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 Neuausgaben 2019 Deutschland

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Gerhard
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BeitragThema: Neuausgaben 2019 Deutschland   Mi Dez 26, 2018 10:31 pm

Sonderpostwertzeichen  
Serie: „Tierkinder 2019“
Motiv: Waschbär




Ausgabetag: 02.01.2019
Wert (in Euro Cent) 90
Motiv: Waschbär  
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Nicole Elsenbach, Hückeswagen u. Frank Fienbork, Utting am Ammersee © Janet Horton / Alamy Stock Photo
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke + Devrient Currency Technology GmbH, auf  gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 44,20 x 26,20 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 115 x 158 mm
Anordnung der PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander

Kleinbogen:


Stempel Ausgabetag:


Waschbären (Procyon lotor) zählen zu den Kleinbären und stammen ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika. Auch in Europa ist der etwa katzengroße nachtaktive Allesfresser seit vielen Jahrzehnten heimisch. Immer wieder im April erblicken in Deutschland zahlreiche Welpen das Licht der Welt. Die Hauptpaarungszeit der Waschbären fällt zumeist in den Februar, um die Jungen vor dem nächsten Winter aufziehen zu können. Wird das Weibchen nicht trächtig, kann es noch einmal fruchtbar werden, um spätestens bis August zu gebären.

War die Paarung erfolgreich, bringt die Fähe nach etwa 65 Tagen Tragzeit durchschnittlich drei Jungen zur Welt. Die 10 bis 16 Zentimeter großen Welpen wiegen 65 bis 75 Gramm, sind blind, taub und zahnlos, jedoch mit einem gelblichen Flaum bedeckt. Innerhalb des ersten Lebensmonats werden die Kleinen ausschließlich gesäugt. Bereits nach einer Woche beginnen sie durch die Wurfhöhle zu kriechen. Wenige Tage später bildet sich allmählich die typische schwarze Gesichtsmaske. Kurz danach erscheinen die Farbringe am Schwanz, wohingegen der Körper verschiedene Grau- und Brauntöne annimmt. Bald darauf öffnen sich Ohren und Augen. Wuselig wird es nach vier Wochen, wenn die Bärchen ihre ersten Krabbelversuche tätigen. Auch das Milchgebiss dringt so langsam durch. Binnen sechs Wochen können die Jungen kletternd durch die Höhle toben.

Von nun an wird es spannend: Etwa neun Wochen nach der Geburt verlassen die Welpen die Wurfhöhle und unternehmen ihre ersten Abendausflüge mit der Mutter. Da das Milchgebiss mittlerweile vollständig ausgeprägt ist, zeigen sie ein erstes Interesse an fester Nahrung. Auch jetzt noch werden sie gesäugt, in den kommenden Wochen allerdings mit nachlassender Intensität. In der 16. Woche stellt die Fähe das Stillen schließlich ein. Bis zum Herbst bleibt der Familienverband noch erhalten, dann trennen sich die Wege. Während die Rüden 30 bis 40 Kilometer weiterziehen, teilen sich die Weibchen weiterhin ein Streifgebiet.


Zuletzt von Gerhard am Sa Jan 05, 2019 6:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gerhard
Moderator
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BeitragThema: Sonderpostwertzeichen Caspar David Friedrich – „Der einsame Baum“   Do Dez 27, 2018 6:19 pm

Sonderpostwertzeichen
Serie: „Schätze aus deutschen Museen“
Thema: Caspar David Friedrich – „Der einsame Baum“




Ausgabetag: 02.01.2019
Wert (in Euro Cent): 145
Motiv: Caspar David Friedrich – Der einsame Baum
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Stefan Klein u. Olaf Neumann, Iserlohn
© Foto: bpk / Nationalgalerie, SMB / Jörg P. Anders
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin, auf gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 39 x 33 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 104 x 191 mm
Anordnung der PWz:
5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander

Kleinbogen:


Stempel Ausgabetag:


Im Jahr 1822 schuf Caspar David Friedrich, einer der bedeutendsten deutschen Landschaftsmaler der Romantik, ein Tageszeiten-Diptychon, heute bekannt als „Der einsame Baum“ sowie „Mondaufgang am Meer“. Auf dem 55 x 71 Zentimeter großen Bild des Morgens erstreckt sich eine grüne Wiesenlandschaft mit Weihern, Baumgruppen und Dörfern. Am Ende der hell beleuchteten Ebene erheben sich gotische Kirchtürme einer Stadt vor dahinter hoch aufragenden dunklen Bergen. Im Zentrum der Komposition steht eine monumentale Eiche, die in der Krone abzusterben beginnt. Über dem das Bild dominierenden Baum haben sich kuppelartig Wolken formiert. An einem Tümpel stehend, bietet die Eiche einem am Stamm lehnenden Hirten Schutz, während seine Schafe auf der Wiese weiden. Viele der Motive Caspar David Friedrichs sind von religiösen Themen und grundsätzlichen Deutungsmustern geprägt – so auch „Der einsame Baum“. Indem er die Eiche als Mittelachse vom Vordergrund aus durch alle drei parallel hintereinanderliegende Bildzonen verlaufen lässt, wird sie zum Vermittler zwischen Erde und Himmel. Auf der einen Seite ist sie fest im Boden verwurzelt, strebt aber gleichzeitig himmelwärts, wobei die abgestorbenen Äste auf ein jenseitiges Dasein hinweisen. Außerdem ließe sich in den zwei oberen Querästen ein Kreuzzeichen erkennen. Auch die Spiegelung des Himmels im Teich sowie die fernen Kirchen stellen eine Verbindung zum Überirdischen und Transzendentalen her.

Dank ihres soliden Holzes verkörpert die Eiche Lebenskraft und Stärke. Doch auch sie unterliegt dem Zyklus vom Werden und Vergehen. Weitere Elemente wie ein Baumstumpf oder eine Ruine unterstützen das Motiv der Vergänglichkeit als Teil des diesseitigen Lebens. Noch einen Schritt weiter geht die Symbolik im „Mondaufgang am Meer“, wo der Mond für überirdische Schönheit steht und die Zeitlosigkeit in den Vordergrund tritt. Die beiden Bilder gelten als jeweiliges Pendant und sind seit 1861 ein Teil der Gründungssammlung der Alten Nationalgalerie in Berlin.


Zuletzt von Gerhard am Sa Jan 05, 2019 6:32 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gerhard
Moderator
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BeitragThema: Sonderpostwertzeichen „100 Jahre Frauenwahlrecht“   Fr Dez 28, 2018 5:40 pm

Sonderpostwertzeichen
Thema: „100 Jahre Frauenwahlrecht“




Ausgabetag: 02.01.2019
Wert (in Euro Cent): 70  
Motiv: 100 Jahre Frauenwahlrecht
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Frank Philippin / Brighten the Corners / Aschaffenburg
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, auf gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 44,20 x 26,20 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 115 x 158 mm
Anordnung der PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander

Kleinbogen:


Stempel Ausgabetag:


Die Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen vor 100 Jahren war ein Meilenstein in der Geschichte der Demokratie in Deutschland. Das Stimmrecht bildet die Grundlage für die Gleichberechtigung und politische Teilhabe von Frauen und Männern. Der Weg zum Frauenwahlrecht war lang. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts erkämpften und erstritten Akteurinnen verschiedener Flügel der Frauenbewegung ihr Recht auf die Stimmabgabe. Während der Revolution von 1848/49 in Deutschland politisierten sich Frauen, traten zunehmend für ihre eigenen Interessen ein und gründeten in vielen Städten demokratische Vereine. Zur Wahl der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche wurden indes nur Männer ab 25 Jahren zugelassen. Frauen besaßen weiterhin weder das Wahlrecht noch das Recht auf Erwerbstätigkeit oder persönlichen Besitz.

1908 endlich erlaubte ein reichseinheitliches Vereinsgesetz den Frauen, sich in Parteien und Vereinen zu engagieren, auch wenn sie damit noch nicht das Wahlrecht erworben hatten. Der 1910 in Kopenhagen abgehaltene sozialistische Frauenkongress führte als „Kampftag“ für das Frauenwahlrecht den Internationalen Frauentag ein. Während der Novemberrevolution 1918 trat der Rat der Volksbeauftragten mit einem Aufruf an das deutsche Volk an die Öffentlichkeit: „Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen.“

Damit war das Wahlrecht für die Frauen in der Weimarer Verfassung verankert. Es trat am 30. November in Kraft. Bei der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung am 19. Januar 1919 nutzten mehr als 17 Millionen Frauen ihr neues Recht: Über 80 Prozent der weiblichen Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Von den 300 kandidierenden Frauen zogen schließlich 37 Abgeordnete (nach anderen Quellen 41) ins Parlament ein.


Zuletzt von Gerhard am Sa Jan 05, 2019 6:31 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gerhard
Moderator
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BeitragThema: Sonderpostwertzeichen Thema: Der Schweinswal – gefährdete deutsche Walart   Sa Jan 05, 2019 6:28 pm

Sonderpostwertzeichen
Thema: Der Schweinswal – gefährdete deutsche Walart




Ausgabetag: 02.01.2019
Wert (in Euro Cent): 45
Motiv: Der Schweinswal – gefährdete deutsche Walart
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Irmgard Hesse
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke + Devrient Currency Technology GmbH, auf
gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 44,20 x 26,20 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 115 x 158 mm
Anordnung der PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander
Markenset zu 10 selbstklebenden Marken

Kleinbogen:


Stempel Ausgabetag:


Stempel Markenset:


Der Schweinswal (Phocoena phocoena) ist die einzige Walart, die in den Gewässern vor der deutschen Küste lebt. Während der letzten 50 Jahre sind seine Bestände stark zurückgegangen. Schweinswale bedürfen unserer besonderen Aufmerksamkeit und unseres Schutzes. Sie stehen in allen europäischen Staaten unter Naturschutz und sind im Washingtoner Artenschutzabkommen gelistet. Dabei drohen ihnen kaum natürliche Fressfeinde, wohingegen viele von Menschen verursachte Gefahren lauern: Lärm von Schiffsmotoren und Munitionssprengungen, Tod als Beifang in den Fischernetzen und Eintrag von Schwermetallen wie Quecksilber, Blei oder Cadmium, die sich in der Muskulatur und der Leber ablagern. Besonders gefährdet sind die Tiere in der Ostsee. Ihr Bestand wird in deren westlichem Teil auf 800 bis 2.000 und im östlichen sowie zentralen auf 100 bis 600 Tiere geschätzt.

Schweinswale gehören mit maximal zwei Metern Länge zu den kleinsten Zahnwalen. Sie sind im gesamten Norden des Atlantischen Ozeans, einschließlich der Ostsee, heimisch. Flache Gewässer – Sunde und Meeresarme, Buchten und Fjorde – mit Sandbänken, Seegraswiesen und Tangwäldern bilden ihre bevorzugten Jagdgebiete. Dafür wandern sie im Frühling in die Küstengewässer und im Herbst in die küstenferneren Gebiete. Schweinswale leben vorwiegend als Einzelgänger oder in Zweierverbänden. Für die Nahrungssuche und zur Paarungszeit können sie sich gelegentlich zu größeren Schulen zusammenfinden. Im Alter von zwei bis drei Jahren werden die Männchen geschlechtsreif, mit drei bis vier Jahren die Weibchen. In den europäischen Gewässern liegt die Paarungszeit zwischen Mitte Juli und Ende August. Nach einer Tragzeit von elf Monaten wird zwischen Mai und Juni meist nur ein Kalb geboren. Bis zu einem Jahr lang werden sie von der Mutter gesäugt. Fallen sie nicht vorher einer der Bedrohungen zum Opfer, können sie ein maximales Alter von 20 Jahren erreichen, wobei die meisten Tiere nicht älter als acht bis zehn Jahre werden.
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Gerhard
Moderator
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BeitragThema: Serie: „Für die Wohlfahrtspflege“   Sa Jan 12, 2019 7:42 pm

Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag  
Serie: „Für die Wohlfahrtspflege“
Thema: Grimms Märchen - Das Tapfere Schneiderlein


Motiv 1: „In der Schneiderstube“


Motiv 2: „Bei den Riesen“


Motiv 3: „Die Hochzeit“  


Ausgabetag: 07. 02. 2019
Wert
Motiv 1: „In der Schneiderstube“ 70 + 30 Zuschlag
Motiv 2: „Bei den Riesen“ 85 + 40 Zuschlag
Motiv 3: „Die Hochzeit“ 145 + 55 Zuschlag
Motive 1 – 3 zusammen 425  
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Michael Kunter, Berlin
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin, auf gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 34,89 x 34,89 mm
Konfektionierung:
Zehnerbogengröße: 209 x 104 mm
Anordnung der PWz:
5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander
Markenset: ZUSAMMENDRUCK AUS DREI MOTIVEN: 115 x 158 mm
Selbstklebendes Markenset: 180 x 130 mm „Grimms Märchen - Das tapfere Schneiderlein - In der Schneiderstube“
MARKENBOX: 100 selbstklebenden Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag „Grimms Märchen -  
Das tapfere Schneiderlein - In der Schneiderstube“

Stempel Ausgabetag:


Set SK:


Set Zusammendruck:


Box:


Seit nunmehr 70 Jahren unterstützt der Erlös aus dem Verkauf der Wohlfahrtsmarken Verbände, Einrichtungen und Initiativen, die sich in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. zusammengeschlossen haben. 2019 wird das Märchen der Brüder Grimm „Das tapfere Schneiderlein“ mit drei Postwertzeichen bedacht. In den „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Jacob Grimm (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) steht es bereits seit der Erstauflage an Stelle 20 (KHM 20). Die Briefmarken aus der Serie „Für die Wohlfahrtspflege“ zeigen die Motive „In der Schneiderstube“, „Bei den Riesen“ und „Die Hochzeit“.

Es war einmal ein armer Schneider, der in seiner Stube saß und arbeitete. Zum Frühstück schmierte er sich ein Brot mit leckerem Mus, das er von einer Bauersfrau abgekauft hatte. Als er die Scheibe nun essen wollte, sah er, dass sich ganz viele Fliegen daraufgesetzt hatten. Wütend schnappte sich Meister Zwirn einen Tuchlappen und schlug mit einem Versuch alle Fliegen tot. Beim Zählen stellte er fasziniert fest, dass er sieben Stück erwischt hatte. Daraufhin beschloss er, allen in der Stadt von seiner Heldentat zu erzählen. „Ei was Stadt!“ sprach er weiter, „die ganze Welt solls erfahren!“ So fertigte das Schneiderlein sich einen Gürtel an, auf den er in großen, goldenen Buchstaben stickte: „Siebene auf einen Streich!“

Als der König vom Eintreffen des vermeintlich großen Kriegshelden hörte, nahm er ihn als Kommandeur der Reitertruppen in seinen Dienst. Er schickte ihm einen Boten und ließ ein Angebot übermitteln: In einem Walde seines Landes hausten zwei Riesen. Wenn er diese beiden Riesen überwände und tötete, so wollte er ihm seine einzige Tochter zur Gemahlin geben und das halbe Königreich zur Ehesteuer. Der Schneider ging in den Wald und brachte die Riesen dazu, sich gegenseitig zu töten. Doch vor der Hochzeit galt es, noch ein Einhorn zu fangen und ein Wildschwein einzusperren. Nach vollbrachter Tat ward aus einem Schneider schließlich ein König gemacht.
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Neuausgaben 2019 Deutschland

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