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 Deutsche Schriftsteller

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Bios
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BeitragThema: Kurt Tucholsky   Sa Jul 26, 2008 11:23 pm

Kurt Tucholsky wurde 1890 in Berlin geboren und starb zwei Tage nachdem er Gift einnahm am 19. Dezember 1935 in Schweden.
In seinen reichsten Jahren entstand fast täglich eine neue Arbeit. Seit 1931 versuchte er, diese Fülle durch vier Pseudonyme zu ordnen: Ignaz Wrobel, der Satiriker, Peter Panter besuchte Theater, las Bücher und reiste in die Pyrenäen; Theobald Tiger sang Verse, Kaspar Hauser, der zu spät Geborene (letztes, seit 1918 verwendetes Pseudonym), verstand die Welt nicht mehr.



„Wenn ich nicht Kurt Tucholsky wäre, möchte ich Buchumschlag im Malik-Verlag sein“:
Er las 1921 im Meistersaal aus „Panther, Tiger & Co“.
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BeitragThema: Christoph Martin Wieland   Sa Jul 26, 2008 11:45 pm

Christoph Martin Wieland wurde am 5. September 1733 in Oberholzheim bei Laupheim geboren und starb am 20. Januar 1813 in Weimar. Er war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung.







Zitat
"Ein einz'ger Augenblick kann alles umgestalten."
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BeitragThema: Johann Karl Wezel   So Jul 27, 2008 1:29 pm

Johann Karl Wezel (auch: Carl) wurde am 31. Oktober 1747 in Sondershausen geboren und starb am 28. Januar 1819 ebenda. Er war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Pädagoge der Spätaufklärung.



Zitat
"Wenn dir jemand Unrecht tut, schadet er sich, nicht dir; du wirst darum nicht schlechter, aber er."
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Bios
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BeitragThema: Ehm Welk   So Jul 27, 2008 2:25 pm

Ehm Welk, eigentlich Emil Welk, Pseudonym Thomas Trimm, wurde am 29. August 1884 in Biesenbrow, heute Ortsteil von Angermünde, geboren und am 19. Dezember 1966 in Bad Doberan gestorben. Er war ein deutscher Journalist, Schriftsteller, Volkshochschulgründer und Professor. Bekannt wurde er vor allem durch sein Werk "Die Heiden von Kummerow".



Zitat

"Heimat ist nicht immer dort, wo wir zur Welt kamen - Heimat ist wo wir lieben."
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kawa
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BeitragThema: Re: Deutsche Schriftsteller   So Jul 27, 2008 7:06 pm

Hallo Bios

wenn es auch nicht mein Motiv ist,
lese deine Schriftsteller-Beiträge sehr gerne, egal welches Land.

Vielen Dank

Gruss
kawa
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BeitragThema: Re: Deutsche Schriftsteller   So Jul 27, 2008 7:58 pm

Vielen Dank, kawa.

Ich dachte, die langen Biografien lasse ich lieber weg und beschränke mich mehr auf die Belege und die Geburtsdaten.
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kawa
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BeitragThema: Re: Deutsche Schriftsteller   So Jul 27, 2008 8:04 pm

Bios
für mich stimmen die Beiträge, so wie sie sind Zwinkern

Gruss
kawa
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Bios
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BeitragThema: Ludwig Uhland   So Aug 10, 2008 9:30 am





Johann Ludwig „Louis“ Uhland wurde am 26. April 1787 in Tübingen geboren und am 13. November 1862 ebendort gestorben. Er war ein deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler, Jurist und Politiker.



Am 18. Juni 1848 wurde durch württembergische Dragoner die nach Stuttgart geflüchtete Nationalversammlung in der Kasernenstraße auseinandergetrieben. An der Spitze des Zugs war der Dichter Ludwig Uhland als Abgeordneter der Nationalversammlung.
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Bios
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BeitragThema: Eugenie Marlitt   Do Sep 18, 2008 9:39 pm

geb. 5. Dezember 1825 in Arnstadt/Thüringen
gest. 22. Juni 1887 in Arnstadt/Thüringen



Eugenie Marlitt (eig. Eugenie John) wuchs als Tochter einer verarmten Kaufmannsfamilie auf. Durch die Unterstützung der Fürstin Mathilde von Schwarzburg-Sondershausen konnte sie die Schule besuchen und von 1844 – 46 ein Gesangsstudium am Wiener Konservatorium aufnehmen. Wegen eines Gehörleidens musste sie die gewünschte Berufslaufbahn beenden und wurde Gesellschafterin der Fürstin.
Sie lebte seit 1863 in ihrer Heimatstadt als freie Schriftstellerin.
Eugenie Marlitt schrieb Unterhaltungsromane. Bevor diese jedoch als Buch erschienen, wurden sie als Fortsetzungen in der „Gartenlaube“ gedruckt. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Ihre Familiengeschichten spielen im großbürgerlichen und aristokratischen Milieu und laufen nach einem bestimmten Muster ab. Sie stellt soziale Idyllen dar, in denen ihre Frauengestalten gegen Ungerechtigkeit, Standes- und Besitzunterschiede anzukämpfen haben. Die Geschichten enden mit einer reichen Heirat.
Von den „Leuten aus dem Volk“ wurde jede neue Ausgabe der „Gartenlaube“ mit Spannung erwartet. Die Fortsetzung des Romans „Goldelse“ trieb die Auflage von 100.000 auf 375.000. Über den Ruhm, der sich mit jeder Ausgabe steigerte, war Eugenie Marlitt sehr verwundert. Und der Erfolg blieb ihr bis zum Lebensende treu.
Aber die Literaturkritik disqualifizierte sie umso offener als anspruchslose Unterhaltungsschriftstellerin. Heinrich Clauren (1771 – 1854) warf ihr Rührseligkeit und Literaturkitsch vor.
Doch Gottfried Keller nahm Eugenie Marlitt vor den Angriffen in Schutz: „Ich habe das Frauenzimmer bewundert!“
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BeitragThema: Wilhelm Busch   Di Sep 23, 2008 8:57 pm

Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl bei Hannover geboren.


Herausgegeben von der Wilhelm-Busch-Gesellschaft e. V.,
Sitz Hannover, zum Besten des Wilhelm-Busch-Geburts-
hauses in Wiedensahl, des Wilhelm-Busch-Museums in
Hannover und des Sterbehauses Buschs
in Mechtshausen


Busch hatte sechs jüngere Geschwister. Da es zu Hause zu eng war, wurde er mit neun Jahren zur Erziehung zu seinem Onkel Georg Kleine geschickt. Der war Pfarrer in Ebergötzen bei Göttingen. Die Eltern sah er zum ersten Mal erst nach drei Jahren wieder. Der Onkel gab ihm Privatunterricht. Erich Bachmann, Sohn des Müllers im Ort, war Buschs Freund und durfte an dem Unterricht teilnehmen. Die Freundschaft hielt ihr ganzes Leben lang.
Die Familie Kleine zog mit Wilhelm im Herbst 1846 nach Lüthorst am Solling. Pfarrer Kleine konfirmierte ihn 1847. Wilhelm Busch war 15 Jahre alt.



Auf Wunsch des Vaters begann Wilhelm im selben Jahr ein Maschinenbaustudium am Polytechnikum in Hannover. 1851 brach er es allerdings ab. Er interessierte sich für die Malerei. So ging er auf die Kunstakademien in Düsseldorf, Antwerpen und München.
Wilhelm Busch trat 1854 dem Kunstverein „Jung München“ bei. Dann wollte er als Bienenzüchter in Brasilien ein neues Leben begonnen.
1858 starb seine Schwester Anna. Er befasste sich intensiv mit Aktstudien, Anatomie, Zeichnen und Malen.



Als Student verkaufte er 1865 die Rechte für „Max und Moritz“. Von seinem Verleger Kaspar Braun erhielt er 1.700 Goldmark (zu seiner Zeit etwa 1.000 Gulden). Kaspar Braun verdiente damit ein Vermögen. Erst im hohen Alter erhielt Busch 20.000 Goldmark als Ausgleich. Er spendete das Geld einem wohltätigen Zweck.



1864 entstand „Der Heilige Antonius von Padua“. Es erschien allerdings erst sechs Jahre später. 900 Gulden erhielt er dafür.
In seinen Werken spießte Busch klerikale Bigotterie und amtstheologische Verlogenheit auf.



Busch zog 1872 nach Wiedensahl. Er unternahm häufig Auslandsreisen nach Italien und in die Niederlande. Bis 1884 veröffentlichte er zum Beispiel „Fipps der Affe“ oder „Die fromme Helene“. 1898 zog er zu seinem neffen in Mechtshausen am Harz.



Busch malte mehr als 1.000 Ölbilder. Sie wurden erst nach seinem Tod veröffentlicht. Seine Arbeiten werden durch die Stadt Hannover durch eine ständige Ausstellung im Obergeschoss des Wilhelm-Busch-Museums gewürdigt.



Wilhelm Busch starb am 9. Januar 1908 in Mechtshausen an Herzversagen.


Zuletzt von Bios am Mi Sep 24, 2008 12:36 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Bios
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BeitragThema: Wilhelm Busch   Di Sep 23, 2008 9:19 pm











Von Wilhelm Busch's "Max und Moritz", "Hans Huckebein" und "Die fromme Helene" habe ich noch jede Menge Belege, aber diese Auswahl wird wohl reichen, denke ich.
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Dino
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BeitragThema: Deutsche Schriftsteller   Do Okt 09, 2008 5:57 pm

Ersttagsbrief und Marken zum 1.Todestag von Berthold Brecht. Geboren in Augsburg am 10.2.1898 gestorben am 14.4.1956.

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BeitragThema: Ricarda Huch   Do Okt 09, 2008 9:23 pm



Ricarda Huch wurde am 18. Juli 1864 in Braunschweig geboren und starb am 17. November 1947 in Schönberg im Taunus, heute Stadtteil von Kronberg; Pseudonym: Richard Hugo). Sie war eine deutsche Dichterin, Philosophin und Historikerin.

Ricarda Huchs literarisches Werk ist äußerst umfangreich und von thematischer wie stilistischer Breite. So begann sie mit Gedichten, schrieb dann jedoch zunehmend Romane und vor allem historische Werke, die zwischen Geschichtswissenschaft und Literatur angesiedelt sind.

Ricarda Huch widmete sich seit den 1910er Jahren der italienischen, deutschen und russischen Geschichte. Ihre historischen Romane sind meist psychologisch-biographisch. Unter anderem verfasste sie Biographien über Michail Bakunin und Federico Confalonieri. Ihre monumentale deutsche Geschichte entstand zwischen 1934 und 1947 und umfasst sowohl das Mittelalter als auch die Frühe Neuzeit.

Quelle: wikipedia
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Cophila
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BeitragThema: Re: Deutsche Schriftsteller   Do Okt 09, 2008 9:30 pm

Schöner Thread, Anne.

Die Sachen von Wilhelm Busch sind sehr interessant.
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BeitragThema: Re: Deutsche Schriftsteller   Do Okt 09, 2008 9:36 pm

Danke, Cophila, Ja, der alte Busch ist, glaube ich, ein eigenes Studium wert.
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Deutsche Schriftsteller

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