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 Der "Rasierklingenstempel"

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HELVETICUS
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BeitragThema: Der "Rasierklingenstempel"   Di Mai 26, 2009 10:38 pm

Ein Stempeltyp hat es mir besonders angetan, das ist der sogenannte

Rasierklingenstempel



Den Namen erhielt der Stempel auf Grund seiner "facionnierten Brücke", die die Form einer Rasierklinge hat. Diese Stempel wurden nur in den 11 Orten der Kreisdirektionen verwendet:


Postkreis Direktion Kanton
I Généve Genf
II Lausanne Waadt
III Bern Bern
IV Neuchâtel Neuenburg
V Basel Basel
VI Aarau Aargau
VII Luzern Luzern
VIII Zürich Zürich
IX St. Gallen St. Gallen
X Chur Graubünden
XI Bellinzona Tessin


Zur Geschichte

Der Ingenieur Frederic de Coppet erfand im Jahr 1889 einen flexiblen Handstempel, den er sich auch patentieren liess. In einer Versuchsperiode von 1898 bis 1902 wurde dieser Stempel erbrobt. Um einen besseren Vergleich zu einem starren Stempel zu ermöglichen, wurde die "Rasierklingenform" eingeführt. Diese Form wurde bis 1939 weiter verwendet.

Das früheste Datum vermutete man bei einem Stempel aus Lausanne, am 18. November 1896. Dieses Datum ist aber bis heute nicht eindeutig bewiesen. Nachgewiesen ist heute ein Stempel von Bern und Genf am 10. Oktober 1898. Als Spätdatum bekannt ist ein Stempel von Neuchâtel, am 3. Juli 1939.

Es gibt diverse unterschiedliche Stempelformen. Der Durchmesser variiert von 24mm bis 28mm. Ein weiterer Unterschied liegt in der Anzahl der senkrechten Balken in den oberen und unteren Segmenten. Es gibt Stempel mit und ohne Uhrzeit. Bei einigen Stempel'n befinden sich am Anfang und Ende der Datumsbrücke ein Punkt. Ab 1914 wurden die senkrechten Balken durch ein Kreuz oben und den Postkreis unten ersetzt.

Einige dieser Stempeltypen sind extrem selten. Da werden gerne mal Liebhaberpreise bezahlt. Und wenn sie dann noch als Ankunftsstempel abgeschlagen wurden, ist das natürlich das Sahnehäubchen oben drauf.

Ich werde nachfolgend einige schöne Belege zeigen. Da ich aber natürlich nicht sämtliche Typen auf Beleg habe und deshalb nicht zeigen kann, hänge ich hier mal einen Link an, wo fast alle Typen abgebildet sind ( unten auf "Nächste Seite" klicken )

Rasierklingenstempel

Dann zeige ich hier mal meinen ersten Beleg.

Eine "Korrespondenzkarte" vom 21. Mai 1905 von Karlsbad/A nach Aarau/CH. Eingetroffen in Aarau am 22. Mai 1905 und mit einem Ankunftsstempel auf der Vorderseite bestätigt.


Bei diesem Stempel handelt es sich um die Nr. 1.03 Typ A: je 8 senkrechte Striche oben und unten, links und rechts einen Punkt in der facionnierten Brücke, Stundenangabe in römischen Ziffer'n, Stempeldurchmesser 27mm. Verwendet vom 10. April 1905 bis 31. Dezember 1907. Es ist auch ein Ankunftsstempel vom 7. April 1905 bekannt, also 3 Tage früher als der erste Abgangsstempel.

Gruss
Fredi


Zuletzt von HELVETICUS am Mo Jul 09, 2018 6:09 pm bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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HELVETICUS
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Mi Mai 27, 2009 5:35 pm

Dann zeige ich hier noch ein schönes Stück.

Ein Brief, aufgegeben in Lausanne am 24. Dezember 1902, adressiert nach Zürich. Hier konnte der Empfänger nicht ermittelt werden, deshalb wurde der Brief umadressiert nach Basel.

Bei dem "Abgangs"Stempel" von Lausanne handelt es sich um die Nr. 7. 02 Typ B, 10 senkrechte Striche oben und unten, keine Punkte in der Brücke, Datum mit Uhrzeitangabe, Durchmesser des Stempel's 27mm. Verwendet vom 6. Juli 1902 bis am 27. Mai 1904.



In Zürich wurde der Brief nach seiner Ankunft auf der Rückseite gestempelt. Diesen Stempel könnte man im weitesten Sinn auch als "Umleitstempel" bezeichnen, in der Literatur werden sie aber generell als Ankunftsstempel bewertet.

Dieser "Ankunfts"Stempel wird als die Nr. 11. 02 Typ B gelistet, 12 senkrechte Striche oben und unten, links und rechts ein Punkt in der Brücke, Datum mit Uhrzeit, Durchmesser des Stempel's ist 26mm. Verwendet vom 22. April 1899 (nur Ankunftsstempel) bis am 20. Juli 1906 ( auch als Ankunftsstempel). Als Abgangsstempel wurden sie vom 27. Oktober 1900 bis 30. Dezember 1904 verwendet.



In Basel wurde wieder die Ankunft, 3 Tage später, mit einem Stempel auf der Rückseite bestätigt. Das Tüpfelchen auf dem "i" wäre jetzt natürlich gewesen, wenn das auch wieder ein Rasierklingenstempel gewesen wäre. Aber man kann ja nicht immer alles haben nein

Gruss
Fredi
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HELVETICUS
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Mi Mai 27, 2009 7:30 pm

Und gleich noch ein Brief, der zumindest bei mir, ein kleines leuchten in die Augen zaubert.

Schöne Mischfrankatur auf Brief, adressiert an die Hubertusstrasse 68 in Aachen im Rheinland. Abgestempelt am 29. März 1922 mit Rasierklingenstempel von Luzern. Das Porto betrug für diesen Auslandbrief 40 Rappen/bis 20gr. Er ist also mit 1 Rappen überfrankiert.



Notiert ist dieser Stempel unter der Nr. 8. 05 Typ C, keine Schraffur, dafür mit Kreuz oben (klein) und Postkreis VII unten, keine Punkte in der Datumsbrücke, mit Uhrzeitangabe. Der Stempeldurchmesser beträgt 27mm. Der Verwendungszeitraum geht vom 10. April 1919 bis 10. November 1938.

Gruss
Fredi
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HELVETICUS
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Mi Mai 27, 2009 9:30 pm

Auch ein netter Beleg mit interessantem Empfänger.

Dieser Nachnahmebeleg ging an den Herrn Consul Alfred Zweifel in Lenzburg. Der Herr Consul beabsichtigte, vom 22. April 1908 bis am 12. Mai 1908 seine Ferien in Malaga/Spanien zu verbringen. Zu diesem Zweck liess er sich für diese Zeit die "Neue Zürcher Zeitung" an sein Feriendomizil umleiten. Dieser Dienst ist natürlich nicht gratis, dafür musste er Fr. 4.75 im voraus hinblätter'n, inkl. Porto.



Abgestempelt mit einem Rasierklingenstempel von Zürich am 19. Mai 1908. Im Handbuch der Rasierklingenstempel ( von Rudolf Inger ) notiert unter der Nr. 11. 06, 12 senkrechte Striche oben und 13 senkrechte Striche unten, wieder mit den 2 Punkten in der Brücke, ohne Zeitangabe. Im unteren Kreissegment mit der Inschrift "Fahrp. Aufg." Der Stempeldurchmesser beträgt 24mm. Von diesem Stempel gibt es nur einen Typ. Verwendet wurde er vom 25. April 1899 bis 15. April 1930.

Als Ankunftstempel wurde er nur zwischen 1907 und 1913 benutzt. Solche Ankunftsstempel auf Beleg sind schon kleinere Raritäten, die dementsprechend hoch bewertet werden. Bei diesem Stempel z.B. Fr. 300.- bis Fr. 450.-. Hier ist noch entscheidend, ob er auf der Vorder- oder Rückseite abgeschlagen ist. Auf Vorderseite werden alle Ankunftsstempel höher bewertet.

Gruss
Fredi
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Cantus
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Do Mai 28, 2009 12:10 am

Hallo Fredi,
sehr schöne Belege mit interessanten Stempeln. Bei der Schweiz hatte ich bisher auf Stempel überhaupt noch nicht besonders geachtet, Nächste Woche werde ich aber mal ein wenig in meinen Beständen stöbern.

Beste Grüße
Cantus
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HELVETICUS
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Do Mai 28, 2009 4:44 pm

Eine Postkarte mit interessantem Ankunftsstempel.

Diese Karte wurde am 5. Juni 1908 von Paris auf die Reise nach Bellinzona im Tessin geschickt.



Und die Rückseite:



Der AnkunftsStempel von Bellinzona hat mich hier besonders interessiert. Diese Stempel aus dem Tessin sind sehr begehrt, da sie nicht sehr häufig anzutreffen sind. Sie werden z.T. auch sehr hoch bewertet. Und dann noch als Ankunftsstempel....das ist eben so ein Sahnehäubchen Zwinkern

Zum Stempel: notiert unter der Nr. 3. 03 Typ B, 8 senkrechte Striche oben und unten, 2 Punkte in der Brücke, mit Zeitangabe. Durchmesser des Stempel's 27mm. Der Verwendungszeitraum geht vom 3. Oktober 1903 bis am 12. Mai 1911. Bewertet wird dieser Ankunftsstempel mit Fr. 120.- bis Fr. 171.-. Da er auf der Vorderseite abgeschlagen wurde, tendiert der Wert eher nach oben.

Gruss
Fredi
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HELVETICUS
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Do Mai 28, 2009 5:52 pm

Postkarte mit falsch gestelltem Datum.

Diese Postkarte wurde am 1. August 1900 ( das Datum unseres National-Feiertages ) in Chur aufgegeben. Der Bestimmungsort war Wil im Kanton St. Gallen, wo die Karte auch gleichentags ankam und mit Stempel bestätigt wurde. Das Datum des Rasierklingenstempel's lautet aber 1. III. 00, was nicht stimmen kann. Hier wurde einfach vergessen, das "V" vor die "III" zu stellen. Der Stempel ist so klar und deutlich abgeschlagen, das es keine andere Erklärung gibt als "menschliches Versagen". Auch solche "Kleinigkeiten" können eine Sammlung bereicher'n Zwinkern



Auch im rückseitigem Text wurde das Datum ganz unten vermerkt:



Der Stempel von Chur wird als Nr. 5. 01 Typ A gelistet. 12 senkrechte Striche oben und unten, 2 Punkte links und rechts der Brücke, keine Zeitangabe. Der Durchmesser beträgt 27mm und verwendet wurde er vom 22. April 1899 bis 7. Oktober 1911.

Gruss
Fredi
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HELVETICUS
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Do Mai 28, 2009 6:38 pm

Ein Stempel aus den Anfangsjahren.

Der Stempel auf dieser Karte, die von Lausanne in's Elsass nach Mülhausen geschickt wurde, war ziemlich genau 1 Monat in Gebrauch. Gestempelt in Lausanne am 10. November 1898 und in Mülhausen mit Ankunftsstempel vom 11. November ( Fasnachtsanfang Zwinkern lachen ) bestätigt.



Und die Bildseite:



Stempel Nr. 7. 01 Typ B, 8 senkrechte Striche oben und unten, keine Punkte in der Brücke, mit Uhrzeitangabe. Der Stempel misst 27mm im Durchmesser. Verwendet wurde er vom 11. Oktober 1898 bis 14. November 1901 ( mein Geburtsdatum....nur einige Jahre zu früh ja )

Gruss
Fredi
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HELVETICUS
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Do Mai 28, 2009 7:29 pm

Eine Karte für Geniesser des nicht ganz "Hochprozentigen" Zwinkern lachen

Der Absender in Chur, die "Liqueur-Fabrik" Wunderli + Müller verschickte am 5. Mai 1920 eine Karte, um dem Empfänger den Besuch eines Vertreter's anzukündigen.



Und die Rückseite:



Der Stempel von Chur wird geführt unter der Nr. 5. 03 Typ C, im oberen Segment mit Kreuz und unten mit dem Postkreis "X", keine Punkte in der Brücke, mit Uhrzeitangabe ( vorkommend mit 1 bis 24 Uhr ). Durchmesser des Stempel's auch wieder 27mm. Verwendet wurde er zwischen dem 1. Februar 1917 bis am 7. Dezember 1929.

Gruss
Fredi
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HELVETICUS
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Fr Mai 29, 2009 6:30 pm

Diese Postkarte von Genf habe ich nicht nur wegen dem Stempel gekauft oh Da ist mir auch die Briefmarke aufgefallen. Auf den 1. Blick sieht man nicht's besonderes daran, wenn man aber mit dem Finger über die Oberfläche fährt, spürt man eine deutliche Erhöhung quer über die Marke.....eine ungeöffnete Papierfalte wow



Wenn man das jetzt weiss, kann man das sogar ohne Lupe erkennen:



Die Rückseite der Karte:



Zum Stempel von Lausanne: notiert unter der Nr. 7. 01 Typ A, 8 senkrechte Striche oben und unten, keine Punkte in der Brücke, mit Uhrzeitangabe in römischen Ziffer'n, Durchmesser des Stempel's 27mm. Verwendet wurde er vom 11. Oktober 1898 bis 14. November 1901.

Gruss
Fredi
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Cantus
Mitglied in Silber
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Fr Mai 29, 2009 6:43 pm

Hallo Fredi,
wie heißt das Fachbuch, aus dem du immer die Stempelbezeichnungen zitierst?

Beste Grüße
Ingo
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Mozart
Mitglied in Silber
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Fr Mai 29, 2009 7:01 pm

@Cantus schrieb:
Hallo Fredi,
wie heißt das Fachbuch, aus dem du immer die Stempelbezeichnungen zitierst?

Beste Grüße
Ingo

Hallo Ingo,

@HELVETICUS schrieb:
Im Handbuch der Rasierklingenstempel ( von Rudolf Inger ) notiert ..........
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HELVETICUS
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Fr Mai 29, 2009 7:03 pm

Hallo Cantus

Ich könnte jetzt hier eine Beschreibung abgeben....aber ich setze lieber einen Link zur Homepage des Autor's Rudof Inger ein, da findest Du auch den Katalog Zwinkern

Katalog

Ab und zu werden die bei Ebay oder Ricardo.ch angeboten. Man kann ihn aber direkt bei Rudolf Inger bestellen ( ganz unten auf der Homepage = E-Mail-Adresse )

Gruss
Fredi
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HELVETICUS
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Fr Mai 29, 2009 7:50 pm

Ein Brief von der Apotheke "Rordorf" in Basel, an die Tochter ( ? ) in Zürich.



Abgangsstempel von Basel mit der Nr. 2. 03 Typ B, 8 senkrechte Striche oben und unten, ohne Punkte in der Brücke, mit Zeitangabe. Der Stempel hat einen Durchmesser von 26mm. Verwendet vom 3. Juli 1902 bis 1. Januar 1913.

Die Rückseite:



AnkunftsStempel von Zürich, Nr. 11. 02 Typ B, 12 senkrechte Striche oben und unten, links und rechts einen Punkt in der Brücke, mit Zeitangabe. Stempeldurchmesser 26mm. In Gebrauch vom 22. April 1899 bis 20. Juli 1906 als Ankunftsstempel, vom 27. Oktober 1900 bis 30. Dezember 1904 als Abgangsstempel.

Gruss
Fredi
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HELVETICUS
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Fr Mai 29, 2009 8:28 pm

Postkarte mit kleiner Auffälligkeit ja



Ausser dem Stempel ist mir hier der Plattenfehler auf der Karte aufgefallen.



Auf diesen Postkarten sind diverse Druckabarten und Plattenfehler bekannt, z.B. auch ein Doppeldruck. Hier ist ein Druckausfall unter "LL" von Universelle zu erkennen.

Die Karte lief von Igis/Kanton Graubünden nach Aarau. Der Ankunftsstempel von Aarau wird unter der Nr. 1. 01 Typ A gelistet. Je 12 Striche oben und unten, die 2 Punkte li. und re. in der Brücke, Zeitangabe in römischen Ziffer'n. Durchmesser des Stempel's ist 27mm. Verwendet wurde er zwischen dem 26. Oktober 1898 bis am 15. November 1905.

Gruss
Fredi
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HELVETICUS
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Fr Mai 29, 2009 11:48 pm

Ein Zusatzstempel auf einer Ansichtskarte, den man auch nicht oft sieht.

Auf dieser Karte, die von Genf nach Seine/a. Oise, Frankreich geschickt wurde, ist neben dem Rasierklingenstempel ein Zusatzstempel in 2 Sprachen: "Affranchissement au verso" und "Frankatur siehe Rückseite".



Und die Rückseite:



Der Stempel von Genf: Nr. 6. 02 Typ B, oben und unten 8 senkrechte Striche, 2 Punkte in der Brücke, mit Uhrzeit. Durchmesser des Stempel's ist 27mm. Verwendet wurde er vom 1. Juli 1902 bis am 20. November 1919.

Gruss
Fredi
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Sa Mai 30, 2009 1:08 pm

Eine Postkarte gelaufen von Bern nach Aubonne am Genfersee.



Die Bildseite:



Dieser Rasierklingenstempel von Bern ist registriert unter der Nr. 4. 01 Typ A, 13 senkrechte Striche oben und 14 unten, links und rechts in der Datumsbrücke 2 Punkte, Zeitangabe in römischen Ziffer'n. Der Stempeldurchmesser ist 27mm. Verwendet vom 10. Oktober 1898 bis am 19. März 1902.

Wäre dieser Stempel als Ankunftsstempel abgeschlagen, würde diese Karte in der Preiskategorie ganz oben unter "Liebhaberwert" stehen.

Gruss
Fredi
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Sa Mai 30, 2009 3:22 pm

Postkarte von Lausanne nach Chur im "Bündnerland".



Die Rückseite:



Dieser Ankunftsstempel von Chur wird im Handbuch als Nr. 5. 02 Typ B gelistet, 8 senkrechte Striche oben und unten, ohne Punkte in der Brücke, mit Zeitangabe. Durchmesser des Stempel's ist 27mm. Als Abgangsstempel vom 6. Juli 1902 bis am 8. September 1916 in Gebrauch, als Ankunftsstempel vom 12. Juli bis 8. Dezember 1916.

Ein Ankunftsstempel der mit Fr. 81.- bis Fr. 120.- relativ hoch bewertet wird.

Gruss
Fredi
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BeitragThema: Re: Der "Rasierklingenstempel"   Fr Jun 12, 2009 5:10 pm

Eine Postkarte von Lausanne nach Wetzlar a/Lahn. Bei dieser Karte finde ich die Empfängeradresse interessant. Es gibt in Wetzlar eine ganz bekannte Firma, die Ernst Leitz GmbH. Sie produziert heute noch Mikroskope und die weltbekannten Leitz-Objektive und Kameras. Die Firma hat inzwischen fusioniert und heisst heute Wild - Leitz- Konzern. Alles über die Firma und die Personen, die dahinter stehen, kann man hier nachlesen:







Beim Rasierklingenstempel aus Lausanne handelt es sich um die Nr. 7. 02 Typ B, 10 senkrechte Striche oben und unten, keine Punkte in der Datumsbrücke, mit Zeitangabe. Der Durchmesser misst 27mm. In Verwendung vom 6. Juli 1902 bis am 23. Juni 1912.

Alle Stempel von Lausanne sind als Ankunftstempel wahre Raritäten die z.T. Liebhaberpreise erzielen.

Gruss
Fredi
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mannaro
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BeitragThema: ... eine nette Erinnerung   Mo Dez 20, 2010 9:25 pm

... habe ich einmal von einem lieben Sammlerfreund bekommen, der ganz plötzlich verschwunden ist und ich weiss eigentlich nicht warum ....

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mannaro
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BeitragThema: GENEVE 25 IV 03   Do Dez 23, 2010 9:20 am

.... Rasierklingenstempel von GENEVE auf einer AK von 1903

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BeitragThema: Geneve 10 IV 01   Fr Dez 24, 2010 9:24 am

... Rasierklingenstempel von GENEVE auf AK Geneve von 1901



... ich weiss dass DU mitliest und wünsche dir & thomas auf diesem wege ein friedliches weihnachtsfest ...
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mannaro
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BeitragThema: Lausanne 14.IV.03   Sa Dez 25, 2010 10:53 pm

... auf AK von LAUSANNE vom 14.IV.03



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mannaro
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BeitragThema: St.Gallen 22.V.09   So Dez 26, 2010 11:13 am

.... auf Brief von ST.GALLEN vom 22.V.09



... mein momentan letzter Beitrag (mangels Material) in diesem wunderbaren Thread - ABER
... ich weiss seit heute morgen, dass wir hier in (nächster) Zukunft wieder tolle Sache zu sehen bekommen
... Hartnäckigkeit ist eine Tugend, die nicht nur beim Briefmarkensammeln wichtig ist
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Der "Rasierklingenstempel"

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