Klosterjubiläum in Schellenberg
Auf den Tag genau vor 150 Jahren, am 21. Juni 1858, wurde der Grundstein für das Frauenkloster Schellenberg gelegt. Ein Grund zum Feiern für die Klostergemeinschaft und die Einwohner.
Bei strahlendem Sonnenschein öffneten die Schwester vom Kostbaren Blut die Klostertüren, um den freudigen Anlass zusammen mit allen Bürgern von Schellenberg feiern zu können.
Stolze 150 Jahre sind vergangen, seit Pater Franz Sales Brunner und seine Mutter Anna Maria Brunner das Kloster und die Ordensgemeinschaft gegründet haben. Seither schätzen und interessieren sich die Bürger von Schellenberg für die Klostergemeinde, die wiederum auch den Kontakt zu den Menschen und der Gesellschaft auserhalb der Klostermauern sucht. Was als besinnliches Fest mit einem Festgottesdienst begonnen hatte, entwickelte sich bei bester Verpflegung zu einem äusserst vergnüglichen und fröhlichen Dorffest, bei dem die Gäste zusammen mit der Klostergemeinschaft Schellenberg lebhaft feiern konnten.
Von einer kirchlichen und weltlichen Trennung war an diesem Tag wenig zu spüren. Auch der Erzbischof lobte die «schöne und gute Beziehung der Bevölkerung von Schellenberg zum Kloster» ausdrücklich.
Lebendiges Kloster
Anders als viele andere Klöster hat das Frauenkloster keine Nachwuchssorgen und auch die enge Verbundenheit zwischen den Schwestern und Bürgern sorgt in Schellenberg für ein reges und freundschaftliches Miteinander, dass das Kloster auch weitere 150 Jahre überstehen lassen wird. Anlässlich des Jubiläums brachte die liechtensteinische Philatelie eine Sondermaximumkarte heraus, die ausschliesslich im Kloster erhältlich ist. Ebenfalls erhältlich ist eine vom Schwesternchor aufgenommene CD gregorianischer Gesänge. Und für die, die die Geschichte des Klosters ganz genau kennen möchten, wurde eine Festschrift geschrieben, die «Einblick in das historische und geistliche Antlitz der Schwestern» geben soll. (mia)
Quelle
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Liebe Sammlergrüsse
Eure Michaela