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 Neuausgaben 2019 Deutschland

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Gerhard
Moderator
Gerhard


BeitragThema: Neuausgaben 2019 Deutschland   Mi Dez 26, 2018 10:31 pm

Sonderpostwertzeichen  
Serie: „Tierkinder 2019“
Motiv: Waschbär




Ausgabetag: 02.01.2019
Wert (in Euro Cent) 90
Motiv: Waschbär  
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Nicole Elsenbach, Hückeswagen u. Frank Fienbork, Utting am Ammersee © Janet Horton / Alamy Stock Photo
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke + Devrient Currency Technology GmbH, auf  gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 44,20 x 26,20 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 115 x 158 mm
Anordnung der PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander

Kleinbogen:


Stempel Ausgabetag:


Waschbären (Procyon lotor) zählen zu den Kleinbären und stammen ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika. Auch in Europa ist der etwa katzengroße nachtaktive Allesfresser seit vielen Jahrzehnten heimisch. Immer wieder im April erblicken in Deutschland zahlreiche Welpen das Licht der Welt. Die Hauptpaarungszeit der Waschbären fällt zumeist in den Februar, um die Jungen vor dem nächsten Winter aufziehen zu können. Wird das Weibchen nicht trächtig, kann es noch einmal fruchtbar werden, um spätestens bis August zu gebären.

War die Paarung erfolgreich, bringt die Fähe nach etwa 65 Tagen Tragzeit durchschnittlich drei Jungen zur Welt. Die 10 bis 16 Zentimeter großen Welpen wiegen 65 bis 75 Gramm, sind blind, taub und zahnlos, jedoch mit einem gelblichen Flaum bedeckt. Innerhalb des ersten Lebensmonats werden die Kleinen ausschließlich gesäugt. Bereits nach einer Woche beginnen sie durch die Wurfhöhle zu kriechen. Wenige Tage später bildet sich allmählich die typische schwarze Gesichtsmaske. Kurz danach erscheinen die Farbringe am Schwanz, wohingegen der Körper verschiedene Grau- und Brauntöne annimmt. Bald darauf öffnen sich Ohren und Augen. Wuselig wird es nach vier Wochen, wenn die Bärchen ihre ersten Krabbelversuche tätigen. Auch das Milchgebiss dringt so langsam durch. Binnen sechs Wochen können die Jungen kletternd durch die Höhle toben.

Von nun an wird es spannend: Etwa neun Wochen nach der Geburt verlassen die Welpen die Wurfhöhle und unternehmen ihre ersten Abendausflüge mit der Mutter. Da das Milchgebiss mittlerweile vollständig ausgeprägt ist, zeigen sie ein erstes Interesse an fester Nahrung. Auch jetzt noch werden sie gesäugt, in den kommenden Wochen allerdings mit nachlassender Intensität. In der 16. Woche stellt die Fähe das Stillen schließlich ein. Bis zum Herbst bleibt der Familienverband noch erhalten, dann trennen sich die Wege. Während die Rüden 30 bis 40 Kilometer weiterziehen, teilen sich die Weibchen weiterhin ein Streifgebiet.


Zuletzt von Gerhard am Sa Jan 05, 2019 6:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gerhard
Moderator
Gerhard


BeitragThema: Sonderpostwertzeichen Caspar David Friedrich – „Der einsame Baum“   Do Dez 27, 2018 6:19 pm

Sonderpostwertzeichen
Serie: „Schätze aus deutschen Museen“
Thema: Caspar David Friedrich – „Der einsame Baum“




Ausgabetag: 02.01.2019
Wert (in Euro Cent): 145
Motiv: Caspar David Friedrich – Der einsame Baum
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Stefan Klein u. Olaf Neumann, Iserlohn
© Foto: bpk / Nationalgalerie, SMB / Jörg P. Anders
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin, auf gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 39 x 33 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 104 x 191 mm
Anordnung der PWz:
5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander

Kleinbogen:


Stempel Ausgabetag:


Im Jahr 1822 schuf Caspar David Friedrich, einer der bedeutendsten deutschen Landschaftsmaler der Romantik, ein Tageszeiten-Diptychon, heute bekannt als „Der einsame Baum“ sowie „Mondaufgang am Meer“. Auf dem 55 x 71 Zentimeter großen Bild des Morgens erstreckt sich eine grüne Wiesenlandschaft mit Weihern, Baumgruppen und Dörfern. Am Ende der hell beleuchteten Ebene erheben sich gotische Kirchtürme einer Stadt vor dahinter hoch aufragenden dunklen Bergen. Im Zentrum der Komposition steht eine monumentale Eiche, die in der Krone abzusterben beginnt. Über dem das Bild dominierenden Baum haben sich kuppelartig Wolken formiert. An einem Tümpel stehend, bietet die Eiche einem am Stamm lehnenden Hirten Schutz, während seine Schafe auf der Wiese weiden. Viele der Motive Caspar David Friedrichs sind von religiösen Themen und grundsätzlichen Deutungsmustern geprägt – so auch „Der einsame Baum“. Indem er die Eiche als Mittelachse vom Vordergrund aus durch alle drei parallel hintereinanderliegende Bildzonen verlaufen lässt, wird sie zum Vermittler zwischen Erde und Himmel. Auf der einen Seite ist sie fest im Boden verwurzelt, strebt aber gleichzeitig himmelwärts, wobei die abgestorbenen Äste auf ein jenseitiges Dasein hinweisen. Außerdem ließe sich in den zwei oberen Querästen ein Kreuzzeichen erkennen. Auch die Spiegelung des Himmels im Teich sowie die fernen Kirchen stellen eine Verbindung zum Überirdischen und Transzendentalen her.

Dank ihres soliden Holzes verkörpert die Eiche Lebenskraft und Stärke. Doch auch sie unterliegt dem Zyklus vom Werden und Vergehen. Weitere Elemente wie ein Baumstumpf oder eine Ruine unterstützen das Motiv der Vergänglichkeit als Teil des diesseitigen Lebens. Noch einen Schritt weiter geht die Symbolik im „Mondaufgang am Meer“, wo der Mond für überirdische Schönheit steht und die Zeitlosigkeit in den Vordergrund tritt. Die beiden Bilder gelten als jeweiliges Pendant und sind seit 1861 ein Teil der Gründungssammlung der Alten Nationalgalerie in Berlin.


Zuletzt von Gerhard am Sa Jan 05, 2019 6:32 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gerhard
Moderator
Gerhard


BeitragThema: Sonderpostwertzeichen „100 Jahre Frauenwahlrecht“   Fr Dez 28, 2018 5:40 pm

Sonderpostwertzeichen
Thema: „100 Jahre Frauenwahlrecht“




Ausgabetag: 02.01.2019
Wert (in Euro Cent): 70  
Motiv: 100 Jahre Frauenwahlrecht
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Frank Philippin / Brighten the Corners / Aschaffenburg
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, auf gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 44,20 x 26,20 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 115 x 158 mm
Anordnung der PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander

Kleinbogen:


Stempel Ausgabetag:


Die Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen vor 100 Jahren war ein Meilenstein in der Geschichte der Demokratie in Deutschland. Das Stimmrecht bildet die Grundlage für die Gleichberechtigung und politische Teilhabe von Frauen und Männern. Der Weg zum Frauenwahlrecht war lang. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts erkämpften und erstritten Akteurinnen verschiedener Flügel der Frauenbewegung ihr Recht auf die Stimmabgabe. Während der Revolution von 1848/49 in Deutschland politisierten sich Frauen, traten zunehmend für ihre eigenen Interessen ein und gründeten in vielen Städten demokratische Vereine. Zur Wahl der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche wurden indes nur Männer ab 25 Jahren zugelassen. Frauen besaßen weiterhin weder das Wahlrecht noch das Recht auf Erwerbstätigkeit oder persönlichen Besitz.

1908 endlich erlaubte ein reichseinheitliches Vereinsgesetz den Frauen, sich in Parteien und Vereinen zu engagieren, auch wenn sie damit noch nicht das Wahlrecht erworben hatten. Der 1910 in Kopenhagen abgehaltene sozialistische Frauenkongress führte als „Kampftag“ für das Frauenwahlrecht den Internationalen Frauentag ein. Während der Novemberrevolution 1918 trat der Rat der Volksbeauftragten mit einem Aufruf an das deutsche Volk an die Öffentlichkeit: „Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen.“

Damit war das Wahlrecht für die Frauen in der Weimarer Verfassung verankert. Es trat am 30. November in Kraft. Bei der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung am 19. Januar 1919 nutzten mehr als 17 Millionen Frauen ihr neues Recht: Über 80 Prozent der weiblichen Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Von den 300 kandidierenden Frauen zogen schließlich 37 Abgeordnete (nach anderen Quellen 41) ins Parlament ein.


Zuletzt von Gerhard am Sa Jan 05, 2019 6:31 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gerhard
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Gerhard


BeitragThema: Sonderpostwertzeichen Thema: Der Schweinswal – gefährdete deutsche Walart   Sa Jan 05, 2019 6:28 pm

Sonderpostwertzeichen
Thema: Der Schweinswal – gefährdete deutsche Walart




Ausgabetag: 02.01.2019
Wert (in Euro Cent): 45
Motiv: Der Schweinswal – gefährdete deutsche Walart
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Irmgard Hesse
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke + Devrient Currency Technology GmbH, auf
gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 44,20 x 26,20 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 115 x 158 mm
Anordnung der PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander
Markenset zu 10 selbstklebenden Marken

Kleinbogen:


Stempel Ausgabetag:


Stempel Markenset:


Der Schweinswal (Phocoena phocoena) ist die einzige Walart, die in den Gewässern vor der deutschen Küste lebt. Während der letzten 50 Jahre sind seine Bestände stark zurückgegangen. Schweinswale bedürfen unserer besonderen Aufmerksamkeit und unseres Schutzes. Sie stehen in allen europäischen Staaten unter Naturschutz und sind im Washingtoner Artenschutzabkommen gelistet. Dabei drohen ihnen kaum natürliche Fressfeinde, wohingegen viele von Menschen verursachte Gefahren lauern: Lärm von Schiffsmotoren und Munitionssprengungen, Tod als Beifang in den Fischernetzen und Eintrag von Schwermetallen wie Quecksilber, Blei oder Cadmium, die sich in der Muskulatur und der Leber ablagern. Besonders gefährdet sind die Tiere in der Ostsee. Ihr Bestand wird in deren westlichem Teil auf 800 bis 2.000 und im östlichen sowie zentralen auf 100 bis 600 Tiere geschätzt.

Schweinswale gehören mit maximal zwei Metern Länge zu den kleinsten Zahnwalen. Sie sind im gesamten Norden des Atlantischen Ozeans, einschließlich der Ostsee, heimisch. Flache Gewässer – Sunde und Meeresarme, Buchten und Fjorde – mit Sandbänken, Seegraswiesen und Tangwäldern bilden ihre bevorzugten Jagdgebiete. Dafür wandern sie im Frühling in die Küstengewässer und im Herbst in die küstenferneren Gebiete. Schweinswale leben vorwiegend als Einzelgänger oder in Zweierverbänden. Für die Nahrungssuche und zur Paarungszeit können sie sich gelegentlich zu größeren Schulen zusammenfinden. Im Alter von zwei bis drei Jahren werden die Männchen geschlechtsreif, mit drei bis vier Jahren die Weibchen. In den europäischen Gewässern liegt die Paarungszeit zwischen Mitte Juli und Ende August. Nach einer Tragzeit von elf Monaten wird zwischen Mai und Juni meist nur ein Kalb geboren. Bis zu einem Jahr lang werden sie von der Mutter gesäugt. Fallen sie nicht vorher einer der Bedrohungen zum Opfer, können sie ein maximales Alter von 20 Jahren erreichen, wobei die meisten Tiere nicht älter als acht bis zehn Jahre werden.
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Gerhard
Moderator
Gerhard


BeitragThema: Serie: „Für die Wohlfahrtspflege“   Sa Jan 12, 2019 7:42 pm

Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag  
Serie: „Für die Wohlfahrtspflege“
Thema: Grimms Märchen - Das Tapfere Schneiderlein


Motiv 1: „In der Schneiderstube“


Motiv 2: „Bei den Riesen“


Motiv 3: „Die Hochzeit“  


Ausgabetag: 07. 02. 2019
Wert
Motiv 1: „In der Schneiderstube“ 70 + 30 Zuschlag
Motiv 2: „Bei den Riesen“ 85 + 40 Zuschlag
Motiv 3: „Die Hochzeit“ 145 + 55 Zuschlag
Motive 1 – 3 zusammen 425  
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Michael Kunter, Berlin
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin, auf gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 34,89 x 34,89 mm
Konfektionierung:
Zehnerbogengröße: 209 x 104 mm
Anordnung der PWz:
5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander
Markenset: ZUSAMMENDRUCK AUS DREI MOTIVEN: 115 x 158 mm
Selbstklebendes Markenset: 180 x 130 mm „Grimms Märchen - Das tapfere Schneiderlein - In der Schneiderstube“
MARKENBOX: 100 selbstklebenden Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag „Grimms Märchen -  
Das tapfere Schneiderlein - In der Schneiderstube“

Stempel Ausgabetag:


Kleinbogen 70 + 30


Kleinbogen  85 + 40


Kleinbogen 145 + 55


Set SK:



Set Zusammendruck:



Box:


Seit nunmehr 70 Jahren unterstützt der Erlös aus dem Verkauf der Wohlfahrtsmarken Verbände, Einrichtungen und Initiativen, die sich in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. zusammengeschlossen haben. 2019 wird das Märchen der Brüder Grimm „Das tapfere Schneiderlein“ mit drei Postwertzeichen bedacht. In den „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Jacob Grimm (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) steht es bereits seit der Erstauflage an Stelle 20 (KHM 20). Die Briefmarken aus der Serie „Für die Wohlfahrtspflege“ zeigen die Motive „In der Schneiderstube“, „Bei den Riesen“ und „Die Hochzeit“.

Es war einmal ein armer Schneider, der in seiner Stube saß und arbeitete. Zum Frühstück schmierte er sich ein Brot mit leckerem Mus, das er von einer Bauersfrau abgekauft hatte. Als er die Scheibe nun essen wollte, sah er, dass sich ganz viele Fliegen daraufgesetzt hatten. Wütend schnappte sich Meister Zwirn einen Tuchlappen und schlug mit einem Versuch alle Fliegen tot. Beim Zählen stellte er fasziniert fest, dass er sieben Stück erwischt hatte. Daraufhin beschloss er, allen in der Stadt von seiner Heldentat zu erzählen. „Ei was Stadt!“ sprach er weiter, „die ganze Welt solls erfahren!“ So fertigte das Schneiderlein sich einen Gürtel an, auf den er in großen, goldenen Buchstaben stickte: „Siebene auf einen Streich!“

Als der König vom Eintreffen des vermeintlich großen Kriegshelden hörte, nahm er ihn als Kommandeur der Reitertruppen in seinen Dienst. Er schickte ihm einen Boten und ließ ein Angebot übermitteln: In einem Walde seines Landes hausten zwei Riesen. Wenn er diese beiden Riesen überwände und tötete, so wollte er ihm seine einzige Tochter zur Gemahlin geben und das halbe Königreich zur Ehesteuer. Der Schneider ging in den Wald und brachte die Riesen dazu, sich gegenseitig zu töten. Doch vor der Hochzeit galt es, noch ein Einhorn zu fangen und ein Wildschwein einzusperren. Nach vollbrachter Tat ward aus einem Schneider schließlich ein König gemacht.


Zuletzt von Gerhard am Mi Feb 06, 2019 12:18 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Sonderpostwertzeichen Serie: „Himmelsereignisse“   Fr Jan 18, 2019 11:48 pm

Sonderpostwertzeichen
Serie: „Himmelsereignisse“

Thema: Luftspiegelung der Sonne und Regenbogenfragment





Ausgabetag: 07.02.2019
Wert (in Euro Cent): je 70
Motiv:
Sonnenuntergang bei Luftspiegelung © Melia Ritzal, Ostfildern
Wolke vor einem Regenbogen © Claudia Hinz, Schwarzenberg
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Bettina Walter, Bonn
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke + Devrient Currency Technology GmbH, auf  gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 44,20 x 26,20 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 115 x 158 mm
Anordnung der PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander
MAXISET:
39 x 22,4 mm (verkleinert gegenüber den nassklebenden SPWz 44,2 x 26,2 mm)
Markenset: 180 x 130 mm

Kleinbogen:



Stempel Ausgabetag:


Markenset:


Stempel Markenset:


Hin und wieder haben wir das Glück, einem außergewöhnlichen Naturschauspiel beiwohnen zu dürfen. Großes Staunen rufen vor allem Himmelserscheinungen hervor, die häufig auf Lichtbrechung beruhen. Treffen beispielsweise warme und kalte Luftschichten aufeinander, beeinflussen sie die von der Sonne ausgehenden Strahlen unterschiedlich. So entsteht das Phänomen der Luftspiegelungen. Wohl jeder von uns hat schon einmal gedacht, die Straße wäre nass, obwohl sie es gar nicht ist. Was wir wirklich sehen, ist eine Spiegelung des Himmels. Ist die Straße stark aufgeheizt, erhöht sich die Lufttemperatur direkt darüber. Die Luft auf Augenhöhe des Beobachters ist dagegen kälter. Bei entsprechend großem Einfallswinkel wird das Licht über der Straße nach oben reflektiert, sodass wir ein umgekehrtes Bild des Himmels betrachten. Als Fata Morgana tritt die sogenannte untere Luftspiegelung vermehrt in Wüsten auf. Dieser Effekt funktioniert genauso gut umgekehrt – obere Luftspiegelungen sind allerdings seltener. Hierbei liegt über einer kalten eine warme Luftschicht, was häufig über Wasser der Fall ist. Das Licht wird nach dem gleichen Prinzip umgelenkt, dieses Mal aber nach unten. Dadurch sind Spiegelungen am Himmel möglich, die je nach atmosphärischen Bedingungen und Krümmung auf dem Kopf stehen oder mehrfach gespiegelt und dementsprechend aufrecht sind. Auf dieser Erscheinung könnte übrigens der Mythos des Fliegenden Holländers beruhen. Mit viel Glück lassen sich am Morgen oder Abend, wenn sich die Sonne kurz über dem Horizont befindet und die Strahlen verschiedene Luftschichten passieren, unvergessliche Vorgänge beobachten. Wer es nicht selbst erlebt hat, mag kaum glauben, dass sie völlig verzerrt, durchtrennt oder mehrfach zu sehen und je nach Luftschicht nach oben oder unten gespiegelt sein kann. Wie auf einer der Briefmarken der Serie „Himmelsereignisse“ dargestellt, kann sie sogar eckig sein. Das Motiv entstand im Südwesten Frankreichs nahe der Stadt Bordeaux mit Blick auf den Nordatlantik.


Zuletzt von Gerhard am Mi Feb 06, 2019 12:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Cantus
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Cantus


BeitragThema: Re: Neuausgaben 2019 Deutschland   Mo Jan 21, 2019 3:39 am

Lieber Gerhard,

vielen Dank für die langjährige und eindrucksvolle Vorstellung der jeweils neuen Briefmarken aus Deutschland. Was die jetzt geplanten Neuausgaben betrifft, da bin ich gespannt, wie lange man damit bedarfsgelaufene Einzel- oder Mehrfachfrankaturen gestalten kann, denn zum 1.4.2019 werden wohl irgendwelche Portoerhöhungrn kommen. Ein entsprechender Antrag wurde von der Deutshen Post bei der Bundesnetzagentur gestellt, die ihrerseits aber nur eine gesamte Portoerhöhung von etwas mehr als 4% zulassen will. Das bedeutet, dass voraussichtlich die Portokosten für Briefe oder Postkarten steigen werden, wodurch dann andere Briefmarken für die neue/n Portostufen erforderlich werden.

Viele Grüße
Ingo
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Gerhard
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Gerhard


BeitragThema: Sonderpostwertzeichen 150. Geburtstag Else Lasker-Schüler   So Jan 27, 2019 7:28 pm

Sonderpostwertzeichen
Thema: 150. Geburtstag Else Lasker-Schüler




Ausgabetag: 07.02 . 2019
Wert (in Euro Cent): 70  
Motiv: 150. Geburtstag Else Lasker-Schüler
Else Lasker-Schüler, „Jussuf“ © Sammlung Kamen, Insel Hombroich
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Julia Warbanow, Berlin
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, auf gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 33 x 39 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 191 x 104 mm
Anordnung der PWz:
5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander

Kleinbogen:


Sonderstempel Ausgabetag:


Am 11. Februar 1869 wird Elisabeth Schüler in Elberfeld, einem heutigen Stadtteil von Wuppertal, geboren. Während ihrer glücklosen Ehe mit dem Arzt Jonathan Berthold Lasker entdeckt sie ihre schriftstellerischen Neigungen. Das Œuvre der deutsch-jüdischen Dichterin zählt zweifellos zu den zeitlosen Klassikern. In ihren gefühlsbetonten Werken befasst sich Else Lasker-Schüler mit den Themen Liebe, Familie und Religion, schafft mystische Traumwelten, in denen sie christliche, alttestamentarische und orientalische Elemente vereint. Sich selbst stilisiert sie zur Herrscherin erfundener Legenden, in denen ideale Vorstellungen im Spannungsverhältnis mit realen politischen und persönlichen Lebensumständen stehen.

Als wichtigste expressionistische Lyrikerin Deutschlands und herausragende Vertreterin avantgardistischer Literatur steht sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Zentrum der Berliner Bohème. Auch ihr extravaganter Lebensstil trägt dazu bei: Die traditionelle Frauenrolle in der bürgerlichen Gesellschaft lehnt sie ab. Gleichzeitig setzt sie sich gegen Abtreibung, für Verhütungsmittel sowie freie Liebe ein und avanciert zur Symbolfigur für die Befreiung aus konservativen Zwängen. Nicht zuletzt wegen ihres Aussehens – schwarzer Pagenschnitt, weite Hosen, bunte Gewänder und auffälliger Schmuck – gilt Else Lasker-Schüler als exzentrischer
Paradiesvogel, der auch gern als Alter Ego „Prinz Jussuf von Theben“ verkleidet durch die Straßen Berlins spaziert.

Mit der Veröffentlichung der „Gesammelten Werke“ (1919/20) befindet sie sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. 1932 erhält sie den Kleist-Preis, die damals wichtigste deutsche Literaturauszeichnung, für ihr Lebenswerk. Als 1939 der Krieg ausbricht, bleibt sie während einer Reise nach Palästina in Jerusalem. Hier engagiert sie sich für eine friedliche Verständigung von Juden und Arabern, träumt bis zuletzt von einer Versöhnung zwischen Deutschen und Juden. Am 22. Januar 1945 erliegt Else Lasker-Schüler einem Herzanfall.
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Gerhard
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Gerhard


BeitragThema: Dauerserie „Blumen“: „Traubenhyazinthe“   Mi Feb 06, 2019 12:28 pm

Postwertzeichen
Dauerserie „Blumen“
Motiv: „Traubenhyazinthe“




Ausgabetag: 01.03.2019
Wert (in Euro Cent): 120
Motiv: Traubenhyazinthe, Foto © Stefan Klein und Olaf Neumann, Iserlohn
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Stefan Klein und Olaf Neumann, Iserlohn
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin, auf gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 21,5 x 30,13 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 129 x 90,4 mm
Anordnung der PWz:
5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander

Kleinbogen:


Maximumkarte bei der Int. Briefmarkenbörse München:


Wenn nach dem kalten Winter Gärten, Wälder und Flure zu neuem Leben erwachen, ist eine Blume ganz vorn mit dabei: die Traubenhyazinthe. Als eine der ersten bietet sie Bienen, Hummeln und vielen anderen Insekten eine Nahrungsquelle und hilft damit, den Frühlingsbetrieb so richtig in Schwung zu bringen. Lässt man der zumeist blauen Schönheit freien Lauf, können innerhalb weniger Jahre bezaubernde Blütenmeere entstehen. Ihren Namen verdanken die ehemals zu den Liliengewächsen (Liliaceae), heute aber zu den Spargelgewächsen (Asparagaceae) gehörenden Blumen den traubenförmigen Blütenständen. Da diese einen etwas strengen Duft verströmen, erhielt die Gattung den botanischen Namen „Muscari“, was vom lateinischen Wort „muscus“ abgeleitet ist und „Moschus“ bedeutet. Aufgestellt wurde sie 1754 von dem englischen Botaniker Philip Miller.

Die rund 60 Arten der Traubenhyazinthe stammen ursprünglich aus den Regionen Nordafrikas, Vorderasiens, Süd- und Südosteuropas. Nach Mitteleuropa gelangten einige von ihnen während der orientalischen Periode der Gartenkunst, also zwischen 1560 und 1620, als besonders viele exotische Zierpflanzen, darunter auch Tulpen und Narzissen, vor allem aus der Türkei eingeführt wurden, um Gärten und Parks aufwändig zu gestalten. Die ersten ihrer Art gelten bei uns als sogenannte Gartenflüchtlinge, da sie von hier aus verwilderten und in unseren Gefilden heimisch geworden sind. Inzwischen werden weitere Arten, Hybriden und zahlreiche Sorten kultiviert.

Traubenhyazinthen blühen von März bis Mai und erreichen eine Höhe zwischen 10 und 30 Zentimetern. Sie sind sehr anspruchslos, pflegeleicht und winterhart, also ideal für Hobbygärtner ohne grünen Daumen. Solange sich keine Nässe staut, gedeihen sie in jedem Boden. Besonders gern mögen sie aber einen sonnigen, warmen Standort mit lockerer, durchlässiger Erde. Einmal gepflanzt, sind viele Jahre oder gar Jahrzehnte Freude an den zarten Frühlingsboten mit den leuchtenden Farben garantiert.


Zuletzt von Gerhard am Mi Feb 27, 2019 12:11 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Gerhard


BeitragThema: Sonderpostwertzeichen „Der Grüffelo"   Sa Feb 09, 2019 10:29 pm

Sonderpostwertzeichen
Thema: „Der Grüffelo“




Ausgabetag: 01.03.2019
Wert (in Euro Cent): 70
Motiv: Axel Scheffler: Der Grüffelo
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Bettina Walter, Bonn
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke + Devrient Currency Technology GmbH, auf gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 44,2 x 26,2 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 115 x 158 mm
Anordnung der PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander

Kleinbogen:


Ersttagstempel:


Markenset:


Stempel Markenset:



Schreckliche Hauer, eine giftige Warze und feurige Augen – so grässlich wird uns der Grüffelo, das Monster im gleichnamigen Kinderbuch, beschrieben. Schöpfer des gruseligen und dennoch beliebten Ungeheuers sind der Hamburger Illustrator Axel Scheffler sowie die Londoner Autorin Julia Donaldson. Spannung, Grusel und Humor in Reimform sowie wichtige Botschaften fürs Leben verhalfen der fabelartigen Geschichte zu weltweitem Erfolg. Mittlerweile gilt „Der Grüffelo“ (1999) sogar schon als moderner Kinderbuchklassiker.

Der Protagonist ist allerdings gar nicht der Grüffelo, sondern eine kleine Maus, die zu Beginn der Erzählung allein durch den Wald spaziert. Auf dem Weg begegnen ihr nacheinander ein Fuchs, eine Eule und eine Schlange, die den Nager zwar freundlich einladen, ihn in Wahrheit aber verspeisen wollen. Gänzlich unerschrocken lehnt das Mäuschen ab und erzählt, dass es bereits mit dem Grüffelo verabredet sei. Eine Beschreibung des unbekannten Tiers, bei der jedes Mal furchteinflößende Details preisgegeben werden, schlägt die Räuber verängstigt in die Flucht. Die kleine Maus dagegen amüsiert sich köstlich nach jedem Sieg – den Grüffelo nämlich hat sie bloß erfunden.

Oder etwa nicht? Kurz nachdem sich die Schlange verzischt hat, durchfährt die Maus ein mächtiger Schreck: Vor ihr steht plötzlich ein Wesen, das ihrem erdachten Grüffelo vollkommen gleicht! Die Kleine erholt sich jedoch schnell und greift erneut in die Trickkiste. Nun behauptet sie, der ganze Wald fürchte sich vor ihr. Wenn der Grüffelo ihr folge, könne sie es auch beweisen. Neugierig lässt der sich auf den Vorschlag ein. Und siehe da: Schlange, Eule und Fuchs nehmen panisch Reißaus, als sie das Duo erblicken. Während sie eigentlich vor dem Grüffelo flüchten, nimmt der an, dass die Maus die Wahrheit gesprochen haben muss. Zunehmend unsicherer geworden, sucht er schließlich erschrocken das Weite. Das clevere Mäuschen dagegen knackt daraufhin zufrieden seine  wohlverdienten Nüsse.


Zuletzt von Gerhard am Fr März 01, 2019 7:11 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Sonderpostwertzeichen „100 Jahre Universität Hamburg“   Mo Feb 18, 2019 7:17 pm

Sonderpostwertzeichen
Thema: „100 Jahre Universität Hamburg“




Ausgabetag: 01.03.2019
Wert (in Euro Cent): 260  
Motiv: 100 Jahre Universität Hamburg
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Christopher Jung, Berlin
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, auf gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 39 x 33 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 104 x 191 mm
Anordnung der PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander

Kleinbogen:


Sonderstempel:


Die Universität Hamburg ist ein Kind des demokratischen Aufbruchs in Deutschland nach dem Kaiserreich: Ihre Gründung erfolgte auf Beschluss der ersten demokratisch gewählten Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg am 28. März 1919. Heute ist die Universität Hamburg die größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung Norddeutschlands und mit rund 43.000 Studierenden eine der größten Universitäten der Bundesrepublik. Die Universität Hamburg ist ein Zentrum der internationalen Spitzenforschung. Sie bietet in ihren acht Fakultäten ein breites Fächerspektrum mit zahlreichen interdisziplinären Schwerpunkten und verfügt über ein weitreichendes Kooperationsnetzwerk mit Spitzenuniversitäten weltweit. Die Universität Hamburg arbeitet unter dem Leitbild „Cooperating and Innovating for a Sustainable Future“. Das historische Hauptgebäude wurde von dem Hamburger Kaufmann Edmund Siemers als Vorlesungsgebäude gestiftet. Über dem Eingang trägt es das noch heute aktuelle Motto: „Der Forschung. Der Lehre. Der Bildung.“


Zuletzt von Gerhard am Fr März 01, 2019 7:08 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Sonderpostwertzeichen „100. Geburtstag Hannelore „Loki“ Schmidt“   Fr Feb 22, 2019 7:39 pm

Sonderpostwertzeichen
Thema: „100. Geburtstag Hannelore „Loki“ Schmidt“




Ausgabetag: 01.03.2019
Wert (in Euro Cent): 45  
Motiv: 100. Geburtstag Hannelore „Loki“ Schmidt
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Andreas Ahrens, Hannover
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin, auf gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 39 x 33 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 104 x 191 mm
Anordnung der PWz:
2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander

Kleinbogen:


Sonderstempel Ersttag:


Hannelore „Loki“ Schmidt, geboren am 3. März 1919 in Hamburg als Tochter von Gertrud und Hermann Glaser, wuchs in bescheidenen Verhältnissen im Stadtteil Barmbek auf. Sie besuchte die Lichtwarkschule und freundete sich im Alter von zehn Jahren mit ihrem späteren Ehemann Helmut Schmidt an. Ihrem Wunsch, Biologie zu studieren, konnte sie wegen der Studiengebühren nicht
nachgehen. So entschied sie sich nach dem Abitur für das Studium der Pädagogik für Volksschulen, welches sie 1940 abschloss. Am 27. Juni 1942 heirateten Helmut Schmidt und Loki Glaser. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Neben Helmut Walter, der jedoch noch vor seinem ersten Geburtstag verstarb, erblickte 1947 Tochter Susanne das Licht der Welt. Von 1940 an war Loki Schmidt an mehreren Hamburger Volks- und Realschulen als Lehrerin tätig. 1972 gab sie ihren Beruf auf und übernahm öffentliche Pflichten an der Seite ihres Mannes, der 1974 zum Bundeskanzler gewählt wurde.

In ihrer Rolle als Kanzlergattin nahm sie nicht nur protokollarische Aufgaben wahr, sondern nutzte während dieser Zeit die Bekanntheit und die herausgehobene Stellung ihres Mannes, um für den Naturschutz zu wirken und zu werben. So setzte sich Loki Schmidt für die Botanischen Gärten als wichtige Institutionen zur Erforschung und Erhaltung biologischer Vielfalt ein. Über Jahre begleitete sie auf eigene Kosten Forschungsreisen von Wissenschaftlern, unter anderem der Max-Planck-Gesellschaft, nach Kenia, auf die Galapagos-Inseln, nach Malaysia und Nordborneo sowie nach Ecuador und Brasilien. Mit der 1980 gestarteten Initiative zur Auslobung der „Blume des Jahres“ brachte sie ihre Anliegen in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit. In Anerkennung für ihre herausragende Arbeit als Naturschützerin und Forscherin ehrte sie der Hamburger Senat am 12. Februar 2009 mit der Ehrenbürgerwürde der Hansestadt. Am 21. Oktober 2010 starb Loki Schmidt im Alter von 91 Jahren. Sie liegt auf dem Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf begraben.


Zuletzt von Gerhard am Fr März 01, 2019 7:09 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Blockausgabe „Helmut und Loki Schmidt“   Fr Feb 22, 2019 7:43 pm

Philatelieblock
Thema: „Helmut und Loki Schmidt“




Ausgabetag: 01.03.2019
Wert (in Euro Cent): 115  
Motiv: Helmut und Loki Schmidt;
Gemeinsames Wohnhaus von Helmut und Hannelore Schmidt in Hamburg, vom Garten aus fotografiert. Heute Sitz der Helmut und Loki Schmidt Stiftung.
(Die Blockausgabe enthält zwei SPWz:
151104825 „100. Geb. Helmut Schmidt“ vom 18.12.2018 und
151104835 „100. Geb. Hannelore ‚Loki‘ Schmidt“ vom 01.03.2019)
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Thomas Steinacker, Bonn
Foto: © FILMREIF PICTURES
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin, auf gestrichenem, weißem, fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen/Block
SPWz: 34,89 x 34,89 mm, Block 116 x 80 mm

Sonderstempel:
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BeitragThema: Sonderpostwertzeichen „Konzerthaus Blaibach“   So Feb 24, 2019 8:31 pm

Sonderpostwertzeichen
Thema: „Konzerthaus Blaibach“




Ausgabetag; 01.03.2019
Wert (in Euro Cent): 145  
Motiv: Konzerthaus Blaibach
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Prof. Armin Lindauer, Mannheim
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, auf gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 34,89 x 34,89 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 209 x 104 mm
Anordnung der PWz:
5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander

Kleinbogen:


Sonderstempel:


Die Idee, zwischen alten Bauernhäusern im Zentrum einer 2000-Seelen-Gemeinde inmitten des Bayerischen Waldes eine Stätte musikalischer Hochkultur zu verwirklichen, wurde zunächst belächelt. Doch wer wagt, gewinnt: Heute zieht das ländlich-idyllisch gelegene Konzert- und Kulturhaus Blaibach Interpreten von Weltrang und damit Musikliebhaber aus dem In- und Ausland an. Ausschlaggebend dafür ist eine radikal moderne Architektur, die nicht nur Baukünstler in Euphorie versetzt, sondern auch für eine einzigartige Akustik sorgt. Verantwortlich für den gekippten Kubus zeichnet der preisgekrönte Münchner Architekt Peter Haimerl.

Der Bau des 560 Quadratmeter umfassenden Gebäudes begann im August 2013. Das abfallende Gelände im Ortskern ausnutzend, entwarf Haimerl das Konzerthaus in der Form einer schräg in die Erde eingegrabenen Schuhschachtel. Die Fassade des fensterlosen Quaders wurde mit in Beton gegossenen Granitsteinen verschalt. Über eine offene Treppe auf dem Dorfplatz gelangt der Besucher in ein kleines Foyer. Das Innere des steilen Zuschauerraums in minimalistisch-elegant gehaltenem Design fasst 200 Gäste sowie 60 Musiker. Überlappende Wände und eine gefächerte Decke lenken optimal den Schall. In den Wandschlitzen befinden sich außerdem zahlreiche verdeckte LED-Bänder, die durch indirekte Beleuchtung ein besonderes Ambiente schaffen.

Nach nur dreizehn Monaten Bauzeit wurde das Konzert- und Kulturhaus Blaibach fristgemäß und kostengerecht am 12. September 2014 feierlich eröffnet. Seither bietet das Gebäude Platz für Konzerte, Kulturveranstaltungen und Ausstellungen. Thomas Eduard Bauer, ostbayerischer Bariton, internationaler Sänger und Initiator wie Intendant des Konzerthauses, organisiert ehrenamtlich ein hochkarätiges, überwiegend klassisches Musikprogramm. Mit einem stets ausverkauften Saal erweist sich die kühne Idee als stimmiges Gesamtkonzept aus bayerischer Tradition und innovativer Architektur, Naturnähe und hochwertiger Musikkultur.
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Gerhard


BeitragThema: Sonderpostwertzeichen „100 Jahre Bauhaus“   Sa März 16, 2019 12:42 pm

Sonderpostwertzeichen Serie „Design aus Deutschland“
Motiv: „100 Jahre Bauhaus“




Ausgabetag: 04.04.2019
Wert: (in Euro Cent)70
Motiv: Bauhaus Dessau Hauptgebäude, © Stiftung Bauhaus Dessau/Foto: Petras, Christoph
Entwurf Postwertzeichen und Stempel: Sybille Haase u. Prof. Fritz Haase, Bremen
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin, auf gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP II
Größe Postwertzeichen: 33 x 39 mm
Konfektionierung
Zehnerbogengröße: 191 x 104 mm
Anordnung der PWz:5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander

Sonderstempel:


Das Bauhaus gilt als eine der einflussreichsten Architektur- und Designschulen des 20. Jahrhunderts. Die von Walter Gropius 1919 in Weimar begründete und ab 1925 in Dessau ansässige Schule versammelte herausragende Architekten, Künstler, Handwerker und Gestalter. Bis heute prägt das Bauhaus Architektur, Design und Kunst in aller Welt. Seit 1996 zählen die Bauhausstätten in Dessau und Weimar zum UNESCO-Welterbe. Die Gründung des Bauhauses erfolgte am 12. April 1919 in Weimar. Die Schule sollte zur „Dienerin der Werkstatt“ werden – so beschrieb es das Bauhaus-Manifest von 1919.

Dessen Direktor, der Architekt Walter Gropius, hatte die Intention, eine neue Baukunst zu erschaffen, in der alle werkkünstleri-schen Disziplinen, also Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Handwerk, zu einer Einheit verschmolzen werden. Ausgehend von dieser Idee eines „Gesamtkunstwerkes“ waren dabei Funktion, Effizienz und Nützlichkeit der Entwürfe maßgebend. Eine gleichbe-rechtigte Beteiligung der Studierenden an Gestaltungsaufträgen gehörte ebenso zur Philosophie des Bauhauses wie eine neuartige und sehr pragmatische Interdisziplinarität. Soziologische Erkenntnisse flossen genauso in die Arbeit ein wie neue Technologien oder Werkstoffe. Ausdrücklich strebte das Bauhaus auch eine enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie an.

In Dessau erlebte das Bauhaus als „Hochschule für Gestaltung“ mit revolutionären Entwürfen, Bauten und Lehrmethoden seine Blütezeit. 1926 wurde das von Walter Gropius entworfene Bauhausgebäude eingeweiht. Als Ikone der Moderne vereint es die Ideen des Bauhauses: Raumproportionen, Farbschemata und die verwendeten Werkstoffe bieten ein einmaliges ästhetisches Erlebnis. Parallel dazu entstanden die streng funktionalen Meisterhäuser als Wohn- und Schaffensorte. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten löste sich das Bauhaus 1933 gezwungenermaßen auf. Viele Absolventen und Lehrer wurden verfolgt und mussten Deutschland verlassen. Dennoch verbreiteten sich die Ideen des Bauhauses in der ganzen Welt.

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