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 Neuausgaben 2018 Deutschland

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Gerhard
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BeitragThema: Neuausgaben 2018 Deutschland   Mi Dez 27, 2017 12:08 pm

Dauerserie: „Blumen“
„Jungfer im Grünen“




Ausgabetag: 02.01.2018
Wert (cent) 145
Motiv : Jungfer im Grünen
Foto © Stefan Klein und Olaf Neumann, Iserlohn
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Stefan Klein und Olaf Neumann Iserlohn
Papier: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe Postwertzeichen: 21,50 x 30,13 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 129,00 x 90,40 mm
5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander (mit EAN-Code)
Kleinrolle 200 Stück (nassklebend)
Kleinrolle 500 Stück (nassklebend)

Kleinbogen:


Stempel Ausgabetag:


Die Jungfer im Grünen (Nigella damascena) ist eine Zierpflanze, die in keinem Bauerngarten fehlen darf. Beliebt ist sie zudem als Schnittblume. Sie fällt durch ihre geschlitzten Hochblätter auf, welche wehrhaft den Blütenkranz umranken. Je nach Unterart können die Blüten entweder blau, weiß oder rosa bis purpurfarben sein. Die Jungfer im Grünen blüht vom Juni bis in den Herbst. Das Laub der einjährigen Sommerblume ist sehr fein. Der Name Jungfer im Grünen rührt von der Verwendung der Blume zum Abweisen von Liebesanträgen her. In früheren Zeiten signalisierten junge Mädchen mit ihr, dass sie jungfräulich bleiben wollten. Die den Blütenkranz umschließenden spitzen Hochblätter symbolisieren in der Sprache der Blumen die Zurückweisung.Ursprünglich stammt Nigella damascena aus dem Mittelmeerraum. Sie ist jedoch seit dem 16. Jahrhundert auch in Mitteleuropa heimisch, wo sie teils verwildert wächst, aber auch in Gärten angepflanzt wird. Der lateinische Name deutet bereits auf das ursprüngliche Vorkommen hin. Damascena heißt übersetzt „aus Damaskus stammend“, was für eine Verbreitung von Syrien an die europäische Mittelmeerküste spricht. Vermutlich wurde die Pflanze über Handelswege zwischen dem Orient und Venedig eingeführt. Von da aus verbreitete sie sich über ganz Europa. Das Beiwort Nigella bedeutet schwärzlich und bezieht sich auf die dunklen Samen.

Das Hahnenfußgewächs kann bis zu 80 Zentimeter hoch wachsen. Trotz ihrer schlanken Erscheinung ist die Jungfer im Grünen eine robuste Pflanze, die kaum von Schädlingen oder Krankheiten befallen wird. Sie bevorzugt humosen und durchlässigen Boden sowie einen sonnigen Standort. Die anspruchslose Gartenpflanze verträgt sich mit anderen Blumen und auch unterschiedliche Arten der Nigella lassen sich gut kombinieren. Sie benötigt nur wenig Platz und gedeiht als Balkon- oder Terrassenpflanze auch im Gefäß. Die Jungfer im Grünen eignet sich gut für Trockensträuße, wenn man wartet bis die Blüten abgefallen sind und sich Balgkapseln gebildet haben.
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Gerhard
Moderator
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BeitragThema: Sonderpostwertzeichenserie Tierkinder „Reh“ und „Seehund“   Mi Dez 27, 2017 4:36 pm

Sonderpostwertzeichenserie Tierkinder
„Reh“ und „Seehund“





Ausgabetag: 02.01.2018
Wert (in Eurocent)
„Reh“ 85 Cent
„Seehund“ 85 Cent
Motiv:
„Reh“ Zwei Jungtiere der Capreolus capreolus
© mauritius images/ Alamy
„Seehund“ Zwei Jungtiere der Phoca vitulina
© mauritius images/ Alamy
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Nicole Elsenbach, Hückeswagen und Frank Fienbork, Utting am Ammersee
Papier: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe Postwertzeichen: 44,20 x 26,20 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 115 x 158 mm
Anordnung der PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander




Stempel Ausgabetag:


Gäbe es eine Rangliste der niedlichsten Tierbabys, Rehkitze und kleine Seehunde wären zuverlässig auf den vorderen Plätzen zu finden. Mit ihren runden Gesichtern, der hohen Stirn, ihren großen Augen und unbeholfenen Bewegungen lösen sie beim Betrachter einen positiven Gefühlsüberschwang aus und können sich unserer Zuwendung sicher sein. Im Januar 2017 schmücken Rehkitze und Seehundbabys die Marken der beliebten Serie „Tierkinder“.

Trifft man auf ein Rehkitz, das scheinbar verwaist im Gras liegt, ist die Mutter meist nicht weit. Denn die Ricken lassen ihre gesprenkelten Jungen zu deren eigenem Schutz oft allein zurück. Sie kommen nur zum Säugen in die „Deckung“ und verhindern so, dass Feinde auf das fast geruchlose Junge aufmerksam werden. Auf keinen Fall sollte man ein Rehkitz streicheln oder anfassen. Nimmt es Menschengeruch an, kann es von der Mutter verstoßen werden.
Seehunde sind auch an den deutschen Küsten beheimatet, insbesondere im Wattenmeer. Der Seehundnachwuchs kommt dort meist im Juni oder Juli auf die Welt, oft auf abgelegenen Sandbänken. Aufgrund der äußerst nahrhaften Muttermilch sind sie „Schnellstarter“ und stürzen sich schon bald in die Fluten.
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Gerhard
Moderator
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BeitragThema: Sonderpostwertzeichenserie Burgen und Schlösser: Falkenlust zu Brühl   Mi Dez 27, 2017 4:39 pm

Sonderpostwertzeichenserie: „Burgen und Schlösser“
Falkenlust zu Brühl




Ausgabetag: 02.01.2018
Wert (in Eurocent) 70
Motiv: Schloss Falkenlust zu Brühl
Foto: Horst Gummersbach, Mönchengladbach
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Nicole Elsenbach, Hückeswagen und Frank Fienbork, Utting am Ammersee
Papier: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe Postwertzeichen: 44,20 x 26,20 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 115 x 158 mm
Anordnung der PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander



Stempel Ausgabetag:


Zwischen Köln und Bonn, in Brühl, liegt in einer prächtigen Park- und Gartenlandschaft Schloss Falkenlust. Zusammen mit dem benachbarten Schloss Augustusburg zählt es zu den berühmtesten deutschen Rokoko-Baudenkmälern des 18. Jahrhunderts. 1984 wurden die Prunkbauten mit dem Brühler Schlosspark in die Liste des UNECO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die Schlösser gehen zurück auf Kurfürst Clemens August von Bayern (1700–1761), der zugleich Erzbischof von Köln war. 1725 erteilte er die Anweisung, die Sommerresidenz Schloss Augustusburg zu errichten. Nur einen kurzen Spaziergang entfernt entstand vier Jahre später nach Plänen des bayerischen Hofbaumeisters François de Cuvilliés (1695–1768) Schloss Falkenlust – als Jagd- und Lustschloss. Der Name deutet bereits an, wozu Schloss Falkenlust einst vornehmlich diente – der Jagd mit abgerichteten Falken. Gejagt wurden insbesondere Reiher. Sie nisteten in den Wäldern des Schlossparks und mussten, um zu ihren Fischgründen im Altrheingebiet bei Wesseling zu gelangen, Schloss Falkenlust überfliegen. Auf ihrem Weg wurden sie von den Falken des Kurfürsten attackiert. Neben dem Jagdvergnügen war Falkenlust ein Ort auch für amouröse Auszeiten und politische Geheimverhandlungen.
Schloss Falkenlust ist eine der kostbarsten Bauschöpfungen, die das frühe Rokoko in Deutschland hervorgebracht hat. Entsprechend extravagant ist die Innenausstattung: So findet man in den Kabinetten kostbare japanische Lackplatten und Setzschirme sowie unzählige Spiegel, Schnitzereien und Stuckarbeiten. Die Decken und Wände sind üppig bemalt – eine vergoldete Illusion für handverlesene Gäste. Ein Traum in weiß-blau ist das Treppenhaus, ist es doch komplett mit weiß-blauen, niederländischen Wandfliesen ausgekleidet – inklusive bayerischem Rautenmuster. Nach mehrfachem Eigentümerwechsel befand es sich zwischen 1832 und 1960 im Privatbesitz, ehe das Schloss in das Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen überging. Ab 1974 wurde es als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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Gerhard
Moderator
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BeitragThema: Sonderpostwertzeichen „Deutsche Brotkultur“   Mi Dez 27, 2017 4:42 pm

Sonderpostwertzeichen
„Deutsche Brotkultur“




Ausgabetag: 02.01.2018
Wert (in Eurocent) 260
Motiv: Scheiben von fünf typisch deutschen Brotsorten
Foto: Lilly Hummel, Frankfurt am Main
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Carsten Wolff, Frankfurt am Main
Papier: Gestrichenes, weißes und fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP II
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach
Größe Postwertzeichen: 34,89 x 34,89 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 209 x 104 mm
Anordnung der PWz:
5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander



Stempel Ausgabetag:


Ob Pumpernickel, Dinkelbrot oder Vollkornlaib – Deutsche, die länger fern der Heimat leben, berichten fast ausnahmslos von ihrem Verlangen nach deutschem Brot. So soll schon die Schauspielerin Romy Schneider beklagt haben: „Das Einzige, was ich in Paris wirklich vermisse, ist das deutsche Brot!“. International gilt Deutschland als das Land, in dem die meisten Brotsorten gebacken werden. Rund, oval, eckig, mit Roggen, Dinkel oder Kürbiskern – die Auswahl ist kaum zu toppen. Farbe, Konsistenz und Zutaten variieren zum Teil schon von Bäckerei zu Bäckerei. Und ständig tauchen neue Kreationen auf: vom pikanten Zwiebelbrot über Maisbrot mit Paprika bis hin zu „Ur-Broten“ mit fast in Vergessenheit geratenen Getreidearten wie Einkorn oder Emmer.
Die am häufigsten verzehrte Brotsorte im deutschsprachigen Raum ist Mischbrot (31,5 Prozent), das aus einer Mischung von Roggen- und Weizenmehl gebacken wird. Platz zwei belegt das Toastbrot mit 20,8 Prozent, dicht gefolgt von Broten mit Körnern und Saaten (15,9 Prozent), Vollkornbroten (10,3 Prozent), reinen Weizenbroten sowie Roggenbroten mit jeweils 5,2 Prozent. Die übrigen 11,1 Prozent nehmen sonstige Brotsorten ein. Etwa 3200 verschiedene Sorten verzeichnet das „Deutsche Brotregister“ derzeit – das erste seiner Art weltweit. Frisch gekürt zum „Brot des Jahres 2018“ wurde übrigens das Dinkel-Vollkornbrot. Die Ursachen für den Brotsorten-Reichtum liegen in der Getreidevielfalt in Deutschland, die im Gegensatz zu anderen Ländern nicht nur Weizen umfasst, sondern auch Roggen, Gerste, Hafer oder Dinkel. Ein weiterer Grund ist die einzigartige territoriale Zersplitterung Deutschlands in längst vergangenen Zeiten. Sie führte zu ganz verschiedenen Backkulturen. Auch haben unterschiedliche Ofensysteme sowie Backmethoden eine Vielfalt regionaler Spezialitäten entstehen lassen. All dieses Wissen wurde über Jahrhunderte hinweg immer weiter optimiert. Durch die „Bäckerwalz“ – die Gesellenwanderung – verbreitete sich das Spezialwissen.
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Neuausgaben 2018 Deutschland

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