Machthaber in Moskau. Gemeinsam mit Truppen aus anderen Staaten des „Warschauer Vertrages“ beendete der Einmarsch sowjetischer Truppen im August 1968 den begonnenen Reformkurs. Dubček verlor sämtliche politischen Funktionen. Im Juni 1970 wurde er aus der Partei ausgeschlossen und musste fortan seinen Lebensunterhalt als Beschaffungsinspektor der Forstverwaltung von Bratislava verdienen. In Folge der Niederschlagung des „Prager Frühlings“ verließen unzählige Tschechoslowaken ihr Heimatland. Allein 96.000 emigrierten nach Österreich, wo sie von der Bevölkerung herzlich aufgenommen wurden.
Im Zuge der politischen Veränderungen des Jahres 1989 wurde Alexander Dubček rehabilitiert und am 28. Dezember 1989 zum Parlamentspräsidenten des tschechoslowakischen Parlaments gewählt.
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Gerhard
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BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Mi Dez 28, 2016 11:27 pm

29. Dezember

1937: Die Verfassung von Irland tritt in Kraft und löst die Verfassung des Irischen Freistaates ab, der britische Monarch ist nicht länger Staatsoberhaupt.



Irland ist ein Inselstaat in Westeuropa, der etwa fünf Sechstel der gleichnamigen Insel umfasst. Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Dublin, gelegen im östlichen Teil des Landes. In der Metropolregion Dublin lebt etwa ein Drittel der 4,6 Millionen Einwohner des Landes. Es grenzt im Norden an Nordirland und damit an das Vereinigte Königreich. Im Osten liegt die Irische See, im Westen und Süden ist das Land vom Atlantik umgeben. Die Verfassung aus dem Jahre 1937, die bis heute immer wieder leichte Veränderungen erfuhr, unterlag vielen Einflüssen. Einer ihrer Väter war Eamon de Valera, Ministerpräsident und ehemaliger irischer Freiheitskämpfer.
Irland ist seit 1973 Mitglied der Europäischen Union. Der Großteil der Bevölkerung bekennt sich zum römisch-katholischen Glauben.
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Gerhard
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BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Do Dez 29, 2016 11:35 pm

30. Dezember

1835: Am Teatro alla Scala in Mailand wird Gaetano Donizettis Oper Maria Stuarda nach dem Drama Maria Stuart von Friedrich Schiller im Original uraufgeführt.



Das Teatro alla Scala in Mailand, auch kurz Scala, ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Opernhäuser der Welt. Domenico Gaetano Maria Donizetti (1797 -1848) war einer der wichtigsten Opernkomponisten des Belcanto. Als die Mailänder Scala für die Premiere zum Jahreswechsel 1835/1836 nach einer geeigneten Oper Ausschau hielt, schlug die damals schon sehr berühmte Sängerin Maria Malibran Donzettis „verbotene“ Oper Maria Stuarda vor. Nach heftiger Diskussion wurde das Werk angenommen. Donizetti erhielt den Segen, seine lyrische Tragödie im Original herauszubringen. Am 30. Dezember war es dann soweit. Beide Sängerinnen, die Maria und Elisabetta verkörpern sollten, waren völlig indisponiert. Die Sängerinnen wollten jedoch so kurz vor dem Jahreswechsel nicht auf ihre Gage verzichten und bestanden darauf, dass das Werk über die Bühne ging. Das Ende war vorhersehbar: Der Erfolg war nur sehr mäßig. Daraufhin wurde Donizetti so zornig, dass er nie mehr etwas mit der Mailänder Scala zu tun haben wollte. Erst 123 Jahre später wurde Maria Stuarda wiederentdeckt. Die Aufführung nach einer solch langen Pause erfolgte 1958 in Donizettis Geburtsort Bergamo, und dieses Mal blieb ihr der verdiente Erfolg nicht versagt.
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Gerhard
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BeitragThema: Re: Briefmarken-Kalender 2016    Fr Dez 30, 2016 11:24 pm

31. Dezember

1939: Die Wiener Philharmoniker geben ihr erstes Neujahrskonzert.



Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ist das bekannteste Neujahrskonzert der Welt und ist vor allem den Werken der Strauss-Dynastie gewidmet, es werden auch regelmäßig Werke anderer Komponisten, wie Joseph Lanner oder Josef Hellmesberger junior, ins Programm genommen. Das Neujahrskonzert  findet bis heute im Großen Musikvereinssaal in Wien, der etwa 2.000 Personen fasst, statt. Das Konzert fand zum ersten Mal nicht am Neujahrsmorgen, sondern am 31. Dezember 1939 statt. Seit 31. Dezember 1952 wird das Programm des Neujahrskonzerts am Silvesterabend als Silvesterkonzert voraufgeführt. Am 30. Dezember 1962 wurde erstmals eine zweite Voraufführung angesetzt; diese war bis 1997 jeweils eine geschlossene Veranstaltung für Angehörige des österreichischen Bundesheeres.
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Briefmarken-Kalender 2016

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